Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 11 (1925)
- Issue
- 21-22 (28.5.1925)
- Date
- 1925-05-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 144 JÜDISCHE PRESSE Nr. 21/22 hätt'st du doch öfters das Plündern permittiert!“ Am Brandenburger Tor sagte Trautchen Luther ihr Sprüchlein auf und gab artig die Patschhand. Es war herzig. Eine Viertelnullion Hakenkreuzler, 15.000 Polizisten mit Panzerautos, Motorradfahrern und Flugzeugen.“ — Im allgemeinen hat es keinen Sinn, die täglichen Entgleisungen dieses merkwürdigen Blattes, das auch den verstorbenen Reichspräsidenten Ebert wiederholt in sinnloser Weise beschimpft hat, zu registrieren. Man würde sonst niemals fertig. Geradezu irrsinnig mutet der obige Passus an, wenn man hinzufügt, dass sich unter der ״Viertelmillion Hakenkreuzler“ auch jüdische Studentenkorporationen in Wichs befanden, deren Chargierte ihre Schläger gewiss nicht zu dem Zwecke mitgebracht hatten, um sie in Judenblut zu tauchen. Es wird hohe Zeit, dass die Zionistische Vereinigung für Deutschland endlich einmal ihren Wiener Freunden klar zu verstehen gibt, dass ihr Organ ein Schrittmacher für den Antisemitismus ist. Wir halten es für höchst überflüssig, dass uns deutschen Juden noch von dieser Seite Fensterscheiben eingeworfen werden. Ein guter Name. Der Name ist besser als das kost-, lichste Oel, sagt schon der kluge König Im Koheleth. Eine neuerliche Bestätigung fand dieser Spruch durch die Bewegung, die in Ungarn unter dem Namen Frl. Betty entfacht wurde. Der Korrespondent des israel. Wochenblattes für die Schweiz schreibt aus Abbazia: ״Tagesgespräch unter den ungarischen Gästen der jüdischen Pensionen ist, was für uns von besonderem Interesse ist, ״Fräulein Betty aus Zürich“. Der Redakteur der jüdischen Zeitung ״Egyenlöseg“ hat vor kurzem in einem jüdisch-literarischen Verein, der unter der Aegide der grossen Budapester Gemeinde steht, einen Vortrag mit dem Titel: ״Fräulein Betty von Zürich“ gehalten, in welchem er erzählte, dass er auf einer Reise durch die Schweiz in Zürich in einem jüdischen Heim (Restaurant) gegessen und dabei gesehen habe, wie ein ״Fräulein Betty“ sich um das Kaschrus gekümmert habe und Zugleich für das Wohl der Gäste bemüht gewesen sei. Er habe sich erkundigt und erfahren, dass es die Tochter eines frommen und wohlhabenden Juden in Zürich sei, die aus Liebe zum Judentum freiwillig diese Aufgabe übernommen habe, dass dieses Fräulein Betty auch sonst dafür bestrebt sei, dass der Schabos in den Häusern gehalten werde, dass j sie Kerzen zum Lichtanzünden in die Häuser bringe usw. j Der Redner schloss daran die Mahnung, so müssten sich auch in Ungarn solche Fräulein Bettys finden, die für die Wiedererweckung der jüdischen Häuslichkeit, für die Wiederbelebung ■des jüdischen Sabbat und des Kaschrus freiwillig eintreten, und — es sei dies nur ein Schlagwort in Ungarn geworden und schon hätten sich viele Frauen und junge Mädchen zur Verfügung gestellt, um dem Vorbild des Fräulein Betty von Zürich zu folgen. Man kennt auch den vollen Namen, den Familiennamen unseres Fräulein Betty, und Interessenten können ihn erfahren, wenn das Fräulein selbst damit einverstanden ist“ Wir wollen auch nicht :indiskret sein, um den vollen Namen Frl. Bettys ohne Ermächtigung ■hiezu preiszugeben. Es freut uns bloss, dass Frl. Bejty, die in der Mädchengruppe der Agudas Jisroel in Zürich eine •hervorragende Rolle spielt, nun auch die segensreiche Wirkung ihrer edlen Taten beobachten darf. ״Jewish Chronicle“ über den neuen Oberkoramissar. Die Ernennung Lord Plumers zum Nachfolger Sir Herbert Samuels kam überraschend. Unter den zahlreichen Persönlichkeiten, die man gerüchtweise nannte, fehlte sein Name. Wir zweifeln nicht, dass Lord Plumer, der sein Leben lang Militär war, die Angelegenheiten Palästinas strenge verwalten und die Instruktionen des Kolonialamtes gehorsam erfüllen wird. Es muss zugegeben werden, dass die Kenntnisse und Erfahrungen des neuen Oberkommissars auf einem anderen Felde liegen, welches mit seiner .neuen Stellung, deren Hauptaufgabe der Wiederaufbau des jüdiscien Nationalheims in Palästina ist, wenig zu tun hat. Diese Aufgabe ist mehr zivilen als militärischen Charakters. Rabbi Horowiz geladen war, wurde förmlich belagert. Besonders erfreut über den Besuch war der Vorsteher* der jüdischen Gemeinde, der den Rabbi auch bewog, in ihrer Mitte noch einige Tage zu verbleiben. Beim Abschied führte der Wirt den hohen Gast? durch alle Räume seines Hauses, um ihm seinen Reichtum zu zeigen. Als sie in das letzte Zimmer kamen, sperrte der Gemeindepräsident die Tür zu, nahm die Schlüssel zu sich und zückte ein scharfes Schwert; indem er den Rabbi anschrie: ״Jetzt hab’ ich dich! Du kommst nicht lebend von dieser Stelle.“ Rabbi Horowiz traute seinen Ohren und Augen nicht. Ganz entsetzt fragte er; was damit gemeint wäre, ob es Scherz oder Ernst sei. ״Du wirst dich gleich überzeugen, in einigen Minuten1 liegst du als Leiche hier!“ erwiderte der Präsident. Rabbi Horowiz bat, einige Gebete verrichten zu dürfen, was! auch gewährt wurde. Nachdem dies geschehen, übergab sich Rabbi Horowiz der Willkür des barbarischen Men״ sehen. Dieser aber steckte zum Erstaunen des zu Tode Gequälten das Schwert in die Scheide, zog die Perücke, die sein abgeschnittenes linkes Ohr verdeckte, ab und! fiel dem Rabbi mit ׳den Worten zu Füssen: ״Ich bin ihr ehemaliger Schüler Akiba, teurer Rabbi! Unschuldigerweise habe׳ ifh in Frankfurt so viel leiden müssen. Denn nicht ich habe Ihre Goldgegenstände ge־> stöhlen, nahm aber trotzdem die Schuld auf mich, damit nicht mein Onkel getötet werde und seine Frau und1 Kinder Hungers sterben. Und Ihnen, mein heiliger Rabbi, habe ich diese schreckensvolle Szene soeben bereitet; damit Sie die einzige Sünde Ihres Lebens, einen Unschuldigen eines solchen Vergehens zu verdächtigen, büs-. Wir können die Wahl einer Militärperson für diesen Posten nicht eine glückliche nennen, seitens der Juden aber wird hierüber kein Wort der Klage fallen. Die Britische Regierung handelte bei der Ernennung Lord Plumers im Geiste des von der zionistischen Organisation akzeptierten Memorandums von Churchill. In der Tat wurde der Welt gezeigt, dass nicht die Balfour-Deklaration, auch nicht die Mandatspolitik, sondern die Politik des White Papers gemacht wird. Ferner wurde dargetan, dass die Schaffung eines Nationalheims für das jüdische Volk nicht die eigentliehe Aufgabe ist, sondern man ist darauf bedacht, das Gesicht als Mandatar macht zu wahren. Man betrachtet Palästina als eine von Grossbritannien verwaltete Kronskolonie. Deshalb schickte man einen Soldaten von hohem Rang ' als Ohcrkommissar, da ja vom britischen Standpunkt hauptsächlich die militärische Bedeutung Palästinas in Betracht kommt. Es ist unnötig zu betonen, dass