Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 11 (1925)
- Issue
- 24 (12.6.1925)
- Date
- 1925-06-12
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 24 JÜDISCHE PRESSE Seite 163 Freunde' und Gönner der Anstalt zusammengetragen .werden. Bisher gelang es, das jeweilige Defizit zu decken. Seitdem jedoch die wirtschaftliche Krise eingetreten ist, ׳hat Sich die finanzielle Lage der »,•Einheit“ sehr kritisch gestaltet, da viele Gönner unserer Anstalt nicht in der Lage sind, der ..Einheit“ zu helfen und die Zähl der Armen, die auf unehtseitliches Essen angewiesen sind, stetig wuchs, im Jahre 192-4 betrug 'das Kücheugebariingsdefizit schon Kronen 286,612.900. Da sich seit dem Ende des Jahres 1924 die wirtschädlichen Verhältnisse noch verschlimmert haben, ist auch die finanzielle Lage der ״Einheit“ immer schlechter geworden und der Bestand der ״Einheit“ bedroht. Da die ״Einheit“ aber für breite Schichten der armen jüdischen Bevölkerung eine Notwendigkeit ist und sie in der jüdischen sozialen Fürsorge ,einen wertvollen Platz einnimmt, der anderweitig ausgefüllt werden müsste, wenn die ״Einheit“ zusammenbräche, •sollte von •allen Seiten alles getan werden, um diese Institution aufrechtzuerhalteu.!Deshalb ergeht die dringende Bitte an .alle Juden Wiens, Oesterreichs und des Auslandes: R e 11 e t d i e;,E i n 11 e i t“! 1®1 ■ «aBwasaMTB Eine Warnung der Wiener Kultusgemeinde an jüdisehe Auswanderer aus Polen. Wien. (J. T. A.) Die Wiener Israelitische Kultusgemeinde übermittelte dem J. T. A.-Vertret'er den folgenden Aufruf: Trotz wieder-1 hoher ernster und .eindringlicher Warnungen nehmen jiidisehe Auswanderer aus Polen Ihren Weg noch immer ingrosser Zahl über Wien, in der irrigen Meinung, hier leichter Auswanderungszertifikate zu erhalten als in ihrer Heimat, obzwar aucii das hiesige ,Palästinaamt ausserstände ist, diesen Zureiseuden solche Einwanderungs- Zertifikate zu beschaffen. Diese Durcliwanderer bleiben hier oft in der trostlosesten Lage stecken, sind den grossten Widerwärtigkeiten ausgesetzt. Es ergeht daher nochinals an die geehrten Redaktionen der jüdischen Blätter und an die jüdischen Gemeinden und Organisationen in Polen die allerernsteste Mahnung und Bitte, mit allen Mitteln dahin zu wirken, dass Auswanderer, die nicht schon von Haus aus im Besitz von Zertifikaten sind, unter allen Umständen den Weg über Wien meiden mögen, da ihrer liier nur die bitterste Enttäuschung und grosses Elend harrt, insbesondere sie die sofortige Ausweisung gewärtigen müssen, gegen welche weder ׳ die Kultusgemeinde' noch andere jüdische Körperschaften ihnen Schutz, zu bieten vermögen.- Plenarsitzung des Geschäftsführenden Ausschusses der Agudas Jisroel,. am 29. -Juni 1925. Wien. Am 29. Juni findet in Wien eine Plenarsitzung des Geschäfts•; führenden Ausschusses unter Teilnahme der Vorsitzenden des Zentralrates statt. An der Tagesordnung steht: .1., Stein lunghahme zu den Vorschlägen der Londoner Konferenz^ 2. Die Zentraliratstagung 5685, 3. Bericht des Keren Ha,־ thora-Direktoriums, . 