Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 11 (1925)
- Issue
- 48 (27.11.1925)
- Date
- 1925-11-27
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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.Nr. 4S Seite 316 _, _:_ JÜDISGHEPRESSE sei ׳ein ausgezeichnetes; woraus wir auf eine grössere jüdisehe ,Bevölkerung in •der heiligen Stadt schHessen dürfen. Aus dein Jahre 1333 wird uns dies geradezu bestätigt, denn in diesem Jahre siedelte der berühmte Kabbalist R. Josef Chelo •nach •Jerusalem über, ■ und er schildert eingehend die ■Situation, ,in der er. die :Glaubensgenossen in der heiligen Stadt vorfaud.!Er schreibt .unter anderem: ״,Die Jüdische Gemeinde ,in Jerusalem ist G-tl sei Dank, sehr zahlreich, sie wird, ׳von;Einwanderern aus allen Ländern bevölkert, besonders aber •aus Frankreich, aus welchem Lände die Vorsteher und die hervorragendsten 1Rabbiner stammen, darunter;Rabbi Chajim und!R. Joseph. Sie״ leben glücklich ׳und •ruhig und die Regierung ist gerecht und stark. Unter der jüdischen ,Bevölkerung ■befinden sich Viele Fabrikanten, Schneider, Schuhmacher etc.; andere sind Kauflciite, wieder andere Männer der Wissenschaft: Mediziner, Astronomen, Mathematiker. Der beiweitem grösste Teil der Gelehrten jedoch beschäftigt sich mit dem Studium der Thora und dem der ״Wissenschaft der Wahrheit“, das;heisst der Kabbala; ■sie werden von der Gemeinde unterhalten. Auch gibt les in Jerusalem ausgezeichnete Kopisten (Kalligraphen), deren Abschriften voij fremden Pilgern vielfach exportiert werden.“ Auch über die. Juden .in!Hebron;gibt Joseph Chelo ׳Nachricht.: ״Sie sindj“"׳ so sagt er, ״zahlreich und treiben Handel, namentlieh mit Baumwoll waren eigenen Gewebes, desgleichen ׳auch mit Glaswaren.“ Späterhin erfahren wir ein volles Jahrhundert nichts über die;jüdischen Bewohner Jerusalems und des übrigen Palästina. Erst aus dem Jahre 1438 liegen wieder Mitteilnngen über sie .in einem Briefe, •den ■ein sonst unbekannter Bewohner der heiligen Stadt an seine Verwandten in' ■Ferrara־ •richtete, vor. Derselbe'schreibt: ,Die Juden Jerusalems ernähren sich zumeist ■von Tischlerei, und zwar sind sie teils nur Arbeiter, •teils zugleich Händler; ,andere sind Schmiede, iSehuhniaclie.r, Saidenwebjer, die grauen als Arbeiterinnen, die Männer als Verkäufer; •auch bei /Mohammedanern ׳arbeiten Juden ohne Neid und Streit.“ Ausser in Jerusalem war in dem von Arabern;er־; bauten •Ramla und in :Saphet!eine starke jüdische Bevölke- rung. Die;Gemeinde!letztgenannten. Ortes war im Laufe zweier Jahrhunderte zu •1000 Familien;angewachsen; derzeit wurde sie von;Rabbi Jakob Barab, einem scharf- /sinnigen Talmud'isten, geleitet, welcher;auf Grund seiner Gutachten mit dem ■Rechte der;Ordination (0 מיכה) be-!braut and zur Würde eines ׳feynliedniiälpräsMenten erhoben wurde. ■׳'*■’ " ■ Die ,aschkenasische ׳Gemeinde;in Jerusalem, •von deren im Jahne 1217 ■erfolgten Begründung •schon die Rede war, bat die .