Lord Plumer als Oberkomnüssär von den Juden Palästinas mit Respept und Aufmerksamkeit, im Geiste der Loyalität gegen Grossbritannien aufgenommen werden wird. Die Tatsache, dass, er nicht unserer Rasse und unserem Glauben entstammt, wird die offiziellen Beziehungen zwischen ihm und den Juden Palästinas in keiner Weise beeinträchtigen. Der neue Oberkommissär für Palästina. Jerusalem; (A. J. P. B.). Wie amtlich verlautbart wird, tritt an Stelle von Sir Herbert Samuel der Feldmarschall •Lord Plumer als High Commissioner und Oberbefehlshaber für Palästina. Herbert Cluules Plumer ist Christ und wurde im Jahre 1857 geboren, trat im Jahre 1876 in die englische Armee ein. Er machte die Kämpfe im Sudan und in Südafrika mit, wurde im Weltkriege Armeekommandant und befehligte von November 1917 bis März 1918 das englische Expeditionkorps in Italien. Im Jahre 1919 erhielt ■er den Feldmarschallstitel ■und wurde ins!Haus der ■Lords berufen. Von dieser Zeit an bis Mitte 1924 fungierte er als Gouverneur und Oberkommandant ■von!Malta. Baron Edmond de Rothschild verficht unausgesetzt die jüdische Tradition. Jerusalem. (A. J. ׳P. B.) Baron Edmond de Rothschild ■ist am 10. Mai ■in der jüdischen Kolonie Sichron Jakob eingetroffen.!Bei dem ihm zu Ehren veranstalteten feierlichen Empfange appellierte er insbesondere an die Jugend, in den •Spuren der Väter zu wandein, denn die jüdische Religion und Tradition müssen im neuen Nationalheim den ersten Platz einnehmen. Plenarsitzung der Schweizer Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel. Zürich. (A. J. P.!B.) Im Anschlüsse an die Plenarsitzung des Schweizer Landes/komitees der Agudas Jisroel, zu welcher Delegierte sämtlicher Gruppen erschienen sind, fand eine Plenarsitzung der Palästina-Zentrale am ׳Sonntag den 24. Mai um halb 1 Uhr mittags in Zürich statt. Nach Begrüssung des Präsidenten Herrn J. Goldschmied erstattete ׳der EhrehSekretär Herr M. Löwenstein den Tätigkeitsbericht. Nach den Berichten der einzelnen ■Gruppenvertreter wurde über die Arbeitseinteilung und über die , Verwendung des in der •Schweiz! verkauften Erez JisroeLBodens eingehend diskutiert. Seeunglück bei Palästina. Ein aus Palästina ge!- kommenes, mit Juden bemanntes Segelboot ist bei stür,- mischer See vor Beirut gesunken; sämtliche Passagiere ertranken. Die Leichen wurden ans Land gebracht. — Ein syrisches. Segelboot sank auf dem Wege nach Palä;־ stiina in der Nähe■ von El Sur, dem biblischen Tyrus., Die Bemannung kam um. Abreise einer Sochatschower Palästinadelegation der Aguda. Am 11. iljar reist unter Leitung des Rabbiners H. Bernstein aus Tomaschow und des Fabrikanten M. Bogoschinski sowie des Gememderates Goldschlag eine Aguda-Delegation nach Erez' Jisroel, um die Vorbereitungen der Sochatschower Kolonie ׳zu finaMsieren. Weltkonferenz des Mlsrachl. Am 3. Mai fand in Jerusalern eine Sitzung der Misrachi-Weltzentrale, und zwar der Herren Pick, Struck und Rabbiner Fischmann, statt, die u. a. beschloss, die Weltkonferenz des Misrachi für den 3. August nach ■Danzig einzuberufen. Selbst amerikanischer Reformgeist gegen die Universität. Der bekannte Reformrabbiner Sam. Schulmann nahm in einer Predigt in bemerkenswerter Weise gesen und als vollkommen Reiner den Boden der heiligen Stadt Jerusalem betreten.“ Rabbi Jeschajahu Horowiz war hocherfreut von der Lösung dieses Rätsels.