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Jüdische Presse · 1926-03-19 · 12 (19.3.1926) · p. Seite 93

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
12 (19.3.1926)
Date
1926-03-19
Page
Seite 93 (sequence 5)
Language
German
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Nr, 12 JÜDISCHE PRESSE Seile;93 mmmi Im e> «5 ■s. o s 1 o w sm k ® £ »•י»•« i m9m* Jahresversammlung der orthodoxen Rabbiner in der Slowakei. " 'Dienstag, den 23. Adar versammelten sich die orthodoxen '^Rabbiner der Slowakei.in Poprad zu. ihrer Jahresvcrsamm- /Jjflig. .'.Fast sämtlfclie prihodoxen Rabbiner waren• •crsclitenen und beteiligten sieh lebhaft an den Verhandlungen. Die Tagung fand Jn7 Zeichen der bewegten Ereignisse des letzten Jahres statt lind, war von dein festen Entschlüsse beherrscht, sich von der Bahn des echten lind unverfälschten Thorageistes unter keinen Umständen abdrängen zu lassen. Auf der Tagesordnung standen denn auch fast ausschliesslich Fragen, die tim Zusammenhänge mit der antiorthodoxen Propaganda der Zionisten und Nationalisten auigetancht sind und eine Lösung dringend er- 41eisd1en. Im Vordergründe beschäftigte sich die Versammlung mit den modernistischen Bestrebungen der zionistischen Gegner des religiösen Judentums, die., eine Säkularisation (Verweltiichimg) der Gemeinden und aller jüdischen Institutionen zum Ziele, haben. Vor allen Dingen betrachten es die Rabbiner des Landes als ihre Pflicht, den Standpunkt' des historischen, ..,religiösen Judentunis gegenüber der zionistischen Idee •von.e■in.e m.,n a tion ä 1 e 11 J nden 111m 011׳ ne; bin de.n de V־er pf li ch t 1111־• g auf d a s Re 1 igio 11 sgc s־e t z ־in׳ ׳unzweideutiger!Klarheit zum Ausdruck zu bringen' und die .־praktisdien Konsequenzen aus dieser' ׳Feststellung zu ziehen;.. Besondere Aktualität erlangte diese neuerliche. Feststei;• dwig •durch die Gefährdung des religiösen Charakters der. ־. Ger ■“4manden durch die zionistische und' misrachistische Agitation, ,die nait 'dem orthodoxen Judentum in Widerspruch stehende jiatiprialistisclie . Tendenzen•, in die Gemeinden hhieinzutragen wachtet. In der vor einigen Monaten ,in K o s i.c e - statt- .׳gefundenen -grossen orthodoxen Landesversammhing wurde in -deirüicher. und entschiedener .:Weise gegen diese Zerstörungs- nrbeit' der Ziönisteil und MisraChisten Stellung׳ genommen., Die . Bo.pr.ader ‘Versammlung; ,der׳! ־R ab bIhe r müsste י" als ־ei n zjg b e r n f.>e rie . a ui for i.t a t'i •v e. r e 1 i g I Öse .‘ K ö r p .er s c 11׳■ a f t a 1 •l.c r;0 ׳■r. 111-0 •d o x.e 11 - G e in e i 11,d 011 des Lä'ntl'es im Bewusstsein iJiner schweren׳ religiösen rVerähHvbrtimg über diese Frage e n d g ii 11 i g entscheiden. Das geschali auch, in der einhelligen Annahme von einigen Resolu- .׳tibilen, die sämtliche orthodoxen!Rabbiner des Landes mit ihrer eigeriliäudigen Unterschrift'bekräftigten. ׳ ידי;... Deh;Vorsitz;'führte der Präses des׳': 'Rabbinerkpmitees ^.