Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 12 (1926)
- Issue
- 9 (26.2.1926)
- Date
- 1926-02-26
- Page
- Seite 68 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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(Seite; 68 jUDISCHEJjffiESSE.;Nr. 9 dankenswerter Weise .von . zahlreichen;iWereiuen, die haupt-v. sächlich aus unseren Freüfsdeskreisen5 gebildet werden, ,unter-■ stiitit/' Diel• Jüdische Verein ן ,*EiiiiHöü“* fiaf Vielen Glaubens-. , brüdern in der allgemeinen. 'Äuskööisfun^j/^sav^fe' besaifdeftS 'in> ׳. ■der. Mittelstandsküche auskömmliche, Verköstigung zu seht: hiäs^igen Preisen in würdiger■ •Weise gäboten. Der Vereinj -•'Törnebli‘ Evyjohim hat arme" Zugereiste* ,litttf Rekönvaleskehte^;hii't Verköstigung am Saibbat' iirtd Feist'tageri versorgt un$' :•während der• rauhen Jahreszeit, vielen,;Familien. HeisrnftteK ‘•beigestellt, Der KrankenhafUsverein 'hat uiiseren armen Brüdern] in.den Wiener KrankenansbäkenykoschefeS Essen geboten.־Die| ,|?|ij1|^jacatde1nica judäicariM|il!^J eine Reiche, vor. streng religiösen Hörern,'; der 1iVi'ener’• flbclischülen.;, Beson-I deren Dank schuldet die Adas Jferoe'l dem ■ Vereine Tiferes BaChurim, der es vielen jüdischen Jünglingen ermöglicht, an den Quellen' jüdischen Lebens, in den Jesch'iwohs Lebenskrai־׳. zu schöpfen. Den hervorragendsten Stotz der Adas Jisroei bildet die Jugenidgruppe, die ,ihre ganze Kraft in den Dienst aller jüdischen Aufgaben stellt. Die Adas Jisroöl׳ wies diesen Vereinen , sowie manchen anderen (Taa1bst1Hnrneninstitr.it, Blindeninstimt, Elisabeth-Mädchenheim usw.) nach Massgabe 'v';ä0־■ Möglichkeit Unterstiitzungsbeiträge zu. Bei den dieSbe• zügtichen' Entscheidungen hat der Vorstand in weitherzigster Weise,' soweit es die Grenzen der vorhandenen Mittel •zu־ liessen, . allen in Betracht kommenden Anstalten das, grösste Entgegenkommen bewiesen. Es wurden in den Jahren 1921 1922 1923 1924 1925 K 202.200 K 9,050.000 K 49,000 000 K 109,100.000 S 19.300 an Subventionen den verschiedenen Vereinen ausbezahlt. Die Verhältnisse . zwingen jedoch den Vorstand diesbezüglich weiterhin'strenges Mass zu'halten. ' ’ Für Anmenbeteilttn© (abgesehen von der Pessachfbeteiilun©) wiunden itn den Jahren . ' 1925 1924 1923 1922 •■־ 1921 K. 80.550 K 2,496.192 K 8,439.200 K 10,749.000 S 1,706.78 ausbezahllt. , davon wurden überwiesen im..Jahre...■ י•'■■ ־'••■;׳־■ ■•־ ■ 1921 1922 ' י 923*1 ' י ־ 1824 ׳' ' ‘ 1925 * * י^, ׳ J..־' . ״Kt ׳ ■6 n e־׳ n•'■ Schilling, Bethausban 47.100 '909.200 .1,878.009' ׳ 1,016,100 520.53 Beflt Hamrdr. 43.400 ׳935800 '2,430.000׳■׳ ~ז! '1,752.200 108.69 Josed Häth.r• ’ “ 170.400 5,255.100 '11,964.100 10,616.300 1034.- Bz Chaim ' 5.200 115.700 203.000;• •׳ 184.0Ö0 י 10.20 TIf. Bachut 40.000 ׳ :•872:600 ר■ :5:!,793-.3Ö0 "1,836.000 ׳ 289.30 Talm.Thore ׳ 16.300 ־ 800 1,704 ־ ■ 088.400־3- 2.296.9D0; 175.41 ■ Erez Jlsro. ■ 112.700 •׳ 2,167.000 ' 8;137.60Ö J ' 7,909,600 985.71; Krahkenhv. 