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Jüdische Presse · 1925-04-08 · 14-15 (8.4.1925) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
14-15 (8.4.1925)
Date
1925-04-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seife 92 JÜDISCHE PRESSE Nr 14/15 ״Eine solche Kombination würde die Einheit der palästinensischen Juden־ .in . allen , palästinensisch-pöli-. tischen' und administrativen.!Angelegenheiten gegenüber dem palästinensischen Staat und gegenüber dem: Araber-; v tiim durchaus : wahren, •.hierin,•• ■den palästinensischen Staat nicht ■anders erachtend als-jeden• anderen niclitjüdischen ’ .Staat-, abgesehen davon, dass eben che •Juden Palästinas alsv: Stahtsvolk־ anerkatint 'sind ־ und daher ihrer Gesamtheit * Funktionen im Staatsleben ziikommem ־ wie-:sie ift. keinem - : anderen Staat in Betracht: kömmoii;!iimi eine solche*Konibin'ation würde gleichwöhldn •allen• anderen, nicht reihpOli-' •tischen und. administrativen, und .ebendarum j.ii d i s c he rt v! Angelegenheiten die Ge wessen si'r eihe i t unbedingt .•'־. gewährleisten: und innerhalb׳ des “Judentums ■•'.׳einem *• rein •'-' geistigen; Aiiseittandcrsetzimgsprozess ' Raum und •Licht schaflen,' der nicht gewaltsam unterdrückt werden kamV ־•■ ohne zU. den schlimmsten Explosionen, zu führen.“ ' r Weder die absolute Demokratije noch die׳ absolute Theokratie ist derzeit im Leben der'*jüdischen Gesellschaft Erez Jisroeis verwirklichbar. Die Demokratie muss zur Entrechtung des gesetzestreuön Volksteils führen, die Theokratle zu einem unerträglichen Gewissenszwang für Tausende־ der neuen Einwanderer. Der uns allen gemeinsame Weg liegt׳ in der Mitte: Wenn schoticine Sciieidüng , z w i s 11 e n w e 111 i c h e fi u n d religiösen;Angelegenheiten (im e 11 g s t e 11 Sinne) gemacht werden soll, dann möge das Gebiet ' der Po 1 i t i k u n d W i r t s c 11 a f t der Demokratie, die k u 11 u r e 11 e .S. p h ä r q der Theokratie angehören. Wer aber sich, dem Gesetze Gottes völlig entziehen will, der möge es auf eigene Verantwortung und ,auf eigene Kosten, tun. ״Wir, die gerne das ״Joch des Ge- . setzes“ auf .uns genommen haben, lassen ihm seine schein- ״ bare Freiheit.-Wir verlangen;aber für uns das Recht, im Lande der jüdischen Väter so leben zu dürfen, ,wie sie es . taten, wir verlangen das Recht, unsere Gemeinschaften bilden zu dürfen, in denen Gott Herr ist und sonst nie- / ma'nd auf der Welt. Robert We iss. Eingabe der Äguda an den Völker, bnnd in Sachen der Kalenderreform Namens des Rabbinischen Rates der A g udas Ji-sroel, der höchsten Instanz der in dieser Welt- Organisation zu'sammengeschlossenen.glaube 11 streue 111 Juden des E rd ehr u n d s, gestatten wir uns der Korn- ׳ mission des «Völkerbundes für die Kalenderrefornt foF gendes vorzutrageri: Die beabsichtigten Reformen des gregorianischen Kdlenders werden im wesentlichen drei Punkte umfassen; 1. Gleichmässigc Verteilung der Tage des Jahres , : ר auf die־zwölf ־Monate,׳"׳'-־ <־■•■ ־•■'-;$■: ' '• ' .. 