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Jüdische Presse · 1926-03-05 · 10 (5.3.1926) · p. Seite 75

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
10 (5.3.1926)
Date
1926-03-05
Page
Seite 75 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 10 JÜDISCHE PRESSE Seite 75 Jacob Rosenheim bei Präsident Cooiidge. New York. (AJPB.) * Präsident Cooiidge empfing im Weissen Hause eine Abordnung der Weltorganisation Agudas Jisroel, bestehend aus dem Vorsitzenden der Agudah. Herrn Jacob Rosenheim, und dem Leiter der Agudah-Organisation in Amerika, Rabbiner Dr. Leo Jung. Die beiden Herren wurden dem Präsidenten durch das Mitglied des Repräsentantenhauses Hoffstätter vorgestellt, der Mitglied des Komitees des amerikanischen Keren Haiisch uw ist. Jacob Rosen heim informierte den Präsidenten über Organisation und Ziele der• Agudas Jisroel und erläuterte insbesondere den Zweck des Keren Haiischuw (Palästina-Siedlungfonds der Agudah), für den jetzt in Amerika eine Kampagne auf breiter Basis durchgeführt wird. Jakob Rosenheim und die amerikanische jüdische Presse. New York. (AJPB.) Jakob Rosenheim hat eine ausgezeichnete Aufnahme in Amerika gefunden. Selbst die zionistisehen Zeitungen, die die Aguda heftig attackieren, versagen nicht den Tribut der persönlichen Hochachtung Jakob Rosenheim gegenüber. ״Morgenjournar‘ iind ״Jewish Gazette“ wie die anderen grossen jüdischen Zeitungen würdigen in grossen Artikeln seine überragende Persönlichkeit. Die Juden von Hariem und Bronsvil.e begrüssen die Führer der Weltorganisation der Agudas Jisroel aufs herzlichste. New York. (AJPB.) Die Agudagruppen in Hariem und Bronsville veranstalteten anfangs voriger Woche zwe* Massen-Meetings zum Empfang der Führer der Welt- Organisation der Aguda, der Herren Jakob R o s e n h e i in, Dr. Salomon Ehrin a n 11 und Leo W resc h n e r. Samstag abends war die grosse Ohab-Zedek - Synagoge und Sonntag nachmittags die Aifiboy-Strcet-Shool erfüllt von Zuhörern, welche gekommen waren, um die prominenten Führer zu begrüssen und von der Arbeit zu hören, welche die Aguda leistet. Jakob Rosen heim, der Präsident der Weltorganisation und einer der berühintesten Redner der Jetztzeit, eröffnete beide Meetings. Er berichtete über die bemerkenswerte Arbeit, die seitens der Aguda in Palästina geleistet wurde, und über die Be־‘ geisterung, die überall darob herrscht, weil die Aguda1 sich bemüht, die Thora zusammen mit der Bebauung des Landes zu verbreiten. Er führte ferner aus, dass die Aguda in Europa grossen Erfolg gehabt hatte, indem sie eine Million thoratreuer Juden vereinigte. Ueber den Zweck! seiner Amerikareise sagte Herr Rosenheim: 1 ״Ich kam her mit der heiligen Mission, meine thoratreuen Brüder zu finden und sie zu vereinigen für die• Arbeit, welche die Aguda zu leisten versucht.“ Dr., S. Ehr mann, Leiter der Palestine Central! Office der Aguda Jisroel, der damit betraut war, erfolgreich das Programm der Kolonisation und Landerwerbung der Aguda in Palästina durchzuführen, sprach auch bei' beiden Versammlungen und riss seine Zuhörer zu hoher Begeisterung mit. Bei beiden Versammlungen warben die Sprecher für die Unterstützung der Organisation und die Antwort war rasch und grossmiitig. ■1 Hunderte neuer Mitglieaer traten׳ der ׳Aguda bei \ und viele neue Rekruten waren geworben für die Arbeit, die Idee der Aguda zu verbreiten, die seit der Ankunft der berühmten Führer unendlich gewachsen ist. 1 In der Ohab-Zedek-Synagoge ergab die Samm- Iung über 12.000 Dollar. Bei der Sonntagnachmittag-Versammlung haben ein paar' Zionisten versucht, das Meeting zu stören. Aber sie wurden bald beruhigt durch das prompte Dazwischentreten des Vorsitzenden, des Anwaltes Benjamin Königsberg, der die Ruhestörer entfernen Hess. Als der VorJ sitzende Königsberg den Hauptredner einführte, sagte erj dass die politischen Ansichten und Ziele der Aguda ganz verschieden