Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 11 (1925)
- Issue
- 17 (1.5.1925)
- Date
- 1925-05-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite!18 JÜDISCHE PRESSE wäWetit und ausgedehnten sonnigen Wiesen, stanken Eisen* qrteMen!und sonstigen Heilquellen als klimatischer Kurort:. f*itopn prcfpti |?0 ז)1ןגtn - '״, Von ^eÄiselbili bietet ..^ch ,eine wjrtiüei'bare Aussicht äUf die in iftHt Cibssdffigkeit dastehende gahige Tatfäkette üfttf äuf das, •herrliche; gipset׳ Hochplateau. Von hief! ans. können in kürzester Zeit sowohl mit der elektrischen Bahn als auch zu Fuss die .schönsten Partien in die wildromantischen Täler und״auf dieschneebedecktert Spitzen ■gemacht״ werden־; Das hier, auch im .:V/inter herrschende •herrliche pme ist bekannt .durch die unglauhllch warme Sonnen- Strahlung •und daherist der Aüfenmält "Wöhrehd der Winter? sälsöh’ebentfalls ausSerordehtlicH angenehm. ■Auch wird d^r Wintersport auif das eifrigste betrieben. Das Erholungsheim wurde aus zwei gewesenen; gräflichen Besitzen gegründet. In neuester Zejt wurde auch ehi EiSenb.ad errichtet, welches, wegen seines ausserordentlich starken Gehaltes einzig und allein iri der Tatra zu ■finden ist. Als Alpenkurort kann er namentlich wegen seiner ozonreichen und absolut staubfreien Luft bei allen Katarrhen der Luftwege, für Erholungsbedürftige, Rekonvdleszente, Blutarme, Bleichsüchtige und Asthmatiker, sowohl bei rheumatischen als auch gichtischen Exsudaten empfohlen werden. Es ist dies ein herrlicher und ruhiger Ort für solche, welche nicht so sehr Unterhaltung, sondern vielmehr Ruhe und Bequemlichkeit suchen. Bemerkt sei jedoch, daSs es ein K u r o r t Ist und n i c h t 1 etwa ein Sanatorium oder eine andere Krankenanstalt.!Hervorragende;Spezialitäten versehen den ärztlichen Dienst, denen die allermoclernsten Behelfe (Röntgen-, Ouarz'Il'cht usw.) zur Verfügung stehen. Im Orte be* finden sich Post, Telegraph und Telephon.!Bahnstation ist Popräd, von wo man mit einer :elektrischen Bahn bis zpr Station Dolny-Smokovec (Unterschmecks) fährt. Von dort liegt, der Ort fünf Minuten weit entfernt.!Die streng rituelle Verpflegung ■besorgt der bekannte Restaurateur M. Schreiber. a׳us Poprad und ׳beträgt •die Tagespension bei viermaligen, reichlichen Speisen ohne Ziinmer tsoh. K 45. ■Der Preis •der Zimmer richtet sich je nach der Grösse und Lage und beträgt pro Person und Tag von tsch. 1K 12 aufwärts.!Durch Vermittlung der orthodoxe n Landes k a 11 z 1 e •i i n Bratislava ■ist es gelungen,!für eine Anzahl weniger bemittelter Kultusbeamten רםנים, שוחטים sowohl bei der Verpflegung als auch bei den Zimmern eine Ermässigung!bis 50; Prozent zu .erlangen und ausserdem noch freie ärztliche Behändlung. Bpi Liegekuren empfiehlt es sich,-eine eigene Decke ujid1• eigenes Bettgewand mit doppeltem Ueberzug mitzubringen, Was leicht per Post geschickt werden kann. Es gibt hoch Hastküren mit fünfmaliger Milchiv'eralbreichung . ausserhalb der regelmässigen,!Mahlzeiten. Anfragen sind zu richten an die Pension Lazär oder den Resaurateur Mor Schreiber in jDoiny-Smokovec (!HoheTatra, Slowakei). Wegeh -'!Empfehlung auf' efmässigte Plätze wende. man sich, rechtzeitig an die orthodoxe L a n d e s k a n z lei in B r a'fi s 1 aVa. Generalversammlung des Agudas Reim-Vereines in Bratis- י','•'..'