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Jüdische Presse · 1926-02-26 · 9 (26.2.1926) · p. Seite 67

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
9 (26.2.1926)
Date
1926-02-26
Page
Seite 67 (sequence 3)
Language
German
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Seite 67 Nr. 9 JÜDISCHE PRESSE Die nie dagewesenen Schwankungen der Wirtschaftliehen Verhältnisse, unter denen wir während!• der letzten; Jahre lebten, Hessen ein1 abschliessendes Urteil und einen; klaren Ueberblick über die Entwicklung der Adas Jisroel nicht Zustandekommen. Daher konnte der Vorstand׳ sich nicht entschliessch, den ׳ üblichen!Bericht, wie; bisher; bei Ablaaif der Jahre vorz-ulegeri. Eine :weitere Verzögerung!erschien jedoch׳ nicht zuträglich und so gibt der Vorstand die vorliegenden . Berichte zur Prüfung heraus. Rabbinat. Trotz aller Schwierigkeiten ist erfreulicherweise fest-; zustellen, dass die Entwicklung sich in aufwärts steigender; Linie bewegt. Auf allen Gebieten ist im ga'mzen Und׳ grossen . ein moralischer Fortschritt au verzeichnen. Das Gebiet der : הולאה hat im Laufe der Zeit einen nie geahnten Umfang angenommen, so dass das Rabbinat diese Aufgabe kaum bewältigen kann. Die Frage der Verstärkung;des ב״דצ muss : daher in das Auge gefasst werden. Unterricht 1111 Id Thoraföirderung. Die Schule der Jesbde Thora wird von 398 Kindern besucht. Die Anzahl der Mädchen an derselben ist 98, die sich auf 9 Abteilungen verteilen. Die Anzahl der Knaben , ist 229; der Unterricht wirld ebenfalls in 9 Abteilungen erteilt, darunter ist ein ganztägiger Kurs, in welchem die Schüler zum Besuche einer Jesdmvoh vorbereitet werlden. Den Kinder- : garten benützen 71 Kinder (3 Abteilungen). Der Lehrkörper, der in . aufopfernder Weise den,..Unterricht versieht, besteht aus 6 Herren; den Kindergarten leiten 2 Damen. So erfreulieh dar. moralische und intellektuelle Erfolg der Schule ist, so unerfreulich. ist der .,materielle Stand; von den 39S schulbesuchenden Kindern!zahlen bloss 20 das volle Unterrichtsgökl; 154 ein ermässigtes!und 164 sind von der Bezahlung vollständig befreit. Trotz des namhaften Betrages, den die Adas. Jisroel leistet, ist geradezu Übermensch liehe Arbeit zu leisten, um die Mittel aufzubriingen, um diese für düs Wiener jüdische Leben vollkommen unentbehrliche Anstalt zu erhalten. Religionsschulen in anderen Bezirken erhielten von der Adas Jisroel die grösstmöglichste Förderung mild manche ... gelegentlich auch Erhaltungsbeiträge, soweit sie im Rahmen unseres Haushaltes mir irgendwie aufgebracht werden konnten. ■Sehr erfreulich ist die Entwicklung der Talmud Thoraschule. Die ihr angegliederte ■Bürgerschule erhielt im abgelaufenen Jahre das Oerien113chkeitsrecht, ein Beweis der Anerkennurig Mir׳ ihre vollendeten Leistungen'. Zur U'nteririchts'röriderung gehört auch die Tatsache, י dass die Adas׳ Jisroel dem Vereine Tiferes Bachurim gelegentlieh Unterstiitzungsbciträge zuwandte und dass einzelne Stipen- . dien an־ fleissige, unbemittelte Bachurim verliehen wurden. Approvisionierung. a) Fleisch. Das Anwachsen der Interessentenkreise machte die Vermehrung der Verkaufsstellen für ׳Koscherfleisch notwendig. Ausser׳ den 4 Verschleisstellen im 1,1. Bezirk bestehen 2 im VJ׳., 1 im I!X., und 1 im XIV. Bezirk. Es Hegen noch Gesuche und Wünsche u׳n1 Eröffnung von weiteren Verkaufsstellen vor. Dieselben müssen nach allen Richtungen׳ hin genau geprüft werden, da Gründungen mit unzulänglichen Mitteln oder unter Rät der Juden die Sperre über das ganze Land.2) Daran ist im allgemeinen nichts auffällig; Herzog Leopold IV. ernannte sogar schon im Jahre 1194 den Juden ״Shlom“ zum Chef des Münzamtes (super officium monetae).3)' Auch in 'Wiener-Neustadt mussten Juden zu Aemtern gelangt sein, da sie später hievon ausgeschlossen werden. Herzog Friedrich II. wurde