^wniabSnier'•AkibaS.chre i berTvoh .Bratislava. Als Schrift- ,,..,lidncqr. :fun®er|e11 die;Herren..Oberrabbiner!Ungar (Tniava) ,,äj׳njd׳.., T. an pe n.b a u m; (Moldava), In seiner überaus bewegten ,.:;.und .von hohem .•׳En1st..^'tra.genen׳’:Ef.önnim'gsreäe' schilderte;;der, :;Vorsitzende die gege.nwärt.igen;׳Zuständeji׳m Judentum 'überhaupt , ׳und, in, den Gemeinden. ..׳׳־ unseres .Landes; im besöhdpren " lind - forderte die Versammlung auf,על פי דין ודעת ר/לרה ihre ־ An-; «kd1ten.:-zum Ausdruck,••zu bringen. . Oberrabbiner Pr age r. •‘öFtoprad)-begriisste die Rabbiner :im " Namen' der Gemeinde , und ' deH Vorsitzende dankte für die freundliche -Aufnahme, 'die.•.die. : 'Versammlung ׳'hier gefunden hat.'.Nach* dem;Referate: des Herrn - ■ i;0bfeirab|lners •Spi t'z e r (Spisske •‘Podhradie):. entspann־ ■sich . eine .sehr rege Debatte, die mit der einstimmigen Annahme'der .,vorgesclüageneri Resolutionen endete..Es wurde;׳beschlossen, die Resolutionen gemeinsam mit den früheren rabbinisohen Kundgebüngeii über die zionistischen und misraehistischen Bestrebungen den Gemeinden־;bekanntzugeben, .׳..• יי, ••׳ ־... : Nach' Erledigung der Hauptpunkte!wurden noch folgende v'Besäilüsse •gefasst:. ■־’ •'׳',l. Die’ Rabbiner werden verpfliditet, - die Matriken über die jüdischen Söhne und Töchter auf •das genaueste unentgeltlich weiterzuführen und T r a u u 11 g e 11 nicht vorzimehmen, "bis nicht :eine ■Bescheinigung vom Hcimatsrabbinate des Bräutiganis und der Braut vorgelegt wird, dass keinerlei Eliehindemis Vorhänden sei. ■;.;.,2 ׳. Ueber. die Einhaltung des;§ 51 der Statuten, wonach nur drei Rabbiner gemeinsam berechtigt sind,. Rabbinatsautorisationen zus erteilen, soll in Zukunft ׳strenger gewacht werden. . . ‘ :' 3.; Die Rabbiner sollen ihre Gemeinden auf die vielfach :ä11׳fgeia11Chteu Fälschungen von פסח-Weinen durch' Beimengung von Zucker aufmerksam machen. . 4. Die Rabbiner sollen ihren ganzen Einfluss ׳für die Erhaltung •der jüdischen Gesittung ׳geltend machen, , gegen die Ueberhandnahme ' von Tanzünt ׳erhalt ungen .;lid unke 11!sche r Frauenkleidu 11 g ankämpren und besonders bei Trauungen, Zusammenkünften und in den Tempeln; 1darauf strenge achten.. ״ 5 " '׳• ). Die in' Podkarpatska Rus propagierte;Gründung eines ׳ :.vbm orthodoxen Landesstatut ׳abweichenden ״G e m e-i 11 d c- ׳ b undes“. wird einstimmig aufs schärfste: verurteilt, .• ׳ ׳'׳Ausserdem gaben sich die Rabbiner gegenseitig; verschie-: flene Anregungen über Angelegenheiten der rabbinisclien Praxis. ׳ 'Zum Schlüsse gab der Vorsitzende seiner Genugtuung) über' den schönen Verlauf und' die guten Resultate der Tagung!’Ausdruck •uiic^.bat. die ׳versammelten Rabbiner, die Gemeinde- . mitglieder in דרשות und Vorträgen auf die ׳ grosse Tragweite ׳der .gefassten!. Beschlüsse aufmerksam zu ,machen, und über ihre ־!religiöse Notwendigkeit zu belehren. Ernst und mnig. wie die ganze Tagung,• nahmen diej l״hhp^ SeIchwaren nb"ir IGNAZ RUJDER, BRATISLAVA. 