.!Sonntag, ■den 05.!Nissan fand die 18. •Jaliresversammlung des Agudas ReiimWereines :bei gutem!Besuch der ׳Mitglieder statt.; Präses Herr H. D. Singer eröffiiete die YerSammlung^pd erstattete ׳den Jahresbericht, ■der•; mit• Beirjedigung zur Kenntnis genomnjem wnirde.^Die Lernvbrtrage zeigten auch im B׳erichtsfahre •regeimässigen •und zahl־■ reichen Besuch auf ■und trugen'!viel zur Verbreitung des ׳ לימוד התורהbei.!Auch der Kassenbericht des Herrn •JaSef W e i s s Wird beifällig aufgenommen. Die Neu wähl des Vorstandes ergab •folgendes Resultat: Heinrich G r ü n!sf e l d (Präses), Desider U ■n g a r (Vrzepräses), ßalomon •Fiscihihof (Kassier), Josef We'isz (Schriftführer), M. D u sc h in s k y, H. Schwarz (iKoiitroWore), J. K 0 s s (Bibliothekar) und N. D a ■n *z i g (Odkonom). Sfjum-Feief im Agudas Reim-Verein.!Dienstag, den 27. Nissan feierte der Bratislavaer Jugendverein אגודת 'רעים eine!Doppelsijum über die durch Herrn Josef Weisz vorgetra-genc מם׳ שמת und .-sidfifib stsm* mitpgsyollen Verlauf. Btirw. Herr ,;t)befr abbin er S cb t e jiÖ o t Würde vom Präses Hbrrri;Heinrich G r ü n s■״' f bsfti;in׳ binbr schönen Anspräclre (herziieh ■begrüsst, wöräuit Se. Ehrw. eine דרשה in der סוגי/ 0' פיחת hielt. : Während der Mahlzeit erfreuten uns auch mit geistreichen Reden die Herren H. drünsfeild, D. Ungar,.;'H. D. Singer, S. Fischhof, S. Lindenfeld,, •F. YVeisz ■und M. Eckstein. Briefkasten der Redaktion. Bildergalerie ד- Dunajska-Streäa. Entspricht nicht. ' Wir hoffen von ihnen noch* bessere Leistungen, die wiij dann gerne bringen. — Art Viele ift Wien. Es ist uns un•* möglich, die vielen Zuschriften zu bringen, die für die Ehre von R. Josef Baum garten und Ör. Pinchas Ko h n eintreten. Sie gehen alle von der irrtümlicheri Anschauung aus, dass die Änpöbeleien der ״Wiener Morgenzeitung“ der Ehre von, orthodoxen Persönlichkeiten Abbruch tun könnten. Wir sind vom Gegenteil überzeugt. G. in G. Ueber die Bedeutung der Kalenderreform waren in der ״Jüdischen Presse“ ausreichende Mitteilungen veröffentlicht. Wir werden unsere Leser über die weitere Entwicklung dieser Angelegenheit auf dem laufenden halten. — An Mehrere: Helfen Sie uns, unsere Zeitung finanziell auf sichere Basis zu stellen und Sie werden sehen, dass es wohl möglich ist, auch eine orthodoxe Zeitung technisch auf das modernste auszugestalten. Wie viele Abonnenten haben Sie Ihrer Zeitung, an die Sie solch hohe Ansprüche stellen; in diesem Jahre zugeführt? — ״Mitarbeiter“ will sagen: Mitarbeiten!' — Frl. R. in B.: Ueber den Mächenverein . *Miryam“ wissen wir nichts Genaues. Es ist ein zionistischer Verein. Rechtschaffene jüdische Töchter fragen Ihre Eltern in solchen Angelegenheiten. — Nach^N. ■Wir möchten nicht dazu beitragen, das ■bisherige aufrichtige Vertrauens- ׳Verhältnis zwischen!Angestellten ׳un׳d Leitern . in ■den jüdischen Gemeinden' ־ u\ zerstören und (künstlich Gegensätze hervorzurufen, für die kein Grund vorhanden ist. Ueberlassen dieses saubere Geschäft den Zionisten. Die Schochtim bedanken sich schön für solche Annehmer. — ״Beobachter“: Nein, wir danken. Psychopathologie ist eine interessante und sehr nützliche Wissenschaft, aber nicht in unserem Blatte. Mit dem armen M. J. M. beschäftigen wir uns unnötigerweise nicht. Lassen Sie ihn laufen; er ist unschädlieh. — Mehrere in Tiaceyo: Wir müssen Sie bitten, nicht, jedes ernste Wort in übelwollendem Sinne zu deuten. Der Artikel־ handelte n fc h t von Tlacevo; dort liegen die Verhältnisse günstiger, e b e n >v e(il e*rte Agüda-Jugendgruppe zielbewusst auf der Wacht . steht. Michael Herzfeld / Frl, Frida Weisz Dun. Streda * Nitra ־,׳•־ .;.