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Jüdische Presse · 1926-12-17 · 51 (17.12.1926) · p. Seite 346

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
51 (17.12.1926)
Date
1926-12-17
Page
Seite 346 (sequence 4)
Language
German
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Seite 346 Nr. 51 JÜDISCHE PRESSE Heu eröffnet! Hram Dna-FriHoi-Saliii׳ Juonne“ Spezialist in Dauerwellen, Färben, Wasserwellen und samtliehen Haararbeiten, nach dem modersten Stil ausgeführt. Sehr zivile Preise. Wien, il.; Lilienbrunng. 3. (Heben Hoiel Dianabad.) Tel 45-784. ■etwas für religiöse Anstalten!in Erez Jisroel übrig haben. Außerdem aber ■hat. man bisher noch!nie etwas davon ge-!hört, daß Zionisten vor der Tür eines orthodoxen Juden bei ihrer Propagandatätigkeit!Halt gemaoht hätten. Herr Rabbiner Blau wird gerne den!Zionisten die für religiöse Belange gewidmeten Spenden zurückerstatten, falls die Zionisten sich zu einem analogen Vorgehen entschließen ׳würden. Daß jüdische Weltiblatt -und seine Leser mögen׳ diesen :Vorschlag zur iKenntms nehmen. Möge die breite orthodoxe 0 Öffentlichkeit der oben zitierten Notiz der ״Wiener Möngenizeiitiung“ ihre Beachtung -schenken, •um daraus zu entnehmen, mit welch peinlicher Strenge 1im zionistischen Lager darauf geachtet wird, daß auch nicht ein einziger aus der Tasche eines Zionisten stammender Groschen!!für!religiöse Zwecke mißbraucht weide! Reziprozität wäre dringend zu empfehlen ... Ein Brief an die Redaktion. An die Redaktion der ״Jüdischen!Presse“, Sehr geehrter ׳Herr Redakteur! Wien. Die ״Wiener Morgenzeitung“ richtet unter dem Titel ״Hinter falscher Plagge“ einen scharfen Angriff gegen ׳meine Tätigkeit «zugunsten des jüdisch-religiösen׳ Schul Werkes ׳und warnt, mir irgendwelche Unterstützung!angedeihen zu lassen. Alle diejenigen, denen ich!Zweck und Ziel und!Lage des religiösen Schulwesens ■auseinandergesetzt habe, werden!mir bestätigen, daß ich ohne!jede aggressive Tendenz gegen anders!Denkende meine ׳Mission zu erfüllen!be-!müht war. Wir bestreiten dagegen, der Zionistischen Organisation, ׳ ׳ vor allem dem Keren IHajessod., ■das Monopol, die Gebefreudigkeit der jüdischen Gesamtheit ■für sich!in Anspruch zu nehmen. Wüßte die!jüdische ׳Oeffentlichkeit — und m ■dieser Pesteiiellung zwingt midi der wednilge Angriff der ״Wiener Morgenizeriung‘׳ — ־in welcher Weise Kultur-!Politik im heiligen ׳Lande von den Zionisten geführt ׳wird, so würde man sich in ׳allen Kreisen ganz anders dem Keren IHaijessod gegenüber verhalten. Kein Tag vergeht, ohne daß nicht in vollster Oeffentlichkeit das Religionsgesetz in jüdischen׳ Schulen von jüdischen ׳Lehrern und Schülern verletzt wird. Aber nichts zeigt so sehr die furchtbare Entwiddung des Schulwesens der Zionisten wie die kürzlich;stattgefundene (Delegier tenversammluug von 2000 jüdischen Arbeitern im Alter von 14 bis 17 Jahren. Statt des zi omist i sch eu Nationalliedes sangen sie die Internationale und! statt der b 1׳ a ׳u -׳weiße >n Farben bejnütoten sie die rote, um ihre kommunes tische Gesinnung auch nach außen •zu! manifestieren. ■ Angesichts all dieser Dinge ׳glauben wir, »daß die!weiteste jüdische Odfentlicbkeit, unabhängig von ihrer Zuge- Hörigkeit!zur Agudas Jisroel oder ■nicht, alle Veranlassung hat, ׳das religiöse Schulwerk unter Leitung von Rabbiner Sonnerifeld zu unterstützen.!Hochachtungsvoll Rabb. M. Blau, Jerusalem. Ql NACHRIQgfm Geilügelsdiächtstelle der Adas Jisroel. 