4. ...Bericht . der Palästina-Zentrale, 5 r Propaganda, .6. Finanzbericht, 7. Organisation. i Die Fortsetzung der Londoner Verhandlungen zwischen der agudistischen;und zionistischen'Organisation; Wien. Auf Grund der Londoner Beschlüsse findet zur■־ Regelung der Gemeindegesetzfräge in Palästina am 30. Juni in Wien eine Sitzung der von der agudistischen und zionistischen Organisation ernannten Kommission statt. Generalversammlung des Talmud Thora-Vereines, Wien, II., Malzgasse 16. Sonntag den 15. Siwan (7. Juni) fand׳ die Generalversammlung des Talmud Thora-Vereines im Turnsaal der Schule statt. Die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder und Gäste stand durchaus nicht im Verhältnis zu der grossen kulturellen Bedeutung dieses ältesten, in der jüngsten Zeit'kühn aufstrebenden' segensreich wirkenden Schulvereines. Das mangelnde luter׳־ esse der breiten jüdischen Oeffentlichkeit scheint jedoch ein tüchtiger Vorstand zu ersetzen, denn wie der Rechen1־ schaftsbericht zeigt, ist es dem Vorstand gelungen, die, Kosten der Schulerhaltung, die durch ־ deri Zubau einer Mädchen- und Bürgerschule im jüngsten Schuljahr bis zu 500 Millionen Kronen angewachsen sind, ohne Defizit zu decken. Vor dem geschäftlichen Teil der Generalver! Sammlung wurden Gedächtnisreden iiach dem verstorbenen Vorstandsmitglied Hofrat Dr. Julius Schlag, und Lehrer Aidolt Fried gehalten, ferner eine Begrüssungsansprache an den Präsidenten Markus Bondi, der dieses Amt gerade 25 Jahre bekleidet. Dr. Deutschiänder hielt ein sehil instruktives Referat über das Thema ״Erziehungsideale einst und jetzt“. Danach wurden die Wahlen vorgenommem In den Vorstand wurde Kultusvorsteher Dr. Josef Ticho und als Revisor Heinrich Schön neugewählt. ' Vortragszyklus in der Vereinigung jüdischer Akademiker Wiens. Die Vereinigung jüdischer Akademiker, die auf streng gesetzestreuer Grundlage steht, entfaltet in der jüngsten Zeit in ihrem neuen Heim, das ihnen in den Souterrainräumen cler Talmud Thora-Schule, 11, Malzgasse 16, zur Verfügung gestellt wurde, eine rege' Tätigkeit. Herr Dr, Robert Weiss sprach über die Geineindegesetzgebungsprojekte in Erez Jisroel. Montag den; 8. Juni hielt Dr. Deutschländer seinen ersten Vortrag über die geistige Verfassung des gesetzestreuen Judentums in’ der Gegenwart. In der Nähe des Allgemeinen Krankenhauses und der Sanatorien Fürth, Löw und Auersperg, Wien, VIII.;, Floriauigasse 14, hat, einem fühlbaren Bedürfnisse Rech- •mmg tragend, Frau Frieda Ben au. einen — Geflügel- und Selchwarenve.rschleiss eröffnet, 1 Dr. Leon Reich zieht seine Demission zurück. Warschau. (J. T. A.) Der Deputierte Dr. Leon Reich, der vor einigen Tagen seine Würde als Präsident des jüdischen Parlamentsklubs niedergelegt hat, hat sich entschlossen, seine Demission zurückzuziehen,־ nachdem das Plenum des Parlamentsklubs, ihm Vertrauen votiert hat. Rabbi Mordechai Lenorowitsch gestorben. Vergangetten מוצאי ירט verschied plötzlich Oberrabbiner Mordechai Lenorowitsch, Oberrabbiner von Ke me cs e, nächst Nyircgylraza. Als der als grosser Massmid bekannte Rabbiner sich nach הבדלה וקידוש לבנה in sein Beth-Hamidrasch begab, um seinen Gemoreschiur fortzusetzen, ereilte ihn der Tod. Rabbiner Lenorowitsch war als grosse!; Talmid Chochotn und als erfolgreicher Jeschiwahleiter bekannt. Sein Fleiss und seine Bescheidenheit waren vorbildlich. Sein plötzliches Ableben hät in weiten Kreisen tiefen Eindruck gemacht. Die Lewajo fand unter grosser Beteiligung Sonntag nachmittags statt. Die Rabbiner aus( K'isvarda, Nagykallo, Ujferherto und Nagyhalasz -hielten ergreifende Hespedim über den im 56. Lebensjahre plötz-} lieh dahingerafften grossen Talmid Hocbom. .