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Jüdische Presse · 1926-07-23 · 30 (23.7.1926) · p. Seite 213

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
30 (23.7.1926)
Date
1926-07-23
Page
Seite 213 (sequence 1)
Language
German
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JÜDISCHE PRESSE ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDENTUMS Redaktion u. Administration» Wien, 11.,Leopoldsfasse 26, 1. Stiege, 1. Stock. — Tel. 45-4-94. Tschechoslowakei: Bratislava, Postfach 140. Irscheint jeden Freitag. — Redaktionsschluss: Für Artikel Sonntag, für Nachrichten Montag. Abonnementspreise: Ganzjährig: Für Oesterreich S 12 Tschechoslowakei tschech. K. 70, Einzelnummer öst. Gr. 40, das übrige Ausland 2 Dollar. Zahlungen für Oesterreich: Postsparkassenamtwien, Konto Nr. 13.458; für Polen: Postsparkassenamt Warschau, Konto Nr. 190.409; für Ungarn: Postsparkassenamt Budapest, Konto Nr. 50.170; für Tschechoslowakei: Postsparkassenamt Prag, Konto Nr. 53.386; für Jugoslawien: Postsp.-Amt Agram, Ko.N. 40.217; für die Schweiz: Postscheckkonto Zürich VIII. 4117; für Deutschland: Postscheckkonto Berlin Nr, 122.619 Np. 30 Wi.n-Brafi.1ava, 23. Juli 1926 .ניד, וינודפרעספבורג ייב אב תרפץ 12. Jahrg. Chronik der Woche■ Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankiurt a. M. s. z. I. Frankfurt a. M. (AJPB.) Im Alter von 76 Jahren verschied hier nach kurzer Krankheit der Rabbiner der is־ raelitischen Religionsgesellschaft Frankfurt a. M., Rabbiner Dr. Salomon Breuer. Mit ihm ist der angesehenste deutsche Rabbiner, der Vorsitzende des orthodoxen Rabbinerverbandes, der Führer der größten gesetzestreuen Gemeinde Deutschlands dahingegangen, wo er fast vier Jahrzehnte segensreich gewirkt hat. Ein Schüler des Kesaw Säufer, erhielt er seine talmudische Ausbildung aut der Jeschiwah in Preßburg, wo er schon in jungen Jahren als eine Leuchte jüdischer Gelehrsamkeit gepriesen wurde. Seine allgemeinen wissenschaftlichen Studien betrieb er in Heidelberg; die dortige Universität erneuerte ihm erst kürzlich, anläßlich der 50. Wiederkehr seiner Promotion mit Worten der höchsten Anerkennung sein Dok.tordiplom. Nach Abschluß seiner Studien erhielt er das Oberrabbinat in Papa (Ungarn), bis er im Jahre 1889 einen Ruf als; Erbe und Nachfolger Samason Raphael Hirsch erhielt) dessen Schwiegersohn er war. Ihm ist vor allem diei Gründung der . Frankfurter Jeschiwah, zu danken, der ersten in Deutschland, die seitdem mustergültig für die, gleichen Institutionen im Reiche geworden ist. Als Präsident der freien Vereinigung für die orthodoxen Interessen des deutschen Judentums, wie als Vorsitzender des orthodoxen Rabbinerverbandes, hat sich Rabbiner Breuer unschätzbare Verdienste für das gesamte religiöse Judentum in Deutschlana erworben. Ueber die. Bedürfnisse seiner Gemeinde und seines Landes hinaus hat Rabbiner Breuer mit anderen hervorragenden Führern des rabbinischen Judentums auch den Grundstein zur Agudas Jisroei gelegt. Gemeinsam mit dem Brisker Raw, Rabbi Chaim Solovveiczik und dem großen jüdischen Historiker, Rabbi' Jischok. Halevy hat der Verewigte 1910 die Homburger Verhandlungen ge־ führt, die im darauffolgenden Jahre zur Gründung der Agudas Jisroei in Kattowitz führten. Seitdem hat Rab“ biner Breuer als Mitglied der Exekutive des rabbinischen, Rates seinen entscheidenden Einfluß auf die Entwicklung der Agudas Jisroei ausgeübt. ' Rabbi Zirelsolvns Rede im Senat. Bukarest, 14. Juli. (JTA.) Im Verlauf der Debatte über die Antwort auf die Thronrede forderte Senator Rabbiner Zirelsohn (Kischinew) die Regierung auf, die Ungerechtigkeiten, die das frühere Regime Anghelescu den Minderheitsschulenj insbesondere den jüdischen Schulen, zugefügt hat, wieder gutzumachen. Obwohl im Senat keine Cuzisten sitzen, wurde Rabbi Zirelsohn des öfteren von heftigen Zwischen״ rufen der Regierungsparteiler unterbrochen. Ein Senator rief dem Redner zu: ״Gehen Sie nach Palästina! Am besten wäre der Numerus clausus!“ Reisepläne des europäischen Joint-Direktors• B e r 1 i n. 15• Juli. (jTA.) Wie wir erfahren, gedenkt der Direktor des europäischen Joint-Werkes, Herr Dr. Bernhard Kahn* um die künftige Monatswende eine Reise nach Polen zu unternehmen, um dort bei einem Aufenthalt von etwa zwei Wochen die Wirtschaftslage der Juden in Polen, einem eingehenden Studium zu unterziehen. Bei seiner letzten Anwesenheit in Polen, die auf eine kürzere Zeit begrenzt war, wurden ihm hunderte Memoranden und Petitionen überreicht, aus deren Folge sich eine nähere Untersuchung an Ort und Stelle notwendig erwies. Herr Dr. Kahn wird sich von Polen nach Amerika begeben, um über seine Eindrücke zu berichten. Rabbiner Dr. Pollak in!Holland. Rotterdam. (AJ;PB.) Rabbiner Dr. Politik, der einige Wochen in Belgien geweilt hat, traf am 11. Juli hier, ein, ׳um mit den holländischen Führern der Aguidas Jisroei über die künftige Arbeit der Aguida 11״ Holland zu beraten. ,Nach einem ,Besuch!beim Vorsitzenden der holländischen Landesorganisatioin, Qberrabbiner Hirsch Zwollo, begab sich Dr. Pollak in mehrere Provinzstädte, wo er mit den (Mitgliedern der Affiidä zusammen traf. Am 18. Juli findet ein großes Meeting in Amsterdam statt, wo Dr. Pollak das Hiauptreierat halten wird. Grundsteinlegung der Jeschiwah Sefas Emes in Jerusalem. J e 101 ־ s a lieim. (AJiPB.) Ende Tamus fand1 hier die feierliche Grundsteinlegung der Jesch'wah Sofas Emes statt. An der Feier nahmen teil Rabbi Ohaim Sonnenifeld, Rabbi Nocibemja Altar, der Bruder des Gerer Robben. Den ersten Hammerschlag vollzog Rabbi (Altor. Feierliche Ansprachen hielten Raibbii Chaim Sonnenfeld, Rabbi׳ Salomon Molzor 11׳. a. Der Bau׳ der Jesch'wah wurde durch eine hochherzige Spende von Rabbi Nadhaim Goldreif ermöglicht. New York. In einer jüngst abgehaltenen Rabbinerkonferenz wurde beschlossen' einen Fonds von 5 Millionen Dollar zu sammeln, zur Erhaltung der Tradition, wie: jüdische Erziehung, Kaschruth und Samstagheiligung. Ein Wiedererwachen des religiösen Lebens in Amerika könnte einen kleinen Ersatz bieten für den furchtbaren Niedergang desselben in Sowjetrußland. — Der berühmte Großrabbiner Hager von Othynia weilte einige Tage in Wien, wo er auch mit den Führern der Agudas Jisroei, zu deren tatkräftigen Förderern er zählt, konferierte. Seine zahlreichen Verehrer in Wien begrüßten ihn herzlichst. Die Einweihung des Kinderheimes des Belgrader! jüdischen Frauenvereines in Bocca di Cattaro (Dalmatien* S. H. S.). Am 1. Juli wurde vom königlich jugoslawischem Oberrabbiner