•mannigfachsten!Wandlungen ■erfahren'; sie war, je nach Loyalität, oder ׳Feindseligkeit der Herrscher und der '.Bevölkerung, rapidem Steigen׳•־bder ׳jähem ׳Fällen ,in einer Weise unterworfen, dass sich die ׳einander folgenden V׳e׳randerungen ■jeder!Berechnung entziehen. ׳So erfahren wir aus׳ dem;Berichte eines Reisenden, dass die Gemeinde im Jahre 1522 ,auf nur 115 Familien izusammengeschrumpft war, worunter sich »allerdings!hervorragendste Gelehrte, wie Rabbi ■Obadja aus Barteno,ra, der berühmte Kommeniator ■der Mischna, befanden. Aber schon 50 Jahre später erhalten wir ein gerade entgegengesetztes Bild, und zwar aus ■einem .hochinteressanten •Briefe des Rabbi Jesajah - Hurwitz, oder sagen wir volkstümlicher .und verständlicher des ש ל ״ה , der im Jahre 1580;das Rabbinat zu Prag mederlegte und nach •dem heiligen Lande übersiedelte, wo er sofort zum ׳Rabbiner von Jerusalem ernannt wurde. In dem ■erwähnten Schreiben heisst es unter!anderem: ,Die aschkenasiscbe Gemeinde in ,Jerusalem ist doppelt so gross wie ■die” Ln Saphet und wird alle Tage grösser. Die Gemeinde zählt ׳ausserordentlich!viele bedeutende Talmiide Gbachanim, . . . denn Jerusalem ist trotz seiner ׳Zerstörung dennoch- ״■die Freude der ganzen Erde“ משוש כל הארץ Ruhe und Friede walten in;ihr, die Früchte sind gut, ■der W׳ain der vorzüglichste unter den ■vorzüglichen •und die Lebensmittel ׳billiger als!in ׳Saphet . . . •Auch die iSephardim vermehren sich ■ausserordentlich ■stark, tatsächlich zu hunder- ,ten, und bauen prächtige!Häuser. Bald werdet ,ihr hören,;dass auch die aschkenasiscbe Gemeinde wunderbar gross;geworden, ist.“ Der •hoffnungsvolle G-tt׳esmann sollte kaum vier Jahre später ■die bitterste• Enttäuschung!erleben. Ein räuberischer ,Verschwörer erkaufte von dem;in Damaskus residierenden Vezir die Herrschaft über Jerusalem, entneiiiiiiidiuyes upr von Ghanukaaus Silber, China-, Silber u, Messing in schöner, gediegener Ausführung WIEN setzte den, gerechten ■PäsCha Mahmud (unter dessen mildem Zepter eben die Juden sich so ,frei bewögen konnten, wie es ,in dem Briefe geschildert wird), brandschatzte und peinigte die Juden und warf!ihre •Häupter, ,Vorsteher und Rabbiner, :i.n• den -Kerker, wohl wissend, dass er dadurch •von den Gemeinden die höchsten Lösegelder erpressen könnte. R. Jesaja Hurwitz selbst floh nach!Saphet und soll in Tiberias gestorben sein. Die Gemeinden . ■in Jerusalem konnten sich von diesen;Brandschatzungen nicht wieder erholen .׳und verarmten durch die unerschwinglich hohen Zinsen immer mehr und mehr. Ja, zur Zeit des R. Moses Cliagis (1700) musste die aschkenasische ׳Gemeinde, von der Schuldenlast ■erdrückt, sich ganz ,auflösen. Ihre Mitglieder zogen entweder!in andere!Städte ■des heiligen Landes oder kehrten nach ■Europa zurück. Einige blieben zwar in Jerusalem, besassen jedoch keine selbständige Synagoge, waren vielmehr Hospitanten;anderer Synagogen; Der ■durch Auflösung der aschkenasischen Gemeinde geschaffene Zustand blieb ■im ganzen nächsten Jahrhundert unverändert; während ■dieser •Zeit waren die Mutterländer ■der Asclikenasim in Jerusalem völlig ohne selbständige Vertretung geblieben. Nach dieser Zeit jedoch nahmen die trostlosen ■Verhältnisse eine ungeahnte