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Jüdische Presse · 1926-05-18 · 20-21 (18.5.1926) · p. Seite 156

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
20-21 (18.5.1926)
Date
1926-05-18
Page
Seite 156 (sequence 14)
Language
German
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JÜDISCHE PRESSE I: v k-.iü |r|. \i!:•f;!11 1 sä iä iöU ׳236S8G,. Nr. 20/tf naeesdl *V s o Sa. «5 9a. o s 1 o 16w sbl k Zar Schewuaus-Aktion des Keren Hathora. V011 W. S. Jacobson. Rabbi Sehimaun ׳ben Jauchoi sagte: Wenn iah am Berg Sinai ■gestanden hätte, hm Augenblick, da Israel die Thora empfing, hätte •ich zu Gott geibetet, dass er den Menschen zwei Münder gebe, den einen, der sich mit der Thora müht, den andern, der ihm seine Bedürfnisse besorgt.“ Dieses Wort, das der Talmud Jerusalimi (anfangs ב ר כ 1 ח) bringt, mag über seinen ersten Sinti hinaus, der Aktion, die der Keren Hatorah in diesen bedeutungsvollen Siwan-Tagen durchführen möchte, die Richtung geben. Will dieser Ausspruch ursprünglich das ״Lernen“ so sehr iw den Mittelpunkt alles menschlichen Tuns steilen, dass für die Notwendigkeiten des Tages keine Zeit mehr bleibt, der - Mund, der lernt, hat nur za lernen, ein anderer, zweiter sorge für: den Tag — so hegt in ihm vielleicht auch noch ein anderer Sinn. Der Mund, der lernt, der kann für die Erfordernisse des Lebens mich•: bitten! Die Ehre der Thora fordert, dass die Menschen, die ihrem Studium hingegeben sind. 9ich nicht zugleich tum die Not des Lebens kümmern sollten■, dass — um sogleich in den jedem bekannten Verhältnissen unserer Zeit d׳ie Dinge darzustellen — der ראש ישיבה nicht zugleich ihr Kassierer ist, dass die Sorge um die geistige Fortbildung der Schüler nickt verquickt ist mit der um ihre physische Erhaltung. Es darf nicht sein, dass die Männer, die iw der hohen Region des Geistigen wirken und Grosses leisten sollen, beschwer t und belastet sind mit■ Sorgen um die kleinen Dinge des Lebens. Es darf nicht׳ unter der stillschweigenden Duldung der jiidisahen■ Welt Brauch werden, dass dem Manne, der das Joch der Thora trägt, das Joch des ד ר ך א ר ץ — in diesem Sinn,— dazu aufeebiirdet wird: darunter leidet die Thora uirtd; der, .דרך ארץ! Darunter leidet auch die Lehre selber. Demi so ist der Lauf der Welt: Wer. ohne dazu verpflichtet zu sein, gibt beeinflusst, gewollt oder ungewollt, bewusst oder unbewusst, das Werk, für das er gib:. Und so muss, um der!Reinheit und Unabhängigkeit der Lehre willen, auch der Lehrer' .unabhängig bleiben. Er darf nicht für sich und sein Werk•;, pochen müssen an die Türen der Einzelnen.' bitten miissbri• bei Organisationen und Verbänden!! ■ ':׳.•!•Bin anderer Mund muss für die Bedürfnisse des Lebens, muss: fürs Geld sorgen! ' ׳ Das ist der Sinn des Wortes von den •zwei Mündern, wm!dfe:der .Rabbi in der Stunde, da Gott das Gesetz gab. .gebeten hätte. Und das ist auch die hohe Mission des ”Ker'e'n Ha tor ah, deren er sich zu allen Zeiten des 1Jahres bewusst •ist, für die er aber ממן מתן תודחנו be- ־ sonders eifrig wirbt. ׳:D'er' Ke rein Hatorah ist der Mund, der für die Bedürfnisse des Tages sonst, damit der andere Mund — die ישיבות, die בתי תלמוד תורה die anderen Häuser der; Gotteslehre• alle — voll ist lind ganz voll bleibt von Thora, iindi nur von Thora!;Keren Hatorah' leitet das Recht seines Daseins ausschliesslich'ah . von der feierlich übernommenen Verpflicht' turjg, nach Massgabe seines Könnens für die Thora zu sorgen.. Auf. dieser Verpflichtung beruht der Anspruch, den alte־ Tharaaw st alten, ausnahmslos und ohne Unterschied der sonsügen; jüdischnpoliiiischen Eimstellumg ihrer Führer, sofern; sie auf dem- Boden des שלחי ערוך stehen, an den Keren Hatorah haben. ■ Diese Verpflichtung begründet aber auch zu־ •■ gleich den Anspruch, mit dem der Keren Hatorah an •alle .