Dr. Isaak Alcalay das vom Belgrader jiidisehen Frauenverein errichtete jüdische Kinderheim in Prcanj eingeweiht. Die Initiative zur Gründung gab Frau Helene de Majo (Präsidentin des jüdischen Frauenvereines in Belgrad) und Beiträge flössen von allen Juden des Königreiches S. H; S. zu. Das Ministerium für Volksgesundheit schenkte dem Verein zu diesem Zwecke 50 vollständig eingerichtete Betten sowie die gesamte Küchen, einrichtung. Das Rote Kreuz stiftete 5000 Dinar und die Stadt Belgrad 60 Wolldecken. In diesem Erholungsheim' sollen die Kinder neben einer gesunden körperlichen Er- Ziehung bei ritueller Verpflegung zu moralisch tüchtigen Menschen und Staatsbürgern herangebildet werden, erfüllt von Liebe zu ihrem Vaterland, welches in so großzügiger und unterschiedsloser Weise allen Bürgern, gleichviel welcher Konfession,, seine Hilfe und seine Unterstützung angedeihen läßt. Die Mehrzahl der Kinder, welche in diesem Erholungsheim Aufnahme finden sollen, sind Kinder von Kriegsinvaliden oder von Witwen, deren Männer im Kriege fürs Vaterland gefallen sind. Attacke der polnischen Reaktionäre gegen die jüdisehe Parlamentsvertretung. Warschau, 14. Juli. (JTA.) Die Verfassungskommission des Sejm hat verfassungsändernde Bestimmungen in dritter Lesung angenommen, die, wenn sie verwirklicht würden, einer Eliminierung der jüdischen Vertretung 'im Sejm uncj.״ Senat, gleichkommen' würde. Es würde dann für kaum zwei oder drei jüdische! Deputierte Platz bleiben. Die Annahme dieser Aenderungen vvar dadurch möglich geworden, daß eine Anzahl linksgerichteter Abgeordneter absichtlich den Saal verließ. Zu hoffen ist aber, daß sich im Plenum von Sejm und Senat die erforderliche Zweidrittelmehrheit für diese reaktionäre Vorlage nicht finden wird. I Eine Ausstellung der hebräischen Drucke in Prag. Prag, 13. Juli. (JTA.) Professor Oskar Lieben veranstaltet in Prag eine Ausstellung von 50 Büchern, die die! Entwicklung des hebräischen Druckes in Prag von den׳ Anfängen bis zum Jahre 1750 zeigen. Prag steht be-t kanntlich unter allen Druckereistätten Mittel- und Nord־ europas an erster Stelle. Hier wurden hebräische Bücher von 1512 bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hergestellt. Besonders schön ist ein Exemplar eines großen Gebetbuches aus dem Jahre 1606 mit dem Prager Stadtwappen als Titelblatt. Die erste jüdische Druckerei (in Prag ist im Jahre 1513 durch den jüdischen Drucken Gerschon ben Schlome Hakohen gegründet worden.• Es folgte eine Anzahl Druckereigründungen, die in der Folge in der gesamten jüdischen Welt zu ■großem Ansehen gelangten, wie die Druckerei der Firjma Katz (״Kohen Zedek“), Abraham Haida und Jakob Bach. Die letzte1 Druckerei ist in Prag 1820 von M. Landau gegründet( worden. Sie ist nach seinem Tode verfallen, und damit hat Prag die Bedeutung als jüdische Druckstätte verloren. Ein großes jüdisches Krankenhaus in Bukarest. Bukarest, 11. Juli. (JTA.) Die bekannte jüdische Poliklinik in Bukarest ״Jubirea de oameni“ (Menschenliebe) wird stark erweitert und zu einem Krankenhaus nach den modernsetne Vorschriften der Medizin ausgestaltet. Das Krankenhaus besitzt 12 Abteilungen, außerdem zahlreiche Spezialkabinette, ln den Jahren 1921 bis 1925 waren in der Poliklinik 20.240 Patienten