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Jüdische Presse · 1925-05-01 · 17 (1.5.1925) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
17 (1.5.1925)
Date
1925-05-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nt\ 17 JÜDISCHE PRESSE. Seite 117־ I Tsche cho »9®e®©®©4 ••0•! •®•< Eine wichtige Entscheidung des Obersten Verwältungsgerichtshofes. Unter den Schwierigkeiten, die sich dem jüdischen Oemeindeleben in Karpathorussland seit Jahren hindernd in־ den Weg stellen,, verursachen die^ ׳Zersplitterungsbestre־! bungen in manchen Rabbinatsbezirken besonders arge Missstände: Einzelne Filialgemeindeii wollen־ sich von der Müttergemeinde trennen und selbständige Gemeinden־ mit eigener Verwaltung und eigenem Rabbinat bilden. Es kann' natürlich nicht behauptet werden, dass a 11 c diese Wünsche . ausnahmslos der religiösen und moralischen *Berechtigung: entbehren. Vielmehr ist in. solchen Fragen jeder Einzelfall besonders zu prüfen. Es kommt dabei auf die Motivierung des Verlangens an und auf die' Mittel, die zur ׳Erlangung; dieses Zieles angewandt werden. Das-orthodoxe Landesstatut sieht für solche Fälle geeignete Vorkehrungen vor und fordert im allgemeinen, dass Aenderungen im, Verhältnis der Filialgemeindeii zur Muttergemeinde nur im Einvernehmen mit diesen herbeigeführt werden. Bei Streitfällen ist der normale, im Organisations- Statut vorgeschriebene, Instanzenweg zu״ beschreiten. Aus Gründen, die in diesem Zusammenhänge nicht erwähnt zu werden b rau oh ep,.. wird s׳pez.i e.l 1 i n. Kar0־ athonussland bei. solchen Bestrebungen mit einer bestimmten Absicht be-, sonders gerne das Argument ins Treffen geführt, die Organisati.onsstatuten seien für die Filialgemeinden nicht verbindlich, weil diese angeblich bei dem Anschluss der karpathorussischen Gemeinden; •an die slowakische ׳ ortnodoxe Gemeindeorganisation n i c ht u m ihr Votum g ef r ag t worden seien. ln dieser Frage hat iiun am 10. April der oberste Verwaltungsgerichtshof in einem Einzelfall eine Entscheidüng getroffen, die von g r-ö-s st •e r• prinzipieller Bed e u t u n g ist undauf die friedliche Entwicklung der jiidisehen., Gemeinden ,in , ׳Karpathoriissland. ..von nachhaltiger Wirkung werden dürfte. ׳!Die Filiafgemainde /R a d vank a -,betreibt seit längerer Zeit ihre!Loslösung von der Uzhorö'der Muttergemeinde entgegen dem Willen dieser letzteren und leugnet die Verbindlichkeit des־ orthodoxen Statuts unter Berufung׳ auf "die oben erwähnte Begründung .die:• C׳i y!i 1 11׳ ■i Sp.r a vä hat die!Klage erstinstanzlich zurüokgewiesen. Die Angele-' gönheit gelangte über Appellation der Radvankaer solchergestalt vor den Obersten Verwaltungsgerichtshof, der nun׳ am 10.. April ׳״dahin : entschied,^ dass. das Verlangen ׳ der,׳ Radvankaer Gemeinde z 11 r,ü c'dc z u vv e i s e n. sei und: 1 h.r e! Trennung von der Muttergemeinde nur i m Sinne des §14 der auch f ii r K a r p a t h o r ii s s- 1 a n cl z u Kraft bestehenden o r t h. L a n d e s s t at .111 e n .'d!u r ch U e b e r e i 11 k 11 n f t mit d׳er!Üzhor o der, Muttergemeinde herbei ge,führt werden könne.!; ■׳׳.