Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1925-02-27 · 9 (27.2.1925) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
9 (27.2.1925)
Date
1925-02-27
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2629891-2630099-2630108--1728-2633516
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Nr. 9 Seite 52 rechtlichen Bestimmungen der. Lahre nicht allzu streng nahmen. Auch da dürfte, wenn die Organisation; der gesetzestreuen:: Ere׳z-Jisröd-Anbeiten: nicht über- : eilt, sondern verantwortungsbewusst und.!überlegt i vorgenommen wird, eine Aenderung der Mentalität .j vorbereitet •werden können. Denn wenn: man den; Wiederaufbair. Erez'' Jisroels .!um der, Lehre ׳willen auf ן sich nimmt, wird mau ,die sozialrechtHchen ׳Öestim-: nuingen! der Tradition nicht ignorieren und• nicht j umgehen׳ können•• ,Hoffentlich wird 111• diesem Sinne; die •positive Palästinapolitik der •Agudas Jisroel von; den Fehlern einer anderen1 Organisation gesetzesi treuer -Tilden!bewahrt bleiben. ׳Denn es gibt nur ein e Möglichkeit, äuf Andersdenkende, einzuiwirken:; dirrdi die nackter ungeschminkte Ehrlichkeit eines; vorbildlich geführten Lebens. An dem Tage, an •dem, die Andersdenkenden in lErez Jisroel verspüren, ,was die!jüdische Lehre ,durch ihre Träger an ideellen •und materiellen Werten zu schaffen vermag, und zur selben Stunde, in der die sozialrechtlichen •Postulate der Lehre erfüllt sind, werden Tausende auch zu ihren gottesrechtliohen Satzungen heimkehren. :Nicht Lärm, nicht!Proteste, sondern die •stille Tat eines vorbildlichen Lebens schafft das Dauernde für die Welt. Robert Weiss. Bitte bremsen! Von Dr. Nathan Birnbaum in Hambarg. Ohne mich in eine Erörterung der Frage einzulassen, ob die Palästinapolitik der ״Agudas Jisroel״ richtig( ist — ich für meinen Teil lehne sie ja durchaus ab ־— will ich hier nur auf eine Erscheinung der letzten Wochen hin,־ weisen, die geeignet genüg ist, die ernstesten Besorgnisse zu erwecken. Es herrscht ein wahrer Palästinataumel; namentlich in Polen, wo die Lage der Juden nach allen Richtungen hin eine sehr schlechte geworden ist. Hunlderttausende suchen verzweifelt nach eihem Auswege, und da muss eben Erez Jisroel herhalten. Ohne dass man1 Sich ernstlich fragt: Kann es auch nur ungefähr in den» Ausmasse, als es notwendig wäre, leisten, und sind wir die Geeigneten? — sinnt lind drängt alles hin. Es wird hüben verkauft und drüben gekauft, meist ohne Sinn und Plan und Berechnung. Ideologen sehen die Erlösung* Durchschnittsmenschen die Parnosse und Spekulanten die Profite, sofern sie sie nicht gleich bei allerlei Trans!־ aktionen einstecken, winken. Und niemand ist da, der . es versuchen würde, den reis&enden Fluten, die mit einer furchtbaren ־ Katastrophe enden müssen, einen Damm entgegenzusetien.•,■‘י: י: ":■"״י /;ז״.;.:•י;•:־׳:׳ * Doch nein, um gerecht zu sein: Die Zionisten, die ja: die Geister riefen, sind stutzig geworden und rufen —1 übrigens nicht zum erstenmal in den letzten Jahrzehnten — ganz ernste Warnungen in die Welt hinaus: Die turbulente Auswanderung, auf Leichtgläubigkeit und Spe־i kulatkm beruhend und von den Bodenverkäufem gründlieh ausgenützt, bedrohe das Kolonisationswerk selbst in seinen Fundamenten. Und sie verlangen von ihrer Or;- ganisation den Mut, gegebenenfalls auf Popularität zu verzichten. ׳ Ich glaube noch immer vielen aus dem Herzen zu. sprechen, wenn ich. sage, dass sich die ״Agudas Jisroel״ diesen Mut erst recht leisten müsste. Vielleicht wendet! man mir ein, die Zionisten warnten nur, weil die rege Palästinatätigkeit von Nichtzionisten, namentlich der ״Agudas Jisroel“, sie erschrecke. Dana ist meine Antwort darauf: Selbst wenn solche Furcht vor der Konkurrenz bei den Zionisten mitspräche — Von mehr als