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Jüdische Presse · 1926-05-18 · 20-21 (18.5.1926) · p. Seite 147

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
20-21 (18.5.1926)
Date
1926-05-18
Page
Seite 147 (sequence 5)
Language
German
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Mr. 20/21 JÜDISCHE PRESSE «an, inniges Verhältnis zu Gott selten geworfen? Wer blickt noch' trunkenen Auges in ein unendlich strahlendes Licht, schmiegt noch seine Seele in Zärtlichkeit an den Herrn der Seelen, wer bleibt nicht hübsch klug und kühl, wenn er mit Got spricht? Und Erfüllung des Willens Gottes als des Herrn der Barmherzigkeit, wahrhaft gute Tat am' Nebenmenschen und wahrhaft guter Wille um ihn: wieviel ist denn noch da von der alten innigen jüdischen Freude am Wohltun? Was hat die Mühle des Zeitgeistes davon übrig gelassen? Ist vielleicht die in den grossen Institutionen der Notabein unter Aufsicht von Beainten-Werkmelstern fabrizierte Wohltätigkeit jüdische Nächstenliebe? Oder ist es die wohl — gelegentlich auch Übelgemeinte — Geschäftstätigkeit der Wohltätigkeitsdamen und ־•Herren? Oder die summarische Menschheitserlösung durch Aufstellung sozia 1 ökonomischer Dogmen oder gar durch Gewalttat? Und ist der Wille, den Nebenmenschen in seinen Interessen zu schonen, ihm keinen Schaden zuzufügen, in unserem Volke lebendiger geworden, als er war, und nicht vielmehr auch in der Mühle des Zeitgeistes zu Mehlsbaub geworden? Haben die Arbeitgeber und die Arbeiter nicht gelernt, sich in Rücksichtslosigkeit gegeneinander zu •überbieten? Halben sich nicht so viele ■im geschäftlichen Leben über alle ״Sentimentalität“ lmiweggesetzt? Und ist nicht der Sinn für das Walten von Recht und Gerechtigkeit weiten Kreisen abhandengekommen, dem Unrecht tun in aller Gemütsruhe oder irgend einem modlsehen Hokuspokus der Begriffe gewichen? Und die Lust an der Beschämung des anderen — in der eigentlich alles unsoziale ,Verhalten beschlossen ist und die unsere Weisen daher so richtig dem Blutvergiessen gteichsteitlben — ist sie nicht ins Unglaubliche gewachsen? Sind der Hochmut der Reichen gegen die Armen, die Uebergrlffe der Geldgewaifeigen gegen die Geistesrtienschen, die Anmassueigeti, Bosheiten und Roheiten des gesellschaftlichen und politischen Lebens nicht unerträglich geworden? Und schliesslich, Staunen ohne Ende ob' der Pracht, die Gott über die Erde gebreitet■ ׳hat, Streben und Kraft, sie zur Formgebung für frommes Leben zu verwenden — wo wäre fitzt auch nur ©ine Spur davon m finden?!Im Osten etwa, wo stille Schönheit kaum erst verklungener Vergangenheit ln •hassliehe Kümmerlichkeit oder in barbarische Welttollheit — diese ohne auch nur die Scheinverklärung durch nachgeahmte Heidenschönheit — gewandelt• ist? Oder gar i,m Westen? Ist etwa die entseelte Weit als Objekt der Kunst jüdische Schönheit, Verehrung Gottes als des Herrn aller Werke? Oder ist es die geschwätzige Geschlechtlichkeit der Moderne? Oder 'der Snobismus der jüdischen Reichen, die sicli Schönheit kaufen, die ihnen doppe!lt fremd bleibt, als Fremden und als Banausen? Oder der Lebensstil der Intellektuellen, der weder jüdisch noch iieidmsch, sondern ׳bloss gespreizt!und unmöglich ist? Oder die grosstädtische Kulturschablone der Menge, die das gerade Gegenteil lebendiger schöpferischer VoUcsschönhelt und insbesondere jüdischer darSteült? Oder ist vielleicht die Alienschände des Luxus, der sowohl dm Osten als auch im Westen zum Leidwesen der Feinfühligeren sich breit macht, Gottesdienst ln frommer Schönheit? Und nun gar Menschen, die unmittelbare Gottiimigkeii, Güte und Rechtsgefühl nach Gottes Gebot und Mitwirkung an Gottes Weitenpracht harmonisch in sich vereinigen — wann und wo begegnet man ihnen in Israel, dem Beispietvolk? Nein, so war es nicht gemeint, als der Allumfassende die Worte sprach: ״Und ihr sollt mir werden ein heilig