97.000 2,703.200 6,581.600 ־ 6,098,000 .• ' 476^3 Tom.^Ewjonim 43.400׳ 1,275.000 ■ •3,156.500־:' ׳• 35499.700 ז 271.20 Elhheit . 117.600 3,239.700, 7.594.200. .5,754,500 281.75 , Sdhom.. Scliabb, 8.200 ‘.׳ד ־95.200!151.000: o, 265.000׳. . 23.20 Giewri' KaiL■•‘ ׳ ״7.800 -׳. .. 187.500 579.000 . . <■ 853.000:ז:■:־.׳ ־ 117,70 Frauenh. m 25.000 865.000. 5,821.500 ־: '••' 1,652,000 133.40 Waisenh. 21.300 1,313,600 4,847. :00 3,677.400 162.50 Agud. Jlsr. 35.000 367.100 2,118.000 852.000 . 52.15 Jugendgruppe 9.700 264.300 477.000 383.000 44.25 BUndeninst. —. ■ :•-?ד• 856.000 639.000 17.80 Taubstinst. 9.900 306.600 853.000 637.000 20.80 Keren Hath. _ «*f «יו. — 567.000 119.95 807.000 22,577.400 62531.500 40,511.300 4845.07 Bethausverwaltung. a) S i t z •m 1 e t ׳e. Die Preise der * Betsitze hielten bei uns im Vergleiche zu anderen /Bethäusfern sich; •in' den massigsten; GTerczen. Es wurde darauf Bedacht genommen,' dass es der ständige Stamm •unserer Mitglieder: ist,: •,׳der,׳unser ■ Bethaus besucht._. Die Ge־■ samteingänge der Betsitze betrugen in d'en Jahren 1925. 1924 - ־1923 1922 ...■־• ־ 1021 K 1,138.681 K 95,968 76U , K 120,189 700 .. K 118 766.500 . S 11.870 , Alljährlich werden' an würdige. Mitglieder Sitze unentgeltlich• abgegeben. - . , .׳ ■ Mit Rücksicht darmi, dass der Raum iim BetÜiause ׳nicht.; alle Sitzwerber.fassen kann, wurde wie seit Jahren im grossen; Saale der Jugendgruppe für die ימים נוראים ein Bethaus׳ eingerichtet :'<׳׳■ ' Allgemeine Verwaltung.1!! - Ein Vergleich;der Gebanihgsverhältnisse der Berichtsjahre mit den, früheren ist mit Rücksicht auf die allzu bekannten Wertschwankungen unserer Zahlungsmittel nicht gut .möglich. .An .Gehältern wanden in den Jahren . 1921 1922 1923 1924 .. 1925 K 1,634.500 K 95,807.570 K 476,549.700 K 752,118 200 S 83,381.60 ausbezahllt. ' Bethausspenden. ־ Die Gesamteiingänge •׳ an rBethaafSspenden betrugen in den Jahren 1921 . .. ' 1922 1923 . 1924 1925, K 3,926.736.22 K 24,807.319.35 K 242 189.97 i K 228,391.300 S 19,758.58 im Geschäftslokal FRITZ WA$SERVOGEL, WIEN, I., Salzgries 18 Billigste Einführungspreise. — Modernisierungen promptest. Spendet für den der Adas Jisroei, Wien, II., Nest׳ oygasse 11 Oesterr.Postspark.־Konto Nr. 177.855 Tel. 6566־1־65 ,71־3־ b) Trauungen. fo den Berichtsjahren wurden im Jahre 1925 1924 1923 1922׳ 1921. 108 (15 gratis) 7/ (10 grais) ,72 (8 gratis) 36 (4 gratis) 40 (5 gratis) Trauungen vollzogen. ■׳ •׳ Brautausstättamgsböiträige' wurden‘ in den Jahren 1921 1922 1923 1924 1925! K 33.000 K 1,315.000;־ K 2,980.000 K 13,200.000 S 1870 ausbezahlt. ..... Die: Erfüllung’, des' langgehegten- Wunsches, ein würdiges 'Bethaus. zu errichten, das den Jetzigen Bedürfnissen׳ entspricht ׳und das dem-Ansehen ״und; ׳idem voraussichtlichen Wachtum der Mitgliederaahl■ der, Adas Jföroel;genügen'.,kann, wird durch;, die Verhältnisse" immer :n06h׳׳ih die Ferne