Wendüng ■und schlugen!auf■‘■Grund des damals geschaffenen Umschwunges mit der Zeit in das gerade Gegenteil um. Der •erste Anstoss hiezu wurde von Russen gegeben. Ein gewisser ■R: ■Mendel, ■Schüler des Gaon R. Elija Wilna, gründete;in Jerusalem, eine aschkenasische Gemeinde, die umso ■einheitlicher war, •als sie nur •aus kaum — einem Miinjan bestand. Die R'erbeiscliaff.ung ■der Subsistenzmittel übernahm jener grosse Schüler •des Gaon, welcher auch dessen!Nachfolger als Leiter der Jeschiba wurde, •der bekannte ׳Rabbi Chaim in Wolosin. Br :hat .׳eine ,grosszügige, noch heute bestehende' Organisation ■für die palästinensischen Spenden lins Leben .gerufen. Die Einwanderung :in das heilige Land nahm infolgedessen rapid zu. Die Hauptänsiedlung war Saphet, namentlich da ׳an der!Spitze jener Gemeinde eine bedeutende rabbinische Autorität,■ R. ■Israel, ,als geistliebes Oberhaupt stand. -Am 1: ■Jänner;1837 jedoch wurde Saphet (und Tiberias) durch ■ein entsetzliches Erdbeben fast ganz zerstört; nahezu, 5000 Juden wurden unter den> Trümmern 'der einstürzenden Häuser ■begraben, die Ueberlebenden •gerieten ,in grässlichste Not, und!ih;r weitaus grösster Teil veriiess Saphet. Von dieser Zeit;ab wurde. Jerusalem der Hauptsitz;der Aschkenasim, die von vornherein zwei Gemeinden ■bildeten, nachdem ein gewisser ׳Mendel Jerusalemski die Wilnaer Gemeinde von den übrigen ,losgelöst ■und gesondert ,konstatuiert hätte.••־ (Aus;den gesammelten Aufsätzen des!Rabbiner Dr. Israel. Hildesheimer.) -• •■, -,■' ,•־1..׳nv. ׳:;.׳,■;:••v:...... - •,•׳■■.. , Grösse Daf-Jomi-Sijum-Feier In aller Welt. Wien. (AJPB.) Aus mehreren hunderten Städten von allen Ländern laufen Nachrichten über ,grosse Daf-Jomi-Sijum- Feiern auf Seder Moed .ein; welche in den letzten Tagen stattfanden. Da es unmöglich 'ist, die ungeheuere Fülle anj; Meldungen mitzuteilen, veröffentlichen wir bloss einige Veranstaltungen. Kovvii o. (ÄjPB.) Der ׳Sijum auf Moed im ,Daf-Jomi der hiesigen Aguda nahm einen wunder־! schönen Verlauf und bildete einen Lichtstrahl in der düsteren Krise der Zeit., Der Daf-Jomi wird hier täglich im• grossen ,,Neuen Beth Harnidrasch״ unter ungemein.׳ grosser Beteiligung gelernt. ,Die Sijum-Feier fand im Talmud-Tbora-Saale statt, bei Anwesenheit aller Thoragelehrten der Stadt, der ׳Rabbiner von Slobodko und Alexot/ der ׳orthodoxen Sejmdeputierten und auswärtigen Gäste. H'errliphe Hadrons und sonstige Reden würden gehalten. In animierter Stimmung!wurde ein Widmungstele־ gramm an die. Keren-Hathora-Zentraie ,nach Wien abgesandt. Mit fröhlichen Gesängen gingen die Teilnehmer in später Nachtstunde auseinander. — Bia ly stock. (AJPB.) Zu einer von dreihundert Personen beschickten Sijum-Feier waren unter anderem folgende ehrwürdige Herren Rabbiner erschienen; Maier Schedrowitzki, Remigelski von Grajewe und der Oberrabbiner( von Kabelin a. Das Hauptreferat!hielt der städtische Magid Rappaort. Die Feier [nahm einen überaus schönen Verlauf. — New ׳York. (AJPB.) Die New Xorker Jugendgruppe veranstaltete eine ■grandiose Sijumfeier, zu welcher zahlreiche ,führende