2. Festsetzung des Osterfestes nach anderen als deii . . bisherigen Regeln, 3./•Einführung eines, resp. zweier wochenloser Tage; im gewöhnlichen, resp. Schaltjahr, um zu erreichen, dass;׳■ alljährlich dasselbe Datum auf denselben Wochentag fällt. ־ " Ad .1. und 2. haben wir keine Einwendungen zu erheben; sie stehen in keiner Beziehung zu dem jüdischen Kalender oder der praktischen Ausübung der jüdischen Religionsvorschriften. ■ Umso entschiedener müssen wir uns gegen Punkt 3 wenden. Die Einschaltung eines oder zweier sogenannter : weisser Tage kommt der Abschaffung der siebentägigen . Woche gleich. Einer solchen Reform stehen die schwersten Bedenken entgegen. Die Einteilung der Zeit in kürzere und längere Perioden ist zum Teil durch die Natur vorgeschriebenj wie beim.Tag, :Monat und Jahr, zum Teil hat sie ihre Quelle im Geist des Menschen, wie die Stunde, Minute und SekundevAnders idejr Begriff der )Voche,-MVe^er nitütiKlI^iPi1ib^n;'--kiäbtra^1 '^die'׳ Idee der: Zusammenfassung, von sieben^,Tagen,;zu: einem neuen Zfeit-; begriff .ei n e re 1 n religiöse.׳-Sie •ist aufgebaut auf dem b i״b 1 i s c h en Schp5p.fi! n gs b.e rieh,4* und r haftet ihr etwas. Heiliges, etwas. ,G-ttliches an. Daran zu rüfteln übersteigt der ,Menschen Befugnis. - י - ׳ A Mag auch in'den letzten anderthalb־ Jahrhunderten der Geist der :Kritik: und des Skeptizismus die Ehrfurcht vor den ältesten"; religiösen Traditionen des Menschen— gCschlechtes unterwaschen und־' auch das heilige Büch der Bibel in seinem Geiste und' Wortlaute der Willkür menschlicher Meinung unterworfen ־• haben Millionen gläubiger Seelen auf dem Erdenründe wurzeln, dennoch mit ihrem ganzen sittlichen 5 Leben in dem Urgründe des biblischen Wortes. Für sie ' alle bedeutet die Preisgäbe des unantastbarer! Prinzips der an die Weltschöpfung anknüpfenden Sieb'Cntage-Woche einen Angriff auf did tiefsten1 Gründe der refigiösen' Sicherheit, die unseres Er* achtens als wertvolles - Rechtsgut der Persönlichkeit auch heute noch Anspruch*ätif Anerkennung und Schutz besitzt. Gilt dies für die gesanite, dem Geiste der biblischen Religiosität in Treue ergebene Kulturmerischheit, so sind es die besonderen religiösen Interessen der orthodoxen1 Judenhieit, die durch die geplante Reform auch hinsichtlieh der praktischen Lebensführung empfindlich berührt werden. Die Zahl der den Sabbat streng feiernden 'Juden ist zwar in den westlichen Ländern unter dem Druck der Sonntagsruhe stark 2urückgegangen,־ allein die grosse Mehrheit der Juden hält' an der Sabbatruhe unter unsägliehen Opfern getreulich‘ fest. In allen Zweigen des wirtschaftlichen Lebens vom 1• w * w m KAFFEE- ZUSATZ laut Attest Sr. Ehrwurden des Herrn Oberrabbiners jS im 0 n S ehr ei b e r aus Erlau י‘ י '' verlässlich , כשר auch heuer Rieder in garantiert reifer und' ־־' Qu ali iä t :••״.;# zu haben bei l, ' Heinrich Francfc,-Söhne in Kosice - , <. Diaae :Fabrik steht ״ unter Oberaufsicht . , c w Herrn Oberraifbiherd‘ Simon Schreiber ' Hfund unter ständiger Kontrolle einös von , Sr,Ebrwürden ernannten frommen jüdisehen Aufsehers, so dass ihre sämtlichen ' Erzeugnisse verlässlich koscher sind und also von jedem Glaubensgenossen ruhig das ganze Jahr hindurch gebraucht werden können. Beachten Sie beim Einkauf ja recht genau die Schutzmarke: KAFFEEMÜHLE . und Unterschrift: V Heinrich FRAN CK Söhne wenn Sie die verlässlich aechfte Qualität bekommen wollen! Grossindustriellen und Weithandelshaus bis zum beschei- . 