Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 11 (1925)
- Issue
- 10 (6.3.1925)
- Date
- 1925-03-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 60 JÜDISCHE PRESSE Nr. 10 Kundmachung An die orthodoxe Judenschaft! Um es selbst den allerstrengst orthodoxen Juden אף למהדרין מן המהדרין zu ermöglichen מצות M3ZZ0th מצות in ritueller Hinsicht ohne jedes Bedenken von mir zu beziehen, habe ich mich entschlossen, den weltberühmten Gaon Oberrabbiner Chain! Jizchak Jernohem שליט״א aus Altstadt mit der ständigen Oberaufsicht השגחה meiner Mazzothbäckerei zu betrauen. Unter der Oberaufsicht des Gaons Oberrabbiner Jeruchem stehen in meiner Mazzothbäckerei noch zwei von ihm seibstaufgenomme- ' ne Rabbiner רבנים נ דו לים und ausser diesen noch sechs Maschgichim ת״ח וי״ש. Mazzoth sowohl wie Mazzoth-Griess sind bei mir in allerfeinster Qualität zu beziehen und werden auf Wunsch auch in die Provinz versendet. Orthodoxe Mazzoihböckßrei H. L Strom Wien, II., Rote Sterng. 11.\Tel. 47-7-17. ם-;---;-□. sic, von dem Druck des Hasses und der Verachtung be- ■freit, den Kampf ums tägliche Brot willig und freudig auf sich nehmen. Es ist ferner begreiflich, wenn selbst Menschen in glänzenden materiellen Verhältnissen die Flucht ergreifen vor Zuständen, die jedenfalls Menschen1 das Leben verbittern müssen. Daneben spricht selbstverstündlich in vielen Palästina-Wanderern die heisse Sehnsucht nach dem Lande der Väter, bei vielen auch der ehrliche Glaube, dass die Wendung der politischen Dinge' den Anfang der verheissenen Erlösung bedeutet. Das alles war Herrn Dr. Birnbaum bekannt. Wenn er trotzdem' seinen mahnenden Ruf ertönen lässt, so gilt dies wohl' der Wahrnehmung, dass alle diese Motive von der oder1 jener Partei bis' zur Darstellung des Unerträglichen gesteigert sind, dass man also Menschen entwurzelt, ohne' ihnen die Sicherheit einer neuen Existenz zu gewährleisten. Birnbaum ist vielleicht ferner der Anschauung, dass all diese Begeisterung und furchtbare Notlage in den Dienst einer Politik gestellt wird und so das Interesse für Menschenschicksale von dem politischen Interesse zurückgedrängt wird. Allein wir glauben, dass selbst diese Erkenntnis :wesentliche Aenderungen,nicht hervorrufen würden Das lehrt zur Genüge die Geschichte aller Perioden der falschen Messiasse, bei deren historischer Betrachtung cs immer schwer war und ist, zu unterscheiden, wie weit die Führer gezwungen wurden, Verführer zu sein. Was ab^r speziell der Orthodoxie gesagt werden muss, ist folgendes: Es mag die Besiedlung Palästinas ausserordentlich hoch gewertet werden und wir wollen hoffen, dass diese Bewertung sjch zu einer ausserordentlieh umfangreichen Tat der Hilfe ausgestaltet, und wir wollen ferner hoffen, dass auch aus den Reihen der Orthodoxie Menschen, ausgestattet mit allen Gütern und Gaben, Pionierarbeit in Palästina leisten werden. Allein, das alles darf uns nicht schwach machen gegenüber den' Aufgabe!־, im Exil. Wer im öffentlichen Leben steht, der weiss, wie ausserordentlich schwer es ist, Begeisterung und Tatkraft zu erwecken für die Lösung solcher Auf•* gaben, welche für die Orthodoxie, das heisst für uns, für die Erhaltung des Judentums, mindestens dieselbe! Auswirkung besitzen, wie die Taten für Palästina. Imj Osten hungern Tausende von jungen Menschen, die von ihren Eltern dem Studium der Thora zugeführt sind; die Regenerationsquelle des Thorawissens droht zu versiegen. Man soll nun^einmal versuchen, selbst diejenigen orthodoxeu Kreise, die Tausende von Pfunden für Palästina selbstlos opfern, zu einer' auch nur annähernd ähnlichen Unterstützung des Keren Hathora zu gewinnen! Ob nicht die Erhaltung auch nur einer einzigen Jeschivvoh vor dem Forum des religiösen Urteils gleich wert mit der Gründung einer Kolonie ist?! Diese Frage mögen sich diejenigen vorlegen, die von allen Geboten einseitig nur das Gebot von Jischuw Erez Jisroel unterstreichen. Oder weiter: In Sowjetrussland ist die religiöse Not eine furchtbare, auch die Not der religiösen Einrichtungen. Die! Aguda hat für diese in den Tiefen ihrer Seelen gepeinigten Menschen einen Hilferuf ertönen lassen. Mögen sich doch einmal die Agudisten fragen, was ihnen diese Not zu! sagen hatte und ob sie es verantworten können, dass sie dieser Not gegenüber kaltes Herz und geschlossene Hand an den Tag gelegt haben! Die psychologische Einstellung SP E Z IALTEE I1111111111111!111!11i1111!111111111 נשו של פסח iiiiiiiiiiiiiiiiiinniiiiiiiiii gjj)r>~rp£1 mm W.Wlssotzky & Co. IX. Liechtensteins«!1. 