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Jüdische Presse · 1925-05-28 · 21-22 (28.5.1925) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
21-22 (28.5.1925)
Date
1925-05-28
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 142 JÜDISCHE PRESSE heit usw. die günstigsten Konditionen erzielen können. Das gleiche gilt für den Häuserbau. Auch da wird niemals ein isoliertes Vorgehen von Nutzen sein, sondern־ nur der gemeinsame Bau ganzer Häuserblocks, bezw. Landstreclcen. Die Geherahmkosten (z. 1B. Anlage von Transportwegen und Bahnen, Nutzwasseranlagen) bleiben die gleichen und auch die Speziahuikosten (Ankauf der Baumaterialien usw.) werden beim Bezug im grossen um ein beträchtliches*gemindert werden können. Ebenso beim! Ankauf von landwirtschaftlichen und industriellen Betriebsmittein. Wir sehen also, dass das individuelle Verantwortungsbewusstsein bei wirtschaftlichen Handlungen Voratissetzung zu einer geordneten Arbeit ist, nichtsdestoJ weniger muss aber das einzelne Wirtschaftssubjekt, besonders auf dem heissen Wirtschaftsboden junger Kolonial- ' länder, Ähschluss, Rat und Stützung bei einer grösserem Wirts'chaftskorporation finden können, der er freiwillig angehört und die ihm alle Wirtschaftsverhandlungen dort abnimmt oder erleichtert, wo die Vereinigung der individuelten Wirtschaftskräfte izu gemeinsamem Ein- oder Verkauf, zur Einrichtung gemeinsamer Anlagen (Lagerhäuser ,usw.) ratsam ist. Dies wird also die Aufgabe einer Kolonisajionsgesellschaft sein müssen, die. nach streng erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen zu operieren haben wird, deren Geschäftsführung weder von parteipolitischen noch von philanthropischen Erwägungen belastet sein darf. Sie wird die mächtigere finanzielle Potenz darstellen, auf die der Einzelne jene Risiken und Lasten wi,rd überwälzen können, die e׳iu Wirtschaftsunternehrnen nicht tragen kann. E i n Unternehmen wird wirtschaftliche Informationen und •Untersuchungen schwerlich in grösserem Umfange, betreiben können, eine Gruppe von Unternehmungen kann es. Ein Unternehmen erhält schwerer Kredit als eine! solidarisch haftende Gruppe von gut fundierten Firmen; das gilt sowohl für Hypothekarals auch für Betriebskredite. Noch eins ist in diesem Zusammenhänge zu bemerken f Nicht alle der später zu besprechenden Geschäftsgebietcj der. Kolonisationsgesellschaft werden gleichtnässig ertrag׳־ . reich sein. Es^ wird sich herausstellen, dass gerade die vom1 kolonisatorischen Standpunkte aus Wichtigsten Arbeitszweige, z. B. •der Informationsdienst, nur mit einer schmalen Verdienstmargc oder •überhaupt ohne Gewinn werden arbeiten müssen. Wenn innerhalb eines grossen Unternehmens eine oder die' andere Abteilung mit geringem! oder gar keinem Gewinn arbeitet, kann das leicht aus־' geglichen werden. Die Aktioiismöglichkeiten einer kleinen Einzelfirma sind dagegen bald erschöpft, bei zweifei-׳ haften oder noch zu wenig bekannten Geschäften steht! der zu erwartende Verdienst oft ■in keinem Verhältnis zum Risiko, das das e in zelne Unternehmen hier eingeht. Da sich aber bei einer Vergrösserung der Zahl deij Risikenträger die wirtschaftliche Gefahr beim Einsetzen eines Schaderifalles um ein bedeutendes mindert, wird es die Hauptaufgabe einer Kolonisationsgesellschaft sein! müssen, als regulierender, ausgleichender und nötigenfalls eingreifender Wirtschaftsfaktor stets ־ hinter den einzelnen Unternehmungen zu stehen. Das Ungewisse der Wirtschaftsarbeit in Kolonisationsländern ist eine' der Hauptquellen für die vielen Missverständnisse, Reibungen und Zerwürfnisse, die stets in den, ersten Ansiedlungsjahren die Arbeit ungemein erschweren.׳ Diese' ״normalen“ Motive der Unruhe Werden aber ■ins Unerträgliche gesteigert, wenn zu diesen — aus dem wirtschaftlichen Milieu sich ergebenden Arbeitserschwerungen. — noch Differenzen unter den Ansiedlern hinzukömmen. die auf eine verschiedenartige Weltanschauung zurückzu.