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Jüdische Presse · 1927-04-08 · 14 (8.4.1927) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
13 (1927)
Issue
14 (8.4.1927)
Date
1927-04-08
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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, Seite 108 : JÜDISCHE PRESSE Nr, 14; Tschechoslowakei | Oberrabbiner Dr. M. Lemer-Aitona 70 Jahre alt., ,{.Äl tona (AJPB.) Am Purimtage leierte Oberrabbiner Dr. M. Lerner seinen 70. Geburtstag. Er ist einer der Führer der ׳gesetzestreuen •Jiudenheif in Deutschland und, als hohe talmudisGlie Autorität, Mitglied des Rabbinischen (Rates der Agudas Jisroel. Seit mehr aJs 30 Jahren wirkt er in Altona. Die iGemeiiide und ׳die vielen Institutionen, deren verdienstvolles Ehrenmitglied Doktor!Lerner ist, wie seine zahlreichen Schüler und Verehrer, rüsteten sich zu einer würdigen Veranstaltung. Aber aus Gesundheitsrücksichten bat die Familie, von einer öffentliehen Feier abzusehen. Sijumfeier einer ostjüdischen Mischnajothchewra in Gelsenkirchen. Den Sommer vorigen Jahres wurde auf Initiative des Lehrers Israel Baruch Gans, der an der von Keren Hathora in Gelsenkirchen gegründeten Talmud- Thora-Schule wirkt, eine M i s c h n a j 01 h c h e w r a gegründet. Am 7. Adar d. J. wurde das Durchlernen aller sechs Ordnungen beendet und mit einer eindrucksvollen Sijumfeier abgeschlossen. Nachdem der Leiter der Mischnajothehewra, Herr Abraham Frisch, die Bedeutung des Tages hervorgehoben, betonte Herr Dr; med. Max Meier, der als Vertreter der gesinnungsverwandten Adas Jisroel- Gemeinde an der Veranstaltung teilriahtii, die weittragende Bedeutung dieses Ereignisses für Gelsenkirchen. Nach ihm sprachen Herr M e s s i n g e r, Gladbeck, und Herr Jisroel Baruch Gans tiefgründige Diwre Thora. Herr Jisroel Baruch Gans schloß seine Ausführungen mit einer herzliehen Mahnung an die Jugend, den Idealen von Limud Hathora und Jirasch Schomajim nachzustreben. Die Studentetiunruhen vor der rumänischen Kammer. Der Mehrheitler Mavrofanu interpellierte die!Regierung wegen der jüngsten Studentenunruhen und richtete an sie die Anfrage, welche Maßnahmen getroffen . worden sind, damit die Exzesse sich nicht wiederholen iind das Prestige der Hochschulen wieder hergestellt werde. Unterrichtsminister Petrovici erwiderte, die Studentenünruhen, die vofi der früheren Regierung als Erbe übernommen wurden, hätten sich nur auf Bukarest beschränkt. An allen übrigen Hochschulen des Landes herrsche derzeit Ruhe. Er hoffe, daß die getroffenen. Maßnahmen hirireichen werden, um künftighin auch an der Bukarester Universität die Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten. Gegenwärtig beschäftige sich der Senkt der Bukarester Universität mit diesen Vorfällen. Die Schuldigen werden bestraft werden. Die Studenten werden zur Einsicht kommen müssen, daß sie nicht über den Gesetzen stehen. Ein zweiter Brie! des jüdischen Klubs an die Interparlamentarische Union. Abg. Kirschbrauii hat im Namen des Jüdischen Klubs ein weiteres Schreiben an das Bureau der Interparlamentarischen Union in Genf gerichtet, in welchem unter anderem gesagt wird: Wir sind Ihnen sehr dankbar für Ihre Bereitwilligkeit, die rumänischen. Kollegen, die. der Interparlamentarischen