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Jüdische Presse · 1926-02-19 · 8 (19.2.1926) · p. Seite 61

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Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
8 (19.2.1926)
Date
1926-02-19
Page
Seite 61 (sequence 5)
Language
German
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Seite 61 Nr. 8 JÜDISCHE PRESSE Tschechoslowakei j Agudas Jisroel und die jüdische Frau. Schwere Sorge lastet auf dem Gemiite •eines jeden zielbewussten Juden im unseren Tagen. Ringsumher auf allen Lebensgebieten ausserhalb und ׳innenhalb des Judentums •tobt ein mächtiger Kampf gegen alles, .was •in ihisto rischem und einzig!wahrem Sinne jüdisch ist und ׳als jüdisch gelten darf. Die europäische Zivilisation hat die Völker ‘Europas schwier enttäuscht. Die!führenden Geister •suchen ■neue Wege zum Völker glücke1, neue!Bahnen, zur Hebung •ihrer Gesittung.!Während aber die!Führer, die geistigen Gestalter der Volksidea'le, umherstreifen, um einen Weg »um Auf stijeg zu suchen/, ׳siim k׳en id'le grossen .Massen der getäuschten und enttäuschten Völker der ׳europäischen Staaten;immer tiefer und tiefer ins ■Leere und .venfailen׳ zusehends :in geistige und :moralische Ziellosigkeit. Und!wir Juden sinken mit ihnen . . .!Und ׳unter uns Juden finden• sich weite Kreise, die diese 1'Lebensrichtumg nicht nur billigen, sondern sie bewusst und .programmatisch ■propagieren. Das ist es, was die treugebliobenen Söhne und Töchter ׳des jüdischen Volkes so furchtbar schwer bedrückt!und .in der Seele schmerzt. So entstand ■ein ganz neues Problem׳, das gebieterisch eine ■Lösung ■fordert: W:ie erhalten wir uns dem J u d e n t u m u 11 d w i e ׳er 11 alte n •w i r d a s J 11 ■d e ntum uns? Fast sämtliche!massgebende und richtungweisende religiöse Führer •und in ,ihrer ׳Gefolgschaft hunderttausende guter und unentwegter •Jaden ׳in ׳allen!Ländern der alten und neuen• Welt haben .aus bester UÜberzeugung darauf e׳me klare und /genau umschriebene ׳Antwort gegeben: A g 11 •d a s J;i ■s r o ■e 1׳. W0׳ diese!Antwort verstanden, wo sie im ,ihrer ganzen Tragweite ׳erfasst und •mit ,der gebotenen■ Umsicht und Energie ins Leben umgesetzt wurde, blüht meines Leben auf und dieses!Leben ist stank ,genug und tief genug verwurzelt in der jüdischen Wahrheit, •u:m alle Versuche, das alte!historisch jüdische Volk seines geistigen 'Inhaltes zu entleeren, die alten• relligiösen Ideale ihres Wertes zu berauben oder sie •uimzui werten, daran ,zu Schanden werden zu lassen. Agudas Jisroel!erhält ■den jüdischen Geist!im der jüdischen Gemeinschaft und gibt ׳dem Juden ■Ge sinnlingstreue und Selbstbewusstsein. Wie soll aber Selbstbewusstsein •und jüdische Gesinnuiigsireue Im jüdischen Volke, 111 der jüdischen Gemeinde, ln der jüdischen Gesellschaft und in den Herzen der ,11 eran•wachs enden!Generation dauernd erhalten bleiben, wenn nicht ׳dafür gesorgt wird,!dass ׳das jüdische Haas, ׳die jüdische Familie zur Pflegestätte ׳dieses Geästes wird? Auch darauf muss, und zwar ungesäumt, eine Autwort gegenen wenden. Wir haben •auch darauf nur dieselbe Antwort: S• 0 n g e t ׳dafür,!d! a s s d! 1 •c o 1r g a 01' ii s ׳a! .t* 01!r: ii s c;11׳ ■e \n und geistigen Pr1imizi׳p1ie׳n ׳der Agudas J.isr 0 e •1 in eure Häuser u 11׳ d ii in eure