Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 13 (1927)
- Issue
- 18 (6.5.1927)
- Date
- 1927-05-06
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 1« JÜDISCHE PRESSE Seite 131 Bo llinger-Eiskasten sind seit 1870 die besten Fabrik: Wien. XV., Staglgasse Nr. 10. Telephon 3819־4־ , Filiale: VjI., Burggasse Nr. 17. Telephon 32-380־ stehen, dieser Minister erhält nur ungefähr 125 Pfund monatlich, während der Direktor in Jerusalem einer armen Organisation von ungefähr 50.000 Zionisten mehr bekömmt. Die Antwort von Oberst Kisch beweist, daß er sich aus den ernsten Beschuldigungen, welche gegen die Zionistische Organisation erhoben werden, herauszuwinden versucht. Wenn man die Vorwürfe beseitigen will, dann möge man eine genaue Liste der Beamten und ihrer Bezüge veröffentlichen, dann wird die Oeffentlichkeit die Wahrheit sehen. Wfenn man aber unserer Forderung nicht beitreten wird, dann werden wir zu unserem Bedauern gezwungen sein, es selbst zu tun. M. Emil Grünwald vor den Geschwornen. Der von unserem verantwortlichen Schriftleiter Herrn Otto Stern gegen M. Emil Griinwald angestrengte Ehrenbeleidigungs- Prozeß gelangte Freitag, den 29. April, zur Verhandlung und endete mit einem Frei־ spruch des Angeklagten. Dieser Freispruch rief, da der Angeklagte nicht einmal einen Schatten von einem Beweis für, seine Herrn Otto Stern äußerst diffamierenden Behauptungen Vorbringen konnte, sowohl in der Fachweit wie in der gesamten Wiener Presse das peinlichste Aufsehen hervor. Herr Otto Stern meldete gegen diesen Freispruch, der allgemein als F e h 1 s p r 11 c h betrachtet wird, die N i c htigkeitsbesch werde an. Zur Orientierung unserer Leser über die Stellungnahme der Wiener Tagesblätter bringen wir folgenden Bericht der ״Stunde“ vom 3. Mai zum Abdruck. D. Red. Wieder ein Fehlspruch, der Wiener Geschwornen. Freispruch trotz Schuldbeweises in einem Ehrenbeleidigungsprozeß. Den Wiener Geschworenen ist wieder einmal eine arge Entgleisung passiert. Diesmal haben sie nicht einen überwiesenen und geständigen Mörder auf ihre wehrlosen.Mitbürger losgelassen, sie haben nur einem in seiner Ehre schwer gekränkten Manne den ihm nach Recht und Billigkeit gebührenden Schutz versagt. Zur Entscheidung stand vor den Geschworenen des Landesgerichtes I, unter Vorsitz des Hofrates Dr. Matschka, ein Prozeß wegen einer schweren Ehrenbeleidigung, die in einer Zeitungspolemik gefallen war. Der verantwortliche Schriftleiter der Wochenschrift ״Jüdische Presse“, Otto Stern, hatte in einem Artikel den Altpapierhändler Malkiel Grünwald scharf angegriffen, weil dieser den Vorstand eines Bethauses ungerechtfertigterweise verbrecherischer Geldgebarung bezichtigte, gegen die Vorstandsmitglieder sogar eine Strafanzeige bei der Polizei erstattete und hiebei unter anderem auch einen Angestellten des Vereines als Ausländer denunzierte, damit dieser auf Grund des Inländerschutzgesetzes von seinem Posten entfernt werde. Die durch Griinwald erhobenen Beschuldigungen wurden von der israelitischen Kultusgemeinde ^ufs gewissenhafteste geprüft und vollkommen unbegründet befunden; bezüglich jenes Angestellten wieder stellte es sich heraus, daß er an dem im Inländerschutzgesetz bezeichneten Stichtag bereits in Oesterreich in Stellung war, so daß seine Anstellung