'denen.-Handwerker und Krämer lassen Millionen׳ Jtideri an jedem;״Freitag abends, wenn .die :Dämmerung rtajit, ob schaffende Hand, rasten und wenden Herz und Hirn fünfundzjwarizig Stunden lang .der-,Weit (der Ewigkeit; zu, ob sie; dadurch auch die, schwerste, greifbare Einbusse an materiellen Gütern erleiden.; Diese . Einbusse wird nur dadurch ein .wenig gemildert, dass die Geschäftsfreunde und .;Kunden dieser ,Sabbat feiernden Juden sich allmäh• lieh an deren religiöse Gepflogenheiten gewöhnt haben und auf sie ״eine gewisse: Rücksicht-nehmen.,, Welche Verwirrung: aber ״muss eintreteti, wenn nun in einem JaHre •am״ ״Montag,, im nächstenam.Dienstag oder.-. Mittwoch alle. sabbattreuen jüdischen Betriebsstätten geschlossen und; alle wirtschaftlichen - Beziehungen; abgebrocken Werden ״ müssen! Werden die. schwächeren Naturen im Kreise unserer religiösen Gemeinschaft die sittliehe Kraft besitzen, um der hierdurch eintretenden Gefährdung. ihrer wirtschaftlichen , Existenz die . Stirne zu, bieten? Wird nicht ״besonders die jüngere Generation vor die Wahl gestellt,, entweder Not zu leiden, und auf wirtschaftliches. Fortkommen zu verzichten oder den Sabbat preiszugeb.en, die letztere Seite der Alternative vorziehen und damit nicht nur für •sich selbst •und das Judentum,! sondern, für die ganze Menschheit einem Schweren Unglück , die Wege bereiten? Denn darüber darf kein Zweifel bleiben, dass die Wahrung des Sabbats der tragende Grundpfeiler, der ganzen jüdischen Religion ist und dass der Jude,, der den wirtschaftlichen Rücksichten seinen Sabbat opfert, damit die religiösen; Bindungen überhaupt zerreisst, die der Halt seines ganzen Innenlebens waren und die die ganze Gemeinschaft vor uferloser Radikalisierung geschützt hatten.. Angesichts der weit über ihre Ziffer hinaus bedeutsamen Rolle aber, die die jüdische Gemeinschaft im Völkerleben nun einmal zu spielen berufen ist, dürfte es die moralische Pflicht des hohen Völkerbundes sein, diese gefährlichen Wirkungen einer Untergrabung der Sabbathut auf die jüdische Psyche nicht ausser acht, zu lassen. Diejenigen aber, die, den Schwierigkeiten Trotz bietend, ihr privates und geschäftliches Leben den wechselnden Sabbattagen anpassen, würden durch die Neuregelung einem Gewissenszwang unterworfen, der nicht weniger schwer ins Gewicht fällt, weil er eine in der Minorität befindliche Glaubensgemeinschaft trifft. Wägen wir die Vorteile der Einsetzung eines jälirliehen: wochenlosen Tages gegen ihre Nachteile ab. Der Präsident der Kalenderkommission, Herr Bigourdan, hat auf der. Tagung der internationalen astronomischen Union in Rom im April, 1922 ausgeführt, dass man gegenwärtig gezwungen ist, stets einen Kalender, neben sich zu haben, wenn man den Wochentag, eines bestimmten, Datums wissen will. Das . ist allerdings eine Unbequemlichkeit. Muss , .aber nicht; b,efürcJ1tet .a\verdpn,; d^ss,..