gerückt•. Aus diesem Grunde musste man sich eptscMiesseni, unser; altes, liebes: Haus einer gründlichen Ausbesserung, zu• unterziehen. Es gelang •dies in überraschender ■Weise, ׳und der •Eindruck, den unser' Bethaus jetzt macht, befriedigt alle.' ■Es gebührt dafür dem Bauleiter Herrn Ing. Ludwig KrltzHer der Verbindlichste Dank. Weitere Verbesserungen und .,Ausgestaltungen müssen vorläufig zuriickgestellt werden. Mitglieder. Der Eingang an Mitgli׳ed9beiträgen kann ׳den Wünschen, nicht entsprechen. Von vielen.Seiten wird es nicht als selbst-' verständlich gefunden, den genossenen Rechten gegenüber tra'S^rr^־:^r־־*T5jem^|^ ״die‘sich;׳des, Vdrelr1e$ J!iü£kstände. An,.MitgÜedsb&iträgen gingenJn1,4en;jAhren 1921. 1922 1923 1924 ( 1925 K •108,964.#) K 5.634.764. K 85,6*7.500. K 79,787.600 ־ . S 7,039.20 ’ sÜ1.;t)ie Besserung der wSrtschaftliciHen' Verhälfefese..Wird hier hoffentlich auch einen Wandel zum .Besseren schaffen. . Bei •dem Rückblicke aaif die Ereignisse/der ׳letzten Jahre müssen Wir mit ,tiefstem. Sclimerze ,$r'׳. zahllosen Verluste gedehJt.eh, ^Idije. ,wdr.;s,ea;t fßeg fetzten •;Generalyersamnäung .erlitten •haben:•,:;•!•.•jL: cv.!•!, ־/ •.־• ׳ ׳..■״׳.■;׳;» ..• ■ Ardel ■Näftaif, Beck: •JonasE׳' Braütf -’Edüäfd, Btbiner Leopold, Brody Ignaz, Deutsch Bela, Deutsch Emanuel, Deutsch Seligmann, Ehrlich Samuel, Ffoischmaim Michael. Frankfurter Nathan, Freund' Moritz, Fuchs׳ RacdolS, Giürtwala Hermann, Hermann Eduard, Henzfeld Aladar, Hess Emanuel, Hirsch Samuel, Hofbauer SKegmund* Kalwil Wolf, Klein' Jacob, Kahn Benjamin, Kahn Fanny, Kohsn Gustav, Kahn Wilhelm, Kollmann Benjamin, Koppel Emanuel, Komitzer Adele, Leitner Adolf, Mandl Julhr9, Mieses Jösua H., Oes!t<er־ reicher Lazar, Platschek Julius, Rosenberger Heinrich, Rosner Isak, Samuel Sophie, Spitzer Gabriel, Schiff Benjamin, Schreck Isfdor, Schwarz Rosalie, Stern Max,' Wachtel Isüdor, Weiss David, Wenger. Adolf, Wiener Josef, Winkler Julius. Es ist nicht notwendig, jeden Einzelnen zu rühmen und dessen Verdienste hervonziuheben; wir haben sie alle gekannt und deren Wert geschätzt. Sie alle hingen mit Liebe und Anhänglichkeit an der Adas Jisroei und stellten ihr ganzes Wesen in den Dienst unseres angestammten Judentums. Ihr Andenken ist׳bei! uns" unsterblich. Personalangelegenheiten. Das bedeutende. Anwachsen der verschiedensten Verwaltungsaufgaben im allgemeinen und die verschiedenen Anstaiten für Approvisiornierung machten eine. sachgemässe Eirgärizung des Beamtenkörpers notwendig und ,■zwangen zur Bestellung eines Sekretärs und Kontrollors. ' Bei diesem Anlasse müssen wir auch eines schmerzliehen Verlustes eines. fähigen Beamten/ und Funktionär« .unserer Kehillah gedenken. Nadh Zjähr'iger Tätigkeit als שליח צ י ב ו ל verschied Herr Ephraim Franz Müller noch in der Vollkraft seiner Schaffensfreudigkeit. Wir bewahren ihm alle ein dankbares, ehrendes Andenken. Verhältnis zu den übrigen