Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1926-12-17 · 51 (17.12.1926) · p. Seite 347

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
51 (17.12.1926)
Date
1926-12-17
Page
Seite 347 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2629891-2630148-2630195--2454-2634327
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

tir. 51 JÜDISCHE PRESSE Seite 347 Gastvortrag in der Preßburger Aguda- Am Hinladung der A g u d a s J : :< r 0 -1 י hielt am ש״ק פרשת ויגש Se. Ehrwürden Herr Oherrafcfoinrer L-' S p i t z׳e r aus K i r c 11 d >r o ai f, der in Preßburg 211 Gaste weilte, im •Prixiksaie der orthodoxen Knltusgenieinde einen דרשה. Obgleich. der Vortrag erst im letzten ׳Augenblick angekündigt ■werden konnte, war sowohl der Saal als auch das anschließende Bethaus lange vor Beginn des Vortrages gedrängt voll von Zuhörern aus allen Schichten der jüdischen Bevölkerung. Sowohl die בני חורה als auch die weniger gelehrten ■Mitglieder der Gemeinde waren gekommen in der Ueberzeugung, au!s dem Munde des gewandten מגיד und unerschrockenen Vorkämpfers für die Prinzipientreue im jüdischen. Leben Worte der Belehrung und der Aneiiferung ׳zu ■vornehmen. 'Und; •stie alle toben ׳in der Tat eine 'Stunde erlesensten geistigen Genuss.« und religiöser Kräftigung erlebt.' Denn.der ehrwürdige .Redner verstund es vo.trefflich, in Anlehnung an die Worte der ה 1 ״ ל zum Wochenabschniit aus der tiefen Gedankenwelt des Judentums herrliche ■Tdeen '211 schöpfen.• sie ׳dem Verständnis näherzvJbringen und für das praktische jüdische Leben der Gegenwart dem aufhorchenden Publikum ans Herz zu legen. 'Er wies auf die':Notwendigkeit der Einigkeit und des Zusammenschlusses unter den בני חורה und ׳der □יראי הש mit zündenden Worten hin, hob aber hervor, daß ein שלום im jüdischen Sinne nur ׳erreichbar sei und nur Zweck haben könne, wenn er den Immer kühner werdenden thorawidrigen Bestrebungen ״anderer Organisationen“ keinen Vorschub leistet und von den H יראי eine Preisgabe ׳de:r 1!nverwässerten orthodoxen!Ptitwiipieni nicht fordert. Gerade!jetzt müsse sich jeder Jude, dem das Juden- :um gleich den Vorfahren identisch ist mit unbedingter Treue zur חוה״ק und 1jii*discslie äfentlidhe Betätigung untrennbar von □ יראת שמי, gegen jede Beeinflussung von fremden Geiste tni: aller Macht ■zur Wehr setzen. Angesichts der eitlen Beniiiburgen von bektanrher Seite, die Tatsache des גלות nicht durch תשובה ומע״ט, sondern in Auflehnung gegen die g-ttlichien Verheißungen mittels ״diplomatischer“ Kniffe und ״poii tisch er“ Aktionen aufzuheben, müsse der wahre Sinn ׳des Judentums und des גלות. des von ,G-tt über uns verhängt ist, bei■ jeder Gelegenheit auf ׳das ׳klarste betont und ׳ ,מציות ישוב א״יdie!Pflicht der •Besiedlung dies 'Heiligen Landes, a u f G r 11׳ n d 1 a g e d e r ת 1 ה " ק in ihrer r e 1 i- «lösen Wahrheit und!Reinheit geübt werden. Denn jede Förderung einer 1111 j ii d i s chie n und falschen Vorstellung von -der במהרה בימינו zu erhoffenden!