Union angehören, um Interventionen zugunsten der friedlichen jüdischen Bevölkerung in Rumänien zu ersuchen. Leider haben die Ausschreitüngeji seit Abseriden ühserfef )Depesche nicht nur riiöht äüfgehört, sondern sie haben sich sogar weiter ausgedehnt. Sie fordern von uns genaue Belege über die stattgefundenen Exzesse. Wir sind nicht in der Lage, solche ' vorzujegen, da es uns nicht, möglich ist; Untersuchungen an. Ört und Stelle durchzüführen; Dagegen verweisen wir auf die detaillierten iind mit, Nenhühg von Namen und Ort belegten Mitteilungen, der jüdischen Presse in Polen und zum Teil . auf die Angaben der rümänisbhen Presse. Sie : WiSseti; daß Rabbiner Z i 'r e 1 's 'o n seinen Seriatssitz in Rumänien‘ als Prötest gegerT die antisemitische''' Hetze verlassen hat. Das Interparlamentarische Bureäu hat weitgehende Gelegenheit, der Sache nachzugehen und die Wahrheit über die antijüdisöhen Ausschreitungen in Ru- •mänien festzustellen sowie ferner festzüstellen, daß die .Schuldigen bisher nicht bestraft Wörden sind. Der Jüdische Kiub, dem 34 Deputierte und 12 Senatoren angehören, garantiert für die Wahrheit, der mitgeteilten Tatsachen und fordert irri Namen der HUmäiiitätsideale die Interparlamentarische Union äuf, durch eine schnelle Intervention unseren verfolgten Brüdern zu Hilfe zu kommen, die in der Kriegszeit ihr Blut für Rumänien geopfert haben und nun im Frieden auf sb unwürdige Weise behandelt Werden: Ministerpräsident Ayerescu. garantiert für Ruhe. B.u k ä r e s.t, 4. März: (JTA.)';,Dimineatza“ meldet: Unlängst fand im königlichen ׳ Palast bin Tee mit mnsikali- , schem Programm statt. Am Ted nahm auch eine jüdische Dame aus Italien teil, die in Bukarest verheiratet ist. In einem Gespräch mit dieser Dame sagte General Averescu: ״lehr versichere Sie; daß ich ■keinerlei Ausschreitungen oder Gewalttätigkeiten dulden werde.“ Die Dame erwiderte': ״Ich wage nicht, an den Worten des, Ministerpräsidenten zu zweifeln, , aber als ich vor kurzem bei einer Veraristältung im Außenministerium singen sollte, wurde ich davor gewarnt, da die Studenten einen Skandal vor- :;'bereiteten-.. Der Polizeipräfekt Von Bukarest Nicoleanu riet mir ebenfalls, nicht zu singen. Nicoleanu,. der dabei stand, bestätigte die Angaben der Dame und erinnerte daran; daß sie und ihr Mann im vorigen Jahre in der Esorie schwer belästigt wurden. Darauf der Minister- Präsident: ״Für die Vergangenheit, gnädige Frau, spreche ich mein Bedauern aus. yon jetzt ab aber versichere ich Sie der vollsten Ruhe.“ Abg. Wyszlicki Mitglied der polnischen Abordnung bei der internationalen Wirtschaftskonferenz. Warschau, 2. März. (JTA.) Der agudistische Abgeordnete des Sejm Wyszlicki Wurde vom Ministerrat benachrichtigt, daß er als Mitglied der polnjschen Abordnung für die internationale Wirtschaftskonferenz und als Sachverständiger für Polens Wirtschaft ausersehen worden ist. Die durch den Völkerbund einberufene Wirtschaftskonferenz wird am 4. Mai d. J. in Genf zu tagen beginnen. Ein Sijum auf Schaß In Leningrad. Leningrad. (AJP1B.) Dieser Tage fand in dem hiesigen Bes-Hakneses ״Iwrijah“ ein ׳Sijum auf ganz Schaß statt. Diese an sich in orthodoxen Kreisen nicht allzu auffällige Tatsache zeigt, daiß. trotz der Unerhörten Bedrohungen seitens der bolschewistischen