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Jüdische Presse · 1925-05-08 · 18 (8.5.1925) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
18 (8.5.1925)
Date
1925-05-08
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 18 JÜDISCHE PRESSE. Seite 123 - Sterbliclikeitszahl nur 15,3;per 1000!beträgt (bei. ,den Römisch-Katholischen 24,3 per 1000). Die perzentuellc Zahl der Juden in den einzelnen Stadtbezirken ist in der •Elisaibethstadt ain grössten (39,1 Prozent), während in Ofen und Steinbruch kaum 7 Prozent der Bevölkerung aus Juden besteht. * Unser geehrter Wohlfahrtsminister Dr. Johann V a s s tat jüngst in <ler OeffentliaWkeit eine Aeusserung, die von den Blättern in dem Sanne publiziert wurde, dass er dafür dass Juden;nunmehr ungefährdet in den' Gassen gehen können, von!ihnen Da.uk und ׳Stillschweigen erwarte. Anlässlich der bevorstehenden ,Kommunalwahlen hat nun Se. Exzellenz.!i!n einer vorgestrigen Wählenver- Sammlung die Gelegenheit zu einer gewissen Rektifikation der auch in manchen christlichen Kreisen übel vermerkten Aeusserung ergriffen. E׳r habe —־י so erklärte Dr. Vass — diesen Ausspruch nicht auf die ehrliche ausdauernde und auf (imgarisch-)nationalem Standpunkte stehende, mit den Christen zusammenarbeitenwollende jüdische Bürgerschaft gemünzt; er war nie Antisemit in der heutigen ׳Bedeutung des Wortes und war niemals ein solcher Antisemit, der mit dem Einschlagen jüdischer Schädel und dem Wühlen in jüdischen Taschen zur ׳Geltung kommen wollte. Schliesslich!bewies Se. Exzellenz an Beispielen, welch grosse Dienste für die Oeff-entiichkeit Bürger jüdischer Konfession geleistet haben, und lud jeden zur gemeinsamen Arbeit ein, ״der auf christlich-nationaler Plattform mit ehrlichem, männlichem Willen arbeiten will.“ A—eh. Brief aus Kroatien. Durch das Ableben des Oberrabbiners von Zagreb! Dr. Hosca Jakobi ist etwas Leben in die sonst so stille( Gemeinde gekommen. Der Verstorbene, ein grundgütigert und konservativ denkender Greis von vornehmer Gesinnung, hatte es verstanden, in seiner Gemeinde, die eigentJ lieh er geschaffen hatte, den Frieden zu bewahren und einerseits die Orthodoxie durch Gewährung einer weitgehenden Autonomie im Verbände der Kultusgemeinde zu erhalten, andererseits die Neuerer durch gewisse KonH Zessionen zufrieden zu stellen, welch letzteres ihm aller-, dings von seinem Kollegen Dr. Schwarz, der gerne ausj׳ Zagreb eine Sonntagsgemeinde gemacht hätte, nicht immer leicht gemacht wurde. ' Nun ruht Dr. Jakobi. Die Kultusgemeinde sorgte durch verstärkten Frauenchor für ein nach ihrer Auffas-■ sung würdiges Begräbnis und die nichtjüdische Bevölkerung gab durch Schliessung der Geschäftsläden in den1 Strassen, die der Leichenzug passierte, einen Beweis ihrer( Hochachtung vor dem jüdischen Seelsorger. j Die wenigen Juden, die noch ein Interesse an dei} Prosperität der Gemeinde haben, sind sich nicht klar darüber, wer die Nachfolgeschaft antreten soll. Doktor Schwarz, der seinerzeit hiefür vorgesehen war, hat׳ einerseits durch sein wenig rücksichtsvolles Benehmen dem Verstorbenen gegenüber viele Sympathien verloren, andererseits durch seinen Radikalismus