• ׳•'/. In ׳der!Mofivierunig zii dieser ■Entscheidung •führt 'der' Oberste VenvvalturLgsgCrichtsh'o'f an, dass '׳die M׳a1;tter־•' g;e,nl e i n ׳d e a u'c 11 die F111 a 1 g e m e i n d e. n ree 111 sg/ü:l t i g. n a c 11 a11׳ s s e n v e■r tritt.. Der Anschluss der ka1:׳pat,horussischen Gemeinden an die orthodoxe Landes- Organisation!in!Bratislava ■sei demnach r e p h t s ׳k r ä f t i g ׳und auch für die lF׳i 1 i a 1 g ern e.i n׳d e n!v e rblnd-' 1 ic 11, a •u oh w e n .11 d׳i e s e •z u ■r Entsche i d u n.g ii!b ׳er' ' ׳d. e n A n s c ׳h , l u s s ni.ohj: . 11 e r a n g e 2 0 g e nr wo r d en s:e i e n. •••"־• '׳ Für die Geschädigten der Feuersbrunst in Brezovica.;, ■ Die-orthodoxe Landeskanzlei;in-Bratislava versendet folgenden:iHllf erijf;an sämtliche Gemeipden des ׳Landes:. ׳*'. ' '*• Löblicher Gemeindevorstand! Sie werden ׳wo׳hl aus den Zeitungen von der ver־;. 11. e eren d «e n 1F e u e r s b r -u ׳n s t vernommen haben, die am vergangenen Erew־Pessach1־Nachmittag ׳in ßreizov'ica gewütet'!und die Hälfte der Ortsohaft zerstört!hat. 1 . Die .altehrwürdige j ii d >i. s c!11 ■e Gemein de,.. <Bre־zpvica hat durch!dieses Schadenfeuer solch schwere Verlüste erlitten, dass sie von •v« ö 11 i.g er Vernicht ung bedroht ist, ׳wenn ,ihr nicht ׳in kürzester Zeit ,!Hilfe geschafft wird. Sie war schon seit Jahrzehnten sowohl an Zahl als au^h an Wohlstand!immer mehr zurüdkgegangen und konnte ihre Institutionen nur «unter den grössten Opfern erhalten. Die ■iFeuersbrunst hat sie nun an den.Rand des Ruins gebracht. Die W 0 h n h ä׳u s e r d׳e s Rabbin er s ׳und ׳des ßchäc;ht'er s, die das Eigentum der Gemeinde (bildeten, sind mit allem* was darin war, zu Schutt und Asche geworden. Der Oberrabbiner ׳verlor eine sehr wertvolle Seforim-Sammlung, seine ganze Einrichtung, Kleider, Geschirr, Lebensmittel!und alles, was er besass, in den Flammen!und auch der Schächter büsste sein ganzes Hab und ,Gut ein. Der Schaden, den allein die Gemeinde und, ihre Beamten erlitten, beläuft sich ■auf mindestens tsch. K 200.000. Die ohnehin schon sehr •verarmte Gemeinde ist nicht;in der Lage, sich aus eigenen Kräften aufzurichten und für den Rabbiner und den Schächter Wohnungen •zu schaffen. Wir 'betrachten es daher für eine Pflicht, aller ׳Ge- ׳meinden und aller edeldenkenden Juden, •der!in Not geratenen u 11 d in ihrer Existenz gefährdeten Gemeinde z 11 H11 f e z u e 11 •e 11. Wir richten!hiermit an die löblichen Gemeindevor stände die!Bitte, sowohl au S der Gemeindekasse, einen ansehnlichen Betrag zugunsten der Geschädigten in Brezovica 1z!u spenden, als auch bei den Gemeindemitgliedern ׳in geeigneter Weise eine Sammlung für diesen dringenden Zweck veranstalten zu wollen. ' ' Stehet Eurer S c:h.1w c s t e rg e-m ei u d e bei, damit sie ׳unter dem!U n g 1 ü c k, das .sie b e- .troffen, nicht zai s a׳m׳m en b r i ch t!. Denn rasche!Hilfe tut dringend not. . Wir bitten,• sich der hier beigefalteten Sam/melbogen zu bedienen und das Ergebnis der Sammlung freundlich an;uns• überweisen zu wollen. Sämtliche .eingegangenen Be- ,träge werden öffentlich quittiert. . Bratislava, 3. Ijar 5685. . '!Hochachtungsvoll' . .. Für das Zentralbureau: 1K o 1 0 rn a n W e ib e 1׳ rn. p., Präses. Sim'on Hirse.hl er m. p., Vizepräses. Ritualinordhetze In Kolta. In der Gemeinde Kolta treibt seit einigen Tagen das Märchen vom׳ jüdischen Ritualrnord sein Unwesen und vergiftet die guten Beziehungen, die zwischen den Juden und den Angehörigen der anderen Glaubensgemeinschäften bestehen. Alljährlich ■׳um die Osterzeit ■versuchen es im Verborgenen• wirkende, fast niemals von der Hand der strafenden Gerechtigkeit erreichbare Arrangeure, die Dummheit alter Weiber oder die Raubgier finsteren Gelichters planmässig auszunutzen, um den Judenhass mit der Ausgebürt einer abergläubischen Phantasie' zu schüren und die christliche Bevölkerung zu Ausschreitungen gegen die •׳Juden ,aufz'uhetzen. Diese Hetze kennt keine zeitlichen ■und keine örtlichen Grenzen; sie überdauert Jahrhunderte und rechnet a!uf Erfolg׳, solange es!Menschen gibt,'die alles glaiiben, w!as 'ihnen vorgeschwatzt wird und solange «die ausführenden Organe der Gesetzgebung über das erforderliche Mass von Intelligenz und Gewissenhaftigkeit nicht verfügen,, um ihrer Aufgabe in solchen Fällen gewachsen zu sein. , Und •sie tritt überall, bqld •da, bald, dort, •auf, wo die Dr.ahtzieher des Judenhasses in der ungebildeten Masse ein gutes Feld für ihr schändliches Treiben währten, ohne eine scharfe Ahndung befürchten ־.zu müssen. Heute ist es der kleine Ort Kolt a, ■der den. ׳,Schauplatz ׳für . ■die־; Ritual-'׳־ ־ rnördhetze ׳ a'bgibt,־ und. - der׳ •־*־ arme■1 S o :11 ä Cj!h t ■e r ׳ A d 0,1 f Stark das ׳Oipfer, dessen Halb;und Gut ׳und. ganze Exi-■' stenz vernichtet wird, und morgen öder übermorgen wird man sich einen anderen Ort ׳'und einen anderen Schächter , oder Kantor;aussuchen, um die ,Mordverleumdung gegen die :Juden!und die jüdische Religion!in Szene zu setzen.־ Wir lenken die Aufmerksamkeit der ,zuständigen Behörden auf die 1i!'m folgenden geschilderten. Ereignisse' ■in «Kolta •und■ erwarten, dass unverzüglich eine strenge Unter- , suchung nicht bloss zur Eruierung der Hetzer, sondern auch darüber eingeleitet wird, ob die Ortsbehörden von Kolta, ob namentlich der Ortsnotär!und die Gendarmerie ihre Pflicht zur V er h ii t u n g d e r Ausschreitungen und zur U n t e r d r;ii c k un g. der unsinnigen Hetze getan haben. Wir verlangen eine׳ exemplarische Bestrafung aller Schuldigen und Ueberantvvortung derjenigen dem •Strafgerichte, die gegen unsere(• Glaubensgemeinschaft die Beschuldigung des rituellen Mor-t des oder des Gebrauches von Menschenblut zu rituellen Zvvecken erheben oder verbreiten, und fordern die sofortige Einleitung des Disziplinarverfahrens gegen all die• Beamten, die nicht mit der nötigen Umsicht der Aufreizung der Masse gegen den Schächter Stark entgegengetreten sind. Der Fall trug sich folgendermassen zu: Montag, den 13. April begab sich ״die Fr aal des Schächters Stark in das jüdische Gemeindehaus, 14m es in Ordnung zu brinsawmmtcE von alleifeinster Qualität und ׳,billig, weil hergestellt aus Rohmaterialien, die aus dem eigenen landwirtschaftlichen Betriebe der Firma hervorgehen. Nicht die Reklame, sondern die vorzügliche Qualität der Ware ist maßgebend. Ein Versuch genügt, um sich •von der •unübertrefflichen Qualität unseres Fabrikates zu überzeugen. Achten Sie auf unsere Schutzmarke: KAFFEESAQK« Herges teilt unter Aufsicht Sr. Ehrw. Herrn Josef Abel es, Oberrabbiner der orth. isr. Kultusgemeinde in Velk§ Sarluby (Nagy Sallö). ... נעשה תחת השגחת .הרב הגאון מוחדר יוסף אבעלעם אב״ד בק״ק וועלקע שארלוה׳ יע־א. כשר בלי שום חשש ופקפוק כלל אפילו למהדרין מי המהדרין. tu allen einschlägigen Geschäften erhältlich. EDUARD FRAHKL« VELK& SIAROVCE bei Velkä Sarlnhy (Slovensko). gen. Vor dem Ba:dehause . traf sie., zwei Kinder ,des Kürschnermeisters G-a r ä y und ein Kind eines anderen Nachbarn namens C s o n t o. Die Kinder folgten der Frau ins Badehaus und verlangten von ihr Mazzos, :wie dies in י kleinen Orten!während des Pessachfestes ganz allgeniein üblich ist, dass die Kinder bei ihren jüdischen Nachbarn Mazzos ׳verlangen. Während die drei;Kinder mit ■Frau •Stark im Badeliause waren, kam die Grossmutter der Gärayschen heran und rief sie mit dem' Bemerken weg; der Schächter werde sie schlagen. Vom Badehause begab' sich Frau Stark in ihre im selben Hause befindliche Wöh-’ ming. Auch «dorthin folgten ihr die Kinder, undentfernten• sich erst, als sie mit Mazzos beschenkt wurden. Diesen, harmlose Vorfall, wie er am Pessach in den Dörfern tagtäglich sich wiederholt, wurde zum Auftakt einer Hetze/ die der gesamten jüdischen Einwohnerschaft zum Verhängnis werden konnte.!Das geschah am Montag. Nun begann, .man — man weiss nicht wie •und durch wen angeregt — i:m Orte gegen die Juden eine drohende Haltung einzunehmen, ohne dass recht zu erkennen gewesen wäre, wo dagf hinaus soll. Am Mittwoch früh nahm die Beschuldigung! schon bestimmte Formen an. Der Schuster Csonka äusserte sich einem jüdischen Knaben gegenüber, mari. werde alle Juden umbringen, weil , der jüdische Schächier das Kind EIlus Garay ״Schächten wollte“. Als noch andere ähnliche Drohungen von anderen bekannt wurden, bat der jüdische Gemeindevorstand den Ortsn.atär, irgendwelche Vorkehrungen gegen die; Aufreizung der christlichen Bevölkerung zu treffen. Der iNatär veranstaltete darauf eine Untersuchung der Angelegenheit und vernahm auch im Beisein des Gemeindevorstandes die Schwiegermutter des Garay und den Schuster. Csonka \vegen ihrer aufreizenden, Aeüsserüngen. Diese stellten alles, in Abrede.!Natär und Gendarmerie ,begaben sic!h auch ins Badehaus; um eine genaue Untersuchung־ vorzunehmen, die natürlicherweise nicht das Geringste an den Tag förderte, was die Juden oder den Schächter Stark belaste^ konnte. Auch Frau Stark wurde dort von der Gendarmerie einvernommen. ,Die Gendarmerie erstattete, trotzdem! ,in: Gegenwart zahlreicher' Gemeindernitglieder den Bericht,. Frau Stark habe zugegeben, sie!sei am 13. April mit denv Kinde Ellus Garay bei verschlossenen Türen allein im Badehause gewesen. Der berichterstattende{ Gendarm fügte' noch die vielsagende und andeutungsvölle! Bemerkung hinzu: ״Es rauschen die Blätter nicht, wen^;der Wiind •nicht weht.