Persönlichkeiten des In- und Auslandes erschienen waren. Die Beteiligung war äusserst gross. W i e n, (AJPB.) In Anwesenheit von Rabbiner Dr. Pinchas Kohn, Rabbi Fisch! Arak Ostrana, veranstalteten die vereinigten Wiener Jugendgrüppen im Yorker Jugendgruppe veranstaltete' eine;grandiose Sijumfest auf Seder Moed. —; J e r u s a 1 e m. (AJPB.) In vielen! Städten und Ortschaften, so auch, in Machane Jisroel,' fanden feierliche Sijum-Veranstaltungen statt.;Es betei- . ligten sich die führenden Persönlichkeiten der Orthödoxie und insbesondere die Jugend. — Lodz. (AJPB.) lm! herrlich dekorierten ,Altstädter Beth-Hamidrasch fand vergangene Woche eine von vielen Tausenden besuchte Sijumfeier statt. . ' ‘ 1 Oradea Ma(re. Mittwoch Rosch-Chodesch Kislew fand das BarmiZwäh-Fest des einzigen Sohnes . des .Herrn, S. I. Mozen, ׳der in Kreisen der Grosswardemer Ortho•« doxie eine sehr geachtete Stellung einnimmt, statt. Die Artbänger der Aguda in Qradea Mare haben diese Gele־* genheit benützt, um ,ihrem Opferfreudigen Gesinnungsgenossen durch zahlreiches Erscheinen ihre (Sympathie! zu bekunden,, Nach einer ausgezeichnet /vorgetrageneix Charifus und ׳ Magidath Dräscha des Bar-Mizwoh-Jungen haben Oberrabbiner Frisch, Räbb. Klein und Schwarz, wie der afs. Oasf. anwesende Rabb. Dr. PoIIak ,aus Wien( Ansprachen gehalten. . ■ * , . Cfuj. Samstag.,}*פ׳ ישד weilte Herr Rabb. Doktor . : Pollak aus Wien hier. Der Vorstand der Synagoge!Beth- :Abrahä.rp; beehrte den s Qast mit;einer Drascha. Herd Rabb. ׳ Dr; POllafc sprach unter gescannter Aufmerksam־ Reit des zahlreich enschieitenen Publikumsüber Ziele- ,und, Aufgaben der; Aguda. ־ Unter dem Eindruck die!( Rede ־hat sich ein vorbereitendes Komitee gebildet, das die Schaffung einer Ortsgruppe sich zum Ziele 1 gesetzt hat. ■;־! ׳ - Wien. Anlässlich eines Festmahles^ welches der. Obmann des Vereines Marpe Lanefesch, Herr Philipp Fleischmann, im Vereinslokale veranstaltete, 'hielt Herr Rabbiner David Friedmann. aus Wr.-Neusfadf in Vertretung seines Vaters Rabbiner Nechemja Friedmann• שליט״ א die. Festrede, in welcher er die Verdienste des!Herrn Fleischmann für den Verein hervorhob und seiner Hoffnung Ausdruck gab, dass setber noch fange zum!Wöhle des Bethauses wirken wird. f . Die orthodoxe Frauenbewegung. in Polen. W a rschau. (AJPB.) Die orthodoxe Frauenbewegung nimmt in Polen täglich grössere Formen an. Es hat (sich ein, spezielles Komitee gebildet, das sich die Organisierung der orthodoxen Frauen Polens zur Aufgabe gestellt hat. In Lemberg fand eine grosse Frauenvertsammlung statt, in der nach dem flauptreferate von Frl. Lannes iti einstimmiger Begeisterung das Arbeitsprogramm für Lern־ berg festgesetzt wurde. In Czenstochau fand im Har moniesaale ein Frauenmeetihg statt. Noch lange vor Be־ ginn war der Saal so überfüllt, so dass Neuankommenden■ kein Einfass mehr gewährt;werden konnte. Eröffnet wurde das Meeting;, dudelt Frau Borsikowska. In ausführlichen# einstündigeh Referate präzisierte Frl. Teitelbaum aus Krakau ״Die ErziehungsauFgaben der jüdischen Töchteir im jüdischen Geiste״, Fräulein