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Jüdische Presse · 1925-11-20 · 47 (20.11.1925) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
47 (20.11.1925)
Date
1925-11-20
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite .310 J0D1S6HJE PRESSE Nr . 4%■: ׳;■; ■ TT si *5 Im ® יס Im o 2s M :ס i Die Joden und die Wahlen in der Das Resultat. (Vorläufiger Bericht.) ״ * 1. Wahlbezirk Uzhorod (Kiarpathorusslänid): .1 üd' Ls c h e •Wir t sch af!ts par tc i 111690, *J ii d isehe P a r t e i (Zionisten, einscliliesslicli der auf 5(1re Listen abgegebenen nichtjüdischen Stimmen!) 19.082. Zur, ~׳E i־ r e i c 11 u n g eines M a n d a t e ׳s wären erforderlich ׳gewesen 27.173 Stimmen. 2. Im Bezirke ׳K 0 s i c e erhielt d>ie Jüdische Wirtschaftspartei 2708 Stimmen. 3. In! Bezirke 3' r n a v a 2500 Stimmen. 4. •Die Z.io!niste«!zeigen im Verhältnis zu den vorigen Wahlen in der Slowakei und!Karpathorussland einen starken ׳Rückgang, in!Mähren, ׳Böhmen und Schlesien hingegen einigen Zuwachs auf. Zum Wahlausgang. Der »Wahltag •i!st vorüber.. Die Wahlen «in!beide ׳Kaimimeru •der fcs011ec 11 osilawaikls eil 1 en Republik haben am 15. November ׳stattgefimden. Aaich die J׳u׳d,en luaiben dieser , verantiworbuniffsvallen ßtiiriser Pflicht Genüge getan. Jn Ihren Reihien winrde in z w e i f a c 110׳ r!Bezieh 11 mg eine schwere0 Süh'laclit geisahhugen. Sie •gingen nicht bloss' als Staatsihiirger unter,mischt miit anderen iStaatelbüngcrn i!m Rahmen alilgecm eine r Wiahlpart eien in,.1die Wiahl, sondern sie!beteiligten sich ׳d/ie/s׳m1all wieder zum abergrössten Teliil als J u de!n imlt jiidi׳söhen Wahlparolen ‘in z»we!i j ii d 11s c h ie '.politische Parteien gruppiert am Wahlkämpfe. *Dieser. Umstand macht denWahltiag v׳o!m 15. Nov«emiber ztim!bedeutsamen Ereignis für das juidentiuim, für das gesamte Judentum. Denn was sich .hier am!15. Novemiber abgespielt hat, reicht ׳in seiner prinzipiellen Bedeu'tuinig weit ülber die Frage ihlnauis, die für den oberf'läohllicihen Beurteiler zur Beantwortung •gestellt war. Nialit 0!b eine, ziwei oder eventuell •mehrere Parteien um die Stimmen der Juden werben,, war •der eigentliche Kern der Frage, sondern •weit Grösseres uind tiefer Greifendes. ■Der Wahltag sollte darüber entscheiden, 01b diie S1p a!lt ü ng, »d1׳ e *im g׳es 1a>m t e )1 j>ii<cH s c Ji •eh V o11 ke d׳u reih diie k ii ns t lieh e H e r a;u1f׳b eis.c h׳wö rang d es j ii •d i s 6 h e'n' Na t 1 0 11 ä 1 i t ä t s p r ob iems von d׳e 11Z!i 0 n׳i׳.st e n i n s tindihia'f t e r Weise g e •r i'sse n. W'u r d e, n!11 n m eh .r au ch. 1 n .־d g r.״ T!sc־11־e.c 41. ■0 s 11 0- ׳vviaiktei erweitert, vertieft und zur omganisät 0 r •iis ch׳e n G r.u ndt ag e •fiiir d'ite p.ollii t i׳s c h e V e r t r e t u n g •der J u ,d e •11 s c »h a f t 1!m V er .11 ä 1111׳ i s ׳z,u ihren ni׳ch׳t׳jiid i s clh en M!i tblürg er n ge- •macht wie r•de n soll, öder bb man es;bei ׳der!nun einnial geschichtlich gegebenen •und!ans religiösen Gründen am vermeidlichen Sonderung der Gemeinden beiwenden ׳Mid im übrigen ׳das Judentum in• der Tschechoslowakei in