Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 43 (22.10.1926)
- Date
- 1926-10-22
- Page
- Seite 295 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 43 JÜDISCHE PRESSE Seite 295 Telephon 74*2a26 Telephon 7426<*2״ Wien» I., Graben 12 denPlfattnerhof) Diese neueröffnete, grösste und modernste Werkstatte für Haararbeiten u. Schönheitspflege erzeugt Perücken, Scheitel u. Transformationen, für deren allererste Qualität der internationale Meister Karl Schiroky jeder Dame persönlich haftet. Unsere EinffilhrungspreSse sind sensationell billig! Ein unverbindlicher Besuch zeigt Ihneh die schönsten Bubiperttcken . . vonS75aufw. die schönsten Transformationen von S 35 aufw. dieselben mit Scheitel .... von S 45 aufw. und werden Ihnen für Reinigen, Wasserwellen u. Reparieren Ihrer alten Perücken die billigsten Preise berechnet. י Wir färben auch Ihr Haar auf jede gewünschte Farbe mit Original Henne und dauerwellen dasselbe nach dem aller־ neuesten Mayersdien Verfahren unter ied- 1 weder Garantie. 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Seitens des Vor Standes der ,Israelitischen Kufasgemeiinde in!W!ien wind ׳darauf aufmerksam!gemacht, diaß in Hinkunft nur •jene Ansuahen um Bewiiigunig einer Subvention im! •Behancißung gezogen werden können, denen die von der Kultnsgomisinde a!u.sge©eib®nen, in •ailien׳ Raibrikm. vollkommen ausiziuüültenden hilforanat'!onslbogen böigelegt;sind. Formulare sind ׳im Expedit der 'Kuilitusgemeinde, 1. Bez-, Seiteinstettengasse 4, 3. Stock,1 zu bshelbein. Einreichung,slri!s׳t bis 101. Novemiber 1926• Sie müssen nicht mit Dempsey boxen! Sie brau!dien auch nicht den Kanal z>u durchschwimmen׳. um 1Fa1 dien!Besitz eines Mülfardeoiverirtlögens zu kommen.!Es genügt׳, wenn! Sie nach heute ein. Los der -16• österreichischen 'Klassenfotferfe ■bei der vom ׳Glücke, ׳verwöhnten! Geschäftsstelle 1. ,Prokopp in Baden!, iN'iederöstßrreiiah, bestellen. deren EMadurtg:!heute unserem Blade beöliegt- Danksagung. Hiiemiit erlaube!ich׳ mir, meinem Lehrer Herrn Dr. Phil. Wunde rmianu;!für ®einen ün-ternioht, dier mich in! kürzester Zeit zur Ablegung der M׳a׳turitäts1prü1iung befähigte. ׳ öffentlich meiinen Dank a׳us011®prechen. Hugo ßojiko. IUI•, Neatllifiggasse11 ׳. Speiulet für den der Adas Jisroel, Wien, II., Nestroygasse 1t ׳■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ו■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ Ts clie c h o slo wakei I Wer blufft? , Die Wahrheit über das orthodoxe Schulwesen in Erez Jisroel. Vor einigen Wochen erschien in der .,Jüdischen Presse“ ein Appell zugunsten des von der Agmdias Jisroel erhaltenen orthodoxen Schulwerkes im Heiligen Lande. Der Aufruf war unterzeichnet von Rabbi -Chaj im. Sonnenfeld und von 'den größten raibbinisalven Führern, die das Judentum zurzeit in Eraz. Jisroel besitzt• ln diesem Aufruf wind im Tone der Verzweiflung über die entsetzliche Lage des tiioratreuen• Erzielumgswesens im Lande des jüdischen Heiligtums geklagt- N׳ur noch ein• kleiner Rest der Kinder besucht Schulanstalten (ת״ת והרחם) in denen der traditionelle orthodoxe Geist herrsdht. Wenn «1'iclrt ■die größten