Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 11 (1925)
- Issue
- 14-15 (8.4.1925)
- Date
- 1925-04-08
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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14r. :14^15 JÜDIS&frßfJ^ES&E Seite Ö l stäjitirtg der Agency mit . starkem Pessimismus entgegensehen,, v;:.. , . .v: . .. ... , Betont sei,. dass diese Aeusscrungen keinerlei offizielten oder offiziösen Charakter tragen .und die Agudaorgane alsjsolche in keiner Weise binden. Wir hielten uns nur fii,r verpflichtet, . die Meinung einflussreicher, ver-! söhnlieh denkender agudistischer Kreise rechtzeitig, bekanntzngebef!. : ,, Demokratie und Theokratie. , (Za Isaac Breuers nettem Bache.) ‘ Versucht maitr hinter dem Gezanke der Parteien urid den Eitelkeiten der■ Persönlichkeiten ־ nach dem Wesend liehen Umschau zu halten, so wird man bald zur Erkennt-־ nis gelahgen, dass jede ins Volk dringende Bewegung und ihre Gegenbewegung einer g e s c h i c h t s b i 1 d enden Idee• ihr■ Dasein verdankt. Mag diese Idee als solche noch so verborgen bleiben, verzerrt und verbogen werden: sie 1 ist es> die hinter dem geheimnisvollen Mechanismus des Gesellschaftslebens wirkt und seinem Ablauf den Sinn gibt. ־•■'•■ Hinter dem Zionismus in, seiner reinsten, nnverwässerten Formulierung und Form glüht die historische Idee der Demokratie, der Volksherrschaft. Das zu einen» eigenen Leben, im eigenen Lande sich rüstende jüdische Volk soll der Souverän werden, der dem natio- *aten •Leben. Sinn und Richtung gibt, ihm seine Gesetze, schafft und die massgebenden gesellschaftlichen Anschauungen, insbesondere für die Jugenderziehung, bestimmt. Das Volk, vertreten durch seine örtlichen und Landesorgane, soll die letzte, allerletzte Instanz sein; hat das. Volk gesprochen, gibt es keine Appellation. Hat das •Volk durch seine berufenen und. legitimen Organe eine, Fehlentscheidung getroffen, so kann nur das Volk sie aufheben. Alles geistige und materielle Leben hat sich dem. Volksentscheid unterzuordnen. Das Gesetz Gottes gilt, nur in dem Bereiche, den das souveräne Volk ihm freiwillig einräumt. Gefällt es.der Volksmehrheit, sich vom iiberlieferten Gesetz zu emanzipieren, so hat keine Macht dieser Welt und am allerwenigsten ein Volksteil das Recht, gegen den ausgesprochenen Volkswillen ein abgesondertes. Dasein zu führen, um wenigstens in s e i n e r Umgebung dem überlieferten Gottesgesetze gehorsam zu sein. Religiöse Institutionen, wie z. B. Schcchita, Mazzothbäckereien, werden zum fiskalischen Privileg der Gesamtheit, auch dana, wenn .der Majorität ein persönliches religiöses Interesse abhanden gekommen ist; sie sind Steuerquelle ,geworden. Ueber die Verwendungsart. der Einnahmen, die so aus der Sphäre des noch religiösen Volksteiles gewoMncni werden, entscheidet wieder die Mehrheit, auch daa«, wenn sie allem Gottglauben nicht mir gleichgültig, sondern '.Jfeiitdlicli gegenü.b'ersteht. Und wenn, es der Meh^. heit beliebt, 'aus offentiiehen Steuergeiaern Institutionen‘״ iaslbesonciere׳ Schulen^. zu, errichten, deren Lehrer und Lehriahalt die Beibehaltung und Vertiefung des überliefer.- ten Glaubens und Gesetzes für unzeitgemäss, ja. sogar für schädlich halten, so muss der dem Gesetze Gottes gehör- 9slwc Volksteil auch für die Erhaltung ׳dieser Institutionen durch Steuergelder beitragen, 'obwohl die schriftliche und die mündliche Lehre selbst die indirekte Förderung des Ungehorsams gegenüber dem Gottesgesetze verbieteh* Gewissensbedenken haben zu schweigen, wenn der sonveränc Völkswille seine Anordnungen verfügt. Jede Auflehnung ist Anarchie. Es gibt nur einen gesetzlichen Weg zur Aenderung der Lage: die Erringung der Mehrheit. Ob die Andersdenkenden, die ,;Aufgeklärten“, dann dem gleichen Zwange ausgesetzt sind, ob dann von den Steuergeldern freidenkender