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Jüdische Presse · 1926-03-26 · 13-14 (26.3.1926) · p. Seite 102

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
13-14 (26.3.1926)
Date
1926-03-26
Page
Seite 102 (sequence 6)
Language
German
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JÜDISCHE PRESSE Nr. 13/14 Seite 102 Autoritäten Amerikas so ausserordentlich erschweren, eine 1111־ abJiäJisrise', ■ihrer eigenen Einsicht entsprechende Wirksamkeit zu entfalten,!ist schon viel geschrieben worden. Auch hier kann nur eine starke Aguda-Organisation allmählich den GesundiHigsprozess einleiten. Einstweilen ist es ein erfreulicher Erfolg,!dass mehr als hundert Rabbinen den Mut gefunden haben, ungeachtet des Terrors der Presse,, für Agudas Jisroel und den Keren Hajischuw einzutreten. Die Sammlungen für den Keren Hajischuw. deren Erfolg fiir die wirtschaftliche und kulturelle Arbeit der Aguda in Erez Jisroel ■eine Lebensfrage bedeutet, haben dank ■der Hingebung Dr. Elirmams und seiner Mitarbeiter einen schönen Anfang genommen. Es wäre aber ein verhängnisvoller Fehler, wollte man aus Stimmungsrücksichten die Tatsache verhehlen, dass das Ergebnis dieser Sammlungen bisher weit hinter dem minimalsten Bedarf der agudistischen!Palästina-Arbeit nach!ihren! '■jetzigen Stande, 1um wievielmehr im Verhältnis 1zu׳r notwendigen Ausgestaltung ■des Werkes zuriickbleibt.!Es iwar meines Kollegen!Herrn Wresclmer u!nd meine Aufgabe, die Arbeit Dr. Ehrmanns in dieser Hinsicht, insbesondere ■in!den begüterten!11 p ,town-,Kreisen za! ergänzen; ich׳ muss aber sagen, dass Wunsch und Eifer dieser Kreise, an dem Aufbau eines wahrhaft jüdischen Erez' Jisroel unter wesentlichen materiellen Opfern mitzuwirken, doch noch erheblicher Steigerting fähig!ist. Selbst die den Zionismus grundsätzlich ablehnenden Schichten müssen zu positiv agudistischer Leistling erst erzogen werden. Am ■erfreulichsten ist der Widerhall, den der Ruf der Aguda in den Kreisen der Jugemd gefunden hat; man darf erwarten, dass gerade die Jugendorganisation sich rasch entwickeln und auch die .״Pirclie Agudas Jisorel“ Hand in Hand damit erstarken werden. Ueber unsere Verhandlungen mit dem Joint, glaube ich sagen zu dürfen, dass die oft beklagte mangelhafte Vertretung der der Aguda nahestellenden Thora-Institutionen des Ostens in den zentralen Organen der grossen Hilfsorganisation den Wünschen der leitenden Persönlichkeiten keineswegs entspricht. Es ׳ist zu hoiffen, dass ■ein Wandel zum Besseren in dieser Hinsicht nicht ausbleiben wird. , Eine von wohlwollender Seite angeregte Aussprache mit dem amerikanischen ״Misraclui“ wegen des Versuches irgendwelcher gemeinisainer.jjraktischer Arbeit fiir Thorazwecke ist, obgleich wir uns dazu bereit erklärten, nlicht zustande gekommen. Eine Genugtuung war es mir, gelegentlich meiner Reise dem Präsidenten Coolidge gegenüber Zeugnis ablegen zu dürfen für die Tatsache, dass das jüdische Volk seine hiistorisehe Aufgabe, Träger des Gottesgesetzes zu sein, auch heute nicht preisgegeben hat, dass eine grosse Volksorganisation wie ״Agudas Jisroel“ fiir die ewige Herrschaft!der Thora im jiidisehen Volke zeugt und dass diese Organisation, Treue zur Veggangenkreit mit lebensfrisdher Ku'burh-eaidigkett, verbindend, ■ auch in Amerika ,feste Wurzeln geschlagen hat. Dass in den orthodoxen Massen■ Amerikas selber die Bedeutung einer soldien unmittelbaren Vertretung des historischen Judentums vor den Völkern geahnt, vielleicht schon erkannt und gewürdigt wird, zeigte sich mit erfreulicher Deutlichkeit ׳.in der grossen Versammlung ■in Cooper-Union, die auch in dieser Hinsicht einen Erfolg Ifiir unsere Bewegung bedeutete. Frankfurt—Würzburg—Wien. Von Rabbiner Dr. Raphael Breuer. In diesem Jahre ist ein grosses Jubiläum fällig. Im׳ kommenden Sommer wird ein halbes Jahrhun.de.rt vergangen sein, seitdem das