“ Auch der Notar sagte: ״Es ist ebwas an der Sache.“ Erwähnt sei, dass die Gendarmerie auch das Kind des Csonto vernahm und dies in Gegenwart des Josef G a׳ r t ern z:a 1t׳m und!Frau D!11 d a s aussägte, es sei mit den Garayschen Kindern, zusammen bei Frau; Stark im Badehause gewesen und nicht ׳Ellus Garay allein, Diese Untersuchung und die Art• der Berichterstattung1' konnte begreiflicherweise weder diejuden •beruhigen, noch bei der abergläubischen, aufgehetzten Bevölkerung' den •Eindruck ■erwecken,: als ob nach Anschauung der ״Amts-'׳ Personen‘״' die Möglichkeit eines jüdischen Rituälmördes ganz von der Hand zu vveis.en sei. r. ״ Es spielte sich riuri die alte Geschichte ab. Ami Abend, als die Familie Stark gerade bei Tische sass, stürmte! eine Menge heran, bewarf das Haus mit׳schweren Steinen: und zertrümmerte Fenster und Fensterrahmen. Der zu ,Hilfe gerufene Gendarmeriiewachtimeister erklärte,. er be- , gelbe sich in •׳die ■׳SzöV'etkezet-Trinikbiide,;iim •nachzuschauen, ob nicht, jemand von den Anstiftern dort sei. Ein Gendarm hielt im Dorfe jene Nacht. Wache und auch im Hause des Stark blieben zwei Wächter bis'ein Uhr in de!t Nacht, um ihn vor Überfällen zu schützen. 'Seit dieser Zeit sieht .sich der Schächter. Stark, am Leben bedroht und wagt es nicht, in seiner Wohnung zu übernachten. Der gesamten ,jüdischen Einwohnerschaft bemächtigte sich eine Unsicherheit, zu der sie umsomehr Grund hat, als — wie unser Gewährsmann pns berichtet ,— die Gendarmerie es nicht für notwendig, hielt, das über die Vernehmung den Zeugen und das Resultat der Untersuchung aufgenommfenej Protokoll zu verlesen und auch vom Schächter Stark/ unterschreiben zu lassen. ,. Die jüdische Oeffentlichkeit hofft, dass die vorgesetzten Behörden die Angelegenheit aufs neue prüfen ׳und, nichts unterlassen werden, um die Urheber •des Kaltaer Mordmärchens festzustellen. Ein orthodoxes Kurhaus in der Hohen Tatra. 1Wir ,berichteten in ׳unserer Pessach-^Nummer von den Verhandlungen, die eingeleitet wurden, um den orthodoxen Erholungsuchenden den Kuraufenthalt in der Tatra zu ermöglichen. Die Verhandlungen sind nunmehr mit einem!günstigen Resultat abgeschlossen worden. Am 10. Mal wird der klimatische Höhenkurort י Dolny-Sraokovec (Unterschmecks) ln der Hohen Tatra eröffnet. '׳Nachdem die Errichtung!dieses Kurortes für •die orthodoxe Judenschaft nunmehr endgültig verwirklicht erscheint, dürfte es nicht uninteressant sein,., Ausführlicheres über diesen!Kurort zu erfahren. Dieser Kurort ist der einzige, in der Hohen Tatra, dessen schöner Wald seinerzeit von dem verheerenden Zyklon verschont geblieben ist. Er liegt zirka 1000 Meter über dem Meere auf einem ׳der •schönsten Punkte!der Tatra am unmittelbaren Fusse der imposanten Tatrakette und nimmt in dieser seiner imposanten Höhenlage, verbunden mit der absolut staubfreien Alpenluft, den schönen Fichteni 979552

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