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Jüdische Presse · 1925-11-27 · 48 (27.11.1925) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
48 (27.11.1925)
Date
1925-11-27
Page
– (sequence 2)
Language
German
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JÜDISCHE PRESSE Nr. 48 Seite314 ־ ringen.;■ und .die Erfolglosigkeit!seines irrigen/ wenn auch ehrlichen'•Bemühens einsehen׳ werde. r Die das hofften, erlebten eine schwere Enttäuschung. Der Misrachi musste ׳wiederholt ohnmächtig dem unjiidisehen Treiben in Erez Jisroel zusbhen. ■Das ׳Leben der arbeitendein Kwuzoth, die thoraentfremdende Erziehung in den zionistischen Schulen, die ״öffentliche, .rechtlich gesicherte‘‘ Sabbatentweihung in Tel •Awiw, die bedingungslose Lehrfreiheit an ■der Universität in •Jerusalem, die Kürzung der Subvention für die misraichistischen Taclikemonie-Schtilen — Beispiele, die beliebig •vermehrt werden könnten —, all das hatte der ׳Misrachi willig oder widerwillig zu akzeptieren. Und trotz alledem!hatte die Organisatian nicht den Mut, ehrlich und aufrichtig ihren Irrtum einzugestehen, Wie man es wohl hätte erwarten dürfen. , Dadurch verlor der •Misrachi seine ursprüngliche Bedeutung. Während •die Agudas Jisroel den von •ihr eiligeschlagenen Weg als konsequent und prinzipientreu bezeichnen und die Reihen!in •ihrem Lager in immer steigendem Masse stärken konnte, sank der Misrachi bald zu •den folgsamen Bruder der zionistischen ׳Organisation herab, der zu allem Ja und Amen •sagte, in das zionistische Halleluja be,i jeder Gelegenheit mite in stimmte und •die ganze •Innen- und Aussenpolitik der zionistischen Organisation sanktionierte. So werden •die ..breiten orthodoxen Massen dem Misrachi immer mehr entfremdet, selbst seine Führer sagen sich zum Teil von •ihm los — •der Misrachi ist krank, .sehr krank. Seine Glieder sind ermattet, seine Kraft fast völlig erschöpft, sein Lebenslicht dem Erlöschen nahe. •Noch einmal sammelte er alle seine Kräfte, um zu einem wuchtigen Schlag auszuholen — dann sank erin sich zusammen, um ganz zu verfallen. Auf •heiligem Boden war es. Dort, wo •Glaubenseifer und Märtyrertum den Beiden mit Blut düngte, wo!Propheten in g־tt־bege1ister׳ter Rede gegen den Abfall von!G־ttes Gesetz ׳eiferten, dort wird die Thora mit :Fiisseu getreten, wird der Abfall •in das Heiligtum liineingetragen und m.i׳t dem Allerlieiligsten frivoles Spiel getrieben. •Palästina, das mach zionistischer Auffassung nicht •ein jüdisches •Staatsgehilderim Sinne des überlieferten Judentums sein soll, son- . d׳ern eben nur ein moderner Staat unter anderen modernen Staaten, dieses Palästina muss den Trauen in Anerkennung Ihrer sozialen menschlichen •Gleichberechtigung •das aktive und passive Wahlrecht gewähren. •Sonst wäre, es ja nicht so ״modern“ wie andere Staaten,!in'denen diese;letzte Erriingensohaft bereits •Gesetz geworden •is!T,'״sonst fände es ja nicht gebührende Achtung in 'der’grossen Welt, sonst wäre cs kein moderner .Kleinstaat, sondern eine altmodische Judensiedlung. Das Tlioragesetz •aber — wer fragt •danach? Wenn •die Thora •ihre warnende Stimme •erheben will, •dann wird sie ins Kloster gesperrt, :in •den dunklen Winkel des Beth-Hamidr'asch,, verbau nt;' wo ׳an bemerkt und •unbeachtet vom brausenden Leben ein paar sonderbare Schwärmer sich mit!ihr beschäftigen mögen. " , 1 Es •ist klar, dass eine auf religiöser Grundlage sich aufbauende Organisation auf die •Gefahr, die .hier droht, hinweist, gegen dieses skandalöse, •von •einem, Grössten der zionistischen Organisation selber nicht gebilligte imverantwortliche Treiben ihr Veto •einlegen muss. Was aber tut Misrachi? Er entthront'die Thora, stellt an •den Ort der G-ttessouveränität menschliche Gewalt, und!verübt ■so ein vom Standpunkte der Religion unverzeihliches ■Verbrechen, in Verkennung der grundlegenden Anschauung des jüdischen Gesetzes verlangt er eine öffentliche Volk sab- Stimmung über die religiöse :Frage •des Frauenrechtes. Nicht die ,Rabbiner und religiösen Führer, •die berufenen Inte! preten •der G-tt׳eslehre, sondern •die breite Volksmasse soll eine lialachische Frage entscheiden. War die Gejiügsamkeit, •innerhalb •der zionistischen Organisation durch das Mehrheitsprinzip. den religiösen. Forderungen Achtung zu Führendes Haus seit über 50 Jahren Adolf & B." '־ .Gegründet 1867 : Wien, g. Tuch Hauben 20 Schnürlsamte 70 cm breit, original französisch, gut waschbar, in weiteren 25 Farben Jk AA eingelangt ..... . . per Meter S Cröpe de Chine (Reinseide) 100 cm ׳IA _____ breit, sehr gute Qualität, in allen Farben . S IW♦ Ottomane und Glanzseide das Neueste für Hüte, in allen Farben und Qualitäten, bereits lagernd. Sämtliche Zugehöre für ׳moderne Damenwäsche in allen modernen Farben, garantiert güt waschbar. Nancouk, 80 cm breit .... . .per Meter S 3.50 Wäschebatiste, orig, französisch, 80 cm breit per Meter S 3.70 Opale, orig. 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Und nun•— man •höre und 'staune — unter der Wucht dieses kraftvollen Protestes zog Misrachi die Forderung, nach einer Volksabstimmung . zwar zurück, erklärte es aber als P.fMicht jeder einzelnen jüdischen Frau, selber die Entscheidung darüber zu fällen, ob sie dem Thoragebot Geher •schenken will oder nicht. War schon •das Verlangen, nach einer Volksabstimmung eine Auflehnung gegen 'die Grundbegriffe des jüdischen Rechtes, ein •revolutionärer. Vorstoss gegen dessen kod/ifizierte ׳!Bestimmmigen, so stellt :dieser; letzte Schritt des Misrachi ■eine •vollständige Rebellion gegen das •unzweideutige, Verbot der anerkannten religiösen Führer •dar. Zum erstenmal erlebt solches •d.as jüdische Volk. Es ist wolil gewöhnt, dass seine. Heiligtümer •in den Kot ge- - zerrt werden ־, . aber:;da,s; ■s;iud..;..Anschläge aussenstehender, } mich uz•׳Judentum ׳nichts: gemein haben. Sie können uns :nichts, anhaben״ sie können uns nur stärken und ■ festigen״ Aber ׳die Wunden, die uns von jenen geschlagen v^erden., •die •da vor.geben, die Thora hochzuhalten — sie schmerzen tief. ׳Diese hittere Brf.ahrung macht das jüdische Volk •auf heiligem, geweihtem Boden. Hier musste •sich ‘ein Solches, jeder jüdischen