viele stutzig gemacht; Ueberdies befürchten die Einsichtigen, dass die Trennungsbestrebungen der Orthodoxen wieder aufleberi werden, da kaum anzunehmen ist; dass Dr. Schwarz, der mit Issur Kores belegte Ehen einsegnet, und auf die Frage, mit welchem Rechte er dies tue, nur die Antwort hat: ״Mit demselben Rechte, dass Sabbat bei mir! gekocht ׳ wird, trotzdem ,ich weiss, dass man dies nicht darf/‘ und dass die Richtlinien zu wenig gründlich sind, auf die berechtigten Wünsche der Orthodoxie nicht dieselbe Rücksicht nehmen ׳ wird, wie der eben ' Verstorbene. Es ist aber bekannt, dass die Belgrader Regierung, welche in dieser Beziehung von dem allseits verehrten Landes-!; Hier überlassen wIt ihn den!massenhaften Besnöhen der!ihn ibegrüssenden Talmudgelehrten, welche duroh •angeknüpfte Konversation 'bald die Ueberzeugung!gewannen, dass •die Gemeinde in jeder BezieOiung eine sehr gfiiciklicihe Akquisition an ihm erlangt habe. Es kam nun. der Sabbat, an welchem der Rabbi seine Antrittsdrascba abhalten sollte. Die spannende Neugierde, die sich aller Gemüter bemächtigte, lässt sich leicht vorstellen. Lange noch vor den anberaumten Gebetstunden strömten die Gläubigen, jung und alt, Männer und Frauen, Gelehrte und Unwissende aus allen Enden der!Stadt herbei. Kopf an Kopf, Schulter an Schulter standen sie 4a, alle Räume des!grossen!G-tteshauses füllend, und nur mit grosser ׳Mühe konnte für den ׳eintretenden Rabbi ein freier Weg zu seinem Betpulte gebahnt!werden. Endlich trat er die paar Stufen hinan vor die heilige Lade. Atemlos horchte alles au׳i.!Man sah hier eine kleine Armee kampflustiger Talmudisten die oberen Reihen der Betpulte okkupieren und das in gehobener Stimmung ■lauschende Publikum sah und hörte und fühlte schon, teils mit stillem Gaudium, teils mit!Unwillen, die entfesselten Elemente auf die Drascha des Darsohan losstürzen, doch zur allgemeinen Verwunderung war von all dem nicht das geringste geschehen. Diese Drascha war so gediegenen Gehaltes, so klar, so gründlich und überzeugend und auf einer •alle Begriffe übersteigenden geistreichen Zusammen- Stellung von!Grundsätzen aufgebaut, dass ׳von; keiner Seite irgendwelche Einwendung dagegen erhoben werden konnte und auf den freudestrahlenden Gesichtern der Saclwerstän■׳ digen die ungeteilte Befriedigung sich abspiegelte. Nur eine einzige Oppositionsstimme Hess sich zuletzt vernehmen. Der Rabbi ,zitierte eine Stelle aus f dem berühmten ״Schach‘‘; welche er als nicht zutreffend erklärte. Nicht weit von ihm oberrabbiner Dr., Alkalay beraten wird, gegen jeden Gewissenszwang ist, und dem Austritte unbefriedigter orthodoxer Minoritäten keine Schwierigkeiten in den Weg legt.( So wurde eine Verlegenheitspause eingeschaltet und die Wahl um einige Monate verschoben. Von der orthodoxen Vereinigung ist wenig zu berichten. Wie alle Kehillos, die nicht organisch entstanden : sind, sondern durch das Zusammenfinden von Juden aus, verschiedenen Himmelsrichtungen, mit verschiedenen Minhogim, verschiedenen Auffassungen über den richtigen Weg für die Gründung und Führung einer Gemeinde,, hat sich hier ,noch keine einheitliche Ansicht über die Art der Verwaltung