Anstrengungen gemacht werden, um der Agudas Jisroel die materielle Möglichkeit zu schaffen, dieses Schuhvcrk zu erhalten und zu erweitern, so läuft das Judentum Gefahr, die gesamte Jugend in Erez Jisroel dem verheerenden Einfluß jenes Enziebiingswesens .z׳u überantworten, das seit einiger Zeiit — mit Geldmitteln reichlich ausgestattet — sein Ziel darauf riclhtet, den Respekt vor Thora und Mlzwoth aus den 1 arten ur.'d für alles empfänglichen Herzen der Jugend zu reißen. Wer dieses neue ErziehtMigssystem nach Palästina gebracht hat und von wem es geleitet wind, ist in dem Aufruf nicht ausdrücklich gesagt, aber alle Welt weiß, wem das Judentum in Erez Jisroel dieses Geschenk zu danken •hat.!Bei ums hier in der Slowakei sind wir gewöhnt, auiimerksam binzufiorclhen,' wenn ein Manu von der ragenden Größe eines Rabbi Chaj im׳ Sonn-emfeld ד׳ יאריך ימיו spricht, und wenn sich ihm diesmal seine Mitarbeiter 1uxl Mitkämpfer, diie anderen נתלים וצריסי□ הי״ו auschlossen, so glaubte man sicher zu sein, daß ־kein Mann in unserem Lande — weleher Parteiriririung'er auch angeboren möge — den traurigen Mut aiu'Pbringen würde, an ihren deutlichen umd■ klaren Worten zu zweifeln׳ oder s!i!e gar noch der Unwahrheit zu zeihen. Schon vor dem Erscheinen dieses Aufrufes erstattete Dr. Moses Auerbach aus Berlin, der frühere Leiter der seinerzeit von den Orthodoxen in Deutschland gegründeten orthodoxen Schulen.' der einzigen modernen Erziehungsanstalten im Lande, die sich mit den Grundsätzen der raibbinischen Autoritäten nicht in Widerspruch setzten, der sich eines, hohen Ansehens und großen Vertrauens in Ere!z Jisroel erfreute, auf der Agiida-Koniferenz in Berlin einen ausführlichen Bericht über seine kurz zuvor beendete Lnspektion der orthodoxen Schulen ifi Ere,z Jisroel• Auf die ven ihm angegebenen Zahlen und Daten durfte man sich!bedingungslos verlassen, selbst wenn man vielleicht seinen. Ansichten und Vorschlägen nicht immer zustimmen mochte. Ueber diese Daten erschien in den Zeitungen •eine kurze Notiz von! einigen Zeilen. Die agudistisch orientierte Presse fügte diesen Daten nicht ein Wörtchen ,hinzu, aber auch, anständige Zionisten unfd׳ Misrachisten waren froh, einige vertrauenswitirdige Angaben über dieses wichtige Gebiet der Erez-JisroekArbeit zu besitzen. Von prinzipieller Beidentung waren diese Ziffern natürlich weder für die Orthodoxen noch iiir die Zionisten. Denn uns ,Orthodoxen i׳st das zionistische Sohulwork in allen seinen, Abstufungen des מינות und der כפירה verwerflich und ein Unglück, 'unabhängig■von der Zahl der ihm überantworteten Kinder, während die Zionisten und Misrachisten eine jede Erziehungsanstalt, einerlei, ob sie viele oder wenige Schüler hat, als nichtswürdig betrachten, sofern si.e nicht zionistischen Zwecken dient ׳und unablbä ngig von dem zionistischen großangelegte n Schnorrmonopol ,einen Daseinsain׳s p ,r u c h erheb!t. Die Veröffentlichung der Daten über ^die Anzahl der Schüler sollte ausschließlich zur Erkenntnis, der wahren Verhältnisse in EraL Jisroel beitragen und außerdem vor ׳der jüdischen Oeiffenflichkeit beweisen. . daß N die Agudas Jisroel