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Jüdische Presse · 1926-07-23 · 30 (23.7.1926) · p. Seite 214

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
30 (23.7.1926)
Date
1926-07-23
Page
Seite 214 (sequence 2)
Language
German
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JÜDISCHE PRESSE Nr. 30 Sei# 244 —- Bestellung beim Landesvorstand oder direkt bei der Zentrale, Wien, 11., Leopoldsgasse 26 fehle in keinem Hause! ^ל5למיצ?^5 ר־־־זודח i י ן! ן—5 1 גורן!!!!! יצא נתקיימו שמים וארץ 1 11 ' י׳ ": I Wäre die Thora nicht• I ן! Himmel und Erde 1,'1 1 Ü |, hätten keinen 1 | 1 ן I, nanmnein׳ II. ן Bestand Taschenkönig --—- M. SCHWARZ s Wien, II., Taborsfrasse Nr. 8 Telephon 4514־1־ ✓ Telephon 4514־1־ Taschner-Lederwaren und sämtliche Reiserequisiten sowie Luxus-Lederwaren aller Art, Wieder eröffnet! n■■■■■ iHotel Nationall S Wien, II., Taborstrasse 18 £ ■ Telephon 44-503 ■ Q Vollständig neu eingerichtet, zentrale Lage, 200 Zimmei £ ■ mit fliessendem kalten u. warmen Wasser, Bäder, Zentral- B ■ heizung, Lift. Kaffeehaus und Restaurant im Hause! ® j Massige Preise! Neue Leitung £ § ■■■■BBBBBBBBBBBflBBBBBBBBBBflBBBBflHflBBHB diiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiimiiimmiiimmiiiiim. BoHlinger-Eiskasten sind seit 1870 die besten Fabrik: Wien XV. 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' ^erc hueh nur einigermaßlcit^pll&pang der Ding%^nff$ weiß• ganz genau, daß nach der Verhältilissbfdieii^j, Uitterstellungen in bez^gn aüfLlvdie furchtbar kaiifföip^: iA&udä ausgeschlossen |1fid.L,frLy»* ■ T Nein, die Sache I(|gj<^i|i£e(|1facHer.;Unsere ri^gjrterit liäbeh das Wort geprägt,' unsere ״Freunde“ befbh J%i( nach. Es ist so wunderbar leicht. Vielleicht ist es auch angenehmer, in der Society Geltung zu haben, als in den Augen der Gedaule jisroel. Und wenn schließlich — man kann nicht wissen, sagt Bernhard Shaw. T. E. Rabbiner Dr. Salomon Breuer זצ״ל Unserer ,Zeit, der Epoche des Lebens, verschlägt das Wort, wenn sie ׳dieser Gestalt geredit zu ׳wenden versucht. Von einem!Leben. lda!s eine solülie Fliille von Ewigkeitswerten in sich barg und schöpferisch entwickelt hat, ein entsprechendes Hld zu finden, ist!schwer. Vielleicht kommen wir der Wahrheit am nächsten, wenn• wir sagen, daß seine Zeit nicht alle Werte, die der Verklärte ihr bot, auizunehmen verstand, daß albar!wir alle wissen, daß einmal, sobald das Thorajadentum wieder zum Kampfe gegen Thorafremid'heit gerufen wird, diese von dem Verklärten geschaffenen Werte sich sieghaft answirken werden. ■ Einst enfeandte Frankfurt eines ,seiner großen Kinder!nach dem Osten, und ün 1^reßhung lehrte ׳ und lebte' Qiassam So!fe!r. Kaum zwei Memsdhenalter gpäter kam der iim Osten geborene Schüler des Chassam Safer nach Frankfurt, ■um seinen Schülern den Weg des Thoraerkennens so zu 1zeigen, wie es dort dim Osten׳ so herliidie!Blüten und :Früchte geizeigt hatte. Und' es gelang.!Groß war das!Herz des Verklärten ,und eine Fülle von Liebe .