herausgebildet, und der Mangel eines Manhig lässt die Kehiila nicht die Entwicklung nehmen,( die sie eigentlich längst haben sollte. i An ,Fortschritten sind nur die Anstellung eines Melamed zu verzeichnen und die Errichtung einer allen' Ansprüchen hinsichtlich Kaschrüs und Ausstattung gentigenden Restauration.! Im übrigen Kroatien ist jüdisches Leben kaum zu verspüren. Einige Rabbiner führen einen aufreibenden Kampf zur Erhaltung des wenigen Bestehenden und für die Gewinnung der Jugend, ihre Feinde sind jedoch, ohne; es recht zu wollen, das üppige Leben 1und die krasse Unwissenheit der Alten. Eine Dame, die gebeten wurde, in einer Gesellschaft Sabbat nicht zu rauchen, konnte dieä nicht begreifen, ihr Vater sei ein sehr frommer •Mann gewesen und habe auch am Sabbat geraucht. Die Juden / und Jüdinnen haben gar nicht mehr das Bewusstsein etwas von der Religion Verbotenes zu tun und haben sogar hinsichtlich der Wohltätigkeit ihr altes jüdisches Herz zum grossen Teile bewahrt.; Das ökonomische Leben der Juden ist erfreulich,! Armut ist übermässig nicht vorhanden, und ist das Ver-! hältnis zur nichtjüdischen Bevölkerung geradezu wohltuend, worin sich der Einfluss von Belgrad, das seif jeher keinen Antisemitismus kennt, bemerkbar macht' ' ...... K. P. WMM Der Trennungszionismus des Herrn Robert Stricker. Herr Robert Stricker nimmt!als erster zu ,den Verliandlurtgen ■mit der Agudaorthodoxie Steilung.!Er verlangt, dass die Aussprache zwischen den Führern der ' zionistischen Organisation und Vertretern der Aguda unter der Kontrolle der Oeffentlichkeit stattfinden möge. ,40h achte“, schreibt Herr Stricker, ״die Bestrebungen, a׳bsoluten ■Frieden im Judentum zu schaffen und alle Juden, ausnahmslos, in der Arbeit •am Aufbau ■Palästinas zu vereinigen, ich achte diese Bestrebungen, wenn ich׳ sie auch für vergeblich ansehe. Ich betrachte sie aber als sc •hä d- , 1 i c 11 und bekämpfenswert, wenn sie von der Tendenz!beherrscht werden, Einigkeit sofort und um jeden Preis zu erzielen“. Wenn bisher orthodoxe!Führer , ähnliche Aeusserungen, selbstverständlich vom Standpunkte der Orthodoxie״ gemacht haben, so war gerade ,das Organ des Herrn Chefredakteurs Robert Stricker das ,erste, das diese Aeusserungen mit dem Makel der Trennungsorthodoxie belegt hat. Heute ist Herr Stricker hi der , Opposition und־ist ein Führer des Trennungszionismus ge- ,worden. Wir haben tiefes Verständnis, ich möchte fast .sagen, verständnisvolle Sympathie für diesen seinen ׳Stand- , punkt. Der historischen Wahrheit zulieb wollen wir nur feststellen,‘ dass die sogenannte Trenn ungsorthodoxie , immer und überall eine«sekundäre Erscheinung ist. sie ,war׳ und ist die historische Reaktion auf Tendenzen,!wie!sie auch im Trennungszionismus des Herrn Stricker zur Geltung kommen. stand ein als 1Streitgeist bekannter alter Larndam, ■gewesener!Schüler von ,*Schach“. Ilhn verdross die Kritik!gegen seinen •Lehrer und‘ er interpellierte den Rabbi in heftigen Ah- ״griffen׳, die aber tapfer zurtickgeschlägen wurden. Die ׳Debatte ■wurde •aber’immer stärker, und so sehr sich der :Rabbi aaich (bemühte, den Schreier autfzukläfen ׳und 1,zu belehren, er wollte durchaus ■nicht nachgeben ׳und wurde immer dreister und verletzender in seinen Ausdrücken. Das war dem Rabbi׳ endlich ■doch zu ar׳g. Er wandte sich ׳gegen, ׳die :heilige Lade um, öffnete sie und sprach: ״Rijbono schel auiorn! Du weisst, dass ich nur-aus Ergebung!in deinen Willen mich entschlossen habe, hierher zu gehen 'und!im Dienste deiner heiligen Thora zu arbeiten. Und nun sind dies die Folgen!