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Jüdische Presse · 1926-11-26 · 48 (26.11.1926) · p. Seite 324

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
48 (26.11.1926)
Date
1926-11-26
Page
Seite 324 (sequence 2)
Language
German
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Seite 324 JÜDISCHE PRESSE Nr 48 Lebensversicherungs-Gesellschaft ״PHÖNIX« | | Direktion: Wien, I., Riemergasse 2, Tel.7965־5־ § j 111 ohne ärztliche Untersuchung mit kostenloser Unfall-Zusatzversicherung Bei löjähr. Versicherungsdauer zahlt die Gesellschaft gegen eine Tagesprilmie von 30 Groschen: Im Todesfälle sofort mindestens S 1000.— ansteigend bis. S,1850- Im Erlebensfälle. 1850._ Bei Tod durch Unfall sofort mindestens ” S 2000.—, ansteigend bis. 2850 — Bei Invalidität durch Unfall EntschUdigungen bis zur Höhe von ...... 1000.— Analoge Bedingungen fUr 10• und 20jähr. 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Er hielt mehrere Konferenzen ׳und Anisspradhien• mit den führenden Kreisen der Agudisten!. mit der Schiff sch ul und mit den entscheidenden Persönlichkeiten der österreichischen Union, die alle seine Arbeit aufs wärmste unterstützen. Es gehn.? ihm■ Ibis jetzt, :ungefähr die Unterhaltskosten von etwa 50!Kindern für ein Jahr z׳u sichern. Rabbi!Mosche Blau gedenkt, nächste Woche auch einige österreichische ׳Provinzstädte amfizusiiahen. Stürme, die nicht reinigen. ßonntiag •den '21.!November wurde in Berlin die ,zweite Landesver,Sammlung des preußischen׳ (Laridesverbandeis jüd•!- scher ׳Gemeinden eröffnet. Vor Eingang in die Tagesordnung ׳fand ■eine :iübelraus stürmische iGesdhäftsardnungtsdeibatte statt, in ׳welcher die Vodkspartei die• Konservativen• und die Mittel׳-!Partei gegen den!Präsidenten des Verbandes, ■Justizrat Sannenfeld, nach seiner Parteüstellung (Überall׳) Sturm /Iliteüelni Juistlzrat Sanne nfsild hat nämlich in!seiner Eigenschaft als Vorsteher der Berliner Graßgemeinde ein• •schweres Verbrechen. begangen. Tn Anigelegehhdi't der Berliner ׳Gerneindewahlem, geigen die beim preußischen Innenministerium Protest eingelegt ׳wurde, schrieb (Herr Justiizrat SotmerUfdd’ an den• •preußtedhen (Innenminister eiinen Brief, in: ׳welchem er den!Minister, bat, ,zunächst einmal fesbzustdlen, ob in ■seiner Recliitsabteilung etwa ׳ein Herr •säße, de!r!Zionist sei. •Für den Fall', daß ׳diese Vermiiitung ®uitreffen sollte, bat Herr 1So<1nen1re1i!d in!seinem Schreiiben., die Frage der Mitwirkung dieses Beamten ׳In den Angelegenheit des׳ Profestes besonders zu! prüfen.!Dieser!Brief!wurde von •den obgenannten Fraktionen als ■elin Verrat am Judentum!betrachtet Sie entfachten eine grimmige1 GesOhäfteordhiungsdelbätte,!bei 1 welcher folgende merkwürdige Stellungnahme izuim Vorschein kam.!Der liberale ,Herr ׳Sonnenifeild: veiibeiiiigte ■sich voir einem Mann:, der den Mut zu einer Weltanschauung I1a!fc!und gab der Ansicht Ausdruck, daß ■dieser Mann, •selbst wenn• er ■eia Beamber .ist, sich