1/ in braunen Schächteln laut Attest Sr. Ehrwürden des Herrn Oberrabbiner Simon Schreiber aus Erlau כשר verlässlich koscher כשר auch heuer wieder in garantiert reiner und ausgiebiger Qualität zu haben bei HEINRICH FRANCK SÖHNE in ko§ice Diese Fabrik steht unter Oberaufsicht des Herrn Oberrabbiner Simon Schreiber und unter ständiger Kontrolle von Sr; Ehrwürden ernannten frommen jüdischen Aufsehern, so dass sämtliche Erzeugnisse verlässlich koscher sind und also von jedem Glaubensgenossen das ganze Jahr hindurch gebraucht werden können. Beachten Sie, beim Einkäufe im eigenen Interesse recht genau: die braune Farbe der Schachtel, die Schutzmarke KAFFEEMÜHLE und die Unterschrift HEINRICH FRANCK SOHNE. religiösen Führer der Gemeinden Abschied von einander, um sich recht• bald zu fro׳lj,er ■und gedeihlicher ‘Arbeit להרמת קרן התורה והיראה Wieder Z1V versammeln. Beregsas. Podkarpatska-Ras entwickelt sich immer mellir mn ׳Wetienw'mkel unseres' iKidtedien,.'Lebens. Zuers! iMimkacs, dann lUugvär: und!zuletzt ß'ereg.sas. Zuletzt? Wir wollen hoffen! ' \ . ־ ׳.Wir!beschäftigen!unx .se.it Jahr •und Tag ■intensiv' mit den Vorgängen .:in diesem Landesgebiet, well׳ wir dessen sicher ׳sind«, .{dass!dsie;•'V'eiih'eeTu-iiKeii,_'..die! ,dort: augerfchtetr',wenden, . K׳ra hkiheifsersälfeiuiuhgen : von! an&eCelmfer Wliriküng , sincl., ,Was ■dort.ges.chie.litV'W'irkt!m .der'$eele der Gesamtheit for.t iimd' ■ver-i ■seud!t...di2;..gahze ,1Gemeii!n!schafil" Nicht nur!die jüdische IPulbli-; zis׳t!i׳k. als Vertreterin!der ״,öfferi'tHdheh; Meiimnig“, somdern ein‘ \i e׳d!e׳,r ,!eiiuze Ine ׳J u de,!dem• ׳die geistiigen:!und moralischen; ' Z'iistäjide. i!m Judentum :!nicht; gleiöhgiilltiiß;siu׳d׳, * hat!die Ver־: pfiieihtung, seine warnende Stimme ׳zu ׳eiiheben. wenn er G'öftälir* fwr.,;die •Gesamjlreit im׳£^u0i1g"s׳fielhL ' ׳ ׳1יי־יד Zwei grosse, und׳ wertvolle jüdische'Gemeinden .im Osten /׳imsersi• Republik'— Muinkäcs und 1Ungva'r —׳ müssen lejde!'r ׳.!berehs im IKranik.enst'an1de' nnseres!jüdisohen כ לילי׳ ' geführt ״wferd'en. Die Leser der ״J'iidisdlien!Presse“ siinid! ׳über id!iej Krankheits s y m p 10 m e, aber; audi über die Krahkiieits־’ ,Ursachen informiert. Wir kämpfen gegen die Gegner des traditionellen Judentums'/ä׳n, wir׳ *halben •über niemals einen 1 Zweifei dartiilber-tgielassen, dass׳ unseres Dafürhaltens" tieder; Kampf' gegen p r d: •n z i p ff!e •111 e .Widersadher!nutzlose IMiihe ist/ solange in unsere n iRedhe•rf s!e!•1''b st ־mcliiti ׳die lEinsioht in, alle Herzen gedrungen iist. dass es an ׳der Zeit '!sei!, jede Zweideutiffkeit und' jedes Schwänke 11 endgültig ■auszUschalten und geraden Sdirittes dem einzigen, ׳ewigen!Ziele! der ׳jüdischen; Wahrheit •und׳ Wahrhaftigkeit׳ ziuzusteuern. Wir fordern klar und deutlich: ־. די ' ־■■■ Die orthodoxe jüdische Kehilioh hat In allen ihren Funktionen, in dem Geiste, der sie bewegt, und in den Formen, in denen sie in Erscheinung tritt, ausschliesslich vom Diktat der תוה״ק beherrscht zu sein oder sie hat Ihr Daseinsrecht verwirkt. Keine Poläitik;und!kein w,i׳e!irnroef geartetes Nebeninte resse darf diese eindeutige •Forderung ihn!den Bin beug rund stellen. Wenn■ es WVT ■nicht'gelingen sollte, diesen!Gedanken — ׳der viele JalirRninderbe als Setlibstverständlichkek