Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 43 (22.10.1926)
- Date
- 1926-10-22
- Page
- Seite 296 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 296 JÜDISCHE PRESSE deaihaig ausscMteßertde Aufdeckung der religiösen!Zustände im >; ' patä^tiiensisdheri ßraidm'nisswesen׳ nicht• ■ Was itaferi sfö. aim tfe ׳ Dtekussibh auf Nebengeleise izis ׳verschieben? Sie fingen ׳in fihirer Presse an, ■au dementieren.• und «war (Behauptungen au demeniegieii, •die• hßeutiah■d a uIgeste811 haLfe• Die zionistischen Zeitungen‘ klammerten «Scfi dabei'an• irgend' wdfche ‘ Daten über «Be Schütenzahl, •'alter ׳nicht an! die Oateß, die van Dr. Auerbach oder von der Aguda tatsächlich angegeben wwrden und ■ließen sieh von •ihren Heriiehterstattem an Eraz Jisroel berichtigende Daten ׳mOtteifen. Als ob es darauf ankäme! Der immer dienstbeflissene IMiaracih i׳ suchte ׳selbstredend die zionistischen Zeitungen '!zu übertrumpfen und! war. — wie ,immer wenn es gilt, ider Orthodoxie in den Rücken!;zu fallen — päpst-!Mete eils der Papst, zionistischer taüs dia Zionisten׳. Sein palästinensisches. Oberhaupt Rabbi >J. L- Fi! ah man, überraschle die Teilnehmer an der misrachistischen! Konferenz, die vor den Feiertagen in ,Antwerpen tagte, mit der־ bestimmten Behauptiing, daß di? A?uda־Sd11׳.len ,:n •Erez Jisroel von!rieht mehr als 200 Schülern besucht werden. Das war ein Wurf, der besonders unseren slowakischen zionistischen" Kämpfern erwünscht kam. Rabbi Fiishmann. dler frühere Magid von Uwghenii!, •lebt seiiti Jahren in Jerusalem und1 ist, seitdem er sein Talent!zum Hasser 'der Orthodoxie entdeckte, auch ein gar moderner Herr geworden, ein zionistischer!Rarfcaiiiiihrer mi/t den Allüren eines Tribuineri׳. ,Er imiußte ׳diie Wahrheit kennen: auch Dr. Auexibaüh :piegte ־sich in Zahlen! und! Daten nicht so gewattig!zu inten. ,Irrtum '׳ist ,lailtso ausgeschlossen). Einer von ,beiden mußte bewußt die :Unwahrheit gesagt hüben. Das war der riebige Stoff ifür die!zionis tische Oetzpresse, ■um eiin Doppeltes izu erreichen:!1. idlaß die Aufmerksamkeit von der Notwendigkeit einer großiz,ügiigen, von den ׳zionistischen Bimlflüssen freien Erzieliungswerkes iure!Eraz Jisrcföli abgielenkt wird!und 2. daß in, den Augen!maatdher gutgläubiger Zionisten und! Mißrachisten Dr. Auerbach׳ entweder!als (Lügner ode!r als Tölpel erscheint, dem die!Agwdüidtung• afliies vonmadhert könne. Daß mit dar kühnen׳ Behauptung (Rabbi! iFishmamns und;־ dar zionistischen Zeitungen! nun so ganz! von ungefähr• auch Rabbi Qh/ajim S ohne tnf eil,d ׳und! die □גדולי von Ereiz Jisroei, die den Aufruf für!das Agudä-Schulwerk!unferzeichneit ■haben, daß audh Rabbi) (Mosche Blau und alle die Männer, die sieb für die Orthodoxie!in Ereiz Jisroel ei!n!s3tzen. zu aktiven (Mitschuldigen tiier lAigiudas Jisroel' an dem ,Bl!uff‘‘ gemacht werden!. wäre eine Nebenwirkung,!diie Zeitungen von* der vornehmen!Art der .,.TüldL Valkszeitumg“ in Brafelava nur wifflcomimen!sein dürfte. Die9es Organ! unserer. Zdnlisten׳!und Misracbteten konnte es sieb also für alte Fälle leisten, das Zahlenspiel mit den Aguda-Sohiilem tau ■ drehen uridl ׳zu .wenden, solange es darin,!Ergötzen fand1. Noch in ihrer Nummer,41 vorn 8. Oktober, also auch mach!!dem Persomeniwechset!in!Ihrer Redaktion,, ,!setzt de ״Jüdf. VoJkszedtung“ un!te!r der Uidberschriifti ,Bluff“. ־ ,!ihren!zionistischen' und imisradhustüschen Lesern :in der Tschechoslowakei folgende■׳ noble Korrespondenz vor: .1 ■;• ־ י »Der Umstand, daß die Polemik nicht von Dr. Auerbuch selbst, sondern von der Agtuida-Eeitung geführt wfirW, gibt der yerimiuitiing Raum, daß , die veröffentlichten Zahlen nicht von ihm diTekt herrühren, 'sondern von der ^׳uda-iLs1’.