Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1926-10-22 · 43 (22.10.1926) · p. Seite 294

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
43 (22.10.1926)
Date
1926-10-22
Page
Seite 294 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2629891-2630148-2630187--2393-2634274
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite 294 JÜDISCHE PRESSE Nr. 43 aaiBBHSiiiiaiismaBi m ® m a m i m a a g Kohlen-, Koks- und Holzgrosshandlung § I. Wallnerstraße 8 Tel. 69-3-46 g la Oberschlesische Salonhohle I la Dberschlesischer Hflttenhohs jfj la Englischer Anthrazit ־!״״־ ® la Hart-.und Bnndholz pS 161 Sack- und fuhrenweise Belieferung von 100 kg m aufwärts franko Keller und Küche IS! Plombierte Säcke und Kontrollorgan bei der Zustellung! [S 2 oi des Fakturenbetrages für jüd.Vero eine nach freier Wahl des Bestellers saaaaaaaaaaaaaaaaa ■ □ 5 Billige Preise! Billige Preise! n ־—־־—־־——־־־ ם , h ® Die sohdnsten und modernsten g!Natnrscheitelil □ ■ □ ■ ם ■ ם ■ □ ח □ ■ □> ■ □ ■ □ ■ □ n □ und □ ■ □ ■ □ ■ □ ■ □ ■ □ n werden erzeugt durch das altrenommierte führende § ,Haus in Dauerwellen und Haarfarben FRANZ EMMER Spezialperückenmacher und Damenfriseur n fl □ Wien, I., Mahlerstrasse Nr. 5 3 Telephon Nr. 77-0-54 g Borenstein & Markus Wien,. II., Hollandstrasse Nr. 1■ Telephon Nr. 4G-7-67 Werkstätfe für feinste Herren- und Damen- Garderoben nach Maß. Ohne Schafttnes Samstag, und Feiertage geschlossen. . Lieferant sämtlicher orthod. Vereinigungen. ■□■□■□■□■□■□■□■□■□■■□■□■□■□■□■□■□■□■□fl I Berliaer Haiiiliesitzer I §f in Oesterreich bedienen sich der Vermittlung der ff 1 DOROTHEUM -Grundverkehr G.m.b.H. ן §j BERLIN. W. 8, Jägerstraße 66, Tel. Zentrum 2016, 2017 § j§ Beschaffung von Hypothekengeldern an erster, ff Ü eventuell zweiter Stelle. Besorgung der Haus- ן־ ü Verwaltung, respektive Verwaltungskontrolle. ןן M Durchführung von Verkäufen und Ankäufen 1 Reichsdeutscher Häuser. Vertretung in!!§. Aufwertungs- und sonstigen Grundstücksachen ü Kostenlose Auskünfte und Entgegennahme von Aufträgen ln Ü allen deutschen Grundstfickangelegenhelten Im I Dorotheum. Realitäteoalileiluiig, Wien.L,porofheerg.171 =־ an jedem Montag, Mittwoch ü. Freitag von 1/-?—4 Uhr nachm. ־§ Schließlich• ist für das jiidisdie Gemeinwesen auch die immer größere Dimensionen anmehmemde Wanderung der Ostjuden nach den verschiedenen Weltteilen und Ländern des Westens von nicht minderer Bedeutung. Die geistige Umgestaltung, die die, gewaltige Strömung der ostjüd'isch׳en Massen nach׳ den von westlicher Kultur!beherrschten Gebieten; zur Folge hat, bekundet sich in erster Reihe in der Ermangelung eines traditionellen Kehilloiebens in den neuen Siedlungen. Dieser Gelfahr kann allein eine weltumfassende Organ!־ sation, wie es die Agudas Jisroel ist. steuern, •eine Organisation, die sich bis in di,e tiefsten sozialen Schichten des jüdischen Volkes erstreckt, um dortselbst den Geist der Thora zu verpflanzen und zu verewigen. Diese Organisation ist berufen und in der Lage, die Aktivität der Ke 111110!