galt — iiln den!breitesten!Massen lebendig!zu erilialten und als Träger u nse'!re.'s gerne'!i!11 ■d-e!po:1׳:i t!is cüi:e n Wollein s ״ ®u ge- ' stalten!,!dann sind es nicht ■etwa die Z׳io׳misten!, Miisrac'111 ׳steh und •die anderen׳ "Gegner der grundsätzlichen Absolutheit, der THiaraherrschait im.!jüdischen Daseiin,!die!den Ruin unserer!Kehilioh herbeiführen, sondern die 'Gedankenllosigkeit und Gleiahgültigkeii die lb׳e!i uns selbst i11׳ erschrecken-' dem Masse Platz greift lind das demoralisierende: ׳ צביעותdas unter ׳den. ve׳rschiede ns ten s c׳h e׳i n heil1i׳ge!11 Vorwänden den!Feind in. unsere Festungen >r 11 .f r und ihm ׳vor aller Welt d i ö T 0 r s? öilfinet. 1Hier ׳ein Sciluiibeispiel: ׳ י In Beregsas, einer grossen und amsehullicihen Ger. hiernde des •Podkarpatska-Rus, sollen hädlistens Vorstandswählen .stattfinden.', Beregsas ist eine JMieitsgemeinde“ aul: b r t'hbjdo xe r!Basis und ist von.ä.:!h׳e׳r der orthodoxen• Orgahi- : sation/aniseschiossen׳.!Bis vor ׳wenigen Jahren •׳wagte!es׳dort kein!Mensch,, an dern orthodoxen ׳Charakter der ׳Gemeinde■■au . rütteln, obgleich das Vereins- und GesellsCha!'(sieben 1bereits 1bicite Risse aufwies. Den Zionisten gibührt ■der Ruhm, den Abfall von dem traditionellen ■Geist zum Prinzip erhoben'zu haben. ' :Es 'gelang ihm, das gesunde. Denken dm zahlreichen Familien izu zerstören und ׳der!Missachtung des historischen Judentums Bürgerrecht;• /!in׳!der ' öffentlichen Moral 0ul ver- , ,schaffen. ׳Widerstand 1be@e'gn;£׳te er bloss in ■der Gemeinde-, 1 ei ־׳jung, die siclh bis •zu ■einem ׳gewissen . Grade ׳der s c •11 w e ■r, e n V e r ä n t;w o r •t u n g bewusst war, die sie dem ׳ Hüter Israels;׳und.׳. ׳dem ganzen - orthodoxen כלל ישראל , ,schuldet.!Man sollte ׳denken׳, ■dass ׳jetzt angesichts׳ der Neu- ׳wählen, a 111 je guten und jüdisch •׳denkenden־ Juden׳,!denen die; Jüdisclikeic äm Herzen .׳liegt, sich aufraffen und g e s c h los s e n In eineF.stärkeüi Reih׳e ■züsammemstehen und;dafür sorgen würden, ׳dass in diesen furchtbar schweren ־ Zeiten ־ d^,§ Schicksal!der Gemeinde nicht Leuten anvertrauf we׳r׳d!e, die; ffJ'I11rem־ ־pär.söh!ifclhen'״'iDeiicen lind. Handeln .•längst: bewiesen haben, •dass!ihnen das Grundgesetz ׳des Judentums(, die heiligsteil jüdischen, religiösen Gebote!einer Beachtung •nicht wert seien. Was aber erleben wir in ׳Wirklichkeit? Die Zionisten und die niCbtzionistischen Orthodoxengegner ׳wollen den orthodoxen!Geist in der Gemeinde niederringen. Das ׳wird jedermann begreifen. Orthodoxie und Zionlsmus oder niebbzioiiistiscilies Assiinilantentutn sind ׳Gegensätze,!die einander ausscliliesscn.. Das wäre auch!licht von grossem '־Schaden: nächst eil! t hinter die ■sein beiden i!ujüd isch C11 G■r u■pp:l• •n 11 u r ei 11 ßruc81׳te■11 dcr׳׳Gein ein ■de. Sie würden sich in den üblichen Wahlkämpfen■ aiistoben und alles ,blieihe!beim alten. Schlecht und recht könnte man dabei noch einige Zeit durdikommeni,!bis die orthod 0 x e 11!Führer sich zu ׳durchgreifenden^ positiven orga nisato ri s che n und v011k s er zieheris c h e »Taten