von denen der Zionisten sind, aber die Aguda hat dasselbe Recht, mit ihren eigenen Ansichten zu gedeihen und zu leben, ebenso wie die demokratische oder republikanische Partei ihre Ansichten habe, und daher sollen wir unser Werk fortsetzen im Namen der Thora, die jedem wahren Juden so nahe ist. Ferner sprachen noch bei dem Ohab-Zedek-Meeting.: Rabbi Dr. Philipp Klein, Rabbi Herbert Oo Idstein, Rabbi Leo Jung, Rabbi Josua L ö v y, während die Rabbis Dushovits und Dachovvits in der Ainboy-Street-Shool sprachen. Juden der Ostseite veranstalte ein Massen-Meeting und einen Empfang für die Agudafiihrer. . Nach den grossen Meetings von Hariem und Bronsville veranstaltete Montag, den l.März (Schuschan Purim), die Ostseite ein Massen-Meeting und einen Empfang zu Ehren der berühmten Führer der Weltorganisation der Agudas Jisroel in der Cooper Union. Jakob Rosenheim, Dr־; S. Ehrmann haben grosse, mit stürmischen Beifall aufge■* nammene Reden gehalten. Die Versammlung bereitete den Agudaführern rauschende Ovationen. Beginn des grossen Jeschiwah-Baues in Amerika. Der Vorsitzende des Komitees für die neue Jeschiwah, Mr. Harry Fisdiel, teilt mit, dass mit dem Bau des ersten Gebäudekomplexes der Jeschiwah in der Amsterdam-Avenue begonnen worden ist. Dieser Komplex wird aus drei Gebäuden bestehen und eine Hochschule mit grossem Auditorium, sowie Pensionat für die Zoglinge haben. Die Baukosten werden zwei Millionen Dollar betragen, die von orthodoxen Juden Amerikas unter Leitung von Mr. Samuel Levy aufgebracht werden. Für die , weitere Einrichtung der Jeschiwah und den Fonds für die Erhaltung sind weitere drei Millionen Dollar erforderlich. Man hofft, dass der Neubau in zwei Jahren seiner Bestimmung wird übergeben werden können. Es handelt sich um d!e Erweiterung der ältesten orthodoxen jüdischen Jeschiwah, die den Namen des Wilnaer Gaon, Rabbi Jizchak Elchanon, trägt und gegenwärtig 500 Zoglinge zählt. Präsident der Jeschiwah ist Dr. Bernard Reval. OOOO W O 9 O o o o#o0oeo< Telephon 74■ 2■26 Telephon 74»2«26 Wien, Sa* C5jTdBa)6n 12 demTrattnerhof) (gegenüber O 0 o o o o o I o I o o o I o o I וכס Diese neueröffnete, grösste und modernste Werkstätte für Haarärheiten u. Schönheitspflege erzeugt Perücken, Scheitel u. Transformaiionen, für deren allererste Qualität der internationale Meister Karl Schiroky jeder Dame persönlich haftet. Unsere Einffiihrungspreise sind sensationell billig! Ein unverbindlicher Besuch zeigt Ihnen die schönsten Bubiperücken . . vonS75aufw. die schönsten Transformationen von S 35 aufw. dieselben mit Scheitel . . . von S 45 aufw. und werden Ihnen für Reinigen, Wasserwellen u. Reparieren Ihrer alten Perücken die billigsten Preise berechnet. 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Hin auf den Boden gestreckt, von Sa!bbatträu1״en umfangen, Raunet mu-rmelnd -die Frage, die herzbewegende -Frage: Kind, wird unser heiliges Land, zu dem wir zagend jet-zt fahren Wifrcl mut Scholaum alechem dies Land dich kosend umfangen? Und daneben, -de,r ׳Gatte, gestützt -d-as Haupt in die Arme Murmelt 11 eis vor sich hin das אשת חיל מי ימצא Beide gedenken voll Selm,sucht des Heimes, -das sie verlassen-, Beide gedenken voll Seihusucht ,des Heimes, d-as sie erstreben. Aber da -greifen so sanft 111 die Saiten der sahnenden Herzen baobatangel -und bringen den Welten doppelter Sehnsucht Rhythmus mind zarten -Akkord, und es lächeln ׳träumend die Menschen. Weiter wandelt -der!Blick, des Sabbats Spuren -erforschend: Einen Rabbi er trifft, der aus ,Litauens Gefilden Unter -dem Banner ■der Thora gen :Hebron lenket -die Schritte. Sinnaiii Sabbat, -den ׳wann ׳durch Jahrhunderte Israels ׳Enkel In der ■Fremde gepflegt Im Forschen! und Lierndn und Lehren, Suchet bedächtig den Weg zur 1!.eiligen!Pforte Machipciahs. Viele Spuren noch find’!ich -des heiligen, heilenden Sabbats,. 