Rothschild . aus Zürich sprach, über Organisierung der Beis-Jaakow-Bewegung. Die Przemysler hohe Jeschiwah. PrzemysL (AJPB.) Dank der Initiative des Sadagoraer Rebbcn ent־ wlckeit sich die Przemysfer hohe Jeschiwah ausserordent־ lieh gut. Trotz! der traurigen wirtschaftlichen Lage Ga־ liziens begann, anfangs Choschwan mit wesentlich er־ höhter Schülerzahi das Wintersemester. Die Prüfung, der Schüler nach Abschluss des verganenen Sommerseme־־ sters ergab allseits überaus befriedigende Resultate. Eine neue grosszügige Kampagne für die LubÜner Weftjeschiwoh. Lodz. (AJPB.) Der heugegründ'eiter ״Verband agudistischer Organisatoren׳, Redner und Schriftsteiler״ veranstaltet eine grosszügige Sammelaktion für! die Lubliner Weltjeschiwoh. Die Kampagne wird einen ganzen Monat in Anspruch nehmen und es wird' fcläs•• ganze Land erfasst werden. ‘1 Die Poale Agudas Jisroel erobert ein Mandat im׳ Piotrkower Stadtrat. Piotrkow. (AJPB.) Während sich1 die bürgerlichen Parteien auf eine gemeinsame Liste geeinigt hatten, stellte die!orthodoxe Arbeiterpartei ״Poale Agudas Jisroel״ eigene Kandidaten auf und eroberten mit 629 . Stimmen eine Vertretung ׳in den Stadtrat. Vereinigung des orthodoxen Rabbinerverbandes mit dem orthodoxen Kehilahyerband iin Amerika. N e w־ York. (AJPB.) Die gemeinsamen!Arbeitsaufgaben ver־ anlassten den amerikanischen orthodoxen Kehilahverband, sich mit der . Agudas Haabanim!'7.11'.ו vereinigen, um die Förderung sämtlicher in den religiös׳ jüdischen Komplex fallenden Aufgaben mit erhöhten• Kräften bewerkstelligen zu können. In erster (Reihe soll die Kaschruth-Frage ge-, regelt und die Propagierung der Sabbatheiligung durch־ geführt werden. iÜBSEB Statt'jeder besonderen Anzeige. Samuel Fel! Amalia L8wy Wien Verlobte. Edith Fischer Aron Rechnitzer Frauenkirchen Frauenkirchen Verlobte Statt jeder besonderen׳ Anzeige; Else Käufer Galanta Leo Reimann Nitra Verlobte מעימקא לבבנו נשדר ברכת מזל טוב לראש אהובנו בזמנים ראשונים הי׳ מנהלינו/ שפעת מרומים יעלה על ראשו באות נפשו. ה״ה ידידנו הב׳ החתן חרוץ ושנון זך הרעיון" כש״ת מוה׳ אביהם שפירא נ״י מאלטענסדארה יע״א לארושיו. ויחי רצון שתהו זיווגו יעלה יפה יפח כאות נפש ידידיו החותמים בברכה משולשת ■; י ־הנחלת הישיבה דק״ק אונצראיה יע״א._ שפע נצחים יסני אליך וברכת יעים זכים לראש מישיבתנו נביע הי׳ אצלינו ראש. אהובנ1 ומודעני ומנהל ישיבתנו ועם ברכת מז״ט יעלה על במתי ההצלחה ה״ה הב׳ החתן חו״ב• משנתו זך ונקי תמים במעלות ב״שת מוח׳ שניאור זלמן הלוי הא״אוויט״ן נ׳י נכד .של מרן זצ״ל ואחיו של אדמו״ר ׳פזליט״א לארושיו עם בת הה״ג מוח׳ יושע ב״ב שליט״א אבד״ק גאלאנטא יע״ח. ויחי בנינו לבנין עדי עד באות נפש ידידיו החותמים בברכה משולשת ) הנהלת הישיבה דק״גק אונצדארף יע״א י■ Die 'י'■'■'■“ •י Agudas Jisroel - Jugendgruppe Nitra gratuliert ihrem GründungsmUgliode, Herrn Leo Relmann zu seiner Verlobung mit Fräulein Else Käufer! Galanta. Die Leitung «*es Warenhauses, Baden bei Wien, sucht fflr zwei Jünglinge die berei'8 14! Jahre alt sind, pusten bepeinem Schuster, Schneider öder dgl. geaen volle Verpflegung. Reflektanten wollen sich gefl. an die Direktion des Badener Waisenhauses, , v Gerraergasse 48, wenden.