Bestimmu,ug holihsprechende!Schauspiel ׳ereignen! Doch es wird seinen ■ Eindruck mclit:;verfehlen. ,׳Es wird hoffentlich auch •dem;letzten Parteigänger •des •Misrachi •die Augen darüber öffnen, wohin, der Irrweg des Misrachi schliesslich . führt. •Aber aiich die Indifferenten und Gleichgültigen, die Herren^, Knaben' and Kinderkleider fertig und nach Mas 3 Massableiluug bis zu den feinsten englischen Stoffen. Erstklassige Zu• Schneider. Eleganteste Ausführung. Auf Vermeidung von wird genauestens geachtet. - J. STERN, Wie», IX., Olookexigasae 25. T. 46913. Beachten Sie die Hausnummer, ——״T.' 1■1"p■« Halben und Lauen, die all©s verstehen und, alles verzeihen r wollen, werden aus ihrer Behaglichkaitaufgerüfcteit werden. Die Tragödie auf heiligem Boden birgt vielleicht in sich den Keim kommenden Segens. t רק י י Ein offener Brief an die Vertreter der Orthodoxie der Kultusgemeinde, Sehr geehrte Herren! Gestatten Sie zunächst eine kurze Erzählung: Ein uns nahestehender Herr hatte!jüngst •Gelegenheit, an einen prominenten Vertreter der amerikanischen Judenheit folgende Frage zu richten: ״•Es;ist wohl •ziemlich klar, dass :die •Ernwanderiuigsbeschräriktnig ׳.in :Amerika sich zu einem guten ,Teil auch gegen die jüdische Einwanderung J richtet. Was würden •Sie ■dazu sagen, wenn •eine jüdische Organisation — sagen wir meinetwegen in Finnland — sicli ־ beschwerdeführend gegen Amerika •an dem Völkerbund wendet?“ Darob erstaunte Antwort •de:s betreffenden •Herrn: ״Da׳s würde sich die amerikanische ■Judemhert wie ein Mann •schön verbieten“. ״Und warum?“ ״Weil Bürger eines Staates!ihre!Rechte •in diesem Staate selbst und mit den Mitteln, welche die Gesetze •dieses Staates bieten, zu erlangen suchen •müssen.“ Sie sehen also, sehr ■geehrte •Herren,, dass •die Frage der Vertretung jüdischer Dinge vor. dem Völkerbund eine eminent politische •Frage ׳ist. Wir wollen zunächst die Bagatellfrage,־ ob •die •Budapester iKultusgemeinde von der Wiener Kultusgemeinde beglückwünscht wird, ganz .ausser-, acht lassen, aber es wäre Ihre Pflicht gewesen,.,dagegen zu protestieren, •dass eine Gern ein schalt •die nach Statut und Gesetz sich lediglich kulturellen Angelegenheiten, widmen darf; ׳in •das Getriebe des politischen Lebens׳ ,hinein ge zerrt wird. Wiir erwarten von Ihnen, •dass Sie alles ■tun, um.derartige Entgleisungen dn •Zukunft :zu verhindern. Wir gestatten uns, Sie darauf •aufmerksam zu machen, •dass ein zionistisches Organ bereits von •der ■Wiener Jiidengemeindc ' spricht, und es wird Ihrer!Binsicli't nicht entgangen :sein, dass dies der sehr deutliche Uebergang. zum Ausdruck Volksgemeinde!ist. •W:ir hoffen von •Minen,, dass Sie die jüdische Kehilla Wien davor bewahren, sich eine Macht , anzumassen, •die, wenn sie zur Tat würde, ■den Untergang der Kultusgemeinde bedeutet. ׳Die •Gemeinde■ hat dann gar kein Recht, nlchtnatiionalistisch gesinnte^Jfu^en zu .besteuern״ zur Mitglledsdhaft■ zu zwingem .ganf. abgesehen •davon,: dass gar nicht •bedacht wurde, wie sich •das Verhalten •der Wiener /Kultusgemeinde :im Einfluss;auf die Budapester und ungarischen ■Verhältnisse äussern kann.. Wir •glauben, dass es Ihrem Einfluss gelingen muss,' auch diesen •ersten, tastenden• ..Versuch einer natiönaliistisclien Politisierung •der | Gqnjein.de •entgegen;zutret.e11.