Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1927-04-08 · 14 (8.4.1927) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
13 (1927)
Issue
14 (8.4.1927)
Date
1927-04-08
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2629891-2630197-2630211--2587-2634471
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Nr, 14 JÜDISCHE PRESSE Seite 107 ich bescheinige hie^ift, dd8 in der bekanntst Wiener Kaffeefirma Brüder Kunz für die israel. Osterfeiertage Schokolade, Kakao und Kaffee nach den rituellen Vorschriften unter meiner Aufsicht erzeugt und verpackt י werden und ist deren Genuss während der Osterfeiertage auch den strenggläubigen Juden gestattet. Rabl). Mayer Mayersohn הכשר איך בעשיינעע היעמיט, דאסס איי דער בעקאננטען וויענער קאפע־סירמא בו*וער" יה וגץ פיר דיא איזראעל. א ס ט ע ר פ י י ע ד ט א נ ע שאקאלאדע, קאקאה •אונד קאפפעע נאך דען ריטועלען פארשריפטעי אונטער מיינער אויפזיכט ערצייגט אונר פערפאמט וועררעו •אונד איוט דערעןגענוסס וועהרענד רער אסטעד ־ פייערטאגע אויך דעי שטרענג־ נלייביבען יודען געשטאטעט. י נ? אי ר מאירזאהן אנ״ד רעדת פולין בפה וויען. .. ה כשר .. לראי׳ מהומנא שאני הח״מ הכשרתי את הפאבריק רפה שלהפירמא המפורסמת מהאדונים געברידער הונסט שאקאלאדע, קאקאה, כאפפעע הנעשים בהאפאבריה הנ״ל כשרים המה להשתמש בהם בפסח לאכילה ושתי׳ בס שים חשש כי הכל נעשה תחת השגחתי בהכשר נמור על צד היותר סוב כראוי לחג הפסה.אף למהדרייי. באתי ע״הח כייס ט״ו אדר ראשון לסדר את חג המצית השמור שנת חדפ״י פה וויעז, . מ איר.מאיר ז א ה י אב״ד דערח פולין רפה וויען. wird. Am 15. März fuhr dann Herr Dr. S. Ehrmann weiter nach Kopenhagen. Kopenhagen. (AJPB.) Dr. S.!Ehrmann, der Leiter der Ealästinäzentrale der Agudas Jisrocl, besuchte in der zweiten Märzwoche einige skandinavische größere jüdische (;enternden und hielt in Kopenhagen gemeinsam mit Herrn Wolf S. Jacobsohn mehrere Vorträge über Grundfragen des Agudismus mit spezieller Berücksichtigung der Erez Jisroel-Ärbeit. In Malmö und Oslo, wo ebenfalls Dr. Ehrmami Vorträge hielt, wurden iiti Anschluß daran unter Teilnahme aller Schichten der jüdischen Bevölkerung Komitees des Keren Hajisclntv gebildet, die zunächst im Rahmen der Adar-Aktion der Agudas Jisroel erhebliche Summen für das palästinensische Schulwerk der Agudas; Jisroel aufbrachten. ״Politiken“, eine der führenden Zeitungen Dänemarks, brachte am 15. März eine ausführliche Würdigung der Agudas jisroel. Fiume. Am 7. Adar versammelte sich im Hause des Ehrw. Herrn Rabbiners Ch. D. H a I b e 1־ s t a rn die FiüMäiicr Talniide Chachomim wie auch alle prominenten Mitglieder unserer orthodoxen Gemeinde um ein סיוים הש״ס zu feiern, daran schloß sich ein Festmahl an, wobei Herr Rabbiner <H a 1 b c r s t a ׳m, der Gründer der Cheworah öb, wie auch Herr J. M. L i p s c h i t z wohldurchdachte דברי ת1רה sprachen. Die Schüler der Talmud Thora sangen שירים ותשבחות. Versammlung der Agudas-Jisroel-Ortsgruppe, Berlin. Berlin. (A. J. P. B.) Am 28. Februar referierte vor einem zahlreichen Publikum Herr Dr. Meier Hildesheimer über die litauische Javne-Konferenz. Der!Redner zeichnete die Stellung, welche das litauische Judentum im letzten Jahrzehnt aufweist und legte in klarem Aufbau die sich daraus ergebende Problematik des Erziehungswcseris dar. Es ,itotrde!insbesondere betont, wenn es gelänge, dem mit genügender profaner Ausbildung verbundenen JeSchiwa- System ein Recht innerhalb des staatlichen Unterrichtswesens zu sichern, so ergäben sich auch für die Er- Ziehung in Westeuropa