durch den Bethausverein nicht ungesetzlich war. Die Antwort des Malkiel Grünwald waren wüste Be- Bücher und Zeitschriften• Die Bibliothek der Prager jüdischen Gemeinde. Eine kleine, aber interessante Broschüre hat vor einiger Zeit der Bibliothekar der isrealitischen Kultusgemeinde Prag, Herr Dr. Tobias Jakobovits, herausgegeben. ״Entstehungsgeschichte der Bibliothek der israelitischen Kultusgemeinde in Prag“ ist diese Publikation benannt und im Verlage der israelitischen Kultusgemeinde Prag erschienen. Für die Leser dieser Zeitung wird die Einleitung ganz besonderes Interesse haben. Es wird in derselben hervorgehoben, daß bei denjenigen, denen das Studium der Schrift als religiöse Pflicht galt, merkwürdigerweise, also bei den Juden, die Entstehung von Bibliotheken erst in später Zeit erfolgt, insbesondere von Bibliotheken, die!die von öffentlichen Stellen erhalten werden. Der Verfasser unterstützt seine Meinung für diese sonderbare Erscheinung durch Tatsachen, daß die Ausnabmsstellung der Juden der Schaffung von •Bibliotheken entgegenstand. Der Prager Rabbiner Oppenheim trug zum Beispiel Bedenken, seine bedeutende Bibliothek in Prag aufzustellen, aus Furcht vor der Zensur ließ er sie bei seinem Schwiegervater in Hannover. Der Verfasser stellt fest, daß der Verfall ׳des Bibel- und Talmudstudiums den Beginn jüdischer Bibliotheken bedeutet. Wo das ״Lernen“ am frühesten seine Bedeutung eingebüßt hat, dort sind a׳m ehesten jüdische Bibliotheken entstanden. Die Entstehungsgeschichte der Prager Gemeindebibliothek bildet ein typisches Muster. Es ist die Stätte, wo das alt jüdische Studium gegenüber dem Osten früh aufhört, es wird hier zeitlich die sogenannte wissenschaftliche Bearbeitung des jüdischen Schrifttums in Angriff genommen. Zum Schlüsse seiner Einleitung beklagt der Veriasser, daß die herrlichen jüdischen Gemeindebibliotheken ein Zeichen des Verfalles des allgemeinen Studiums des hebräischen Schrifttums sind und wir finden aus seiner Sprache heraus, daß er ein Mann ist, der bei aller Wissenschaftlichkeit im Lager des traditionellen Judentums steht. sehimpfungen gegen den Schriftleiter Otto Stern in einer von ihm von Zeit zü Zeit herausgegebenen Korrespondenz. Er bezeichnete da den Schriftleiter Öttö Stern als einen stadt- und landbekannten Kretin, einen grünen Jungen, der mit dem klangvollen Ehrentitel ״Der Kinderverzahrer von der Rembrandtstraße“ geziert worden sei, weil er angeblich die orthodoxe Jugend seiner Altersklasse in die Wirrnisse der Kärntnerstraße und Umgebung einführte usw. Diesem Artikel Grünwalds ist das Motto vorgesetzt: ״Oui mange de Grünwald en meurt!“ Wegen dieser Beschimpfungen, besonders aber wegen der in der Bezeichnung ״Kinderverzahrer“ liegenden Verleumdung reichte Schriftleiter Otto Stern gegen Malkiel Grünwald die Ehrenbeleidigungsklage ein und so kam es nunmehr zur Schwurgerichtsverhandiung. Der Ankläger wurde von Dr. Siegfried Schwind vertreten, der Beschuldigte von Dr. Moriz Grad verteidigt. Malkiel Griinwald verantwortete sich mit Ehrennot־ wehr, war jedoch nicht in der Lage, die gegen Otto Stern erhobenen schweren Angriff«? durch Beweise zu bekräftigen. Bezüglich der in seinem Artikel enthaltenen Schmähungen war ja eine Be־ weisführung schon von vorneherein ausgeschlossen, was