׳barg es" für jeden, aber kemem zuliebe Ibradh er mit der Wahrheit ■seiner Uebetrzeugung. ׳D'ese große Linie cn der Führung seiner Gemeinde ,und 031 1de!r. Gemeinschaften!,• die sich .seiner Führung aewertrauten, schien■ vielen izu steil, zu sdlimal, zu eng Und' doch war •und •ist sie es allein, d'2׳ nach der Udberzeugung des Verklärten jüdische!Kinder vor jeder ,Enge bewahrt. Er verstand es, das Erbe von Ohassam Safer mit derselben Treue zu verwalten, wie das .von Samson! Rafael Hl r ■sich. Gütig war er, äußerst gütig bis zu ider Grenze, Idle König David im VehältniLs zu. den Feinden des Ewigen gesetzt hat: Und e.r weinte um jede in die Irre gegangene Seele, Diese Tränen wird •die Nachwelt würdigen, und das ist seine Größe. תגצב״ה. 120m Tage Der Hakenkreuzler als Talmudgelehrter. (Einige Bemerkungen zum Prozeß Fritsch.) Man schreibt uns aus!Berlin,: Herr Theodor Fritsch, der Erbe!Rohlings,' ist von deutsahen Richtern ׳zu einer ,Gefängnis,strafe, verurteilt!worden. Das gibt dom ׳in Schmähungen •und Verleumdungen der jüdischen Religion und des hebräischen Sdhriiittuims alt gewordenen Manne Anlaß, in einem Briefe ■über seinen P.rozeß neuerdings die Behauptungen von einer Ungeheuerlichkeit auifzustellen, die wirklich zu der Frage berechtigen, ob Fritschs ״Wissenschaftiliahe“ Tätigkeit geeignet'■ ist. das Interesse deutscher Staatsanwälte und Richter zu erwecken. Zur gründlichen ,Beleuch tauig, aller in dem Artikel Fritsdhs ■enthaltenen Monstrositäten würde .auch eine Broschüre nicht hinreleihen, sie würde nur in einem umfangreichen! Buche möglich sein. Vielleicht geiiügem aber schon!einige Kostproben, aim Herrn Fritsch ׳ins ■rechte Lieht zu ׳rücken Herr Fritsch beginnt mit dem Seufzer, •daß Männer, •die der Erkenntnis ׳ihrer Zeitgenossen vorauseiilen, die!Dinge!lehren, ״die •׳den! allgemein herrschenden Wahnvorstellungen w,ide׳rsprechen“, nicht nur verkannt ׳und verspottet, sondern׳ gelegen flieh auch daiür bestraft werden•. Ein■ solcher Mann,!meint Herr Fritsch bescheiden, sei auch er und tischt d׳i׳e infamen Lügen•, Entstell hingen ׳und Fälschungen• auf, die vor drei Jahr zehnte ז: Rohling niedergeschrieben׳, der •diese ■zum größten Teile wieder dem Eisenmenger entnahm, der vor ziwei Jahrhunderten sein schuftiges •literarisches Metier der Judenßietze betrieben hat. So eilt Herr ■Fritsclh seinem Zeitg׳ano!s׳sen — voraus. Noch immer — jammert!Herr •Fritsch —!ist ״der fremdartige und ungeheuerliche Geist, der im den •jüdischen Geheim-!lehren verborgen ,ist, den Massen unverständlich“. Daß den Massen überhaupt, miahts von den .jüdischen Geheiim'lebren be־ kannt ist, braucht Herrn Fritsch nicht ■zu überraschen. Er müßte ja!wissen!, daß selbst sein Führer ,und■ Meister Rohling, der sich sogar erboten hatte, vor 'Gericht eidlich über den Inhalt dieser ״Gelheimlehren“ Aussagen ׳zu machen, von gelehrten!Kennern alter hebräischer Schriftwerke, unter anderen zum Beispiel von Delitzsch, als nichts würdiger Ignorant und Fälscher bezeichnet wurde.!Aber noch!mehr:!Herr Fritsch