orthodoxe Judentum in Deutschland, zunächst und zum ersten Mal aus der Hand des preuss'M sehen Staates, die gesetzliche Möglichkeit erhielt, in der Form von unabhängigen, neologen Einflüssen durchaus entrückten Gemeinden, sich selbständig zu konstituieren.1 Hierzulande pflegt man . sich an dieses Ereignis nur mii sehr gemischten Gefühlen zu erinnern, weil in jenem Sommer, der uns vor 50 Jahren die Freiheit brachte, zugleich die Stunde unserer inneren Zerklüftung schlug. Umsomehr sollte es die Aufgabe der in der Agudas Jisroel geeinigten Weltorthodoxie sein, jenes/ Ereignisses als einer wichtigen Etappe auf dem Wege unserer Selbstbesinnung iß 100% REINES*FETT AUS KOKOSNÜSSEN כשר . mit ungetrübtem Frohgefühle zu gedenken. Denn schliesslieh haben wir Uns in der Agudas Jisroel nicht bloss zur Lösung praktischer Gegenwartsaufgaben, nicht bloss als Wegbereiter der Zukunft, sondern auch zur Sanierung von Misständen und Uebeln, die aus der Vergangenheit zu uns herüberwirken, zusammengefunden. Im folgenden möchte ich in aller Kürze das schlimmste aller Uebel darlegen, an dem wir in Deutsch־ land laborieren. ״ Als in den Sechzigerjahren des vorigen Jahrhunderts die rabbinischen Grössen Ungarns die Parole zur' selb־ ständigen Konstituierung des orthodoxen Judentums aus־ gaben, konnten sie von vornherein auf die unbedingte Zu־ Stimmung der überwiegenden Mehrheit des orthodoxen Publikums rechnen. Die orthodoxen Gemeinden waren da, man brauchte sie bloss unter das Dach einer gemeinsamen Organisation zu bringen und für die letztere die staatliche Anerkennung zu gewinnen. Die nicht mitmachen wollten, blieben eben ausserhalb der Organisation, die selbständige Konstituierung der Orthodoxie konnten sie, eben weil sie draussen blieben, nicht hindern. Anders lagen die Verhältnisse in Deutschland. Durch' das Gesetz von 1876 sollten orthodoxe Gemeinden nicht organisiert, sondern erst geschaffen werden. Selbst die Gemeinde, von der in diesem Halbjahrhundert die mächtigsten ,orthodoxen Impulse für das deutsche Judentum ausgingen, die israelitische Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main, war bis 1876 staatsrechtlich überhaupt keine Gemeinde, sondern bloss ein Anhängsel der neologen Hauptgemeinde, und sie blieb dieses in Wahrheit noch bis 1899,־ in welchem Jahre sie der Hauptgemeinde, gesetzlich koordiniert wurde. Dazu kommt der weitere Ünterschied, dass der Freiheitskampf der deutschen Orthodoxie zunächst nichts anderes als eine Frankfurter Lokalangelegen' heit war. Er wurde erst dadurch in einen grösseren Rahmen hineingestellt, dass der Würzburger Rabbiner S. B. Bamberger dem*Frankfurter Rabbiner S. R. Hirsch bei der Austragung dieses Kampfes in den Rücken fiel. Die Selbständigkeit der Orthodoxie, die in Ungarn ein längst abgeschlossenes Faktum war, ist für Deutschland durch diesen Würzburger Dolchstoss zu einer diskutablen Frage gemacht worden, die eine Spaltung der Orthodoxie herbei׳ führte, an deren Auswirkungen wir noch heute zu leiden haben. ן י י Der Kampf zwischen Frankfurt und Wiirzburg wäre fiir die öffentliche Meinung der deutschen Orthodoxie als־ Keren Hatora Unterstützt insgesamt über 500 Thoralehranstalten in Palästina, Oesterreich, Litauen, . Lettland, Polen. Rumänien usw. mit insge- _ samt 250.000 Schülern. Spendet fiir Keren Hatora■ Ost. Postsparkassenkonto Nr. 143.056 nahm bei den 'Juden'׳eine Anleihe auf und es scheint, dass in diese Zeit ein den Juden in Wiener-Neustadt, Neun- Kirchen . etc. erteiltes Privileg-him fällt.1'׳) Dieses Privilegium scheint aber, wie .so viele andere, nur auf dem Papier vorhanden gewesen zu sein, denn schon im Jahre 1443 begegnen wir in Wiener-Neustadt wieder ■einer Aiisschliessung der Juden von Ae'mtern.4) Die rechtlichen Verhältnisse der Juden änderten sich in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ׳nicht mehr