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Jüdische Presse · 1926-04-30 · 18 (30.4.1926) · p. Seite 133

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
18 (30.4.1926)
Date
1926-04-30
Page
Seite 133 (sequence 3)
Language
German
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I Nr. 18 JÜDISCHE PRESSE 0 Aktivierung eines Referates für die jüdische Jugendbewegung bei der Israelitischen Kultusgemeinde. Ueber Beschluss des Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde wird dortselbst für die die jüdischen Jugendgruppen betreffenden Fragen ein eigenes Referat geschaffen, für welches vorläufig folgende Agenden in Aussicht genommen sind: 1. Evidetizhaltung jener jüdischen Jugendgruppen, welche Mitglieder im Alter bis zu 24 Jahren umfassen und unter Ausschluss׳ jeder Politik kulturelle Interessen verfolgen. 2. Intervention bei öffentlichen Körperschaften (Eisenbahnen, Jugendämtern der Gemeinde Wien, öffent* liehe Fürsorgeanstalten usw.) für solche Jugendgruppen, welche dem Referate ordmmgsmässig angemeldet sind. 3. Einrichtung von Führerkursen. 4. Entgegennahme von Anregungen, Berichten usw. der Jugendgruppen in bezug auf den Religionsunterricht, den Lehrplan und die religiösen Uebungen für die Jugend. 5. Abhaltung von Sprechstunden Dienstag und Freitag von 11 bis halb 1 Uhr, I., Seitenstettengasse 2, II. Stock, behufs Erteilung von Auskiinften, von Anleitungen in Angelegenheiten der Jugendfiirsorge, der Berufsberatung usw. Die Schaffung dieses Referates wird versuchsweise im Anschluss an die Jugendfiirsorge für sechs Monate in Aussicht genommen. Die Generalversammlung des ״Tiferes Bachurim"- Vereines findet Sonntag, den 18. Ijar — 2. Mai — um halft 11 Uhr vormittags im 1 Be bl hH a 111.;׳d rasch, IL, Grosse Schiffgasso 8, statt. A׳u׳s dem Kassabericht ist zu ersehen, dass im Jahre 1923 ungefähr 5000, irn Jahre 1924 6000, im Jahre 1925 700Q Schilling als Unterstützung an Baclmriin ausg-egeben wurden. Während aber noch im» Jahre 1923 S 5000 für 40, im Jahre 1924 S 6000 für 30, reichten die S 7000 im Jahre 1925 nur noch 1zu!r Unterstützung von 22 Bachurim, die an auswärtigen Jescbiwoth lernten!, aus. Oie Einkünfte dieses überaus verdienstvollen Vereines setzen sich teils aus Mitglieds-beiträgen. teils aus Spenden und Zuwendungen zusammen. An der Spitze des Vereines standen in den letzten drei Jahren:• Salamon Schreiber, Obmann, Dawid Sohlesinger, ׳OhmannsteHvertreter, Pinkas G.׳riu1h11t und Josef :Schick, Kassiere. Dawid'!Breuer, Schriftführer,’ Gustav Wesel, Moritz Steinhof.!Revisoren. . Ueber den Völkerbund referierten am 27. April im Festsaal des N.-ö. Gewerbevereines der frühere österr, Botschafter in Amerika Dr. Constantin D u m ba und Oberrabbiner Dr. C h a j e s, Wien. Botschafter Dr. Dumba behandelte in einem überaus klaren Referat in ruhiger vornehmer Weise die Ziele und bisherigen Leistungen des Völkerbundes. Er streifte die aktuellen politischen Probleme, die zur gegenwärtigen Krisis geführt haben, hob aber in wirksamer Weise alle die positiven, Schöpfungen hervor, die, besonders auf wirtschaftlichem Gebiet, den Völkerbund zu einem segensvollen Instrument gemacht haben, bezw. reichen Segen von seiner künftigen Wirksamkeit erhoffen lassen. Zum Schluss erbat er verständn.isvolle Mitarbeit vom Judentum, von dem man, besonders