seiner h׳i;s t!0. rls c.h e n Wiahrlheit und Wahrlia.f tag k 011, , also unt.er• ausdriiiokiiohter Abil e h n ung aller jüdisch - n׳a t i 0׳ n ailis t!i׳sc!h׳e n Minder־: 11 eit s.f o r׳d e r u n g e!n p 0111׳ i s c'h ׳er1 N'at 11 r, " aus- ' s c!h 1 i e •s s!1 ׳i c h z ur W a 111 r 11 mg s e 111 e r 1־ e •1 i g 1 ö ׳s ׳e n, 1k 1u 11 t u r e 11׳ •e n u n ׳d 111a!m •e n ■t!1 li c 11 iw 1 r t s c .h a 1f• t- 1 i ch e;n. I n t e.r e sis en ׳p o'li t׳i!s c 11 0 r g a 111 s i׳e rt, in E!rsc!he1׳n־ung treten 1 asse. Zwei ׳W e ltiain s c h a u u hg e n, zwei iGrundaufiassungen des jüdischen Daseins, die ,zueinander in iiimüiber־ bniickbareim Gegensätze stehen׳, sollten solchergestalt mittels •des Wnhtizettels den Fritscheid uiig sikai.mpif ihrer Bereclitigung a'us'f׳!ebbten; a׳u׳f der einen Seite das •alte histori- ■sc'he Judentum, wie es seit Jahrtausenden bei Jnden mnid Nichtjiiiden gekannt, anerkannt oder verkannt wird, auif.•der anderen Seite das •moderne, aus den Irrungen• und Wirrungen •der ׳zeitgenössischen politischen und soziologischen!Probleme :hervorgegangene n a t i 011 •a 1 i s 11 s c h e N׳e׳u׳j uld e n t u!m als Auswirkung .,des pal tischen Z'ionismus. Braucht es da noch gesagt zu werden, dass die •. ׳tschechoslowakische jüdische Wählerschaft für solche Fragen nicht als massgebendes Forum betrachtet werden 'kann? War .aber einmal ׳die nationa 1sfische Frage für das Judentum in!der Tschechoslowakei aufgeworfen und haben nun. ■einmial •die. Zionisten •aus ihr eine politische Wahlparole gemacht, so blieb auch!dem politisch reservierten lind ׳zurückhaltenden Teil des Judentums, den religiös orientierten Niahtzionisten, wahrlich nichts anderes übrig, als den ihm unnötigerweise aufgezwiuiiigenen 'Kampf aufzunehmen, ׳dass wir hier eine , solche jüdische Vertretung :anstreben, die das albe historische Judentum in unverfälsahter Weise zum Ausdruck bringt, in letzter Stunde noch •mit allen Kräften sich dagegen zu. wehren, dass nicht •etwa aus organisatorischer' Unzulänglichkeit •der Fall eintreten solle, .dass das tschechoslowakische Judentum!in den gesetzgebenden Körperschaften eine .legitimierte Vertretung erhält, deren Wirken nicht nur eine Fälschung der jüdischen Wesensart bedeuten, sondern auch praktisch ׳nach allen;Richtungen •hin für das Judentum unabsehbare Gefahren zur Folge haben würde. Die Aufgabe, •der sich die. •Besser־ gesinnten dieser Sachlage gogeniilbers'teMen mussten, war demnach klar: Es musste dafür gesorgt werden, dass in dem entscheidenden Wahlbezirke, in ׳Podikarpa'tska Rmss, •und, soweit Zeit und finanzielle und• organisatorische Mittel liimreichen,!auch in anderen Bezirken der Republik schon bei den!jetzigen'Waiden eine jüdische politische Partei in Wirksamkeit tritt, die programmatische und personale . Garantien •dafür zu bieten vermag, dass ׳sie in ihrer Tätigke.it auf der ganzen ׳Ui n i e mit den religiösen^ Tradition ein und den wirklichen Interessen des Judentums •iim Einklang' stehen wende. Aus dieser Erkenntnis heraus ist sozusagen in letzter!Stunde, .nach der amtlichen;Ausschreibung ׳der Wahlen, der längtgeihegte Plan zur Gründung der ״J ii d.is c 11 c u W1 r t s c 11 a tf t s!p!a r t e' 1■ verwirklicht worden, ׳Diese Partei sfcan.d vom ersten Augenblick an im bewussten prograrrim'atisolien Gegensatz zu der P׳artei der Z.i o.niis te 11, die .auch bisher schon unter den verschiedensten,' unverdächtig klingenden Namen, zuletzt unter dem neutralen Namen ״J ii d i s c 11 •c Parte i“, •die jüdischen Wähler, au di •d i c N i ch tizi 0 n is te,n, fiir sicli zu geiwiiiinnen suchte, ,um dann, — wenn es ihr gelingen sollte, in der Wahl durchzudringen — ihren ״!Mi-nderheitsmatiotmlismiis“ zum' Grundprinzip ׳des tsoheclroisllowaki־ sehen Judentums als politische Forderung zu erheben. Das Programm der ״Jüdischen Wirtschaftspartei“ war in dieser Zeitung veröffentlicht und man war be״ rechtigt, zu hoffen, •dass 'damit eine Plattform geschaffen war, auf der die tschechoslowakischen Juden aller K 1 a ss e n und aller religiösen und kulturellen Gruppierungen •ohne Gewissenszwang sich politisch betätigen können. Selbst für grundsätzliche Zionisten! sofern darunter ׳ aktive Förderer der ״nationalen Heim׳־ Stätte“ in» Erez Jis'roel und nicht. Mandatjäger irrt ״Galuth“ verstanden wird, war durch die Gründung der ״Jüdischen Wirtschaftspartei“ bei einiger Ueberiegung der Weiterbestand ihrer ,״jüdischen Partei“ neben den verschiedenen offiziell zionistischen Organisationen zumindest unwichtig geworden, wenn ihnen an der von /ihnen stets scheinheilig im Munde, geführten ״E i n- "he i t sf r.o'n t“/..״E I n ii “e i.f^ und ־ ,jE i n ig k ei t“ des Judentums ein klein wenig mehr gelegen' wäre, als aii den Phrase von der jüdischen ״politischen Minderheitsnationaliiät“, von der sie wohl wussten, dass sie das׳ Judentum in zwei Lager spaltet, und wenn ihre Führer — übrigens fast durchwegs völlige Ignoranten in den Dingen der jüdischen Lehre und des jüdischen, Lebens — ,ihre durch keine wie immer gearteten Leistungen gerechtfertigten persönlichen politischen Ambitionen hinter die Interessen, der Gesamtheit 'zu־ stellen ־ vermöchten. Füij den Kenner der Verhältnisse war!es freilich von vornehereim unzweifelhaft, dass die Zionisten, gerade weil׳ sie gegen das Programm der ״Jüdischen Wirtschaftspartei“ und gegen die Berechtigung ihres Strebens nach E i n igung der jüdischen Politik auf Grund der Gemeinsamkeit der Wirtschaftsinteressen plausible ׳Argumente nicht Vorbringen •können, jetzt erst recht ihren widersinnigen Kampf gegen ,die verhassten Orthodoxen •uiiid gesen■ •jeden ׳un׳cl gegen alles, was ihnen im Wege ist, fortsetzen und womöglich bis zur Tobsucht verschärfen würden. Man kannte auch ihre Kampfmethoden und die Waffen, deren sie sich bedienen würden. Man wusste auf das genaueste im voraus, welche Hetzmittel ihre so wundersam anständigen Pressorgane — allerdings unaufhörlich für die ״Einheit“ des Judentums das Wort führend — gegen die ״trennungsorthodoxe“ neue politische Partei und alle Personen, die sich ihr widmen! anwenden würden, um auf zarter besaitete Menschen abschreckend 1zu wirken und ׳um