Behörden die Thora noch immer iri Sowjetriißland .ein Heim hat. Zu der Feierlichkeit kamen von allen Seiten' zahlreiche Teilnehmer, an die unser Oberrabbiner eindringliche Ermahnungen richtete, unter keinem Preis einen Deut von Thqras.Molche zu lassen. . Verurteilung eines Rabbiners in Rußland« Das Kiewer Jiddische Gericht verurteilte den Rabbiner von Brawar, Wilenski, zu einem Monat Gefängnis, Wed er den Gemeindq1T1iteUcdern;<u1n[ter§ggt, hatte,-in der iKonsumgenossen- Schaft Fleisch ednzuka-ufen. da;dieses durch einen nichtnuä|iftzieden Bq^QCltei gesfihächtet worden war. Zur Frage der slowakischen Aguda. Vorbemerkung: Wir veröffentliehen im nachfolgenden einige Bemerkungen eines eifrjgen Agudisten aüs der Slowakei im Anschluß an die Ausführung J. J. Brauns, die wir in Nr. 12 gebracht haben. Obgleich der Artikelschreiber u. E. dem Problem, aus dem die Schwierigkeiten für die Aguda in der Slowakei und überhaupt in den früheren ungarischen Landesgebieten erwachsen, nicht in allen Teilen gerecht wird, glauben wir doch, seihe gutgemeinten und in manchen Punkten ganz unzweifelhaft richtigen Ansichten unseren Lesern nicht vorenthalten zu dürfen. Wir werden auf diese Frage noch zurückkommen und im einzelnen begründen, weshalb in bezug auf die Aguda in der Slowakei mehr als in all e.rt anderen Ländern an dem Grundsatz festgehalten werden muß: Ent- Weder — oder! Die Redaktion. Der Appell des Herrn J. J. Braun in der vorwöchentlichen Nummer der ״Jüd. Presse“ an die Rabbiner der Slowakei‘*) kam in der allerletzten Stunde. Wahrlich, wenn man sich jetzt nicht aufrafft und ein neues, tätiges Leben beginnt, dann ist es mit der Aguda in der Slowakei dahin, gleichzeitig aber wird —ל י ליה ־ ft 1 Oft das Grab der Orthodoxie geschaufelt. Der Arzt; der helfen will, muß in erster Reihe eine richtige Diagnose stellen. Wenn der Aguda geholfen werden soll, müssen wir genau prüfen, wo der Fehler ist und dies rücksichtslos deutlich aussprechen, damit man sieht, was, wie und wo geholfen werden soll. Wenn wir in der Slowakei Umschau halten, werden wir kaum eine Gemeinde finden, wo ein richtiges Agiidaleben herrscht. Die Aguda hat zwar• viele ״zahlende“ Mitglieder, aber die Zahl der wirklich begeisterten und überzeugungstreuen Anhänger ist nicht so groß wie sie sein müßte. Hat der Ortsrabbiner einmal gesagt, man solle sich der Aguda anschließen, so tritt man bei und zahlt zur Not seinen' Beitrag. Man zahlt aber auch jenen Vereinen und Orgartisationen, welche die Aguda bekämpfen und die Orthodoxie vernichten wollen. Warum diese Oberflächlichkeit und Gleichgültigkeit der Aguda gegenüber? — Weil es bei.den Führern an der gehörigen Begeisterung mangelt. Viele meinen, die Hauptsache sei, man solle' die Mitgliedsbeiträge bezahlen. Dies ist gewiß wichtig,• aber nicht genug! Viel wichtin ger und bedeutungsvoller ist, daß man den Sinn der Aguda richtig verstehe und von der Ueberzeugung durchdrungen sei, daß ״Aguda“ heute heißt: Orthodoxie. Nur derjenige ,ist ein zielbewußter, wahrhafter, orthodoxer Julie, der sich niit Herz und Seele an die Aguda anschließt und für ihre Ziele auch tätig ist. Aus Bequemlichkeit sagen aber manche, Aguda bedeute ״Poli- ׳ tik“ und glauben dadurch allen Pflichten gegen die orthodoxe jüdische Gesamtheit