aber den einzigen konkreten Vorwurf, Otto Stern sei ein Kinderverzahrer, anlangt, konnte er keine konkrete An־ gäbe machen, die die Richtigkeit dieses Vorwurfs zu be־ weisen geeignet gewesen wäre, so daß der Gerichtshof von der Durchführung eines Wahrheitsbeweises überhaupt Abstand nehmen mußte. Hingegen wurden über Antrag des Klägers Briefe verlesen, in denen der Beschuldigte auch andere ehrenwerte Persönlichkeiten des jüdischen öffentlichen Lebens in den Kot zerrte; außerdem konstatierte der Vorsitzende aus einer Zuschrift der königlichen Staatsanwaltschaft in Budapest, daß Malkiel Grünwald, der in Budapest den Namen Emil Grünwaid führte, dort zu zwei Jahren Kerker verurteilt und seit seiner Flucht aus Ungarn Steckbrieflieh verfolgt wurde. Er hat allerdings, noch bevor er ausgeforscht werden konnte, die österreichische Staatsbürgerschaft erworben; so konnte er nicht mehr ausgeliefert werden und das VerfahrengegenihnsolischließiichinWien eingestelltwordensein. Auf Grund “dieses Ergebnisses des Beweisverfahrens erteilte der Vorsitzende Hofrat Maschka den Geschworenen eine Rechtsbelehrung, in der ausdrücklich festgestellt wurde, daß der Beschuldigte für die Richtigkeit seiner gegen Otto Stern erhobenen ehrenrührigen Anwürfe keinen Beweis erbracht hatte. Zur sichtlichen Bestürzung des Ger i c h s h 0 f e s, der Prozeßparteien und aller Anwesenden verkündete dann der Obmann der Geschworenen, der Selchwarenfabrikant Theumann, den ״Wahrspruch“ der Geschworenen: ״Der Angeklagte ist nicht schuldig . . .“ Auf Grund dieses Wahrspruches mußte der Gerichtshof den mit den Ergebnissen ‘ des Beweisverfahrens in krassem Widerspruch stehenden Freispruch des Maikiel Grünwald verkünden und den Ankläger Otto Stern zur׳ Be- Zahlung der Prozeßkosten verurteilen. Der zu unrecht beschuldigte und geschmähte Ankläger verließ schwer enttäuscht den pompösen Marmorsaal, in welchem er vergeblich Schutz für seine Ehre begehrt hatte. Er hatte das Gefühl, und jeder, der nunmehr den Sachverhalt kennt, muß dieses Gefühl haben, daß kein sicherer Verlaß mehr auf die Geschworenen sei, daß man allzuoft Den Fachleuten wird derjenige Teil der Broschüre, welcher sich mit dem Thema selbst befaßt, des Interessanten genug bieten. Man erfährt die Namen derjenigen Männer, welche die Grundlagen für diese wertvolle Bibliothek geschaffen haben. Man erfährt, welche Schwierigkeiten zu überwinden waren, bis die Bibliothek der öffentlichen Benützung übergeben werden konnte. Wir hören die Namen Ernst Wehli, iKoppelmann Lieben, Baruch Jeiteles, Moses Landau, S. L. Rapoport, Prof. W. Wessely etc. etc. Baruch Jeiteles, ein Lieblingsschüler Ezechiel Landaus, führt uns in das neue Prag über. Vielleicht darum erzählt uns der Verfasser eingehender von diesem Manne, der sowohl von den ״Alten“ als auch von den ״Neuen“ verehrt wurde. Aus seinem sehr merkwürdigen Testamente wird nur der 17. Punkt, zur Sache gehörig, wiedergegeben. Ueber die Landausche Bibliothek entsteht ein Konflikt zwischen Gemeindeverwaltung und S. L. Rapo- Port. Viel hätte nicht gefehlt und die aus verschiedenen Sammlungen entstandene Bibliothek wäre der Universitätsbibliothek einverleibt worden. Daß es nicht so gekommen ist, ist nicht der jüdischen Gemeinde zu verdanken — lediglich der Universitätsbibliothek. Die