e!111 s c 111 i ■e s s e n. Mit tiefster Erbitterung wird aber von ■Beregsas berichtet־, dass dort eine Gruppe von angeblichen ״Ghassi-dim“ unter Führung •des Weinhändters Schwarz die!Einheitsfront der ■Orthodoxie izu stören! und ׳ihr unter nichtigen ■Vorwänden! mit den Zionisten und■ sonstigen Assimilanten gemeiiisam, ■in einem Block vereinigr, in den. Rücken־ •csn fallen versucht, ׳ /• Nicht ■gegen Zionisten, sondern gegen das צביעות in ״chassidischem“ Gewände mnss ■Binsprudr erhdben Werden! Huniderttausende wahre und׳ echte Chassridim, die ge :undeste, am׳ *iefster. von de ו •erhäbenstefl •üdiScber Id,-*en ׳durchdrungenen Volksscliiditen. ■ringen gegenwärtig ■in allen Ländern mit׳ beispielloser Opferfreudigkeit ibahnbrechenid für. das traditionelle Judentum. Verebrmigsvoll wind ׳jeder ■religiöse Jude sein Haupt beugen vor der jüdischen Grösse, die sich gerade im 'Jueutigen p 0 i. 11 ׳i s c ,11 e n C :h as Sadismus' unter Führung wei׳tblicken׳de!r ■und tiefdringend׳er Zadikün i!!1 solch herrliahetr Weise offenbart Gegen den frevelhaften Missbrauch mit der Ehrenbezeichmmg ״Chassid“ protestieren wir. t Ein ״Ghassid“ verbündet ׳sidi nicht mit den Feinden der Orthodoxie und h ä lf bci ■de r Fahne aus, auch wenn ■■tiidit alles seinen Wünschen nach •gehen sollte! ׳ Da haben sich nicht — wie vorgegeben wird — cliassidische Märaier .mit zionistischen und sonstigen unlrommen Männern; zu. einem Zweckverbande vereinigt. Da sahen w.r die ■iniiriatürliolie ׳(oder vieH;;:icht izu natürliclie?)י Vereinigung von erliouchelitem Chassidismus mkledhtem Zian.snms in ei ner׳und d e r, s e 1 b s n P C ׳r's 0 n. ־; . . Da hat die SeucJic bereits die Seele erfasst. ׳׳ Der.. Walll־täg ׳wird zeigen!, ab׳ In der Befcgsaser nemdiude noch gesinnungstüchtiges •iind Q־eiuden1kende׳s Judentum in׳ ausreichend׳em Masse vorhanden ist, lim ׳diese Krankheitskerme zu absorbieren. Er wird aber für rille Fälle allen guten׳ Juden imseren. Ruf laut ins Gedächtnis rufen: ״!׳עת לעשזת לנד׳־ : . Givis Jiidaeu.s. Dr. Emil Margulies in Leitmeritz, der Mutige und Kühne. ׳Dr.' Eoirl Margu lie s •du Leitmeritiz hat ׳‘Eiläii. Er will ׳ibeachtet-׳ werden.•!Auch;bei׳ •uns. Juden. Unter welchem Titel er eine" ■Beachtung'!bei uns׳!beansprucht!, i׳st^ vorläufig;'uiaht bekannt. Er iist Zionist. Das!ist nett׳ voin ihm ׳und: wehn־.er’s ernst ׳meint, vieiledcht auch ■l'ö'bflich. Das genügt aber nidht;׳ es gibt ׳deren■ eine •:Menge.: Er, ׳tut :Sich in! der ziioniistisdlien. lAgitatffbn hervor? Audi!das langt uidit; je!der Zionist' tut sich henvoiwiEr ״ist radikaler Zionist von de׳r ,Gruppe Jaboffinätff3'׳..r!ui1d ■Strickers? Ja,"das ist schon etwas .— bei:;den: Zionisten!" Das .e r.k l äjfr •t ,sein! Säibelrasseln und seine ihodhtönemden Worte!häiid , diis mag;audi. bel den Z^onisteii iimponiiierend erscheinen. Das ist aber ׳innere' Angelegenheit der :zionistischen Oigdiiisa- . tion., Wir Juden haben damit nichts ■zu schaffen und wetnden ihn! *das schöne Vergnügen undhf "׳ siiörem ■solange!die besonneneren Zionisten mit;ihm fertig werden. Was mag er mm wollen, wenn• er ■sich :!immer aind• ..immer; :wiedfcr.vso .vieff . Mühe •gilbt, aaoh• ■die Aufmerksamkdt nicht .zum Zionismus gehörender ׳jüdischer (Kreise auf sich ■zu lenken? Das" einemril׳ gründet er — ■er״ Dr. Emil Margulies in Leitmeritz! —.