neue Perspektiven, die geeignet wären, das Thorastudium auf eine ganz neue Basis zu stellen. Im Anschluß daran machte der Vorsitzende der Palästinäzentrale, ,Herr Dr. S. Ehrmann aus Frankfurt ■am ’Main, Mitteilung über die Adar-Aktion der Erez-Jisroel- Schulen: Er verwies insbesondere!auf die Gefahr, welche die Missionsschulen für die Gesämtjugend Palästinas bilden und verstand es, in fesselnder ,Weise die Notwendigkeit der Hilfe jedes Jehudi daran lege 11. Herr Dozent Doktor Moses Auerbach illustrierte diese Ausführungen durch einige Beispiele über Erez־J,isroel-Schulen und erwähnte insbesondere die bucharische Talmud Thora in Jerusalem, die dörtige Mädchenschule, sowie die Mädchenschule in Saffed; Mit einem Appell an die Mitarbeit aller Orthodoxen schloß die harmonisch verlaufende Versammlung. ״Israelit“ über die ״Hebräer“-Rubrik im Einwamdererformular. Frankfurt a. M., 4. März. (JTA.) ״Der Isaelit“ beschäftigt sich in einem Atikel mit der Aufforderung des Zentralvereines an die nach Amerika reisenden deutschen Juden, auf dem Einwandcrerformular ihre Nationalität mit ״Deutscher“ und nicht — wie von der Einwandererbehörde vorgeschrieben — mit ״Hebräer“ au- ,zugeben. Der ״Israelit“ bemerkt, daß in England und in Amerika ״Hebräer“ sowohl Religion wie Nationalität und Rasse ausdrückt , und daß beispielsweise ein Sir Herbert Samuel sich sicherlich ohne das leiseste Bedenken in diesem Sinne als ״Hebräer“ eintragen würde. ״Weshalb sollten wir uns,“ schließt ״Israelit“,, ״wenn es sich wirklieh um Rasse, nicht um Staatszugehörigkeit — für die eine Sonderrubrik vorhanden ist — handelt, davor scheuen, uns stolz zur Rasse Mosis und Davids, Jesajas und Irmijas zu bekennen?“ Rabbi G. de Lange zum Rabbiner der Amsterdamer Aschkeuaschischcn Gemeinde gewählt. Amsterdam (AjiPIB.)!An Stelle des zum Haager Oberrabbiner gewählten Rabbiners J. Maarsen wurde Rabbiner G. de Lange einstimmig zum Rabbiner der Amsterdamer asohkenasisehen!Gemeinde gewählt. Rabbiner G. de Lange steht im 51.!Lebensjahr. Seine ׳rabbiirasolien Studien absolvierte er am Amsterdamer Rabbinerseminar und wirkte bis zum heutigen Tage als Mote an verschiedenen Amsterdamer Synagogen. Rabbiner G. de!Lange!ist ein begeisterter Anbänger der Aguda-Idee ■und ist Vorsitzender der Amsterdamer Ortsgruppe der Agudas Jisroel. Sowohl Keren Hajischuw wie •Keren Hathora haben seiner zielbewußten Förderung sehr viel zu verdanken. Gründung einer Jeschiwaü in Lemberg. Lemberg. (AJPB.) Am 1. Adar I fand in Lemberg ein Sijum Haschaß der kürzlich von der Agudas Jisroel gegründeten Messiwta ״Or Tora“ statt, bei der sich sämtliche Rabbonim Lembergs und viele angesehene Baale Batim der Gemeinde beteiligten. Als Gast war auch.der'Präsident des Zentralrates der Aguda, Sejfndeputierter Oberrabbiner Aron Lewin, Rzeszow, anwesend, ln einer großangelegten Rede entwickelte er die Aufgaben der Agudas Jisroel, deren vorliehmstc Aufgabe die Förderung des Thorawissens sei. Ah der Lehranstalt lernen zurzeit 70 ßachurim. Drei orthodoxe Vertreter in den Lemberger Kehillohrat gewählt. Lemberg. (AJPB.) Wie bekannt, besteht in der Lemberger jüdischen Gemeinde immer noch das aus österreichischen Zeiten übernommene Wahlsystem, aut Grund dessen die stärkste Partei, Alleinherrscherin des Gemeinderates ist. Im Gegensatz zu Russisch-Polen, wo die Verhältniswahl eingeführt ist lind somit die Minorität das Recht hat, Vertreter in den Kultusvorstand