גאול ל ist nur geeignet, sie חו״ח hinwszusdiicben, anstatt sie zu ibesdhleunige-t.-Auf 'Grundlage der Treue zu den Prinzipien des Juden- .tum;, kann und wird auch ׳ein wahrer שלום dem Judentum zum Siegen werden 1 א י ן ל מ ו מכשול. Hierzu müsse einzig und allein ׳die תוה״ק Wegweiser sein. Er habe deshalb dem Ansuchen der Aguda-Jugend zur Abhaltung eine-s Vorträges gerne entsprochen, weil ihre Organisation den Weg wandelt, den ׳die Vorfahren :zu allen Zeiten gegangen sind. .Der Vortrag •ii'bte einen tiefen ■Eindruck auf ׳die vielen hundert Anwesenden aus und besonders יישר כח zeigte dem ehrwürdigen Gast, daß seine Ausführungen verständnisvolle, dankbare Auf- . •nähme fanden. •'׳ .•'־- ■ Für die עניי הי׳ןיר in.Dun. Streda. Während der Chanukatage wurde in Dun. Streda — wie man uns ";י•‘ rnitteilt — auch in diesem Jahre eine allgemeine Sammlung. ־'•' für die ortsansässigen Armen vorgeiiominen. Die Spenden- Sammlung wurde von den Herren Wolf Wosner und Cliajim Goldstein geleitet und schloß mit einem Ergebnü$ wen ׳!zirka 13-500 tsch. Kronen ab. Personalien. .י׳ יוסף יששכי־ הכהן מליין זצ״יר Zu früh,!allzufrüh ist ב ע ו'ה dieses seltene .und über- ׳aus wertvolle Kleinod uns entrissen׳!worden. Einen׳ unermeßliehen׳, schier unersetzlichen Verlust hat die Adas J Israel, deren langjähriges Varstandm'tglied'!der ט ר ET נ war,' und mit ihr כלל ישר׳ durch den Tod des צייקנשגב erlitten. Ein כהן צדק ein!wahrhafter ,Priester in des Wortes «!nein־׳ geschränkt es t er Bedeutung!ist uns verloren gegangen. Ein Priester, der ׳seine ganze Kraft und über ׳seine Kräfte, mit 1׳Hintansetzung seiner schon lange geschwächten 'Gesundheit, sich zum עבדת הקדש, in den heiligen Dienst für הש׳יב und seine תורה ■stellte. Ein כ ה ן,!der■ stets d!e,r!Devise eiiigc-denik war. ראשון לכל דבר שבקר׳ zu; sein. Wo es galt, für irgendeine ׳ דבר שבקדושהzu! leisten, wa.r dieser צדיק in der ersten׳ Reihe zu finden. Er hat als כ ה ן -immer נוטל חלה בראש den Löwenanteil au׳ Willenskraft■ und; Arbeiteleis trug a!11 sich!gerissen, wo ׳die!jüdischen unverfälschten Interessen der ׳wahren 1überlieferten(! Jüdisclikeit es erfordert ein. Es gab kein Gebiet auf jüdischem Boden, auf welchem der teure Verblichene seinen Mann nicht voll und ganz stellt!.''• Er ,gehörte zu den ,wenigen gottbegnadeten Personen, die ,in siel! die drei Gnundstützen! der ׳ ־Weit עבורה, תירה -und גמילות חסדים ,vereinigen.!Dem ersten Träger seines Namens יששכר gleich, hat er als יורע בינה die Worte ויט שכמ1 לסמל sich esu eigen gemacht, seine Sc'bulfenn: unter dein עול הת1רה zu• beugen. Von seiner frühesten Jugend an, hat er!immerdar fleißig gelernt und gelehrt. Keine Minute Heß e,r unausgeniitzt׳ verstreichen. Dem Schneller dieser Zeilen ist es aus!den1 letzten Jahren aus eigener ,Beobachtung bekannt, daß er nicht einmal die Zeit sich gönnte, eine Zeitung anzusehen, um nicht — מבטל רגע כמימרא zu