- ׳tu!ng willMiriich der Oeilfentlichkeit bekaaintgegetoen׳ wurden, um dieselbe zu׳ bluffen, und scheint Dr. Auerbach! sslbst ein ׳Opfer dieses Bluffes geworden׳ au seil. Die .erste .Ve1löiffen.tiiclh11111g lautete dahin,, daß 3500 Künder die Agudaschulen in Palästina׳ besuchen, — Einge- , ■ weihte in. den dortigen •Verhältnissen1 glaubten anfangs, daß ■ .es ■sich um einen Druckfehler handelte, daß dem Setzer um . . eine. Null au 'viei ׳in die Hände glitt. — Als man aber die . Addition sämtlicher Kinder, welche in, Palästina die Schulen ,besuchen, sah, war es klar, daß die genannte Zahl kein I׳rr- ,‘■׳״■?tum, sondern eine Irreführung der Oefifentltehlkedt war. — ' .Herr Dr. Auerbach kann unmöglich eine solche Zahl .genannt;haben, da er ja als bekannter gewiegter Schulmann wissen mußte, daß 3500 Kinder 150 Schubimmer und! ebensoviel , .Lehrer beanspruchen, welche er ja in keinem Falle ,1bei da* .. ׳•Agulda ln Palästina gesehen haben: kann, weiil sie!doch ■fektisdi' '' . niaht existieren. —׳ Die Aguda-Leitung, welche stets in ihnen ־ VerölfentMahui'nigen mit starken׳' Uöbertreiburagenr arbeitet; ׳ist•■ ■gewohnt, daß dieselben! stillschweigend übergangen werden•- Diesmal jedoch׳ wurde.sie in die Enge getrieben,'h'auptsädhHcih: be^ der Misnaahi-Konferenz in Antwerpen wurde ihnen von palästinensischen, gut 111 die dortigen׳ Verhältnisse eingeweihten ,(Männern, welche behaupteten, daß die, Zahl, der Kinder, welche. *. : die Aguda-Sahulen in Palästina besuchten, küum 300 beträgt, ' arg aügesetzt und sie mußte notgedrungen die veröffentlichte , ,‘,Zähl von 3500 auf 1190 reduzieren. Nachdem aber auch diese ׳ Zahl, ■ wie sie; selbst! weiß, den! Tatsachen nicht entspricht *s:׳?'׳as5 g«: KONER 100% reines Fett £K_ ׳ aus Kokosnüssen כשר und Bedenken., hat, daß auch •diese Ziffer der Kritik nicht standhalten kann, 'hat sie z!u einem geschickten׳ Auskunft!»־ mittel gegriffen und veröffentlicht, daß die von der Asuda unterhaltenen und'subventionierten Schulen in Palästina von 1190 Kindern besucht werden, da׳s heißt soviel, daß. wenn sie eine Jesahiiwah oder ,Talmiud-Toraih-Sohule mit 10 oder BO Pfund jährlich subventioniert, diese Schule der Oeffentildb- (keit als Aguida-Schule präsentiert, und scheint die Wahrheit doch dort zu liegen, wie es die M;israchi-K onferen׳z in Antwerpen festgestellt hat-״Es wäre nur interessant, von Harm Dr. Mose,«; Auerbach' selbst au erfalnren. weJiclbe, 'Ziffer e׳r idem Aguda-Rat in seinem Bericht genannt hat.“ Wiewohl vom Standpunkte des religiösen Judentums - wie wir oben gezeigt ,haben — .