• Ein. orthodoxes Blatt in Jugoslawien. S u b o t i c a. In den nächsten Tagen erscheint in Subotica die erste Nummer des Wochenblattes. ״Israel“. Chefredakteur ist Dr. P. Keller, Oberrabbiner in Topola und Hauptmitarbeiter Herr SamUel Deutsch, Subotica. Centenarfeier der grossen orthodoxen Synagoge in Rotterdam• Rotterdam. Nächsten Samstag feiert die; grosse Synagoge in Rotterdam, in welcher der bekannte! Gelehrte Dr. Ritter seit 35 Jahren als Oberrabbiner amtier^ den Jahrestag ihres z w e i h u n d e r t j ä h r i g e n Be- Standes; Dr. Ritter, der durch seine umfassende Gelehtr samkeit in der ganzen Welt bekannt ist und dessen religiöse Entscheidungen von Ost und West eingehöit werden, erfreut sich im ganzen Lande des allergrössten Ansehens' und wurde kürzlich auch von der Staatsrcgierung aus;• gezeichnet. - . i mm י■ י■■ Hj HergesteUt JH ■H. unter Aufsicht des HH I Ew. Oberrabbiners S. Fürst: H| Zur Herstellung von Suppen LZur Herstellung von Suppen mm mit und ohne Einlagen, zur HS Verbesserung von Suppen, H Saucen und Gemüsen H. — —■ Der Ausbau des Schulwesens in Antwerpen. A n t1־ werpen. (A. J. P. B.) Die orthodoxe Gemeinde in Ant-; werpen. feierte das fünfjährige Jubiläum der Eröffnung der Jessed Hathora-Schule nach dem Kriege. Es ist die einzige Schule,' wo nebst dem Staatsprogramm täglich vier Stunden jüdischer Unterricht erteilt wird, ln den höheren Klassen wird• täglich zwei Stunden Talmud und einige Male in der Woche Paüskim gelehrt. Der Schule ist eine־ Mädchenabteilung und ein Kindergarten angegliedert. ׳. Zur, Bekämpfung , .des grossen' Raummangels wurde die Vergrößerung des Schulbaues beschlossen. ־ Fünfundzwanzigjähriges Amtsjubiläum Rabbiners Dr. Munk. Berlin. (A.J.P. B.) Dr. Esra M u n k, Rabbineii der israelitischen Synagogengemeinde Adas Jisroel ini Berlin, konnte in, diesen Tagen auf eine 25jährige AmtsJ tätigkeit zuriickblicken. Er wurde im Jahre 1900 nach dem Heimgange des Rabbiners Esriel Hildesheimer zu dessen Nachfolger gewählt. Unter seiner Amtsführung hat die! Adas Jisroel an Ausbreitung ungeheuer zugenommen. Die Mitgliederzahl hat sich vervielfacht, drei neue Synagogen! wurden gegründet und eine grosse öffentliche Schule1 mit über 600 Kinder ins Leben gerufen. Als Vorsitzender des .Zentralrates der Agudas Jisroel, ferner als stellvertretender Vorsitzender des traditionell (gesetzestreuen Rabbinerverbandes in Deutschland hat Dr. Munk wiederholt Gelegenheit gehabt, an folgenschweren Entscheidungen der gesamten gesetzestreuen Judenheit erfolgreich mitzuarbeiten. Seine Gemeinde sowie zahlreiche Körpern schuften mussten auf ausdrücklichen Wunsch des Jubilars von jeder Feier Abstand