׳ zu erneuern, die lahm gewordenen, erstarrten Glieder des jüdischen Organismus zum Lehen zu erwecken, die von den Verlockungen der Kultur verleitete Jugend zur Rückkehr zum alten Glauben und den alten Sitten ihrer Vorfahren zu ermahnen und sie vor dem Abfall zu bewahren- Sie soll in uns die Liebe und Bege’sterum. für die jüdische Gemeinschaft und für die als heiliges Verinächthis unserer Väter uns anhenmgefaililenien jüdischen Jmstitutianen wadmifen und sie soll den jüdischen Wanderer auf seinem Weg begleiten, ihm auf seinem kummervollen nacht- 1'idhen Lager Trost spenden und dafür sorgen, daß. die alte Melodie der einstigen trauten Heimat in de.r neuen Heimstätte nicht verstumm!״ ... Das EirJheitsprifiiziip der Aguda ist denn, wie Sie selien, meine Herren, vorzüglich für den Fortbestand .der ,KohlHo von überaus grober Wichtigkeit. Sie hat durch ihre großzügige organisatorische Tätigkeit das durch verschiedene Umstände und Verhältnisse!geschwächte KelhiiMa wasen teilweise zu! ersetzen und das geseüzestreue Judentum durch die Errichtung neuer, den heutigen Verhältnissen entsprechender kultureller und religiöser Ms bi tu tonen zu befestigen. Dieser .erhabenen, einheitlichen Zweckbestimmung ,ist der große Anhang zuzuschreilben. den die Aguda gleich nach ihrer Entstehung im Jahre 5672 in den: thoratreuen. Kreisen farid. Die Einheitsidee der Aguda erstreckt sich! jedoch über das religiöse Gebiet .hinaus auch auf das soziale Leben der jüdischen Massen. Die Erfolge hievon zeigen sich schon in der besonders in letzter Zeit merkbaren Annäherung der in Hinsicht auf kulturelle Begabung und Ansichten ig.rumdiverschiedenen Juden des Ostens und Westens, was. vornehmlich dem Ausgleichs- und Ni veil ie nutigs! we rke der‘Aguda zuzuschreiben ist. .Jedoch ist der agudistisdien! Auffassung gemäß der pralktische Gewinn dieser Verbrüderung der ostmit den westjüdischen Massen für uns nur insofern wertvoll, als dieser der . religiösen Enwiidklung Vorschub zu!eisten vermag. Schon der Umstand, daß es gerade die in kultureller iwiid sozialer Beziehung höher stehende westliche Judenheit war, •die die Iinifiative. zur Gründung einer Aguidas Jisroel ergriff und die zuerst den ernsten Ruf zu •einer Wiederbelebung und Aktivierung des gesetzestreuen• Judentums ergehen ließ, beweist es. daß der soziale Wohlstand ein entscheidendes •Moment für die Erhaltung der religiösen Güter ist• Ohne die in der freien westlichen Atmosphäre gereiften praktischen• Mittel kann das jiidisdie Volk seiner historischen Aufgabe, der Verwirklichung des! tief im jüdischen Wesen keimenden TThoraideales nicht gerecht!werden. Die soziale Betätigung der Orthodoxie ist besonders derzeit,' wo die politischen1 Ereignisse die ־ E r ׳e z - J i s r o ׳e ■I- Frage!in den Vordergrund gerückt haben, von großer Wichtigkeif, da in keinem Problem des־ jüdischen Lebens das wirfs ch af •tu i ch e unld religiöse Gebiet enger verknüpft •ist, als in dem der Kolonisation',des heiligen Landes. Agudas Jisroel leistete auch auf diesem Gebiete Vorzugliehes• Ihr Verdienst liegt nicht allein darin, daß sie das Bewußtsein der Selbstbestimmung in den glaubenstreuen jüdischen Massen in Erez Jisroel waahgerutfem .hat, .sondern auch׳ darin, daß sie das Thoraideal ־in das praktische Leben zu übertragen wußte und dadurch gerade dem in Erez Jisroel durch• die Vorlierrschaft irreligiöser Elemente, gefährdeten; jüdischen1 Glauben einen realen, festen Boden schuf.!Meine Herren! Das Einheitspriozlp der Agudas Jisroel ist .schließlich׳ auch für die Erziehung unserer Jugend von überaus großer Bedeutung. Die Agulda soll das Band zwischen den Kindern und Eitern, das sich besonders in ■letzter Zeit lnfolge der modernen Lebensanschauunge'n stank lockerte, enger aneinanderknüpfen, damit ,in das jüdische Familienleben wieder der alte patriarchalische Geist ׳eiinkehre. Sie soll die Beziehungen zwischen d'en׳ beiden׳ und deren Au!5ga)ben!krefe sowohl! am' religiösen, wie auch im sozialen, wirtschaftlichen Leiben näher bestimmen• und ,dadurch■ das, fr'iedMchie.,!harmonische Zusammenwirken derselben ermöglichen. Der agudüstistiheh Auffassung gemäß sind die Alten nicht bloß als die unvermögenden, leblosen Ueberreste. eines . verschwundenen, abgelebten Zeitalters zu betrachten, sondern haben diese als Pfleger und Vorkämpfer des traditionellen Judentums die Flugkraft und ׳Willensmadit in unseren Handlungen zu bilden. Aber a!udh׳ die Jugend muß aus der passiven Steilung, die sie bisher in den orthodoxen Kreisen einnahm, heraustreten, auch sie muß als aktives Glied des jüdischen Organismus zur großen Arbeit um die Erhaltung iihld Konservierung der. unveräußerlichen ewigen Güter des Judentums herangezogen •werden, damit durch sie die Energiemenge der jüdischen Gemeinschaft ׳ erhöht werde. Der gesunde Lebensdrang der Jugenfd war bisher in der frommen jüdischen Gesellschaft als ein die alten guten Sitten gefährdender Zersetzungstrieb, ׳ deren Tatendurst als die Folge der sündhaften jugendlichen Leichtfertigkeit angesehen. Diese Ansicht hatte die Isolierung der Jugend und die Fermhaltung derselben von den jüdischen Bewegungen zur Folge, welchem Umstande deren Abfall vom Judentum zum großen Teil ziuzuschreiben ist, da sie sich ■dadurch gezwungen sah. ihre orthodoxerseits eingedämmten, unausgentifzten Kräfte auf fremdem . Frau Direktor Lange ב״ה Herr Jakob Adler beehren sich, alle Freunde und Bekannte zu der אי״ה am Dienstag יל— um halb 2 Uhr 26. Oktober in Frankfurt am Main stattfindenden TRAUUNG ihrer Kinder R OSY und MAX ergebenst einzuladen, Frankfurt am Main Wie״ ■ im Cheschwan 56 7 Telegrammadresse: Lange, Frankfurtmain, 'Am Tiergarten 8. — Telegrammablöse zugunsten der Vereine mTiferes Badiurim“ und wJessod Hathora“ an die HJüdische Pte.se", Wien. > , Baden zur Geltung kommen zu lassen. Allein das Eiuheiisprogramm der Aguda zeigt uns in dieser Frage den richtigen Weg• Im Gegensatz zu den früheren Prinzipien wird von ihr die Einfügung der Jugend in das organisatorische Werk der gesetaest.reuen Judenheit!mit vollem ׳Nachdruck gefordert. Selbstredend hat die Beteiligung derselben an den sozialen Bewegungen der jüdischen Gesamtheit eine planmäßige Erziehung und Heranbildung zur Voraussetzung, die sie hiezu fähig und geeignet machen soll. Es ist also mehr aas Einheit, es ist Einigkeit, die innige ■seelische