87 Telephon 17-1-75 Oegrundet im Jahre 1849 die zu dieser Verirrung führte, liegt ja klar zutage. Wir vermiiten, dass Herrn Dr. Birnbaum auch diese Erwägungen die Feder geführt haben. Wir verlangen von den Agudißten, dass sie diese Erwägungen einer ernsten Wiirdigung für wert erachten. S. Vom (Purim)Tage. Vertauschte Rollen. Als agudistisch gebrandmarkt..Die Misrachi-Konferenz für Podskarpatho-Russ hat auf Grund des Referates vom Ch. L. Menzer, der im hebräischen Schulwesen in Podskarpatho-Russ die einzige zionistische Leistung erblickt und das Vorgehen des Generalsekretärs des tschechoslowakischen Misrachi, Herrn Lebowifsch, resp. der Misrachi-Zentrale Bratislava, wie auch der ״Jiidisehen Wochenschrift“, welche auf echt agudistische Art über das Schulwesen den Stab brechen wollen, sich zu beschweren müssen glaubte, beschlossen: 1. Gegen die Quertreibereien des Herrn Lebowitsch und der Misrachi-Zentrale in Bratislava Protest zu erheben und ihr Vorgehen als agudistisch zu ״brandmarken“. 2. Die Konferenz beschliesst, den Misrachi von Podskarpatho-Russ von der Misrachi-Zentrale in Bratislava loszutrennen und ein Zusammengehen mit der Misrachi- Zentrale in Polen zu vollziehen. Die vierte M i s,r a chi-Konfcrenz in Po- 1 e n. Sejmdeputat H. FÄV'bstein, Präsident der Misrachi- Landesorganisation in Polen, weist in seinem Schlussworte die Anwürfe gegen das Zentralkomitee zurück, besonders aber den Vorwurf, dass die Aguda 5000 Dunam Boden von K. K. L. bekommen hätte und Misrachi nicht. Im Gegenteil, er freue sich mit den Erfolgen der Aguda. Falls der Gerer Rebbe hunderttausende Juden nach Erez Jisroel führe, so wolle er sich gerne als einfacher Soldat ihm zur Verfügung stellen. (Rauschender Applaus.) Was die Chinuch-Frage betreffe, so erklärt Deputat Dt. Feldmann, dass in den misrachistischen Schulen der polnischen Sprache viel Zeit gewidmet werden müsse, selbst wenn dieser Standpunkt auch von gewisser Seite als nationaler Verrat gebrandmarkt wird. Im allgemeinen steht der Misrachi vor der Frage, ob unsere Kinder in polnischer oder hebräischer Unterrichtssprache oder nach einem gemischten System in derselben Schute unterrichtet werden sollen; es sei denn, dass der Misrachi gemeinsam mit der Aguda das Schulwesen leite; der Misrachi nicht mit der Aguda zusammenwirke, so bleibt für ihn nur das System der Tarbut-Schulen. Eine gemeinsame Schulbewegung mit der Aguda wäre grundsätzlich zu wünschen. Wir bedauern ' ausserordentlich. Am 14. Februar fand in Berlin eine Sitzung des erweiterten Zentralkqmitees des deutschen Misrachi statt. Die Debatten endeten mit der Annahme folgender Resolutionen: 1. ״Wir bedauern ausserordentlich, dass auf der im Monat Dezember stattgefundenen Misrachi-Versammlung in Pressburg ein Misstrauensvotum gegen Rabbiner Fischmann angenommen und veröffentlicht worden ist; gerade jetzt, wo Rabbiner Fischmann von der Leitung der Weltzentrale des Misrachi zurückgetreten ist.“ 2. ״Die eingetretene Spaltung der bisher im Hapoel Hamisrachi zusammengeschiossenen misrachistischen Arbeitcrschaft in Palästina wird von uns auf das lebhafteste bedauert. Die dringendste Aufgabe des neuzuwählenden Nachfolgers von Rabbiner Fischmann muss es sein, eine Einigung der beiden Gruppen des Hapoel Hamisrachi herbeizuführen.