auch׳ auf dam Gebiete des orthc/d'o.xen Erziehungswesens in Erez Jisroel mit dem Minimum der Geldmittel, die ihr ftir!diesen Zweck zur• Verfügung gestellt werden, das relative Maximum des Erreichbaren!eistet- Die jüdische ,Oefientlichkeit sollte dadurch ■erfahren, wie gering der orthodoxe Besitzstand ‘in Erez Jisroel geworden ist und wieviel -geleistet ,werden‘ k ö nn t!e, wenn alle Juden, die wenigstens Ihr wollt einen guten Braten? Ei, da wird nicht lang geraten! Ceres schafft vor allem an, Dah ich recht gut braten kann. /.־% auf diesem kleinen Stückchen iirjüdisdien heiligen Landes die jüdische Tradition in Leben ,und Lehre gesichert wissen wollen, in! finanzieller Beziehung Ihre Pflicht ׳in vollem Maße erfüllen; wiir-den. Weder die Aguda noch Dr• Auerbach hatten ein Interesse daran, über die Schüler zahl unrichtige Angaben׳ zu machen- , Man gab bekannt, daß die Agndu-Schulen von etwa 1200 .׳ Schülern besucht wenden und daß mit Ihnen die ScbiilerzaM der uoclli׳ nicht in die Hände der Zionisten gefallenen unab-;hängigen Anstalten etwa 3500 betragen dürfte. Als kurz darauf iRabb.i Molche Bil'.au ׳aus ■ Jerusalem auf '׳Einladung •der' slowakischen Lande®Organisation)!elfer Agatdias .Jisroel zur Einleitung '!ehier Aktion 1in diesem Sinn© nach!der. Slowake) kam, hafte man in ■zaihlreiicihen iGemeündlm ׳Gelegenheit, darüber!Einzelheiten zu ׳vernehmen. ,Aide die seine Vorträge gehört haben, sind Zeugen׳ dafür, daß weder er noch ein anderer■ aus •den. Kreisen ,!der Aguda von anderen Zahlen: gesprochen! hat. Es ׳wurde nur ,miilt! aufrichtigem Schmerze .von. den. Tausenden jungen!jüdischen, Kindern orthodox fro!mi;m!er Eltern gesprochen, die nach dem Wunsche der Eltern eine echt orthodoxe, nicht zionistische •Eriziehung ©ebiiessen: muß tie 1t und' auch dem orthodoxen Judentum erhalten׳ wer- ,den könnten, .wenn die ׳materiellen Mittel hfeizu bereltge stallt wären. ■ Ua1־ seren Zionisten ,paßte eine "solch •offene und! jede Miß- Zum Wochenabscianitt. Dis׳!scharir zugsspitzteii Verhältnisse allüberall!haben auch dam W01*tg!efüge׳ der Rede zuweilen scharfe *Form •gegeben׳, Aus mildem, verstehendem Lächeln ist oft grausam böhmisches Lachen geworden. An Stelle tiefgründiger Argmmente ׳־und gedankenimäßiiger Kriitik ist beißender Spott und1 ertötender .Hohn getreten. ,Das ׳ist doppelt :wirksam!in einer Zeit, ,in w׳el׳ch׳er kt fast ׳alles zu der Wirkung!auf die Massen׳ berechnet!und eingestellt wird, Sara wußte, warum sie iihj־ Kind, vor dieser Atmosphäre dies spöttischen Lachens schützen '1wollte, Doppelt abstoßend .wirkt Satire im Munde!eines Kindes!, doppelt •schädlich!wirken Spott und Höhn auf Herz!und Gemüt des Kindes- So ist־ die Lösung des Ismad ׳von Abrahams Haus ein sehr ernstes Memento für Väter ׳und M׳üte־. Wenn Menschen uni •ihre Ideen ׳ringen, so ist das ein heilig Ding ׳und nichts für die Kinderstube. Wir ■siinud auf ׳diese!Betrachtung ׳gekommen־’ ׳durch ein mach, unserem Ermessen sehr!ernstes Vorkommnis der jüngsten Monate. Aus Kreisen, die uns nahe stehen, ׳wenn ste auch die )Betätigung ifiir den Sieg der Thora än einer nach unserer Anschauums ־ irrigen Form ,vollziehen!, bat ein Kind, e'in׳ anmündiger iKnaib©, ©in, Lieddien gedichtet mit dam Refrain: ׳״Und die Aguda ׳muß (zugrunde gehen“. W1ir ■empfinden• für dieses Kind, ׳das aller tiefste Mitleid׳. Eine ׳derartige Entartung, ׳legt ■allen führenden fPersönlidi- Leiten di© ernste Pflicht ans Herz, eine Situation zu schaffen, in, der soldie Dinge unmöglich sind. Hat man! einmal — wir!bedauerten dies stets — sich ׳entschlossen, Jugendbewegungen m schaffen!, zar.te Menscheniblüten■ io ׳den (Kampf des Tages zu zerren, so muß dis Orthodoxie alles daransetzen, der Jugend die Jugend, zu!eriiadten. ' Audi von diesem Standpunkte .aus betrachten ,wir die weinerlichen Versuche ,»er Aussprache zwischen!Aguda . und Misracbl für bedautsam. Obiges mul dia'bsi irri Auge behalten werden• Fraaenbrief über Agudas Jisroel. Meine teuere Helene! Mi׳t Tränen ׳der Wehmut las Ich Deine . mir so Heben Zeilen!. Ach׳, Du! versetzest mich in unsere Jugendzeit,. besser (gesagt ln unsere gliickkclbe Kimideinzeit zurück, wo wir, imit un- :ser!er Strickerei׳, ■ln unserem trauten Betftidfaimidrasdi zu Füßen luoserer teuren Väter saßten, die vor ihren mächtigen Folianten, mit!Ihren! verklärtenl ,Gesichtern!sinnenden Auges saßen und (wir strahlenden Blickes mäuschenstill ׳daneben. Ich glaube, Joh-!Selb. Bachs Kompositionen hätten ׳uns in kein heiteres Entzücken versetzen! können׳ als der Singsangtom der Gemara, Du (hast recht, feba Hellene, es war ©Ine! glückliche schöne Zelt, die uns izu leben gegönnt war. Uuidi später, als wir dann älter wurden, sogenannte Backfisch dien, mit welchem Heißhunger wir uns in unserer freien׳!Zeit auf Lektüre warfen, die Bitollioühek, die uns ‘zur V׳er׳fii1g!ung ,stand, hatten׳ wir bald! wahrhaftig aaifgegiessen — wie gut Da noch alles in Erihner,ung hast!und wie unsere Väter und Brüder uns!hin!wiesen auf unsere eigenen Ge'stesschätze. ,König Davids TMliim“, ״Die Propheten“, ״Jirmijoliu u. Jesaja“. Später, ■als wir heraaige wachsen׳ waren, nahmen wir .,;Hirsch‘ meunzehn! Briefet‘, ׳ seinen Choreib, die uns voieads begeisterten,!und von da aib blleib die Liebe zu unserem Schrifttum, die wir so gern in 1m!sere!m jugendichen׳ Eifer auf unsere nächste Umgebung übertragen hätten. Ach, Du Gute, weinen׳ und lachen könnte leih' über Deinen' Brief, Dein glänzerüdes Gedaditnis bew!und!ern. wie Da ׳uns beide miit ״Alexantder v. Huntbolidts Briefen“ kn Walde sitzen siehst und sein Motto: ״Gefühil fü׳r‘s Wahre, Gute und1 Schöne erfreuet d׳as!Benz und beseligt das Gemüt, d<xA was ist es selbst dieses Gefühl, ebne eine .mitempfindende Seele, mit ׳der man es ׳teilen kann“, auf unsere nächste Umgebung anwandtest. Du warst ja die Gebildetere und Intelligentere ׳von1!uns beiden, und׳ es ׳tat Dir!so weih, wenn wir!unsere Freundinnen für die herrlichen Dichtungen König Davids nicht begeistern konnten und sie uns immer wieder mit Homers 1״lliade“, den Klassikern, kamen, die wir ja auch gern lasen, aber, einer anderen Gefühlswelt entstammend. uns seelisch fremd blieben, so daß es uns immer wieder zu unseren eigenen Geistesschätzen hinzog. Darauf wandtest Du stets Humboldts Motto an, daß wir mit unserem Gefühl1 fürs Wahre, Gute und Schöne sozusagen allein blieben. Wie her.rlieh waren die Spaziergänge׳ mit unseren teuren Vätern, ׳der Anschauungsunterricht, den wir genossen; :n jedem Blättchen lehrten sie uns den großen Meister bewundern. In dem Plätschem des Baches, in dem Anbljck grünender Fluren und־ ׳wogender Aehren lehrten sie urjs die׳ Weisheit und Liebe Gottes erkennen׳, die uns eine so schöne Welt zu Füßen gelegt!