Volk“ und diesem Volke die Thora gab, damit es in ihrem Gehege zur Heiligkeit heranreife ... So war es nicht gemeint und es kann auch ■nidit sein, dass der Sinn jüdischen Seins nach der Seite der Veriheissung hin unerfüllt bleibe, das Beispiä!!für die anderen Völker niemals Tatsache werde, der dritte Sieg ausbleibe. Wer aber wäre •berufener, ׳für diese Erfüllung zu arbeiten, das grosse Werk der Selbstheiligung zu beginnen, als wir, die Getreuen der Thora? Wir sind ja auch manchmal an fiese Aufgabe, wenigstens an Telle von ihr herangetreten, haben manchmal die dem gläubigen Juden einzig geziemende tiefe Unzufriedenheit gespürt, die U11 zufrieden he ׳H ü b er u nser c Arm ut an Auf s tiegs ta t. So ging der Chassidismus aus dem schmerzlichen Missen über die Erde hinweghebender Gottesnähe hervor. Sich Gott immer mehr zu nähern und so die Stufen der Heiligkeit , immer höher und höher hinanzusteigen, darauf lag der Hauptton seines Strebens. Und er hat Grosses nicht muir gewollt, sondern auch vollbracht — hunderttausende von Seelen erfüllte er mit jubelnder Freude an ihrem Herrn — und konnte es vollbringen, weil er die Basis des Gesetzes nicht verliess. Von der Sehnsucht nach dem Walten lauterer Gesinnung und Tat gegenüber dem Nebenmenschen wurde die Mussarbewegung ausgelöst. Diese Lauterkeit zu erringen und zu steigern und so zu immer höheren Graden der Heiligkeit zu gelangen, darauf •lag der ׳Hauptton ihres Strebens. Und sie iliat auch wirklich viele!hunderte der ernstesten Kundigen und Getreuen der Ueberlieferung mit sittlichen Energien für das Leben versorgt. Allein es wäre Selbsttäuschung, nicht zu seihen, dass die Hunderttausendc heute nidit mehr imstande der jubelnden Freude vor Gott sind, dass ihre Seelen die Flügel verloren, die sie früher zu Gott emportrugen. Es wäre Selbsttäuschung,• nicht zu sehen, dass der Mussarsinn der Hunderte auf diese beschränkt geblieben ist, auf das Leben •der Massen fast gar keinen umbildenden Einfluss genommen hat. Es wäre Selbstbetrug, sich nicht eaizugestehen, dass in Hinsicht auf ein Leben in jüdischer, gottdöenender Schönheit bisher nicht einmal Versuche von uns gemacht wurden, wiewohl der Mangel eines solchen Gottesdienstes jener fremden Schönheit Vorschub leistet, die sich unter dem biegsamen Spruch© ,,Thora mit Lebensart“ beä uns elnschleicht. Kurz es wäre ein verhängnisvoller Irrtum, wollten wir nicht. bekennen, ,dass ■auch wir, die Getreuen der Ueberlieferung, in der Erfüllung des Sinnes jikli- FKUHUWOaSOMMtR •fREfiSNM DtSStNS-WKfNAüSWWHl ,1 v 611 DER •n V//״ N BUB A UO ASS £ *0 |Mtö’t 8BIS?/ELB MSEK&.BHUCKBIT: schwefle Kleiderwäre für Cowplets S JL9* 9.20 7.80 exklusive Master S 8.50 Kleiderware, särnUiche 14־ OA Modefarben.•S £JL«utf Manteliaffetas in Modefarben, Rohseiden- Bordüren, CrSpe-de-chine-Bordüren Verkauf en döiail modernste Streifen . . S Shantuag F^riben . . . . . . . . S sehen Seins nach der Seite der Vsrhefcsang hin bisher versagt haben. Unsere unzufriedenen ״Jungen“ klagen oder klagten darüber, dass wir eines grossen Zieles oder Ideales ermangeln. Hier ist es — ein eigenes und kein angeeignetes, ein echtes, kein Ersatz; fähig, die Sehnsuchtsvollsten und die Tatkräftigsten zu ׳begeistern: Der ' Läu te rungsdienst am jüdischen Volke, di3e Tat im Dienste der Verheissung. Mögen die abgeirrten Teile unseres Volkes!aufgeregt den Stimmen des Zeitgeistes lauschen, wenn. sie nicht. anders können — wir müsen auf die ewige Mahnung der Verheissung hören. Mögen sich die anderen für Parolen einsetzen, die dem S:mt des Judentums widersprechen, mögen sie die alles besser wissenden Schulmeister der Völker sein wollen und gleichzeitig deren Methoden nachahmen. Mögen Sie für ihre Tätigkeit Inhake wählen, die der Art und Grösse ihrer Abirrung entsprechen — für uns, die Wesenstreuen, die Wahrer der jüdischen Kontinuität, kann es keine andere Arbeit geben, als diejenige, die den Sinn des Judentums erfüllen will. Mögen sie' sich abmühen, den jüdischen Menschen in dem alten und neuen, fertigen and unfertigen Schachtelwerk der europäischen Zivilisation ün einem besonderem Fache oder ohne solches unterzubringen, und sich einbiiden, ihn damit zu erlösen— unsere Sorge muss sein, dass er die Leiter der Verheissung* von Sprosse •z!u Sprosse emporsäeige, dass e!r den steilem Weg ׳der Tugend gehe u-nd vor allem den Airf- ־״stieg begönne. Es gibt f-ü«r uns nwur djese׳u Ak.