־״ -.׳׳ ■- ׳ ׳■• ,,, ■ ■■. v• fe'.־ip-:14 b t e Der Vorstand des.MidbikcLAtumim-Vereines zu Dun. Streda gratuliert bcrzliehst seinem Gründer und verdienstvollen Yizepräses, Herrn Michael Heesfeld zu seiner Verlobung mit Frl. Frida Weleat^aus Nitra. Die Agudas Jisroe)• Jugendgruppe in Dun, Streda gratuliert herzlichst ihrem verdienstvollen Vorstandsmitglied» Herrn Michael Herxfeld . zu seiner Verlobung mit FH. Frida ־Wales aus Nitra. ■ ■ w■. Der Verein Macbsike Thora zu Dun. Streda gratuliert herzlichst seinem verdienstvollen Vorstandsmitglieds, Herrn Michael Hersfefd zu seiner Verlobung mit Frl. Frida Weiss aus Nitra. ' /' Julius Glied Frl. Hilda Adler Holzhändler, Subotica י’ '. B. Petrovoselo V e r 1*0 b te Im תפלה von Bratislava zu פ* צו war folgende Notiz veröffentlicht: .Das Rabblnat der ortti. Israel. Kultusge- ( meinde Neutra ersucht uns mitzuteilen, dass die Fa. Samuel Reimann’s Ww. (1. Siov. Gurkeneinlegerei Nitra) keinen הכשר ^es genannten Räbbinates besitzt. Auf Befragen ist jedoch erwähntes Rabbinat gerne bereit, Referenzen über die Vertrauenswürdigkeit der Inhaber angeführten Finna, resp. über die Verlässlichkeit dfr Von ihr in den Verkehr gebrachten ־כשר של פסח Gurken zu erteilen.“ Da diese Notiz in einem Stile abgefasst ist,''der zwisehen den Zeilen eine gerade entgegengesetzte Auffassung bewirkt, als es die Absicht des Nitraer ehrw. Rabbirates war, sehe ich mich bemüssigt, eine auf Anfrage eines Bratis■ lavaer Kaufmannes Josef Gross vom hiesigen Rabbinat erteilte Auskunft zu veröffentlichen. Sie lautet wörtlich: Herrn Josef Gross Bratislava י,.',;,"־,.׳ *”־■ .י.,■■■■.-- ■■ ■■ - ■-׳־’■■■—.1 ---—...;.. Frl. Olga Bernfeld f Salomon Steiner Wien, II. ׳ Frauenkirchen Ver 10 b t e Anlässlich der Verlobung unseres teueren Kollegen Salo• mon Steiner mit Frl. Olga Bernfeld gratulieren herzlichst Ahran Rechniiier und Artur Ünaar« •Frauenkirchen. Konkurs. Bei der isr. Volkeschule in Du■• Strada ist. die Stelle eines Religiontlebrers, welcher auch die erste Klasse der dortigen Talmud Thora-Schule in חיפש דשי גמרא ZVL unterrichten hat, zu besetzen. Reflektierender tschechoslowakischer Staatsbürger muss ein ירא שמים sein und Zeugniese über •eine bitherige Tätigkeit auf diesem Gebiete vorlegen können. Der Posten ist אייר תרס״ה Vö anzutreten. Gehalt nach Uebereinkommen;!* ,'Reisespesen werden nur dem Akzeptierenden vergütet. Offerte und Kopien der Zeugnisse sind an den Gefertigten einzusen^en. , Spitalgasse 27 Dun. S tre d a, 21. April 1925, ״Wie bereits im תפלה pT־Zettel der Bratislavaer Jugendgruppe erklärte, steht die Firma Ww, S. Reimaun nicht unter השגחה dt* hiesigen orthodoxen Rabbinates. Die Inhaber dieser Firma, Mutter und Söhne, leben streng jüdisch und verdienen selbe, dass man ihnen Vertrauen entgegenbringen kann, dass die von ihnen als •כשר של י פסח verkaufte Gurken beruhigt. gebraucht werden können.