Entstehungsgeschichte dieser Bibliothek, zu der der Philanthrop Isak W. Taussig den Grundstock schuf, reicht bis zum Jahre 1857. Erst am 20. April 1874 wurde sie feierlich eröffnet. Wir danken dem Verfasser für die VeröffentHchung dieser Arbeit, die trotz kleinen Umfanges die Summe emsiger Arbeit und gediegenen Forschens ist. Zum Schlüsse wollen wir der Ansicht Ausdruck geben, daß auch diese Bibliotheken dem Studium nach alter Methode Dienste leisteten, da sie den im Weltkriege aus ihrer Heimat verjagten Talmide Chachomim Ersatz für ihre infolge der Flucht in Stiche gelassenen Privatbibliotheken boten. So hat die Wiener jüdische Gemeijidebibliothek in den Kriegs- und Nachkriegsjahren die größte Frequenz gehabt. Diese Besprechung soll nur auf diese lesenswerte Arbeit hinweisen, will und kann nicht die Lektüre derselben ausschalten. Vielleicht wird uns der Verfasser über כשי Fleisch u. Geflügel unter Aufsicht der עדת ישראל (Schiffschul). Selchwaren aus der Fabrik Oabriel Fischer wie sämtliche Weine und Spezereiwaren כשף• Mt. Bck^rllnf, Wien, IX., Liechtensteinstrasse Nr, 117 Telephon 116-88־. — Jede Bestellung wird telephonisch ent־ gegengenoinmen und sofort ins Haus zugestellt. vergeblich an deren Gewissen appelliert, wenn sie nicht, wie es ihnen der geschworene heilige Eid zur Pflicht macht, von den für und wider den Angeklagten vorgebrachten Beweisen und ihrer darauf gestützten Ueberzeugung, sondern einfach von ihrer Laune leiten lassen. Ein Zwischenfall, der sich während einer Beratungspause im Schwurgericht abepielte, ließ einen Einblick in diese Laune gewähren, die dann an Stelle von Beweisen den Ausschlag gegeben hatte. Der Geschworenenobmann äußerte sich während einer Pause, es gehe nicht an, daß derlei Dinge vor Gericht gebracht werden, sie müßten in dem engeren Kreise der Beteiligten ausgetragen werden. Dies ist sicherlich eine Auffassung, die viel Berechtigung für sich hat. Wenn aber ein Staatsbürger eine Ehrensache doch den Volksrichtern zur Entscheidung überträgt, dann haben die Geschworenen keinen Unmut darüber zu äußern, sondern zu entscheiden, ob der Mann, der sich in ihren Schutz begibt, dieses Schutz es würdig oder unwürdig, ehrlich oder ehrlos ist. Ein Fehlspruch wie dieser, ist geeignet, das in den letzten Jahren ohnehin schwankend gewordene Vertrauen der Bevölkerung zu der Schwurgerichtsbarkeit noch weiter zu erschüttern und das Gefühl aufkommen zu lassen, daß man gegen völlig unbegründete und mutwillige Herabsetzung seiner •Ehre vollkommen wehrlos sei. 01 Nachrichten. 1© Vortrag. Sonntag den 8. Mai um 8 Uhr abends hält Herr A. Bogner in der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe, II., Floßgasse 1, einen Vortrag über: ״Rabbi Akiba und seine Schüler“. Ein Keren-Hathora-Abend in Wien. Mittwoch, den 4. Mai fand im Zusammenhang mit der am 8. Mai beginnenden Keren-Hathora-Konferenz in Oesterreich ein Vortragsabend statt. Der Festsaal des Hotel Kontinental war überaus gut besucht, besonders angenehm fiel die große Anzahl der weiblichen Besucher auf. Die Versammlung wurde von Herrn Wolf Pappenheim geleitet. Als erster Redner sprach Rabb. P. H 0 r o w i t z, Warschau, über die geistigen Strömungen der jüdischen Jugend in Osteuropa und hob *besonders die Bedeutung der Beth-Jakob-Schulen