'Bald in den -Augen der Frau, die froh nach schmerzlicher Tremniumg Zu dem Gatten׳.!min eilt, der siclli -in lErez Jisroel Schuf ein ׳bescheidenes Heim voll Arbeit, Hoffnung un׳a -Sabbat;, . Bald irn ׳blitzenden Aug’ -des thoraforschenden Jünglings, Der von -dem heiillgen!Land manch Rätsels Lösung erhoffet. Da -ich nun schliesse diie Augen, der fernen Lieben! gedenkend. Höre im Traume ,iah still ■ein zages, verhaltenes Schluchzen. Näilier!suchend ich trat, -e!i,n junge-s Menschenkind sah!ich. ׳Das, umgabiem von vielen!den Sabbat entweihenden Menschen, Wc-inte, weil -es so bar der heiligen Stimmung der Seele. Wiciiue, weine, imerin ■Kind,, so sprach •der Engel des Sabbats, ׳Aber hoffe;auch weinend der heiligen Stunde entgegen, Da lim 111׳e!i:lige1n Lande■•!dem Sabbat -die!dürstende Seele Sich aufs!neue e-rsohiiiesset •in heiter lächelnder Jugend. Sich aufs neue erschliesst in heiter lächelnder' Jugend. Und es singen!aufs neue -ein JJi-e-d vom' Sabbat ׳die Wogen. Seele jauchzet empor und ahnet den ewigen Sabbat. In des Edens -Gefü-d,!im Gle-ichmiass 1ewiger Ruhe. Plenarsitzung der israelitischen Kultusgemeinde. Die mit grosser -Spannung erwartete Plenarsitzung des Vorstandes der israelitischen Kultusgemeinde in Wien fand am 1. März statt. Die grosse Auseinandersetzung, die von zionistischer Seite seit Wochen an-gedroht war, unterblieb diesmal, da der Budgetreferent Regierungsrat Oppenheim bloss ein einmonatliches Provisorium vorgeschlagen hat. Dieses - Provisorium wurde mit IS Stimmen gegen 15 der Opposition bewilligt. Mitteilung an die Aguda-Mitglieder. Das Central- Hotel׳, Wien, JL, Taiboristr-asise Sa, _ wurde ' von Bratiislavac-r Glaubensgenossen erworben. Vollständig nein renoviert, besitzt es Zentralheizung, kalt- und warmfliesseridesl Wasser wild Telephon■ iim Zimmer. Treffpunkt . der Agudas-Jisroel-Mitglieder, welche von den Zimmerpreiseri, die S 5 bis S 6 pro Tag betragen, •10 Prozent Nachlass: erhalten. י י E- ■BamanBB geben ihnen aber trotzdem unseren Frieden, um sich zu befestigen, damit auch ihnen kein Christ ein Leid und Schwierigkeiten gegen die Wahrheit zufüge. Auch, wollen Wir, dass der Richter den Juden einen Unterrichter oder einen anderen frommen Mann gebe und zum Richter einsetze, der vor dem Tore der Synagoge richten möge. Wenn aber, eine wichtigere Sache zu verhandeln ist, soll der Oberrichter dortselbst urteilen. In Fällen, bei denen die Todesstrafe in Anwendung käme, können nur der . Bannrichter und die bürgerlichen Geschworenen vor den Schranken verhandeln. Verübt ein reicher Jude ein Kriminalverbrechen, so muss man Unseren (den herzoglichen) Rat erfragen.“ Hiermit war im jüdischen Gerichtswesen ein grosser Schritt — nach rückwärts getan. Den Juden, den Kammerknecht, dessen Schutz sich der Herzog ohnehin überaus teuer bezahlen lässt, verurteilt ״der Bannrichter mit den bürgerlichen Geschworenen vor dei; Schranke“. Im Judenprivilegium vom Jahre 1244 heisst es noch ausdrücklich: ״Ueber den Juden kann man nur vor seiner Schule urteilen. Uns (den Herzog) ausgenommen, die Wir ihn zu Uns vorladen können.“ Nach demselben Privilegium ׳hatte sogar in Rechtsfällen zwischen Juden und Christen der jüdische Richter zu ׳ urteilen. Dieser Punkt des Wiener-Neustädter Privilegiums bedeutete eine Verschlechterung im Gerichtswesen der Juden. Um die Juden aber nicht gänzlich der Willkür der Geschworenen, die zugleich städtische Ratsherren waren, auszuliefern, wurde der herzogliche Kämmerer delegiert. Kapitel 112 besagt: ״Wir nehmen die Juden in Unsere Kammer auf. Wenn sie der Richter ungerechterweise beschwert, so soll dies mit den bürgerlichen Geschworenen Unser (der herzogliche) Kämmerer ordnen.