wegen seiner internationalen Beziehungen, besondere Sympathien erwarten muss. Oberrabbiner Chajes unter־ strich trotz pointierter Einwendungen gegen Details des ersten Referats als Jude das Bekenntnis zum Völkerbund, besonders zu dessen ethischer Seite. Seine von hohem׳• Ernst getragenen Ausführungen haben unzweifelhaft auf alle Anwesenden, ohne Unterschied der Parteistellung, einen tiefen Eindruck hinterlassen,-Um so befremdender wirkte es, dass gerade der Hinweis auf die prophetische Quelle des Völkerbundgedankens nicht ganz von jenem sittlichen Pathos getragen war wie die übrigen Ausfiihrungen des Redners. Auch die ermüdende und völlig deplacierte Begriissung von unbekannten zionistischen Füllrern zu Beginn der beiden Referate störte den Rahmen des sonst über den Rahmen einer Parteiveranstaltung hinausgreifenden Abends. Reise Wiener Grössrabbiner nach dem Osten, Wien. (AJPB.) Die Grossrabbiner aus der Riziner Familie, die infolge der Zerstörung ihrer Heimatsorte sich in Wien1 niedergelassen haben, pflegen alljährlich zum Besuch der Gräber ihrer Ahnen zu fahren. Der Grossrabbiner von Czortkow, Israel Friedraann, begibt sich Sonntag. Log Boomer, nach Czortkow, der H u s i a t. y n e r I Wien* I., Graben 12 goewo*o«o«(WQ«o«o«o«c1«o*o I Telephon 74>2-26 Telephon 74-2-26 | i i i o ו o o o o I o 8 § o o « i o o dem Trnttnerhof) Diese neueröffnete, grösste und modernste Werkstätte für Haararbeiten u. Schönheitspflege erzeugt Perücken, Scheitel u. Transformationen, für deren allererste Qualität der internationale Meister Karl Schiroky ieder Darrie persönlich haftet Unsere Einführungspreise sind sensationell billig! Ein unverbindlicher Besuch zeigt Ihnen die schönsten Bubiperücken . . von S 75 aufw. die schönsten Transformationen von S 35 aufw. dieselben mit Scheitel .... von S 45 aufw. und werden Ihnen für Reinigent Wasserwellen u. Reparieren Ihrer alten Perücken die billigsten Preise berechnet. Wir färben auch Ihr Haar auf jede gewünschte Farbe mit Original Henne und dauerwellen dasselbe nach dem allerneuesten Mayerschen Verfahren unter kdweder Garantie. 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Die Verblichene war durch' Energie und Herzensgüte, Gewerbeflciss und zärtlichsten Familiensinn, durch praktischen Weitblick wie umfassende Fürsorgetätigkeit gleichmässig und harmonisch ausgezeich־ net. Dank dieser ausgezeichneten Eigenschaften gelang es ihr gemeinsam mit ihrem Gatten Karl Altmann und1 ihren Söhnen ihr geschäftliches Unternehmen aus den geringsten Anfängen zu einem der grössten und vornehmsten Häuser Wiens auszugestalten. Trotz des Aufstieges blieb Frau Karoline Altmann ihren Jugendidealen treu. Der Synagoge Achdus Jisroel in der Rembrandt־’ strasse, die sie in ihren bescheidenen Anfängen zu ihren ständigen Besucherinnen zählte, war sie bis an ihr LebensJ Elnjährljer Hanoelskurs Wiener Einjähriger Handelskurs Talmud -Thora - Schulverein Volks- und ־־. ' für Knaben und Mädchen Wien, II., Malzgasse 16 Oest. Postspark.