Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 24 (11.6.1926)
- Date
- 1926-06-11
- Page
- Seite 178 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 178 JÜDISCHE PRESSE Nr. 42 ש ו מ l כשר (תחת השגחת הרב הגאון ר׳ ישעי פודסט שיפשוהל) Erzeugt unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Oberrabbiner Jesaia Fürst (Adas Jisroel) Carl Blaimschein XIV., Diefenbachgasse 59 U e b e r a 11 e r h ä 1 f 1 i c 11! Bollingeir-Eiskasfen sind seit 1870 die besten Fabrik: Wien XV, Sra^lgasse Nr. 10. Telephon 38-4-19 Filiale: VII./Burggasae Nr. 17. ׳ Telephon 328,0־3־ ר־ PlattffUSS-Beschwerden auch in den schwersten Fällen, sowie Frostbeulen, Gewächs- und Schwielenbildung werden unter Garantie in der seit 30 Jahren mit den modernsten Hilfsmitteln eingerichteten orthopädisehen Mess- und Schuhanstalt Andreas R e i c h, VI, Mariahilferstrasse Nr 103, behoben. Dieser Spezialist arbeitet für gesunde Fasse nicht Spendet fu׳r den J der Adas Jisroel^ Wien, II., Nestroygasse 11 r 1 Sie_ ihn nidhi besser fundiert und begründet iiahen. t)!e An- ®riffe ־,••gegen die Agiida hüben bereits eine so- ,grosse.! Verganger.llieitmnd eine soldi ■grosse Ausdehnung, dass S*e: \i /ahr- 1 icli be!i eMger Kenntnis der Geschichte ..,!dar zioniste eiten P<Mi>zlstik ־der iletzfen zehn Jahre, besser firmdlierfe Irivekt iven .gegen die Aguda hätten! Vorbringen könneue Bi •re •'•Ünerfah •reit־ .heit, 'Ihre ,ungeienke Grobsdirötigkfrit legen v/ir entscSiiii -,den zu Ihren G.imsten aus und :in Anbetracht: dieser Miltleru ngsgründe wollen ד wir ,mit Ihnen inieJit a!l!zu. sdiä rf ins Ger. ■icht gehen.• Wir verurteilen Sie nur bedingt mit eöiier ’ ei.njähr׳i gen Bewährungsfrist. . Damit Sie diese, Bewähr׳ung׳s frist. bestell len, erlauben wir ims. Ilmen einige Tatsachen auf Ii'ireiv'pubKzi: stisehen Lebensweg mitzugeben. Sie scheinen,, lieber Hehr ). ingreife r,' von dem Keren Hajessod und' vös* seäie?n--Baz־ielnuu cen eu der!palästinensischen Arbeiterschaft wenig. z:u .wissen. \ -1t-!mindest ׳verraten Sie in Ihrem Artikel ’sehr. ן wenig däv! )11. Sehen Sie, wir sind ■diie Letzten, die der. ,paJ ästüiensisch en Arbeiterschaft ■iüire Subsistenzmittel missgönnen. Es• liegt « 1s feamle, die palästinensische Aihbeitersahaft ,als•: ,K ostkinder *d er zicnistisdien Organisation zu bezeichnen, wie es Han: Hesch eL Paribstein, ein ,sehr hoher ziouistrscb-misrachis;tische r 1Funktionär, beim letzten Kongress getan hat. Aber!,bei aller Aii-t' erkeunung des Pionjerturn.s und der Arbeit,sleii'stu ■11g:!der achtzehntausend Ihrer Gesinnungsgenossen muss es gt :.sagt werden, dass ein sehr wesentlicher : Teil der Keren-jk ijessod-Gelder Kolonien, Institutionen ■und solchen Arbeiten zugt .,wendet wird, die die Existenz eben, dieser Achtzehn tausend so .gestalten, dass sie nicht nur anständig*,leben, sondern: ü.be(r die., nackten Notwendigsten des. Lebens ,hinaus eine überaus einflussreiche, •wenn nicht die ■eihfJussreiclists offenMidie. Roll* : ■in:!Palästina spielen können. Man darf ,daher nicht!von iden A:; :hfczeihntausend sprechen, ohne dass man, an. den Keren Hajess! od denkt. Und wenn Sie ׳das (bedenken,;dann: sind ,die Rn oipor.tiönen dar PaUis.tinabewiJliigiing der Wiener israelitiscllen: j-Kuaiiisgerneinde ganz andere; als welche Sie zur Grundlage . Ihrer Angriffe• " gemacht haben. Es!muss v:ie,lm'e1hr hervorgeliobeia werden, dass die Kiiltiisgerreinde. für den Keren Hajessoiif* . und;!für (den, AT'be'i'terfondis. afeo!für Fundaliiionen. 