öffemllcliikeitsscheue Seelen von jeder Betätigung im Dienste der wahren •jüdisehen ■ Idee und des jüdischen Gemeinwohles abzuhalten. Man war darauf gefasst, dass die verrostesten Schimpf- Wörter aus der Rüstkammer der Antisemiten gegen alle Juden nunmehr auf die, Leiter der ״Jüdischen Wirtschafts- Partei“ aur speziellen Anwendung gelangen!würden, und auch darauf, dass sich auch ausserhalb des zionistischen Lagers einzelne Menschen finden würden, bei denen eine solche Kampfesart nicht Ekel und Abscheu auslösen wird. Trotz alledem wich man vor dem Gebot der Stunde nicht zurück und griff mit starker Hand und festem Vertrauen auf die Gerechtigkeit der Sache in die Wahlagitation ein. Die Partei, eben erst ins Leben getreten und noch mit allen Mängeln der. Anfänger behaftet, hat in diesem ersten Wahlkampf die Feuerprobe glänzend bestanden. Sie vermochte m. G. HVnoch rechtzeitig an drei wichtigen Stellen der Hauptfront ihre Kräfte zu entfalten und hatte einen Erfolg, mit dem sie wahrlich zufrieden sein kann. , Wohl hat die ״Jüdische Wiirtschaftspartel“ ihr Hauptziel bei• diesem ersten Wahlgange noch 11 icht erreicht,!denn ihre^Liiste ׳blieb auch iim ׳Karpat’hörussischen Wahlibeairke .noch!weiter hiimter der,erforderlichen Wahlzahl zu־ rück als die Zionisten und gewisse N i c h t j u d e n, welche in einem bemerkenswerten Liebesaufwallen für Doktor Reisz, Uzhoroder Zeitungen zufolge, tausende 'Stimmen auf seine Liste abgegeben haben sollen. Mit Genugtuung und aufrichtiger Freude wird es indessen ‘in allen gutjiidisclicn Kreisen des In- und Auslandes verzeichnet'werden, dass es der Jungen .Partei, trotz des unbeschreiblichen Terrors und der unmcnsch-. liehen Gewalttätigkeiten der zionistischen Gegner und ihrer!bezahlten Mithelfer, m, b. H. bei diesem ersten Versuche schon gelungen ist, den politischen thorafremdeu Nationalismus im Judentum am weiteren Vordringen zu hindern. Die z vv ö! f t'a u s e n d Stimmen, die in Podkarpatska Russ auf die Liste des Unsdorfer Rabbiners abgegeben wurden, dürfen mit Fug und Recht als jein unleugbarer Beweis für die Zugkraft der ״Jüdischen Wirtscliaftspartei“ «u:n׳d :für ihre •moralische UCbcrlcgeniheit ־über ihre Gegner gelten. Der Ausgang dieser Wahlen zeigt deutlich und klar genug, welche Erfolge einer wirklich jüdischen Partei beschieden sind, wenn sie die Zeichen ' der Zeit zu deuten versteht und mit Vertrauen auf den endlichen Sieg der Wahrheit und der Wahlhaftigkeit den Kampf auch mit den inneren Wider sacliern des Judentums zu führen unternimmt. Das erste Auftreten der ״Jüdischen Wirtschafts־ partei“ hat den von uns seit Jahren herbeigesehnten inneren Säuberungsprozess vorzüglich , beschleunigt. Faule Glieder sind von unserem Körper abgefallen; wir sehen sie gerne dort, wo sie sind. Die nationalistischen inneren Gegner des Judentums haben sich vor aller Welt in ihrer nackten Erbärmlichkeit gezeigt, während wir! bei aller Entschiedenheit und Unbeugsamkeit unseres Willens keinen Augenblick die Würde des Judentums ausseracht gelassen haben. D i e ״J i'i d i s c h e Wirt- Schaftspartei“ geht aus dem Wahlkampfe g •c k r ä׳f 11 g t 11 n d e r m •u t i g t 11 e r v 0 r. Sie wird sofort an den Ausbau ihre!