“ Für die damaligen Zustände ist auch bezeichnend, dass der Herzog die Angelegenheiten der reichen Juden sowie der reichen Christen selbst schlichtete. Die Uebelstände in der Rechtspflege trafen daher am härtesten der! Mittelstand und die Armen. Auch in anderer Hinsicht schränkt das Wiener- Neustädter Privilegium die bis dahin von den Juden genossenen Rechte ein, indem es das Zinsenmaximum, das ehedem allgemein 8 Heller vom Pfund betragen hatte, auf 3 Heller1) vom Pfund herabsetzt. Auch können wir schon an diesem Privilegium erkennen, wie die Stadt mit dem Herzoge um die Hoheit über die Juden wetteifert. Die Juden waren der Kammer zugewiesen; dennoch wünschte die Stadt die Rechtsprechung über sie. Der für die Schlichtung geringfügiger Angelegenheiten unter den Juden bestellte Unterrichter, der ein herzoglieber Beamter sein sollte, wurde vom Stadtrichter delegiert.2) Von der autonomen jüdischen Gerichtsbarkeit blieb nur mehr die Form übrig, dass nämlich der Richter vor dem Tore der Synagoge urteilte. Wenn auch diese Form jüdisch war, dürfte der Unterrichter selbst kaum ein Jude gewesen sein. Winter, hält ihn für einen Christen. In den Bereich unserer Erörterung fällt hier' die Frage, ob der Judenrichter in Oesterreich und in den zu Oesterreich gehörenden Ländern überhaupt ein Jude war.' Luschin glaubt, dies bis zum letzten Viertel des 13. Jahrhunderts annehmen zu können, während von dieser Zeit an ein Christ diese' Stelle bekleidet hätte. Ich glaube jedoch, den Judenrichter auch im 13. Jahrhundert mit mehr Recht für einen Christen als für einen Juden halten zu können. Beim Vorhandensein eines jüdischen Richters wäre ja die Vorschrift, dass über einen Juden nur vor der Synagoge ׳ Recht gesprochen[ werden dürfe, überflüssig gewesen. Bei Beginn des 13. Jahrhunderts war für die Jude# nur der Gerichtshof des Herzogs zuständig. Nur einem christlichen Judenrichter gegenüber, bei dem die •Befürchtirng näher lag, dass er jene Form umgehen wolle, ist diese ausdrückliche Vorschrift am Platze. Es kann auch nicht gut angenommen werden, dass sich die Christen, *) Der itateraisahje, Urtext spricht von 4 Hellem (caput 111). -) Luschin, G'eschichUe des älteren ׳Gerichtswesens in Oesterreich (Weimar-, 1879). so oft sie mit Juden Prozesse zu führen hatten, dem jüdisehen Judenrichter unterworfen hätten. Wenn wir nun weiter bedenjken, dass Herzog Friedrich II. im Jahre 1244 für ganz Oesterreich ein Judenprivilegium erliess und den Wiener-Neustädtern schon ׳ fünf Jahre' früher erlaubte, die Juden aus allen Aemtern, in denen sie den Christen ungelegen wären, auszuschliessen, kann überhaupt das Vorhandensein eines jüdischen Judenrichters Öudex Judaeorum) nicht angenommen werden. ,Wo könnten sonst jüdische Beamte den Christen unangenehmer gewesen sein als bei der Rechtsprechung? Luschin stützt seine Annahme auf das 145. Kapitel des Wiener Stadtprivilegiums, in dem es heisst: ״Dass die verfluchten Juden vil pezzer recht habent gegen den Christen ,denn die Christen gegen den Juden“. Er glaubt nun, dass dies nur unter einem jüdischen judex Judaeorum der Fall sein konnte. Dieser einzige Anhaltspunkt fällt aber weg, wenn wir bedenken, dass es in Oesterreich auch Zeiten gab, in denen ein Rabbiner einzelne Juden in den Bann tat, weil sie wegen ihres Einflusses beim christlichen Richter ihre Angelegenheiten vor diesem verhandeln Hessen.1) Uebrigens kennt Luschin nicht einen einzigen jüdischen judex Judaeorum und auch die hebräischen Rechtsentscheidungen, die oft genug Gelegenheit hätten, von einem solchen zu sprechen, schweigen hierüber. Es ist daher wahrscheinlieh, dass der judex Judaeorum selbst bis zum letzten Viertel des 13. Jahrhunderts kein Jude war. Der erste uns bekannte judex Judaeorum ist Ritter Reimboto im' Jahr'e' 1281 zu Wien.2) ־ ■־••:״ . (Fortsetzung ׳folgt.) 0!Israel Issenbein, Teni-mat iha-Deschen ׳(Venedig, 1456), Z. 276. 30 a: חכם נידה אחר בשביל שהלך עם חבירו כערכאות של גרים ולא רצה לרון עמו כדיני יהודים כי סמך על תקיפתו עם הערל שיזכה בוראי לפניהם. “) Wiener, ׳Regesten zur Geschichte -der Juden in Deutschlan׳d■ (Hannover, 1S62).

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