sein. Und seine עבודה! Wer denkt nicht ,wehmütigen Herzens •daran, wenn׳ er als שליח צבור vor ■dem עמור stand' u׳nd mit seinem סול חוצב, seinem eindringliehen, inbrünstigen Gebete מע1רר לבבות de Herzen aller ׳Zuhörer wachrüttelte ■zur wahren Andacht- Die Krone aller Tugenden aber erwarb e,r sich durch sein גמילת חסד• Und das ist es,!was gesagt werden muß und soll. Denn eimem solchen הצנע לכת auf diesem Gebiet findet mau!kaum einen ,zwei- ■ten. Nur ■seine intimsten Freunde konnten einen Zipfel von seinem herzinnigen גמילות חסד lüften und dadurch• einen. Einblick in sein seltenes צדקות gewinnen. ׳Ganz besonders war es die והחזקת בו — מצוה, die e!• als wahrer תלמיד חכם nach allen Vorschriften ׳der ח״ז״ל und der ספרי מוסר anflübte.. Wehmütig umstanden wir seinen ארון und schmerzerfüllt, über den tieftraurigenn Umstand כי בא השמש בצהר׳ daß diese, weit hin leuchtende Sonne, kaum daß sie den .Zenith überschritten שקע שלא בעונתה ,vorzeitig untergegangen! ist, •konnten wir .uns, der Frage. nicht erwehren .על מה עשה הד׳ 1.“.'1'ל• ", ייי כבה מה הרי?’•"' Die ׳einzig richtige Antwort auf diese schwere Frage dürfte die sein. .משיח הד׳ נלכד בשחיתותנו daß dieser צדיק nur נטפס בערן הרור wurde. Es■ obliegt daher uns, daraus den מוסר ahzuleiten■, nach dem jüdischen 'Geiste des Verewigten unser Leben eimzurialiteii bis!zur Zeit, von der ׳es heißt: אוהב נאמן. .בלע המוח לנצח ובו׳ * Nachruf über B. Klein זצ״ל Sonntag, den 7. Tebeth hielt Rabbi Josef Baumgarten einen erschütternden Nachruf über das hervorragende Mitglied des Beth-Hamidrasch, Bernhard Klein ן״ל , der nach schwerem Leiden in Baden bei Wien Donnerstag nachts verschied. Das vfelhund e r tiköpf ige Publikum folgte ׳schluchzend den Ausführungen des Herrn Rabbiners Baumgartner, der einn packendes ■Bild •über den Verblichenen entwarf. חנצב״ה. Briefkasten. Nach Dun. Streda. Der Bericht über die ש״ם חב׳ ist uns von.-dort mehrfach zugegangen. M:!e׳ Mitteilung, daß Herr D. N. zugegen ■war. beruht auf ׳einem Mißverständnis 111n!sererselt1s. ohne jede böse Absicht, und ׳Ist!wahrlich ■micäifc ׳von!solch großer Bedeutung,!daß ehe Berichtigung unter Berufung auf das Preßgesetz nötig wäre. Esther Spitzer Tochter Sr. Enrwürden Herrn Oberrabbiner Spitzer Kirchdrauf ב״ה Hirsch Lipschütz Deutsch-Kreuz Verlobte Die Keren-HnfflorB-zentrale Wien gratulieriert herzlichst ihrem verdienstvollen Mitarbeiter Herrn Note Moser ARBORA zu seiner Vermählung mit Fräulein SUHEWY ULLMANN; MITTEILUNGEN _ __ dev Adas J£svoel (Schiffschul); Wien, IL Bezirk^ Grosse Schiffgasse 8« Kanzlei: II. Bezirk, ©rosse Schiffgasse Nr. 1. i! 1 I '1 I ׳1 Sj j Rabbinat der Adas Jisroel in Wien. Verschiedene Händler mit Lebens- und Genuss- ■initteki veröffentlichen m Reklamewecken, dass sie Ihre Waren aus Betrieben beziehen, die der Aufsicht des Rabbiniates der Adas Jisroel unterstehen. Diese ׳Mitteilung beinhaltet durchaus nicht, dass die betreffende Verkaufsstelle ebenfalls