Familie n •e 1׳m d•r 1.nge n um׳d!sii•e diurc 1h 1d';r.1i!n1 gen! Die!jüdische Frau, die ׳jüdische Mutter, die ■jüdische Tochter,!die zukünftige jüdische Mutter, ■muss erkennen•, muss ־lernen und ׳muss wissen, ‘was es heisst, 111• unseren Tagen Jude ׳zu ׳seih! Schalten!wir ■sie In ׳die!mächtige ,Bewegung ׳ein, die ׳sich .an ׳den Namen Agudas Jisroel knüpft, •und lehren!wir s!i!e begreifen:, dass sie!eine Aufgabe von!furchtbar schwerer Verantwortung •zu!erfüllem hat, wenn sie;sich dieses ■Namens würdig zeigen!will.!Es darf •nicht :mehr geschehen, dass die jüdische •Frau!in ׳einer ganz anderen geistigen Welt■, im einer ganz anderen Gefühlswelt lebt und an den Idealen׳ leiiner anderen Welt sich ׳nähert als ihr religiöser,, ׳gesetzestreue.r ׳jüdischer Gatte.!Haben׳ ■wir die jüdische Frau, die!jüdische Tochter zur liilbar:zeugungsfe;sten!Miterihalterin des Judentums und der jüdischen iLebensidea'le gemacht!und 'haben •wir ׳damit •das ׳jüdische Haus dis!Bastei des Judentums erhalten, so־ dürfen;wir ihoiffnungsfroh!in idlie Zukunft blicken und ׳mit gutem ׳Gewissen die ,Sorgemfälten von unserer Stirne!hin- ׳wegglätten. Diesen Weg ■müssen wir gehlen. U1n׳d■ ׳diesen Weg!haben wir auch ,schon beschnitten. Vor einigen Tagen versammelten׳ sich eine Anzahl zielstrebiger . •orthodoxer ׳jüdischer Frauen ׳der ׳Gemeinde ,Brati'sla׳va und besablosseh, '׳eine Agiudas J1. s r 0 ■e I- F r a u e ng r u.p.pie׳!in Bratislava ׳zu gründen. Das vor- ■bereitende Komitee ׳versendet an idie orthodoxen jüdischen Der Gläubige. Von Ahron Jeruchem. Ein religiöser Mensch ist selbstbewusst, aufrecht stolz, hat innere Festigkeit, fühlt sich seelisch befriedigt* Er ist von der Richtigkeit seiner Anschauung überzeugt ihm ist jede Skepsis, alles Zweifeln fremd, er spürt festen Boden unter seinen Füssen und dünkt sich über Andersdenkende erhaben; all das bietet ihm einen festen Halt,׳ welcher ihn mutig auftreten, felsenfest bei seinen Prinzipien verharren lässt. Der Nichtgläubige hingegen steht Zeit seines Lebens׳ auf schwankendem Boden, wird von verschiedenen Ideen1 und Meinungen zersetzt, die jeweilige Anschauung leuchtet ihm keinesfalls als sichere Wahrheit ein, er bezweifelt alles, nörgelt an allem Sein und Nichtsein, hadert mit sich selbst, wird von Gewissensbissen gepeinigt, von Seelenkämpfen aufgeneben. Sein psychischer Zustand ist zerfahren und unstät, der des Gläubigen zielbewusst und ruhig. ( Wenn des Gläubigen Kind erkrankt, hat er Ver-1 trauen und Zuversicht auf die Allmacht Gottes, der sich seiner guten Handlungen erinnern, die schlechten Taten ihm verzeihen wird, weil sie in momentanem UeberhandJ nehmen des bösen Geistes geschahen. Er — zu dem er so hoffnungsvoll, so gläubig empörblickt — in seiner Macht liegt es, zu heilen, zu helfen, denn Er ist den Schöpfer der Welt, der Lenker der Menschengeschicke,' Diese Gedanken beschäftigen ihn unentwegt und lassen! ihn nicht zaghaft werden. Das meint auch Aliphas Hatemani (Hiob, Kap. 22; Vers. 26) כו אן d. h'. wenn du deine Augen gen Himmel in braunen Schachteln laut Attest Sr. Ehrwürden des Herrn Oberrabbiner Simon Schreiber aus Erlau כשר verlässlich koscher כשר auch heuer wieder in garantiert reiner und ausgiebiger Qualität zu haben bei HEINRICH FR4NCK SÖHNE in Kosice Diese Fabrik steht unter