• Organisation schreiten und mit syste־ . matischer ernster Arbeit zum •Wohle des Judentums in ,unserer Republik das Vertrauen rechtfertigen, das ihr tausende jüdische Wähler schon an ihre Wiege entgegengebracht haben. Sie• wird ihren programmatischen und moralischen; Grundsätzen auch dem Staate und allen Mit׳־ bürgern gegenüber unerschütterlich treu bleiben, denn was! sie erstrebt, ist das Lebensziel aller gesitteten Menschen: das Wohlergehen aller. ״ הספדber ההה״ג מנח□ מאנרל דייטש זצ״ל i״ Topoicany. Aus Topolcany berichtet man uns: Am 8.November, abends, wurde der הספד über unseren in ירושלים• plötzlich verschiedenen früheren דיין, Rabbiner Mandei Deutsch im בית הכנסח abgelialten. Der Tempel war׳ trotz des ungünstigen Wetters voll besetzt, namentlich! fanden sich viele aus der Umgebung ein. Nach Verrfchtung des ה fi ־ מ נGebetes bestieg unser Herr Oberrabbiner Weisz die Kanzef und wusste die Trauerrede so meisterhaft zu gestatten, dass sie bei alfen Anwesen־ den den tiefsten Eindruck hinterliess. Mit beredten Worten schilderte Se. Ehrwürden das grosse צדקות uncI חסידות des Heimgegangenen, wie er auch unter den grössten Entbehrungen stets bestrebt war, מךביץ תורה ברביש zu sein. Während seiner 35jährigen segensreichen Tätigkeit in' der hiesigen Gemeinde war er bemüht, den wahr-. haft frommen jüdischen Geist zu pffegeif, was ihm auch vermöge seines liebevollen Wesens gelang. Sein sehn־ lichster Wunsch nach ארץ הקדושה auszuwandernv um dort ולילה DDT והגית בה buchstäblich zu erfüllen, ist erst vor drei Jahren verwirklicht worden. Der Vet־ biiehene konnte jedoch die letzten Jahre nicht in der Ruhe' verleben, wie er erhoffte. Die Angriffe gegen. ארץ ישראל: vermehrten sich in der letzten Zeit derart, dass sie ihn zwangen, energisch einzuschreiten. Und1 zum Erstaunen war es, zu sehen, mit welch jugendlichem1 Eifer .er die Angriffe zurückwies.‘Deshalb ist der Tod Rabbi Mandel Deutsch זצ״ל ein Verlust nicht nur fijr seine Familie, sondern für י כלל; ישראל das״< ־ ibm einen energischen Verteidiger der אמונה verloren hat. Die Trauer, im בית הכנסת war eine allgemeine und tiefe bei allen Anwesenden •und. ihre stille Teilnahme gestattete sich zu einer erschütternden Kundgebung der Liebe und Verehrung, die der Heimgegangene mit hinüber genommen in die Ewigkeit. Scfi—r. Wertvotfe Schenkung. Herr Safomon Lichten־ feld in Bratislava feierte vor einigen Tagen seinen achtzigsten Geburtstag. Aus ■ diesem Anlasse wurde er sowohl vom Gemeindepräses als aüc^ von der Jeschiwah* Leitung in feierlicher Weise beglückwünscht. Er überreichte der Jescfiiwah-Bibliothek als Geschenk ש״ס ופוסקים und erfreute^ dadurch die □י בחירי denen es seit einiger Zeit an ספרים mangelt. Herr Lichtenfeld war, viere Jahre מלמד an der Jassode Hathora-Schule und widmet sich auch heute noch bei rüstiger Gesundheit dem לימוד התורה vor einer zahlreichen Zuhörerschaft. 1 עד מאה ועשרים שנה ■י־־׳«

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