-Kto. 182.159 Spendet für das älteste und grösste jüdische Schulwerk Wiens! ging auch nicht *die geringfügigste Sache. Den Frauen verbot er z. B., beim Tad'c eines Verwandten gleich den Männern ׳einen Einschnitt in das Kleid zu!machen, da es sie verunstalte.14) Von seinen Schülern sind die bekanntesten ׳der bereits erwähnte Tyrnauer •Eisak ־und sein Neffe und späterer Nachfolger Isserlein. Nach Axons Tode fehlte es der Gemeinde kurze Zeit hindurch an einer einheätliehen und sicheren Führung. Meisterlein, den wir schon früher kennen lernten, wirkte zwar ׳eifrig im Rabbinatskol'legium; er hatte aber eine starke Gegenpartei und sogar in der von :ihm geleiteten Schule wurde gegen ihn Front gemacht. Elieser, Jossmann und Jeklein sind mit seiner Lehrmethode, dd er die älteren Ausleger (Rischbnim) ausser acht lässt, nicht zufrieden und wollen daher auf eigene Faust eine Schule gründen. Meisterlein war naturgemäss gegen diesen Plan, da er eine Schmälerung seiner Einkünfte befürchtete. R. Perez, ein Wiener- Neustädter Gelehrter, trat an Meisterleins Seite.15) Schließlich wandten sich jene drei Männer an Isserliein, der damals noch in Marburg wirkte, und dieser erlaubte ihnen die Griindiung der Schule mit d׳er Beschränkung, dass sie bei Hochzeiten keine Reden halten ׳un'd auch sonst Meisterleins Einkommen in keiner Weise verkürzen dürfen. Die Reibereien hörten aber nicht auf, da eben das angesehene Haupt fehlte. Die Parteien kamen mit ihren Streitigkeiten immer zu Isserlein, ׳dem die Sache bald lästig wurde. ״Wenn ich auch Frieden stifte,“ schreibt 'er nach Wiener-Neustadt, ״'denken sie doch nur an Krieg•“1״) Er beschloss daher, sich der Polemik fernerhin zu enthalten. Endlich söhnte sich Meisterlein, wie es scheint, doch mit Jossmann aus, da wir später beide mit dem 14) Lekct Jos eher III. 73. 16) Israel Brouna a. a. O. 227 (9ö׳(b). Dass dieser Pere׳z in Wiener-Ne 11 Stadt lebte, seht. daraus hervor, dass er schreibt פה נוישמט . Bei Pere!z’ Tiade hielt teserlmi eine grosse Trauerrede (iLeket Jose,11er II, 73 b). 10) Pessakim 137. aus der Rheingegend gekommene 11 R. Eisak Lev'i17)'zusammen i׳m Rabbhiatskollegium finden.: 17) Bmiina a. a. O. 38 (16 a).! (Fortsetzung folgt.) Zum Woohenabsokinitf. Den Pleonasmus אמיר!!אמרח > mit dem die besonderen Heiligkeitsgesetze der Priester י eihgeleitet wird, deuten unsere Weisen folgend: להזחיר גחלי□ על הקטנים erwachsenen, volljährigen Priester haben die Pflicht, den jüngeren, Heranwachsenden Priestern diese besondere Lebensheiligung einzuprägen. — Nun fragt es; sich, warum gerade bei diesem Gebote dies betont wird. Das ושננתם לבניך gilt ja für die ganze תורה Warum gerade hier eine nachdrückliche Hervorhebung dieser מצויה? — Die Be- ׳griindimg mag folgend gegeben werden: Das: Priesterkind, wie alle jüdischen Kinder, sehen iu Schule und Haus, wie die Thoravorscliriften befolgt werden.. Der Lehrer, die Nachbarschaft, die Kollegen, alles beobachteten שבח חפילן USW. Diese lebendigen Beispiele wirkten am besten auf die Kinder ein und es bedurfte keiner. besonderen Ermahnung. Anders verhält es sich aber bei den Priester- Vorschriften. Der Lehrer, die Umgebung, die keine כהנים sind, beobachteten nicht diese Gebote. Daher musste der priesterliche Vater seine Kleinen besonders lehren. Aehnlich ist unsere Lage als jüdische Gemeinschaft in der Gegenwart. Auch wir sind als: □ממלכת כרוני> als Priestervolk zu besonderem, heiligem, Lebenswandel verpflichtet. Aber unsere Kinder können in den allgemeinen Schulen, in der Umgebung selbst der besseren Klassen der Völker, in deren Mitte wir wohnen, keine Muster dieses heiligen Lebenswandels