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Jüdische Presse · 1926-09-08 · 36-37 (8.9.1926) · p. Seite 262

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
36-37 (8.9.1926)
Date
1926-09-08
Page
Seite 262 (sequence 12)
Language
German
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■!;; p.) ׳:In Seite 262 JÜDISCHE PRESSE Nr. 36 37 chom 1 o Ein Appell der Thorafürsten des Hell. Landes •Wir übergeben!liier 1der Oeiifentliclikeit Worfelt und deutsche ,Uebersetouiig eines Schreibens, das unmittelbar ■vor dein!Rasttage des Neuen Jaihires an die Landesonganisafion der Agudas Jisroei in der Slowakei gelangt ist. ׳Der Briet!ist gezeichnet von «Rabbi Chajiim Sonnenfeld, Rabbi Ea■ia IKüatizkin (aus Lublin). Rabbi. Mosolhe iKliers (Gberrabbfner von Tübcrias), Raibbi IPiS'S-ar Salm a 11 Mßilzer, Rabbi Israel!Mosche Silber mann (Obterrahfoiiner von Saififed׳) und Rebbi iMordcbal. 'Leb Rubin ( ׳ רא״בדin Jerusalem). vcn iMänneru also, deren Wort die tiefste Wirkung auslösen müßte. ב״ה ירושלם ח״ו יום ו׳ ח׳ אלול תרס׳יו. Jerusalem, den 6. Elul 5686. כבוד מרכז אגדת ישראל הי״ו׳ בעי״ה כראטיסלאווא׳ סלאווהיי. אחדשה״ט! בימי הרחמים והסליחות בשעה שעיני כל ישראל נשואית לרחמי שמים, הננו סונים אליכם אחינו שבגולה בבקשת רחמים ותחנונים עביר אחי נם אשר בארצנו הס׳. ולא על צרכי הגיף אנו פינים אליכם בזה, לא על המחי׳ ועל הכלכלה אנו מבקשים ברגע זו, כי אם על צרכי הנשמה נשמת עם ישראל, נשמות אלפי ילדי קודש׳ אשר סכנה מרחשת עליהם. אגדת ישראל יסרה בארח״ק מספר מסוים של בתי ת״ת לבנים ולבנות• בתי חלמור תורה אשר רוח ישראל סבא שמירה בהם׳ המחנכים ומגדלים צאן קרשים על מבועי התירה והיראה, בתי תלמוד תורה אשר אמרנו בצלם נחי׳ בדור תהפוכות זה, אשר יהיו לנו למעוז ולמחסה נגד הזרמים הרעים של'הכפירה והמינות המתפרצים בעוה״ר לשתיף כרם ה׳ צבאות ע״י החינוך י המר והנמהר של המחנכים החרשים מקרוב באו לבלע.ולכלות כל סורש ודת, בעמל רב יסדה אגדת ישראל את.מקדשי מעט אלה ובהתאמצות מרובה החזיקה את סיימם משך של שנים, ונטעי נאמנים אלה נשאף פרי ברכה קדש הלולים, מאות ילדים וילדות אשר מצאו בהם את מוינם הרוחני ונתחנכו.. ליהודים נאמנים להורה״ק ולתעורח. אגדת ישראל חיתה עסיקה בהרחבתם ובהתפתחותם לפי המרה הגבינה והררשה עם התרבית הישוב בארה״ק. והיכלי ה׳ אלה נתיסדו וקימים עד היום ברוב מרכזי ערי ארה״ק זגם בהמושבות החרשות, .אשר אוהבי שמו ישבנו בהם. ועתה לרגלי המשבר הכלכלי השורר בארצות הגולה באו בנים עד■ משבר, ההכנסה נתמעטה הרבה מאר וניירת כלי׳ צפוי ח״ו למבצרי אל אלה, לבנו ידאב ויכאב בהעלותינו על לבנו את האסון הנורא הצפוי לארה״ק אם ח״ו עדרי י ה׳ אלה יתפזרו לכל . רוח וילכדו לרשת זו טמני להם בתי הספר השונים .אשר יריהם מושטות לשארית הפליטה הזי• להרעיל את נשמתם.בחינוכם■' ושיטתם בשעה המורה זו מוצאים אנו לנו לחובה להודיע צערנו לרבים ואנו בטוחים ברחמי וחסדי אחינו במלה הי־״ו שירעו להעריך את המצב הקשה ויתברר להם שבידם נמסר עתה גורל עתירת׳ היהדות בא״י, ואם רס יתברר להם הסכנה בטוחים אנו ששארית׳ ישראל לא תטיש את ארה״ק וכל א׳ יתעורר לעזרה ילהצלה וישועה'קרובה תהי׳ לנז; רחמו וירחם המרחם עליכם ועל במכם ויברך אתכם בשנה טיבה ומאושרה ותכתבו ותחתמו בספר הצדיסים לאלתר לחיים טובים, בעתירת החותמים בברכה מחכים,ומצפים לישועה בב״א.. בעה״ה בחדש רחמים תרפ״ז, עה״ס ירושלים תיבכ״א. יוסף חיים זאננענפעלד, אלי קלאצקין, משה סלי ערס, א ים ר ז למך מ על צעיר, ישראל משה זילבעדמאנן,־ מרדכי ליב רובין besonders .erwähnt zu werden.