vom Kaiser geächtet und seines Herzogtums verlustig. Alle österreichischen Städte mit Ausnahme von Linz lind Wiener- Neustadt wurden dem Herzoge abtrünnig. Der Kaiser . wollte nun auch die Neustädter1 zum .Abfalle bewegen imd versprach ihnen Begünstigungen, unter anderem auch die Ausschliessung der Juden aus den Aemtern, ״damit nicht die Juden — wie dip Urkunde sagt —־־ ׳ unter dem Vorwände von Amtshandlungen Christen bedrücken“.4) Diese Versprechungen halfen aber nicht; Wiener-Neustadt blieb treu und der Herzog konnte sich in die Wiener-Neustädter Burg zurückziehen. Als dann der Kampf zwischen Kaiser und Herzog aufhörte, gedachte dieser in Dankbarkeit der ״allzeit getreuen Stadt“ und verlieh ihr am 9. Juni 1239 ein Privilegium,, das ״von nun an“ die Juden aus den Aemtern, in denen sie den Bürgern unbequem sein konnten, ausschliesst.5) Mochte welche Partei immer siegen, den Juden ging es schlecht. Von beiden Seiten reichte, man den Bürgern die Demütigung der Juden als Geschenk; der Verführer warf sie ihnen als Köder hin und der Sieger belohnte auf diese bequeme Art die Treue der Bürger. (Fortsetzung folgt.) ■) Aronius, Regesten zur Geschichte der Juden!iin fränkischen und deutschen Reiche (Berlin, 1891). 3) Meiller,. Regesten zur Geschichte der Markgrafen und Herzoge von Oesterreich (Wien, 1850). *) Hormayr, Archiv für Geschichte, Statistik und Literatur (Wien, 1828). 5) Das Original befindet sich Sin Archiv der Stadt Wiener- Neustadt (I, 1), abgedruckt bei Böheim, Chronik von Wiener- Neustadt (Wien. 1830); Hormayr, Taschenbuch 1812 und Archiv für österreichische Geschichtsquellen X. 128-9. des Vorstandes! über die Jahre 1921 25 nicht entsprechenden Voraussetzungen zu schweren Unannehmlichkeiten führen. Eine weitere Schwierigkeit besteht auch darin, geeignete Persönlichkeiten, die sich zu Aaifsichts- Personen eignen, zu finden. •Die •Klagen wegen allzulioher Fleisehpreiise waren Gegenstand wiederholter eingehender Untersuchung; doch konnte der Vorstand trotz der sorgfältigsten Prüfung niemals eine ungebührliche Ueberschreitung der üblichen Preisgrenzen nac'hweisen. b) W11 r s t- und S e 1 c :11 w a r e 11. Zu der bereits bestehenden Wurst- und Selchwarenfäbrik, die seit Jahren unter Aufsicht des Rabbinates der Adas' Jisroel׳ steht, kamen zwei weitere Erzeug׳!!ngsstellen. Der Wettbewerb der Unternehmungen soll auf die Güte der Ware und deren Preisbildung zum Vorteile der Verbraucher günstig einwirken. Die Nachfrage nach unseren Selchwaren nimmt ständig zu und es sind in.allen Teilen der Staidt Verkaufsstellen vorhanden. c) G e f 1 ii g e 1. Die Beaufsichtigung der Gefliigelhäudler wurde neu geregelt. Es wurde!der Grundsatz aufgesteilf, dass dieselben ausschliesslich Geflügel von den vom Rabbinate als zulässig «OOO9OOO«O0O•׳ OOOO i o Telephon 7426״2״ o o o omomc g Telephon 74-2*26 o I o i § o I o o I Wien, I., Graben 12 demTra ttnerhof) Diese neueröffnete, grösste und modernste Werkstätte für Haararbeiten u. Schönheitspflege erzeugt Perücken, Scheitel u. Transformationen, für deren allererste Qualität der internationale Meister Karl Schiroky jeder Dame persönlich haftet Unsere Einfführungspreise sind sensationell billig! Ein unverbindlicher Besuch zeigt Ihnen die schönsten Bubiperücken .. . von S 75 aufw. die schönsten Transformationen von S 35 aufw. dieselben mit Scheitel .... von S 45 aufw, und werden Ihnen für Reinigen, Wasserwellen u. Reparieren Ihrer alten Perücken die billigsten Preise berechnet, Wir färben auch Ihr Haar auf jede gewünschte Farbe mit Original Henne und dauerwellen dasselbe nach dem allerneuesten Mayerschen Verfahren unter jedweder Garantie. 