רבו HD 7151 “*־D ״Wie herrlich und mannigfaltig sind deine Werke; השם hörten wir sie des öfteren äusruifen und wie strahlteil ihre Augen vor Glück, wenn sic ..für diese gotterfüllte׳ Naturanschauung Verständnis und Sinn bei uns fanden. Ja,!teure׳ Beden©, es ׳war ׳eine hennlicihe J!ugen.d1zei4 die ׳wir gehabte und der naturfrohe Optimismus, die reine. Naivität, di׳e Schiller so rühmt, hat uns über so manche schwere Stunde im späteren Leben hinweggeholfen, denn wir blieben nicht mir glückliche• Kinder und der schwere Lebensernst rüttelte uns auch gewaltig..!Du Teuere, bliebst! auch mit unserer Freundin Zer 11 ne im׳ . Briefwechsel, und Du erinnerst mich in Deinem ,heutigen ׳Brief daran, welche׳ Künste wir jeden anwenden mußten׳, um׳ Zerline davon abzuhalten,■ am ScJiabbes ihren Schirm aufzuspannen. Denn,mithaben mußte sie ihn. Sie hatte uns sehr.lieb,, aber der Schirm paßte so gut zu Ihrer Toilette, daß sie׳ •ihn,, bei aller! Liebe zu uns, nicht entbehren wollte und ihre armen־ Eltern waren schon ganz glücklich, daß si© ihn׳ nicht aufspannte. Als ob ich Dich jetzt hören würde, Du warst ja. stets eine eloquente Rednerin, wie Du ihrem Argument gegenüber, sie versteh©■ solche Gebote nicht, und ihrer Meinung nach einen . Schirm am Schabbes zu nehmen, keine Sünde sein könne, vor Augen führtest, daß sie gerade mit der Erfüllung dieser Gebote, die. sie nicht verstehe (was verstehen wir arme־ Mensehen überhaupt), unseren Schöpfer ehre, der in sechs Tagen ׳die Welt erschaffen, am siebenten geruht und ihn für alte Zeiten geheiligt. . - . Jetzt will ich wieder Deinem Gedächtnis naohltelfen, wie!die älteren Leute unseres kleinen Ortes d׳:׳e Idealg׳e!s1tälten unserer großen Vergangenheit uns schilderten, mit welcher Liebe sie von den Ahnen sprachen•, mit welcher Wärme sie die ergreifende Lebensgeschichte Davids erzählten, wie die selbstlose Freundschaft zwischen David und Jonathan als Vorbild inniger Treue ,hingestellt wurde, die Charakterstärke Daniels, der selbst am Fürstenhofe di© Speisegesetze beobachtete, sich von׳ Kräutern nährte und seine reine Schönheit trotzdem Aufsehen erregte. Wie leuchteten die Augen unserer Eltern, wenn sie von dem Feuereifer lenserer Propheten eines Jesaja ünd von den wuchtigen Zurechtweisungen) eines Jirrrrijohu ׳uns beröche teten. Wie verklärten sich ihre Züge, wenn sie der unzahligen glaubensstarken Märtyrer gedachten, die, den Namen G-ttes ehrend, alles, alles hipgaben und'. Schma Isfoeil ׳•singend, ihre reinen Seelen au&haudhten. Wie viel inniger beteten wir nachher das אב הרחמים um dieser für G-tt und sein© Thora׳ Dahibgegangenen wehmutsvoll zu gedenken, Wue klein und schattenhaft erschienen uns diese Seelen-