zu entsenden, ist die' Minorität in Lemberg vollkommen unterdrückt. Bei den vor zwei Jahren stattgefundenen Wahlen unterlag die orthodoxe Partei mit ganz wenigen Stimmen und ist seit dieser Zeit in der Lemberger Kultnsgeineinde nicht vertreten. Nunmehr wurden von der liberalen Partei, die zur Erkenntnis gekommen ist, daß es unmöglich sei, die großen orthodoxen Massen Lembergs einfach zu übergehen, drei orthodoxe Vertreter zum Eintritt in den Kultusvorstand nominiert. Die Orthodoxie ging auf diesen Vorschlag nur deshalb ein, weil i« kurzer Zeit auch in Lemberg, wie in ganz Galizien, das Verhältniswahlrecht eingeführt wird und die Orthodoxie geeinigt unter der Führung der Aguda erwartet, bei den Neuwahlen die Majorität zu erhalten und damit die ihr gebührende Anzahl von Vertretern im Gehieinderat zu erhalten. Feierlicher Empfang des neuen Rzeszower Oberrabblners. Rzeszow. (A. J. P. B.). Dienstag den 22. Febfuär fänd die feierliche Installierung des neugewähften Oberrabbiners voii Rzeszow ,Sejmdeputierten Aron Lewin, Präsident des ZentralratcS der Agudäs Jisroel, statt. Zu Ehren der sich ausserordentlicher Popularität erfreuenden Persönlichkeit des ehrwürdigen Rabbiners konstituierte sich bereits einige Wochen vorher ein Empfangskomitee, das auch die festliche Ausschmückung der Stadt übernahm. Eine Delegation von 30 der angesehensten jüdischen Bürger der Stadt holte das neue Oberhaupt von seinem ursprünglichen Wirkungskreise Sambor ab. während eine große Zahl Gemeindemitglieder diese in Prze-mysl erwartete. Die Samborer Gemeinde entsandte eine aus 30 Herren bestehende Delegation zur Begleitung des scheidenden Raws. Zahlreiche führende Persönlichkeiten der Agudas Jisroel waren aus deiii gleichen Anlässe erschienen. Unter ihnen waren zu bemerken!Senator Mendelsoltn, Deputierter Sirkus, Kultusrat Rosenfeld aus Warschau, Deputierter Sternpel, Senator ßauminger, Rechtsanwalt Df. Benzion Feßler. Auf dem Bahnhof stand eine ungeheure Menschenmenge and erwartete die eintreffenden Gäste mit großem Jubel. Die erste Begrüßung seitens der Gemeindeführer und der Vertreter der Behörden fand in der Bahnhofshalle statt. Von dort aus bewegte sich der Zug zur Synagoge, wo der neugewählte Raw seine Antrittsrede hielt. Bei dem abends stattgefundenen. Bankett begrüßten seitens des orthodoxen Sejm- und Senatsklubs Senator Mendelsohn; namens der Weltorganisation Agudas ,Jisroel Rabhiner Tobias Horowitz, namens der Palästinazentrale Dr. Benzion Feßler und zahlreiche Delegierte verschiedener Behörden und Körperschaften. Fünf Brücken über den Jordan. (J. T. A.) Die Palästinaregierung wird fünf Brücken über den Jordanfluß irri Tale Al Huleh erbauen. Dadurch wird die Verbindung zwischen Palästina und dem Libanongebiete wesentlich verbessert werden. Wieder eine ArbeitslosendemcinstratioH in Palästina. (J. T. A.) Hunderte jüdische Arbeitslose veranstalteten am 10. d. M. vor dem Gebäude der Zionistischen Exekutive eine Demonstration, die ziemlich turbulent ■verlief. Die Arbeitslosen verlangten eine erhöhte Unterstützung. Die Polizei griff ein; ein Arbeitsloser wurde verletzt, vier andere wurden verhaftet. Warum Frauen in Palästina nicht wählen dürfen. (J. T. A.) Im Unterhause fragte Kolonei Wedgwood den Staatssekretär für die Kolonien, warum in Palästina Frauen von der Teilnahme an den Gemeindewahlen ausgeschlossen sind. Minister Amery erwiderte, der Oberkormriissär hätte ihm mitgeteilt, daß dieMehrheit der p a 1 ä s t i n e ns i s c h e 11 Bevölkerung ge ge n das Frauen- Wahlrecht sei. In einigen Gebieten wurde kein Einwand gegen das Frauenwahl recht erhoben, und dort dürfen die Frauen auch stimmen. Die Frage wird durch eine Klausel geregelt werden. Tiefstand der Palüstinaeinwaaderunx. Jerusalem, 6. März. (JTA.) Im Monat Jänner. 