'Motttag den 20. Dezember wird die G eif 1'•iig!5!l schä chts teile der Adasjisroel ׳dem allgemeinen Geb rauch e ■übergeben. (Siehe Mitteilungen der Adas Jisroel auf der vorletzten ׳Seite ■des Blattes•) Generalversammlung. Sonntag den 19. Dezember 1926,!halb 11׳ Ulir vonnlittags, findet dm Saale des (Hotel Continental1, '2. Bez-, Talborstra&se 4, die Generalversammlung Ider Gtewra Kadisclia 1!statt. Bethausverein Achdus Jisroel, Wien, II., Rembrandt- Straße 32. Die 38. ordentliche Generalversammlung des Vereines’ findet Sonntag, den 2. Jänner 1927 um 9.30 Uihr vormittags!im Lokale des Beth ׳Hamidrasch,!11״ Rembrandt- *Straße 32,!mit folgender Tagesordnung statt: Jahresbericht, ׳!Kassabericht, •Bericht der Revisoren. (Neuwahl des Aus- Schusses, Festsetzung des Jahresbeitrages. — 'Da noch immer subversive!Kräfte vorhanden sind, welche ■die ruhige ,'Entwicklung des Vereines stören möchten, tun die orthodoxen Mitglieder des Vereines gut, wenn sie zur General- ,Versammlung pünktlich erscheinen. Sijumfeier ln Zehlem. Als würdigen Abschluß der חנוכה -Tage veranstaltete die Zeiilemer (Deutsch-lKenyer) Jesühiwoh ein Stundest auf ׳ כתובותDD. Nach!fast zweijährigem unermüdlichen Lernen vollendeten cLe Bachurim •diese מסכת׳ . 'die man nicht mit Unrecht ״Klein- ש״ס“ nenn:• Wer könnte die wunderbare 'Hingabe schildern, mit der diese jungen (Menschen Tag und Nacht, oft unter großen Opfern, gelernt hatten! Und nun, da die ״große Schlacht“ gewonnen war, hatte ■natürlich ihre Freude!keine!Grenzen, ln gehobener Stirnmang versammelten sich die Bachurim im großen Saale der Mensa, um in [Gemeinschaft mit ihrem ״Rebben“, Sr. ׳Ehr- ־würden Hemm Olberrabbiner J. Kahn, wie mit ■dem verdienstvollen Goboim der Mensa das ehrlich verdiente :Fest zu׳ begehen. Die Feier wurde eingeleitct mit treulichem חריפות des Oberrabbiners. Mit innigen und •liebevollen!Worten an die Bachurim, allezeit fori zufahren im unentwegten Lernen ׳und Erfüllen der תורה הפר׳, schloß er seine mit großer Begeiste- ׳rung aufgeuommene Rede. ׳Herr Rabbi!1?r Goldmann sprach hierauf schöne תורה -Worte über חנוכה. Gefühlvoll vorgetragene Melodien trugen1 viel ׳zur Verschönerung des ’Festmahl es bei,!und so saß man vergnügt!bei dieser ■echten שימחה של מצוה bis spät ■in die Nacht •hinein. כשי Fleisch u. Geflügel unter Aufsicht der עדת ישראל (Schiffschul). Selchwaren aus der Fabrik Gabriel bischer wie sämtliche Weine und Spezereiwaren יכשף M. Belegrllngr, Wien, IX., Liechtensteinstrasse Nr. 117 Telephön 11 6-82. — Jede Bestellung wird telephonisch 9nt־ gegengenommen und sofort ins Baus zugestellt.!■■■■■■■■■ff Tsche ch oslowakei i!■§!■■■■■■■■■■י■■■■■■■»■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■«■»■■■■«■■■■«■■■■»■■■■■■■■■»»■■• Mor Piaschkus,!Hermann Porjes und Arnold Stern, Die orthodoxe Landesversammlung.!Die gesamte jüdische Oeffentlichkeit sieht mit gespannter Aufmerksamkeit der 3. Delegierten- Versammlung der orthodoxen Gemeind e n i n d e r Slowakei entgegen, die für den 22. und 23. Tewes nach Treticianske-Teplice einberufen wurde. Sechs Jahre sind verflossen,, seitdem die Gemeindedelegierten Gelegenheit hatten, direkt an dem Ausbau und an der inneren Stärkung der orthodoxen 'Gemeindeorganisation mitzuwirken. Während dieser, sechs Jahre war das Schicksal der Organisation ihren ordnungsgemäß gewählten Gremien, dem Zentralbureau, ׳dem Verwaltungsausschuß, der Landesrepräsentanz und als Hüterinnen der Thoragemäßheit alles Tuns und Wollens in der Organisation der Rabbinerkommission und der Rabbiner- Versammlung