Oberaufsicht des Herrn Oberrabbiner Simon Schreiber und unter ständiger Kontrolle von Sr. Ehrwürden ernannten frommen jüdischen Aufsehern, so dass sämtliche Erzeugnisse verlässlich koscher sind und also von jedem Glaubensgenossen das ganze Jahr hindurch gebraucht werden können. Beachten Sie beim Einkäufe im eigenen Interesse recht genau: die braune Farbe der Schachtel, die Schutzmarke KAFFEEMÜHLE und die Unterschrift HEINRICH FRANCK SÜHNE. Fraiien von!Bratislava ׳den nachfolgenden Aufruf, ׳der nidnt verfehlen wind, auch ausserhalb!der •Gemeinde!Bratislava Widerhall hemvorzurufen. An alle orthodoxen jüdischen Frauen in Bratislava! An alle orthodoxen Jüdinnen von Bratislava ergeht hiedurch der Ruf, sich der Bratislavaer Frauengruppe der Agudas Jisroel-Weltorganisation anzuschliessen. Die grossen jüdischen Aufgaben der Gegenwart, die diese Vereinigung der orthodoxen Juden aller Länder unter führung der hervorragendsten religiösen Autoritäten des Judentums zur Notwendigkeit ■machten, treten auch an die treugesinnte jüdische Frau heran und stellen erhöhte Aniorderungen an sie. Zu einer Zeit, da die jüdischen Männer sich Zusammenschlüssen, um mit vereinten Kräften für die Erhaltung der teuersten geistigen und moralischen Güter der jüdischen Gemeinschaft einzutreten, muss auch die j ii d •isehe!Fra« sich der grossen und erhabenen Pflichten bewusst werden, die sie in dem Rahmen und in den Grenzen, die ihr Thora und Tradition gezogen haben, zum Wohle des Judentums und zur Ehre der heiligen Thora in dem grossen Ringen der Gegenwart zu erfüllen hat. Ais ׳Walterin im Hause, als Erzieherin der Jugend, als Gefährtin des Gatten und als Hüterin des Familiensinr.es sind ihr solch wertvolle Güter der Gesamtheit anvertraut, dass sie in unseren Tagen, mehr denn je zuvor, mit ausreichendem jüdischen Wissens- und Gefühlsinhalt ausgerüstet und mit felsenfester Ueberzeugungstreue gewappnet sein muss, wenn sie als würdige Nachfolgerin der ruhmgekrönten!Firau der Vergangenheit! ihre Stelle im jüdischen Volksleben behaupten soll. Die Agudas Jisroel-Frauengruppe steht im Sinne des Agudas-Jisroelprogrammes unerschütterlich und uneingeschränkt auf dem Boden des gesetzestreuen orthodoxen Judentums und verpflichtet ihre Mitglieder, all ihre Lebensäusserungen und ihre ganze Lebensbestätigung dem in Thora und Mizwos sich di 0 k u,me n tii e!r ein d e;n G-ttesiwiij'liilen zu unterordnen. Sie wird durch belehrende Vorträge, durch Vorlesungen aus den 1Literaturschätzen des Judentums, durch echtjüdische soziale Hiltsarbeit und durch geeignete Veranstaltungen dahin wirken, dass ihre Mitglieder und über diesen Kreis hinaus jede jüdische Tochter, die über die Ideenwelt des wahren * Judentums aufgeklärt zu werden strebt, sich dies freudig richtest und auf Gott vertrauest על של' תתענג 1תשא אל אלקה פניך dies wird dir Mut und Sicherheit einflössen. Kraft und Ausdauer verleihen zur Ueberwindung1 aller Unbill. Auch wenn der Zustand hoffnungslos wird,׳ verzweifelt der Gläubige nicht; er ruft von Gott geschehene Wunder in seiner Erinnerung wach, seinen Glauben an eme vom höchsten Wesen bewirkte Besserung־ gibt er nie auf, nichts vermag ihn zu erschütterln. Una wenn das Schlimmste eintritt, so ist dem Gläubigen damit) nicht alles genommen. Er sieht sich vor