weiß ׳auch,!daß der Iberühmte Wiener Univcrsitä tsprotessor Bickel, der seinerzeit von dem österreichischen Gericht aufgeiordert worden war, ein Gutachten in■ dem Prozeß IBloCh-Rohllng abzugeben, gebeten hat, ihm dieses Gutachten zu erlassen. ,Aus welchem Grunde? Er sei, erklärte er, ■mit!Professor Rohling seit!fast 20 Jahren eng befreundet!und würde sich voraussichtlich auf das entschiedenste zu seinen Ungunsten ausspreahen müssen. In der ■Hauptsache!(!betreffend den angeblich in den ■jüdischen Geheim1! ehren vorgeschriebenen Gebrauch von Christenbhit) habe ׳er ja ohnehin sich schon ״öffentlich dahin ausgesprochen, daß alle dafür beigebrachten• angeblichen׳ Beweisstellen׳ der reinste, auf grobem Unwissenheit be,ruhende Schwindel seien-, da an den betreffenden Stellen von ganz anderen Dingen gehandelt werde“; Herr Fribsah Ihleibt dabei, die Wissenschaft und die Justiz!müssen den lumpigen Behauptungen des Ignoranten ׳und Fälschers Rohling Glauben schenken. Auf die Frage des Vorsitzenden •in dem Prozesse gegen Fritsch, ob den!!Angeklagten ■bekannt sei., daß die Juden eine •vom Staate anerkannte ■Religionsgemeinschaft sind, ■die sonach durch das Gesetz geschützt ׳seien•, antwortete ■Fritsch; Er bestreite, •daß die jüdische Lehre den Namen einer Religion■, be- Sprüchen -könne.!Dis europäischen ■Gesetzgeber!hätten Irrtum- Udh angenommen, ״daß die ■jüdische ■Lehre auf den gleichen sittlichen Grundsätzen beruhe •wie das Christentum und daß die Juden den gleichen Gott ■verehrten wie wir“. Herr Fritsch!ignoriert, daß er mit dieser Behauptung nicht nur den' in den Staatsgesetzen der zivilisierten Völker!zum Ausdruck gelangenden Anschauungen, sondern auf den ausdrücklichen und wiederholt verkündeten 'Lehren des Stifters des Christentums, sowie dsrujAßostel w.iderspridj.t.f^?>^towsigbt -adöh- .,die Bagatelle, daß;ך s־$| Ansichten •־mHfKiräbenväter ׳und'־ dlpKirchen-;;iifiMtln kollidieren. ' einen;jAhiscä^ing aus- Tgälwh, daß'!das 1Neue׳r-T^s^tMiätVau1fdem Alten Testehent befruht: Herr Fritsch;welßihT1dä|tflHeS!besser und errifllhet. ■daß |Äan0;peut®chlaad; lasse. ' : 0? 4 . Herr Fritsch das jüdische Jvolk gehe :jvösft'der Vorstellung 0^daß;älle Schätze der Welt^sfölii&l־ L'lljäjfr für die Juden .'b|^^nht׳T:slud• urtd daß die anderfe^ זzu|,!Unrecht deren׳;0®^11 ׳ö^^äinm4ßen. J׳a er w׳c®e'.,'40gar ־ atralv den Wahnheitsltte^&is,"g 18ür •' di&ss Behauiptarig;'^!!!tltfgeii ScHäde, daß er nicht i!riv4׳fe'Läge ka!m, den Vensuoh'tlniJzir zu unternehmen. Man׳ hätte wohl wieder gehört, ׳daß er sich hiebe; ׳auch auf ■niemand!Geringerem als auf Gr.emieux, den einstigen,!genialen französischen Justitzminister,!berufen hätte, der. wie schon!die Wiener ״Reidispost“ vor einigen Jahren in einem Artikel aiisführte. in einer vor mehr als einem halben Jahrhundert .stattgefundenen Sitzung der Allianoe Israelik triumphieinend ausgerufen haben soll: ,jNicht lange wird es dauern! ׳und alle Schätze der Welt werden in!jüdischen Händen sein.