anvertraut. Die Gemeinden als Zellen dieser Organisation und als letzte Glieder im Gefüge der religiösen Gemeindegemeinschaft an unserem Lande ׳hatten die schwere Aufgabe, an ihrer eigenen Ausgestaltung und an •ihrer stetig zunehmenden Ertüchtigung zu lebenschaffenden Kraftquellen für die Verwirklichung der religiösen Ideale des Judentums zu arbeiten und ihre ■Mitglieder auf die 1Höhe jüdischen Strebens emporzuheben, die den Ausblick auf die großen geistigen und religiösen Erfordernisse unserer Zeit öffnet. Wie immer man sich zum orthodoxen Judentum als We 11 a n s c h a u u n g und festgesetzte L ebensf o r m auch stellen mag, ob man in ihm das einzig wahre und höchste Ideal menschlichen und jüdischen Daseins erblickt oder man im ״Joche der G-ttesherrscliaft“ eine drückende Last empfindet, der man sich entledigen und ׳an ׳ihrer Stelle andere ׳Lebensinhalte als Regulative für die!Beziehungen des einzelnen zur jüdischen Gesamtheit ׳setzen möchte — eins steht unbezweifelbar und auf das bestimmteste fest: für die orthodoxe jüdische Gemeinde gibt es und kann es und darf es kein anderes Judentum geben als das bisherige historische, vom Sinaj her auf die bedingungslose Erfüllung und Verwirklichung des in Thora und Tradition sich dokumentierenden G-tteswillens eingeschworene Judentum. Die orthodoxe Gemeinde ist ׳die Siegelbe wahrerin der ׳ewigen jüdischen Wahrheiten und kann sich unmöglich auf Abwege begeben, die zu Zielen führen, welche bestenfalls abseits, wenn nicht — wie es zumeist leider der Fall äst — auf der Gegenseite von den jüdischen Lebensidealen liegen. Werden die orthodoxen jüdischen Gemeinden ׳unseres!Landes ׳dieser Grundlage ihres Daseins, dieser ersten Bedingung ihrer Existenzberech'tigung eingedenk sein und sie in ihrer ganzen Schwere erfassen, da sie sich zur Teilnahme ׳an der Trentschin-Teplitzer Landestagung rüsten? Werden die!Männer, die an der 'Seite ihrer rabbinischen Führer sich anschioken, ihre Gemeinden — wohlgemerkt: orthodox e Gemeinden mit; statutarisch festgelegten programmatischen orthodoxen Ziel- Setzungen — zu vertreten, sich dessen (bewußt sein, was ׳es heißt,!in u n s e r e r ׳bewegten Zeit an den verantwortungsvollen Angelegenheiten einer Organisation, wie ■die Landesorganisation der orthodoxen Gemeinden!in der Slowakei sie darstellt, mit beschließendem Rechte teilzunehmen? Die Leitung der Organisation hat während ihrer ersten Amtsperiode die ganze Last der Verantwortung getragen. Sie hat ,Kämpfe (bestanden, wie ■ihnen früher an Heftigkeit wohl kaum eine jüdische Körperschaft ausgesetzt war. Diese Kämpfe galten im edelsten Sinne des Wortes der Verteidigung jener Wahrheiten, der die orthodoxen Gemeinden ihre Existenz verdanken. Unter außerordentlich schwierigen Verhältnissen gelang es ihr mit des Allmächtigen Hilfe, die Tatsache der Organisation mitten im Wirbel der Stürme, die von allen Seiten über das gesetzestreue Judentum dahinbrausten, aus den Uebergangsverwirrungen herauszuretten und ihren Bestand auf gesetzlicher Basis zu sichern. Mit der 3. Delegiertenversammlung tritt die Organisation in ihren zweiten ■Lebensabschnitt ein. Möge sie eine Zeit rüstigen Schaffens für Wahrheit und jüdische thoratreue Wirklichkeit werden! _J. J. B. .״ ..י Einweihung des jüdischen Altershehns in Dun. Streda. Die Szerdahelyer jüdische Gemeinde beging am 5. Ghan-uka- S1״e1״uSCfI0AeS1״m.