neuen Pflichten! steht vor neuen Aufgaben: für das Seelenheil seines! Liebsten zu wirken. Aber nicht nur das hilft ihm, den. grossen Schmerz zu ertragen, er glaubt auch an ein Wiedersehen 1q einem besseren Jenseits. Einen Freudenschimmer sieht er, wenn er an die Stunde denkt, in der Gott alle) Toten zu ewigem kg^en äuferstehen lassen wird. So düster auchf die Seelenverfassung, so trüb auch die Gemütsstimmung des gläubigen Individuums sein mag/ ein Lichtstrahl der Hoffnung, der Erwartung stellt sich! immer zur rechten Zeit ein, welcher seine mildernde Wirkung nicht verfehlt. Er steht somit nie allein, sieht sich nicht einsam, nie verlassen. י Der Gläubige ist ein freier Mensch. Die sich selbst auferlegten, mit freiem Willen übernommenen Pflichten‘ bedeuten für ihn das Höchstmass von Freiheit. Er strebt immer demselben Ziele zu, hat immer dieselbe Aufgabe vor Augen, erfüllt sie stets mit derselben Liebe und glutvollen Aufopferung. Er scheut keine Gefahr, beseitigt alles, was inm hindernd am Wege liegt; er kennt nun! eines: Gottes Weisungen zu befolgen, in Gottes Wegen! zu wandeln, in Gottes Lehre sich' zu vertiefen, ganz in! Gott aufzugehen. .. . i;?:!‘!t und aus tiefverwurzelter Ueberzeugung zum höchsten L e b e n s z i e 1 setzen. Die höchsten Ideale des gesetzestreuen Judentuins sollen in der Agudas Jisroel-Frauengruppe ׳Wilrklsiam gepflegt werden. Wahre und reine jüdische Ges i 11 u n g in Familie und Gesellschaft,!in Lebensordnung und Lebensformen, in äusserer Erscheinung und innerem Streben, in Kleidung und Haltung soll bei den Mitgliedern der Agudas Jisroel-Frauengruppe zum klaren Ausdruck kommen. Unsere Mitglieder sollen in Wort und Tat der Heranwachsenden weiblichen Jugend, den zukünftigen Müttern, das Vorbild echter frommer jüdischer Frauen bieten. Die Agudas Jisroel-Frauengruppe will die Kräfte vereinen und für die Aufgaben des Judentums sammeln. Sie gründet eine Agudas Jisiroel -Mädchengruppe, um solchergestalt jeder jüdischen Tochter Gelegenheit zu geben, sich ohne Preisgabe jüdischer Prinzipien mit Gleichgesinnten gesellschaftlich zusammenzuschliessen und für die Gesamtheit zu betätigen. Sie will der Mädchenerziehung überhaupt ihre grösste Aufmerksamkeit schenken. Die Agudas Jisroel-Frauengruppe füllt damit eine Lücke im jüdischen Leben unserer Gemeinde aus, die seit Jahren allgemein empfunden wird. Zugehörigkeit zur Agudas Jisroel-Frauengruppe bedeutet ein Bekenntnis zur jüdischen Wahrhaftigkeit und zur aktiven thoratreuen jüdischen Gesamtheit. Wer Mitglied der Agudas Jisroel-Frauengruppe ist. kann nach den Prinzipien der Agudas Jisroel nicht gleichzeitig das Entgegengesetzte wollen und etwa Vereinen angehören• oder an Veranstaltungen teilnehmen, deren Tendenzen von den massgebenden religiösen Führern mit dem Geiste des orthodoxen Judentums als unvereinbar erklärt werden. Ein Monatsbeitrag von tsch. K ... aufwärts wird von den Mitgliedern erhoben. Liebe Schwestern! Wenn Ihr Euch der Grösse unserer Aufgaben bewusst seid, wenn Ihr die Not der Zeit mit uns fühlet und als ■t r e u e J ii d i n n e n Euren Pflichten gerecht werden wollet, meldet ungesäumt Euren Anschluss an die Aguda's Jisroel-Frauengruppe an. Bratislava, den 1. Adar 5686. Für das Vorbereitende Komitee: Das Initiativkomitee Frau Oberrabbiner