mitsprechen kann keine Rede sein — so würde י sich eine dem taugVnblicklichen Palästinarummel nicht wehrende ״Agudas, Jisroel” doch mit der lächerlichen Schuld belasten, dass1 sie in einen Wettbewerb um eine offensichtliche Pleite emgetreten ist. Denn die Bedrohlichkeit der gegenwärtigen .Vorgänge in Palästina bleibt eine Tatsache, ob nun die Zionisten wirklich an sie glauben oder nur so tun, als bb sic an sic glaubten. Es bleibt Tatsache, was ein für die ״Agudas Jisroel״ überaus tätiger, angesehener und für die Palästinaarbeit sehr interessierter Mann in einem Briefe aus Polen an mich in die Worte fasst: ״Was soll man :zu dem Erez Jisroel-Rummel sagen? Da droht ein grosses Unglück.״ Und darum ist es Pflicht der ״Agudas Jisroel1״, respektive ihrer Palästina-Zentralen, kein Oel ins Feuer giessen zu lassen, mit Umsicht und Vorsicht vorzu־‘ .gehen, mit einem Worte zu bremsen. Im Interesse Erez /Jisroels selbst. Blinder Eifer schadet bekanntlich nur. Was aber mit den Juden geschehen soll, die es in den bisherigen Wohnorten nicht mehr aushalten können? Ja, die Frage ist doch nicht von heute:;Als .noch in der jüdischen Oeffenflichkeit nur ״Notabeln“ reden durften, haben sie sie stolz weggelächelt. Als dann die Zionisten/ •4 aufkamen, haben sie sie .stolz wegeskamotiert. Und als! sich schliesslich •die Ueberlieferungstreuen besännen, dass sie doch eigentlich auch auf der Welt wären, haben sie — na, Gedankenstrich. Darüber sind kostbare Jahrzehnte dahingegangen, und das Unheil ist immer grösser gewor- ’ den. In jedem Falle wird die Frage nicht dadurch gelöst, dass man aus dem Schrecken ohne Ende ein Ende mit Schrecken macht. Herrengarderoben nach Mass Weldler & Fürst, Wien, II, Hollandstrasse 16 Lager feinster orig. engl. Stoffe. Anfertigung aud! in 24 Stunden. Kundmachung An die orthodoxe Jadenschaft! Um es selbst den alierstrengsf orthodoxen lien אן5 ל0הרוץן מן המל״חץן zu ermöglichet מצות Mazzoth מצות in ritueller Hinsicht ohrie jedes Bedenken von mir zu beziehen, habe ich mich entschlossen, den weltberühmten Gaon Oberrabbiner Chaim Jizchak Jeruclmn שליט״א aus Altstadt mit der ständigen Oberaufsicht השגחה meiner Xdazssothbäckerei zu betrauen. Unter der Oberaufsicht des Gaons Oberrabbiner Jeruchem stehen in meiner Mazzoth^ bäckerei noch zwei von ihm selbstaufgenommene Rabbiner רבנים גדולים und ausser diesen noch sechs Maschgichim ת״ח וי״ש. Mazzoth sowohl wie Mazzoth-Griess sind, bei mir in allerfeinster Qualität zu beziehen und werden auf Wunsch auch in die Provinz ver7 sendet. 1י י Orthodoxe HazzotMtöcM H. L. Strum Wien, XI., Bote Stern?. 11. TeL 47-7-17. Brief aus Siebenbürgen. Am Ende des vorigen Monats fanden in Bistrita die Konferenzen der örth. jüd. Landesrepräseritanz, wie auch/ der Zentral- und Wirtschaftskommission unter; Vorsitz des Präses der Zentralkanzlei, Oberrabbiner Uilmann: statt. Es gelangten schwerwiegende konfessionelle wie auch wirtschaftliche Fragen,zpr Beratung und es wurden auch in diesen Sitzungen so ׳manche wertvolle Beschlüsse ‘ erbrächt, die für die Entwicklung der orthodoxen Organisation von grosser Bedeutung; sein dürften. Als ein erfreuliches Moment ist der erfolgte Ä11- Schluss der Lariäesrepfäsentahz an den ״Kereri ’ Hathpra Haolami” zu bezeichnen. Es..ist der erste Fall, wo die offizielle Orthodoxie Siebenbürgens, ihren isolierten Standpunkt aufgeben, die Notwendigkeit des Zusammenarbeit tens mit den orthodoxen Weltverbänden und des An.