1d!ia־ nur i iir Zionisten .in , Betracht kommen,,!insgesamt S 27.500 1be.wMts;t tiut,. für den Keren!Hajischuw bloss.. •S 7500.. Dabei, muss!. noch. henvorgelioben 1 werden, dass ■die. S 15.000 für Chaluzim: in. Wd׳en haiiptsächtldi Ihren Gesinniungsgenossen : zugute kommen1 ״ vVcnir wir nun ' über die wesentlicfieji Vbtanssetoungen!■ JMe.s Angriffes uns•! Klarheit verschafft haben,׳ so können w׳hr zut ffire'ni übrigen | Invektiven iilbergeben. Sie glauben, ׳(dass di׳o Palästinaarbeit der Aguda jüngsten!Datums ■wäre. Auch ditesb.־s2Lfelicjh sind, Sie, werter Herr 'Angc׳e#är, .,nt ■Irrtum. "Die P&läsji!haarbeik der Agu:da ist eine organische Fortsetzung; der Pailästinaarbeit׳ des thoratreuen! Judentums,!die auf viele,!viele■ Jahrhunderte ,zurückbilokt.!Gerade diese organisdhe ' Vierknüpffheit. mit der Ver- 'galliger heit ,bringt uns in Gegensatz mit jenen •Ideen, die Ihre GesiivnuEfgsgerossen■ ileider nur allzu willig ׳ ׳von, fremden״ Völkernausleihen, mn sie :im;strikten Gegensatz mit. der Religion unsener• Väter zu verfolgen’.' .Die• grejlbe״Gewerkschaft, diie S)c der Agucia■!so itbelnehmenv ist ija nicht. etwas!anderes als der ■organisatorische. Ausdruck des Glaubens,, dass- -jüdische Airbeit und jüdische Arbeiter mir;in inniger Verbindung mit ׳ T&iora und ,Tradition; also';mit ־der! eigenen Vergangenheit, im־' Jüdischen Landi'e ׳ gedeihen können. Es ist aeüir schade,■ .dass die jiddischen Sozialisten der europäischen Länder infolge der Einflüsse, ,in denen, •siie leben, ■viel: mehr sozialistisch, als jüdisch ׳ ׳sind, - dass!ihr Sozialismus sich n'iaht nach, dem Sorzialismusc der Bibel, •sondern hach jenlem ’!von ■Marx und Engels fiehtetJ Sehen Sie, das Belispid.'welches Siie , bringen von der ämeriLkiamschen (Mazzothfabrik,!die; mit 500 Arbeitern . und 100 Masclikichlm ׳airbeiitet, ist ׳sehr. iustruktfy. Nach Ihrer Darstellung sind!; die hundert ׳religiösen Aufseher eiih notwendiges Uebel, das man• mit ,Rücksicht auf d׳a!s eminent religiöse ,Qe&fct de«־ Mazzoth des B Warenhauses rii Schiffmann W ien, 11., Taborstrasse 48 Telephon 47-1-7d Unerreichtbillige Kauf geleg enh eit! ’ Nachstehend einige,Beispiele: Schilling . per Meter —,98 25' ־ . ״ . 1.25 ’ " . ■ 2.10 . ״ 2•> ״ . . 7°•־־ «! . T » 3.50 ‘ S 2.80, 2 50 S 12 50, 7.50 Waschwaren Blaudruök .................. 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Nach unserer Anschauung g!ibt eben ׳reliigiöse Bedürfnis, de:: Juden vielen■ hundert Arbeitern• nicht■ nur Mazzoth für das Feist,' sondern auch Brot für das ganze ׳Jahr. Die innüge schöpfeiliische religiöse .Sehnsucht; die noch heute die endr.ückenclie;,׳Majorität!der -Juden, auch jene, jdifö für. den Keren 1Hajessoid'״spenden;■ ■erfüllt, ■gibt p/islen tausenden Arbeitern Lebens!nö׳gl:d)kei,t, in.!Brez Jisroel mi ,le!ben und (zu arbeiten. ■Bei diese,r Sachlage ist 'es doppelt Ibedauierlkih, dass .viele ,Ihrer Gesinaiungsgenossen!sowoid in ihrem!Pirivatwie in Jh'rem GiewieinsckaffsilBben die 'ewigen ■ Satzungen ,Aunse.rer Bibel oft mit einer ostentativ zur Schau!getragenen Beflissen- Weit verietzen,. .:Und. da die jtidiiscbe 1Religion so anspCuqihsvoll jj. 1_ * 1 1 •ו*«• י— ■I״- A/#s11Vac; 2 1 e b e n s nicni nacn Mn1.