“ Erez Jisroel -Ar beit Ausschlicssungsgrund beim Misrachi. Auf der Jahresversammlung de;־ misrachistischen Landes-Zentrale für Oesterreich kam es zu einer Debatte in Sachen des beantragten Aus- Schlusses Dr. Robert Weiss‘, des Leiters der Rubrik ״Wirtschaftsnachrichten aus Palästina“ bei der agudistischen ״Jüdischen Presse“. Dr. Robert Weiss hat durch die rechtzeitige Erklärung seines Austrittes seine gewesenen Gesinnungsgenossen vor der Blamage der Ausschliessung wegen seiner Arbeit für Palästina bewahrt. * Wir begriissen,.. Die ״Jüdische Rundschau“, offizielles Organ der Zionistischen Landesorganisation in Deutschland, schreibt zur jüngsten Palästina-Konferenz der Aguda: ״Wir begriissen mit grosser Freude jeden Zufluss von jüdischer Arbeit und jüdischem Kapital nach Palästina. Wir begriissen daher auch den neuen Kurs in der Aguda und wir halten es deshalb auch für durchaus wiinsehenswert, dass Zionisten der Aguda bei ihrer Palästinatätigkeit helfend zur Seite stehen.“ Wir Zionisten können d a m i t . z u f r i e d e n sein. ״Die Selbstwehr“ in Prag schreibt in einem Leitartikel, betitelt ״Palästinaarbeit der Aguda“: ״Die Konferenz in Frankfurt zeigte, dass die Aguda ernste Palästinaarbeit leistet. Sie kaufte vor einigen Monaten 4000 Dunam; sie waren sofort verkauft; die Konferenz erfuhr durch eine Depesche, dass neue 17.000 Dunam in Emek׳ angekauft wurden. Es ist auch bereits ein Kolonisationsplan für eine möglichst dichte Besiedlung des gekauften Bodens ausgearbeitet worden. Ferner vollzog sich in den letzten Wochen die Gründung einer Palästina- Heimstättengesellschaft ״Habajis“. Schliesslich lag der Konferenz noch die letzte Nummer einer Aguda-Zeitschrift füt den Aufbau Palästinas unter dem Titel ״Moriah“ vor. Die Konferenz hat gute Arbeit geleistet; wir Zionisten könner damit zufrieden sein, dass neue Kräfte für den Aufbau Palästinas herangezogen werden.“ Dr. Weizmann erklärte bei seiner Landung in Amerika den Reportern u. a., dass die Bewegung unter den Orthodoxen zum Ankäufe grösserer Strecken in Palästinr, vieles zum harmonischen Verhältnis mit der Apuda* Jisroel beitragen werde. Einernstgcmei n t e r P u r i m s c ii e r z. In einem amerikanischen Blatte war folgendes zu lesen: ״Ein Mann mag eine Warze im Genick als Kragenknopf benützen — sich hinten auf die Puffer cler Eisenbahn aufsetzen, um Geld zu sparen — seine Uhr nachts stehen lassen, un־: sic nicht abzunützen — das i ohne Punkt und das t ohne Strich lassen, um Tinte zu sparen — das Muttergrab bebauen lassen des Kornes halber und kann trotz alledem noch ein Gentlman bleiben im Vergleich zu dem, der eine Zeitung zwei, drei Monate und oft noch länger regelmässig annimmt, und wenn es zur Zahlung kommt, sie einfach mit dem Bemerken zurücksendet: ״Annahme verweigert“ oder ״Nicht bestellt“. Wirtschaftsnachrichten aus Erez Jisroel Wie kommt man nach Erez Jisroel? Die Palästina- Zentrale der Aguda s Jisroel, Frankfurt a. M., Eschenheimer Anlage 31, teilt mit: 1. Emigranten: Die palästinensische Regierung hat bis jetzt folgende Bedingungen für Emigranten erlassen: Es ist für jüdische Erez Jisroel-Einwanderer nicht nötig, sich des von der zionistischen Organisation geschaffener. Apparates zu bedienen, wenn sic dies nicht wünschen. Die einzusef lagernde Prozedur besteht in der Einreichung einer Bewerbung entweder an ein Britisches Kons u 1 a t oder direkt, an den Einwanderungskommiss ä r (Controller o i P e r m i t s) in J e r u s a 1 e m, und zwar an letzteren — für den Fall endgültiger Anstellung - durch Vermittlung des Arbeitgebers in Palästina. Der Arbeitgeber in Palästina sollte sein Gesuch durch den nächsten Distriktsbeamten einreichen unter Angäbe der Einzelheiten über die Persönlichkeit, deren Dienste gewünscht werden, über die Art seiner Beschäftigung und über die Höhe seines Lohnes für die Periode von mindestens einem Jahre. Wenn ein endgültiger Arbeitgeber noch nicht gefunden ist, so sollte Name, Alter, Adresse und Beruf dem Controller of Permits in Jerusalem mitgeteilt werden, der die