• Schon bei seiner ersten ׳Y1 wurde ihm 'von diesen stark zugesctzt. Es war ein alter Brauch, daß ein neuer Rabbiner am ersten Schaibbos nach seiner׳ Einsete-ung •die Honoraiiioren׳ der Kehiila zur סעודה שלישית., einl׳u!d. Während' dieses Mahles rückte der נ״ב mit seinem Sessel!, ■und׳ IR. Sahnen Kord, ׳ein! großer Talmid, Ghoohanr. bemerkte in herausfandernidam Tone: ״Ist dem Raibibi vielleicht der Sitiz zu hoch?“ ״Nein,“ antwortete dieser, ״aber der Tisch ist mir zu niedniig!“ Nach und nach gelang es jedoch ' Rabbi Jecheskel duYch sein umsichtiges und tatkräftiges Winken auf 1111- ' vergilcichlichc' Art den geistigen Sieg iiiber seine Gegner zu erringen; nicht etwa, als ob er sich sielinen Feinden ahm Trotze be'hauiptete, sondern indem er es verstand, seine!Gegner!beranzwzidieni und ihre!Feindschaft in AtMnglidi- kelit, Liebe .und Verehrung zu verwandeln. Durch seinen Edelmut wunden seine Gegner gezwungen, sich ihm zu unterordnen. .׳ ׳ Der נ״ב war ein guter Gatte und Vater. Seine aus. einet sehr vornehmen IBrodyer Familie stammende Gattin,. Liebe aus׳ Liibiuscih, starb, als er bereits ein!hoher Greis war. Die Raibbinatsassesoren hielten über sie ergreifende!ziiiietzt!S1pra!cib auch ,!Herr Jedheskel. selbst׳. ,Er begann mit den Worten: ״Das בי״ד hat mich maspid gewesen,, ich wiili!nun sie!(!nämiliich meine Frau) maspid sein“. R. J. Landau hatte drei, Söhne und drei Töchter. .Der älteste Sohin Jektow, in Jamp'el geboren, lebte als ת״ח und reicher Mann ״-in Brady und war■ als hebräisoher Stilist berühmt. Der zweite Sohn Reb Samuel war Prager ראב״ר und starb 82•Jahre alt. Der dritte Sohn, Jisw.el, übersetzte das ס׳המצוח להרמב״ם unter, dem Namen חק לישראל Rabbi Jecheskel Landau hat folgernde' Werke verfaßt: ־ ׳. . . 1.!נ ו ר ע 'ביה ודה zwei Teile, 2.. צל״,ח ... . 3. ך.מו ל מרבבה auf den שלחן ערוך und - . 4: דורש: לציון, אהבת •ציון :!Am 17.׳ Ljjar 5.553 (22. April 1793). . starb . der Meister :im Alter von 80, Jahren. Am 18. ljjar war die הלוו׳, Bel derselben hielt Rabbi Elasar Flekeles ז צ"ל , einen, ergreifenden הסס ״ ד־ .wobei kein׳ Auge trocken-! 'blieb. Auch 111 den Gemeinden dies In- und Auslandes; .wurden von den’רבמם Tranerfeiern abgehalten.;; . In der Altiiepsehul beüindet sieh eine prächtige; 3בתי* ת1־ר ר, ■aus Silber und G01d? die von R. J. Landau ׳gespendet wurde und nur an den ימים נוראים verwendet wird. ׳־■''.’'־׳ An die Agudas Jisroel-Zentrale, Bratislava. In diesen Tagen, da die Blicke ganz Israels flehend zum himmlischen Vater gerichtet sind, wenden wir uns an Euch, Brüder in den Ländern des Exils, und bitten Euch um Erbarmen fiir Eure Brüder im Heiligen Lande. Nicht wegen materieller Bedürfnisse, nicht im Interesse des ökonomischen Wohlergehens appellieren wir heute an Euer mitiühlendes Herz, sondern wegen der Erfordernisse der Seele, der Seele des jüdischen Volkes, der Seele tausender zur Heiligkeit emporstrebender jüdischer Kinder, die in diesem Augenblick gefährdet sind. Die Agudas Jisroei gründete im Heiligen Lande eine Anzahl Talmud Thora-Anstalten für Knaben und Mädchen. : In diesen Unterrichtsanstalten wird der alte, wahre jüdische Geist in seiner