־u>׳1־r-;.10wuv,11 ... . (dem einzig’ ,und allelin ian dien Votrschniftlen der ־ TBiora' und Tradition in esse». ׳Lieber Angreifer!-Wir ׳wissen es wohl, dass •Sie.'-getraglen •vofli, 1clen .-׳soz1ia1list';sch1ea1 Ideen dfö's ,'!awänzigsten׳ ■europäischen Jahnhiifiderts, ' löft mitleidsvoll, oft überlegen, manchmal spöttis.cih mn1dtgehässig auf die Rückständi'gkylf jener * .henabscihauen. die das rekgiose Gtifc :der jüdischen: Vdigangen- Weit!mit sich sclileppen.;Jene aber, diie dieses Gut besitzen,, ■dk ׳sind von jeder Provokation, geschwiei'ge denn ,jfre dien ׳Provoikafeion“.'׳weit, eritifternt.-Nur ein wenig Stojz (besitzeij ®;e.. Sie fühlen sidi nämliich als ׳,־Träger nicht nur, der Jiiidisiijhen Ver-, gangerlieit, sondern aucli der• jüd'jscWen■ Zukunft, der :;jüdischen Ewigkeit, mnd jdalier Waben■ si!e verzeiWendes Verstäihidnis für. ׳die iBintagsfliiegen , von europäischen Ideen, und .Lebensformen' ׳ unld •aucli für jer׳e, die' soieilie Eintlagsfliegen■ aütfdngen und als Ewigkeitswerte ■schätzen. Dies Ilhnen, 'werter 'Herr Angreif er, 'ms Stainmibucb, S. Schachnowitz. 111 Wien. Herr S. Schachnowiitiz aus Frankfurt a. M:, dessen schriftsteHeriische Tätigkeit die ״Jüdische Presse“ dieser Tage würdigte, verbrachte das Sehebuothfest, als Gast sei.nes Schwiegersohnös, des Herrn Jakob Eisenberg, Lehrer an der Talmud Tihora-Schule, in Wien. Sab-׳ bos nadli י Scli'ebuotli hielt er im 20 Bezirk kn Bethausvereiin .B'i'kalr• •G110üJ m, .Treustrassc 7, ׳einen •eindrucksvollen׳־ Vor־•!trag. Herr •Sohaohnawitz hat.seine Wiener'rmpressipnen l׳h der jüngsten . Niunmer des' ״Israelit“ feuillefonistisch ^erarbeitet; Wir ■briitigen hier, jenen Teil seiner Ausführungen, der sich auf den 20, Bezirk .bezieht, zum Abdruck': ■ ■ י ■׳ : .; Morgenidyll. j Im sauberen ■ kleinen Hofe vor dem niederen, grauen, deltaartiigen Häuschen stehen die vier ׳Bäume vollbedeckt mit Kastanienbliiten: s:e reichen sich, wie Kinder an Spiel die Hände, die Wi!pfe4 1u1d täuschen so eine Laube dm Park vor. Und die Vögelchen vom nahen Augarten fallen darauf lierain und sammeln sich hier, zur Morgenanüacht. Viiidllaioht ist es'den Vögelchen im Augarten, wo :die Bäume alle hiibsoli gesclinittene Bubiköpfe tragen,1 zu laut, zu geräuschvoll, ein bissclien zu modern, sö schlagen sie hier beim frühen Erwachen der Mäisomie Ihre eigene Betstätte auf und zirpen und zwitschern, lind singen und juMieren, dass^s eine Lust jisi. Einer schlägt, wie׳ ein Vorbeter, mit laijgehJ hohen Tönen trällernd aus und die anderen .fallen jrn Jveilig geübten Chor ein. Es. ist,' als. hätte jeder sein öigelies. SingCn. Und es ist’doch e in ׳es, ein. Chor :in ׳Mehlichsfer HanHarile. Darauf erwacht mein kleiner Schjafkämerad iin der VVi1eg׳e am offenen Fenster imd beginnt mit s ein e m; Liede, geformf aus all den Worten', die ülini mit seinen 1׳anderthalb Jahren zu Gebote stehen. Ri—pa! Ma—ma! O—pa! At—ta! Py־pi! Lu—lu! Ifi allen ׳ Variationen und TonaftenV ׳^hiigend, lachend,־ bittend, heischend