immietr von einer Wieltan'schaumng tragen׳ läßt. Alis ׳dli!esem •Grunde muß er unmehmen, daß ein •Zionist, •selbst!wenn er ein Beamter des ,preußischen Staates ist, bei! Ent- Sdhei'dlunig jüdischer :Angelegenheiten) •seine .zionistliisdie Weltamschaiuuing nidit varleuignen ׳wird. Die Zionliisten und ihre Freunde hingegen behaupten, daß sie eine Weltanschauung nur aiiißeinbemtifli'di!hätten und׳ ein Ziontet ׳würde, falls er ein! Beamter!Ist, seine!zionistische Weltanschauung nidit in d!as ,Amt ,nelhm׳en E׳s sind dies ■Ansichten, diie! sich mit. Argumenten vertreten!lassen. Die Praxis .allerdings!zeigt ׳uns ein ganz anderes Gesicht. Die ׳konservative uind religiöse iMli'ttelipairM, dieiren Ver- :treter iin der!Debatte nicht scharf genug •gegen! Jwstlarat Sonnenfeld ■tun konnteni, arbeiten sdhon seit Jahr und Tag!gegen dlie Steilung des׳!Herrn Rabbiners Dr Munk in Berlin, ■der■!ein Vertreter der!unabhängigen׳ ׳Orthodoxie ist, und als ßerater der ipreiißiisdien (Regierung im jüdisch-reiHigLäsen! Fragen funigfert. ׳Und! warum?!weil Herr!Rabbiner (Dir.!Munk, •so ibeliaupteni ■in tiefer׳ iRieiveremz die lK׳re!■sie!, die der!konservativen und religiösen. IMüttelparfcei• nalhe’stehen, eSlne •Wd׳ta!ns׳ohaupj1n!g hat mm'd er!läßt;sich sichert ich auch m seiner Eigensiclnaft als Referent (für flüdiische!Amgelcgenhelten von dieser Weltanschauung tragen׳. Die!Inkonsequenz dieser •Parteien — wiir wollen sic .nicht mit ׳schärferen Worten׳ kennzeichnen — liegt klar zutage. Noch׳ ׳deiutili'Ch'er trat die bei• •den ■Ausifüihtuiinigen des Herrn!Legatiomsrates, Professor Dr. Sabennheim•, •ein Mitglied• der Mitteliparteil •zuim ׳Vortsidhleini. Herr!Prof. •Dr. Sobernhieim, der!ja schon mehrere Jahre •im Auswärtigen Amt i,n׳ Berlin arbeitet■, muß über ■eins reiche EjISahrunig ■auf •dem!Gebiete .zioniisti'sicher iBsitätigunig!bei! Amtsistelen verfügen Zur Unterstützung seiner Briinnerung ׳wollen wir bloß einen!zieimliich ׳dirastisaheo Fall heraiusgireiifieti. Ein;junger, (hochbegabter jüdischer Schnnlmann aus Deutschland׳, der während des!Krieges 1u!nd noch ■einige ■Jahre später ■im׳ lifcatiiscbeim lUntertriebtswesen eline höhe ■,Staatiidie Funktion bekleidete, bewarb •sich vor Königen Jahren; nach seiner iRiiiakkeliir beim Herrn Legationsrat S. um die Lektorstalle für (jüdüsch-wiissenisciiaftli'Cllie Angelegenheiten: an ׳'der von!ihm gefeiiiteten Abteilung. In! den •Aussprache ׳zwischen dien beiden Herren konstatierte Professor S. ohne!jeden Vorbehalt, ■daß der Bewerber alle Bedingungen, erfülle, die für (die 'Emenuumjg in Betracht kommen. Man schied voneinander mi׳t dem sioteiren!Bewußtsein, daß diese ,Angelegenheit günisltig ■erlediigt werden würde. Aber׳ schon׳ nach ,zwei' Tagen! hatte sich die Situation, vollkommen geändert Professor Sabemnheim mußte ׳dem■ Bewerber, :der wieder (bell!ihm •erschien׳, mitteilen, daß «r inzwischen mit ■einem Zionistenführer eine ׳Unterredung gehabt hatte, der entschieden geigen