Eugenie Schreiber, Sidonie ■Benedikt, Katherine Fried mann. Rosa Goldmann, Rachel Grünw ald, Charlotte H i r s c h I e r, Betty Katz, Isabella Kohlmann, Rosa Sch 1 enger, Jplie Singer, Julie S t e r n f e 1 d. W!i׳e sehr >d!ie N0tiwen1d;i!g־k׳e1i t dieser iNeugriündumg auch •unter ׳den 'orthodoxen׳ Brauen ׳eirmpfundien ׳wiirid,, ׳beweist der •folgende ,Aufsatz,!den wir van! ׳e;in10r •Dame ׳erhielten•. Jeder, der diiie IG'esdhkihte :unserer Ahmen ׳kennt, weites, ,welche!bervonragenide!!Stellung ׳die jüdische Frau :i;m Judentum stets •eingenommen!hat.!Wier!kennt ■nicht das an Abraham gerichtete!G-ttesworit״ :׳Alles,!was dii'e ■׳S a r a sagt — ■höre 1a׳uf liihre Stimme!“? Wier denkt midht an die heroische ׳Opferfirieiudiigkeiit ■R e b e k a s, (die bereit!Ist; ׳den Fluch ׳I'siakis auf!sich ■zu laden, miür ׳um idiiie!Zukunft ׳ihres!geliebte 11׳ Sohnes izu sichern׳? J üdii!seihe iFramem ׳haben In ׳dieir Tretmühle■ ägyptischer Fronarbeit dein ׳jüdischen ׳Geist wndh;ge1halt׳en. •und *eiim!jüdisches!Weib war ׳es, die :i.m!Zeitalter )helenisbischer!Entartung;und AngMchungs-!bestrebunigen■!die ,befreiemdle Tat vollbrachte. Ester ■hatte selbst auf dem:!stolzen Tlhron!des, mächtigen Penserreiches ׳ihre!jüdische!Aufgabe and ׳ihre!Erziehung!im Hause! ■eines iMordechai nicht vergessen■. Es ilst nicht!unsere׳ Absicht, alle •diese!Belispielte, die sich!noch vervie'lfachen lassen,!hier ■aufzuzäihlen, ■auch ■nicht ׳zu ׳untersuahen•, wieso ■es!kam, dass die jüdische! Frau u ns ere r ■Zelt nicht ׳.mehr diese ■geistige ׳und sittliche ׳Grosse besitzt, um so!bestimmend‘ wie einst :i!m!jüdischen• Leben!zu: wirken. Dies bleibe ■zünftigen Kennern■ der ׳Geschichte und!ihrer Entwicklung iüberllasseni. Zweck ׳dieser ׳Zeilen!ist es .'vielmehr!, darauf!hinzu- ■weisen, ■dass; es ׳eine 1g ׳e b;!i ׳e t ■e ir I s c :h ■e N ■ö ■t!w e n d I!g- ׳k e 111 ■der Gegenwart!ist,-׳ •unsere!weibliche Jugend s׳ö zu ׳erziehen!, dass sie ifälhiiig und würdig wierd'e, dlie, Pflichten' and׳ Aufigaben der •jüdischen!Frau voll •und ■ganiz zu ei- ■fassen׳ und izu erfüllen. Viel!wurde ׳schon!über den ■Einfluss de.r Literatur Der Hunsdorfer Raw זצ״ל über die ״hebräischen Schulen“. Auf vielfachen Wunsch bringen wir ■den Brief des Hundsdorfe Raw, den wir •in unserer ׳Nummer 6 ■in;deutscher Ueherseifzung gegeben •haben, im Originaltext. ב״ה או״ד ה, ויקהל פקודי עיירת לפ״ק. תיתי שלמא רבא זחייא אריכא לכבוד מר ידידי וידיד עליון הרב הגאון הצחיק בז״ק הז״ב בנש״ק אילי תרשישים בקש״ת מז״הר משה האלבערשטאמם שליט״א החונה בס״ק צאנז חדש יע״א. מכ״ק הניעני וענותו תרביני לחוות דעת, על דבר העברעישע שולען שנתחדשו בע״רו לית דין צריך בושש, כי חוב קדוש לעמוד ולהתיצב כננד זה בכל מאמצי כח, כי הנסיון העיד כי הוא זה שורש פורה ראש ולענה ובכל מקום שנתיסדו שולען כאלה בין בארה״ק ובין בחרי לארץ שואפים הילדים בקרבם רוח מינות ואפיקויסית וכל האבות שרצונם להחזיק את צאצאיהם בדת משה וישראל ולא ילכו לבאר שחת ר״ל מחויבים לרחק את בניהם מבתי ספר כאלה כמו מבית עבודת אלילים כי כל באי׳ לא ישובון ולא ישיגו אורחות חיים ובלי ספק יעשו כל הרבנים המוטל עליהם להרים כשופר קולם ולהשתדל בכל עוז לבטל אח הדבר הרעה הזה להציל נפשות לבל ילכדו ברשת זו ט° נו להם ולמוכיחים יונעם ועליהם תבוא ברכות טוב. נאם ידירו הטחוי קירה ודורש שלום תורתו וסדושתו הק׳ שמואל בז לאה צבי, /

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