״eine jüdische .״;Völkerbainidliiga“ ׳für!die״.Tschechoslowakei.•׳und:־!tut, als ob!das Judentum ■iin •der Tscheciioslowakei ihm VolUmacht hiezu erteilt hätte — ausgereolmet ihm! Das ■anderemal spricht er vor einem Forum ׳des Auslandes im Nainsirr!d'er ״bewussten Juden ider Tschechoslowakei“ allerlei Dinge,!die auch manche Zionisten als hohle Albernheiten .1beizeidhmen!würden, ׳wenn ein Räusdhciien an Worten ,nicht wobitäte. ■Uns;Juden geniert all!das!nicht seilir viel, ideinn!!wiir versäumen u!icl1׳tl, .!mit der grössten Deutlichkeit ׳zu Ibatonen'i, ׳dass ■wir• diesem ganlzön zionistisdhen ■Getue so fern —׳׳ oder ■beinahe so .fern.— steiiien, ׳wie Leute von ■der Geistesart Dr. Emil Margulies — von ׳der (Ideenwelt!des wahren historischen Judentums. Br. ׳will hallt, ׳dass man van!iilun auch• bei׳ uns orthodoxen Juden wisse und Notiz nehme.. ־>; 'Diesmal, hatte er ein klein wertig Glück. Er ׳ist ein Mahn von — sagen •wir '— Mut. Br hat Schwung!und sagt Dinge heraus, die seine besten Freunde — vorzielhen, ■ihm ׳zu überlassen. Die Parol׳ ״wird ausgegeben: Kampf ׳der O׳rth0doxie! Er ist selbstverständlich dribei, er, Dr. Emil iMairgulies .׳in Leitmeritz. Wie ׳das!imponiert! Die Parlamentswaiilen gelbön gute Vierainlassungi,' .sich bemerkbar zu ,machen und afflle'r Welt zu ,zeigen, welch geringes ׳Muss von poütisaliier Einsicht dazu gehörit‘, ״a״T׳s Zionist im Namen der JüdischnafiorialCn“ Minderheit!Programme zitsammeiratkleisfcern und sie als. reife Friichte ׳zionistLsclh-jiationalistiscIien. Denkens unter"!die . MasSdn zu!bringen. Dr.׳ Emil Märguijes in Leitmeritz' Filhirt׳ •das' ׳grosse, ja!das grösste Wort!! Die Orthodoxie rührte sich, ■ein wenig, ■ein ganz Wein wenig, und das ganze zionistische: Gebäude.; samt rillen so schön ׳,״unter sich“ verteilten jAbgcorduetenmanddten fiel, einem!Kartenhaus gleich, zusammen. Das ■wair einmal nicht ■imposant! Das muss korrigiert .!werden! Der ״Nationalrat“ Dr. Singers ׳ist bekanmlich die nach ״demokratischen“ (Rri׳nzipien ״legal“ gewählte Vertretung!der gesamten Judenheit׳ der tschechoslowakischen Republik.;‘Wer es nicht glaubt■, ist eben nicht ׳— Zionist;׳' Dieser kJ^atianalrat“, iubegriffen ׳Dr. .Emill Margulies ' ׳in' Leitmerife!, iküiidigt ai n s, den. J u ׳d e u!״ den orthodoxen Juden, die׳von!ihm nichts wissen wollen, den (Kampf•a׳n. Eine Resolution!muss gefasst werden, welche diesen׳ Kampf kienn.zei ebne11׳ soll, ■D r. iE mal •Margulies In Leitmeritz ist ■der'!riditSge Mann!dazu. Er kanids machen. Das wind einmal iso imponieren, dass ■die Säulen der gesamten Orthodoxie bersten werden — cholllah. Er inacht’s in der Tat. Da steht’s geschrieben,und gedruckt, welch Scheusate die ׳:Führer!der,'׳Orthodoxie, die״ ־^Klerikalen“ sind. Sie könnten'

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