Arbeiter Synagogen und Thoralehrstätten errichtet werden, ob die Kinder des überzeugten Gegners, jeder Religion in den staatlichen Herren-, Knaben-nnd Kinfierkleiftr .fertig nqd.nich Maas, ״, Massabteihni'g hisztrdfcn feiWsWii engUseb*n ׳Stoffeh. ferstW aasige 20- Schneider. Elrga! teste‘ AUsföhWng. Auf Vermeidung von DtSJW ... wird, geuancatens. geachtet. J. STERBT, Wien«.11, Ölookeng *■1• 25. T. 44913. ,Schulen einer religiösen Volk^mehrheit •zwangsweise zum; Glauben : und zu Andachtsiibungen gepresst ■werden — dies •alles ׳bekümmert die , Demokratie nicht. Gegen den legitim zustande , gekommenen;. Volksentscheid gibt eS keinen weltlichen Richter. Der . .,,Waad Leuroi“, die; Vertretung der . Mehrheit der Juden: Palästinas; ,hatte die. Absicht, dem Jischuw in der Gpmeindegesetzgebung eine. echt demokratische Verfassung zu geben, Sein Gesetzentwurf erhebt daher konsequenterweise den souveränen •׳Willen des• Volkes auch dann zur letzten, Instanz, ׳wenn.,über, das Budget derjenigen Institutionen bestimmt werden, soll, die im engsten Sinne als rein religiöser Art. bezeichnet werden müssen. Der rabbinische Rat kann papierene ^Dekrete erlassen, das finanzielle Bewilligungsrecht: steht bei der demokratisch zustande gekommenen Majorität,; und wenn sic. nicht will, . gibt es keinen,. Gottesdienst aus öffentlichen Mitteln. Die Reform, ja die ,Abschaffung des jüdischen, Gesetzes und der jüdischen Lebensform ist nur . mehr, eine Frage der Erreichung der hiezu erforderlichen qualifizierten Majorität. Da entgegen dem:, ,Proteste der gesetzestreuen Juden. Palästinas (i 11 k 1 u s i v e, M i s r a c h I) das passive Fraitenwahlrecht eingefiihrt, wurde, ist cs den ״Kreidenkenden“ leicht gewesen, sich eine ״Majorität“ in den offene liehen Körperschaften zu schaffen,, da ihre Frauen ja mitstimmen, während das Gottqsgesetz. von der Teilnahme jüdischer Frauen ׳im öffentlichen Leben absieht. s Jede Alleinherrschaft muss in Despotismus ausarten, auch die Alleinherrchaft׳ des Volkes, die Demokratie. Das souveräne Volk regierte:: und. es duldet vielleicht Götzen, nicht aber einen-Gott neben .sich. ' nr ' Die historische Idee, die der gesetzestreue Teil des jüdischen Volkes der Demokratie entgegenstellt, ist der überlieferte Ideenkrcis der, T h e o k r a t i c, der absoluten Gottesherrschaft. , In der״Demokratie ist das Volk der Souverän, ״der. .Träger der . .höchsten . gesellschaftlichen Macht; die T11eokrati,e ke!1pt-rnur e i n e n höchsten Willen; den. der Weltenkraft, den Rillen׳ Gottes. Die Regelung■ des Gesellschaft■; und des Ei.n&9;llebens ist nach der jüdischen Ueberlieferung in der. schriftlichen und mündlichen Lehre auf Grund göttlicher״. Offenbarung Testgeiegt.!Die ־ Auslegung dieser Lehre ruht׳ in ■den Händen der Rabbonim, die durch ein jahrelanges Forschen f-tmd ein vorbildliches;Leben• hiezu ׳befugt' sein‘׳soll(>h:’־'Es >gilt hiebei der folgen^ schwere Grundsatz, dass erschwerende Entscheidungen, die. Telephon 319 Streng ritt«eil! IWF* כשר ״! פסחBADEN פסח im HOTEL-RESTAURANT SCHEU Baden bet Wien, Annagasse 23 , unter persönlicher Leitung des Besitzers D a v i d Schey Ganze Verpflegung:‘ Frühstück: Kaffee, Mazzes Mittagmahl: Suppe, Braten, Beilage, Mehlspeise J a u 8 e: Kaffee, Mazzes // N a c h t m a h 1: Fleischspeise, Beilage ‘ p r o T a g 8 8 g 50 Komplette Portionen Anerkannt beste Küche Grösstes jiid. Etablissement Badens Sämtliche Lokalitäten gänzlich, renoviert | Schöne Zimmer von S 4.— pro Tag aufwärts! 