Reinheit bewahrt; dort werden die Schüler in Thora und G־ttesfurcht erzogen. Wir erblicken in diesen Tal״ mud Thora-Anstalten mächtige SchutzwäHe gegen die ober- : iiächlichen Erziehungssysteme, die sich in unseren wegverlorenen Zeiten im Weinberge G־ttes ausbreiten und den Geist des Abfalls und der Irreligiosität in die zarten Herzen der heranwachsenden Jugend pflanzen und alles Heilige mit Vernichfung bedrohen. Viele Mühe und große Opfer verwandte die Agudas Jisroei. um diese ״Stätten der Heiligkeit“ zu gründen und Jahre hindurch zu erhalten. Dem entsprachen auch die vorzüglichen Resultate; hunderte Kinder beiderlei Geschlechts erhalten dort geistige Pflege und werden zu thoratreuen und kenntnisreichen Juden erzogen. Agudas Jisroei war bestrebt, dieses Erziehungswesen in dem Maße zu erweitern und auszugestatten, wie dies die Entwicklung der jüdischen Siedlung erforderte. Solche Thorastätten bestehen zurzeit ln den meisten städtischen Zentren und auch in mehreren Kolonien. Infolge der wirtschaftlichen Krisis in den Ländern des Exils erscheinen jedoch diese Anstalten bedroht. Die finanziellen Einkünfte haben sich ungemein verringert und wir fürchten, daß die Schließung der Schulen zur Notwendigkeit werden könnte, was der Allmächtige verhüten möge. Schmerz und Leid erfaßt unser Herz, wenn wir daran denken, daß die Möglichkeit besteht, daß diese kleine Herde in. alle Windrichtungen zerstreut werden und in die Netze fallen könnte, die ihr gelegt sind, um sie Unterrichtsanstalten zuzuführen, die ihre Seele mit ihrem Erziehungssystem vergiften würden. In diesem schweren Moment empfinden wir es als unsere Pflicht, die Oeffentlichj keit über den trostlosen Stand der Dinge aufzuklären undder Hoifnung Ausdruck zu geben, daß unsere mitfühlenden Brüder I in den Ländern des Exils die Lage richtig einschätzen und sich I zum Bewußtsein führen werden, daß das religiöse Schicksal und die Zukunft des Judentums im Heiligen Lande in ihrer Hand! liegen. Wenn sie sich einsichtiges Bild von der Gefahr machen.! werden sie wir sind dessen sicher — unseres Heligen Landes gedenken und sich mit allen Kräften zur raschen und j tatkräftigen Hilfe auf raffen.* Habet Mitgefühl und der Allmächtige wird auch Eurer und der Eurigen in Gnaden gedenken und Euch ein glückliches und angenehmes neues Jahr beschieden sein lassen, wie es aufrichtig erflehen Josei Chaim Sonnenfeld Israel Mosche Silbermarin EUiah Klatzkin lssar Salman, Melzer Moses Kliers Mordchai Leb Rubin lieber die Agudas-Jisroel-Frauen- und -Mädchen-Organisation in Bratislava. Wir fronen auis, aus der Felder einer der eifrigsten Mitarbeiterinnen, am .der Organisieraum der Frauen und Mädchen um die Bahne der^R^1 m^den. hier ,folgenden Bericht über die Tätigkeit während der ersten Monate ,bringen,zu können.. Jetzt, nachdem die Bratislav.aer Frauen- und iMädchengnuppe die ersten — nicht ׳geringen ~ ^r<iin!