die Aufsicht geniesst. Das Rabbinat übernimmt keinerlei Verantwortung dafür. Insbesondere aber lehnt das Unterzeichnete Rabbinat unter allen Umständen auf das entschieden- 8־te jede Verantwortung für die Zulässigkeit von allen Genuss- und Nahrungsmitteln ab, die hierorts einer anderen Haschgacha als der des Rabbinates der Adas Jisroel unterstehen. Ebenso betont das gefertigte Rabbinat nachidrückiidhst להסיר מכשול סהרובים ומרחוקים vxm יראי ד,שם von nah und fern, dass nur die in der Jeweils von der Adas Jisroel veröffentlichten Liste 4er Verkaufs- und Betriebsstätten, den Cmz&lnhaus- Haltungen und Verkäufern, die auf die השנחח der Adas Jisroel reflektieren, als verlässlich empfohlen werden können. Das Rabbinat der Adas Jisroel. Wien, am 26• Ab 56S4. Adas Jisroel (Schiffschul), Wien, II., Grosse Schiffgasse 8, Kanzlei II., Grosse Schilfgasse 1. Z. 72 ex 926. Ausschliesslich die nachbenannten Verkaufsstellen von Lebens- und Genussmitteln stehen unter der rituellen Aufsicht des ehrw. Rabbinates der Adas Jisroel: Fleisch ver schleisstellen: Eck er ling Markus, IX., Lieahtenstemstrassa 117. Fischer Bela, VI.. Schmulahofgiasse 19. Fischer Gabriel, II., Grosse Sohiffgasse 11. Fischer Gabriel, ,XX. Enger-thstraße 81. Fried :mahn Samuel. VI., Stiegengasse H Friedthann Samuel. X״ Hümhbldtgasse 15. Hönigsbeer Emanuel. H״ Franz Hochedlingergasse 23. Stadler u. Fischer, II., Im Werd 3. Stern Josef. II- Grosse Schiffgasse א. Es wird nachdrückl iahst ■betont daß die Fleisahver schleißsteile in der Rauöhfainglflehreitigasse c2 des bisherigen Be^yfs Herrn Egn. W׳eiß nicht mdir die Aufsiaht des Rabbinates der Adas Jiisroel genießt. Nur in den hier angeführten Fleischversohileisstellen gelangt aussc h li e s s 1 i c 1h Fleisch zum Verkauf, das von der Sohechitah der Schächter der Adas Jisroel herrührt. Es wird nächdrücklichst betont, dass die rituelle Aufsicht in der Verschleisstelle des Herrn Markus Eckerling nur auf Fleisch und ungeteiltes mit der Plombe der Adas Isroel versehenes Geflügel in Anwesenheit des •bestellten Maschgiaoh sich bezieht. Sonstige Waren unterstehen nicht der Basohgache der AI. Gastwirtschaften und Selchwarenverschleisstellen: Deutsch Johanna (Milch-Trink- und Speisehalle), 11״ Herminengasse 10• Eisen & Hönigsbeer, 11״ Haidigiaisse 5. Fischer Gabriel, II., Grosse Schiffgasse 16. Fischer Gabriel, II., Kleine Sperlgasse 7. Friedmann Samuel, VI.. Stiegengasse 14. Fried mann Samuel, X., Humboldtgasse 15. K u n s t a ■d t S., II., Grosse Schiffgasse 6• Lazar Moritz, XX., W׳allensteinstrasse 45. Lazar Moriz, Filiale ■1., Hakigasse 7. Nagel Josef, 11״ Kleine Sperlgasse 5. Schreiber Benjamin (Wienea), II., Obere Donaustr. 