• י ר א י ם sich wendet, dass sie seine Sorgen und Nöte zur Sache des eigenen Herizens machen. Soll der Keren Hatorah dazu befähigt werden, so durchgreifend zu wirken, so iiun־. fangreicli zu helfen, dass die grossen Rabbiner des Ostens, ihren sehnlichen Wünschen entsprechend, ihre ganze Sorge. und.Zeit und Kraft der Thora, allein der Thora, weihen, dann, bedarf , er •nicht mir der wohlwollenden Sympathie, der gönnerhaften Anerikenniriung, dann muss er dlie völlige Hingegeben-: h׳eit' aller für die Thora Begeisterten •fordern. Soll der Lehrer׳ •der Thora ילשנם gleichen, sich im zielt der Thora sorglos ihrer. Forschung, hingeben können, soll der יקרי התורה gleich בו לן T driaussen in emsiger Arbeit für dde Bedürfnisse des Bruders tätig sein können, dann muss der Ruf des Keren Ha tor all ein vielstimmiges, freudiges Echo wecken. Keren Ha tihora muss für die Jeschiwavs u«d; andere.Thorastätten soigen, denn dazu hat er sich verpflichtet. K e ׳r e m H a •t h o r a w i 111 für die Thora׳ sorgen, denn nur das sichert das Recht seiner Ex׳is־׳enz. Keren Hathora kann für die Thora sorgen, wenii jedermann seinen Teil zum Werke beiträgt. : ' . Wenn Rabbi Schirnaun ben Jauohoi schon die Notwendigkeit des ״zweiten Mundes“ zu seiner Zeit gespürt hat, wie müsste da erst' unsere Zeit dde Notwendigkeit begreifen, unsere Zeit, die auch dem einfachsten Menschen ein gewisses Minimum von׳ Lebensbehaglichkeit zuspricht, in der darum — sollen wir nioht vor uns selber erröten -- •unsere Tharalehrer nicht Mangel leiden dürfen. Mangel in einem Ausinass, dass dem van uns, der davon weiss. das Herz vor Schmerz sich krampft. Rabbi Schiimaun galt als מלמד בנסים, als Wuiidermann, deshalb kannte er 13 Jahre in einer Höhle leben, von den Früchten einiger Johannisbrot־• und Dattelbäume leben, unsere תלמידי חכמים van heute sind nioht mehr מלומדי בנסים und trotzdem — beglaubigte Berichte massgetender Männer bestätigen das — gfbt’s dem ל מ 1 ד hingegebenc Jesohiwalhbachorim, die jahraus, jahrein buchstäblidi von Brot und Wasser leben, auf Steinboden schlafen — auch heute gibf's sie noch׳! Das ist ein Denkmal dem hohen Idealismus, zu dem der echte Thoragedst erzieht,' Mal ist’s aber zugleich unserer eigenen ״Entartung“, dass wir, selber in grösserer oder geringerer Sorglosigkeit lebend, socher Not nicht gesteuert haben. ״Entertet“ sind wir. denn unsere, die jüdische Art forderte von uns, dass wir uns voller ■ liebe für diese unsere Brüder einsetizten, wenn nioht aus רחמנות der jüdischen Art gemäss, so. weil גאון יעקב die Selbstachtutig, die Achtung vor denen, die die Tihora durch den Sturm der Zeiten tragen, das gebietet. Aber vielleicht wussten wir es nicht. . weil der Mund dieser, so der Tihora geweihten Menschen nur van Gottes Lehre überfloss, von eigener körperlicher Not aber schwieg? Nun, so soll •heute der ״zweite Mund“, der ’ für die physischen Bedürfnisse dieser Menschen sorgen soll.. so soll Keren