׳t4vismus oder keinen. Die Juden in Wiener-Neustadt. Von Rabbiner Dr. Max Pollak (Oedenfourg). Nach der von Maurus Mezei besorgten Ueöersetzung aus dem Ungarischen berarbertet von L. Moses, (Fortsetzung;) 111 dem Wiener-Neu׳stadt aber, das eine berühmte Tatmudschule und eine bedeutende Gemeinde besass, war das Fehlen einer Autorität äusserst fühlbar und man berief im zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts aus Marburg Israel Isserlein.18) Die Gemeinde hatte in ihm eine gute Wahl getroffen, denn er war der würdige Nachfolger des Märfyrers Aron und das Muster eines Rabbiners. Griindliches Wissen, kindliches Gefühl, religiöses Gemüt, Menschenkenntnis, Takt und Mässigimg — das sind die Grundzüge von Isserleins Wesen. ״Gottes Name wird entweiht,“ sprach er zu seinem ersten Schüler Jose? Haustettener, ״wenn der Gelehrte nicht auf seine Handlungen achtet, wenn man einen Christen betrügt, wenn man aus Trotz öffentlich sündigt und wenn man bei;Verfolgungen seinen Glauben im Stiche lässt.“ 0״ Dieses sind in seinen Augen die schwersten Verbrechen und besonders auf Ehrlichkeit hält er viel. In Wiener-Neustadt wollte einst ein Christ den obgenannten Josef bestimmen, mit ihm zum Richter zu gehen,, wo er — der Christ — sich, da hin der Richter nicht kenne, für einen reichen getauften Juden ausgeben wolle, .den er hasste. Josef solle ihm vor dem Richter zum Schein einen Geldbetrag als Darlehen geben, den der Richter zu Lasten jenes getauften Juden buchen werde. Der Verführer versprach Josef eine gute Prämie; 'Josef lehnte aber ab, da ihm Isserlein dfie Mitwirkung verboten hatte.20) Wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen getauften Juden handelte und zu jener Zeit die Juden in ganz Oesterreich erbarmungslos gemordet wurden, gewinnt der Grundsatz Isserleins ganz besondere Bedeutung. Isserlein konnte auch nicht ruhig mitansehen, wenn jemand sein ganzes Streben darauf richtete, Vermögen 1a) s. Berliners Aihhaudlurg in Frankel-Gr ätz’ MtynakssokriE 1869. 178ff; Isserleins Stammbaum s. Krauss. Wiener Gose ran, 3. 52. 18) Leket Josdher I, 102 a. 0'־) Auah hier sehen wir. dass Darleihen vom Richter registrier: wurden (Leke•: Josdher 1. 21 a). (שיכתיב (השופט בספר שלג כי כן המנהג בניאישטט Es ist nicht ausgescokissen, dass d«c auch bei Darlehen unter Gersten der. Baß■ war. zu erwerben. Der schon oft erwähnte־ Josef berichtet, dass Isserlein in solchen Fällen auf das Verderbliche der GeMgiier aufmerksam zu machen pflegte und sagte. ״Weil du mit Gewalt reich werden willst, wird es dir erst nidit gelingen, denn die Schrift sagt: Der Reichtum und die Ehre kommen von dir und . jeder anerkennt'dich als den Herrn.“ Ueberhaupt achtete er ■mehr auf das Wesen der Sache als auf den Buchstaben. Dem Verbote des Talmud entgegen gestattete er das. Studium am Freitagabend.21) Noch charakteristisclier ist aber der Fall einer jungen Witwe namens Esther Kutsche!. Ihr Mann war gestorben,״ jedoch konnte der Tod nicht bestimmt naebgewiesen werden. Die junge Witwe wäre sonach zu lebenslänglicher Witwenschaft verurteilt gewesen; aber Isserlein sprach das Veibot, das er dem Buchstaljen des Gesetzes gemäss hätte erlassen müssen, nicht aus, ״da uns das Herz sagt, dass jener Mann gestoriben ist.