öutvgs$ chwierigkeiten überwunden ׳und auch bereits höchst erfreuliehe Beweise ihrer Lebensfähigkeit auid zielbcwußten segensreichen Wirksamkeit geliefert hat, wird der schlichte ' Bericht sicherlich in den weitesten ׳•orthodoxen Kreisen mit Genugtuumg ausgenommen werden. Die R ed!ak tion. Die Agiuda-Frauenvereimlsiuug blickt nunmehr auf eine .mehrmonatliche Tätigkeit zurück und die unverminderte, ja gesteigerte!Begeisterung ihrer Mitglieder,■ der ständige . Ausbau ihrfer auf alle Gebiete sich erstreckenden; Sektionen, sind .. ein beredtes ׳Zeugnis für das segensreiche •Winken unserer .jungen Organisation.. Die Mädchen gruppe vollends schuf sich darin eiligeist- und' henzer.freuendes Tätigkeitsgebiet. Im geschlossener Einigkeit erstarkend, finden sie endlich die lang ersehnte Möglichkeit, sich in jüdischem Milieu, in jüdischem; Geist heranzubilden und in die Satzungen unserer!Religion׳ tiefer eiiizudringen. Außer den regelmäßigen Sohabbos- Vorträgen über Sidroii,, Dinirn etc. gibt es Schneider-. Modisten(- ׳und Baokkurse und .last ׳not least einen von einer Kindlerärztin geleiteten Samariterkurs fiir Kranken-; und Kinderpflege. •Auch für anregende Geselligkeit wird׳ gesorgt. ׳ Gewiß, so sagen die Nörgler, verstehen־ es Männer[ ,besser, ״Droscjies“ zu haften. Wer wollte das bestreiten?!; Diese vielfach belächelten weiblichen Vorträge sollen ja j lediglich ein Ansporn für uns־ selbst sein, ׳Hindurch edlen; Wettstreit!das. Interesse unserer Mitglieder• zu festigen; und_der, Erfolg lehrt,., wie wirksam das System •ist;: Sind doch führende Kreise anderer Städte eifrig daran, nach unserem Muster Schwestervereine zu gründen. Wir alle wissen, wie unendlich schwierig es ist,. Töchter, speziell beruflich tätige, in echt jüdischem Sinne zu erziehen. Dringen doch Lockrufe überallhin und die jungen, ]ebenshungrigen Geschöpfe, der häuslichen Atmo- Sphäre entrückt, wenden sich riicklialtsios dem viel vorheißenden weltlichen Getriebe zu, um nur allzuoft, sich selbst kaum bewußt, die Religion allmählich über Bord zu werfen. Es wären gewiß viele vom religiösen Pfade nicht abgeirrt, wenn sich, wie jetzt, Gelegenheit geboten hätte, , die Musestunden in entsprechendem Milieu zu verbringen. Denn nicht immer vermögen es die 'Eltern allein, ihren Kindern dieses Rückgrat fürs Leben zu geben. Deshalb ist der erzieherische Einfluß der Aguda van allen jüdischen Müttern fr endigst -zu begrüßen und nach Magliclukeit zu unterstützen, und wenn sie!bisher auch bloß das eine Verdienst hätte, die orthodoxen Kreise izusammenzuhalten, dajenii, es wäre auch genug gewesen! Mein Bericht wäre nur lückenhaft, wenn ich esunterließe, der jüngsten Aguda-Garde, der B-Gr.uppe, zu gedenken, deren feinsinnige Leiterin Spiel und Ernst mit. liebevollem Verständnis harmonisch zu vereinen versteht und in die jungen, empfänglichen Kimderseelen eine Saat streut, die in späteren Jahren erst .zur vollen Reife ersprießen wird. Ich lasse meine Worte in dem Wunsche ausklingen.- , die Aiguidas-Jlsroel-Frauen!