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Jüdische Presse · 1925-10-02 · 40-41 (2.10.1925) · page 7

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
40-41 (2.10.1925)
Date
1925-10-02
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 40/41_JÜDISCHE PRESSE__ Seite 269 Personalen Die Organisierung der neuen Joint-Kampagne, Seitens des Hauptbureaus des Jo!int Distnib»atio 11 Comittee wird mitgeteilt: Der;vom Joint ergangene R׳uf zu einer Konferenz in Philadelphia, die am 12. Septemlber d. J. beginnen und in ׳welcher über die einzuleitende l'5-Mi11ionen-!D.ollar- Kampagne für Förderung der jüdischen Kolonisation in Russland beraten werden soll, wurde von mehreren hundert jüdischen Organisationen!freudig erwidert. /Aus den eingolaufenen Antworten ist zu!ersehen, dass alle Parteien und Schichten der Juderiheit in Amerika — Orthodoxe, Konservative, Reformierte. Zionisten und ’Nichtzionisten, so heisst es in dem Bericht •weiter — ■auf der;Philadelphia- Konferenz vertreten sein wollen. Der .׳Verband orthodoxer Rabbiner wird ebenso zahlreich vertreten sein wie die grossen Organisationen der jüdischen Arlbeiterschaft.!Der Leiter der Arbeit in Russland, Dr. Josef Rosen, der gegen- wärtig in Amerika •wieilt, nimmt mit ׳Bet,i:mnrtlheit an. dass, wenn die nötigen Fonds aufgebracht werden sollten, bis Ende 1927 100.000 Juden in!Russland auf dem Lande angesiedelt werden wiiirden. M.r. Loui's Marshall wird au!f der Konferenz י über seine Besprechungen ׳mit!europäischen jüdischen Führern berichten. Ebenso wind der Vizepräsident des Joint, iMr. James N. Rosenberg, der •eben au׳s 'Europa zuriickkiehrte, ein Referat halten. Die Konferenz wind auch über andere!Pläne für ■Wiederaufbauanbeit in Ländern ausserhalb Russlands zu!beraten haben. Zufriedenheit in Amerika über die Beschlüsse der; Joint-Konferenz. Die gesamte jüdische Presse Amerikas begrüsst mit Genugtuung die Beschlüsse der Konferenz des Joint Distribution Committees in Philadelphia und gibt der Erwartung Ausdruck, dass die Judenheit Amerikas dem׳ Rufe des Joint folgen und dürch weitere Geldopfer die neue Flilfs- und Aufbauarbeit unter der um;ihre Exlstenz kämpfenden Judenheit Osteuropas ermöglichen wird. Die jüdische Einwanderung in Amerika im Jahre 1925. Laut Statistik des Einwanderungsbureaus des Arbeite* departements hat sich dig Zahl der jüdischen Einwanderer im 1 etzten Einwanlderuntofsjahre (Juli 1924 bis Juni 1925) auf ein Fünftel des vorhergehenden Jahres reduziert. Im Einwanderungsjahre 19231924־ sind 49.989 Juden _ nach Amerika gekommen, im Einwanderungsjahr 19241925־ bloss 10.292 jüdische Einwanderer. Ei׳n Studium der Ziffern des Einwanderungsamtes erweist, dass sehr viele Juden aus'׳ den westeuropäischen Ländern eingewandert sind, in denen die Immigrationsquote hoch ist. Aus Polen sind 1im letzten Jahre bloss 679, aus Russland höchstens .81S Juden eingewandert. 1137 Juden sind in diesem Jahre von det Einwanderungskommission zurückgewiesen worden.! Das ZwangssoPjntagsruhegesetz in Saloniki• Herr Luden Wolf hatte am 16. September eine Besprechung mit dem griechischen Vertreter beim Völkerbund, Fentis, über das Zwangssonntagsruhegesetz in Griechenlabd und Solöniki. Der griechische Vertreten gab das Versprechen ab, dass die griechi-i sehe Regierung das Gesetz modifizieren wird, derart, dass die Jaden Erleichterungen -erlangen. Nach Mel-» düngen aus Athen, haben; die juden Griechenlands abermals unter den Wirkungen eines offenkundigen Regierungsantisemitismus sehr viel zu leiden. Obwohl die Juden1 sich in der Armee tapfer