<man ״. dieses Kalenders auch bedürfen wird nach Einschachtelung jener wochenlosen . Tage? Es wird wohl Jahrzehnte dauern; bis die Menschheit an eine, solche radikale Reform sich gewöhnt haben wird. Während dieser Uebergangszeit wird man aber gezwungen sein, eine Doppelbenennung der Tage vorzunehmen, ausser in den Jahren des Zusammenfallens der alten mit deh neuen Wochentagen. Dies wird aber nur nach je 6, 5, 6 und 11 Jahren der Fall sein, so dass dieser Ausnahmefall nicht in Betracht gezogen zu werden braucht. Welcher Uebelstand würde sich ferner daraus ergeben, wenn die geplante Aenderung nicht gleichzeitig in allen Kulturstaaten zur Einführung kommt! Wir erlauben uns daran zu erinnern, dass die,am 15. Oktober 1582 von Papst Gregor XIII. festgesetzte Verbesserung des julianischen Kalenders bis zur Gegenwart noch nicht in allen Ländern Europas zur Anwendung gekommen ist. Liegt ausserdem nicht die Gefahr nahe, dass ein ׳ verbieten, eine himmelweite Kluft besteht —, braucht hiei* nicht weiter ausgeführt zu werden. \ Die jüdische Midrasch-Literatur unterstellt Josef bei Erlass dieser Edikte wie auch bei Einführung des Pass- Wesens nicht allein die von uns angedeuteten Wirtschaftliehen Beweggründe. Nach der Ueberlieferung zielten diese Massnahmen gleichzeitig darauf ab, Josefs zehn Brüder* die' von seiner, Josefs, Existenz nichts ahnten, zum GeJ treideeinkauf nach Aegypten zu veranlassen und damit] die erschütternde Auseinandersetzung einzuleiten, die in Genesis Kap: 42 bis 45 von dem Aufbruch der Brüdei; aus Kanaan an bis zur grossen Erkennungsszene im!' Palaste des Vizekönigs in so überaus dramatischer Weisd geschildert wird. Von diesen familiären Gedankengängen aus wird auch dem Edikt II die Absicht Josefs unterlegt, durch׳ Zulassung von mir einem Lastesel für jeden Käufer der Möglichkeit vorzubeugen, dass etwa nur zwei oder drei seiner Brüder als Sendboten der übrigen nach Aegypten aUfbrächen und von dort das Getreide für die daheim in Sicherheit gebliebenen Brüder abholten. Auch die eiaaelnen* Passbestimmungen und ihre Durchführung werden in der Midrasch-Literatur auf ähnliche Beweggründe zu* ־ rückgeführt.' , ■ * ’ Da׳’ indessen über Motive bei; Gesetzgebungsaktionen! ׳ nicht* äbgestimmt wird, und auch die kriegswirtschaftlichen[ Verordnungen des jüngsten Jahrzehnts in der Regel nicht ־ mit weitschweifigen JVtotivenberichten ausgestattet waren, •o braucht auf: diese wahrscheinlich ineinanderfliessenden wirtschaftlichen und familiären Gedankengänge des damaligen'Gesetzgebefs Josef hier nicht näher eingegange«! am Werden. ן ••■ :•;• ־ ••-,- ,::.■■.•■׳.?•־-> ׳־:■•י י Dem Volkswirtschaftler muss immerhin die Tatsache befremdlich erscheinen, :־dass die ägyptische Regierung in Jene'ö •Zeitläuften höchstem wirtschaftlicher Not, nicht ׳ zun völligen Schliessung ihrer Grenzen schritt. Die Annahme; dass Josef nur durcK^'diese partielle . Ausführungsmöglichkeit in die Lage versetzt wurde, seine Brüder zur Einkaufsreise nach Aegypten zu bestimmen, erscheint wenig überzeugend, wenn man sich vergegenwärtigt, dass! die hungrige Bevölkerung, selbst einem mit noch so! autokratischen Vollmachten ausgestatteten Lebensmitteldiktators gegenüber nicht ruhig geblieben wäre und mit Gewalt das völlige Ausfuhrverbot für Brotgetreide äurchgesetzt hätte. Uns erschejnt vielmehr die Annahme wahrscheinlich, dass