1927 sind in Palästina 181 Personen eingewandert und 536 Personen ausgewandert. Im letzten Jahresviertel 1926 sind in Palästina 1920 Personen eingewandert, unter ihnen 752 aus Polen, 220 aus Rußland, 234 aus Mesopotamien, 127 aus Rumänien und 127 aus den Vereinigten Staaten. In der gleichen Zeit sind altsgewandert: Oktober 1057, November 822, Dezember 642 Personen. Der jüdische Distrikt im Chersougebiet endgültig beschlossen. Moskau, 7. März. (JTA.) Das Zentralexekutivkomitee der ukrainischen Sowjetrepublik hat einen definitiven Beschluß gefaßt, im Gebiete von Cherson einen besonderen jüdischen Verwaltungsdistrikt, der eitlen größeren Teil der neuen Kolonien entschließt, zu bilden״ Das Zentrum des Distrikts wird die Kolonie Groß-Sede-Menupho sein. Der Distrikt zählt 18.000 Seelen, unter ihnen 87 Prozent Juden. Erweiterung der Kolonisation in der Nordkriin. Moskau, 7. März. (JTA.) Das Präsidium des Zentralexekutivkomitees der Sowjetunion unter dem Vorsitz des Präsidenten Kalinin befaßte sich mit dem Bericht der Sonderkommission betreffend die jüdische Kolonisation in der Krim und kam zu. dem Beschlüsse, daß, abgesehen von den Bedürfnisse« der angestammten Tatarenbevölkerung und der übrigen siedlungswilligen Bevölkerung, noch 2086 jüdische Familien jetzt i{1 der Krim anzusiedeln seien, und zwar in den Rayonen Dschankoj und Eupatoria. Zusammen mit dem bereits von Juden bearbeiteten Boden in der Krim werden nunmehr 175.000 Hektar Boden auf der Krim in jüdischen Händen sein. Bnoth Agudas Jisroel in Jerusalem. J e r u s a 1 e in. (AJPB.) Unter Führung der Frauen Bernstein, Rosen- Strauch und Blau hat sich eine agudistische Frauengruppe in Jerusalem gebildet, welche sich in einem Aufruf an die agudistische Frauenwelt der Diaspora wendet und eine Vereinigung aller agudistischen •Frauen zur Mithilfe am Aufbauwerk in Palästina verlangt. Die altberiiiiniten Heilquellen von Tiberias gefährdet. Der bekannte führende Balneologe, Sanitätsrät Doktor L a c h m a 1111 aus Landeck, der sich ■an Ort uiid ■Stelle eingehend mit dem Studium der!Quellen von Tiberias beschäftigt hat, teilt der jüdischen Telegraphenagentur mit: Seit Jahren tauchen unaufhörlich neue Projekte für die Fassung ׳und Ausgestaltung der' altbe rühmten Heilquellen von Tiberias■ auf. Dabei ist der ganze Bestand der!Quellen nicht, nur durah den gegenwärtigen primitiven Betrieb, sondern ganz besonders durch die bevorstehende vollständige Veränderung •der Grundwasserverhältnisse bei der Durchführung des Rutheiiberg-Projektes aufs höchste gefährdet. Jetzt hat man ohne Rücksicht a׳uf die ■heute noch gar nicht zu! übersehenden späteren Verhältnisse einem Privatunternehmer erlaubt, sich eine Zuleitung des.Thermalr wässers aus dem Quellgebiet in sein Grundstück herstellen zu lassen. Es ist unbegreiflich, daß man einer so dilettautischen Verwüstung eines ׳unersetzlichen nationale* Gutes ruhig zusieht. ׳Demi bei wirklich sachverständigem Ausbau der Thermen würde sicli in Tiberias nicht nur für die Unternehmer, sondern für das!ganze!Land eine reiche .Quelle des Wohlstandes erschließen. Allerdings: wo ist es '"in Palästina schon üblich,’ zur rechten Zeit Sachverständige zu ׳Rate ■zu ziehen? . Die Stadtratkrise in Tel-Aviv vorläufig gelöst. Sieg der Linken. Die Stadtratkrise in Tel-Aviv bat insoferne eine Lösung erfahren, als sich aus Vertretern der Arbeiterschaft ■und der Hitachduth eine L i n k s k 0 a 1 i ti 0 a gebildet hat, die über eine knappe Mehrheit verfijgt. Der provisorische Bürgermeister Herr Bloch-Blumenfeld wurde definitiv gewählt. ״Manchester Guardian“ über Marquis v. Reading uid Sir Herbert Samuel. ״Manchester Guardian“ führt •in einem Leitartikel aus, die Rückkehr der Prokonsuln Marquis v. Reading und Sir Herbert Samuel zur Liberalen Partei hätte dieser neuen Schwung gegeben. Lord Reading hat das englische Staatsschiff in Indien durch ■fünf schwere und gefahrenvolle Jahre mit Mut, Weisheit und Geschick hiridurchgesteuert und hohe Ehren, sowie den Marquistitel eingeheimst. Wenn er nun bei seiner Rückkehr die verantwortliche Direktorstelle einer großen liberalen Zeitung übernimmt, so ist das ein sicheres Zeichen,!daß er den Liberalismus in England nicht als eine verlorene Sache ansieht. Unter allen Männern, die für den Lauf der Ereignisse im Lande verantwortlich sind, gibt es keinen, der ein klareres Urteil und einen tiefer schürfenden Geist als er besitzt. Die Liberale Partei darf von ihm viel erwarte*. Ueber Sir Herbert Samuel sagt die Zeitung, daß er zwar eine weniger hohe Position eingenommen hat, daß er aber, was leidenschaftslose Beurteilung der Dinge, Geduld und Beharrlichkeit betrifft, gleiche Qualitäten wie Marquis Reading aufweist. Wenn er jetzt wieder seiueit Platz i* den Reihen des Liberalismus einnimnit, so wird man sich daran erinnern, daß er ein alter Kämpe des Liberalismus ist. Diese beiden Sachwalter. des Liberalismus, Marquis Reading und Sir Herbert Samuel, werden dazu .beitrage*, daß die Führung des Liberalismus eine Stabilität ürxd das Vertrauen weiter Kreise wiedergewinnt. , Spendet für den oer *aas Jisroei, Wien! 11., Nestroygasse 11 כשר, Seichv^ir«** aus der Fabrik Gabriel;pisgher, ,:wje sämtliche. Weihe und Spezerei waren -nqjp. M. Bck^rllng, Wien, IX״ Liechtensteinstrasse Nr. 115 Telephon 1182־6־.. —, Jede Bestellung wird;;telephonisch ent־ gegengenommen und sofort ins Haus zugestellt. Die S4$Üä-MM}enef-Pfeüstadt Ein Beitrag zur! Geschichte der Juden in Oesterreich von Rfihb. Dr« Max P011ak (Oedehburg), 120 Oktavseiten, Zu beziehen: Jüdischer Vejrlag, ll.v Lespbldsg. 2« und in allen jüdischen Buchbandiungeä. Preis Sc h 111 i n g 2.50. Herren- und Damenkleider-Schnellreparaturanstalt und EXPRESSBUGELEI p r o m p « u nd b i 118g st Herren- und Damenkleider-Schnellreparaturanstalt und WIEN, I., JUDENGASSE 11 Komme ins H a, u s Teleph. 819 Streng rituell! Teleph. 319 1 Streng rituell! Teleph. 319 Im Hotel-Restaurant Schey Baden bei Wien! Annagasse 23 Unter persönlicher Leitung des Besitzers Dawld Schey Ganze Verpflegung: Frühstück: Kaffee, Mazzes Mittagmahl: Suppe, Braten nach Wahl (eventuell Huhn), Beilage; Mehlspeise Jause: Kaffee, Mazzes Nachtmahl: Fleischspeise (nach Wahl), Beilage -־" ' ' .per Tag S 8'.— — Große Portionen Anerkannt beste Kiiche Größtes jüdisches Etablissement Badens. Schöne Zimmer, einbettig, yon S 3.—,?weibettig von S 4.r~ aufwärts Anmeldungen werden bis15 ׳. April entgegengenommen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.