Hathora laut, und noch lauter als bisher, van diesen Menschen berichten, dass keiner mehr sagen kann: loh wusste von solchen Dingen nichts, hätte ich’s gewusst, ich hätte mich nicht unter tausenderlei Vorwänden diesem Ruf entzogen! Die, welche da eifrig und freudig sitzen und!erneu, die sollen, sollten in Zukunft nur noch lernen, das . ist der Mund des jüdischen Volkes חד דה1י לעי באורייתא der sich um die Lehre müht. Die, welche im Keren Hathora und durch, den Keren Hathora für die mafceriellen Bedürfnisse dieser לומדי תורה sorgen, von ihrer Nor der Welt erzählen, dass sie davon wisse — und handle, das ist der andere Mund unseres Volkes. .חדידעבד ליה׳ כל צורכה, . Und so ruft dieser zweite .Mund, •so ruft Keren Hathora diie jüdischen Menschen in diesen heiligen Tagen, da unser Volk einst die Tihora empfing; zur Mitarbeit auf: Um eurer Väter willen, die für die Tihora gelebt, gedarbt und, wenn es 9ei11 musste, gestorben, •traget Sorge, dass dieses kostbare■ Gerät Gottes in altem Glanze• strahlt — um eurer selbst willen, die ihr :in dieser verwilderten Zeit nur deshalb in Treue steht vor eurem Gott, weil eure Seelen verwurzelt sind in Seinem . Gesetz, traget Sarge, dass die, welche ■irr'diesem Gesetz forschen, leben können, würdig und ahne drückende Not des Tages. um eurer Kinder willen, die ihr dem jüdischen Volk erhalten wollt, und die ihr ihm nur erhalten könnt, wenn ihr sie Thora lernen lasset und; in den Lehrern der Thora die Führer unseres• Volkes verehren. lehrt, traget Sorge, dass immer fleissiger, ausdauernder, zielstrebiger gelernt wind, um unseres ganzen Volkes willen, das, in Parteien zerteilt, sich bekämpft, und nur in der' Thora ' sich ׳ selbst und die Brüder wieder finden kann, lasset :den Ruf des Keren Hathora nicht imgehört an. euch Vorbeigehen, lasset ihn stärksten Widerhall bei׳ euch rinden. o sp mehrt ihr jüdische Liebe, so fördert ihr echte Brüderlichkeit. . so dient ihr dem Höchsten, der Wahrheit: . אודייתא רחימא ואחוה וקשוט איה בה. Ein französischer Oberst über Zionismus und die Stellung der Thora im Heiligen Lande. Der Kampf um d.c Integrität der Religion im jüdischen Gemeinschaftsleben ist durch die Beschlüsse der Poprader Versammlung in eiin Stadium geraten, ln welchem über die Zulässigkelt der zionistischen Bestrebungen in den historischen jüdischen Körpei schalten für alle Fälle eine endgültige Ent- Scheidung getroffen wird. Die religiösen Führer der Gemeinden waren sich der Bedeutung ihrer Entscheidung voll bewusst, als sie es einstimmig aussprachen, dass für die Ideologie lind die praktische Förderung des ־Zion!ismus . innerhalb ge so t ze s t r eu er Gemeinden kein Platz •ist'.und dass Massnahmen getroffen werden müssen, um dEe j-~ Ich. beehre mich hiemit, dem gescb, Badepublikum “zur Kenntnis zu bringen, dass ich או״ךן am 15.Mai 1.J. Ü im Thermalbad e Vyhne eine streng | orthodox koschere Restauration S eröffne. Mein ernstes Bestreben wird dabin gerichtet SS sein, eine vorzügliche und hygienische.Küche zu führen, SS für pünktliche Bedienung zu sorgen und mässige Preise 5s zu berechnen. Ich übernehme hier auch Hochzeiten Es gegen mässige Bedingnisse. SS Referenzen erteilt Se. Ehrwürden des Herrn Josef Es Tiegermann, Oberrabbiner der orth. isr. Gemeinde in ES Novc Zäraky. S Um zahlreichen Zuspruch bittet | Aron Bribram S Gastwirt S N 0 v& Z^ä'm-k y, 15. April 