- führen sind. Die Verhältnisse in Erez Jisroel sind dafiiü geradezu ein Schulbeispiel, geistige und soziale Krisenerscheinungen hemmen dort in Permanenz eine geebnete wirtschaftliche Arbeit und müssen sich insolangc auswirken, als man von der Intranlsigenz des prinzipiellen} ‘Gegeneinander nicht zur Toleranz wenigstens eines wirts c h ä f 11 i c 11 e n Nebeneinanders übergeht. Aus' diesem Grunde wird, falls Sie zur Gründung einet־ grösseren Kabbalistische Sagen. Von Chaim Bloch. In kurzen, jedoch meisterhaft skizzierten Abschnitten erzählt uns der Verfasser vom Leben des Krossen Meisters der Kabbala, Rabbi Jizchek Lurya ha-Levy Ascltkenasi, im Volke " kurzweg Ary (der Löwe) oder ha־Ary liako- : descli (der heilige Löwe) genannt. Wir zeigen unseren Lesern wohl am besten den Wert .. . des Buches, das vornehm ausgestattet im Verläge der Asia Major, Leipzig, erschien, wenn wir aus seinem Inhalte etwas veröffentlichen. ' Der Fuchs und der Löwe. Von dem Tage an, da der Ary nach Safed gekommen war, zog er Nacht für Nacht des Rabbi Chaim Vital Seele aus ihrer fleischlichen Hülle und redete mit ihr. ״Rabbi Chajim,“ sagte er zu ihr, ״warum kommst du nicht, um aus meinem Munde Thora zu empfangen? Kam ich doch auf die Welt, nur um dich Thora zu lehren!“ Rabbi Chajim aber leitete damals die Kabbalistehschule in Damaskus• Eines Morgens erhob sich Rabbi Chajim von seinem Läger und erzählte •seinen Schülern: ״Ein deutscher Weiser wohnt iti Safet, er zog mir diese Nacht die Seele aus meinein Leibe und redete mir zu, dass ich zu ilun kommen und aus seinem Munde Thora empfangen solle.“ Er sprach vom Ary fast mit Hohn, denn er hielt sich fiir den grösseren Gelehrten und für kundiger in, den gewundenen Gängen der Kabbala, auch hätte er bereits viele Bücher über Soliar verfasst. Eines Tages, da Rabbi Chajim an der Spitze seiner Kolonisationsgesellschaft herantreten, von «vorneherein sowohl bei der ,Auswahl der Leitung als auch der Kundschaft eine Beschränkung auf die gesetzestrenen Volksschichten notwendig sein. Die Einhaltung des •jüdischen 1״Religionsgesetzens, insbesondere wie es im Schulchan Aruch kodip fiziert erscheint, ist die indiskutable Voraussetzung jeder Aeusserurig und Handlung ׳der Gesellschaft und ihrer Orgäne. Diese Kontiiktsqudle muss von vofneherein ausgcschaltet sein und deshalb wird diese ansonsten ausschliesslieh nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten operierende Ge- Seilschaft diese eine, von ausserwirtschaftlichen Erwägut»־ gen ausgehende Entscheidung zu treffen haben. (Fortsetzung folgt.) Der jüdische Sammeltag in Gefahr. Im vorigen Jahre hat das Jüdische iHilfswerk der Ag׳udas Jisroel für seine notleidenden Woiilfabrtsanstalten einen allgemeinen jüdischen Sammeltag in Wien veranstaltet, dem sich auch die Zentralstelle •für soziale ‘Fürsorge •der Kultusgemeinde an geschlossen hat. In diesem Jahre wurde der Sammeltag unter einheitlicher Leitung der •Zentralstelle der israelitischen Kultusgemeinde 'durchgeführt. Wenn auch die Ergebnisse in •diesem Jahre nicht ibefrie- ׳digend waren, so sind «ich doch .alle verantwortlichen Stellen d׳er!jüdischen sozialen Fürsorge in 'Wien der Bedeutung eines ■allgemeinen!jüdischen Sammeltages vollkommen 'bewusst. Der Sammeltag ist und!bleibt ein grosses!moralisches und!finanzielles Ziel, auf das die Wiener!jüdischen Woih'ltfahrtsanstälten nicht verziohten können. Der jüdische Sam nieltag darf ׳nicht preisgegeben werden. Der jüdische Sammeltag ist aber in grosser ■Gefahr. Der!Bürgermeister der Stadt Wien hat näntliiöh diese Woche einen Erlass heraus- 'gegeben, der den •jüdischen Sammeltag schwer gefährdet. Nach diesem!Erlass sollen die Vorstände der Wiener .Fürsorgeinstitute gegen •das Ueberbandnehmen der