die Austeilung׳ unseres Beiweibens Stellung genommen׳!hätte,!welll1 dieser — Agiudiist sei. Tatsächlich wurde einige ׳Zellt später für den Po'stem, den bisher ein (Plülotei iimehatte — auch, der neue •Bewerber war Moiloge _!ein jüdischer Arzt emnanmit, der nebst anderen׳ Fähigkeltern ein ZLonilst!ist. Also idliie ■Praxis! Jahrzeitfeier ♦אד״מרר הה״ג מרה זלמן שפ״טצער זצ״ל Am Mittwoch, den 2. Abend חנכה wird a!nläßlieh der Jahrzeit nach הה״ג הג״ל im Beth 'Hamidrasch der Adas Jisroel, halb 6 Uhr abends, eine דרשה abgehalten. Aus demselben Anlaß gelangen zwei vom Vorstand bestimmte Stipendien für unbemittelte, würdige בחורים, deren Eitern ■in Wien wohnen und die in einer ישיבה mit besonderem Fieiße dem תורה Stadium obliegen, zur Vergebung. Gesuche sind bis zum 29. KLslew (5. ׳Dezember) an dien Vorstand der Adas Jisroel zu richten. CHANUKA-FEIER. Die Mädcheugruppe der Aguda Jisroel veranstaltet am ׳Montag den 6. Dezember — 1. Tevos — um! halb ß ׳Uhr im •Staate des Hotels ,,Pofeit“, ״1׳ Fleischimarkt 24.!eine Chanukkafei er ׳mit erstklassigem Programm.!Karten! werden nur!in beschränkter Zahl ausgegdben׳ lund sind'!bei den: Vreeinismüglfe- •denn ׳(Tel. 45-7-45, 46-6-51) und ■bei Frau Johanna Deutsch, IE., Franz Hoched'lingsrga'sse 19, ■zu haben. * •Mittwoch, dien■ 25.!Kisilew 01׳, Dezember i J.) findet ׳im Prachtsaal dies Bayrischen׳ Hofes (111., Taborsfraße 39) •die Clhauukaf 1e׳ter dies!Kindergartens •statt. Begiininj präzlse 3 ■Uhr nachmittags. Karten!zu S 1 ׳und S 2!süDd i׳m Sekretariat der ״Jeteod Hathora“! II., Nestroygasss 11, von! ß •bis 112 ׳Uhr vormittags unidl van! 2 ,bis 6 Uhr nachmittags erhältlich• Besichtigen Sie unsere 26 Schaufenster — es ist für Sie von Vorteil! r # Das große Chanukahfest der Talinud-Thora-Schule findet Dienstag dien 7. Dezember — 7. Tag Qhanmikah — (nachmittags um ׳halb 3 ׳Uhr Im großen Vorfcragssaal der Wiener.!Urania statt. Karten! izu S 3, 2, 1 und —.50 sind im Sekretariate׳ der Schule, BI., iMailizgasse 16, au halben." Krakau. Von Dawid Ochs. Krakau, vor Jahrhunderten ■die Residenz d2׳r po'.nlsehen Könige, mit allen Attributen einer Hauptstadt versehen, eine!Handelsstadt ersten ׳Ranges, ist ׳auch eine der ältesten jüdischen!Gemeinden Polens. Schon!zur Zeit der Vierländersynode blühte dort jüdisches geistiges Leben. Die •Geistesheroen aller Zeiten: •Rabbi Mosche!Isserles (Remo), Rabbi Joel Sirkes (Bach) und andere waren Führer u<n!d Lehrer!dieser Gemeinde. Sie befruchteten das jüdische Leben •nicht mir innerhalb!der engen Mauern der Stadt, sondern auch •in!der großen!jüdischen •Welt. Unsere Weisen׳ s. A. sagen m Anlehnung an das •Wort Salomos: וזרח השמש ובא השטש geht nicht ein Großer von hinnen, bis ׳nicht ein!zweiter seine •Stelle einnimmt. So war es auch in •dieser 'Gemeinschaft, ein Geistesfürst folgte dem •zweiten, ■jede •Generation •hatte würdige Führer. Jahrhunderte!hindurch währte dieser glückliche •Zustand. AehnliChe!Erscheinungen konnte man zu!jener!Zeit