nehmen. Rejse Dr. Ehrmanns nach Erez Jisroel. F r a n kfurt. (A.J.P.B.) Am 1. Juni reiste das Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses' der Agudas Jisroel, Her!; Dr. Salomon Ehr mann, nach' Erez Jisroel. Er schiffte sich am Freitag in Marseille nach Palästina ein. Zürich. (A. J. P. B.) Dr. Ehrmann trai Montag abends in Zürich ein. Es fand eine Sitzung mit dem Landesvorstande und dem Vorstande der Palästina-Zentrale statt, die bis in die frühen Morgenstunden dauerte. Dienstag früh reiste Dr. Ehrmann weiter. Genf. (A. J. P.B.) Dienstag den 10. Siwan hielt; Dr. S. Ehrmann in Genf einen öffentlichen Vortrag über ״Das jüdische Land und das jüdische Volk“. Konferenz der zionistischen Oppositionsgruppen . ln Berlin. — Bildung einer vereinigten radikal-zionistischen Konferenzgruppe; Berlin. (J. T. A.)‘In den letzten Tagen wurde in Berlin eine gemeinsame>Konferenz der zionistisehen Oppositionsgruppen abgehalten. Anwesend waren unter anderen: Von der Warschauer Gruppe ״Al Harnir schmar“ die Sejmabgeordneten J. Grünbaum, Dr. Schipper sowie Herr Podlischewsky; von der Gruppe der Zionisten- Revisionisten Dr. Brutzkus, Dr. Schechtmann und Klineff; ferner waren anwesend das frühere Mitglied der zionistisehen Exekutive Dr. M. Soloweitschik, Baurat Robert Stricker, der Vorsitzende des zionistischen Zentralkomitees in Litauen Dr. Berger; Dr. Emil Margulies (Leitmeritz); aus Berlin waren erschienen die Herren Dr; Nahtim Goldmann, Dr. Jakob Klatzkin, Redakteur Dr. M. Waldmann, Dr. Olschwanger, Benzion, Fett. Gegenstand der Beratungen bildeten die Lage der zionistischen Bewegung in der Zeit vor dem 14. Kongress, insbesodere die in der letzten Zeit sich bemerkbar machenden Verfallserscheinungen in der zionistischen Organisation, sowie das Problem der Jewisli Agency. Man einigte sich auf eine gemeinsame program־ rnatische Haltung und konstituierte sich als eine Konferenzgemeinschaft radikaler Zionisten. Es wurde beschlossen, sich mit einer programmatischen Erklärung an die zionistische Oeffentlichkeit zu wenden, die in wenigen Tagen erscheinen wird. . Lucien Wolfs Verhandlungen mit jüdischen P0Htikern. Warschau. (J. T. A.)> Der hier weilende englischjüdische Politiker Mr. Lucien Wolf verhandelte mehrere Stunden lang mit den Führern des jüdischen. Parlamentsklubs Dr. Leon Reich und Dr. J. Thon, ebenso mit den Führern der jüdischen Orthodoxie. Wolf erklärte, er wolle sich den jüdischen Deputierten für eine Vermittlertätigkeit zur Verfügung stellen. Am 5. Juni fand die erste Zusam- menkunft zwischen dem Ministerpräsidenten G r a b s .k y, Aussenminister Skr'zynski und L. Wolf statt. Die Agudas Jisroel und die polnisch-jüdischen Unterhandlangen. Warschau. (J. T. A.) Die Exekutive der Agudas Jisroel in .Polen, hielt in, Anwesenheit der agudistischen Senatoren und Deputierten; eine zweitägige Konferenz ab, in welcher das Problem der polnisch-jüdischen Unterbandhingen in Verbindung mit der Anwesenheit Lucien Wolfs in Polen eingehend besprochen worden ist. An Lucien Wolf wurde ein Begrüßungsschreiben gesandt. In der Schlussresolution wurde es begriisst, dass man nunmehr zu Verständigungsverhandlungen zwischen der Regierung und den Juden־ schreitet, auch wurde die Hoffnung ausgedrückt, dass die Regierung die Chedärim und Talmud-Thora-Schulen anerkennen und stützen, sowie Massnahmen zur Erleichterung der schweren Wirtschaftslage der Juden ergreifen wird. ד־';::>/';■> ■:*!