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Die tiefdurchdachte, von glühender Glaubens- und Ueberzeugungstreue beseelte Rede des Oberrabbiners Fürst war durchaus von dem Gedanken getragen, dass Moses, dessen Grab,, wie es in der Thora so sinnig heisst, kein Mensch kennt, dem Volke Israel imtnerdar als Lehrer und Führer voranschreitet, dass seine Lehren heute, wie zur Zeit, als er in der Mitte seines Volkes auch körperlich weiite, pfadweisend, richtunggebend sind. Die Thora Mosis, die vor Jahrtausenden seinem Volke die erhabenen, göttlichen Lehren offenbarte, die später allmählich der ganzen Menschheit zum Fundamente ihrer religiösen und sittlichen Prinzipien wurden, diese Thora Mosis ■leuchtet noch heute allen Völkern, ob sie es gestehen wolien oder nicht, auf den Wegen voran, die zu den Höhen der Humanität, der Gerechtigkeit und der Sittlichkeit führen. Wie glücklich, könnten die Menschen sein, wenn die Gebote, die Moses, der jüdische ״Gesetzgeber“, vor Jahrtausenden verkündete, auch schon im Leben der Staaten und Völker nicht nur platonische Anerkennung, sondern praktische Befolgung fänden. Wie lebendig, wie überlebensgross erscheint uns die Gestalt Mansche Rabbenus, der in den Zeiten der finstersten Barbarei mit seinen, von ewiger Jugend strahlenden Augen in die Zukunft schaute, die ihr Hell nur in der Verwirklichung seiner Ideale, erreichen könnte. Der Oberrabbiner hat mit weisen Worten seine in andächtiger Stimmung lauschenden Hörer in geistvoller Deutung mancher Talmud- und Midraschstellen darüber belehrt, dass Moses auch heute der treueste und berufenste Lehrmeister für alle Israeliten ist. Aber wahrlich, man darf von Moses,.der das Grösste geschaffen, das je ein Sferbiicher geleistet, mit dem Gott von Angesicht zu Angesicht gesprochen, und der dabei doch der demütigste aller Menschen geblieben, von diesem Moses darf man sagen, dass er auch für die ganze Menschheit der unübertreffbare Lehrmeister geblieben ist. Es gab wohl einen Moment, in welchem der Oberrabbiner mit Tränen in den Augen der Klage Raum gab, dass Moses den einen Jisroel, Wien! bezeichnten Quellen beziehen. Jedes Stück wird1 mit einer Marke versehen und mir d!ie ungeteilten Stücke, die in der vorgenannten Weise bezeichnet sind, werden vom Rabbinatc begutachtet. Sorgsam ist von dem Verbraucher darauf m achten, dass nur diejenigen Händler unter Aufsicht stehen, die in jeweiligen Listen verlautbart werden. Andere können nicht empfohlen ״werden. ״־Die Erriclitung der Geflügelschiach’tstelle steht auf der Tagesordnung. Die Pläne für dieselbe sind fertiggestellt und bei Eintritt der günstigen Jahreszeit soll mit den! Bau begönnen werden. d) M i 1 dl!. Die Schwierigkeiten der Milclibeschafifiing, die während der Kriegs- und Nachkriegszeit bestanden, sf'nid überwunden und es ist uns wieder gelungen, die Koscher-Mildiversorgmig für die weitesten Kreise durclizufülimi. Ausser der eigenen Verkaufsstelle ist eine Reihe von vertrauenswürdigen Händlern vorhanden, die wohl nicht unter der unmittelbaren Aufsicht stehen, die jedoch die Milch aus den Molkereien beziehen, die vom Rabbinate der Adas Jisroel beaufsichtigt werden. Die Beschaffung von Koschcr-ßutter wurde mit Erfolg ■ins Werk gesetzt. e) M a z z 0 t h. Seit dem Jahre 1924 haben wir wieder das Glück, die Mazzoth für unseren Bedarf in unserer Bäckerei erzeugen zu können. Um allen Anforderungen zu genügen, . waren maiiiiiiig•• fache Schwierigkeiten zu iibenWiniden, zumal unsere Mazzotii von. vielen verlangt werden, die sonst kein׳ Interesse bekünden, die Adas Jisroel materiell! oder auch nur moralisch zu fördern. Dabei muss materiell liervorgelioben werden, dass die ,Verwaltung •der Adas Jisroel diesen Wünschen gerade den unbemittelten Kreisen gegenüber in der liberalsten! Weise entgegenkam, ohne die hiezu nötige materielle Unterstützung von den Fernstehenden zu ,finden. In den Jahren 1921, 1922, 1923, 1924׳ und 1925 wurde an Armeriibeteihing für Pessacii auisgegeben:. 