enthoben zu sein. Die Gegner der Orthodoxie sind nicht so zartfühlend. Diese werden eine jede Gelegenheit benützen, um ihre Vernichtungsarbeit äuszuführen und nehmen keine Rücksicht darauf, daß Zionismus, Misrachismus 11 sw. ״Politik“ bedeutet. Wie es die Führer des •Zionismus in ihren offiziehen Blättern deutlich genug ausgesprochen haben, erstreben sie die Entkonfessionierung des Juden- •t u •m s. Wer daher die ׳Ziele des Zionismus unterstützt, fördert bewußt oder unbewußt den Abfall vom Judentum. Ein Budapester neologer Rabbiner sagte in einem Vortrage: Da sich die angesehenen Juden in der liberalen Gesellschaft nicht mehr behaupten können, streben sie zur jüdischen Gemeinschaft zurück, wo von ihnen nur verlangt wird, daß sie sich für Juden halten sollen. Das tun sie dann auch genug laut und lärmend! Das sind dann auch Juden ohne jüdisches Leben und jüdisches Gefühl. Diese Tendenz ist aber, für das Judentum noch viel gefährlicher als die Reform, weil die Reform bekämpft wird und zum Teil zum Stillstand gebracht wurde; während die Zionisten fast ohne Widerstand in die jüdisehen Positionen strömen. Daß eine Strömung, welche keine jüdische Pflichterfüllung, kein thoratreues jüdisches Leben fordert, viele Anhänger findet, ist verständlich. Unverständlich aber, wie Führer der orthodoxen jüdischen Gemeinden . befü.rw 0 r t e n können, daß auch diejenigen, welche die Ziele des Zionismus (oder Misrachi) fördern, in orthodoxen Gemeinden im Vorstande oder in der Repräsentanz einen Platz emnehmeh sollen. Ueberhaupt nach den Beschlüssen von Popräd! Dort haben, die slowakischen Rabbiner einmiitig den Beschluß gefaßt, daß, nachdem allbekannt ist, daß der jüdische ,;Nationalismus" die Säkularisation des jüdischen Le.bens anstrebt, derjenige, der einer antiortho- *) Ich habe mich nicht nur an die Rabbiner, sondern an alle orthodoxen Juden der Slowakei gewendet, die es mit ihrer Gesinnung ernst meinen and sich selbst ernst nehmen. — J. J. B. Dr. Ludwig Lieben , gew, Chefarzt und Assietept in.Prag, ordiniert י in Preßburg PranziBkanerplatz 8. Telephon 3188. doxen Vereinigung angehört, in die Leitung einer ortho doxeri jüdischen Gemeinde^ nicht gewählt Werdfen dürfe. Wo sind unsere Rabbiner und Dajonim? Wer soll de'm Volke mit dem guten Beispiel vorangehen, wenn nicht sie? Ihre Aufgabe ist es doch, klar, laut, und deutlich zu verkünden und bei jeder Gelegenheit hervorzuheben, daß die Aguda die Vereinigung der orthodoxen Juden ist zur Befestigung des orthodoxen Judentums. Daß die Aguda dabei hoch genötigt ist, einen Abwehrkämpf für das orthodoxe Judentum zu führen, das darf doqh niemand zürückhalten, sich begeistert der Aguda anzusehiießen. Im Gegenteil! Je vielseitiger die Aguda sich betätigt, mit umso größerem Eifer und größerer Opferwilligkeit müßten wir uns in ihr zusammenfinden. Liebe zu G-tt ist ein heiliges Gebot. Die תורה und das jüdische Volk sind mit dem Allmächtigen verknüpft. Wer den Allmächtigen liebt, liebt auch das orthodoxe Judentum, welcher der Träger des thoratreuen jüdischen Lebens und daher auch, das wirkliche ״G -11 e s v o 1 k“ ist. Das wahre, orthodoxe Leben betätigt sich aber jetzt — wie dies unsere Rabbonim und Dajonim selbst sagen — in der Aguda. Wer daher für das jüdische Leben ein