Sammlungen Stellung genommen und 'be- •schlossen haben, ihre!Mitwirkung nur ■mehr!auf die Sammlungen ifiir die Rettumgsgesellschaft, die 'Kinderrettungswoche und die Armen Wiens ,zu beschränken. Der ■Bürgermeister hat noch ausserdem die iBarmherzigen Brüder und ■den Verband!der!Bünden Oesterreichs ■in •diese Liste aufgenammen. Der Deutsche Schulverein,!der durch diese Verfügung sich *beschwert fühlte, wandte •sich •an •das ßundeskanzileramt. ,Mit Rücksicht auf ׳diesen Schritt. hat sich ,nun der Bürgermeister!bestimmt gesehen, seinen Standpunlkt -einer Revision zu )Unterziehen. In seinem oben angeführten׳ Erlasse 1ladet’ der Bürgermeister die V׳er- ,treter!der F!ürsorgeräte‘ualler; ׳Parteien neuerlich zu!einer Besprechung!ein״!ihr Votum Mh!Angelegenheit der Sammeltage zu hören. Die jüdisohen Fürsorgeanstaitem und ׳die jüdischen Schul• ver eine in Wien können auf einen ,Sammeltag •nicht verzichten.!Die jetzige Majorität im!Gemeinderate strebt sowohl auf ■dem Gebiete der Fürsorge;wie ■des Schulwesens eine, unseres Erachtens engherzige Monopolstellung an. Von ihr!ist für •die jüdischen Für sorge werke ,und für die jüdischen!Schulanstalten keinerlei Subvention zu erwarten. Wenn nun auch die jüdische!Privatwohltätigkeit, das jüdische goldene Herz ausschliesslich ,für interkonfessionelle, wenn ׳auöh ׳noch so segensreich wirkende Fiürsorgezwecke in Anspruch genommen werden sollen’, so müssten die jüdischen Wohlfahrtswerke und Sohulanstalten bei der ׳jetzigen traurigen Wirtschaftslage verkümmern. •Sie •müssen aber uubedingt bestehen, und daher fordern׳ wir, dass die Vertreter der jüdisohen WoWflahrtsanstalteil und der jüdischen 1Schulveireine vom Bürgermeister, bevor •dieser eine endgültige Entscheidung •über die Kontingentierimg ■der Sammeltage trifft, gehört!werden. J. P. Schüler sass und ihnen Geheimnisse vor trug, war ihm eine Stelle. im Buche Soliar unverständlich, und er konnte sic nicht deuten. Lange grübelte er vergeblich ihrem Sinne nach. Am zweiten Tage wusste er über eine andere Stelle keinen Bescheid lind ebenso am dritten und vierten. Da sprach er zu den Schülern: ' ״Wisset, ich habe• Verlangen, nach Safed zu gehen, urn den Deutschen kennenzulernen.“ Er reiste hin. Gleich nach seiner Ankunft erschien er• vor dein Ary. Der freute sich seiner sehr und erwies ihm grosse Ehre. Rabbi Chajim trug ihm die erste schwierige Stelle vor, der Ary sagte ihm die Deutung, die zweite — er sagte ihm die Deutung, und vor den Augen Rabbi Chajims öffneten sich die Pforten des Lichtes; die dritte — ״Bis hierher“! sprach der Ary, ״du bist an der Grenze angelangt, noch vermagst du nicht, weiter zu dringen.“ Da blieb Rabbi Chajim vor Ary wie der Fuchs vor dern Löwen stehen. Dann ent- Hess der Ary seinen Gast. Rabbi Chajim ging mit einer grossen Enttäuschung in seine Herberge und zog einen Sack um-den •Leib; den ganzen Tag über fastete, weinte und betete er vor Gott, dass er in das Herz des Ary den Wunsch lege, ihn als Schüler aufzunehmen. Am Morgen kam er zum Ary und flehte mit weinender Stimme: ״Nehmt mich als Schüler auf, seid Ihr doch auf diese Welt gekommen, um mich Thora zu lehren.“ Nun sprach der Ary: ״Drei Monate lang wartete ich in brennendem Verlangen, dass du zu mir kommst. Du kamst und verursachtest mir grossen Schmerz; in den Quellen floss immer mehr frisches Wasser, und kein Gefäss war da, um es aufzunehmen. Ich sollte dich daher wegen deiner Hartherzigkeit in die Reihe meiner Mr. 21/22 Brief aus Transylvanien. Von Rabbiner Josef AdlerrSchässburg. II. . > Orthodoxe Zentrale. 