1926. Umwandlung der religiösen Gemeinschaften in ziüonfstf'sch-profane oder zionistischnationalistische Ve reinegungen zu verhindern. Die Poprader Resolutionen sind von den prinzipielltreuen orthodoxen Juden unseres Landes mit Freude und Genugtuung aufgenemmen worden. Zu gross wäre der Verlust für das orthodoxe Judentum, wenn es der zionistischen Wühlarbeit gelingen könnte, sich im Kleinkampfe •der Gemeinden zu bemächtigen und den• religiösen Abteil direkt oder indirekt, zugestandenermassen. oder unter dem Vorwände eines (aus der nichtjüdischen Gedankenwelt entlehnten) Kampfes gegen den ״Klerikalismus“, drinnen in der religiösen Gemeinde zu betreiben. So denken diejenigen Mitglieder d־r orthodoxen Gemeinden alle, dis wissen, was die Stunde von ihnen fordert und deren Blick für die grossen Züge im Leben und Werden des G-ttesvoikes nicht getrübt ist von halb ode’* üb?rhaupt nicht verstände!׳en Schiagwörtern und Phrasen, die Im Gewirr der Nachkriegszeit unsere Luft durchschwirren. Es wäre aber Selbsttäuschung, walten wir die Zahl der Mitglieder, der orthodoxen Gemeinden unterschätzen, die immer noch nicht wissen, um was es geht, die trotz aller traurigen Erfahrungen sich nicht zu der klaren Einsicht zu criieben vermögen, dass es sich um die E rTal l u 11g und Sicherang der elementarsten jüdischen Anschau- «ng über den Charakter des Judentums handelt, um Treue zu dem Volkseide des Naase w‘n׳״seh1ma am Fasse des Sinai oder — V s r r a t an ihm. Diesen schlichte 11. gutgläubigen, aber grenzenlos unwissenden und naiven Juden müssen wir helfen. Sie müssen wir begreifen lehren, sie auiizukiärcn ist jüdische Pflicht, die durch de zu erwartenden Konsequenzen der Poprader Be- Schlüsse nur noch erhöht wird. Sie müssen vom wahren Gesicht des Zion.smus und von seinen geistigen und kulturellen Zielsetzungen e!n richtiges Bi׳,d gewinnen, wenn sie nicht• ohne böse Absicht, nur aus mangelnder Sachkenntn.s und aus einem gewissen Hang nach der verlockenden Unwirklichkeit zu 'Mitschuldigen an dem grossen Vergehen wider G־tt und sein• jüdisches Volk werden so.»len. Als ein Beitrag zu dieser Aufklärungsarbeit dürfte, •auch der Artikel des Obersten im französ.׳schen Heer, Ar man Liip m'a'n, den wir nachfolgend aus dem in Paris erscheinenden ״Archive s Israelit es“ vom 22. April aus dem Französischen wiedergeben, willkommen sein. Herr Oberst Llpman nimmt Im Kampfe •um die Reinheit der jüdischen Ideenwelt unter den französischen Konservativen eine hervorragende Stellung' ein und man sieht, dass sein Standpunkt zum Zionlsmus •fast’wörtlich mit der Auffassung übereinstimmt. .den die.so gern als extrem verschrieene slowakische Orthodoxie vertritt. Immerhin wird es interessant sein, festzustellen, diass die zionlstischen geistigen Bestrebungen e.ner jeden objektiven Betrachtung selbst auf dem geheiligten Boden Erez JJsroels sich als eminente Gefahr darbieten. Emer solchen gegenüber gibt es aber nur ei ne Stellungnahme: strikte und unzweideutige Zurückweisung. ■■;.•■ ״Nach den pfälzischen, dänischen und schwedischen ‘ Phasen fand der Dreissigjährige Krieg seinen Abschluss ,mit einer •französischen Periode. In der gleichen Waise tritt, nunmehr auch der Zionismus nach seinen österreichischem deutschen und englischen Phasen in seine französische Periode ein.