91. Stadler ׳u. Fi selber. ׳ ״1׳Tim Werd 3. W e 1 d 1 e r Hermann, II., Floßgasse 9. Geflügelhandlungen: Deutsch Heinrich, II., Franz Hochedlingergasse 10. Eck er ling Markus, IX., Liechtensteinstrasse 117. Fischer Bela, VI., Schmalzhofgasse 19. Friedmann Samuel, VI., Stiegengasse 14. Fridmani.n MeschuJetn, LI., Gr. Sohiffgasse 6. Friedmann Samuel, X., Humboldtgasse 15. Fürst Markus, II., Krummbaumgasse 6. G a n s 1 Leopold, II., Grosse Schiffgasse 16. Kaufmann Lazar, II״ Grosse Schiffgasse 18. Koppel Frieda, IX.. Rote Löwengasse 16. Schreiber Benjamin (Wienea), nur 11״ Obere Donau- Strasse 91. , Es wird nachdrücklich st aufmerksam gemacht, dass die Haschgachah bei Geflügel nur auf solche ungeteilte Stücke sich bezieht, die mit unserer Marke (Plombe) versehen sind. Um eine verlässliche Haschgachah gewährleisten zu können und jedwede Unzukömmlichkeit auszuschUessen, Ist Geflügel ohne Marke (Plombe) ausnahmslos zurückzuweisen. -1 Konditoreien und Bäckereien: ׳ BeLgl & Co״ II״ Blumauergasse 10. I: Pomeranz Abraham Leib, 11״ Herminengasse 13 und•. II״ Fiossgasse 9. ׳;!■ W e i s s Karl Koppel, II״ Franz Hochedllngergasse 24. | Das ehrw. Rabbinat macht ausdrücklich daran! aif-! merksam, dass die Hascbgachah desselben ln de• 1 Bäckereien ausschllesllch auf die Erzeugung des Gebäckei ■i sich bezieht, nicht aber anf ״das Scholet setzen“. In dtoeef Beziehung übernimmt das Rabbinat keine wie immer ge• artete Verantwortung. Milch: |j; Verschleisstelle der Adas Jisroel, II״ Haidgasse, Guntrams-• i ' dorfer. 1; Ferner beziehen Milch ans der unter Aufsicht 6m ehrw. Rabbinates der Adas Jisroel stehenden Meierei dir 1 ׳ folgenden Verschleisstellen, ohne dass deren Betriebe von! j dem genannten Rabbinate beaufsichtigt oder kontrolliert werden. Wien. ׳ ן Barer Jakob, XX״ Petraschgasse 8. I | Diamant Samuel, II., Grosse Schiffgasse 10. I 1 Lanner B. S., II״ Grosse Schiffgasse 5. Schischa David, II., Rembrandtstrasse 19. ji Schischa Leopold, II., Krumbaumgasse 1. | Die Schiichtstunden in der Gellügelschächtstelle der H Adas Jisroel sind bis auf weiteres in nachfolgender Weise lestgesetzt: , i Montag und Dienstag vormittags von halb 9 bis halb 1 10 Uhr. i : Mittwoch vormittags von halb 9 bis halb 10 Uhr. abends von viertel 7 bis viertel 8 Uhr. I Donnerstag vormittags von halb 9 bis 10 Uhr, abends ן ן von viertel 7 bis viertel 8 Uhr. i; Freitag vormittags von 8 bis 9 Uhr. |! Die Schlichtung erfolgt nur gegen Abgabe einer Schächt- \ \ anweisung. Dieselben sind gegen Bezahlung von 30 Groschen;1 für ein Huhn und 60 Groschen für eine Gans oder Ente in f den nachbenannten Geschäften erhältlich: ׳; S. Diamant, 2. Bez״ Große Schiffgasse 10. S. B. Lanner, 2. Bez.. Große Schiffgasse 5. L!David Schischa, 2. Bez., Rembrandtstrasse 19. | Leopold Schischa, 2. Bez.. Krumbaumgasse 1. : i In der Schächtstelle ist auch ein Raum zur Entfederung |; des Geflügels vorhanden. :11 Es tot von Wichtigkeit, das Verzeichnis der imti 11 efer Aufsicht des ehrw. Rabbinates der Adas Jisroel 11 stehenden Verkaufsstellen regelmässig durchzusehen, damto : allfällige Aeaderungea nicht ausser acht gelassen werde«.*

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.