“ Nitra, י,״» ניסן תרפיה לפ״ק Aron Katz m. p. | ' , Rabbiner Stämbiglie des orth. Räbeptetes in Nitra; ä Samuel Reimann’s Ww.!'■ - .־ Nitra. Hermann Foroeai, Schulpräses. KONKURS ln der israelitischen Kultusgememde in Prossnitz gelangt die Stelle eines Temiieldieners und AushilfsschSchters zur Besetzung. Derselbe muss die Qualifikation als שוחט besitzen und in der Lage sein, die Verköstigung der im hiesigen Altersversorgungsbeime untergebrachten Pfleglinge zu übernehmen. Gehalt nach Ueberein kommen. Bewerber, die nicht über 36 Jahre alt und verheiratet sind, mögen ihre mit einem Curriculum vitae und mit der קבלה versehenen Gesuche bis zum 31, Mai 1926 beim gefertigten , Vorstände einbringen, Prossnitz, den 6. April 1925. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde• Nr. 17 V In der aut. ortb. isr. Kultusgemeinde zu Fraiianllirclian * w Stehe ישתם גויסחדו סלת der׳ auch das in- .kasso zu versehen bat, zu ,besetzen. ,־ . / r' Bezüge f 16,0Cb.Ö06 K Jahree|ehait, " i 5 Prozent der GabeHa : - freie Wohnung und Nebenemolumente,, - Spesen werden nur den Berufenen vergütet. Bewerber haben ihre Dokumente, darunter auch קבל1ת ▼°ü drei anerkannten orth. Rabbinern sein fnüssen, zu richten an den Pr&sel J. FRIED. Konkurs-/ Die Talmud Thora in Sanac sucht einen לםד&. Gehalt naeh üebereinkommen. Offerte sind an IgRa* . Koka, Sanac, zu riebteh. Jünger Chassan und Schochet mit Autorisation von orthodoxen Rabbinern auch für Porsehen, muiikalisch gebildet, mit angenehmer Stimme, wird von der jüdischen Gemeinde Colmar (Elsas*) gesucht. Gebalt nach Uebereinkunft. Meldungen sind an die Wiener Admin. des Blattet zu richten, wo auch nähere Auskunft erteilt, wird. Bekanntmachung. . In der ffJüd. Wochenschrift* veröffentlicht die, Pension Goldberger in Grado bei Triest ein loserat, wonach sie ״unter Aufsicht dcS orth. Rabbinates in Bratislava* steht. Wir erklären, dass diese Angabe unrichtig ist. B r a t i 81 a v'a, 3. Ijar 5685. Das Rabbinat der orth. isr. Gemeinde. חתמו על עתונה הרשי של אגרת ישראל "ה ד ר ך החתימה לשנהה ־7! דולר Junger Mann שו״ב.מומחך.. יר״ש מרמם ואומן נפלא aus der Tschechoslowakei sucht einen Posten in einer, jüdisehen Kehiiio. Besitzt קבלות von 6 רסנים וגדודים מפורסמים• Familie: Frau und zwei Barschen. Zuschriften sind »n die Bratislavaer Administration unter 1*? ״שויב מומחה״ richten. Einem tilch«lg«nv straag prthodoxoo > Bäcker oder* Konditor aus guter Familie stamicend, bis etwa 45 Jahre alt, ist Ge•׳ legenbeit geboten, in einem guten rentierenden Betriebe ein■• SUholrätaa. Ausführliche Offerten nebst Lichtbild a,d. Exp. f J. Havllk, Prag VII..?'Ä'87 ״ In r*ket«1t od. Tdblett«n erhalten Sie in alIeh6>0*Bhandlöngen. Wo nicht erh<lieh, wolle mhn sieh direkt an die Haupt-Ieder-. lag• fSr di• CSR. der Fa BDHOTl3nBODaD«DUDBD*DBnBDBnBDaDBaaDBD■ a a □ n Dia einzig verlä8sIIehe und iii Qualität anerkannt beste Waschseife L» und כשר Tollattensalfa "שלוה" ist Meli.lwf " ״ j a g SAMD WEISZ □ weil nebst הכשרים d«r grössten גאונים auch Erzeuger selbst für כשרות bürgt UHT Ueberall orhälHIch I Erzeuger: Sohn des Rabbiners הרב הגאון הצדיק ז״ל io Nagymegyer (Siovensko) וםוכ»כ»ם0ב»ם8ם«ם■ ■□■□■□■□■□■□■□■ם■ Achtung! kultusgememden and Mazzosbäoker! 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