׳die Schüierzahl irrelevant ist und der Zionistische Einfluß auf die Jugend nicht eine geringere. sondern Lm Gegenteil eine noch ■erhöhte Gefahr für das Judentum bedeuten würde, wenn die Aguda-Schulen nicht ziirka 1200, sondern, wie. die Zionisten sagen, höchstens 300 Schüler aufzuweisen hätten, nahmen wir lm ׳Interesse, der Wahrheit Veranlassung!,. ׳Herrin IDtn. Auerbach!dlie obige Korrespondeniz vonzulegen. Herr Dr. Auerbach׳ schrieb daraufhin auf den• Rand des Zeitungisblattes folgende wenigen, aber das ganze zionistische Gefasel ,in , Dunst auiigehen lassenden ■Zeilen: 'B'ator“ (׳das־ öff1zi«ej׳le Organ des Misrachii in Jerusalem) vom 19. Ab 86 (30• Juli 26) •bringt bereits meine Erklärung, daß ich! niemals sagte, daß die Zahl der Aguda-Sdhlüler 3500 beträgt, sondern daß Ich sie (nach Status von Pessach) auf 900, bezw. 1200 angab. Ich (fügte hinzu, wenn man die Zöglinge aller von der zianistisehen ־Organisation unabhängigen Talmud-Thora-Anstalten ihünzuniimmt, die man moralisch der Aguda zurechnen . kann, s,0 ergiibt sich eine Zaihil von 3500. Bei genauer Beredhnung fand ich p,e r A d a r die Zähl der damaligen Kirtder •— 1050.“ .; Wer ■bliufif't also, die Aguda oder ihre zionistischmisnadhistischen Gegner? ׳'׳ J. J. B. größen־ •gegenüber ‘den Kriegsheliden der Wettgesohichte, die (klealgestalten der Romane und wie bitter schmerzte es uns bei unseren Freundinnen,. die so viel Begeisterung für die Geschichte der anderen übrig hatten und gar kein Verständnis für unsere glorreiche, ruhmvolle jüdische Vergangenheit. Ich .würde Dir dies nicht alles in die Seele zurückrufen, da ich weiß, daß dies alles Deinem zart besaiteten Herzen ־.׳nur Kummer verursacht, wenn ich Dir nicht zugleich .von einer gründlichen Wendung zum Besseren, dem Himmel sei• Dank, Mitteilung machen könnte. " Du weißt, ich •lebe in einem jüdischen Zentrum und da!hat die Not der Zeit• neues Leben in der jüdischen Frauenwelt :׳iur Blüte gebracht. Jüdische Frauen, besorgt um die Zukunft ihrer Töchter, der einstigen Mütter Israels, haben sich zusammengetan, berieten miteinander, wie man, ■dem Verfall der Zeit, •dem Rückgang der Religiosität bei der jungen Generation steuern und ~ mt welchen Mitteln eben diese Jugend für das ■ewige gesetzestreue '.Ideal gewonnen werden könnte. Man. sagt sich, die weibiliche Jugend müsse zur organisierten Gesamtheit der bewußt gesetzes treuen Juden in Beziehung gebracht, sie׳ müsse belehrt werden und bekanntgemaaht mit dem jüdisehen Schrifttum und den wahren jüdischen Lebensidealen. Sie müsse ihingeifiihrt werden zur frisch sprudelnden Quölle' der Thora und eingeführt in die Agudas Jisroel. die Du ja auch kennst. Doch ־ da entstanden scheinbar unüberwindliche Sohwierigkeiten. Woher die Rednerinnen nehmen? Nicht eine von uns Beratenden fühlte die Fähigkeiten in sich, jemals etwas vortragen! ■zu können. Und als wir da ׳zur Gründung der Mädchen gruppe schritten, tauchten dieselben Bedenken tn noch gesteigertem Maße auf. Wie viel Skepsis wurde da laut,!wie!fürchteten!da gutmmenide Freunde, daß dies alles! nur ein iSfrohfeuer sei könnte und wenige Wochen genügen würden, um ,die ganze Bewegung im Meer der Vergessenheit untergehen zii lassen. Doch, welch angenehme Ueberraschung erlebten wir da;!wie zeigte es!sich, ״dort, wo ein starker Wille, gibt es auch einen Weg“ und daß das Wort noch seine alte bewährte Zugkraft besitzt׳. ■ , Ja Helene, das wäre was für Dich, unsere Frauen und (Mädchen an dem Vartragstiisch!au sehen. Was wir ׳in ■unseren kühnsten Träumen nicht erhofft, ■hat sich hier verwirklicht. )Unsere Idealg&stalten der Bibel und des Talmuds leben auf, bekommen Farbe und Lebensfrl'sche. Dichtgefüllte Säle sohweijgender Zuhörerininefl, Kinder, junge Mädchen ■und Frauen Hausehen den geistvollen interessanten Vorträgen immer, neuer Rednerinnen und׳ die Liste sich immer neu meldender Vortagenden ist noch nicht erschöpft. , " Gab es außer uns zweien ein jüdisches Mädchen unserem Heimatsort, die Sinn für die Sidra hafte? Heute wäre hier das Gegenteil ein Wunder. Welche Wendung durch Gottes-" fü®ung! Unsere, •jungen Mädchen (kannst Du beim Lesen aHdischer Werke sehen, sie bemühen sich, in die. jüdische Geschichte 'einzudringen und bei ,ihren A'bhandlimgen führen sie uns in immer neuen Bildern die großen ׳Gestalten unserer Vergangenheit vor. . . Die Mädchen unter Leitung ׳einer.' bewährten Führerin machen schöne Ausflüge,. wo sie Gelegenheit haben, den Schöpfer dieser herrlichen Natur zu bewundern. Und wie würdest Du staunen. Helene, wie sich unsere jungen Mädchen in Benehmen, Tracht und Kleidung bemühen, ihrem Namen ״Agudamädchen“ Rechnung zu tragen und .wo die ,»Modetorheit mit der jüdischen Sittsamkeit in Konflikt gerät, letzterer zum Siege zu verhelfen. Allsabbatlidh kommt auch unsere ganz junge Gruppe, die sogenannte B-Gruppe zusammen, die, geleitet von einer hiezu hervorragend befähigten Dame, besonders schöne Früchte trägt. Die Kinder. 10 bis 14 Jahre, lesen den wöchentlichen Abschnitt aus der Thora, halten Vorträge, wer- ׳den durch Uabersetzung vertraut gemacht mit den Gebeten. Dabe' ist dem Spiel ,in freier Luft auch Raum gelassen. Im Sommer ■umtenndimen ׳sie an׳ Sciiaibbesnaühmi'ttageni gemeinsame Spaziergänge, wobei sie aufmerksam gemacht wenden, nichts mitzutragen• ■und der Gedanke des über den Erew-Tragens wird ihnen beijgeb׳radht. Unsere׳' jungen Mädchen verstehen׳ auch heitere, gesellige Zusammenkünfte ganz prächtig 'zu arrangieren, so daß auch für Simoha schel Mizwa gesorgt ist. Wie icli Dich kenne, teuere Helene, wirst Du bei all Deiner Liebe!zu mir mir nichts aufo Wart 'glauben!. Du ׳wirst vielmehr, keine Mühe scheuend, ,hieher ■ eilen, die Bewegung der Agudas-Jisroel-Frauenorganisation studieren und die Eindrücke in ׳Dich aufnehmen. um dann •unsere Aguda auch in ׳Deine kleinen Kreise zu verpflanzen. So1 wird ider Agudage danke immer weitere Kreise umfassen, bis mit des Allmäah־ tigen Hilfe alle jüdischen Frauen und Mädchen sich zusammen- •gefunden •haben zur Ehre zur Ehre der Thora, zur Ehre unserer!großen Vergangenheit und, ,wenn',wir ׳wollen, unserer schönen Zukunft. . .. iln Liebe und Treue war und bleibe. ich Deine Freundin : Char lotte. Bücher ספר גבעת פנחס על כל עניני ניקור וקתמי חלבים וגידי ׳וחוטי דמים בח לק• ה פ נים עם הערות וחקירות הלכוון גדולות! וקביעות לקוטים מתורתן של ראשונים ואחרונים שי״ת. Nr. 43 Zusammenschluß einiger jüdischer Landesverbändl in der Tschechoslowakei. Die J• T. A. meldet aus Prag: Die Landesve![ bänide der jüdischen KultuBgemeiiden in den historischel Ländern haben sich jetzt!zu einem einheitlichen V׳er,bar zusaftimerigeschlössöh. Es. handelt sich ׳ um den mähr:l Sehen# den sahfevSischeh, den Präget Verband, den Verl ‘!band der Kailtu'sgemeirrden in Böhrtien mit