in den ersten zwei Jahren der Hungers» not zwischen Aegypten und seinen Nachbarländern ein gewisser Kompensationsverkehr durch gegenseitigen Austausch einzelner Lebensmittel bestand, wie er bekanntlich während der Blockade!der Mittelmächte zwischen diesen! und den neutralen Ländern zur Blüte gelangt war. Dieser Austauschverkehr war wesentlich durch den Umstand erleichtert, dass nur in Aegypten völliger Miss* wachs herrschte, während in Palästina und Phönizien sich• der Misswachs lediglich auf das Brotgetreide beschränkte,! so dass die Erzeugnisse der Obstzucht und der Viehfuttermittel nicht davon betroffen waren. Eine gewisse Stütze findet diese Hypothese nicht nur in dem Vorhan״ densein zahlreicher blühender Viehherden, die auch im zweiten Hungerjahre n^ch den Berichten der Bibel de« Brüdern Josefs in Palästina noch zu eigen waren, sondern äuch durch die Stelle Genesis1 Kap. 43, V. 11, wonach der Stammvater Jakob seine ausreisenden Söhne ah wies) Gewürze aller Art; Honig, Feigen und Mandeln — im wesentlichen also Edelobst — als Geschenk ־für den ägyp* tischen ■ Erhähriingsdiktator auf ihre Esel aufzuladen. Ein Vorbildliches Beispiel staatspolitischer Klugheit und. Voraussicht-.׳gibt in jenen schweren Zeitläuften der; damalige ‘König Aegyptens : selbst (hach den neuere!! Forschungen Ramses I.), der nach der grossen Erkennungsszene zwischen Josef und seinen Brüdern diese auffordert — trotz der traurigen Wirtschaftsverhältnisse — mit ihrem Vater, ihren Familien und vor allem, mit ihren reichen Viehherden nach Aegypten überzusiedeln. Zu Ehren des Altertums muss auch die Tatsache verzeichnet werden, dass Ramses, um diesem staatspolitischen TAkt seinem Volke gegenüber einen besonderen Nimbus 5zu verleihen, eine Staatskarosse ausschickt; die den.!greisen Vater seines um das Vaterland verdienten Ministers mit fürstlichen Ehren einholen soll. Dass es dem Ernährungsdiktator Josef trotz alt dieser Ehrungen nicht beifiel, seine Angehörigen bei der Durchführung der zur Linderung der Hungersnot arigeördneten drakonischen Massnahmen irgendwie zu begünstigen oder zu bevorzugen, ergibt sich aus Genesis, Kap. 47, V. 12, wonach Josef strenge anordnet, dass auch die Haushaltungen seines Vaters und seiner Brüder nur ״nach Massgabe der jeder Familie zugehörigen Kinderzahl“, mit anderen ■Worten: auf Grund ihrer Brotkarten mit Mehl und Brot beliefert werden dürfen. Bleibt hoch die Frage zu erörtern, wann diese Pass- Vorschriften und Ernährüngsdekrete aufgehoben würden, bezw. ihren Abbau erfuhren.5 Die Bibel enthält darüber,' keinerlei Andeutungen, wenn man nicht Exödtis, Kap. 1, V. 8, ״Und es stand ein neuer■ König über Aegypten:'auf, der 7 den Josef nicht kannte“ in dem laridläufigen Smnei deuten will; dass unter dem neüen Pharao ^(riach־’'äeü neueren Forschungsergebnissen Amösis I.) eine' VöUstän*!öige Abkehr von *der Jösefschen ־ Regierungspolitik' 'tind seinen wirtschaftlichen Mafisnähmen erfolgte; ■ ' 7r״ ' Wie Immer dem auch ”sei, nach' dem Berichte der Bibel ׳und nach den ägyptischen I nschriffea steHf jedünfitils fest, dass einige 5 Jahrhunderte: nach׳ der Uebeisied**

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