untergebracht, außerdem wurden 48.762 Krankenbesuche erledigt und ebensoviele Medikamente verabfolgt. Unter der Leitung des bekannten Arztes und Sozialpolitikers L. Gelehrter sind gegenwärtig 25 jüdische Aerzte und 50 Studenten an der Anstalt tätig, Die Ausgestaltung der Poliklinik geschieht unter anderem auch mit dem Ziele, jüdischen Aerzten ׳und Medizin•, studierenden, die infolge der antisemitischen Strömung unter der Studenten- und Professorenschaft in ihrer wissenschaftlichen Fortbildung behindert werden, Gelegenheit zu geben, sich an der jüdischen Klinik zu vervollkommnen. Die Kosten der Erweiterung werden 20 Millionen Lei betragen. Von diesem Betrag ist ein Teil im Lande selbst! aufgebracht worden, Joint hat für diesen Zweck durch den europäischen Direktor, Herrn Dr. Bernhard Kahn, 5000 Dollar zur Verfügung gestellt. Demnächst wird ein Aufruf an die jüdischen Hilfsorganisationen im Ausland zur Stützung des Werkes erfolgen. Auch das jüdische Krankenhaus in Jassy soll zu dem obgenannten Zwecke ausgestaltet werden. Ein orth.Gemeindeverband in England. ״Uni des Himmels willen nicht Aguda.“ Aus London kommt eine erfreuliche Nachricht. Die Adas Jisroei hat ihr Programm erweitert. Sie will nicht) nur ein Mittelpunkt für die Traditionstjreuen sein und ihnen die Erfüllung des religiösen Lebens nach alter Väter heiliger Sitte ermöglicnen, sie will vielmehr nunmehr auch energisch den Kampf gegen links aufnehmen. Sie will ferner für diesen Kampf die Jugend ertüchtigen, indem sie eine eigene Schule begründet, welche in profanen Fächern den besten englischen Schulen gleichkommen, dabei aber der Jugend in ausreichendem Maße religiöses Wissen und religiöses Können vermitteln soll. Wahrlich, für!jedem der Londoner Verhältnisse kennt, bedeutet diese Mitteilung eine wahre Freude und läßt der kühnen Hoffnung, die bisher durch bittere Tränen ob der Versumpfung der englischen Judenheit, freien Raum. Eine wirkliche Trostbotschaft zum Sabbat des Tröstens., Nur schade, daß die Zeitungsnachricht über dieses unter Umständen epochale Ereignis mit der Bemerkung des Rabbiners der Adas Jisroei schließt, das habe gar nichts mit der Aguda zu tun. Also wieder einmal ״uml des Himmels willen nicht die ,politische‘ Aguda“. Wie unsere Gesinnungsgenossen in England sich zu dieser politischen Reservation verhalten, wissen wir zur Stunde noch nicht. Wir nehmen zur Ehre der Adas. Jisroei an, daß sie glaubte, durch bittere, innerenglische Notwendigkeit politischer Art zu dieser Distanzierung gezwungen zu sein. Denn die Aguda hat ja unter den Pion nieren der Adas Jisroei in London ,treue Freunde und Gesinnungsgenossen. Wir würden deshalb von dieser, sagen wir• einmal Agudaphobie (Aengstlichkeit vor dem Bekenntnis zur Aguda) gar nicht so viel reden, wenn diese Londoner Stigmati1־ sierung eine vereinzelte Erscheinung wäre. Allein, Agudist oder nicht, ist es nicht eine herzbeklemmende TatsacheJ daß so viele religiös, gut, streng religiös lebende Juden: derselben Gedankenverirrung zum Opfer fallen? Es! plätschert sich ja so behaglich in der politischen Neutralität und die Geste des Friedensapostels ist ja so wunderbar, an der Themse und an der Spree, an der Donau und an der Weichsel. Nicht wahr, es wäre ja alles so wundejv schön