tsChedhischel Sprache •und den "Verband mit •deutscher; Sprache. Dil!von Herrn Noribert Adler verfaßten Statuten•!wurden m nelimigt. Die Leitung hat der ״Oberste Rat der Juden] inne. Es handelt sich zunächst um die'nach dem soge| nannten iKongriUa-Geisef z zu verteiileftde Dofattc für die Rabbiner, ■wolbeii di•: Religlansgenossenischaft näc '׳der Kopfzalhl ihrer Angehörigen bemessen wird• Die Gej , .samtvertrefuug, die zunächst diese aktuelle Aufgabe über] nommen hat. solj aber, äiiiniich wie bei dem PröußischeiJ Landesverbartd. sämtlichie Angaben, die einem Verband! ijüdischer Gemeinden obliegen, übernehmen. Zur Aufklärung über die obige .1» T- A-Meldung sei bej merkt, daß das Kongrua-Gesetz in den tscl1!ec41isc81en. und schle] stechen, also frühetrert österreichisohen! 1Lan!d׳esgsbieten, gani andere Voraussetzungen, hat als in der׳ Slowakei, unld Podl karpatska^Rus• In diesen Gebieten erhielten die Rabbiner gteid] den Geistlichen <J!er anderen Konfessionen auch! bisher — a׳u,| Grund des■ ungarischen Kongrua-iGesetzes — staiatliche Zulagen] Ueberd'ies sind hier sowohl die orthodoxen als auch die nidh!t־] orthodoxen ^Gemeinden in gesetzlich anerkannten! Verbänden] vereinigt,' während in Böhmen. Mähren und Schlesien die Ge-| rneindevailbände reih privaten!. Charakter •tragen!, dem •,Staate] gegenüber dalber nicht als offizielle Vertretung der in ilh!nen zu-| sammengesclilossenen Gemeinden gelten können. Die Notwen-] digkelt einer so,iahen Vertretung für •elfte genannten׳ Landesge-| iaiete wurde , schon erkannt. Doch sta.nlden ihrer Schaffung bisher! manche Hindernisse im Wege, so z. B. die Ausibreitung der] zionistischen Ideen in den dortigen Gemeümden. Durch den Zio-{ nisrnus wurde dort eilte Mentalität geschaffen, die an Stelle[ der konfessionelle «n* Venetlnigungen ׳nationale Verbärüde als wünsdhenswert erscheinen ließ. Daau ,erschien a(ber| auch für die Zionisten der Zeitpunkt noch nicht gekommen. So unterließ man!bisher lieber jede Tätigkeit zur׳ Verwirklichung I des Zusammensdh'üusses. Das KongriKuGesetz hat nun darin,— wie wir sehen — Wandel geschaffen und die Gemduden sehen sich genötigt, einen Verband •auif k 0 n f e s s ■i 0׳׳n ׳e 11 e r B a s!i• s | zu gründen. , י . , . .!Die Organisation, der orthodoxen Gemeinldien in der Slowakei und Poidkanpatskä-Rus ist selbstverständlich in d'em neugegründeten Verbarfd; n:idh׳t inbegriffen. Dag,egen erwachsen für die vereinzelten Orthodoxen in den böhmischen, mährisehen irhd schlesischen Gemeinden durch den Verband neue Schwierigkeiten. Personalien. Oberrabbiner Isak Friedrich זצ״ל /Aus Humene meldet eine Depesche das Hinscheiden des dortigen .!Oberrabbiners Rabbi J i׳z c!ho k E׳is/i!k Firii ed r i c h.!Nach langem ׳schweren Leiden ,ist ein teurer Memsch aus unserer Mitte nach!dem Jenseits berufen worden, ■dessen Heimgang nicht ■nur in seiner Gemeinide und nicht nur in der!Orthodoxie ,unseres Landes, sondern im gesamten Judentum eine tiefe ,Lücke gerissen hat. Ein Mann von seltener Vornehmheit :der Gesinnung und Edelmut des Herzens, ein ג .ד ו ל ב ת 1 ר ה von beispielgebender יראת ד, ein .