Verschmelzung der Jugend mit ihren an ,das traditionelle jüdische Leben sich binäenden Vätern, •die Vertiefung deren gegenseitigen Beziehungen, das hier gefordert wird. Die Einheit ist es. die •im jüdischen Volke während seiner Wanderung aus dem ägyptischen Exil zur heiligen Stätte der Offenbarung herrschte, •die Einheit in der Verherrlichung des einzigen Gottes, das •die Bestimmung eines jeden Juden schon in seinem frühesten Alter .is!t. Inder Einheit bewähren sich denn nicht nur die praktischen, organisa torischen Ziele der Aguda. sondern verwirklicht sich auch das heftigste, höchste Ideal derselben. 1 ©0© Vom Tage Rabbi Stephan Wise predigt in einer Kirche. ,Am •vergangenen Sonntag predigte Rabbiner D.r. Stephan, S. W!:8e in■!der Unabhängigen Kirche• ■zu Washington:, die die ofiiiz teile Kirche des ׳Präsidenten der Vereinigten)!Staaten ist. Der jüdische . iReformtempel■ zu Washington wird gegenwärtig •restauriert. Bis zur Fertig,Steilung de,r Arbeiten] hält die Jüdische Reiformgemeimidie•׳ an den Sonntagen ähre ■Gottesdienste ■in!der Unabhängigen Kirche ab.“ Wie aus diese!• Meldung harvorgeht, setzt der ReformraÖbi Stephan Wise seine auf die! Verwischung der Grenzern zwischen1 den) einzelnen Konfessionen aibzidenlde Tätigkeit unbekümmert!alter Proteste der jiidfedi-orthodoxen Korporationen fort. Wenn Stephan Wise irgend ein. unbedeutender Reformrabbi; ■wäre, würde man׳ seine •Soinnt'agspredigten in1 '׳christlichen Kirchen! nicht sehr, ernst nehmen,. Stephan Wise ist aber auch ein Fahnenträger des Zionismus in Amerika und macht seinen Ginf&U'ß nicht nur in der!amerikanischen! zionistischen Föderation, •sondern, durch aktive Teilnahme im :internationalen Verbänden audi! ׳überall in• der Weit gehend. Es wäre ein iLe'iditlsinu sondergleichen), wenn die tboratreue Jiudenfmeit solche Ef&chcimutigen ohne (Protest himnshmen würde:. Die zionistische Ongan'isatio'n!und besonders ihr konservativer (Flliügel1, d׳er MisracWi, würde bedeutend besser tun, wenn׳ sie ihre Proteste nicht fortwährend gegen׳ die ״Trennurngsoitthodoxie“ vollbrachtem, sondem gegen solche; ,Führer“״ die ׳im eigenen Lager ein holh׳es Ehrenamt bekleiden und an■ den Grundfesten! unserer (heiligen; Religion umbeirnbar• rütteln. Es, gebt doch nicht an, daß jüdische ׳Organisationen, die sich gerne ,jpos'itiiv“ bezeichne 1i solche Führer, 1wi!e den! Reforrnrabbi׳ Stephan Wise׳ und; wie Sir Alfred Mond, der seine eigenen Töchter in1 der (Kirche ׳in die Arme des Bräutigams führte, dar .jüdischem Masse aaizuzwingem. Sir Ronald Storrs über die Position der Juden in Palästina. ,fDer z'iomiiistteche Zemtralrat von Manchester und Salford gab zu Ehren׳ des, in. Ehgland: ׳wei- ׳lenden; früheren Gouverneurs von Jerusalem und . fetzigen Goiuveirrißiuns von ’Cype!m, Sir Ronald Storrs, einen Empfang,' im dessen VeriäiuF sich dier!Gast über die ׳Position der Juden . in Palästina äußerte. Uaberali, sagte Sir!Ronald Stonrs, Stehern, die Juden!im Vordergründe. Das jüdische!Gesundiheifcswesen ׳ist so miusteriiaft. dlaß er selbst, wenn! er meldiirzimisolie (Hülfe brauchte,1 iw das jüdische Hospital ging׳,!immer