׳״r •Dazu ,sind;:Sie ^ewäMt.f/Wir, , bitten Sie,' den geringfügigen ‘Anlass'nicht zu verwechseln, mit der ■Auswirkung; welche •diese. Angelegenheit itn Gefolge haben könnte. In vorzüglicher Hochachtung: .und .mit: ■der Bitte tun׳ Verzeihung, •dass wir• es wagten, diesen Appell an; Ihre Umsicht zu richten. ' ־ •Mehrere :Wähler. Die Wahlen in der Tschechoslowakei. Versammlung; in der Wiener Jugeadgruppe. Anlässlich ■des. Erfolges־, ■der orthodoxen ׳Partei ׳m der Tschechoslowakei ־.veranstaltete' •die•: Jugendgruppe der Agudas Jisroel in Wien am •21. November eine grosse Ver- Sammlung ,im Vorträgssaale der Jugendgruppe, •die. überaus zahlreich — auch, von Gegnern — besucht war und •einen glänzenden Verlauf nahm, . Der Obmann Herr Samuel Stern eröffnete die Versammlung mit. einer kurzen• Begrüss 1mg und führte dann aus,'׳dass •der Wahlkampf, in. der. Ein Doppelgänger. ‘ Vor achtzig Jahren gab es in •Pressbtirg •eine Unzahl armer Talmudgefehrter, aber es gab •doclrmir einen einzigen Reb Daniel Prossnitz, ׳einzig nicht nur dem Namen nach, sonddrh .äucli in dem Rufe profunden •Wassens, der Geradheit des' ״Lernens“ lind der Schlichtheit des Wesens. ׳Reb Daniel . Prosshitz war weit und breit berühmt, wenn ,auch ausserhalb Pressburgs nicht persönlich gekannt, da er seine Wohnung!im Zappertsclien Hause am Sclilossberge nur seinselten verl'iess. Eine Gemeinde, mochte sie auch so gross wie Pressbarg sein, konnte unmöglich •so viele arme Talmudgelehrte ■erhalten; es war •daher nichts Ungewöhnliches, •dass der eine oder andere von •Linnen von Zeit zu Zeit •einen •Ausflug machte, •in kleineren Gemeinden an Sabbaten predigte und in allen •Ehren einige Gulden einheimste. •Diese Ausflüge waren :׳die besten Tage1 ־i׳m Jahre.!Mau wurde beiiim •Vorsfeher •einquartiert, schlief an ■der guten Stube •desselben, nahm bei Tische den Ehrensitz ein, und die ganze Gemeinde sandte zu •Ehren des י Gastes Geschenke. Nachmittags י besuchte ׳die ganze Gemeinde den illustreq Gast, Sonntag machte er die Gegenbesuche, Montag •die Abschäedsvisdten, bei welchen;im Händedruck die Suggestion •des nervus .rer.um ■vor •sich :ging. Dienstag wurde er auf Kosten׳ der Gemeinde in ■dem schönsten Wagen; der: aufzutreiben ־war, In das* nächste •!Dorf, wo ein einzelner Jude, der zur Ge-* tneinde •gehörte, geschickt, Hmd die nächsten zwei Tage besuchte •er sämtliche auf den Dörfern zerstreut wohnenden Gemei ndemitglieder und wurde überall gut bewertet, geschenkt, und weiterbefördert, bis •er am Freitag wieder in, Tdnör ander.en;Gemeinde efntraf, yyo ■die; Geschichte ■wieder, von 'vÖnie'; anflhgr.'"'’'7 ►יי \ ' 777 7 7 '77 ,' •'7 קר' In ,der Regel wurden diese Ausflüge gemacht, wenn die armen Gelehrten Töchter .auszuheiraten!hatten. Wie das Judentum ,ehemals überhaupt• keine ■soziale •Frage kannte, weil die Wohltätigkeit alles (Elend •bannte, so