bedeutend. Die Herzoge sogen sie aus ׳und — wie man eine ausgepresste Zitrone zuletzt wegwirft — im Jahre 1496 begann die Vertreibung. Das innere Leben (bis 1496). Aus der ersten Entwicklungszeit der Gemeinde kennen wir nur die Rabbiner. Die geistigen Führer der Wiener-Neustädter Juden genossen — wenn sie auch nicht ■immer Wortführer waren — in jenen Zeiten einen ziemlich guten Ruf ׳und waren meist auch literarisch tätig. Aber selbst in ihren Werken finden wir. nur sehr wenige Daten über die Gemeinde!selbst und wissen fast gar nichts über ihre erste Zeit. Zwei Frauen sind tms aus dem 13. Jahrhundert be- Rannt, deren Andenken zwei Grabsteine bis auf den a) Dar Ti׳td ■desselben lautet: ״Ei!1 Schatz und Scharmbrief van ■Hertzog!Wilhelm und Albreclliten von Oesberreiäi auf all .!!u-disl1lh-a.it zu der Neustadt, Neaikirdhen׳, •die dislhal'b des Sümeaiiings vud vnmle-r vnd Ob •der iEnns sesshaft v!nd Con- ■firmatian aller 1!!rer Privilegii 1401“, ■s. Schlager, Wiener Skizzen aas •dem Mittelalter. 4) Winter, 'Urkundliche Beiträge. heutigen Tag ■erhalten haben. Gitah, die Frau Schaloms, starb am 25. Ab 5045 (28. Juli 1285). Die in sehr primitiver Weise gravierte Inschrift lautet: זאת י מצבת קבס־־ת] מי ת [ג]יטה אשת י [בי] שלום שהלכ[ה] לעולמה כ׳ה לאב שנת י מ״ה לפיט לאלף שישי לבריאת עולם ת״נ״צ״ב״ה אמן ,אמן סלה ״Das ist das Grabmal der Frau Gitah, der Gattin R. Schaloms, die ׳in die Ewigkeit einging am 25. Ab, im 6. Jahrtausende der Weltschöpfung, im 45. Jahre. Ihre Seele usw. Amen, Amen, Selah.“ Schweinburg a. a. O. liest: זאת מצבת קבורת מרת נוטה אשת ר, שלום שהלכה לעולמה פה לאב שנת מ׳ח לפרט לאלף שישי לבריאת עולם ת״נ״צ״ב״ה אמן אמן סלה Die am Fusse der Inschrift angebrachte Jahreszahl in arabischen Ziffern ■ist nicht mehr leserlich und es kann bald zu ungunsten Frankfurts ausgegangen, hätte Frankfurt nicht an Wien eine Stütze gefunden. Die tiefgründigen, nie widerlegten, weil unwiderlegbaren halachischen Auseinandersetzungen, mit welchen der Frankfurter Rab־ biner S. R. Hirsch den Würzburger Angriff zurückschlug und die schon vor 50 Jahren die bewunderte Anerkennung der ungarischen גדולים gefunden haben, sie suchten und fanden ihre Krönung und Stütze in den von Rabbiner Salomon Spitzer in Wien im Jahre 1872 herausgegebenen ,,Rabbinischen Gutachten betreffs der vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde in Wien am 21. Jänner 1. J. gefassten und zur' Ausführung gebrachten Reformbe- Schlüsse“. Diese Gutachten von 400 Rabbinern, zu denen auch der Würzburger gehörte, erklärten, ״dass derjenige Jude, welcher nicht an die einstige Ankunft eines persönliehen Messias aus der Nachkommenschaft Davids, an die Wiedervereinigung des jüdischen Volkes im heiligen Lande und an die Wiederherstellung des in der Thora gebotenen Opferkultus glaubt, als ein vom Judentum Abgefallener zu betrachten ist, dass ferner die Eliminierung oder Unterlassung der rituell eingeführten Rezitierung der auf die erwähnten Verheissungen sich beziehenden Gebetstellen einen Abfall vom Judentum involviert, dass daher der gesetzestreue Jude mit Personen, die sich einer solchen Apostasie schuldig gemacht, nicht in einem religiösen Gemeindeverband bleiben darf und kann, und nach jüdischer Lehre jede Steuerleistung an eine Religionsgemeinde, deren Vert eler solche, die göttlirhen Verheissungen verleugnenden Beschlüsse gefasst und deren Institutionen nicht •auf der unerschütterlichen Basis des im Schulchan-Aruch kodifixierten Religionsgesetzes stehen, verboten ist“. Erst diese Berufung auf Wien hat den Zweifelnden und Zagenden bewiesen, dass es bei dem Kampfe zwischen Frankfurt und Wiirzburg um die Klärung einer jüdischen Weltfrage ging, von der damals noch niemand ahnte, dass sie 50 Jahre später mit noch viel grösserer Leidenschaft und Erbitterung vor dem Forum der gesamten Judenheit der Welt zum Austrag kommen sollte. Denn