sehen. Vieles, was die 1י0מ tleriie Mode gutheisst, ist nach der Anschauung unserer heiligen Thora ein Verbrechen. Es ist daher unsere heilige Pflicht, diesen schädlichen Einflüssen durch Lehre und Beispiel zu begegnen,. Am besten beugen wir ihnen vor, wenn wir unsere Kinder jene Bildungsstufen, die auch an' religiösen Lehranstalten zu erwerben sind, nicht in solchen Anstalten erwerben lassen, in denen Religion ausgeschaltet ist, die das religiöse Leben unserer Kinder sehr schädlich beeinflussen. Rabb. Dr. M. Wundermann, Wien. der Adas Jisroel, Wien, IL, Nestroy!gasse 11 Spendet für den Seite 133 ende in liebevoller Anhänglichkeit zugetan. Die Talmud T h o r a - S c 11 u 1 e in der Malzgasse, die noch vor Jahr4 zehnten als Armenschule die erste Erziehung ihren Kindern gab, wurde nicht zuletzt durch die verständnisvolle׳ Unterstützung und Förderung von Frau Karoline Alt mann und ihrer gleichgesinnten Familife zu dem grössten jüdF sehen Schulwerk Wiens ausgestaltet. Besonders die in den jüngsten Jahren angegliederte Mädchenschule erfreute sich ihrer segensreichen Förderung. Anlässlich ihrer 60. Geburtstagfeier im März 1923 hat Frau Karoline! Alttnann ihren Ehrentag nicht würdiger begehen können, als dass sie alle Kinder, die an der Ausspeisung ded Schule teilnahmen, reichlich beschenkte. Aber nicht nitf diese Institutionen, mit denen sie persönlich durch ihre! Jtigendcrinnerung verknüpft war, sondern fast alle Wohlfahrtsanstaltcn Wiens, ohne Unterschied von Partei und Richtung, genossen in hohem Masse die Förderung, der Familie Altmann, die in seltenem Masse den sozialen Pflichten eines jüdischen Menschen in der heutigen schweren Zeit gerecht ward. Die dankbare Anerkennung zeigte sich bei der innigen Anteilnahme anlässlich der Beisetzung, die Dienstag mittags unter fast einzig daJ sethender Beteiligung aller Kreise des jüdischen Wien! stattfand. Das laute Schluchzen der Armen, Bedrückten und Unglücklichen, die in Karoline Altmann ihre grosse Wohltäterin beweinten, gaben ihr das letzte würdige! Geleite. I Die Barmizwoh-Feier des Sohnes von Rabb. Bene“ dikt (Adas Jcschurun) fand unter massenhafter Beteiligung aller Kreise der Wiener orthodoxen Judenschaft, Samstag, den 10. Ijar, nachmittags, statt. Der Barmizvvohjunge trug eine längere wohldurcndachte Charifoth-Drascha vor, der er dann noch einige Worte Agada hinzufügte. Sowohl dem Vater, wie seinem Sohne wurden anlässlich der Barmizech-Feier zahlreiche Ehrungen zuteil. Die neue Leihing (des Vereines ,jHlsachdlutl» Jereim“.!Wie uns (das Sdcreitciriialt ,des Vereines Hisaduduth Jereim mit teilt, hat der Vorstand des Vereines eiinen igesclhäftsliülirenden Aussdms's gewählt, ׳der. aus folgenden Herren׳ besteht: Samuel Niissenfbaum, Obimann,!Nach11׳m Löwi, Olbmannsteiveirtireter, Marikas ׳Hornstein, Salamon Aschkenasy, Moses■ (Franke 11, Bert-söh Klöinmann, Abr’alham Söhapira, Dips (Geldwert), Kassier, Scihah9e Schöiiiifeki, Scliri-itfiiiiirer. Agndasieg in der Becleaner (Transsylvanien) Kultusgemeinde. Ohe Kultusgemeindewahleii i׳n Beclean fanden vorige Woche statt. ׳Nach ene rgfeolner Propaganda geilamg es ■der Agindia. die Majorität der Vorstandssitze zu gewinnen. Unter. 