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Jüdische Presse · 1925-10-23 · 43 (23.10.1925) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
43 (23.10.1925)
Date
1925-10-23
Page
– (sequence 6)
Language
German
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4 Seit« 284 Nr, 43. MMfulilfl, ,״‘«Äe“ afc' >ii.' ii^ci' •öiciöjbfer ‘׳;ji ■ ,; ßfätfelava stä־ttia»dej1, habtn in .taznwetöeuti&ster *Weise •| bewiesen, '״■dp״ gerade, die Probfl!^«* die WH ׳ den ׳ < «chaftsfrageÄ zus^riiifthängiilj Äüf <8$' röc&sdien Wähler schwer lasten. Sie einer guten und be- ׳ tfiÄdidftden Ldsäbg ^ijsüffthfen, bildet dlb Sötfgii• fait.. . aller Juden unseres Landes. Deshalb lautete der einhellige Wunsfch aller Teilnehmer jener Versammjungi die jüdische Partei;£14 ״JüdisclM Wfitf4;ds$äff |:.1 «4יןe;i** 20׳bezeichnen. ■■.•.׳ Werden sich die jüdischen Wähler am 15. November lind während der Wahlagitation bis dahin, ebenso auf der Höhe ihrer Aufgabe in ׳diesem ‘ Moment zeigen, wie di^ Männer, die ah der Grundlegung der Partei teilnah men, und werden namentlich unsere Massen in den jüdischen ׳Gemeinden der Os t s 10 wa k,e i und (K.arpa thoruss- > 1 ä h d s in!richtiger ׳Erkenntnis ihrer :idealen und materiellen!Interessen am Wahltage ihre Stimme ausschliesSbch echten, jüdischen־ Männern geben, wie sie die *Kandidatenlisten der Jüdischen Wirtschaftspartei enthalten werden, so wird der spätere Geschichtschreiber diesen Tag des Sieges!der politischen ,Einsicht über die hohle Phrase, zugleich aber auch ■ais ' einen Tag ■des!Bekennermütes, der Dokumentierurtg wahrer jüdischer!Gesinnung und 'der moralischen Ueberlegenheit unbeugsamer Thora-, treue über;den Geist des Abfalles bezeichnen. ‘ ' Ci vis. J-u da e-u s. * Orthodoxer'1 Tentpelbau in Kosice. Wie uns aus Ko- ׳s i c e gemeldet wird, hat die orthodoxe Gemeinde nunmehr den Beschluss gefasst, an den Bau eines!neuen grossen .מ! בית הכנסת kürzester Zeit herangüutreten. Ein ent* sprechender Baugrund im Werte von 300.000 tschechischen Kronen •wurde bereits erworben und der Gemeindevorstand trifft auch' schon die erforderlichen Massnahmen» um den PIänvehestens zu verwirklichen. In den weitesten Kreisen der Gemeinde zeigt sich grosses Interesse für dieses Unternehmen. Stiftung! für' Talmud Thora. Aus K o s i c e wird1 uns berichtet: Trau S alcz e r * hat zugunsten ddr. hiesigen תלמוד תורה ein Haus im Werte von 150.000 \sch.' Kronen' als ^קיט pp. gestiftet. Bodenkauf in Erez Jisroel• In Topolcany 'enff. faltet — Wie uns gemeldet wird — die Agudas Jisroel- Jugendgruppe unter« Leitung der Herren Link und Bern-1 feld eine eifrige Propaganda zum Ankauf von Boderi in Erez Jisroel. Die Iafee findet solch;allgemeinen Bei-1 fall, dass neben c^iß vor einigen■; Monaten erworbenen Boden, schon in einigen Tagen der Erwerb von weiteren; 20 Duiiam/im Emek Jesreel durchgeführt wird. Das Topolcanyer Beispiel wird allen Aguda-Gruppen zur Nachahmung empfohlen. , . , . ׳ ■ i’ •ÜÖbef iöe CWütidini« der,, Jüdfse&en ׳Wirtscftäfe