mit gutem Erfolge. .Nicht nur ■auf medizinischem Gebiete, sondlsrw auch .in• allen übrigen Wissenschaften ׳leisten die Juden im'Paläst׳ina Unschätzbares. In den mathematisdhe n, technischen, ilandiwirischaf.tliialien und besonders chemischen Studien, endlich׳ auch׳ ■in den Künsten und im Kunstgewerbe sindi die Leistungen dier 1 Juden einzig dastehend!. So oft׳ er, der Rediner!, i1t1ger1Jd1weil׳c11׳e ׳Informationen über .Musik, Malerei׳ und Bildhauerei׳!benötigte, •wandte er *söch an Juden, und' nüemalis •vergeblich. Als er im ersten Jahre seines Aufenthaltes im Palästina eine Miusi'kscihiuie mit׳ internationalem Ziefe ׳begrümdiete, konnte er nadt 6׳ Moinaten feststellen, daß .von 90 Schülern 80, von 5 Professoren' 4 Juden waren- Endlich übergab er die׳ Schule der jüdischen Gemeinschaft, die sie in einer Weise ausstattete, , daß die Schülenschaf't, die diie Schule verläßt, von׳ höchster Ausbildung •sei. Aebnich liegen die Verhaltrtiisse!in der Malerei, ähnlich auch im Sport Die 1indiUStrie׳U13 und1 finanzieilte Entwicklung des Landes1 ist zum größten Teil!!jüdisches: Werk, die jetzige Pause im ׳der Entwicklung ׳sei nichts ׳Umgewöhnliches, Palästina werde sich bald( wieder erholten. Er sei: mit: (Bezug; auf!dieses Land ein glühender und überzeugter Optimist.“ jW!er!würde es wagen,. Sir Ronald Storrsi, dessen Aeußebumgeni wir nun ׳im ergiebiger Ausführung zur Keninttnis unsefer Leser bringera, als ׳eiinen Judertfeimd ängster Sorte, als einen Antisemiten hinzustefflen. Niemand, der einen gesunden Menschenverstand besitzt.. Dessenu!nigeach׳t׳et war Sia* Storrs während •seiner (langen Amtstätigkeit!im Paläste, besonders׳ aber als Gouverneur von Jerusalem den heftigstem Angriffen!seiten,«; der!zionistischen Organe aller ßcihattierumgen!unrettbar •ausgesetzt Sir Ronald Storrs •zog den Haß der Zionisten auf sich, weil er bloß ein! Jiudenfreund, ein Förderer des Palästinaausbaues, Ober den zionistischem 1Parteiwünschen micht widerstandslos ergeben war. Sir Storrs hat sogar den! Mut gehabt, für die Wünsche der Aguda! und der unabhängigen Orthodoxie in׳ Erez 'Israel, wenn er sie für. gerecht hielt, mit bemerkenswertem (Mannesmut eimzutreten. Er fiel deshalb in Ungnade bei den Zionisten. Die (Leitung der ■zionistisehen׳ Propaganda hä'lt die!jüdischen Massen! aber für so naiv, ׳daß sie jahrelang einen führenden englischen (Beamten, als Antisemit diskreditiert und׳ ihn dann in einer (zionistischen Fönderatiom •so überaus ,philosemitisch sprechen!läßt. ״Sir Ronaid Storrs sprach ־zum ScWuß die, (Meinung aus, man solle von jüdischer Seit die■ britisichen Beamten' nicht allzu scharf kritisieren, schließlich ist niemand! umfehflfoar, aber der gute Wille ist vorhanden.“ Der englische General׳ versteht sich sehr' diplomatisch■ auszudrücken. Er hat in ■schönen׳ Worten dasselbe zum Ausdruck gebracht), was wir mit etwas gröberem Kaliber zur Kenntnis der durch eine leichtfertige ziohistischs Propaganda inregeführten Masse bringen. i A :A FQLÖP FLEISCHMANN PKSSRS EN GROS EN DETAIL Samstag geschlossen! 13 Samstag geschlossen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.