was zur Zeit 1m Vordergründe des jüdischen Interesses steht, das ist doch wohl in der Hauptsache die Frage: Welches ist die richtige Einstellung zu den Problemen, die sich um die Begriffe Religion, Nation, Messias, heiliges Land, vor allem aber um aas Problem aller Probleme gruppieren, ob die Orthodoxie als Träger und Inbegriff des Judentums oder nur als eine Partei innerhalb des Judentums sich zu begreifen habe. Der Frankfurt-Würzburger Kampf wird heute in der ganzen j_ü d i s c 11 e n Welt ausgetra ge n. Sein Hauptschau platz aber ist •das heilige Land.! Als die Agudas Jisroel vor 14 Jahren die ersten schüchternen Gehversuche machte, erwarteten alle, die in Deutschland der Würzburger Richtung anhingen, dass es dieser Organisation gelingen werde, die jüdischen Verhältmsse in Deutschland'in ihren! Sinne zu sanieren. In der Tat hat es in den ersten Jahren so ausgeschaut, als ob die Aguda drauf und dran wäre, das ״kleinliche Parteigezänk“ der Vergangenheit in einer höheren Einheit aufzulösen. Es sollte anders kommen. Der Frankfurt-Würz-׳ burger Kampf ist durch die Aguda nicht begraben, sondern im Gegenteil vertieft und verbreitert worden. Heute kämpft die Aguda im heiligen Lande für die Selbständigkeit der orthodoxen Gemeinden gegen die vom Misrachi unterstützte Anmassung des Zionismus, als die einzig legitime. Vertretung des palästinensischen Judentums von der englischen Regierung anerkannt zu werden. Vom ״Achduth“ zum Misrachi führt eine gerade Linie, ebenso wie das Wien' des Rabbiners Salomon Spitzer in dem Wien der Agudas! Jisroel eine ungeahnte Auferstehung fand. Und wenn vor kurzem in■ der Mandatskommission des Völkerbundes, anlässslich der Beratung des orthodoxen Freiheitskampfes in Palästina so viel von Frankfurt die Rede war, indem einer der Herren, der offenbar ganz unter dem Eindruck■ zionistischer Einflüsterungen stand, den Selbständigkeitsdrang der palästinensischen Orthodoxie als eine, Frankfurter Mache hinzustellen sich erkühnte, so hat dieser Herr em sehr m a n g e 1 h a f t e s V e r s t ä 11 d n i s für das natürliche Wachstum einer Idee verraten. Was heute 1m Kampf der Geister ״Frankfurt“1 * bedeutet, das braucht nicht mit den unlauteren Mitteln einer demagogischen Mache künstlich eingepflanzt zu werden, das wächst schon von selbst mit der Macht der Wahrheit aus der Erde hervor. Nur Geduld! Ein grosses Jubiläum ist im kommenden Sommer fällig: die 50. Wiederkehr des Tagesj mit welchem die politische Bedeutung Frankfurts für die jüdische Welt- Orthodoxie begann. Wenn bis dahin ״Frankfurt“ in Erez Jisroel auferstelien sollte, dann wäre dieses Ereignis mehr als eine Jubiläumsfeier: es wäre ein historischer S i'111 n e a k t, d e r d i e S t r ecke F rankfurt—WürzI bürg — Wien nachträglich aus einem Leid e 11 s w e g 111 eine via t r i u m p h a 1 i s v e r• w a 11dein würde. daher, da auch ein Wochentag in der Inschrift nicht angegeben ist, nicht entschieden werden, ob es sich um das Jahr 45 oder, wie Schwein'burg liest, um das Jahr 48 handelt. Dieses •und das nunmehr folgende Epitaph sind ׳ die ältesten ■unter den an der Stadtmauer in ■Wienei- Neustadt;befindlichen Grabsteinen. Die zweite Frau ■ist Han-nah, -die Tochter Jakobs, die am 28. Sivan-5046 (19. Juni 1286) verschied. Ihr Mann beweint sie in folgenden schwungvollen Versen, die von hoher Intelligenz Zeugnis ablegen: אבכה במסתי־ם ואסונן בחדרים והספד אעירה וקינים אגבירה על כלי חמדה אשר מני נאבדה זוגתי מרת חנה בת ודד יעקב שהלכה לעולמה בכ׳ח לסיון ביו[ם] ג׳ שנתמ׳ו לפיט לאלף שישי תהאניצ״ב׳ה א[מן] ם[לה] ״Im Verstecke weine ich und insgeheim!klage ich, Trauer erweck’ ich und mächtig beginne ich die Trauerlieder ob des Kleinods, das mir genommen wurde: meine Gattin, ׳Frau Hannah, ■die Tochter R. Jakobs, welche Dienstag am 28. Sivan, im 46. Jahre nach der

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