“ Herr Fritsch weiß allerdings, daß der ״Reiahspost“ ■damals!nach־ •gewiesen wurde, sie sei mit diesem Artikel einem ebenso infatnen als sicherlich auch ver:ro‘te'.ten Fälscher angesessen, aber was würde das einen Fri'sch genieren, der noch tausend- ׳fach' ׳infamere Fälschungen Rohlings -- Fälschungen, ■die vom den berufensten christlichen Orientalisten als solche entlarvt wurden — skrupellos nach,schreibt? Wiederholt denn ,Herr Fritsch nicht auch •immer wieder ■zum Beispiel die bestialischeste ,der Lügen, ״die Rabbiner bestreiten den Niahtjuden die Menschenrechte und ■stellen sie mit den Tieren auf eine Stufe?“ Herr Fritsch weiß es, daß diese i'üheaiBliche Behauptung, die auf der tendenziösen!Fälschung einer harmlosen Tahtmidstelte basierte, längst von! Autoritäten wie Delitzsch als 1Verleumdung geibrandmarkt• wurde; tut nichts. Fritsch ׳wiederholt die Lüge. :Herr Fritsch wurde!bekanntlich im Jahre 1925 von einem deutschen!Gericht izur Auszahlung eines Preises verurteilt, den er, unvorsichtig genug, ifiir demjenigen bestimmt hatte, der ׳!ihm •die Fälschung einer Talmudstelle machweise. Herr Fritsch ,zahlte, aber er wagt nun doch wieder die Behauptung, ״die zugezogemen Sachverständigen hätten dem Gericht eine Stelle verschwiegen,‘ ׳die genau das besagte“, was er behauptete, aber er hätte nur nicht mehr die Möglichkeit gefunden, das fehlerhafte Urteil des Landesgeriahtes amzufeahten. Herr •Fritsch erwartet, ׳daß ׳man auch die Verleumdung der Sachverständigen ruhig akzeptiere. Herr Fritsch mußte auf eine Frage des Vorsitzenden bekennen.,!daß er keine Zeile Hebräisch auch mir ׳zu leisem! vermag. Darin unetrsaheidet er sich von seinem großen Meister Rohling, dem seinerzeit sein Prozeßgegner Bloch — vor!mehr als drei Dezennien — die Beschuldigung ins Antlitz schleuderte, ׳daß er, der ik. •k. Professor für hebräische Altertümer an der Prager Umiiversiität, keine Zeile ׳Hebräisch korrekt zu lesen׳ vermöge. Er beschuldigte ihn aber auch, er sei!ein Fälscher, der überdies tatsächlich falsche Eidesleistungen' ■vollzogen ׳und wiederholt den Meineid dam ■Gerichte angeiboten hat. Dieser geleierte und verehrte Gewähnsmann Fritsdhs batte allerdings •nicht den Mut, als Kläger gegen seinen Beleidiger vor Gericht z!u erscheinen A’s bereits der Termin zu.r Sohiußverhandiiing ln ׳dem. Prozesse anberaumt war, erklärte Rohling, : von•• der Anklage ..(zurückzutreten. Er mied ■den׳ Gerichtssaal, in welchem er seine Niederläge als Ankläger des Talmuds voraussah. obwohl er durch seine Flucht zngieiah auch die österreichische Unterrichtsverwaltiung ■zwang, von;ihm den Verzicht auf die akademische Lehrkanzel׳ ■zu■ fordern. Herr Fritsch!fühlt ■trotz seiner grenzenlosen Ignoranz nicht die Verpflichtung,;i!m GerlChtssaal die Rolle ׳des Anklägers geigan den Talmud aufzugetbeu׳!Er kann nicht Hebräisch lesen, das gilbt er zu, aber dreist erklärt er, er habe ״!zuverlässige Gewährsmänner, die gründliche Kenner ' des Hebräischen und׳ der irabibirnsahen. Literatur ■sind', und׳!ist ׳ehrlich