Vereinen. . Der' Vorstand war stets darauf bedacht, mit den übriger; Bethausvereinigungen unserer Richtung die engste Zusammenarbeit für die Aufgaben und Ziele der glaubenstreuen Judenschaft zu pflegen. Wo es nötig und möglich war, erachtete er es als Pflicht, helfend einzugreifen. Die Gemeinsamkeit der Aufgaben der glaubenstreuen Bethausvereinigungen macht es notwendig, fair diese eine feste Form zu finden* Die Adas Jisroei wird dieses Ziel sicherlich mit allen. Mitteln fördern. Die Berichtsperiode fällt in. eine Zeit sohwerer wirrsdhaftlicher und ■kultureller Sorgen. Gleichwohl muss der sachliche Beobachter zugdben,׳ dass trotz der Ungunst dei Verhältnisse , die Adas Jisraell urtd die glaubenstreue Judenschaft in Wien mit ihr sich in aufsaeigender Linie entwickelt.■ Die Opferbereitschaft unserer Mitglieder hat niemals nacüigelassen, ihre Liebe zu unseren Idealen' ist nicht' erkaltet. Besonders stolz blicken wir auf unsere Jugend, die ■den Thorageist mit ihrer ganzen jugendlichen Begeisterung pflegt.. Wir ־ sehen die Jugend und darum blicken Wir hofifmingstfreaidig in die . Zukunft. ׳ nicht. Die Augen aller wandten sich gegen den Himmel, um wieder der frommen Tradition gemäss den Kidusch lialewanah zu vollziehen. Viele der-Betenden mochten dabei auch gedacht ihabem, ■dieser Kiidasch 11al׳ew1a׳naih •entfalte ■diesmal auch eine sinnvolle, bedeutungsvolle Ergänzung der stattgefundenen Feier der Synagoge. Die Lewanah ist . das ewige Sinnbild Israels, des uralten und immer sich erneuernden Volkes Gottes. M. Blicke in die Rolle Esther, Vom (Rabbiner Dr. Felix Kanter, Zwittau (Mähren). (Hiaman, so ■berichten awisene ׳W׳e!isen1 (Traktat •Megillah •16),, suchte seinen׳ erbitterten1 Feind Mardechai im Lehrhause! anüf,!wo ■er ׳den ׳Jiiingern der Thora!die .Lehre von der קמיצה (!des Haufens) ׳erklärte.!Auf ■die .Frage Hamians, m!it welcher iLeihre sie •sich beschäftigen, ■amtworteten dlie Tlioraijüiiser •der Walirheit gemäss; mit der Lehre von •der ק מיצה• Darauf sprach Haman zu ihnen: ,;Euer (Häuflein (Mehil), ׳das ihr ■als Opfer ׳dargebracht, erwies süch■ schwerwiegenider als die 10.000 Kik!u׳r Silber^ die ich dem König ׳Acbascihwcrosch •für daie Vernichtun׳g der Juden versprach.“ ln der!gefahrvollsten!Stunde fand!Mordechai; kein anderes Thema!aus dem iimersahöpflichen Barn der iHälacba vonzutragen, als!aaisgereolinet!die Lehre von der 1 לן מ י צ ה Warum gerade •diese Lehre ■und keine •andere? Den tiefen Sinn dieses, talmandisohen Ausspruches!versteht •man. ■ersL׳ wenn■ :man.—;!die, Leilrre^'Ciin der Ti ק מ י צ. verstellt. Was ist eigentlich 1.4 ק־־מצ*ה ־'f.iAus einem, Qpferi ,'(;rinJb), besteh-emid aus' d r'Ö 'i.'