hervorgetan haben, ,hat den Kriegsminister nunmehr durch einen Geheimerlass an die Kommanden gegen den Sinn der. Staatsbundgesetze die! jüdischen Offiziere von jeder Vorrückung in höhere Stellen ausgeschlossen. Infolge der wirtschaftlichen Be-׳ drückung־ der Juden von Saloniki ist bereite, ׳ein grosse^ . Teil der jüdischen Kaufleute und Handwerker' ׳ausgöwan-' dert. Jetzt hat die Regierung jüdischen Geschäftsleuten,׳ , die bisher Pächter eines Geschäftsladens in einem staat-! liehen Gebäude waren, gekündigt und das Lokal an griechische Kaufleute vergeben. Auf diese Weise werden die Juden, die Saloniki zur Blüte gebracht haben, ,aus ihren letzten Handelspositionen in Saloniki vertrieben. [ Amtseinführung Oberrabbiners Dr. Josef Carlebacln Altona. (AJPB.) Am ersten Selichostag fand im Beisein1 staatlicher und städtischer Behörden, die feierliche• Amtseinfiihrung des neuen Oberrabbiners in der festlich geschmückten Synagoge statt. Der Vertreter des Oberpräsidiums verpflichtete den neuen Rabbiner auf die Reichs- und Landesverfassung, der Oberbürgermeister nahm den Eid auf diö städtische Verfassung ab und gab dem Wunsche nach einer glücklichen Zusammenarbeit des neuen geistliehen Oberhauptes mit den städtischen Be-i liörden Ausdruck. Namens der Gemeinde enH bot der Vorsitzende Sanitätsrat Dr. Frank/ dem neuen Rabbiner einen WillkommengrussJ Dann erfolgte die Antrittsrede des neuen Rabbiners, (die einen überwältigenden Eindruck auf alle Zuhörer machte.’ Rabbiner Josef Carlebach ist der Sohn des vor einigen Jahren verstorbenen Lübecker Raws. Seine Studien absolvierte er am Rabbinerseminar zu Berlin. Nach Beendh gung derselben war er drei Jahre in Palästina am Lehrerseminar tätig und wurde dann Oberlehrer an einer höheren Schule der Stadt Berlin. Während des Krieges begründete er im Aufträge der deutschen Okkupationfcbehörde ein hebräisches Gymnasium in Kowno, das er bis zum Jahre 1919 leitete. Nach dem Hinscheiden seines Vaters: wählte ihn die Gemeinde in Lübeck zu ihrem Rabbiner; ein Amt, das er nach einjähriger Wirksamkeit ,mit dem; Direktorat der Talmud Thöra-Realschule Hamburg tauschte. Jüdisch-wissenschaftlich ist Dr. Carlebach in zahlreichen Aufsätzen hervorgetreten, von denen die eingehen- ־ den Studien über ״Levi ben Gerson als Mathematiker“, sowie über ״Schir Haschirim“ besonders hervorzuheben sind. 70. Geburtstag des Rektors des Amsterdamer Seminars. /Amsterdam. >(JT1A.) Am Jom4K׳i1PPur-TaKe 5686 (28. ׳September 1925) ׳beging der Rektor des Amsterdamer Seminars!Louis 'Wagenaar seinen 70.!Geburtstag. Louis •Wagenaar ist am Jom-Kippur-Tage 5616 1(22. September ll855׳) im ,Amsterdamer Judeniviertel geboren. ׳Mit 25 ׳Jahren erhielt er den Räbbinertifcel und wurde einige Monate später •zum stellvertretenden 'Rektor des!Seminars ernannt, an ׳dem er selbst seine Ausbildung vollendet hatte. Im ׳November •1886 wurde er zum!Olberrabbiner!von Friesland, im!Mai 1891 zum Oberrabbiner •von!Gelderland gewählt. In!Gelderland wirkte er.'23 Jahre lang und wurde 1918 wieder an das ׳Seminar zu, ׳Amsterdam, diesmal ■als Rektor, berufen. Wagenaar hat mehrere .