galt auch insbesondere die Ausstattung armer Bräute als Kardinaltugend, der sich auch der Härteste nicht ganz entzog. Nicht selten gäb •e׳in mit Töchtern gesegneter armer Talmudgelehrter auf die Frage ■des Schadchens nach der Mitgift -der gerade heiratsfähigsten Tochter• eine Antwort, wie sie der reichste Mann •des .!Landes nicht zu geben׳ vermöchte: ״Ich gebe diesmal als Mitgift das ׳Neutraer, ■das Treue zän er, das O.edenburger öder irgend ein anderes Komitat“, und verstand darunter ׳den Ertrag einer Wanderung durqh das •eine oder andere Komitat, der •approximativ abgeschätzt werden konnte. . Reb Daniel Prossnitz hatte es bislang •nicht nötig gehabt/einen solchen Ausflug zu unternehmen. •Als •der grösste und würdigste Gelehrte in der Gemeinde■ fand er zu Hause genügende :Unterstützung, so dass er seine •Töchter verheiraten konnte. •Der Name ,/Reb Daniel Prossnitz“ barg., jedoch für dieses Wandergeschäft .ungeheure •Schätze: und sollten diese verlorengehen? . Diese ,Frage stellte sich ein anderer armer Talmudgelehrter Pressburgs, namens •Reb Herz Stampfen, und dieser entschloss sich, den )Namen, der so viele Schätze barg, zu annektieren. Und so, machte Reb . •Herz Stampfen mehrere solche Ausflüge unter dem Namen Reb Daniel •Prossnitz und hob wirklich die Schätze» die dieser Name barg. ' Einmal wurde jedoch , auch der wirköcbe Reh •Daniel .Pro§snitz. y0n d«n Umständen gezwungen, selbst einen;solchen Ausflug .zu :machen. •Er M0R»ümßch bei einer ‘Seiner Töchter,., •dfeohne grössere ׳Mätgdft nicht, an den.,• Mann ״zu bringen war, . und sewf'zend machte •er sich auf den Weg. Die •erste Station, die er machte, war •Sasin, das da-־ mals gerade ohne Rabbiner stand und für •durchreisende■ , arme Gelehrte etwas leisten konnte. Er fuhr, •direkt zum Hause des Vorstehers und stellte sich •diesem vor. Der Vorsteher muss •ihn mit •einem ■verächtlichen •Blick vom Kopf bis zu •den •Zehen und frag ihn nochmals: ״Wer seid Ihr?“ ,Daniel Prossnitz von Pressburg.“ ־׳ ,Reb Daniel Prossnitz, •der Lämdon?“ . ’ ״So :nennt man mich.“. - . . v ״Warum nicht gar; so nennt Ihr Euch.“ - ״Zweifeln Sie daran?“ ״Keineswegs, ich bin im iQpgentöH gewiss, dass Ihr nicht Reb Daniel;Prossnitz, der grosse, Larndpn׳ von :Pressbürg seid“, entgegnete der Vorsteher; ״und •sage Euch daher, •dass Euch •der Betrug missglückt ist.“! ••' ״Der Betrug?“ ... ״ : ■ ׳Ich kann den Versuch, sich unter ehietn falßiclien׳ •; Namen vorzustellen und Geld berauszulockeri, wöhl nicht » anders nennen.“ : c. v ״Aber, ■Herr׳VorSteher,!ich bin eines solchen■ Betruges unfähig. Ich heisse wirklich ■Daniel •Prossnitz, den die Welt für einen Lanidcm hält, wenn ich selbst auch weiss, dass ich noch viel zu lernen habe, bevor;üdi dieseii Ttftql verdiene.“ ״Wozu diese ■Lüge? Ich kenne!Reb Daniel Prosshitz. sehr gut. Er ist schon ■hier, wird über Sabbat mein Gast sein und morgen in der .Synagoge predigen.“ •-^ ״Wird er •auch heute tybeiid Jn der Synagoge sein?“ ״Gewiss!“ . .; . . •. . ״lca ■neugierig, Ihn zu sehen.“ 8454

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