״ Er verliess noch am selben׳ Tage Jaffa, die jüdische Bevölkerung bereitete ihm grosse Ovationen, viele, darunter Gemeindepräsident Akiba, begleiteten ihn nach Jerusalem, der Stadt seiner Sehnsucht, wo er bis zu seinem Tode, 5386, zum Segen aller Gläubigen wirkte. 1 Herrengarderollen nach Mass Weldler & Fürst, Wien, II., Hollandstrasse 16 Lager feinster orig. engl. Stoffe. Anfertigung auch ln 24 Stunden. Wo erhält man den wirklich naturgetreuen SCHEITEL? Dem bekannten Spezialisten künstlicher Haararbeiten für orthodoxe Frauen, Franz B a 11 a, ist es nach Jahrzehntelangen Bemühungen endlich gelungen Scheitel herzustellen, die dem eigenen Haare mit verblüffendster Täuschung nachgeahmt sind. 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Mai fand im Haag eine Konferenz der holländischen Agiidagruppen mit den Vorstehern des Keren Hathora und der Palästina-Zentralen statt. ׳Der geschäftsfiihrende Ausschuss der Agudas Jisroel, ward durch seinen Präsidenten Rabbiner Dr. Pluchas K 0 h n. sowie durch Jakob 1R 0 s e n h e i m und Direktor Dr. Leo Deutschländer vertreten. Von Holland waren vierzigDelegierte gemeldet. Ueberdies nahmen an der Konferenz Vertreter von Belgien, Frankreich unds Schweiz teil. Grosser Erfolg des Keren Hathora in Eisass. Strassbürg, (A. J. P. B.) Am 17. Mai fand eine Versammlung zahlreicher elsässischer Delegierten •zwecks Ausbau des Keren Hathora ■im Lande statt. Ausser den prominenten ׳Personlichkeiten von Strassburg selbst waren zahlreiche füllrende Männer aus der umliegenden erlässischen Kehillaus eschienen. Oberrabbiner Weill-Colmar eröffnete und leitete die Sitzung und feuerte in einer schönen Rede zur Mitarbeit für den Keren Hathora an. Das Referat über Wesen und Ziel des Keren Hathora hielt Direktor Dr. Leo Deutschländer aus Wien. .Seine ■Ausführungen wurden in der Diskussion durch Rabbiner Brunschwig-Strasbourg. Rahbiner Jerome Levy-Obernai u. a. ergänzt. In ■das Landesdirektorium treten ein: Grandrabbin F. WeiU-Coliaa!־. Rabbiner Armand Bloch-Saverne, Rabbiner Brunscinvig- Strasbourg, Rabbiner Jerome Levy-Obernai, Redakteur .Giossvogel, Dr. med. Myrtil Weil, S. Strauss-Strasbonrg. Meher-Obernai. Den korporativen Anschluss an den ■Keren Hathora vollzogen eine!Reihe von Gemeinden, ferner ״Les amis de la tradition juive“. Ausserdem traten eine grosse Anzahl einzelner ■Mitglieder dem Keren Hathora ■bei. Die Keren-Hathora-Kampagne in Holland. Amsterdam. (A: J. P. B.) Nach Beendigung der Arbeiten im Haag und in Amsterdam begab sich Abg. Oberrabbiner Scihapira nach Scheveningen, Nymwegen und Zwolle, lim ■die Kampagne in diesen Gebieten zu leiten. Ihm zur Seite stehen Oberrabbiner Vredenbourg und Oberrabbiner Hirsch. In Rotterdam arbeiten mit glänzendem Erfolge die Herren Oberrabbiner Dr. Ritter, D. Hausdorff, M. Slagter, van Pelz, Katzensteiner u. ä. m. •Es ■wurden bereits namhafte Beträge eingezahlt. Am 17. Mai sprach Oberrabbiner Schapira in einem Massenmeeting in Scheveningen, zu dem Delegierte aus Amsterdam, Rotterdam und Haag ersohienen sind. Sämtliche holländische Tageszeitungen besprechen ausführlich die Leistungen und Aufgaben des Keren Hathora. Die laufende ׳Woche wird gleichzeitig für eine Kampagne in Belgien ausgenützt. Schewuoth als Keren 'Hathora-Woche bestimmt. Wien. (A. J. P. B.) Die Landesorganisationen Deutschlands, Oesterreichs, der Schweiz, Erez Jisroels, Polens usw. haben beschlossen, die Sche.wuoth-Woche für die Keren