׳w!issensoha.f11 iche Schriften über Talmud, Judentum und jüdische Gebräuche veröffentlicht. Als Oberräbbiner‘'׳von Friesland •veröffentlichte er eine Verteidigung der ״!jüdisch-rituellen Schachtmethode, die in der ganzen!Welt •sehr!viel beachtet wurde. In Holland •ist seither? keine Aktion der Tierschutzvereine gegen das ׳Schächten bemerkbar /geworden. Er /veröffentlichte auch ein!Lehrbuch für Religionsnnter-1 rieht und übersetzte!das )Blich 'der Propheten!ins! Holländische. Wagenaar ist ׳der!Begründer der ״Oberrabbiner,Versammlung ׳Hollands“ und nimmt regen Anteil an den!Arbeiten der!Aguda.!Die!holländische Regierung ׳verlieh ihm den Ritterorden •des!Niederländischen•!Löwen. Alis Anlass des 70. ,Geburtstages des Rektors Wlagenaar erscheint eine!Festschrift mit wissenschaftlichen Beiträgen prominenter holländischer Gelehrter. ׳ "• Der ״Wyszkower ,Rebbe‘•: -,gestorben. Dieser Tage verstarb in Wyszkow an Herzschlag der berühmte Rabbi: Zevi Arje Gelbard, dessen Anhänger in ganz;Polen nach vielen Tausenden zählen. Der Verstorbene genoss einen! Ruf als grosser Talmudist und. Gelehrter. Zu der Bestraf tung trafen zahlreiche Chassidim aus Warschau und ,aus1 vielen anderen Städten ein. In der Stadt waren alle Läden geschlossen. Der Nachfolger des Verstorbenen wird dessen ältester Sohn, Rabbi M. J. Cielhard, sein:. j Der RabßTvon Ozierna gestorben• Am Morgen des Jom-Kippur ist in Wien, wo er seit dem Kriege wohnte» etwa 50jährig, der Rabbi von Ozierna, Moses!Mahr־ sohti, verstorben. Rabbi Mansohn, ein Neffe des‘Rabbi von Brody, ist ein Abkömmling bekannter Räbbineh‘ familien• Ein stiller, weitabgewandter Gelehrter, lebte et: sehr zurückgezogen. Noch am Kol-Nidre-Abend weilte er im Kreise seines Minjam, am Morgen des Jom-Kippur verschied er knapp vor Beginn des Gebetes. Jakob Klein s.. A. Am ־ כל נדרי Abend Ist in Wien Herr Jakob Klein gestorben. In ihm verliert die Adas Jisroel ein langjähriges Mitglied und die Schiffschul (einen) ihrer fleisiggsten und pünktlichsten Besucher. Solange sein Gesundheitszustand es ihm erlaubte, zählte er stets zu den □עשרה ראשוני im בה״כנס• Vor wenigen Monatei! erst nahm die Adas Jisroel mit aufrichtiger Freude. Gelegenheit, ihm zu seinem 70• Geburtetage zu. gratulieren, den er nach schwerer Krankheit wieder in voller Frische und scheinbar in alter Kraft beging. Vor zwei• Wochen erkrankte er neuerdings und sein von der •früheren schvveren Krankheit geschwächter Körper ist leider nur zu.rasch erlegen. Die zahlreiche Beteiligung bei seiner לריח zeigte von der Wertschätzung, deren sich der Verewigte!in allen Kreisen erfreute. Im Trauerhause nahm sein Neffe Herr Gustav Austerlitz namens der Familie bewegten Abschied von ihm und am Friedhofe widmete ihm Herr Rabbiner Schenk als Landsmann, mit Rücksicht auf die ׳jetzigen) ימי שם׳ einen kurzen tiefempfundenen Nachruf• תנצ״בה Kommerzienrat Siegmund Frankel s. A. ׳In München verschied Kommerzienrat Siegmund iFränkel nach schwerem Leiden iin Alter von 64 Jahren.!(!Eine eingehende Wiirdigung des Verblichenen behalten w;ir ׳uns vor.) «—8■ i'.irm in■■!■ 11—u-«1»u■»™—wtmmwmwm mm ■■um«—»—1—1—w— Beginn des Abendschiur für Kaufleute in der יסודי תורה. Montag, den 1!2.!Oktober 1(!24. Tischrl) beginnt אי״ה um halb 8 ׳Uhr abends im Lokale der ״Jessode Thora“, II., Nestroygasse 11׳, ein alltäglich stattfindender ״Schiur für Kaufleute“. Gegenwärtig wird ׳ פסחי□ פרק ג׳DD vom Herrn (Berl Klein vorgetragen.!Zuhörer stets willkommen. ״Tomech Ewjonim.“!Mit dem!Hinweis an die so oft mit iieisser.!Inbrunst gesprochenen Gebete .dieser Tage ״Verstosse uns nicht im.