- Schlusses an die Bewegungen■ der ausländischen ortho-i doxen Judenheit einsah. Dü: Wichtigkeit der Keren, Ha-i!!thorä-Aktion '•■slcbUg^te^B^iiiÜerS’Mie'.';Oberrabbiner aus: Satmar und Lapos, die bekanntlich zu den hervorragend- 1 sten und massgeberidsten ׳,Rabbonim des Landes gezählt werden. Schon dadurch, dass die . einzuleitende Keren , Hathora-Aktion dem bisherigenWahderyersammlungssystem! der Bachurim ein Ende schaffen soll, ist von selber sowohl dje Verbesserung; der.,;finanziellen, wie auch der moralischen Lage der Siebenbürger Jeschhvos zu erwarten. Es ist wahrlich die höchste Zeit, dass sich unsere Rabbonim mit der Regelung der Jeschiwo-Frage ernst befassen, da sich die Siebenbürger Jeschivvos, deren Schülerzahl die der nachbarländischen Jeschiwos übertrifft, leider in einer solch notdürftigen Lage befinden* dass selbe nur ein' einheifücHes, systematisches Hilfswerk vor dem Verfall zu retten vermag1. . ( Dem Beschlüsse der Ländesrepräsentanz gemäss soll . sich die Keren Hathora-Aktion vorderhand allein auf die materielle Unterstützung der Thora-Anstalten beschränken. Hoffentlich wird aber sejtjbie auch 'für die allgemeinem Erziehung der orthodoxen Jugend günstige Folgen haben; Infolge der schweren wirtschaftlichen Lage und der Aussichtslosigkeit in betreff (jer existenziellen Möglichkeiten ist nämlich die gesetzestreue Jugend gezwungen, dem Thora-Studium zü entsagen und die Begeisterung für Thora-Lernen nimmt allmählich ab. Dieser traurigen, bedenklichen Lage sind sich bereits selbst die chassidischen Kreise bewusst und allseife wird von der Notwendigkeit einer mjt 'Thora-Unterricht1 verbundenen־ praktischen Er- Ziehung gesprochen.. Neu eröffnet! Neu eröffnet!» Siegmund Steuers כשר Selchwaren• Delikatessengeschäft und Wien, 1. Bezirk, Adlergasse 8 Die Selchwaren werden aus den Fabriken bezögen, die unter Aufsicht der Adas Jisroel (Schlff-Schul) stehen. Wo erhält man den wirklicü naturgetreuen SCHEITEL? Dem bekannten Spezialisten künstlicher Haararbeiten für orthodoxe Frauen, F r a n z a 11 a, ist es nach Jahrzehntelangen Bemühungen endlich gelungen Scheitel herzustellen, die dem eigenen Haare mit verblüffendster Täuschung nachgeahmt sind. Nach einem Besuche in dem Atelier des Herrn Balla wird sich jede orth. Braut! eichten und freudigen Herzens entschlossen, das eigeae Haar abschneiden zu lassen ,und einen Scheitel zu tragen. Die Damen werden zum Besuche des nachstehenden Ateliers höflichst eingeladen, woselbst Modelle kostenlos ausprobiert werden, Franz Balla, Wien, IV., Gusshausstrasse 26 Telephon. &8-9-12 IhA Anbetracht:’der im Rahnten. der Siebfettbftrger örthödöxfcn ־ Judenheit von Tag zu Tag auftaimltendcn verschiedenen* wirtschaftlichen Fragen erweist sich, eine intensivere; Tätigkeit der im ,vorigen Jahre gewählten WirfsdÄaffe״ und Finanzkommission als dringend 'noiwen־*‘ dig. •D'entZMfölge wurde mit Herrn Jakob‘• S c h w artz'" aüs Kfaüsenburg an der Spitze ein 'geschäftsführender Aiisschüss' gebildet, dem die Aufgabe anheimfälllj. die aktuellen wirtschaftlichen Angelegenheiten zu erledigen unddie sozialen Interessen der orthodoxen Judenheit bei der Regierung Zü vertreten. Der geschäftsführende Ausschuss für Wirtschaftsweseu. wird auch Sorge zu tragen:, haben, dass die orthodoxe Judenheit Siebenbürgens in,. Bükarest eine Vertretung habe, die besonders in Einzelfällen, wo es rascher Hilfe bedarf, kompetenten׳ Ortes einschreite. Ferner wurde auch eine weitgehende Aktion für Waisenfiirsorge und Unterstützung der in finanzieller Notlage sich befindenden jüdischen,. Kleinindustriellen und Kaufleute in Plan .genommen. Von besonderer Wichtigkeit wäre es aber, dass die offizielle Leitung der orthodoxen. Judenheit Siebenbürgens auch in bezug auf die Erez Jisrocl-Frage ihren bisherigen passiven Standpunkt aufgebc. Nehmen bereits die. weltberühmten geistigen Führer des Auslandes an der Efez-Jisroel-Arbeit aktiv teil, so lassen die Vertreter der. Siebenbiirger Orthodoxie die in Erez Jisroel sich abspielenden historischen Ereignisse noch immer stillschweigend