Partei“ wurde folgendes Offizielles Conrmunrqueausgegeben: Die berufenen , Vertreter des Judentütns haben am 19. Oktober in Bratislava bei einer zahlreichen;und lebhaften Teilnahme mit einstimmiger Begefsterüftg beschlossen, •ais eine' selbständige jüdische Partei tfhter dem Namen ״Jüdische ׳W: 5 r tschaf t s partei“ in ׳den Wahlkampf zu ziehen. Sie rechnet bestimmtest auf die ernsten und die Interessen des Judentums am Herzen tragenden grossen Massen, dass sie diesen ihren ־!Entschluss halligen und sie mit voller Kraft in dem ■Wahlkampf unterstützen werden, umsoeher als die bisher existierietfde sögenannte ״Jüdische Partei“ von keiner irgendwie in Be־■ tracht kommenden Volksschicht als die berufene Sach• walterin der Juden in der Slowakei und Karpathorussland betrachtet «wird. Die konfessionellen geistigen ,Führer des konservativen Judentums und die erschienenen leitenden Persönlichkeiten der angesehen- ’slen jüdischen Kultusge'ffiemden!haben die ׳Unter- Stützung'der'■Partei auf das bestimmteste bereits zu-: gesagt. Es kann daher darüber kein ^Zweifel gehegt werden, dass die nexi'e Partei ׳die überwiegende ■und ausschlaggebende!MaijOrität ,des Judentums ohne Schwierigkeit für sich .•gewinnen wird. Der 'Wahlkämpf verspricht demnach für die ״Jüdische Wirt-• Schaftspartei“ den grössten ,Erfolg. ■Sie rechnet darauf, dass das Judentum, das bisher von ,dem Parlament ausgeschlossen war, nunmehr . entprechend seinen numerischen Verhältnissen zu einer verfassungsmässigen Vertretung gelangen wird. Die ״Jüdische •Wirt'schaftspartei“ :hat. im ׳wesent■; liehen 'folgende Punkte'in;ihr Programm ■aufgenommen: Für' die!Wahrung der ׳G1 e i c h b e r e ch t ig u n g a 11 e r Juden v 0׳ r dem ,Gesetz und frei von allen politischen •Int’eressen für!ihre w i rts c׳h:af 11 i ch e n, k ul t u r eI ■le n!und!sozialen A-nlie'gen einzutreten•. Sie will die verfassungs- 'massigen Garantien für die Freiheit des Ge-, w:i s sens und der, religiösen Betätigung sowie die Autonomie der jüdischen Ku-ltusgem>eind e ■nr auf ' ■gesetzlich em Wege wählen, indem sie ücklich betont, dÄ5s sic bei ihrer . verfassungsmässigen Betätigung j e d w e d e: Gel len dm ach u ng: jüdis ch - na tio n ai i s tir Sche^ MInd er h ei f sf 0Td£r ung e ft:au s;2u- S c h 1 i ■e s s e ft wünsch t und ' will altes daransetzen, dass sie mit der ge s a m t en!Be vö l׳k erung derRe publik d׳a s beste Zu s a mm e nleben pflege. Die Partei ■hat am heutigen Tage ׳ auch schon für den T,r n a v a e r und den N'ove Zam'kyer Wahlkreis!die Kandidatenliste sowohl für das Abgeordnetenhaus als auch für den. Senat einstimmig festgestellt, welche sie in den nächsten Tagen bekanntgeben wird. Die Parteigenossen von der O s t s 10 w a k e i und P p äk a r p a t s k a R u s s werden sich in den nächsten Tagen ebenfalls organisieren. In den einzelnen Kreisen ■haben die Organisationsarbeiten die!Gründung von Loka 1- und. K r e i s k 0 m i t e e s bereits begonnen. Ein!grosses Zen tr׳älw׳a hl Komitee mit Vertretern aus dem ganzen Lande wird eingesetzt. ׳Zum P r ä ■s e s des Zentralwahlkomitees wurde ,׳Herr ,M■a r k■u s Fü r s V Bratislava, einstimmig gewählt. Das Zentralwahl־ komitee wird in den nächsten Tagen ein ׳Manif est an die gesamte Judenheit der. ■Republik erlassen. Zur Beachtung! 