•Alter“, gestattet sich.der .von.!Prof.!Hoffmann •gegründete Verein Tomech lEwIjonim •als;:erster 11n׳d ältester Wohlfahrtsvierein ׳der ׳Wiener ■Jereim, an Sie, teurer!Glaubensbrüder, mit der Bitte ׳heranzutreten, 'Ihre hilfreiche Rechte uns zu reichen. Anlässlich ,.der Jomirn tauwim gelangt au uns der!Hilferuf vieler.,, vieler sozialschwacher Glaubensgenossen, ׳die auch eines 1Simchas Jomtof teilhaftig werden ׳wollen. Unser Verein T. IE. vor- .folgt die Tendenz, insbesondere /jene Arme und Greise,' die infolge ihrer Bescheidenheit■ und Zurückgezogenheit soiist der Vergessenheit anheimfallen würden;,• aufzusuchen und zu unterstützen.!Die ,Leitung und die;Mitglieder des Vereines ■waren bisher ־ bestrebt, die!Mittel selbst ainfzubringen; angesichts der ׳krisenhaften ׳Zeit und der■’ leeren!Kassen fühlen w,ir uns aber bemüssigt, an die ,Oeffentlichkeit mit der Bitte ’׳heranzutreten,:׳den Verein ,T׳.- ■E. -materiell ••fp.r4g.rn zu •wollen. Unser Verein!kann seinen grossen ׳Aufgaben ■nur dann nachkommen, wenn;ihm die wirksame Hilfe breiter Kreise zuteil wird. Und so ergeht ׳denn׳ ׳an* alle die dringende Bitte, unseren Verein mit wohltätigen Spenden zii bedenken und so ׳mit dazu beizutragen, dass Not, und ׳Elend von so vielen verschämten Armen gemildert werden. I rW scliech ojs 1. o ־wir a. 14: ® 3 i A 9 Erobert die Kinder dem לימוד התויה und werbet Baalebatim zu ihrer Erhaltung. Ein Vorschlag. Vorbemerkung der Redaktion. Die ״J ü d is c h e P r e ss e“ bemüht sich, wie, unsere Leser wissen, das öffentliche Interesse für die ׳ Erweiterung des לימור התירה und die Unterstützung der armen Kinder, die.sich dem לימיר התירה widmen, ׳ wachzurufen. In zahlreichen Artikeln und Notizen haben wir während der letzten Jahre auf die Erfah rungstat'Sache hingewiesen, dass der Gedanke d»er zweckdienlichen. O r ga n i s a t i o h mit gutem Erfolg auch, in den . Dienst des תלמוד הודה genommen werden kann. Es scheint nun, dass unsere Bemühungen nicht ganz vergeebns sind. In den weitesten Kreisen bricht sich allmählich der Gedanke Bahn, dass es an der Zeit ist, energisch zu handeln und nicht nur, durch N e g i e r u n g des A b f a 11 es, .sondern ,,auch in viel stärkerem Masse durch p d s i't i v e Tate n' an der Erhaltung des thoratreuen Geistes in der jüdischen Gemein- Schaft zu arbeiten/ Zahlreiche Zuschriften, die an uns gelangen» beweisen allerdings weniger gute Sachkenntnis, aber vielen guten Willen, den ישיבות und Thoralehr- Stätten unseres: Landes zu helfen. Wir können ^lichL . ז׳ immer diese Zuschriften veröffentlichen, weil mit »' ־ dem besten Willen ä!lein noch nicht geholfen Ist•.׳•) Die Sektion fürלימוד התורה im Rahmen der- Agudas Jisroel ist die zuständige Stelle, alle diese Vorschläge zu prüfen und — ׳wenn sich' genügende Mitarbeiter finden — in die Tat lumzuJ setzen. Unserer Kenntnis nach hat die vorbereitete Keren H a tho r a - A k t i o n der Agudas Jisroel׳ in d^er. Slowakei den Zweck, vor allen Dingen die ‘ finanzielle n״ M i tt e i zur Hebung und Förderung des לימור.התורה und des הידק הרת herbeizuschaffen,. , f . Wir veröffentlichen heute aus der Reihe; der an uns gelangten ’•Zuschriften den Aufruf eines Thorafreundes aus unseren Provinzgemeinden ungekürzt zum Beweise dafür, dass es an jguten und durchführbaren. Ideen nicht mangelt und dass es nur der Menschen bedarf, die ihre Zeit und ihre Kraft der guten Sache zur Verfügung stellen!( Wir halten den Vorschlag unseres Mitarbeiters; für durchaus wertvoll. Es wird sich in unserem Land ohne Zweifel eine grössere Anzahl von Thorafreunden finden, die sich verpflichten würden, einen; Schüler unserer ישיבות und ־ תלמוד תירהSchulen während eines Jahres oder länger zu erhalten. Die Zusammenkunft kann natürlich in der vorgeschlagenen Weise nicht zustande kommen. Hiezu sind entsprechende Vorbereitungen und vor allem ein verantwortliches Forum notwendig. Der begeisterte Optimismus des geehrten Einsenders wird aber alle diejenigen, denen sein Vorschlag aus dem1 Herzen und zum Herzqn spricht, veranlassen, sich bei unserer Redaktion schriftlich zu melden. Wir werden sodann Massnahmen treffen, die eine planmässige und zwecke ntsprechende Verw i r k 1 i c h u n g der Idee verbürgen könnten.; , Unter dem Eindruck der ־ שופף Töne, die in unseren Ohren noch widerhallen, unter'dem Eindruck des .