beraten“. Wir haben ‘gesehen, wie ■die Gewährsmänner Fri'tscbs ausseihen,. und wie ehrlich er vom ihnen beraten ist. Herr iFirltsah fälscht, seinen ״Gewährsmännern“ folgend, ■nicht -allen!den Talmud und die alten rabbinisChen׳ Schriften Er bat aber auch •schon •das Evangelium gefälscht, in das er einen satanischen Haß gegen ׳den ״Jiudengott“ ■hineimlügt. ׳In!seinem Fanatismus!lügt er freilich aus Judenhaß auch ■ln das Alte Testament das hinein, was!ihm paßt. Flitsch hat ja einmal auch ׳die Geschichte von Josef und der Frau Potipbar mit der kleinen Variante enzählt, wonach eigentlich Josef der schamlose Verfiihrer und1 •Frau iPotiphar die keusche, treue Gattin gewesen, ׳die ,sich vor den Fallstricken ׳des elenden Hebräers rettete. Wie Herr Fritsch 'in seinem rasenden Judenhaß!mit dem Alten und •dem Neuen Testament verfährt, wie er den Talmud mißhandelt, haben wir gesehen. Soll ׳man da s taun an, daß er gelegentlieh!mit der gleichem! Frechheit selbst gegen Männer loszieht, zu denen nicht nur jeder gesittete!Deutsche, sondern jeder Kulturmensch ■nur■׳mit Ehrfurcht emiparibliCkt, die aber die!Mißaahtung des Herrn■ Fritsch auf ■steh geladen!haben׳, weil ׳sie keine — Judenfeinde waren. 'Fritsch!hatte den Mu׳t,!einmal von Gotthold!Ephraim Lessiug zu schreiben, sein ,JNafehan“, ׳in dem e׳r die Ideaigestal't eines Juden!!zeichnet, sei das Werk eines ״auf Abwege geratenen 1D׳;eh!terih.ir!ns“, ein ״Gaukalstück“, das ״unter unseren!Gebildeten geradezu verblödend gewirkt habe“. ■Denkt er ■dabei vielleicht auch an Goethe, der von dem ״!Nathan“ sagte, er sei׳ das heilige Vermächtnis des großen ׳Geistes,!das Werk, von dem izu wünschen sei, daß es die Nation ■stets in treuem ■Herzen׳ bewahren werde! . . , Nun, wenn der ,;Nathan“ wirklich, wie Fritsdh behauptet, ״verblödend“ gewirkt haben sollte, so könnte dies auch in einer Weise gedeutet werden, die vielleicht nicht!den Beifall des Herrn Fritsch fände. Erinnert!man sieh an das Wort Mommsems, der den Antisemitismus schon vor 30 Jahren als Seuche, als geistige Erkrankung kennzeiehnete, dann kann man zugeben, idaß der ,;Nathan“, dieses Hohelied der Vorurteilslosigkeit und MensChlidikeit, manchen!er- Ibitterten Judeubasser um den Rest seines Verstandes bringen kann. ■Bel dieser Erwägung kann man schließlich auch dazu gelangen, statt zum Ankläger zum Verte:diger von Menschen zu 1werden. die wie Fritsch ln ihrem Fanatismus nicht mehr zwischen Gut!und Böse,!zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden׳ wissen. Man dürfte ,dann ■auch vielleicht die Frage aufwerfen, ob solche an Verfolgungswahn — im aktiven Sinne — Leidende• nicht!mehr das Interesse des ■Psychiaters als das des Staatsanwaltes verdienen. ann. A Elnjährlier Hamelskurs Wiener Einjähriger HanJelskurs Talmud -Thora ■ Schulverein Volks- und Bargeischulo für Knaben und Mädchen Wien, II., Malzgasse 18 Oest.Postspark.-Kto.182.169 Spendet für das älteste und grösste jüdische Schulwerk Wiens!

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