hervor. Nachher hat Herr W. S. J a c 0 b s 0 h n, Hamburg, in überaus geistvoller Weise über Keren-Hathora im allge־. meinen und über die Schebuoth-Aktion des Keren-Hathora im besonderen gesprochen. In eindrucksvollen Worten forderte er alle Anwesenden auf, für Keren Hathora zu arbeiten. Das Schlußwort sprach Herr Wolf Pappenheim und dankte in herzlichen Worten den Rednern, denen es gelungen ist, das Wiener thoratreue Judentum neuerdings für Keren-Hathora, diesen wichtigsten Agudafonds, zu interessieren. Keren-Hathora-Konferenz in Wien. Die Konferenz der Landesverwaltung des Keren-Hathora in Oesterreich beginnt Sonntag den 8. Mai, vormittags 11 Uhr, im Saale der Jugendgruppe der Agudas Jisroel, II., Floßgasse 1. Tagesordnung: 1. Eröffnung und Begrüßungen. 2. A) Allgemeine Referate: a) Die allgemeine Lage der Thoralehr־; anstalten in der Welt (Referent Herr Dr. Leo Deutschländer. b) Das russische Problem (Referent Rabb. Doktor P. Kohn). B) Der Keren-Hathora in Oesterreich: a) Die• Lage der Jeschiwos in Oesterreich (Oberrabbiner Kohn, Zehlem, Oberrabbiner S. Ehrenfeld, Mattersburg). b) Die Lage der Talmud-Thoras in Oesterreich (Referent Rabb. Dr. J.\ Pollak). c) Maßnahmen zur Förderung des Keren- Hathora in den einzelnen Ländern (Referent W. S. Jakobsohn, Hamburg), d) Die Lage des Keren-Hathora Oesterreichs (Referent Rabb. M. Bloch). Diskussion (Tiferes- Bachurim etc.). die Bibliothek seit ihrer Eröffnung ein anderes Mal Auf- Schluß geben. Dr. G. F. Verzeichnis der Spinoza-Literatur in der Bibliothek der isr. Kultusgemeinde Wien. Zum 250. Todestage Spinozas erschien im Selbstverläge der Bibliothek ein 151 Werke umfassendes Verzeichnis der in der Bibliothek der Wiener israelitischen Kultusgemeinde befindlichen Spinoza-Literatur. Preis S —.80. Die Paul-Nathan-Gedenknummer der ״C. V.-Zeitung“. (JTA.) Die angekiiridigte ״Paul-Nathan-Gedenknummer“ des Organs des Zentralvereines deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (statt der vorbereiteten Festnummer zu Paul Nathans 70. Geburtstag) ist soeben erschienen. Sie wird durch einen ״Unserem Paul Nathan!“ überschriebenen Aufsatz des Präsidenten des Zentralvereines, Justizrat Dr. Julius B r 0 d n i t z, eingeleitet. In dem Heft ist ferner Rabbiner Dr. L. B o e ck, Dr. L. Holländer, Direktor des Zentralvereines, Theodor Wolf, Chefredakteur des ״Berlinner Tageblatt“ u. v. a. m. durch wertvolle Aufsätze vertreten. Sondernummer des Korrespondenzblattes der A. J. J. O. Zu Pessach erscheint eine Sondernummer des Korrespondenzblattes der A. J. J. O., die der Wiederkehr des Jahrestages der Kattowitzer Gründungsversämmlung der Agudas Jisroel-Jugendorganisation gewidmet ist. Für die Nummer zeichnet das Mitglied des Organisationsvor- Standes der A. J. J. O. Herr Wolf S. Jacobson verantwortlich. Die schön ausgestattete Nummer Ist auch mit einem Bilde des Führers der Agudas Jisroel Herrn Jakob Rosenheim versehen. Interessenten können diese Nummer gegen Vergütung von M. —.25 bei der Jugend- Organisation Frankfurt a. M., Schützenstraße 12, beziehen. Ein neues agudistisches Wochenblatt ia Kolomea. Kolonien. (AJPJ3.) Seit!Mitte Vorigen Monates ,erscheint in Kolomea ein orthodoxes Wochenblatt in jiddischer Sprache unter den Namen ״Unser Leben“. _ _ —**יי ■י»» - ~rwM* . fc•