1. 'Die jüdischen Wähler in allen!Gemeinden werden gebeten, sich ungesäumt zu Orts wählgruppen zusammenzuschliessen und ■mit dem :Zentralwahlkomitee der : ״J ü d ii s c! 11 e n W i r; ■t s c h a f t spartei“ in Bratislava in Verbindung zu treten. 2. Die, Vertrauensmänner der ״J.üdii-s c h e n ■Wirt •schaftspart ei“ wollen sofort ׳überall Lokalkomitees konstituieren und möglichst täglich an die Zentrale ,Nachricht geben. r 3. Wegen ׳Entsendung von Rednern und Propagandamaterial wende man sich bis auf weiteres an die Zentrale. 1 ,.־b r 4. Die Adresse der ״Jüdischen Wirtschaftspartei“ lautet: Bratislava, Turnergasse 14-16. Für Erez Jisroel. Ein Beispiel opferwilligster Mildtätigkeit leistete vergangenen שמחת תורח die orthodoxe׳ israelitische' Kultusgemeinde in. Bratislava. Auf Initiative des dortigen Erez-Jisroel-Komitees hatte der Gemeindeverstand beschlossen, die נדרים und נלמח ׳ von ׳diesem Tage den Armen im heiligen Lande zu •widmen. Der Erfolg war recht zufriedenstellend. Ueber 10.000 tsch. Kronen wurden gespendet; Die' Nachahmung dieser Opferwilligkeit wäre um so eher angezeigt und lobenswert, als die Not unserer Brüder in Erez-Jisroel infolge. ׳Wassermangels und : ähnlicher' Miserien die höchste Stufe erreicht ,'hat: Agudas Jisroel in Novö Zamky. Am חוהמ״ם fand hier die Vorstands wähl'־ der Agüda-Ortsgruppe-statt. Es wurden gewählt die Herren Rudolf Fleischer, M. Glück, M. Schreiber, Elias' Friedmann und Leopold Greiner ,und Jerem. Silbermajin. Man knüpft an die Agilität des neuen Vorstandes grosse 7Erwartungen. Diese scheinen sich auch ' schön zu erfüllen. Denn schon am ersten שבת fand hier eine gut: besuchte Versammlung;statt. Se;־> Ehrw. Heur ׳“ Oberrabbiner T i g e r in a n n hielt einen fesselnden, Vortrag über das Aguda-Programm und die'Pflichten;deh Agudisten, bei welcher Gelegenheit!er in eindringlichen Worten alle Anwesenden zu tatkräftiger Unterstützung der- Agiida-Bestrebtirigen' ermahnte. Herr Herrn. Löwy! verdolmetschte den Dank der Zuhörer an den Herrn( Oberrabbiner unij^versprach im Namen Aller, den ■Worten׳ des” Verehrten Führers Folge zu, geben. pt un CHE V G reitet die i E“! in Paketen od. Tabletten erhalten Sie in allen Grosshandlangen. Wo nicht erhältlich, wolle man sich direkt an die Hauptniederläge für die CSR. der Fa. Bels koho wenden # ■ ir ■ ן ן Restaurant G■ Lichtenstein 1■ 1n 8 Viä S. Giovanne in Concä 9/1 Ivlllilllillt Fünf Minuten vom Domplatz. Ein gutes jüdisches Mädchen wird für :ein orth. koscheres Restaurant gesucht. Dasselbe hat in der Küche behilflich zu sein und mittags die Gäste zu bedienen. Dienstboten vorhanden. Familienanschluss wird zugesichert. .Kochkenntnisse nicht notwendig. Offerte unter ״Fleissig“ sind an