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Mur dass eben der verborgene Despot zugleich der strenge und dennoch barmherzige Vater alles Lebens ist ' Jedes Auflehnen gegen das Gottesgesetz ist innerhalb der Theokratie mehr als soziale Anarchie, ist Todsünde. Keine Volksmehrheit kann ein Gottesgesetz, eine verbindliche Ueberlieferung oder Auslegung umstossen. Keine Minderheit kann und darf sich , dem Gesetze entziehen. Es gibt keine Gewissensfreiheit innerhalb der absoluten Herr•: schergewalt Gottes.. Es gibt keine Reform, höchstens eine* Evolution, aber auch die nur im Rahmen des seit jeher Freigegebenen und selbst da nur allmählich. ’ Auch die I heokratje kann missbraucht werden und ist missbraucht worden.. Im Buche Michas können wir von' den typischen Vergehen der weltlichen lind religiösen;Machthaber lesen: ... ׳ ראשיח בשחד •ישפטו ובחנים במחיר יורו ונביאיה. בכסוש יקסמו ואל ה"'ישענו לאמר חלא ח׳ בקרבנו. Ihre Häupter sprechen Recht um Geschenke und ihre Priester, lehren um Lohn und ihre Propheten weissagen um Geld. Und doch stützen sie sich auf ך;׳ und sprechen: ״Wei 1 nicht unter uns?״ . . . (Micha, 3, 11). Aber immer sind Propheten, allerdings cdhte, — nicht die oft beliebten falschen — Propheten aufgestande»; und haben ..das Wort Gottes denen entgegengeschleudert•,.., die seine Lehre vielleicht im Munde, nicht aber im Herze« führten. Ein Irrtum des Souveräns ist innerhalb •der Theokratie ausgeschlossen. Gott kann sich nicht irren. Ein.“ Irrtum, ja sogar ein Vergehen seiner bevorzugten Diener, der Priester und Gelehrten, ist möglich. Dje Legitimation, . gegen diesen Irrtum aufzutreten׳, erwirbt derjenige, der am meisten ״gelernt“ hat und dessen Weisheit am durch- ' dringendsten ist. Innerhalb des Gesetzes gibt.es keine.. Ketzer, sondern nur Meinungsverschiedenheiten ■ in der. :;:Auslegung, .;aus denen •: derjenige als■!der. Sieger hervor- ׳; geht, •der eine allgemeingültige Wahrheit, in geradlinigerג'׳ Abfolge aus'der. Lehre zu ' folgern versteht. ־ •■.■■•■' - III. ■ ■־־ '■ ״•: '■ Isaac Breuer hat in seinem soeben erschienene« Buche ״Das jüdische N a t i 0 n a 1 h e i in“*) ,die ’ i» Vorahgegangenen skizzierte Problemstellung mit seltewer Klarheit und Präzision herausgearbeitet. Die Form seiner ’ Kritik an den Ereignissen in Palästina hätte allerdings'a« manchen Stellen gemildert werden können', denn der Zweck des Buches ist ja offenbar, Verständnis für die F01*- derungen und Bedürfnisse des gesetzestreueh Volksteiles zu verbreiten. Das Buch beschränkt sich daher nicht auf negative Kritik, es lässt den Weg für den Zusammenschluss ׳ der Juden Palästinas zu einem Verbände im Rahmen des palästinensischen Staates durchaus offen. Breuer schreibt: *) J. Kauffmann-Verlag, Frankfurt a. M. BitWMWWWjllllllllllilMlllllllllllllllllllll'llllllllllllllllllllili'llll mm vow ihrem Vermögen zu verschaffen, ist ihnen gestattet. Du aber hast mir ׳Gutes erwiesen, ■da ־nimm deinen; Schlsselbund und fürchte dich nicht, es wird dir nichts Schlimmes widerfahren.“ Da nahm ■der Mohel den Schlüsselbund und voller Freude ging er heim. Zu Hause aber ■wurde sein ■Herz verwandelt und er wurde ein ganz!anderer Mensch. Er ,baute jetzt׳eine grosse, prächtige Synagoge, übte Mildtätigäceit, speiste di׳e Armen,;kleidete die Nadkten und zeichnete sich sonst aus bis zu seinem Tode, so dass er einen guten Namen hinterliess. Darum sagte der Midrasch: ״G-tt segne dich mit Ifcitihtum, aber er behüte dich vor den!bösen! Geistern, die im Reichtum stecken, dass nicht sie die (Herrschaft darüber ׳haben und dich hindern, ihn zu guten Werken• m verwenden.“ Josef als Ernährungsdiktator. Altägyptische Verkehrsbeschränkungen. Von Kom.