richtiges Verständnis und das richtige Gefühl hat, der müßte sich der Aguda nicht nur ״änschließen“, sondern für ihre Ziele mit seiner Person und mit seinem Vermögen opferbereit sein. Dieser Auffassung hat Rabbi Chajim Sohnenfeld 9« שליט״א ירושלים lauten Ausdruck gegeben und diese Auffassung sollten unsere Führer überall und zu jeder Zeit laut und rücksichtslos verkünden. Dann wird auch unter den wahren orthodoxen Juden kein Grund zur Klage sein und die Aguda würde sich wunschgemäß entwickeln können. Unsere Rabbiner sind die berufenen Verbreiter der Agudaidee, denn sie haben deri Beruf für תולה und G-ttesglauben zu wirken. Rücksichten privater Natur kommen bei ihnen nicht in Betracht, Geschäfts- und materielle Interessen haben sie nicht, daher können sie auch frei und offen für Aguda auftreten. Die Stunde hat geschlagen! Wir bekennen unsere Pflicht für Agudas Jisroel und für jede Arbeit zum Wöhle des orthodoxen Judentums. Aber wir suchen uns'ere Führer. Wenn unsere Führer jetzt versagen, wird der gegnerische Gedanke immer tiefere Wurzel Schlagen und;solch großes Unheil anstiften, daß es dänn kaum menscheumöglich sein wird, zu hälfen. Die Führer mögen alles einsetz en, um einen jeden zur aktiven Mitarbeit für die Aguda zu׳ ge wi'nnen, damit die Liebe und die Treue zur Thora in allen lebendigen Faktoren des jüdischen Lebens, in der Ge-• meinde; in den'Vereinen, in‘ der Sc Hule, j« der Gesellschaft und im Hause ziir volle» Geltung gelange. t 30. März 5687. (A2$ Pessachurlaub für jüdische Militärangehöriger Das Militärlärideskommändö iri Bratislava hat an äi-e Zentralkanzlei der aut. orth. jüd: Konfession in der Slowakei in Angelegenheit des Pessach- Urlaubes für jüdische Militärangehörige, nachstehende Zuschrift gerichtet: ״Zeiitralkanzlei der aut. orth. isr. Konfession, Bratislava. Auf ׳Ihre Eingabe, Zahl 482-27, teije ich mit,, daß ich angeordnet habe, Militärpersonen jüdischer Konfession zur Verrichtung des G־ttesdienstes Dienstfreiheit zu geben. Sofern diese bei den zuständigen Kommanden um Auszahlung des MenagegeIdes, oder um: Urlaub für die erwähnte Zeit, ansuchen werden,, wird ihnen dies nach den Dienstverhältnissen und soferne sie darauf laut Dienstvorschriften Anspruch haben, gewährt werden. Ueber Befehl: Oberst M e i s t r t k m. p. Sijum der ש״ס חברה ln Nov6 Zamky. Montag den: 2. Nissan feierte die Novä Zamkyer ש״ס חברה ihren סיום in dem üblichen Rahmen in wohlgelungener Weise. Ei» großer Kreis von Gästen war anwesend und freute sich mit den Mitgliedern, an einer schönen סעורת מצוה teüzunehmen. Es wurden selbstverstnädlich Reden mit den erlesensten לברי תורה gehalten, vor allem von Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Josef Tigermann, dessen Worte wie immer tiefste Wirkung übten und Begeisterung für תורה ועבורה auslösten. Es sprachen auch Herr Rabbiner׳ Abraham Stern; Herr Julius Herzog und die jugendliehen Herren Hertzka und Q u i 11. Unerwartet erschien auch Herr Oberrabbiner S. H. Jungr.eisz auf Vämos Mikota bei dem Feste und erntete lebhafte»׳ Beifall mit seiner von großer Gelehrsamkeit und reichem; Wissen zeugenden wirkungsvollen Rede. Die Teilnehmer ' blieben :lange jn beste? Stimmung in wahrer;5שמחה של קצות, beisammen.

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