und. wiederum singend. Dann ist es Zeit, dass ich niic.11 erhebe zur Friilrandacht in der Chassidimklaus. Es ist das nächste Bethaus!in der'׳Stadt mit ihren Riesenentifermuigen. ׳und ihren hundert Synagogen׳ und Bethäusern. Bin langer, kellerarüger Raum mit schlechter; Luftzirfuhr und dürftiger Einrichtung. Das frühe Morgen-licht sieht ■ etwas schief ׳ und misstrauisch von oben ■ durch die dicken, halbblinden Scheiben. Vorbeterpullt lind ..heilige Lade sind der ׳ Gesietzgebung zu Ehren mit eiimem nicht mehr ganz ■frischen Grün wie aus dem Altbestande des vorjährigen Sukktrus geschmückt. AiUcrsgraue Gebetmäntel sind tief über Oharakterköpfe mit Schläfenlocken und Sorgenrunen gezogen. Wirr und formlos schwirren die Gebete durcheiiiander, auch ein wenig hastend und haspelnd. Es wiird die Thora aitögehoben. W!i:e um den Hals eines Kindes, das man seit Jahren nicht gesehen, fallen Jie Beter über die lieiliige Rolle, sie mit ׳ihren ׳Küssen bedeckend, her. Auf dem mit zvveti■ ״Baahweiden“ geschmückten ■Pult Magi sie nun aufgerollt, und!der Mann mit der ■heiseren StLmme stimmt ״Akdomus“ an. 1Er kann kaum e!i!n Wort her- Vorbringen, so wild, so stürmisch jagen die. anderen mit der Antwort iin Nachsatz hinterher. Das heisere Wort ׳des Vorbeters ,zerrinnt, ertrinkt, erstickt ,)m Getöse, der m'i:t Händen und •Füssen arbditenden, von Inbrunst idurchbehten Beter. Das Ganze ,ist ■ein Schreien und Flehen ׳und Lobsingen von hundert Stimmen, deren jede ihren eigenen Rliytlimus hat.: Wer die ergreifende ׳Harmonie :im ■dieser Stimmenvielfalt nicht erfasst, der versteht auch den Morgengesang׳ der Vögel auf ׳ den Wipfeln der vier Kastanienbäume nicht,, der begreift ■auch die Sprache des Kindes, nicht, das aus.!dem ׳halben Dutzend seines Wortschatzes sich ׳seiji MorgenIFed‘für Ma—ma und Pa—pa komponiert ... Taschenkötiig M. Schwarz. W!ien, II;. Täborstrasse 8 (Teil. 45-1-14). Aus Anlass der, beginnenden. Reise-!und Ucläubs-!zeit empfehlen• wli:r• un-seren! geschätzten Lesern, ihren Bedarf au 'Tiasalmer-Ledenwia-ran und/ ׳sämMiiahen: Reisexiequiia'ien ׳bei obiger ailtrenommicrter ■1Fiirma zn decken1 .׳ , .׳ Akademische ßerutsberatungsslelle <*es B» J-■ A. Als vor etwa 25J Jahren der. Zusammenschluss der thora־ treuen Studenten in den, Vereinigungen (>V. J;. A..) und ' bald darauf im B u n d e J ii cl i s e.h.e r A.k.a d.e: m i k e r. verwirklicht wurde!, war, hie für ausschliesslich, die Sorge für;׳die gie J.s.t i g e■ und. r e l,i g. i ö s e;;Zukunft der ger setzestreuen-, J/idenheit hestimmencl׳. Man!: wollte durch die gemeinsame. *Arbeit ■,und. die Pflege, der persönlichen Be- Ziehungen die Strelpenden fördern, die Schwankenden stützen und. zur Verwirklichung des jüdischen. Erziehmigsideals beitragen. Die Nöte der Kriegszeit 11n!di die ivirtschaftliche.n. Folgen der, Inflation haben zwangsläufig auch die Sorge.für das \v i r'tsc h ä f t 1 i c Ke-Wohl, der Bundesbriider zu. einer Aufgabe des Bundes gemacht. Die Unter- Stützung bedürftiger Bundesbrüder, ׳ wie ׳ siel. vom Wirtschaftsamt organisiert und a&tsgebant: wurde,• bildfet die bisherige. JHaupttätdgkeit des Bundes auf diesem Gebiet., Daneben wurde ein Arbeitsnachweis sowie zur• Beschaffung von Lehrmitteln :ein B üchern mb eingerrichtet. Eine Folgecler Wiijschaftskrise׳ ist •es auch, dass die Frage der Ö.er ufsw.ahl grpssere wirtschaftliche Bedeutung gewonnen, hat, als}.bisher. Die für die Berufs- :,ausbildung verfügbaren Mittel. sind, wesentlich geringer,, als. in der Vorkriegszeit. 