צידק und חסיד במעשיו wie wir seinesgleichen nur. wenige’besitzen, 'ein עניו rührend in seiner ■kindlichen Schlichtheit, .zugleich aber stark in seiner durchdachten und abgeklärten Weltansc'hauung, die unverrückbar ■verankert ׳war än einer g-ttergebenen .felsenfesten׳ Frömmigkeit, diese waren /in den Hauiptziigen ■die Eigenschaften, die den Heimgegangenen aaszeichneten. Seiner Gemeinde war er stets ein treuer Lehrer, ein makelloses Vorbild an. ׳Redlichkeit and Gradheit und jedem einzelnen •der!Gemeindemit!gli׳eder ein aufrichtiger ׳Freund ׳und!Berater. Er entstammte einer angesehenen!Familie. Sein ׳Vater war Oberrabbiner in T/urc. Er ׳war schon in jungen׳ Jahren bei seinen Lehrern sehr geschätzt ׳wegen seines eisernen Fleißes, seiner 1reichen ׳Kenntnisse und seines gediegenen Charakters. Er war Schüler des י י ט בלב in Sziget. .des!Rabbi Mpschie Grünwald in Kleinwarderi'n und dos ׳D שבט ' in Preßfeurg עם ציור ו ם;. להבין. על; בוריין במראות׳ עין. חברו: הרב מו״ה פנחס יעליב הכחי שווארטץ שליט״א מקלייניוארריון. . :. Der Verfasser dieses (Werkes hat sich schon längst duirdh seAie •Werke שם הגדולים מארץ הגר. ויזרח אור amen geachtetesn■ Namen erworben• Durch •sein jüngst erschienenes Werk wilrd die iim entgegengöbrachte Achtung eine wohlverdiente!Steigerung eriahiren. Man!ist geradezu erstaunt über •däe reidie Fülle ׳seltnes Wisse ns, die er auf dem Gebiete עניני ניקור ®?sammdit (hat. Viele darnkie Stellen, die bis heute keine »erschöpfende Erklärung gefunden haben, sind׳ iin diesem Werk *klar und' dewffiah geworden!, wie es auch van הסכמות גאוני דודינו ה " י ו Gutachten Sr; ■Bhrw. Obernabibjner Hegyalja׳ Mäd, Kteiawardeiin. ,Budapest, Preßburg, Kaschau, Riademiisla, Waihzen, Jerusalem. Ungvar, Szatmär, Debrecen, Warschau ׳usw. erkiichtlich ist• 'Es (ist dies ein unentbehdUiches Werk für צעלי הוראה ,שוב״ים ,משגיחים und jeder תלמיד חכם findet ihn׳!ihm vielfache Belehrung. ■In!unserer thoraarmen Zelt ist!das Erscheinen derartiger Werke aiuif das freudigste m!begrüßsin 1u!n!d als frohes Ereignis ,au werten. Das Werk istt ,beim Verfasser Herrn.׳ Siegmund Sdnwartz du!Kiisvärdia׳ (Ungarn) ,zum (Preis ׳von 30.000!Kronen!zu erhalten. סנ״ן ניב שפתים ■von Nathan! Adlsr, Nürnberg. Verlag Kauftmann. Frankfurt. 60 Seiten. ,Preis R!m. 2.25. Aus alten Zeiten hat sich namentlich in Süddeutschland!die Sitte eirinailten׳, daß izu irgend einer Stunde a!m Sabbat alt!und jung ,sich versairitnten. ׳um einen .״Scliiiur“ izu hören!־ Je me'hr ■der UnnKung des Wissens bei1 der breiten Masse abnalim, desto größer wurde dfc Schwierigkeit für den :Vortragenden, etwas ׳zu bieten, was seinen Zuhörern Anregung und positives Wissen gibt. Die ״Sahiurbticher“ früherer (Perioden setzten ׳»! gewissem Sinne voraus, ׳daß auch die Hörer sich' im »Besitze eines Exemplares befinden. Die nemiare Periode ׳verfangt ‘•nur mehr eüh Handbuch für die Hand des Vortragenden, ■das es ihm ermöglicht, in,(freiiem Vortrag ■zu ׳seinen’Hörem■ sicii •zu wendea Für diesen Zweck ist das angezeigte׳!Werk von Adler, das sich durch ׳Klarihalt der' Diktian, Tiefe _ der Gedanken, Quellenikenutnis ׳und׳ tröffliche־ Auswahl' ausizeidhineti, sehr!zu empfehlen. Von der Schönheit der Seele. Von Dr״ AloÄs Wurm• Großquartformat. 66 Seiiteti ’Text ׳und 44 Valibüder in fesnstem Kupfertiefdruck. Preis'in Ganzilieinenlband Mk. 13־. Yenlag Josef MiUler, Münclheo 23. Wenn wir. Quisohau halten über alte Herr-