Einwanderung herbeiführen wird, wenn und sobald in dem Berufe, dem der Bewerber angehört, weitere Arbeitskräfte gebraucht werden. Einwanderer, die nicht beabsichtigen, eine Anstellung in Palästina zu suchen, fallen im allgemeinen unter zwei Klassen: a) Personen mit eigenem Vermögen, b) nahe Verwandte von Personen, die bereits in Palästina angesiedelt sind. Mit Bezug auf die Gruppe a) wird bemerkt: Wenn jemand dem britischen Konsulat oder dem britischen Passbureau oder dem Controller of Permits in Jerusalem nach-; weist, dass er im Besitz eines eigenen Kapitals (einschliesslich des Wertes von• Waren oder Maschinen) von mindestens 500 Pfund ist oder eines gesicherten Einkommens von 6 0 P f u n d im Jahr, so soll er ohne Schwierigkeit Visum erhalten. Gruppe b) ist beschränkt auf Eltern, Grosseltern, Schwiegereltern, Ehefrauen, Verlobte, unverheiratete oder verwitwete Töchter und Schwestern, sowie Söhne und Brüder unter 18 Jahren. Ist das Familienoberhaupt bereits in Palästina, so soll das Gesuch von diesem an den näclisten Distriktsbeamten gerichtet werden. Ausser den oben genannten können solche mittellosen Einwanderer die Erlaubnis zur Einwanderung seitens der palästinensischen Behörden bekommen, für welche eine bestimmte Arbeitsgelegenheit in Erez Jisroel durch eine Organisation nachgewiesen wird. Die Palästinazentrale wird die einzelnen Zentralstellen der verschiedenen Länder in Kenntnis setzen, sobald sie in der Lage ist, solchen mittellosen Einwanderern Arbeit zu verschaffen. 2. Touristen: Für solche Reisende, welche lediglich als Touristen Erez Jisroel besuchen wollen, ist lediglich der Nachweis erforderlich, dass der Betreffende im Besitz eines Kapitals von 50 englischen Pfund ist, um auf eigene Kosten die Touristenreise nach Palästina unternehmen zu können. Wie erlangt man das Visum? Der Einwanderer benötigt zunächst einen gültigen Pass seines Heimatlandes; ein persönlicher Ausweis ist hiefür nicht genügend. Der Heimatspass ist von dem Antragsteller dem zuständigen englischen Konsulat seiner Heimat zur Eintragung des Visums vorz uz eigen. Das englische Konsulat muss für Emigranten eine Prüfung vornehmen, ob die obigen Bedingungen erfüllt sind, d. h. ob entweder der Antragsteller im Besitze eines Vermögens von Pfund Sterling 500 oder im sicheren Besitze eines Einkommens von Pfund Sterling 60 pro Jahr ist, oder ob derselbe entweder durch Privatpersonen in Palästina oder durch eine Organisation Arbeitsgelegenheit in Erez Jisroel erhält. — Für Touristen muss das englische Konsulat das Touristenvisum erteilen, sobald der Nachweis eines Vermögens von Pfund Sterling 50 erbracht ist. Reisewege nach Palästina: Fürdie Reise nach Palästina kommen im allgemeinen zwei Wege in Betracht: l. Ucber Triest. Der Reiseweg führt nach Triest von Wien aus in etwa 15 Stunden, von München aus in etwa dergleichen Zeit. Die Dampfer fahren Freitag mittags um 1 Uhr ab Triest und kommen in Alexandrien Montag mittags an. Von hier aus kann man entweder auf dem Wasserwege nach Jaffa oder per Eisenbahn von Alexandrien nach Jeriisalem in einer Nacht fahren. Zwischendeckspassagiere dürfen in Alexandrien das Schiff nicht verlassen, sondern müssen nach kurzer Quarantänezeit auf dem Wasserwege nach Jaffa Weiterreisen, vorausgesetzt, dass sie nicht im Besitz eines ägyptischen Durchreisevisums sind. Die Reisenden benötigen bei Benützung dieser Strecke über Wien das österreichische und das italienische Durchreisevisum. Für solche Reisende, welche in Wien durch Vermittlung der Palästina-Zentralen der Agudas Jisroel in Frankfurt a. M., Warschau, Wien, die Fahrkarte lösen, bedarf es keines italienischen Durchreisevisums, da der Fahrschein für die Schiffsreise als Ausweis genügt. Bei Benützung der Strecke über München benötigt der Reisende das österreichische Visum und das italienische; das letztere erübrigt sich bei Lösung der Schiffskarten durch die Palästina-Zentralen in Frankfurt, Warschau, Wien.