die Bratisl. Admijiisträtion zu richten. Suche ein besseres Wehen von streng jüdischem Hause, das eine bürgerliche, streng orth. Küche lühren kann und;der deutschen Sprache mächtig ist. Diejenigen, welche im Nähen bewandert sind, werden hevorzugt. Offerte sind an Zoltan Rosenthal, Subotica, Jugoslawien, zu richten. Die Zionisten Wahlen kosten Geld. Unse׳re Zionisten . ,beidürfen ׳ ebenfalls, recht ansehnlicher Geldmittel.:, Denn :Wahlen kosten Geld. Woher aber' nehmen? Findige' ׳Menschen fiinden. immer einen!Weg. Und >:<di1e Zionisten von!Bratlsläva sind wahrlich ■findige Menschen,!Das..kann map von ihnen mit ■gutem 'Gewissen;'' ',behaupten׳ 1;׳'' Unsere'׳ Leser machen uns auf einen Versuch ■ aufmerksam, durch ׳den unsere. Zionisten» ■jetzt‘ während . der Wahlkampagne beträchtliche ,Beträge!in die Hand bekommen wollen. Wir gestehen, ■ ,,dass• ■wir .niemals zuvor auf die Vermutung kamen, :eine jüdische — und sei sie •apch nur •eine,•zioni-, stisohe —!Körperschaft könnte auf solch,,einfache Art .ihre leeren Kassen füllen ״wollen.•׳ .; ' , Anno ■dazumal, als der grosse Weltkrieg zu ׳Ende war, gelang es ■den Zionisten! , für eiriige. Zeit,׳ mit, Hilfe ihrer ' amerikanischen 1 Gesinnungsgenossen ' aem ״Joint Distributi'qn Qomniittee“ einzureden, sie seien di!e .richtigen Vierträuenspersonen •der gesamten slowakischen ,׳Judenheit. Die " ,Herrlichkeit ׳dauerte zwar nicht' 11arige7 ' aber ger ade in diese Zeit fiel eine ungemein segensreiche Aktion des ״Joint“, an die, zahlreiche Menschen v, ■dankbaren ׳Herzens ׳denken.. Der1 u.'Joint“ lbe׳wi׳lligt׳e; •nämlich hilfsbedürftigen Gesuchstellenden irr Form .׳von 'zinsfreien‘Darlehen Geldufiterstützöngep Vyiederaufrichtung j jhres״ Erwerbes oder zur. ,Griindürig einer neuen Existenz. Viele Tausende von Kronen wurden auf ,׳ diese edle■• Weise untergebracht.• Die ־Konsolidierung unserer ■ölconomisoheii׳ Verhältnisse, ging nicht so ra׳sch vonstätten, •w!ie man ufspfüngljch gehofft ■hatte. Die .Schuldner des ״Joint" konnten ׳demzufolge die entliehenen Gelder auch nicht zu dem ,vereinbarten Zeitpunkt zurückzahlen. Das Malheur war nicht, sehr gross. ,Der ^Joint“ litt־ keinen!Mangel ,׳und;könnte' Tujijg warten. Eines;schönen Täges-wurde dje'ao" segensreiche Hilfstätigkeit des ״Joint" endgültig eingestelltv und das; Bureau, ohne einen!Rechtsnachfolger zu bestimmen, geschlossen. T)ie• Bchuldner dfes ״J,qint" waren?,namer noch keine DollarmilHonäre^-geworden’ ׳ und; es bedrückte sie nicht, dass ihr ׳Gläubiger ihrer ■ vergass, :bevor ., er sich anderen guten Werken zuwandte.. Alles wäre wohl auch weiter schön in Ordnung gegangen, wenn nicht Im Hintergrimde der grossen weltpolitischen;Ereignisse — W a h l e n in der Tschechoslowakei erschreckend• nahe und be*־ seligend g׳lück!v׳e׳r׳I11eissend :in;,!Erscheinung getreten wären. Acii, ein 'ausschlaggebender ,Wahlerfolg so greifbar nahe, nur' an Moneten mangeit’s zur Deckinig ■der Wahlkosten. Jetzo heisst’s findig sein! . Trockene Seelen empfehlen, ' 'gewisse״ Gefühle des Unbehagens •:im ■Interesse •des zurri Erhaschen nahen Wahlerfolges recht kräftig ׳unterdrücken ,und, einen zahlungswilligefi■ ■Listerif'ührer in Kauf nehmen. Das •yvaren die;Patzer, die ,zuin'Ueberfluss'noch ein Körnchen ׳Moral' i׳nr'•' ׳bbtbe ׳haben, Moral taugt nicht viel,■ wo man Geld, ,Geld und Geld benötigt und auch das Mandat für — sich behalten möchte. '; ׳ ♦ Wahlen, ׳kosten Geld, viel. Geld, sehr viel Geld. Woher aber nehmen? :Da •fällt der suchende Blick auf ein ,staubbedecktes Aktienbiindel aus der!Hinterlassenschaft des spurlos, ohne Erben in die Ewigkeit'eingegangenen Jö׳int-!Bureaus. 011׳, :in der!Rumpelkammer reicher .Leute findet sich noch manches Stück,' ■das ׳dem Prächtsalon armer ׳Menschen zur Zier gereichen könnte. Und siehe da, Barkoi, ' ein Dossier . echter,;ordnungsgemäss; unterschriebener; Schuldscheine! ,׳Das bedeutet Geld, viel Geld, sehr viel Geld. ׳Skrupeln beiseite! Wahlen kosten Geld; Schreiiber, sehne}! Papier u׳n׳cj? Schreibzeug heran! Sucbe für eine בת תלמיד חכם» wahre יפת תואר von משפחה מיוחסת gebürtig in עיה״ק ירושלים! üeiea Vater in New York ist, einen zirka 30jährigep שףב «3ח1ר oder guter Chasen ist und geneigt wäre, nach Amerika zu geh'ep. (Ihr Vater will demselben zur Hinfahrt verhelfen.) Nadan und sichere Parnosse garantiert. Anträge von intelligenten .בחורי□ יראי שמיס erbittet Elias Steif, ZiSina (Slowakei) Am folgenden Tage ■schon ׳überfliegt der hastige Blick manch ehrlichen Schuldners ein merkwürdiges Dokument, das ■das sorgengemarterte ׳Hirn nicht zu fassen vermag. Er liest und liest und begreift immer weniger. ׳Er-■liest: Pravotär — Advokat Dr. Siegfried Sa׳jo tigyved Bratislava, ■Schnee- . weiss- (iKarvin)- u. 6, Tel. 241. , י ,Bratislava, den . . Oktober 1925. ... Herrn. Am 1919. . . .׳. .׳ hat ׳Ihnen das Hilfskomitee des Volksverbandes der Juden für die Slowakei ein zinsenfreies Darlehen von tsch. K ... gewährt und ׳Sie ,haben sich schriftlich verpflichtet, diesen!Betrag ab , . .1919 . .׳ zu bezahlen. Die Originalurkunde befindet sich ׳bei mir. . Zu meinem! grössten Bedauern ׳muss ich feststellen, dass Sie dieser ■Ihrer ׳Verpflichtung, ■die für Si׳e auch ׳eine moralische ist’, bisnun in keiner Weise nachgekommen sind und haben'bisnun nicht ■einen Heller bezahlt.!Ich ■bin betraut worden, diese Forderung nunmehr einzutreiben, was umsomehr nottut, da das!Hilfskomitee diese Angelegenheit liquidieren ׳muss. ■Ich bitte Sie ׳demnach, ׳in Ihrem ■eigenen- ׳Interesse den oben angeführten Betrag unter Verwendung ■des beigelegten Erlagscheines׳ innerhalb acht aTgen nebst ׳tsch; i< 11 an Spesen einzusenden, ■damit ich nicht ׳gezwungen bin, energischere ׳Massregeln zu ׳ergreifen. י Hochachtungsvoll 1 Erlagschein anbei, Dr.!Sajo. Armer, armer guter ■Mann! Begreifst du denn nicht? Die Toten erwachen. Sie müssen ■aus :ihren Gräbern' emporsteigen. , i Denn Wahlen• ׳ stehen!bevor. ׳Und Wahlen kosten Geld, viel Geld, sehr viel Geld. Soker.

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