׳J(M h >sjs-f Mb h' 1, ׳vvur.de •ein) , tiaufen: genommen!u׳nd "auf l'dern Ai’fcare' darsebracht. Dieses; ■Häii/fieiin büdete das!eiigehtliicliie Opfer, Eih!Haufen kann? ״ atur-.gobü'Wet werdeai, wemi.alle •FbffdtÄ Hand sidf eng';; zusammenschliiessen ■und das,!was 1in der Handfläche., siqly r< (befindet,,'.,fest izusämimenlialtei^ pas;.feste!Z u s a m me hi s chlle s^e n (de׳r״!Finger) ׳lind! (Zaf.sl׳a'1mmen1׳hcfilllt׳eh:׳ upd׳ HauRÖbadm^ung. Oihme engen , ק מיצה jjist bei der b p •und zugleich ein י'צ ה.!festen. .Zusammenschluss ast die b -Opfer :undenkbar, pertln'mgje und feste Zusammen-.' נ fn'h in Susa %ehr not. Viele von!ihnen :׳ fbalt tat!gerade!d'en!Juden läiiessen sich, wie ■unsere ■Welsen, .bemerken‘, verleiten,, db u ,verunreinigen;,viele .rechmefen;׳Sich :z סאבלוה ׳ אסוחת| -und!Auszedchhuhg' ■an, an der könig׳ als hohe!Ehre׳ i!es sich תורה ו י ראה den׳ iichen,TaM teilzsunehmen amd׳: von sich ■labzustreifen. .׳Wieder andere ■glaubten (in ihner Veriblendung, mavn sei der Moment )gekommen, sich ■gänzlich vom כ ל יק loszusagerv sich’ פ ר ו ש מ ן ה צ יכן ר zu seiiu. (Nun aber'brach die Stunde dier!höchsten ׳Not ׳uiiid ‘Gefahr für 1a Ule.!heran. In 'dieser gefahrvotien Stunde befahl Esther, a׳׳ll׳e Jehudim zu versammeln und zu v׳e1׳- ■etmigen (לך כנוס את כ ל היהודים). •Und was.!Esther befahl, das ׳lehrte .׳Mordechaä seiiiie Jünger!im Lehrhause. ו א ח וי להו ’הלכות ק מ י צ ה, er demonstrierte seinen: Zuhörern die Pflicht und die Notwendigkeit der lEinlgkäilt ■ und ■desfesten! ■Zusammenschlusses!an der Hand'.!der; .'לך מ י צ.ה., Htejg. ׳'soll ‘Israel sein im Vertrauen ׳auf iG-Jt und1 •seinie' ־tfi&Bße;״ |pin׳ig'. dn'. •der., BerblbsoHäft, '.'den •׳ ״ •עול תורה ויראה Wieder auf stell!zu nehmen; eiinig in der Ausübung. von מצות ן מ ע ש:י. ם־ מ ובים. Als Haman diese Emägkeät und das feste ‘Zusammenhalten au Israels Lehre und Leben wahrnahm, begann er. zu ahnen!, dass sein Unternehmen von keinem Erfolge gekrönt ׳ sein werde. Die. לן מ י צ ה lha׳t sich in ■dei* Tat'stärker erwiesen ■als diu 10.000 Kdkar Silber. — — ■M-.' . ־ Haman, So.berichtet!die, M^gillali (5, 9), veiiiess an ״diesem Tage“ dem König fföhMcii und freudAgen Herzens (ו י צ ה ה מ' ן׳ ביו ם הה ו א שמח). Nur an ״diesem Tage“ ‘war Haman; noch tfröh und!fröhlich, ■am folgenden Tage begann schon seine ׳Niederlage. Dieser Tag war. fpj ffbhe, Tag^-^-t•^ —i ־ *׳ ־־ - •״־ •ג i4 u v• •v •r v v^ 1 1..a ׳a 411 u i >14« K ■ Am ■folgenden Tag befahl. Jer König, seinen Günstling urild ,;!ntfimus aufzuhängen•:!Wie ifct F>di׳ese!plötzliche Sinnesinderung.; des Königs ua1d! se:|n. igraiusames Urteil, ,,zu er-7 därerii? 1^׳ gedstrdoher (K׳cfth!ii1e׳h.׳tät!6r ׳•■iäitöH;'־ es8׳׳־׳i1is den, fcVortläufe 1d!er!Mdgillah selbsT'begrüftden. Haman!;Hess becanntirdi aiif Anraten seiner!Gattin und seiner (Fr^unide für len Juden iMdrdeöhai einen;iGateep! errichten,, lAil's^r fertig va׳r und Haanun ühn׳ besichtigte,,/rief •er laohehd aus; ,JDdeser 10he £a!lg<?11,ust viel zu schön'':und ■gut für diesen ve1׳- lassten Juden;' er!passt eher für einen Körnig;und!nicht für len Juden Mördechai.“ Dieses- ‘berichtete! Charbana.. am foltenden Tagewörtlich, derp König.!Er sprach (7, 9)! נם הנה העץ אשר; עשה' .