<lilJ 50111®ז sanzen Aufmachung eindrucks- Yu i Anlaßl.ch des ■25jä׳hrigen Bestandes des jüdischen wur^e wesentlich׳ vergrößerter Neubau errichtet und an diesem Tage in feierlicher Versammlung se’ner edlen Bestimmung übergeben. ׳Das ,Heim besteht jetzt aus einem modernen 1Prachtbau •mit einfachen, aber ireundliciien t1n.׳d־ d/Ctt hygienischen Anforderungen in ■;bestes* Weise entsprechenden Zimmern für ,die Insassen und allen nötigen gemeinsamen Raumen. Zwei Räumlichkeiten sind für die Spitalszwccke bestimmt. Die Anstalt steht unter Verwaltung der Ohewra Kaaischa und die Ueber Windung all der Schwierigkeiten, die der Ausfiihrung eines solchen großen Werkes der tätigen Menschenliebe im Wege stehen, zeugt von der ■restlosen Arbeitsfreude und den angestrengten Bemühungen ׳ihrer. Gaboi'm. idter Herren denen das Verdienst um die Vollendung dieser heiligen צ ו ה D zuzuerkennen ist. Der Neubau verursachte einen Kostenaufwand von annähernd 300.000 tsch. Kronen, ׳die zum allergrößten Teil aus Spenden von edelgesinnten heimischen!and auswärtigen Menschenfreunden ׳geflossen sind. Audi ■die Stadtgemeinde ׳ trug mit einer Spende von 15-000 tsch. Kronen zum Neubau bei. So bedeutet •denn auch dieses Heim,!abgesehen von seinem unschätzbaren: humanitären Wert, ein ragendes und leuchtendes Wahtiz&schen ‘der ׳inniger! Zusammengelliörigkieifc und ׳imniereri Teilgiösien Gams.'tfiiscl3aft all derer, die iibeir a׳l׳!e Gegensäteltelhksiten hinweg׳ ׳daran 'mitwinkten, jüdischen Brüdern! luud ■Schwestern den Lebensabend ׳friedlich und langenelim zu gestalten. ׳Zum Einweihungsfest fanden sidi trotz׳ des schlechten! Wietters fast die ganze Gemeinde, zahlreiche auswärtige Freunde sowie viele Niditjuden ׳und an Ihrer Spitze ■die Vertreter!der Behörden und die christlichen Geistlichen ein. Sämtliche Räume waren besetzt und gehobene F este sst immun© ,beherrschte alle Gemüter, als ׳der!Präses der CHiew-ra IKadischa׳,!Herr Mor!Paschkus, in einer schönen Ansprache ׳die Versammelten begrüßte. Die Festrede hielt (Herr Rabbiner Hilel Weinberg er. Er entwarf eine Geschichte ׳dieser Institution, wie sie vor 215 Jahren entstand und aus Weinen Anfängen zu ■der heutigen ■imposanten Größe emporwudis. ln wirkungsvoller Weise schilderte der Redner die opferwillige ׳Hingabe der Vorst eher, die einen solchen Aufschwung!ermöglichten, und spomte die Gemeinde!an, in Liebeswcrken ■und ,Wohltaten gegen alle!bedürftigen Mitmenschen fortzufahren, damit G-ttes Segen über dem neuen Heim der Mildherzigkeit walte. (In tiefer Bewegung hörte die große Versammlung den eindringlichen׳ Mahnworten zu und zollte dem Redner reichen!Beifall. Hierauf sprach!Herr ׳P 0 r ׳j e s und;zum Schlüsse der Vorsteher dos Heims. Herr Arnold Stern, Worte treuen Angedenkens über die, verdienstvollen Vorsteher, ■die an diesem Festtage nicht mehr •unter ■dien Lebenden weilen. Am Abend fand dann ein fröhliches Bankett statt, an welchem zirka 200!Festgäste teilnahmen. Die Herren Rabbin;r W!e i n b e rg e r, Arnold Stern!und Markus G r׳ünbäum hielten, an vorzügliche דברי תורה anknüpfend» aneliernde Tischreden. Die Teilnehmer folgten den Anregungen ׳und die •spontane Sammlung ergab ■einen Betrag, von etwa 10.000 tsch. Kronen für die Zwecke des ,Heims, ,ln recht angenehmer Unterhaltung blieben :die ■Versammelten ׳bis in die späte Nacht hinein beisammen ׳und hatten das Bewußtsein, einen Tag erlebt zu haben, der in ■der Geschichte dei , ׳־־:zerdahelyer Juden ׳ein Ruhmesblatt erhalten wird. Eröffnung einer jüdischen Herberge in Magendorf. Mau berichtet uns aus Magendorf: Unsere kleine Gemeinde hat eine neue