“ Sprach’s, schloss die Lade und ׳ging die Stufen herab, ׳ohne weiter zu sprechen . . . Diese Szene machte ■einen überaus ■peinlichen Eindruck auf das ganze Auditorium, die Entrüstung über den Ruhestörer war eine grenzenlose und es fehlte nicht viel, dass er tätlich behandelt worden wäre, hätte nicht der Rabbiner ■die auf- ■geregte Menge durch sanftes Zureden zu beschwichtigen ׳gewusst* Nach Beendigung des G־ttes׳diensfes rief der Störenfried einige Freunde ■mit sich nach Hause,!um die Stelle im ,,Schach“ nachzusehen, ob sie wirklich so laute, wie sie der Rabbi zitierte. Zu Hause apgelangt, wollte er dieses Buch aus . dem Schranke herausholen, dieser stürzte, um und begrub ihn unter sich! Der M׳und, der noch vor einer halben Stunde, gewettert und Lärm ■geschlagen, war nun!für ׳immer verstummt! . In der ׳Gemeinde!hörte man niemals wieder. einen unfreundlichen Ton ■gegen den Rabbiner. Dieser‘Rabbiner, •allgemein1 R^ ßchmül Reb Cihajim Jeschajes genannt/ war der ׳Urgrossvater •des!unsterbliehen Verfassers der ״Respansen Cihasam Safer“. } :•;־.• Die/ Ortfipdfoxie dei* hebräischen Universität in jerusalem. Den־ trifstigsten Beweis5 für ־seinen Standpunkt holt Herr Stricker aus der Geschichte der Gründung der hebräischen Universität; ״In der abschliessenden Lon-! doner Sitzung des Universitätskomitees liess Baron Edmonde Rothschild durch seinen Vertreter, den Oberrabbiuer von Paris den Antrag stellen, .die Wissenschaftliehe Erforschung und Kritik der sachlichen Grundlagen der Bibel an der Universität nicht zuzulassen“. Mit einfachen Worten, die moderne, die heiligen Grundlagen der Thora leugnende Kritik soll an der jndaistischen Fakultät keinen Platz haben. Herr Stricker fragt verwundert, ■was , die anderen 14 Mitglieder des Universitätsausschusses, von denen auch nicht einer buchstabengläubig-orthodox s ist, veranlasst, diesem ungeheuerlichen! Ansinnen zu will- ״ fahren. Herr Stricker glaubt, dass ״lediglich die Sucht,; Einigkeit ■um jeden Preis oder zumindest den Schein einer; Einigkeit zu erzeugen“, die Kommission! inspiriert hat. Wir glauben, dass die Mitglieder ■des Universitätsausschusses doch eine tiefere Einsicht in die Wesenheit des jüdischen Volkes haben, als es Herrn Stricker ׳zuteil ward. 1 Das Ansinnen, die Bibel im ׳Lande der Bitbel und׳ vom . Volke der Bibel ׳an dem neugeschaffenen ׳Institut ' des ן wiederbelebten Volkes nicht sofort einer rationalistischkurzlebigen Methode des europäischen religionslos gewor- ׳ denen Menschen und. seines Wissenschaftsbetriebes zu : überantworten, ist doch nicht so schrecklich, wie das Herr Stricker glaubt, ׳auch dann nicht, wenn er dabei auf die Autorität der ״Times“ sich beruft, die er scheinbar : als .ein Dogma hiniiimmt. Und ׳wenn Herr Stricker