in jeder jüdischen Siedlung beobachten. Ueberall,!wo Juden wohnten, nahm!das Studium der G-ttes'l׳ehre den vornehmsten ,PJatz ein. ׳Unter der weisen Leitung großer Männer widrneten Jung und ׳Alt ihre besten Kräfte dem Llmud׳ •Hathora. Die Tihora!war ein heiliges und inneres Band, das alle Juden ides •Erdenrundes vereinigte . . . Als die Wellen der Assimilation alles izu ülbenfluten ׳begannen, ward es im׳it einem Male u׳m ׳die Hernliahikeit vieler jüdischer Städte und Gemeinden geschehen. Der Damm wurde durchbrochen, •die Ghettomauern •fielen. Ein •Wort: ״Emanzipationc‘ erfüllte die!Gemüter, und vom Klange ׳dieses ,Wortes betäubt, verloren viele den Inneren Halt, vergaßen■ des heiligen Sinaischwures und;liefen dem Nichts, ■dem Untergang entgegen. Dennoch לוא אלמן ישראל• Noah gab es!jüdische Zentren, ln welche dieser ■fremde Geist nicht ei!ndringen :konnte. Das lOsfcjudentum ׳mit seinen ׳kompakten Massen bildete noch einen starken Wall. Der!Geist der Thora!u׳nd des Chassidismus beleihte jeden einzelnen und!befähigte ihn, den Strömungen ׳der Zeit zu trotzen. M!it dem Aufblühen der nationaljüdisahen Bewegung unid der .׳Vermehrung des revolutionären!Geistes im Osten brach eine neue Zeit für die Jugend heran, ln Scharen verließ sie das scheinbar sinkende Schiff, u>m sich •zu retten. Alte ׳und!heilige Traditionen, für die unsere Väter sieh auf ׳dem Scheiterhaufen verbrennen ließen, galten dieser modernen Jugend als überlebt. •Einzelne Städte konnten nur noch: sich einer im echt!jüdischen!Geist erizo׳genen Jugend rühmen. Unter!diesen nah/m Krakau eine •hervorragende!Stellung ein. ׳Eine Stadt, in •der noch gegenwärtig ein stark religiöses :Löben!pulsiert, in deren Gassen man den Hauch der!Ewigkeit noch •heute verspürt. Die männliche Jugend!hält hier ׳nodh treu •zur Fahne der Väter ׳und aus Talmud Thora-Schulen und Jeschivos schöpft •sie lebendige ׳Energie, für Thora ׳und Tradition ■zu kämpfen. Doch!bei aller!Sorge •für die •Erziehung der Jugend wurde ein!Gebiet, •das •der 1M ä d c h e n e r!z!i ehu •ns, auch hier stark ׳vernachlässigt. Es herrschte bis ׳in die jüngste Gegenwart ׳die!Anschauung vor, daß man den 1Mädchen keine •jüdische Eriziehung angedeihen lassen!müsse. Ja, viele ׳gingen so weit, das Wort unserer!Weisen s. A..!daß man!mit!Mädchen nicht Thora lernen dürfe, so zu!deuten, ׳daß die!Mädchen ■keine Ahnung vom jüldisohen!Gesetz.’vom Geiste!des Judentums und seiner ׳Geschichte haben •dürfen. Wenn!auch viele!jüdische!Mädchen durch die ׳Fülle religiöser!Betätigung und iden stark religiösen Geist im Vaterhause dem überlieferten Judentum erhalten werden!konnten, genügte •das Elternhaus •allein nicht,!um die große Masse!der!weiblichen Jugend •in traditionellem , Geiste •zu beeinflussen. ׳So entstanden!in einem Teil des jüdischen Krakau zwei Welten: Die männliche Jugend׳, •erzogen!im Sinne •des thoratreuen Judentums, ein Teil derselben!hatte!sogar •nodh!keinen Hauch ■von!Weltlichkeit, von!Profanem •verspürt; die ׳weibliche Jugend im •Geiste •der!modernen, europäischen Kultur, schwärmend für das klassische Altertum, für iden!Geist!Hellas, ohne eine Ahnung vom Wesen des Judentums ׳zu •besitzen. Vater und Tochter, ׳Mann und Frau hatten daher gnundversahiedene •Weltanschauungen. Das Bollwerk •des Judentums, die jüdische 'Familie, wurde zerrüttet. Wer ׳weiß, wie!diese Zustände geendet!hätten, wenn ׳nicht durch g-ttliche!Fügung eine jüdische. Frau dazu berufen ,worden!wäre, die Fehler der Vergangenheit wieder gutzumacheri. Beeinflußt durch die Vorträge, eines Wiener Rabbiners, griff diese Fraiu zu den Schriften Hirschs und fand!die Worte des großen Führers ׳des Wesbjudentums aktuell für das Ost-!judentum.!Sie ׳mußten nur in die Sprache des Volkes übersetzt!werden, um von den großen Massen verstanden zu werden. Sie bemetkte auch, daß •diese Schriften dazu dienen könnten, den Wert des Judentums in den Augen!der!weib-!liehen Jugend zu!heben. Angespornt!durch das Beispiel Hirschs. der der Mäddie ner ztehiu ng!zuerst das Wort sprach, errichtete sie in Krakau eine!Ausbildungsstatte fiür Lehrerinnen.!Im Anfänge ׳mit!großen Schwierigkeiten kämpfend, auf sich allein!gestellt, imit;materiellen Sorgen belastet, 1bemühte sie sich •von Tag izu Tag, Anerkennung z׳u erringen. Und!ihre Arbeit ward von Erfolg gekrönt, denn die כנסיה נתלה beschloß, ihrer Lehrerinnenbildungsanstalt Unterstützung angedeihen zu lassen. Dieser große Kongreß Ides thoratreuen Judentums, der!das religiöse ׳Leben •in ׳der ganzen Diaspora •befestigt!und befruchtet hat, bewirkte daher auch auf dem!Gebiete!der Mädchenerziehung eine Wendung zum Besseren. Die Anstalt wurde ausgeibaut, junge, pädagogisch geschulte Kräfte aus Westeuropa wurden von der Leitung herangezogen, um den Lehrkörper zu ergänzen. Schon sieht!man die Früchte reifen. In allen •jüdischen Zentren •Polens errichteten Absolventinnen dieser Anstalt Mädchenschnilen1' ,und;MädChengruppen dej׳ ־thoratreuen weiblichen ■Jugend, und! wals bis vor •kurzem eine Seltenheit!war, •daß!Mädchen ein stolzes Bekenntnis ׳zur Tihoratreue äblegen, ׳ist eiin- ■getreten. Auch in Erez Jisroel, im Lande ,unserer Hoffnung, wurden ähnliche Erziehungsanstalten errichtet, die in diesem Sinne!wirken. Sache der Jndenheit •sollte es aber sein, die Arbeit des Keren •Hathora, (der dieses!herrliche Werk ermöglicht hatte, zu fördern, um es zu ermöglichen, daß neben einer Talmud Thora ׳in!jeder jüdischen!Stadt eine Bejs Jakobschule errichtet werde. Krakau aber ׳kann auf!die Tätigkeit dieser Anstalt, die ein Ruhmesblatt!in!der Geschichte der ׳Judenhedt einnehmen wird, stolz sein, denn schon ■besitzt Krakau neben seiner aufopferungsvollen, dem Thorastudium sich widmenden männlichen Jugend eine thoratreue weibliche Jugend, wie aus!den jüngsten •Berichten der orthodoxen Presse zu׳ entnehmen war. ■Welch ein herrlicher Ausblick für die ■Zukunft.

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