־; .: ’ ' ' :'־■ ־•-: Vortrag Rabb. Moses Blech. Rabbiner Moses B le cf( hält Samstag, den 21. Siivvan (13. Juni) nachmittags : um 5 Uhr im Lokal des Vereines Tomche und Biokur-Gholim, XX., Treustrasse 7, einen Vortrag. Vorkonferenz der Poale Agudas Jisroel Warschau. Warschau. Sonntag un'd Montag, am 8. und 9, Siwan fand in Warschau die Vorkonferenz der Poale Agudas Jisroel statt. Es waren 60 Delegierte aus 30 Städten anjwesend. Es referierten I. L. Orlean über das Wesen der Poalo Agudas Jisroel, Friedmann über Kulturarbeit, Jarur schowski über Erez Jesroel’-Arbeit, A. Z. Brodo über Öko,- nomische Probleme, A. B. Eckermann über Organisation und Propaganda. Es -wurden die Postulate und Riehtlinien für ,die־ Bewegung festgestellt, und die Formen für die zukünftige Arbeit umzeichnet. Nach langen Dis;־ kussionen, die den ganzen Montag in Anspruch• nahmen, wurden eine Reihe von Resolutionjen angenommen. Bis zur Hauptkonferenz wurden folgende Herren in die Lato deszentrale gewählt: I. L. Orlean, S. G. Rittmeister, Brotdor, Braun, Zupak, Warschau, Itzköwitz, Wierschawskiy Kajusch, Silberstein, Landaberg, Lodz u. a. Nach Verlesung( warmer Begriissungsschreiben sämtlicher Agudazentralen wurden folgende Resolutionen einstimmig beschlossen: 1, Erleichterung der Einreise religiöser Arbeiter im heiligen Lande durch Schaffung der nötigen Vorbereitungen sowie Aufforderung a;n die Palästina^-Weltzentrale der Agudajj Jisroel zur Beschleunigung des KolonÜsationsplanes füij die religiösen Arbeiter auf dem •Agudaboden, ‘2. Gründling von Fachkursen für Arbeiter, 3. Gründung eines parilf tätischen Arbeitsvermittlungsbureaus, 4. Protestresolution gegen die linken Richtungen, die unausgesetzt bemüht sind, den jüdischen Cheder zu bekämpfen. Kultusrat Ritt-, meister schloss nach zweitägiger Arbeit in gehobener Stimmung die Sitzung. Mr. Bontvich veflässt Palästina. Jerusalem. Wie verlautet, verlässt Mr. Norman Bontvich Palästina״ da sein fünfjähriges Mandat je^tzt zu Ende geht. Dr scheidet; als letzter Jude von de,n höheren Verwaltungsstellen Palästinas aus. Rücktritt des Londoner Gesandten des Königs Ali. London. (J. T. A.) Dr. Naji el Assil, •der seit 1922 zuerst König Hussein von Hedschas, dann seinen Sohn, König Ali, in London vertrat, erklärte seinen Rücktritt, weil König Ali seinen Rat, sich mit dem Wahabitensultan Ibn Saud zu verständigen, nicht befolgen will. Lord Plumeir an die Agudas Jisroel. London. t>er Sekretäjr der politischen Exekutive der Agudas Jisroel, der im Aufträge des Geschäftsführenden Ausschusses an. den neuen Oberkommissär von Palästina, Lord Plume.it ein Begrüssungstelegramm gerichtet hat, erhielt folgende telegraphische Antwort: ״Ich bitte Sie, Ihrer Zentralen Exekutive meinen aufrichtigen Dank fü;r ihre freundliche« Glückwünsche zu übermitteln. Lord Plumer.“ I