“ Er übergab der Witwe alle Dokumente und Zeugnisse, um ihr eine WiedervereheUchung zu ermögliehen.32) In Olsana (?) nahmen die Machthaber von der Synagoge Besitz und wandelten sie in eine Kirche um. Nachher bekamen sie die Juden wieder zurück und Isserlein erteilte ihnen die Erlaubnis, das. Gebäude nach wie vor als Synagoge zu benützen.25) In Breslau wurden die Juden gezwungen, beim Schwören entblössten Hauptes zu stehen, was Rabbi Pinchas der Taufe gleichhielt. Isserlein sagte aber׳, wenn die Christen glauben, dass dadurch bei den Juden der Schwur an Bedeutung gewinne, dürfe man so schwören und auch den Gottesnamen entblössten Hauptes aussprechen. Nebenbei sei •hier bemerkt, dass man damals in hebräischer Sprache den Eid ablegte. Ferner schrieb Isserlein: ״Was das Entblössen des Hauptes überhaupt anbelangt, finde ich gar keinen Grund für dessen Verbot.“1) Er selbst vermied womöglich jeden Schwur. Sollte ein Schwur in der Synagoge geleistet werden, entfernte er sich und nur der Kantor und der Diener, die dafür eine bestimmte Taxe bekamen, blieben zurück. Derjenige, der den Eid^ abzulegen hatte, nahm die Thorarolle in die Hand;2) ein falscher Eid wurde mit erbarmungsloser Atrsstosstmg aus der Gemeinde bestraft.*) '**•) Leket Joscher i. 29 b. 2'־) Pcüssak'im, 221 (58 a). ־ ־.! («ete: jo.sch©r 11; 9a .בית הכנסת.שבאילסן ף Pessakkn 203: ובגלוי הראש לא אשבחן.ספירא להדיא לאויסור. •) Leket Joscher II, 25 b. 3) Pessakkn 214 (53 b), . , .; Als Isserlein alt zu werden begann, packte ׳ Sin ,eine unsägliche Sehnsucht nach dem Messias. ״Wenn ich ■ihn nur eine halbe Stunde lang sehen könnte׳“ — äusserte er sich zu Josef — ״würde ich gerne sofort in Ergebung sterben!“4) . , Seine innige Frömmigkeit und Offenheit gewannen ihm aller Herzen und jedes Gemeindemitglied erachtete es als seine Pflicht, ihn Samstag aufzusuchen, um ihm ״guten Sabbat“ zu wünschen.6) Am Vorabende־ des Versöhnungstages baten ihn alle um Verzeihung und er antwortete damit, dass er vor Beginn des Gottesdienstes in der Synagoge ausrufen liess: ״Es höre die ganze heilige'Gemeinde: unser Lehrer, Rabbi Isserlein, bittet alle um Verzeihung; wenn jemand an ihn eine Forderung zu stellen hätte, möge er bis nach d׳em Versöbnungstage warten.“ Josef, der Schreiber des Leket Joscher, bemerkt hiezu, dass nie jemand von ihm etwas zu fordern hatte. Isserlein richtete sein Hauptaugenmerk nebst den Gemeindeangelegenlieiten und den hach •allen Richtungen versandten Entscheidungen auf die Schule, die während seiner Amtswirksamkeit ,das Gepräge einer Hochschule trüg. Er befasste sich zwar auch mit;der Bibel ־ und schrieb einen Superkommentar zu, Raschi,0) den Hauptgegenständ seines Studiums bildete jedoch der ,Talmud. Die Einteilung des Studiums war anders, als heutzutage. Obwohl die Lehrer keinen .einheitlichen Vorgang befolgten, weshalb man, auch keine allgemein gültigen Regeln aufstellen kann, treten einige, gemeinsame Züge hervor. Die Kommentare sind unter den Lehrgegenständen nicht stark vertreten, besonders selten sind die älteren (Rischonim).'Der Grund hiezu liegt vielleicht in der Schwierigkeit der Bücheranscbaffung. Nicht einmal Isserlein besass ein Exemplar des Or Sarua und in ganz Wiener-Neustadt war kein solches zu finden. Die Schüler (Bachurim) liehen die Bücher voneinander. Eine Schwierigkeit lag auch in der Qualität der Bücher; damals standen nicht gleich neben dem-Texte die wichtigsten Kommentatoren wie heute. Der Text bildete ein Buch für sich, ebenso die Kommentare, sogar die Tossafoth und die Dezisoren waren separat abgeschrieben, was die Bücher ungemein verteuerte und das Lernen schwerfällig machte. ׳; , Bei Isserlein musste inan sehr darauf achten, die Tossafoth nicht auf ein Talmudexemplar zu legen, da 4) Leket Joscher II, 88 b. M י B) Leket Joscher I, 79 a; eine Ausnahme badete der ביאזרים יסד הגאון מהדר ישראל זציל על ,פדשי (» בחטשה חומשי תורה נדפסו של יד דניאל ממבירגי מאניוירשה,

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