^.סן אשר דבר י טוב ׳' על ■הסלן ,Stehe, der Galgen, den iHamäa ‘,!machen Und1 Vom!dem;׳r'sprach': er, s.eil gut und jpähsend •'für■ ■!den CönL'g usw.“ Dieser Aussprilch-terztimüerden Köniig noch, mehr ■und darauf ©ab er■ (Befehl, (Haman!hinzurichten! Daher וגם חרבונה זכור לטוב. Vorher ׳heisst es: ארור הט* אשר בקש לאברי •und schlosst.mit ברוך מרדכי היהודי. Dieser!Nach- ■sa׳tz wird nicht •mehr begründet.!Setzt man ■aber .,voraus,!dass es keiner Begründung bedarf, da jeder ohnedies wisse, warum Mordecliaa׳ zu se׳g.nen sei, ■dann muss ‘man ׳doch ebensogut voraussetze.n, dass .,jeder .:wissen müsse, war.iim Haman fluchwürdig sei. In der Tat könnte man versucht sein, anzuniehmen, •dass das Verhalten iMordeahais sc׳h,ei1׳tbar nicht ganz.!eiinwandfre.ii gewesen wäre. Mordecha! hätte die Rachsucht Hamans' lkenlnen׳ ׳und daher -fhai nicht erzürnen •sollen.• ■Hätte siioh.!Mondeahai vor iHiamati.gQbüokr, hätte ׳er sein Volk niieht!in!solche Not• •und Gefahr göbracht. ׳Ist!nun das Verhalten: Mordecbais utaht ganz' ׳ein- ׳wandfreii, dann ersclieänt ■die •Handhimigsweise Hamans •niiölit so fluchwürdig, wie■ man sie!gewöhnlich beurteilt!Nun gibt . es iim ■Hebräischen;für ״wollen“, .bitten“, ״wünschen“, ״streben“ zweierlei Ausdrücke: . שאלה ■und ב׳ ק ש ה i Ersteres drückt ■rne.hr einen ״Wunsch“ ׳aus :und das Er- ׳ suchen iim etwas, ohne Aussicht auf Gewährung •desselben. , , ב לן ש ה hinigegeii bedeutet das Intensive •Streben׳, nach ׳ •etwas, das man •unbedingt und unter allen Umständen zu ' ■erreichen sucht. Datier sprach auch Esther zum König: ״ נפשי בשאלתיwas mein Leben anbelangt, so äussere; ich dmir einen Wunsch 0ש א ל ח י), ■denי du ■nach!Beliebdh erfüllen oder verweigern ■kannst; ,ועמי בבקשתי, was :;mein Volk aber anbelangt!, so ist .mein ganzes Zted unii | Streben darauf gerichtet•,•;;es ,ztf-befreien •und zu nett'en!■1! Hafniän־§t^b.lp־ii^t‘p1]\si׳y.i.4^ Jir^e;lfz1i,׳ye,rreiohter1|.—!aijEs i angeborenjerp ־;Hasse, ׳ä1(sr3äfswll^i!gke11't. ü1M.);.Sahle'ch:figkje(t.; Der Gru׳nd; und die Veranlassung1 ■zur" Vernach:tung׳'l1Isra1els! war ihr%׳gan? ׳nebensächlich. ..׳Hätte, sich iMopdechau' auch! vor!ihm gebübktf söin• Hass ,gegen ■däs ..•gäfize; Volk •Israel f Wäre;'nicht• ׳!minder gross und eri hätte %sipher!1i(?11 ■aiindn ׳ anäereii׳ Grund■ und* eine• andere־• Ausrede.‘׳ gefyacfep. seih Mütchen au ,:dem Volke Mordeahäis“ zu kühlen. :Deshalb ■ ׳heisst es auch •mit Recht: ארור המן אשר ב ק של אבד 1Haman!ist fluchwürdig,!weil ׳er *mit ׳aller!Macht darnach '; stietotef 1mich 'zu vernichten,' desha•lb.'••.-••.';■.הל:רוודו■;.iiרךכייP ברוך :•deshalb sei ■Mordedhdi 'gesegUet, ■ dö'r■ '■ sich ׳als autfreohtcr Jeliudi ■benommeij •unid sich vor ihm?und ׳Götzenbdldie! niqhtv^^ückt ׳hatte. Denn!hätte es!Mardechai getan, Haman ' wäre ‘'äersekfe.! Jugt^nhasser (1״J,י(א ש ר יב קש ו geblieben. :׳Da^./n^ri'כרוך טרזזנין. ' : ";;