-Rat Sigmund Fraenkel (München). ,Wenn die grossen Wirtschaftsorganisationen, an ihrer Spitze die Handelskammern Deutschlands, in den jüng-׳ sten Monaten energisch den Abbau aller in den Kriegs- Zeiten geborenen und aus der Kriegspsychose heraus ver- •täiidlichen, verkehrspolitischen Hemmungen und Bindungen unseres Wirtschaftslebens und insbesondere unseres Reiseverkehrs forderten und• wenn diesem stürmischen' Begehren durch die ab 1. Jänner erfolgte Aufhebung der Bestimmungen über Ausreiseerlaubnis, Unbedenklichkeitsvermerke usw. wenigstens teilweise entsprochen wurde, so gelangt ■den wenigsten von uns bei einem1 Rückblick auf die unerquickliche Periode unserer Wirtsekaft die Tatsache zum Bewusstsein, dass die Bibel | bereits interessante Andeutungen über das Vorhandensein ähnlicher, den internationalen Reisenden- und Warenverkehr regulierenden Bestimmungen enthält.! Die grosszügige Aufspeicherungs־ und Thesäurierungspolitik für Getreide aller Art, die in Aegypten während der ״sieben fetten Jahre״ der damalige Vizekönig und Ernährungsdiktator, der Hebräer Josef, in Erwärtung der kommenden Hungerperiode, betrieb, ist durch die Bibel (Genesis Kap. 41, V. 26 bis 49) jedermann geläufig. Weniger bekannt dürfte es aber selbst den Volks- Wirtschaftlern von Beruf sein, dass eben dieser Ernährungsminister Josef zur Durchführung seiner Massnahmen Anordnungen traf, auf Grund deren er ohne Zweifel als Erfinder des Passwesens anzusprechen ist. Nach Bereschith Rabba zu Genesis Kap. 42, V. 6, ordnete Josef zu Beginn der Hungerperiode durch ein besonderes Edikt an, dass jeder nach Aegypten einreisende Fremde amtliehe Belege über seine eigene Person, über den Namen' seines Vaters und Grossvaters beibringen müsse.*) Wie wichtig Josef diese Organisation des Fremdenverkehrs in der damaligen Lebensmittelnot erschien, ergibt sich! aus der Tatsache, dass er seinen ältesten Sohn Manassq zum Direktor des Passwesens bestellte und dass sich! nach dem oben erwähnten Kommentar in Manasses Bureau auf; Grund.der Auszüge der an den Grenzorten vorgezeigten Pässe eine förmliche Kartothek, aller zum Aufkauf von Korn aus dem Auslande eintreffenden Fremden automatisch aufbaute. ׳ Nach der Ueberlieferung zu. der Bibelstelle: ״Und Josef war es, der über das Wirtschaftsleben und den( gesamten Getreideverkauf frei verfügte״ soll aber Josef; zu Beginn der sieben mageren Jahre noch drei weitere volkswirtschaftlich lehrreiche Edikte erlassen haben. Edikt 1 bestimmt, dass kein Unbeschäftigter, kein Dienstbote,, bezw. Sklave, nach Aegypten einwander« dürfe. . Edikt II kontingentiert das Quantum der zur Ausfuhr in die Nachbarländer (Palästina, Mesopotamien, Phönizien usw.) zugelassenen Getreidemengen dadurch auf dasi strengste, dass jeder einreisende Aufkäufer nur seinen( eigenen Esel (andere Beförderungsmittel gab es damals natürlich nicht) als Transportmittel für die Ri'ickfrachü mitnehmen dürfe. Die Mitnahme eines weiteren Esels waf unter keinen Umständen gestattet. Edikt1III regelt den Verkehr auf den im Inland,‘, also in Aegypten selbst, gestatteten Getreidemärkten nach( der Richtung hin, dass die dem freien Verkehr überlas-1 senen kleineren Mengen stets nur dem nächstgelegenen Provinzmarkte zugeführt werden dürfen. Hierdurch sollte verhindert werden, dass habsüchtige Produzenten ihr Korn an die Grosstädte verluden, woselbst natürlich wesentlieh höhere Preise zu erzielen waren. Die Methode zu diesen drei staatlichen Verordnungen bedürfen keiner weiteren Erläuterung. Wie. Edikt I dar-' auf abzielt, einer Vermehrung der Erwerbslosen, bezw. der hungrigen Mäuler im Lande entgegenzuwirken, so sollte Edikt III einer Entblössung der Provinzmärkte vori genügenden Kornzufuhren Vorbeugen und die heimische» Produzenten auf den heimischen Absatz beschränken. Die Ausfuhr aus Aegypten sowie die Belieferung der Grossstädte behielt sich die Regierung aus ,ihren eigenen in den ״sieben fetten Jahren״ wohlgefüllten Getreidespeiehern vor. Dass im übrigen zwischen dieser weisen Beschränkung der Produzenten ‘ auf den nächstgelegenen Getreidemarkt als Absatzgebiet und der in Bayern in der Kriegszeit vielfach unterlaufenen Praxis׳ einzelner Bezirksämter oder Marktgemeinden, die Butter- oder Hierausfuhr aus ihrem Bezirk in den benachbarten völlig zu