Hathora- Kampagne zu bestimmen. Es wurden warme Aufrufe erlassen und man verspricht sich bedeutende ׳Erfolge. In Polen wurde •im Interesse ausgiebiger Arbeit der ganze Monat Siwan für diese ׳Kampagne, festgesetzt. Die Agudas Horabonim in Amerika für die Aguda. ,New York. (A. J. P. B.) Die Agudas Horabonim von Amerika und Kanada hat bei ihrer 23. Konvention zu New York, die von sämtlichen Rabbinen der Vereinigten Staaten und Kanada beschickt war, ihre •warme Sympathie für die Agudabewegung kundgegeben. Es wurde ein Be- Schluss gefasst, an die ganze Judenheit Amerikas zu appellieren, dass diese ihre ganze Kraft zugunsten der Agudas Jisroel und insbesondere für ihre Erez Jisroel- Arbeit aufwenden. Das, Präsidium der Agudas Horabonim hat einen Aufruf in diesem Sinne erlasse;?, der von den grössten Rabbinen Amerikas mitunterzeichnet wurde. Vor den Kultuswahlen in Tamow. Tarnow. (A. J. P. ■B.) In Tarnow finden am 14. Juni ■die Wahlen für die Kulcusgemeinde statt. Die Agudas Jisroel hat trotz der überaus günstiger Aussichten eine umfassende Propaganda eingeleitci und sowohl den Oberabbiner Abgeordneten Schapira als auch Oberrabbiner ׳Moses ■Lau zur Werbearbeit eingeladen. Interessant ist, dass sich die Koloschitzer Chassidim an ihren Rebben mit der Frage gewandt haben, welche Stellung sie zu den bevorstehenden Wahlen einnehmen sollen. Daraufhin erklärte der Kolo- : schitzer Rebbe, dass kein Zweifel bestehe, dass bei Kultuswählen die Liste der Agudas Jisroel mit allen׳ Kräften •gefördert werden müsse, wenn auch gewisse prinzipielle Differenzen mit der Agudas Jisroel bestehen. Die Agudas Jisroel ■in Tarnow hat insbesondere auf dem Gebiet des Erziehungswesens in den letzten Monaten Grosses geleistet. Die glänzend geleitete Bejs Jakaw-Schule wird von über zweihundertfünfzig Schülern frequentiert. Vollständiger Agudasleg in Kolomea. Kolomea. (A. J. P. B.) Bei der am 24. Mai stattgefundenen Wahl für die Kultusgemeinde erzielte die Agudas Jisroel einen vollständigen Sieg. Die Begeisterung unter der Orthodoxie Ist gross. Besserung im Befinden des Tarnower Raw. Tarnow. (A. J. P. B.) Rabbi Meier Arak, Oberrabbiner von Tarnow, befindet sich auf dem Wege der Besserung. Die Aerzte hoffen, in!kürzester Zeit ihn wieder ganz hergestellt zu sehen. Wie verlautet, will der Ostowcer Rebbe den kranken Gaoti dieser Tage besuchen. Sowohl vom Beizer als auch vom Czortkower Rebben treffen noch immer alltäglich - telegraphische Anfragen׳ über das Befinden des Rabbi ein. Vorbereitungen für den Empfang des Chofez Chaim ln Rowne. Rowne. (A. J. P. B.) Im!Mittelpunkte der Tagesereignisse stehen •die Vorbereitungen •für den Empfang des Chofez Chaim, der zu einer Konferenz mit etwa achtzig Rabbinern aus Wolhynien ■hier erwartet wird. Das Programm der Tagung enthält wichtige Beschlussfassungen bezüglich Jeschiwos und Chisuk!Hadas. Ankunft der beiden Schwiegersöhne des Gerer Rebben In Amerika. New York. (A. J. P. B.) Rabbi Jizchok Meier Lewin und Rabbi Jizchok Meier Alter sind in New York eingetroffen und wurden beim Schiffe von einer grossen Menge empfangen. Wiewohl die Reise rein geschäftlichen Charakter trägt, fand noch am gleichen Tage eine Konferenz mit der Leitung der New Yorker Aguda statt. - ■ . Europareise Dr. Leo Jungs. N e w Y 0 r k. (A. J. P. B.) Rabbi Dr. L. Jung, Mitglied •des Zentralrates der Agudas Jisroel, begibt sich auf eine längere Europareise.