1925 1924 1923 1932 ״' 1921 K 210.000 IC 415.000 K 19,397.500 K 15,757.000 S 3022.70!Es ist ein grosser Gewinn, dass die Erzeugung von Schniurahiweizen seit Jahren 11 nlmlitteilbar in eigener Regie erfolgt, wodurch für die Adas Jisroel 11 nid deren Mitglieder sehr wesentliche Ersparnisse erzielt werden. B ä c k e •r e ■i. Biineim! dringenden Bedürfnisse entsprechend wurden zwei Weiiss- und' Schiwarzbäckereien und eine 'Konditorei der Aufsicht des Rabbinates unterstellt׳■.' G a s t!w!1 r t s c h a f t e n u 11 id S p e 1 s e a n ■s t a 1׳ t e in Die Schwierigkeit, Gastwirtschaften1 .in ritueller Hinsicht gewissenhaft zu überwachen, macht es unmöglich, diesen Zweig >d׳er Tätigkeit in dem gewünschten Masse auszubreiten. Gleichwohl stehen ausser der' Voilksspeisehalie! ,Einheit“ mehrere Gastwirtschaften (kleinere und grössere) unter Aufsicht des Rabbinates. Vor wenigen Monaten wurde auch eine Milch-Trinkhalle und Frühstüakstube unter Aufsicht genommen. Fürsorge. 'In der Erfüllung der verschiedenen Aufgaben von Thorah und Gemilas Chasodlm wurde’ die Adas Jisroel in Traum seines Lebens, das gelobte Land, bis an dessen Grenze er sein Volk geführt, nur von ferne überblicken!, aber nicht auch betreten durfte, aber dies war nur ein Moment. Die Moses gewidmete Gedenkrede konnte mit dem trost- und freudeatmeriden Hinweise schliessen, dass unser grosser Lehrer jetzt und iil aller Zukunft ais der güickverheissende Führer seines Volkes im Geiste und im Herzen aller Thoragläubigen fortlebt und, fortwirkt. Moses’ Leib ruht an der Grenze des heiligen Landes, andeutend und mahnend, dass er, der ״Gesetzgeber“ Israels, es sich als seinen Anteil Vorbehalten hat, den Weg zii weisen, der nach dem heiligen Lande!der Väter führt. * Gleichfalls nach uralter Tradition knüpfte der Oberrabbiner an die Moses gewidmete Gedenkrede herzbewegende, 2rschiitternde Worte der pietätvollen Erinnerung, die'dem Andenken an die im Laufe des Jahres dahingeschiedenen' Rabbiner und Talmudheroen galt. Nicht nur clen Redner, sondern auch die Hörer überwältigte da der bittere Schmerz angesichts der herzzerreissend grossen Zahl der Heimgegangenen, die durch Gelehrsamkeit, hingebungsvolle Frömmigkeit und edles Wirken sich ruhmvolle Namen und unvergängliche Verdienste um das thoratreue Israel erworben hatten. Lautes Schluchzen des Redners wie der Hörer verschlang oft die Worte, aber wie beredt ver.־ kündeten diese Tränen und diese Klagerufe die Erkenntnis, dass grosse ,gefeierte Fürsten der Thora und der Gottesfurcht es waren, die der unerforschliche Ratschluss Gottes in diesem Jahre aus dem Leben abberufen hatte. Die schmerzliche Klage, die huldigenden Worte der Liebe, Verehrung und Bewunderung galten koilektiv den Trägern all der genannten Namen, denn die Stunde, die die Feier in Anspruch nahm, hätte kaum genügt, um das Charakterbild auch nur eines dieser Männer vollständig, würdig und erschöpfend zu entwerfen. Man bedenke, unter diesen Verhlichenen befand sich, um nur einen Namen zu nennen, auch Rabbi Meier Arak (Tarnow), der wegen seiner unermesslichen mit Scharfsinn gepaarten Gelehrsamkeit als die höchste talmu-, dische Autorität der Gegenwart galt, und wegen seines heiligmässigen Lebens allgemein eine schier beispiellose Verehrung genoss. Der furchtbare Weltkrieg hatte den Edlen gezwungen, in Wien das bittere Brot des Flüchtlings zu essen, und dadurch hatte man in unserer Stadt die Gelegenheit, den Mann zu sehen. Das durchgeistigte, verklärte Aussehen Rabbi Meier Arpks erfüllte jeden, dem es gegönnt war, in seine Nähe zu kommen, mit dem Bewusstsein, das ist ein Mann, auf dem der Geist Gottes ruht. * Nach den tröstenden und erhebenden Worten, mit denen der ehrwürdige Oberrabbiner ' seine Zuhörer verabschiedete, strömte die Menge aus der Synagoge. Aber sie zerstreute sich

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