glaubt, dass der Beschluss des Universitätsausschusses praktisch | keinen Erfolg hatte, da für die buchstabengläubige Orthodoxie die Universität in Jerusalem ob mit oder ohne; Bibelforschung ein Werk ״der Verruchten, eine Ketzer- bilde“ ist und bleibt, so können w!ir Herrn Ing. Stricker ■ versichern, dass das Fernbleiben der Orthodoxie von allen ׳ Universitätsfeiern, ja selbst ihr ״Fasten und Fluchen“! nicht so sehr jener Universität galt, von der, die auf nicht- > jüdischem. Boden gewachsene zersetzende Kritik ferngehalten wird, sondern jener Universität, bei der nur all-; zusehr zu befürchten ist, dass die radikalen Ansichten des 1 Herrn Stricker auf einen, aus lauten nicht buchstaben-! gläubigen Orthodoxen zusammengesetzten! Universitäts- : ausschuss eher Einfluss gewinnen könnten, als ״die ■; Stimmungen eines •achtzigjährigen Mannes“. Die Rolle des Misrachi. Trotz der radikalen, die 5 bibelkritische Methode als geradezu lebensnotwendig für '.die hebräische ׳Universität erachtende Anschauung des 1 ׳Herrn Stricker, glaubt er, dass •der Zionismus mit ' Glaubenstrene vereinbar wäre.!Den Beweis hiefür (seine ‘ .unanfechtbare Beweisführung .haben!wir bereits oben be-! wundern können) liefert mach Hern Stricker die Gruppe .< . . .. ־ ■ ... , ־ ׳' der glaubenstreuen Zionisten, die Misraclii-Organisation. Die findet Herr Strioker für akzeptable Partner, für angenehme Weggenossen. ״Was aber die Aguda bisher vertrat, ist starrer, fanatischer Buchstabenglaube“. Ob Misrachi; stolz :auf' ■die ihm ■von Herrn' Stricker zugemutete Rolle ■ sei, können wir nicht ׳beurteilen. Gerne bestätigen wir ׳aber die auf die Aguda bezügliche Behauptung von ׳Herrn Stricker. Die Aguda!ist ■starr und stark in ihrem Buch- ‘ stäbengiauben. Für jeden Buchstaben der heiligen Schrift 1kämpft' sie und will sie irrt eigenen Leben wie im Leben ׳der jüdischen Oeffentlichkeit verwirklichen. Und wenn die ׳Führer der Aguda ■mit den Vertretern der zionistischen Exekutive zu. Verhandlungen zusammentreten., so glauben ־ wir schon von vornherein Herrn Stricker versichern zu kennen, dass kein Jota von dem Biichstäbenglauben der Aguda preisgegeben wird; dass trotz dieser Entschlössen- ’heit ernste Männer und verantwortliche Führer einer grossen Organisation zur Unterhandlung sich bereit' erklären, ist und ׳bleibt aus dem Standpunkte erklärlich, weil sie eben glauben, dass nicht der TrennuiigsZionismus von Herrn Stricker massgebend in der zionistischen Orga- 'nisatäon bleiben müsse, sondern auch dort die Erkenntnis ’ aufkeimen könne, dass heiliger Respekt vor der •jüdischeh ׳ Volksverfassung, vor der Thora und׳ ihren Vorschriften ■noch immer die einzige geeignete ׳Grundlage abgibt, mit 'allen Juden ehrlich, offen und aufrichtig zusammenzuarbeiten. 1■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■bi□■□!□■□■□■□■□ Herrengarderoben nach Mass Weldler & Fürst, Wien, H., Hollandstrasse 16 , Lager feinster orig, ,engl, Stoffe, Anfertigung auch in 24 Stunden. □■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■□■ »»■mwMnumMM—w ■—■■■■■in—«——■■■— n■—«■■—■—■י■■»■ : s s Telephon Nr. 64. 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