11 Mitgliedern worden 9 Agudisten und zwei Zionisten gewählt: Gemeiindepräses wurde Herr S. Leib Rosenberg, der zugleich Gründer und Vorsteher der Becileaner •Ortsgruppe ist. Die Wahlen in der benachbarten S z a m 0 s m j v •a r e r Gemeinde, die ebenfalls Chol Hamoed Pessacb stattfanden, waren nicht so erfolgreich-, obwohl hier zumindest 90 Prozent der Gemeindemii'tglieder a®ud׳istlisob gesinnt sind. Sie haben es aber .minterlassen, Sich zu organisieren und mit einer speziellen Liste in die Walh!li öinizutreten. ’ * Oradea -Mate. Sonntag, den28 ׳. Nissan!veranstalteten׳ die Ze:ire Agudas Jisroel \v.’e alljährlich ein Absclitedsfest für die Bachurim vor 1ihr.e,r Abreise mach den verschiedenen Jesch'i!־ woth. An dem äusserst gelungenen Feste haben das Rabbinat und sehr viele Gemeindemiitglieder alle Jeschiwothbacliurim und •die Mitglieder ■der Zeiine Agudas Jiisroelfeifeenammen. Der W,i1׳scbmiTzer Reiblbe less sich durch seine Söhne den Wolochowitz-er und. den Polianer Raw vertreten. Der Wolocliowitzer Raw hat ln einer warmen Ansprache die Jeschiwabadbuniim gefeiert. (Das Festbankett!dauerte iin! iSrölhliicilTSter Stirn- .miung, gewürzt von ׳geis-tre-ichen TH10ra;w0<rten!der Badhurim, bis in die s׳päte ■Nach't Ihimcin. — Diiie [Piirlke Abotih-Vorträge ׳iin dem Saale ider Ze-iire Agudas׳' Jiisroel!hat •Rafbibi׳ Baulich Hager, der Poltoner Raw, eröffnet. Di/& Kultusgemeinde Mähnisch-Ostrau banft eän orthodoxes Bethaus. Mäbr i-s c h-Os trau (AJPB.) Am 8, April di, J. hat der Kiulhisrat in Mätiriisdh-Ostrau den Beschluss ,gefasst, einen Tempel nach orthodox-jüdischem Ritus zu errichten. Mit dem Bau wird am 15. April d. J. begonnen. Derselbe muss vertragsgemäss am 15. August d. J. fertiggestellt sein, so -dass die Einweihung noch von den grossen )Feiertagenstattflnden wird. ■ .;: i >1_a INJ Rabbinerwahl in Samoryn. 'In der am 11. Bzar stattgefundenen Wahl wurde!Herr Rabbiner Koppel Singer, bisher Dajon in Kesmark, zum Oberrabbiner von Samocyn gewählti Die Installation des neilgewählten Oberrabbiners findet — wie man uns berichtet — am ל״ג בעומר statt. (Wir gratulieren der Gemeinde Samoryn zu :der guten Wahl und wünschen Herrn Oberrabbiner Singer צלח ורכבי — Die Redaktion.) Rabbi Jose! Fleisohmann זצ״ל Unmittelbar vor Rfidaktionsschluss erhalten wir -die Trauerbotschaft vom Hinsche-iden Rabbi Josef Fleischmanns in Szerd-ahely. Rabbiner Fleischmatui zählte zu dem alten Geschileohte gediegener ,und gründHaher תלמידי חכמים aus der Sohuie des כתב סזפר ז״ל die תורה und unverfälschte יראת השם harmonisch •in sich vereinigten. ׳Er ii-berscliritt das achzigste Lebensjahr und wirkte seit Jahrzehnten als דיין in Szerdah-eiy, wo er sich grossen Ansehens erfreute. Das gesamte Indentum hat mit seinem Hinscheiden einen iineirsetjzlichen Vörlust erlitten. תנצב״ה. Wer schenkt öden borgt eine Nähmaschine der Agudas Isroial-Mädcheiigruppe in Bratislava? von Tarnow גאין אדיר des ספרים Die können gegen Voreinsendung des vollen ר' מאיר אראק זצ״ל Betrages nebst Porto bei der Administration der ,Jüdischen Presse“ in Bratislawa bestellt werden. Und zwar: Kc 35.-- אמד יושר ח״ב Kc 35.- אמד יושר ח״א Ko 18 - מנחת פיטום על יףר Kc טל תורה Alle Sorten von Därmen «n<1 Kattsmagen verlässlich orth. כשף bei Josef Templer, Bratislava, Zidovska 6 (Slowakei), Drucksorten ״״־^rsr* Scharf & Schwimmer, Bratislava, Judeng» 30-32 or“?pTO Selchwaren ו,” IGNAZ RUJDER, BRATISLAVA. D00A

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