- ׳und -Müddiengruppe möge im iherannahendeni neuen Jahre erstarken, und altem, die am diesem schönen jüdischen Knilturwcrke Teil haben, rufe ich ein כתיבה וחתימה טובה z״! J• s• Die orthodoxe Gemeindeverfassung; in Piestany. Der 19. Elul war ein großer Tag fiir die jüdische Gemeiinde in Ptestany; er wird• Generationen ein. Gedenktag bteiben, dessen die Enkel dermaleinst :11 treuer Dankbarkeit sich erinnern werden. Die gesamte Orthodoxie unseres Landes, verfolgte gespannt die Ereignisse!in dieser Gemeinde, die 11׳un mit der am 19. Elul abgelhaltenem Gemeindeversammlung endgültig ihren Abschluß gefunden• haben1. Man weiß, daß die Gegner des orthodoxen■ Judentums• gerade die Piestany&r Gemeinde1 zum Gegenstand ihrer be- $ sonderen Fürsorge auserkoren hatten. Der Grund dieser außer- ‘ ordentlichem .Liebe ׳liegt seilir iialhie! Der neiiigiiöse Führer dieser •Gemeinde,. ■Herr ׳Oöerräblbiineir Weher, ,ist zugleich Präses , der orthodoxen׳ Gemsindeorgamisation in der Slowakei. Wenn es gelangt, '— so hoffen sie — in seiner Gemeinde den Thorageist zu. ׳trüben und in die bewährten Prinzipien der unentwogten Geisetzestreue ׳eine Bresche zu schlagen, so könnte .dies fiir die beginnende Zermünbung der gesamten! slowakischen Orthodoxie symptomatisch wenden und daun auch vielleicht den, Anfang 1f׳iir die so sehnsüchtig •erstrebte ״Eroberung der Ge- 'meiinden“ bedeuten. '׳ Die: Tatsache,; ־ daß die ׳ gesamte ־Jt1densdhaft'.Piestan,ys■ trotz ihrer .in religiöser Gesinnung ׳und religiöser Lebensführung — wie dies in ׳eiinem Weltkurorte beinahe selbstverständlich ist — sehr uaigileidiartigen Zusamments׳etzung ineine .״einheit- Ich׳“!Gemeinde vereinigt ,ist und! gar manches von den Gecn1e1in׳demitgiL׳iederm 11׳ leiht aus religiösem Bedürfnis׳ und erst recht aiitcihrf: aus! religiöser Gelberzeugung, sondern׳;mu׳r Hinter der Macht der Gewoämbeiit und dem Zwange der orthodoxen■ Gemeindestatuten an der Erhaltung ■eciner von jeher auf orthodoxer Basis konstituierten! Gemeinde mitwirkt, kam!den Friedensstörern und Wühlern ungemein! zustatten. Für demaso- .gische Sdiilagwörter und!hdhile׳ Phrasen,• wie sie in den ״Kämpfen“ unseres ״demokratischen‘‘ Zeitalters jeder Dummköpf dutzendweise auf Lager hat, sorgten die Zionisten verachied'ener Couleurs in sehr reichem Maße. Es galt bei lihnen als eine Art heiliger Plicht, kein Mittel unversucht zu. ׳lassen, um ׳die 0xtil10dax-.reBg1iöse Kontinuität .der Gemeinde zu stören und den ehrwürdigen Rabbiner der Gemeinde in seinem religiosen Wirken!■׳zu hindern. Das agitatorische Ziel war. sämtliche umreliigiöse — aber vielfach׳ durchaus nücflit grundsätzlich orthodoxifaindlicllie — Elemente ׳unter den Einfluß der wenigen positiv!zionistischem beaw. misraciiistisciheni Gemeindemitgliedern zu bringen, um dann mit Hülfe dieses Stimmenzuwachses. Thermalbad Vyhnei Ich beehre mich hiemit, dem gesch. Badepublikum zur Kenntnfa.zu .bringen, dass ,ich אי.*ח am Mai I. J. 5 im Thermalbade Vyhne eine streng s orthodox koschere ** " § eröffne.׳ Mein ernstes Bestreben wird dabin gerichtet «j■» sein, eine vorzügliche und, hygienische Küche zu führen, j=5 für pünktliche Bedienung zu sorgen und mässige Preise S zu berechnen. Ich übernehme hier auch Hochzeiten ■S gegen mässige Bedingnisse. s Referenzen erteilt Se. Ehrwürden des Herrn Josef =2 Tiegermann, Oherrabbiner der ortb. isr. Gemeinde in gjt Nov6 Zämky. S־ , Um zahlreichen Zuspruch bittet »5. Aron Br ihr an* I Gastwirt sar .. N 0 v 6 Z d m k y, 15. April 1926. 3? 7928^3 999999999999999999999999994

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