Institution errichtet, die aus der Not der Zeit hervorgegangen ist. Erfahrungsgemäß leiden die fremden bedürftigen Wanderer ungemein durch den Mangel an Herbergen, wo sie einige Stunden der Ruhe pflegen könnten. Unser Jugendverein und an seiner Spitze Herr Franz L ö w y gemeinsam mit anderen Herren ergriffen die initiative, diesem Notstand durch die Errichtung eines □מלוי אורחי abzuhclfen. Aus Anlaß der Einweihung des Hauses der Armen fand eine imposante Feier ׳statt: an den auch!zahiretohe Gäste von auswärts teiinahmen• Wir hatten dabei das Vergnügen, die ,glänzende Festre ־ ׳ des Herrn Rabbiners Salomon Unsdorfer aus Brari, slavä zu hören, ׳die auf alle Versammelten einen unverge? Lichen Eindruck machte. Dem Einwelhungsfeste folgte eh. Bankett mit zirka 150 Teilnehmern. Bei Tische sprach Herr Oberrabbiner Naftali Brach gediegene,׳"ברי תו ר ה zu Herzen gehendes מוסר. Auf allgemeinen W.unsch <;;־•• griff Herr Rabbiner Undorf er abermals das Wort und begeisterte alle Anwesenden mit seinem köstlichen Humor und dem starken Eifer, der ihn auszeichnet. Er sprach allen, die an dem Werke mitarbeiteten, Dank aus. Nach den Ansprachen der Herren Franz Lö׳\Vy und anderer Herren und den üblichen שירי□ ותשבחות endete das Fest in freudiger Stimmung. Sl. Bm. Chanuka-Bankett Im Trnavaer Schomre-Thora-Vereht Wie a'l'ljähnlich, veranstaltete der Sahxxrre-Thora-Verci!n aiudi diesmal am 6. Chanucka-Abeind. ■ein ©u׳t vorbereitetes ChamikariBarikett, welches!,!ungeachtet dies ungünstigen Wetters, ׳sehr gemütlich ׳u!nd schön verlief• Unser ׳Ehrenpräses, Se. Ehrw• Herr Oberrabbiner ■S. D. Ungar, richtete eine von hohem Ernst getragene, herzliche •Ansprache an die. Jugend. Herr Leopold' Schi cik hob ׳in seiner Rede die Wichtigkeit eines solchen Vereines. für diie 1im BeuuMCbeni ■stehende Jugend;hervor. Sodann sprach Herr Alexander We.isz. Lange nach Mitternacht -wurde erst das Benschen für ■dein Gesamtertrag tsch. K 950 versteigert.!Dem Kom.tce gebührt Dank für die mühevolle, aiber vollkommen gelungene Arrangierung des Festes. Schomre-Tbora-Vereän in Traava. Am 28. November hielt der S chomre- Thora-J׳u׳gendvere in ׳i« Trnava׳ seine Jahresversammlung alb. In seiner Eröfifmungsnedie ׳widmete der Vemeinpräses, (Herr Biela Book, eine« warmen Nachmf dem während des Beri׳chtsjahres verschiedenen Mitglied' Adolf ׳Schwarz זצ״ל .,.ctdl ,berichtete hiienauf über die ■rech(־ segensreiche Verems׳tä׳'gkeit, ׳während׳ des abigelaimaneo Jalires• 1Im ■besonderen :>t es erfreulich, daß die Vorträge, die Hern M.!Re :Scher her gier ■in dankenswerter Weise allabendlich in פלא יוע׳-י, פי צור ש״ע und חומש רש״י hält, vara iclen! MiiigÜlfed^ti gut!besucht werden, obgbeidi diese ■d>2.: ganzen •Tag ihrem Broterwerb nacligelien müssen, infolge dieser □שיעורי . sind!sehr erfreuliche! Fortschritte auf dem!Gebiete der religiösen Selbsterziehung ■zu verzeichnen. Der Berieht wurde! mit׳ Dank und ■Anerkennung ■zur Kenntnis ge>- nommen• D׳$!Neuwahl ergab ■folgendes!Resultat: Be!a Beck (Präses) Alexander Hunwald (V'iz&präses), Sam. Spitzer (Obmann der Veranstaltungskomm ׳ssion). 1Herjn._ We i :s z jun- '(1Kassier), A1*n1Ln W sen• (Kontroillot). A/rmiji •Deutsch (S.ikretär), Armin Herzog (lB!bliothoka׳r) ׳und׳ fünf Ausschußmitgiieder. zur neuen tschechoslowakischen KlassenlotterJe bei BRATISLAVA. VEMTURGASSE 20 Haupttroffer Kc. 300.000 In unserer Geschäftsstelle Qozogen I Pi eise V, Kc. 80 % Kc. 40 ■/, Kc. 20 V* Kc. 10

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