friedsam und friedlich, wenn nur um des Himmels willen die Aguda nicht wäre. Doch es bleibt ja füglich Sache des Gewissens des Einzelnen; was uns 'in die Schranken ruft, ist lediglich der nun auch in London gemachte Versuch, die Aguda dadurch herabzusetzen, daß man ihr ״Politik“ vorwirft. Uns erschrekt ein derartiger Mangel an Erkenntnis der Dinge, die doch füglich ein gewisses Maß von Verantwortungen tragen, ein gewisses: Maß von Bedeutung ihren Worten beigelegt sehen wollen. Da war, da ist eine Bewegung im Judentum,'welche in rein, politischer Aufmachung den Völkern!der Welt die Jadenfrage als eine solche rein materieller Struktur, als eine Frage der Judenheit darzustellen versuchte. Die parallel mit dieser politischen Tätigkeit einsetzenden kulturellen Bestrebungen bedeuteten im Endziel Entg-ttung des Innenlebens dieser Judenheit, also des Judentums. Wenn man es nun überhaupt zugesteht, daß die religiöse Konzeption des Judentums verpflichtet ist, dieselben Stelle») an die man mit dieser objektiven Irrmeinung herangetreten war, über das wahre Wesen und über die daraus zu! folgernden, unumgänglichen Forderungen zu informieren) wer kann dann noch, so er ehrlich ist und es ehrlich mit de;m traditionstreuen Judentum meint, der Aguda,!die diese sehr dornenvolle Aufgabe auf sich genommen hat, vorwerfen, sie sei ״politisch“? Wie denn soll es sein,? Vielleicht nach dem Zunzschen Rezept von 1847, die: Orthodoxie in die Küche. Ist zum Beispiel das Eintreten! für die konfessionelle Schule nicht ein eminent politisches Faktum? Ist es wirklich an dem, daß *in allen großen! jüdischen Fragen, die einzig wahre jüdische Kultur nur als allenfalls toleriert über die Bühne gehen soll? Ach ja, win haben eine so unabsehbare Rejhe so innerlich wohlmeinender. Freunde, die es sehr wohl begreifen, vielleicht auch behaglich1 schmunzelnd begrüßen, wenn gegen die Aguda mit "den perfiden politischen Mittelchen und Denunziationen gekämpft wird, bis endlich ein ehrlicher, englischer Beamter, ohne es zu wollen, diese Manöver aufdeckt. Merkwürdig» wir haben gar nichts davon gehört, daß die Bannerträger des ״um des Himmels willen nicht die politische Aguda“ sich darüber besonders entrüstet hätten. Haben es auch gar nicht erwartet. Also, wir glauben, daß der Vorwurf der Politik, namentlich •im Munde der Adas Jisroei, sich gar nicht auf die sogenannte äußere Politik beziehen kann. Was! Die eleganten jüdischen Frauen tragen jetzt mit Vorliebe Othmar SchiffsberUhmte Mode-Perücken die ebenso geschmackvoll und vornehm, wie leicht im Tragen und Frisieren sind Eine solche Bubi-Perücke kostet je nach Ausführung S 100.—• bis S 160•— Moderne Transformationen mit naturgetreuem Scheitel von S 60.— bis S 90■—■ Transformationen ohne Scheitelstrich von S 50■— bis S 70■— Das Reinigen! Wasserfrisieren sowie Reparieren aller Perücken wird übernommen und sorgfältigst ausgeführt, auch dann, wenn diese nicht bei uns erzeugt worden sind Othmar Schiff! Wien, I. KärntnerrinS 6 Gegenüber dem Hotel ״Bristol“ Telephon Nr. 51-3-62 Verlangen Sie die kostenlose Zusendung unseres Kataloges! MT* Wollen Sie gefälligst bei Bestellungen den Vornamen Othmar una die Adresse genau beachten 1 '*39(9

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