11n,d׳;die Sorge für die Wirtschaft' liehe Existenz hat an. BedeutuHg■: 2ugenömme1i׳i Diesen Umständen trägt der Biürid m der Weise •׳Rechnung, dass er die akademische B e r u fs be r atun g zu.'seinem Auf' gabenkreis heranzieht. Oft.' genug;; sind Ettern, Lehrer und junge Leute über die .,Chancen1 des B&ufefe, den sie; in erster Linie in. Aussicht nehmen, nur unzureichend, unter-*■ richtet, und es ist schwer,. sicH . von sacWsundigee Seite ׳' zuverlässige Informationen zu verschaffen. MebÖn den wirfschaftlichen Aussichten ,, ist ,die jFrage des. ׳ von besonderer Bedeutung. Hier will der Bund die ihm zur Verfügung stehenden Erfahrungen und Materialien den Interessenten zur Verfügung stellen. ־ Unter den Bundesbrüdern sind vv.ohl alle in ■;Betracht kommenden Berufe vertreten. Eine grosse Anzahl’,.',yori;Buridesbrüdem verfügt auch in wirtschaftlichen und . sozialen Dingen über grosse Erfahrungen und ein reifes Urteil. Durch geeignete ’Umfrage׳ kann wohl in sämtlichen Angelegenheiten der Berufswahl eine weitgehendeKlärung erreicht werden. Mögen in allen. Fragen dieser Art diejenigen, welche derartige Auskunft wünschen, sich vefttaufehsvöU an' den Bund Jüdischer Akademiker wenden. Sie können versichert sein, dass der Bund und, seine;Mitarbeiter sich der Verantwortung, die sie durch' eine solche Beratung für die' wirtschaftliche Zukunft und, die religiöse Entwicklung der Jugend übernehmen, ■ vollauf bewusst ׳ sind, und dass sie gerne ihre Kraft in den ’Dienst dieser Sache stellein! Werden. Das,was geleistet werden "kann, ist trotzdem nicht allzuviel. Aber jeder einzelne Fall, in welchem ein junger Mensch vor einem Missgriff in der Berufswahl be־ wahrt und einem für ihn geeigneten Beruf zugefiihrt wird, bedeutet Löhn genug. Leiter dej Berufsstelle ist Herr Rechtsärtwält’Dr: W i e n e r (BßUin, G. 2. Neue Friedrichstrasse 69); an‘ den alle Anfragen ,üsw. zu Vichten sind:! ' Die Agudajugeudtagung iu; >■der Schweiz. Ziiinlcii. (AJiPB.) Sonntag ׳den10 ■׳.• Siwa.n• :wede clfe:!erste Aajudaju«e11d־ tasumg in der Schweciz, ■in ■ Baden■*■ eröffnet. v!Nach!den Begrijssungen ■begann zunächst der Generalbericht des Vorstandes; ispfort nach dem Genefalbericlit •׳ergriff •Herr■;■Rabbiner Brom (Luzem) das Wart m •seinem Referat, ״־Tliopa׳; Keren-Hathara und Asudas-Jisroel-Jugend“. Herr ־Rabbiner Brom verstand es, deL jüdischen Jiugend׳; iinabhängig ..von alten' Orgah’sationsfrageii, diarzuian, wie eng Agudas'Jisroel imdtThorajitdentiu-m zusammenhängt, wie alles Strebe«••׳nur. ׳einsan ■Ziete . zugewendet werden darf, der D.11roh׳d,r;:ng11ng mit .dem f!horagesct׳z,: der Lebendig- Gestaltung des G-tteswortes. der ■' Vervvi-rkliclming ׳der G-ttesgesefcze. Wenn das crneCoht wird. da.1m.;sei ej־ überizeingt, dass der keren־Hafcho/a :ideell und! materiell "ddreh' die' Agudajugenid gestärkt werden wird* hi der darauffolgenden Diskussion teilte!Herr Sternbuch mit, dass iü Montreux ein- Haas mit zehn Betten 4941