ans" sich vorüberziehen. In Ermangelung eines entsprechenden orthodoxen Forums für Palästinaangelegenheitem wird die Zahl der sich der zionistischen Partei anschliessenden gesetzestreuen Juden täglich grösser. Es tut wahrlich not, dass man von orthodoxer Seite dem Aufbauwillcn in den breiten Schichten des gesetzestreuen jüdischen Volkes und! der glühenden Sehnsucht desselben nach dem. Heiligen Lande gerecht werde. Im übrigen leistete die Zentralkanzlei — wie aus., deren in der Konferenz der Landesrepräsentanz verlese״- neu Tätigkeitsbericht ersichtlich — auch im vorigen Jahre: Vörzügliches. Sie hatte vielen gegen die Orthodoxie gerichr-' teten inneren und äusseren Angriffen zu steuern. In bezug auf die den jüdischen Kindern auferlegte Verpfjlichtiing, in den Staatsschulen an den Sabbattagen die schriftlichen Arbeiten zu verrichten, wurde letztens der Zentralkanzfei nach wiederholten Interventionen, die Zusage gemacht, die Sache, besonders in den Elementarschulen, zu; ■jegeln. Den Kernpunkt der Tätigkeit ׳,der Zentralkanzlei bildete die Frage der Talmud Thora-SJchulen, die in Hirer »Wirksamkeit letztens von Behörden• gestört wükden. Die in dieser Angelegenheit auf Ansuchen der Zentralkänzlei letzthin ergangene Verordnung des Unterrichtsministeriüms enthält bereits annehmbare Bedingungen. Die Siebenbürger Orthodoxe Zeutralkanzlei gewann1 inO'grösserr' und 'ganzen äeit 'ihrem' Bestände Sowohl in! jüdischen . als auch in den Regienuigskreisen an: Achtling und Anerkennung. Damit aber die hierländische Grthoäoxic eine weitere Entwicklungshöhe erreiche, ist es vonnöten, dass au^ch die praktischen Bedürfnisse der gesetzestreueu jüdischen Volksschichten im Geiste der Re- Iigiou befriedigt werden, was nunmehr die Aufgabe des! neugewählten Ausschusses für wirtschaftliche Angelegenbeiten sei« wird. Moria. ® NACHEICHTEH. Moses unser Lehrer. משה ובינו Wer kennt den grossen Lehrer nicht, Der! Vater der Propheten? Hell glänzet seiner Thora Licht, ln deren Sprach׳ wir beten. Der ״Diener Gottes” schrieb das .Wort, Das uns der Herr gegeben, Wir trugen's mit von' Ort zu Ort, Es gibt uns ew׳ges Leben. Prof. Moritz A n ts c h e r 1• Der 7. Adar. Der Todestag unseres grossen Lehrers Moses gilt auch dem pietätvollen Gedenken jener in* Laufe des Jahres dahingeschiedenen treuen Jünger Mosche Rabenus, die ־ seine Thora hochgehalten, entwickelt, gelehrt und ins Leben umgesetzt haben. Im vergangenen Jahre hat der Tod reiche Ernte im Gefilde der Thora gehalten. Es gingen von uns: Grossrabbiner Hersch Meilech Schapiro (Rzeszow), der Blozewer Rabbi, Rabb'. David Titkin (Jerusalem), Rabb. Schimon Leb Friedinann (Olublo), Rabb. Jissacher Berisch Eichenstem (Munkac), Grossrabbiner Ch. Schapira (Jerusalem), Rabb. Elijahu Kaplan (Berlin), der Koznycer' Rabbi Mosche Mordche Epstein, Rabbi Chaim Lipschiitz (Wetke, Gouvernement Hornel), Rabbi Chaim Meschulem ,R&ufmami (Pultuste), Rabbi Chaim Ruttenberg (Radziwill), Rabb. Dr. Natan Kahn (Darmstadt), Rabb. Chaim Milles (Chicago), Rabb. Mosche Glasner (Jerusalem), Rabb. Gerschon Lesser (Cincinnati), Rabb. Jakob Masc (Moskau), Oberrabbiner David . Pipano (Sofia), Grossrabbiner Jizcholc Friedmann (Sadagora), Rabb, Samule Avigdor (Plungian), Rabb. Schmuf Reinitz (Miskolc), Rabb. Simche Ginsberg (Storzyn), Rabb. Jizchok Jeruchem Diskin (Jerusalem). Rabbi J. J. Diskin. Im hohen Greisenaller ist Rabbi Jizchok Jeruchem Diskin, eine der markantesten Persönlichkeiten Jerusalems, Montas, den 29. Schwat verschieden. Rabbi J. J. Diskin war der Sohn des berühmten Brisker Raw Jeliosehua Leib Diskin und Enkel des berühmten Grodnoer Gaon Rabbi Benjamin Diskin. Rabbi Jehoschua Leib Diskin hat sein Brisker Rabbinat auf-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.