Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 41 (8.10.1926)
- Date
- 1926-10-08
- Page
- Seite 283 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 41 JÜDISCHE PRESSE Seite 283 Telephon 74*>2*26 Telephon 7426*2*י :8 o 1 8 8 o » o 9;8 1 I :8 8 o I o o co< Wien» 1., Graben 12 demSfattnerhof) Diese neueröffnete, grösste und modernste Werkstätte für Huararbeiten u. Schönheitspflege erzeugt Perücken, Scheitel u. Transformationen, für deren allererste Qualität der internationale Meister Karl Schiroky teder Dame persönlich haftet. Unsere EinfUhrungspreise sind sensationell billig I Ein unverbindlicher Besuch zeigt Ihnen die schönsten Bubiperiicken . . von S 75 aufw. die schönsten Transformationen von S 35 aufw. dieselben mit Scheitel .... von S 45 aufw. und werden Ihnen für Reinigen, Wasserwellen u. Reparieren Ihrer alten Perücken dier billigsten Preise berechnet. Wir färben auch Ihr Haar auf jede gewünschte Farbe mit Original Henne und dauerweilen dasselbe nach dem allerneuesten' Mayerschen Verfahren unter iedweder Garantie. 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Es biieiilbt aber kelnesiweg ausgemacht, ob die Jugend ein ausreichender Ersatz für die Tätigkeit der Alten bieten kann. :Wenn es aber nur die Form wäre, über die zu, klagen so viel! Ursache besteht. Wer kann es bestreiten, daß es leichter fällt, ‘aus einer armen Judenfami'K׳e dreißig Groschen herausziubekorrmen als aus einer vermögenden einen Schilling. Auch hört man mehr Klagen über den wirtschaftlichen Niedergang, dieir ״etem das!Geben so schwer mache“; wo! wird! mehr über die vielen ״anderweitigen“ Vsrpflichitungen (die man ebenso leicht abschüttelt wie die in Frage stehende öffentliche Sammlung) gejammert; bei, den armen oder •bei den- ■reichem Juden? Wo findet man häufiger die drollige Ausrede, man könne nichts oder »ilcbt :mer leisten, weil man ohnedies eine ■ganze Menge Posterlagscheine von israelitischen Vereinen biskomme, obzwar diese Scheine, kaum angiel'angt, auf Niimimer- Wiedersehen, natürlich unausgefüllt, verschwinden? Man predigt das Wohltun von der Kanzel und, (das ist recht. Einer sieht , dabei den anderen'־an, fühlt sich vielleicht auch selbst betroffen■. Aber damit kommen wir nicht weiter. Auch die Verlangenden sind nicht frei von aller Schuld. Man erinnert sich, däß die Gemeinde Wien die Zahl de׳r öfientliehen׳ Sammeltage herabgesetzt hat, um ׳die Bevölkerung nicht abiziustumpfen. Man hört, daß auch maßgebende jüdische Kreise die Frage aiuifgenommen haben und׳ die Ueiberfilutimg der Stambilligen. Falsche Toleranz hat mehr Un'heiL gebracht als offener Abfall, das lehrt uns■ die Geschichte unseres. Volkes. Ais Jerobe-am den Bruch mit׳!dem .Davidischen iKönigshause vollzogen und 'das ZshnstämmereiCh begründet hafte, fürchtete!er, das Volk könne, eingedenk der biibfechen Vorschrift, zu den drei großen Wa׳ltahr׳tsfe׳sten' nach Jerusalem pilgern und׳ sich wieder au Juda׳, gezwungen durch die religiöse׳ Gemeinschaft׳, ansdtließen. Er ,verlegte deshalb die ׳Feiertage auf den 8. Monat, errichtete in. Beth-Glf und1 Dan goldene Kälber zur Anbetung und bestellte׳ Hüter, eine Art Grenzwache, ׳um etwaige Wallfahrer nach Jerusalem am Greniziiibertritt zu hindern. Aber!dieser brutale Zwang zum Götzendienst hatte das Volk doch nicht so völligdemoralisiert wie das Treiben eine.