׳ Die aufsehenerregende Gründung des ״Comite Franco-Palestine“■ als Nachfolger des sehr bescheidenen. Versuches mit •den ״Amis du ZionLsme“ (Freunde des Zionismus)׳ im Anschluss an die jüngste Konferenz des Oberkommssärs. für Syrien mit dem Gouverneur von Palästina bezeichnet: wohl den Anfang dieser Periode, u welcher die Geschicke des Zionismus ohne Zweifel aöschliessen werden. Gerade in diesem Augenblick gründet auch das fratn zösische Ralbbinat das ״Oieuivrß patestintenne des Juifs de France“ (׳Palästinawerk der Juden in Frankreich). Ein zu-'׳ fälliges Zusammentreffen bloss. Denn unsere Rabbiner trieben niemals Politik; sie begriügten sich stets damit, den Frieden unter den Menschen im Rahmen der Treue za den Landesgesetzen zu predigen. Sie betreten auch jetzt den :palästinensischen Kampfplatz nur, um für die ״religiöse ׳ Rettung“ des Heiligen Landes zu arbeiten. ■ Der Zionismus ist vor vierzig Jahren511) infolge der׳ *) Im Jahre 1882 mit der Schrift ' .,Auto-Emanzipation“ ׳ von dem russischen Juden Dr. Leon Pinsker. russischen Verfolgungen entstanden. Sein Ideal ׳Ist in einem Wort ausgedrückt: Freiheit! Wahrheit, ein Zauberwort, aber •für Israel Ist damit, noch nicht altes gesagt. Die Gründer des Zionismus haben unglücklicherweise und absichtlich die Hauptsache vergessen: Wie der Jude als. Mensch ein Recht auf Freiheit hat, so obliegt ihm als Juden die Pflicht, seiner religiösen Bestimmung treu zu bleiben. Und seine Pflicht der Religion gegenüber ist ebenso heilig, wie sein Recht auf Freiheit imverkürabar. Man kann wohl sagen: Freiheit ist für ihn nichts anderes, als ein zweckmässiges Mittel zur Erfüllung• seiner Aufgabe auf Erden. •Dis Spuren, die Israel im der Menschheitsgeschichte hlnterlassen hat, sind ausscäiliesslieh religiöser Natur und seine Zukunftsideale sind g.sichrails nur ■religiöse Ideale. Will also das. Judentum nicht in Verfall geraten und verschwinden, so ist es genötigt, auf. die materialistische Wsile, die es unter der Marks des Zion.smus zu verschlingen drohte, in der gleichen Weise zu reagieren, wie in den Zeiten der Propheten. Der ״Judenstaat“ eines Pinsker oder eines Herzl ist unter* dem Gesichtspunkte der Wirklichkeit bereits zur ״nationalem Helmstitte“ geworden. Jetzt sollte diese der jüdischen geistige« Heiinsnätte im Palästina den Platz räumen, der einzigen, die nach Geschichte und gesunden Verstand liebenswert erscheint. Unser Rabbinat als Gründer des ״Palästinawerkes der französischen Juden“ hat ohne Zweifel einen Arbeitsplan. Ibh kenne diesen Plan nicht, glaube jedoch zu ׳iiun nicht in Gegensatz zu geraten, wenn ־;di hier über den ersten Schritt ei« Wort sage, welchen man meines Erachtens auf dem Wege zur Schaffung dieser geistigen Heimstätte unternehmen sollte. Dieser entscheidende Schritt, diese erste Rettungsmassnahme würde bestehen In der Gründung sin־r grossen Je sch iw ah, einer rabblnisclien Welt- und. Musteranstalt, die geeignet wäre, das Wort des Propheten Micha: ״Von Zion geht die Lehre aus und das Wort G-ttes von Jerusalem“ in Erfüllung gehen zu lassen, im Gegensatz zur ״Hebräischen'Universität“, die ihrer Form nach weltlich ist und von der man m religiöser Beziehung selbst im testen Falle nicht mehr als eine Sd1eimn׳eutea׳l#ät erhoffen könnte,׳• - - ׳ . ׳• — 9999999999999999999999999 9317813^706815^^43432611073100 000201482323484848532323534848532323484848230048234848

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