״הנני״" Rufes unseres grossen Stammvaters, Awrohom, darf auch eine bescheidene Stimme zu rufen sich erlauben ״קול אומר סרא", ohne befragt ,zu werden, wer der Rufer wäre* Wenn wir unser geistiges Auge in unser ה ל( ת p קדושות ■imherstreifeo 1assep, könnten wir auf den ersten Blick mit uns zufrieden sein, Sehen wir ■ja ,ב״ך fast in allen grösseren Gemeinden תלמיר תירה “ Lehrhäuser ,ent- *stehen und sich erweitern. Die Zahl der ישיבות mehren sichבלע״ה ׳. . . . Und doch, wenn wir uns* die kleineren קהלות und die vielen ישיבים ansehen, müssen wir ,uns sagen, dass wir noch nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen dürfen- '■ Wieviele Gemeinden gibt es, die keine ת״ת erhalten können, wieviele Kinder gibt es in Dörfern, deren Eltern es an Mitteln fehlt, ihre Kinder lernen lassen z'u können- Für diese erhebe ich meine Stimme. <, ־ In erster Reihe, werden wir die Kinder, sammeln müssen. Das :wird jedoch n(cht schwer fallenj die ,Mittel aufzubringen ist der Mühe wert!und Lohn, ׳ ' י לא אלמן ישראל Noch gibt es ב״ב zur. Genüge ב״ה deren Verhältnisse, es erlauben, ein Kind armer!oder minderbemittelter Eltern auf eigene Kosten zu תלמידי חכמים erziehen zu lassen, und noch mehr solche, : die ihr1 Schärflein dazu beitragen gewillt sein werden, wenn Wir, es nicht an Mühe fehlen lassen, sie darüber aufzuklären,; dass das Judentum auf seiner mehrtausendjährigen Golus- Wanderung sich nur durch die 'תורה-הק erhalten konnte, diese;תורך aber uns nicht בירושה wird, sondern der Pflege bedarf. '( Wenn man in Orten, wo Religiosität bereite ,ausge: storben, zionistische ״Schekolim“. aufbringt, wird. es ih j ü d i sch e n Gemeinden umso leichter sein, für dieses׳ Lehrziel Idealisten zu gewinnen•.!‘ '־ Unsere רבנים הג׳ נ״ו werüen , uns gewiss gerne helfend beistehen; an uns ב״ב liegt es, die Initiative zu ergreifen• und alle Mauinen an Bord zii stellen, bis wir je mehr! Anhänger für unsere Sache gewonnen. . Fragen wir nicht lange um; rasch gewagt ist halb gewonnen. Kommen wir אי״ה Dienstag 2' רחיה״ם DF 2 Uhr* in Pressburg in der Landeskanzlei zusammen (die Landeskanzleileitung wird uns zweifellos ihre Lokale zur Verfügung stellen), um clas Nähere zu besprechen. Fragt nicht מי ומי ההולכים• Es gilt! unserer תוה״ק Anhänger zu schaffen und in doppeltem Sinne בנערינו ובזקנינו נלך W!i!r brauchen keine Mandate, denn die תורה הק׳ gab es uns•; Bevor diese Zusammenkunft noch stattfindet, würde ich mir auf eigene Initiative erlauben, mich an die Allgemeinheit zu wenden. Jüdische Brüder! הש״ית hat so manchen von euch mit Glücksgütern gesegnet. Das Vermögen, das ihr besitzt, G-tt hat euch darin zum צדקה גבאי eingesetzt.: Ihr habt seine Armenkasse zu verwalten. Wohl dem» der über eine reiche Armenkasse verfügen kann. ׳ Nützet die Gelegenheit, entnehmet’ dieser Armenkasse soviel; dass Ihr einen בח(ר oder ein Kind der חלטיר תורה für ein Jahr vorsorget. Gehet über diesen Antrag nicht ofone Nachdenken hinweg. Es ist-viel verlangt, bedenket aber, dass Ihr mit dieser Summe ,ein;Kind euch e r.\yerbet und dieses! Kind zugleich p-tt weihet, Ist der Preis!etwa zu; hoch? Nein! Ihr werdet gewiss ausrufen: '«הננו wir sind bereLt!‘V Jüdische 10riider und SchwesternF'Wie; vielen Eltern

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