«; späteren Königs Hosea ben Eli, der die Grenzwache aufhob und den Grundsatz aussprach ״ מי שירצהwer es will“. Jedermann war. Herr des eigenen Willens, wer nach Jerusalem ziehen wollte,!konnte es ungehindert ■tun und׳ wer die heimisahen Kälber anb&tete, blieb noch!sicherer ■unbehelligt. Eine solche scheinbare GewissenSfreiheit ist, wie ■die Geschichte lehrt, der Beginn des Unterganges und dile verderblichen Folgen •eines derartigen מ י שירצה — Prinzips» sind unabsehbar. Wir können! die grundlegende Bedeutung des Satzes, der uns׳ am Fest!der Thornfreiude verlesen wind, um so klarer erkennen und ■ihn für alle Zeiten hochhaiten: ״תירה צוה לנו משה מרשה קהילת יעקב* Die Lehre, diie uns Moses: befohlen hat. ist ein Erbgut 'der Gemeinde Jakobs. In diesem Sinne müsse das Andenken an 'jene Männer'gefeiert werden, welche unter großen! Kämpfen und .Schwierigkeiten׳, die heute nach 75 Jahren der Geschichte angtehören, dieses prächtige alte Gotteshaus und den ältesten orthodoxen Bethausverein מחזיקי הדת hier in diesem Ucberbieiibsel von Alt-Wien׳ 'begründet haben. Das Schicksal der Schönlätörnsch'111 ist eine Angelegenheit der gesamten Wien er glaube nstraue 11 Judenscibaft und in!diesem׳!Bewußtsein mögen auch die derzeitigen tatkräftigen Führer und Förderer, der ־ Schönlate׳mschul Weiterarbeiten׳ ■und׳ in׳ ihrer heiligen Aufgäbe' nicht erlahmen.“ ־ * י Solche trefil'che goldene Worte sollte die glaubenstreue Judens'chaft Wiens nicht ungehört verhallen lassen. ׳Zumal der' riifirige Bethausvorstand alles tut, was in seinen Kräften liegt, um dieses Wahnzeichen der Wiener Orthodoxie z׳u: erhalten und neu zu beleben-. Wenn-in■ nicht״ allzu ferner Zeit ein voilites Jahrhundert seit der Begründung der Sehönlatemscfoul verstrichen «ein. wird, .1|9־ög«e^־^ic.h._die•. Jjgiue Generation sagen: Auch wir ׳sind nicht■-abseits' gestanden, auch wir ■waren gerüstet, ,ihr habet aiüiter.Schwierigkeiten geschaffen — wir aber haben in eurem Geiste erhalten.;•,•I '■■׳.... , . mesgenossen■ mit Bittgesuchen eindfimmen׳ wollen- Di׳e Gereizt-, •heit, weiche m'an oft bei den Wohlhabenden• antr'.fft, letztere iverStimmt und die edlen Zwecke schdäi'gt, ist also nicht zuletzt eins Folgeerscheinung des tadelnswerten׳ Systems. Eben deshalb dürfen die Bestrebungen, hier Wandel zu schaffen, nvüht erlahmen. Man verlange m't Anstand, man gebe mit .Anstand, und, wem es nicht anders geht■, man weise mit ׳Anstand ab. Nur das haben wir ausführen wollten, u!m eine hhik’le Sache wieder aufs Tapet zu bringen. ai SACHBlä Avis! Wir machen unsere geehrten Leser auf das Inserat der renommierten Firma Frischauer & Horowitz aufmerksam, die sich in allgemein nachahmenswerter Weise bereit erklärt hat, trotz ihrer bekannten billigen Preise 2 Prozent des Fakturenbetrages jüdischen .Wohltätigkeitsvereinen nach Wunsch des Bestellers zu widmen. Wir laden die geehrten Abonnenten und Leser ein, von!dieser Begünstigung ausgiebigen Gebrauch zu machen und können alle Besteller einer zufriedenstellenden, sorgsamen Effektuierung: ihrer Aufträge sicher sein. Der Kampf um die Kehila in Wilna. Eine Kundgebung des Choiez Chajini. Deir große Kampf, der im Sommer des Jahres 5684 ■im; Kongreßpolen ■für und gegen den ׳religiösen Charakter der jüdf- ' ■sehen! Gemeinde zugunsten der religiösen׳ Kehilo entschieden wurde, beginnt jetzt in Wilna und in seiner Umgebung. Diie jüdischen Gemeinden ■dliesieis Gebietes wurden ׳erst jetzt als autonöfne Körperschaften legalisiert »I«1. einigen Monaten sollen nun die Vorstandswahlen in diesen Gemeinden duirdigeführt werden. Die ׳ Zionisten :(■etechlteßlidi Misrachi) uitd! ׳•alle! linksorientierten