1 Obschon die Orthodoxie Siebenbürgens und der vom alten Ungarn abgetrennten und angeschlossenen Gebiete aflen Erschütterungen zum Trotze fest und ,geeint da;- steht, so müssen wir uns doch gestehen, dass ihre materielle Kraft und ihre Einflussphäre nicht den Vergleich' mit der Zentrale Ungarns und der Tschechoslowakei aushält. Die Erklärung hiefür liegt zum grossen Teile in unseren ganz speziellen Verhältnissen. Der Nexus zwischen dem Staate und den verschiedenen Kirchen ist nämlich bisher nur noch so weit geregelt, insofern ausgesprochen, wurde, dass sämtliche Konfessionen in drei Gruppen geteilt werden. In die erste gehört die griechisch-orientalische, die zur Staatskirche ernannt wurde, deren Insti!־ tutionen vom Staate erhalten werden. Die zweite Gruppe bildet die griechisch-katholische Konfession, dfe den Namen und Charakter einer bevorzugten Kirche erhielt. Die dritte Gruppe umfasst sämtliche Konfessionen aller Minoritätsnationalitäten. Nun wird schon seit geraumer Zeit in den bezüglichen Ministerien an der Schaffung eines Kirchengesetzes gearbeitet, das insbesondere das Ver,־ hältnis der Konfessionen der Minderheiten zum Staate fixieren soll. Die Schwierigkeiten, die bei der Lösung dieser Frage zu besiegen sind, haben das Zustandekommen׳ dieses Gesetzentwurfes bis zum heutigen Tage unmöglieh gemacht. Somit fühlt sich der Staat einstweilen jeder Pflicht •der Unterstützung fremder Konfessionen enthoben. So hat auch die orthodoxe Organisation tatsächlieh seit ihrem •fünfjährigen Bestände, wenn wir von einigen kleinen, gar nicht nennenswerten Beträgen absehen, kei,ne Subvention erhalten, die zur Erhaltung des Zentra,;- btireaus oder sonstiger konfessioneller Institutionen und Institute hätte beitragen mögen. Demzufolge muss die Zentralkanzlei für ihre eigene Erhaltung einen sorgen- und mühevollen Kampf führen. Die Erfahrungen, die uns diesbezüglich seitens der früher organisierten ungarischen und tschechoslowakischen Schwesterzentralen zur Verfügung gestellt werden konnten, frommen hi,erzulande nicht, denn, deren grosse Einnahmsquelle: Pessachmehl und Pessachzucker, sind bei uns nur fromme Wünsche,, die nicht ver.- wirklicht werden können.. Mehl beziehen hier nur die we־ nigsten Gemeinden von auswärts, der grösste Teil der Gemeinden vermahlt sein Korn örtlich nach althergebrachter Weise. Die ganz bedeutend sein könnenden Einnahmen von Pessachzucker wurden durch die verschiedentliehen Machinationen gewisser, der Orthodoxie feindselig gegenüberstehender Elemente und infolge der diesen׳ günstigen Verkettung besonderer Umstände anfangs paralysiert und gingen nachher gänzlicli verloren. So wurde dieses Jahr unter der Aegide unserer Zentrale überhaupt kein Pessachzucker erzeugt. Suranyer und Selypeu Zucker war grösstenteils im Verkehr, schon weil er sich den Kaufleuten um 50 Bani per Kilogramm billiger stellte als der inländische Zucker. Da also weder staatliche Subvention noch •die erwähnten Hilfsmittel in 'Betracht kommen und das Zentral(־ bureau doch mit einem Jahresbudget von nahezu einer!Billige Seidenstoffe I Ein Posten Crep de Chine, alle Farben, 100 cm breit k K 75*000. 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Rabbi Chajim weinte vor dem Meister unaufhörlich, dass er ihm helfen solle.־ Eines Tages führte der .Ary seine Schüler nach Tiberias. Dort liess er Rabbi Chajim aus dem Brunnen trinken. Von da ab vergass er nichts mehr. Auch gewann er die Weisheit, von den Gesichtern der Menschen ihre Vergangenheit und Zukunft, Glück und Missgeschick, Frevel und Wohltat wie aus einem offenen Buche zu lesen. Die armen Geschöpfe. ״Hinaus!“ fuhr der Ary einmal einen Liebliiigsschüler jäh an. Der ging hinaus und fühlte sich an diesem Tage wie ein Geächteter, ein in Bann Gelegter. Er war sehr niedergeschlagen und ahnte gar nicht, wodurch er das Wohlwollen des Lehrers verwirkt hatte. Am folgenden Tage kam er zum Ary und bat weinend: ״Ich bitte Euch, sagt mir, welche Sünde ich begangen, ich will sie bereuen und Busse tun.“ Der Ary antwortete: ״Die Hühner in deinem Hause sind seit drei Tagen

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