Gruppen versuchen unter der Führung des beikamnten radikalen׳ Zionisten Br.. Wigodski gegen den reifgiöse 11 Charakter der jüdischen׳ ■Geumliude, wie er gegenwärfg durch!die Pifsudskt-Verordnung gesetzlich ,!estgeisetizt ist, eine iBewegung• zu entfachen. Dr. Wigodski ruft ■naaheiinander;;Konferenizen ein■,!um den Regierungsstellen Resolutionen ׳und Belscliliisse gegen die religiöse Gemeinde präsentieren zu köninen. Doch seine Arbeit ist entschieden keine!leichte ׳zu nennen. :Die Orthodoxie ist heute nicht!mehr so• unerfahren!und organi-׳ ׳satanisch ■so!zerfahren, wto noch vor!einem Jahrzehnt. Erat bei! solchen kritischen Anlässen macht slicli die erzieherische Arbeit, die Agudas ׳Isroel i!m Laufe■ der Jahre geleitet hat, angenehm bemerkbar. Vor einigen Jaliren würde noch das Konferenzspielen dies Herrn Dr. Wigodski mit seinen Paraderabhimern and lEhrenorthodoxen and mit seinen antireligiösen Reisaiutiümen :von Erfolg!begleitet worden sein.' Heute fallen die orthodoxen Führer und Massen a׳uf solche Tricks 11'iicht mehr herein. VoriSiühtsihaillber erließ der nimmermüde1 Chofeiz ■Ghajim שליט״א ׳;einen איסור gegen die Wigod'sklisciben Versammiungen. (Da :unsere, misradukstiscben Brüder die lllssurim für eine slowakische 'Spezialität halten, wollen wir den diesbezügliche n! Passus der Kundgebung von Ghoiez Gha׳jim hier wörtlich :wiiedergeben: 'ולדעתי מי אשר יראת ה׳ נגע בלבו אסור להתחבר רלהרער אתם יחר באספה זו) D’ic •Wiikaing ■dieses Verbotes war eine überwälfcigende. Es wunden ,aus ■185 Gemeinden 400 Delegierte ■eingeladen, erschienen sind1 aus 35 Gemeinden!!ungefähr '50 Personen Der Vertreter dies!Bildungsministers, der zu der ״großen“ ׳Konferenz Ungeladen wurde, verließ m Anbetracht des kläglichen Besuches gli&ich nach der Eröffnung di© Konferenz. Dr• Wigodlski! ließ'sich aiber ■durch keinerlei׳ Mißerfolg irre machen, er hielt Reden und •Referate, wies di© nationale Gefahr der religiösen Giemeihde nach, härte schmunzelnd■ der misrachiistiischen Fordeiriung nach einer relligiiö s-uati 0na!1 ׳ein iKeihlk ׳zu und ׳ließ endiMi ׳über Resolutionen ■abstnimmen, d!i© de׳r!polnischen Regierung gegenüber den Wunsch der jüdischen Gemeinden nach ■einem weltlichen Charakter• dokumentuleren sollten. Selbstverständlich weiß •diie Wllmaer Ortho- ■doxlie.!daß milt bloßer Negation heute nicht viel zu erreichen . ist. Sie riistnt sich zu einer Gegenkonferenz ■jener, die für d׳ne Beibehaltung des religiösen Charakters!der jüdischen KdiUa sind, ln der oben angeführten!Kundgebung ermahnt der Ghotelz Chaijcim alle ■religiösen! Juden, •zu dieser Konferenz W'ürdiige Defegationen zu entsenden, diamit der wahre Walle der großen jüdischen thoratreuen Massen izuiin Ausdruck komme. Diese Konferenz ffibdet!i;m Laufe •der nächsten Woche statt. Agudaführer in Amerika• New York. (AJPB.) Während der hohen Feiertage weilten drei prdminente Führer der Agudas Jisroel in den Vereinigten Staaten. :Rabbi Don Plotzki, der gefeierte Gaon von Ostrov (Warschau), Rabbi Mosche Mordchei Epstein! der Leiter der Slobodkaer Jeschiwah, und Sejmabgeordneter Oberrabbiner Meier S c h a p i r a, Präsident der Agudas Jisroel in Polen. Die drei großen Gaonim sind nach den Vereinigten Staaten gekommen, um hier für die ihnen nahestehenden Thoralehranstalten Geld zu sammeln, aber sie üben über ihre engere Mission hinaus eine große An- ’ziehungskraft auf die thoratreue Judenheit in Amerika aus.!Rabbi Meier Don Plotzki und Rabbi Meier Schapira haben die hohen Feiertage in New York verbracht, Rabbi Mosche •Mordche Epstein in St. Louis, letzterer weilte während des Sukkothfestes in Chicago, wo zu seiner Begrüßung auch der Bürgermeister der Stadt erschienen ist. Der Petrkower Raw, Oberrabbiner Schapira, der jetzt zum ersten Male in Amerika ist, wird überall enthusiastisch empfangen. Seine überwältigende Beredsamkeit zwingt die amerikanischen Massen ii'1 den-großen öffentlichen Ver- Sammlungen nicht nur ihr Geld, sondern auch ihre Aufmerksamkeit den altbewährten Jeschiwoth in Osteuropa zuzuwenden. Der Petrkower Raw unterläßt selbstverständlieh nicht, nebst dem Schicksal der einzelnen Jeschiwoth', auf den ganzen Komplex der thoratreuen Erziehungsprobleme hmzuweisen, der nur durch den Keren Hathora großzügig gelöst werden könne. Präsident Coolidges Rosch-Haschonoh-Gruß an die amerikanische Judenheit. N 3 w Y 0 r k, 17. September (j. T. A.) Der Präsident der Vereinigten Staaten,׳ Herr Calvin Coolidge, hat auch in diesem Jahre aus Anlaß des jüdischen Neujahrsfestes eine Botschaft an die amerikanische Judenheit gerichtet, in der er d׳:׳e hohen Verdienste •der jüdischen Bevölkerung in Amerika um die sittliche und materielle Wohlfahrt des amerika'ni'schen Landes ׳und Volkes würdigt. Die jüdische Rasse, so schreibt er, war für die Entwicklung des amerikanischen Volkes von außerordentlichem Vorteil. Sie hat in wohltätiger Weise auf die Form unserer Regierung eingewlrikt. Sie bekündete .einem Geist■ der׳ sittlichen Höhe, der ■wohl ■wert war, von uns. nachigeeifert‘ zu werden. Mein Wunsch ist es, daß das jüdische Volk im kommenden Jahre zu unserer sittlichen, und materiellen Wohlfahrt in gleicher Weise beitragen möge, . wie im abgelaufenen Jahr. . Elnweihung einer Gedächtnlssynagoge nach dem verstorbeiieii Präsidenten der amerikanischen Agudas “Jisroel.^Am-' 4. September fand zum ehrenden Gedächtnis? für .d(8J1״t^rstor־i ־ beneri Vorsitzenden׳ der •amerikauschen Ag'u da-s- J׳i s!r oel;־ , Oh — wie war' das Kodien schwer, Wenn das Ceres״Feft nicht war״! Mit dem Ceres geht ^s Sdineli Feinste Suppen ־ד auf der Stell'! : Rablbiner Dr. H IK 101.01,־ ■die EiinweÜiung eiiner!n'eueiri Synagoigei 1 ‘׳statt. Diese Hst die 1zweite Synagoge der orthodoxen!ungaruscihen ' Gmein d!e Ghovv Zed1ek, an weldhien* ׳Rabbilnier Dr. iKlein 46 Jainre lang als Rabbiner fungierte. Außer der Gründung der Synagoge;i־all zu Ehren des Heimgegangenen ein Seitenflügel der großen!׳ New ■Yorker Jeschiwah und eine Kolonie in Erez J׳i!sroel mit dem Namen Bsth Hillel gegründet wenden. Joint erhöht die Zuwendungen für Polen. Wianseihan,. 15. Septennber. 1(JTA.) Das Joint Distribntiiion Committee ■hat für. den Monat September 75-000 Dollar für Kinderernährung,. Scihulen und Arbeitslosenunterstützung bewilligt. Joint für die jüdischen Schulkinder in Polen. Das ©uropäi'Sdie Joimtbureaui überwies . ■diie Summe vom 15.000 D01!1a!r. zur Anschaffung von warmen Kleidern für diie jfüdiscüien! Sdiui--’ k!nd׳er in Polen. 250 Ritual-Weinliandliuigen in Amerika geschlossen.. New York, 8. September. (JTA.) Der Direktor der Prohiibi'tiion Ghaster Mills verfügte die Schließung von 250 Weinhandilungen, die eigens zu dem Zwlecke eingerichtet waren, die: ׳religiös gesinnten jüdischen Familiien unter der Aufsicht der Rabbiner mit Ritualwein zu versorgen. D,ie Rabbiner wurden, angewiesen, ■den Ritualwein in ■ihren eigenen Wohnungen oder in den Synagogen zur Verteilung zu bringen. Ursache dieser Maßnahme! ist, daß .eine Anzahl dieser Weimbandlungen mit Ailkoholscihmugglern in Verbindung standen. Jede jüdische Familie hat Anspruch auf jährlich 5 Liter Ritualwein. Die Rabbiner New Yorks beauftragten den Advokaten Samuel Joseph,, .gegen die summarische Verfügung Chaster .Mills Einspruch zu erheben. Die Verminderung der jüdischen Einwanderung in Arne« rika. Der Generalsekretär des Arbeitsdepartements White gab׳ eine Mitteilung über die Verminderung der Immigration nach' den Vereinigten Staaten heraus, der zu entnehmen!ist: Die Zahl dier jüdischen Einwanderer ist in den letzten zwölf Jahren׳ stark gesunken. Während, noch im Jahre 1914 138.051 Juden; :11 die Vereinigten Staaten eilige wandert sind, waren es in dem Immigrationsjahr 1• Juli 1925 bis 30. Juni 1926 nur 10.267 jüdisohe Einwanderer. Generalsekretär White teilte ferner mit,.׳ daß das Einwanderurrgsdiepartement bereits die Maßnahmen zur, Durchführung des Planes der National origins immigration, was ©ine weitere Einschränkung der Einwanderung für die Zukunft bedeutet, vorbereitet, so daß dieses Gesetz schon cm kommenden Juli automatisch ■in Kraft treten wird.. Vor einem Schochtimstreik ln New York? Der 7000 Mitglieder zählende Verein der Schpchfcim in New York stellte . dem Geflügelhändlerverein die Bedingung, daß jedem. Schochct wöchentlich 60 Dollar zu zahlen seien, widrigenfalls die Schoclitim sich genötigt'sichen werden, in den Streik zu treten- Sir Alfred Mond über die Notwendigkeit einer ßeschleunigung des Aufbauwerkes ln Palästina. T 0 ׳r 1r 0 n t o. (J. T. A.) Sir. Alfred .Mond, Mlttglfed ■des englischen , Unterhauses und früherer •brü-tiischer ■Minüstar, empfing ׳etöme Abordnung dier zioiilistiS'Ohen Organlisatlionen von! Kanada und sprach sich dieser gegenüber über• diie Notwendigkeit ■aiiielr Beschfeunigung des ״ Au!fb,aues׳"d!es ■jtidlisohen-Notionalheiirns׳ fn Palästina aus. ״(Es ist ■durchaus nicht ■venwunüerich, wenn Sir Alfried Mond• tilber'׳ die NotwendL'igkeiit ■der ßesc1bl׳e11nligu!ng. ■der lAntbaiianbaiit 1«• (IViläsfcina sprjchf Er hat erst vor ednägeni ■Wbcheri •seinen; vätep• ׳ iidien Segen'■seiner Tochter 'gegeben, diie .in־ eiiner Kirche׳ dem ׳ duustl'dien Bräutigam augabraut wurde. Wenn Palästina nicht säiileiunig aufgeibaut wllrd, toniii eüinem• Zionistenfiihrer• vomdlem■'1 Schlage SSr Alfred Monds noch ■manchi&s Malheur zustoßen. Meiir; veciwuiiderlibh• ■l׳s׳t, ..daß die zionistische Organisation• lln׳■.■ Kanada.es• für.,richtliig fand, äline- Reverenz-dinemsplcnen. ■Führe*;... zu'erweisen.) ‘ , -.׳».« יי.• v• .Wenn zwei dasselbe tun. .Die #tamsche Regierung hat mittels Dekret ■den von der früheren ,‘Regienuiiig e!inigese'tiztert''i., jüdischen; Religioüsrlat. *in welchem'׳insbeBcmdere’■dte4:׳gdd1istehb>. tönflußreidi waren, aufgelöst ׳und diie ■Instiltuitlioii für albgbschafft erklärt, ׳(!Es,. sdieJjjt,..• diaß. dar Stegeszug ■dier jieugejwähheif: ,ztouistisclieh $ejmd1ep11tlerteh 11 Diteuen1‘ geradezu ,iinaufihälteiam ist Es: gelang!ihnen, diie׳ .linksorientierbe Regienmig fiat .!bewegen,VP den rtäiglö^eU'iRat In!Liitauen, aulzulösen׳. Dte zionisttedhe ׳Pinesse beg.rijß^'^'^irltotig© ׳ Tat der! RegSenung.• ^iindlö ׳aber ■dei* unigekehrl ׳§eiu׳.. .würden es. Agudlsten gewagt habpn, an׳ Jirgenid ־eme־ Regl|!rungs^felt0 Vorschläge zu ujiteribrieliteh odier Klagen . : VOT<^®5®ejiv^hätte:׳n^i1׳'geiwöhntermaßen von teitter;Mes&im'». ' yon!^rt־at;,®esprochem^ W1gp?^we4׳,p1s 'gletehe;,־.^»!׳ist.tetf •eben.'iichi teiimcr dasselbe.) נ;—.׳^’״״. gK .‘KL , •׳ ־: ׳■:■•; יר’■