Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 11 (1925)
- Issue
- 8 (20.2.1925)
- Date
- 1925-02-20
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 8 JÜtHSSKEFftBSSE, Seite 45 auf einzelne ihrer religiösen Mitglieder eine abstossende Wirkung ausüben, sondern auch an dem Verband jener Zioüisfen, die vornehmlich auf religiöser 'Orundlage steheb. Dann wird die Zeit gekommen sein, wo ohne Doppelgesicht alle jene sich im Keren Hathora finden können, die an der Wiedererrichtung des jüdischen Volkes und 90 de9 jüdischen Landes auf Grundlage der Thora ihre be9ten Kräfte setzen wollen. Chronik der Woche« Sir Affred Mond wird nicht Oberkommissär von‘ Palästina. Der jetzt in Palästina weilende Sir Alfred Mond, Mitglied des englischen Unterhauses und früherer Innenminister iifi Lloyd George-Kabinett, beauftragte die Palästinensische Telegraphenagentur, die Gerüchte, dass er ah! Nachfolger Sir Herbert Samuels, der im Juli dieses Jahres von seinem Posten als Oberkommissär von Palästina scheidet, ausersehen sei, zu dementieren. Die polnische Staatsbürgerschaft verloren* die palästmensische nicht erhalten. Auf Grund der Verlautbarung der polnischen Regierung, dass jüdische Staatsangehörige Polens, auch die im militärpflichtigen Alter stehenden, aus den Pflichten der polnischen Staatszugehörigkeit entlassen werden, wenn sie die palastyien* sische Staatszugehörigkeit erlangen, haben mehrere junge Leute, die als Chaluzim nach Palästina reisen wollen, solche Entlassungsgesuche durch die Polizeibehörden eingereicht. In falscher Interpretation dieser Verfügung haben die Starostas den Chaluzim den Verlust der polnischen Staatsbürgerschaft bescheinigt, bevor sie noch die palästinensische erlangt haben. Nunmehr weigert sich der englische Generalkonsul, die -Staatsbürgerschaftsgesuche dieser jungen Leute zu befördern unter der Angäbe, dass sie nun staatenlos sind und seine Vorschriften lauten: Nur polnischen Staatsangehörigen zur Erlangung der palästinensischen Staatsbürgerschaft zu verhelfen. Das polnische Aussenministerium hat deswegen beim englisehen Generalkonsul interveniert, die Frage ist in Schwebe. Die Chaluzim werden gewarnt, keine Entlassungsgesuche zu nehmen, bevor sie nicht im Besitze der palästinensischen Staatsbürgerschaft sind. Plan einer arabischen Demonstration am Tage der Ankunft Lord Balfours. Die palästinensisch-arabische Exekutive bereitet für den Tag der Ankunft Lord Balfours in Palästina die Veranstaltung einer grossartigen Kundgebung des arabischen Elements gegen die Balfour-Deklaration vor. Die Filiale der Slobödkaer Jeschiwah in Hebron. Der Leiter der vor kurzem!in Hebron (Palästina) gegründeten Filiale der Slobodkaer Jeschiwah ist zu einem kurzen., Aufenthalt nach : Kowno,. zurückgekehri. Er be-: richtete über die günstigen Fortschritte der jeschiwah in Hebron. Der Leiter der Jeschiwah zu Slöbodka Rabbiner Fipstein wird zu Purim die jeschiwah in Hebron besuchen.: Weitere Streiks in Palästina. pj^.^^eh^meid'-Öel^ Fabrik in Haifa ist infolge eines Angestelltenstre&s, stiü׳־ gelegt worden. Die am 13. Februar gepflogenen Einigungs- Verhandlungen zwischen der Firma Und der Arbeiterschaft sind resuftätlös abgebrochen worden. 1 Die Gründe für den Rücktritt Dr. Luries. Der, Dp.- rektor des ErzieRurigsweseris der palästinensischen Zionisfi.׳־ ^chen Exekutive Dr. Josef Lurie und seine beiden Assistenten Assaryau ühd LifscHitz, die vor kurzem ihren Rücktritt änzeigfen, sich aber bereit erklärten, auf ihren Posten bis zum‘Ende des Unterrichts jahres _ zu bleiben, teil-׳• ten am 13. Februar mit, dass sie nun endgültig zurücktreteif und ihre Posten sofort verlassen wollen. Den Grund zu diesem Entschluss gab ein Zirkularschreiben der . hebiäischeri Lfeherervfereiniguhg Palästinas über die Lage in den Schulen. Herr Dr. Lüfie und seine Mitarbeiter er-׳ blickten in diesem Schreiben eine schwere Kränkung ihrer Person. Der Chirurg Dr. Biskind in Jerusalem, gestorben. Der hervorragende Chirurg Dr. I j' Biskind, der seinerzeit als Mitglied des' amerikanischen Personals der medizinischen Organisation Hadassah nach. Palästina, gekommen, war, und bis März 1021. Chirurg des RothschlldrKrankenhäuseg war, ist am 13. Febril in Jerusalem, ges'orben, Palästina-Ausstellung, in Amsterdam, Im ״Bureau für Handelsauskünfte“ wurde, eine Ausstellung der Bau? Kooperative ״Solei Boneh“ eröffnet, in welcher ein.grosf ser Teil der. Palä^tinajAusstellung ,zu, Wembley. unterge-, bracht, ist. , .! Wiedefzuiassung des, Touristeuve.rkehrS zwischen Pojlen und Palästina,, Die Touristen,vausr.Poleu, die, zur; Pässäh-Sajsoji vom 20., März bis, 20. April,, nach; Palä-•, stina kommen j woll^, werden, Visaserhaben. ,.Bedingung ist, dasp sie in organisierten geschlossenen Gruppen reisen1, und dass die Verantwörtu.ng. übernpnith?!1 Teilnehmer das Land wieder verlassen., werden; , Sollte, der. diesjährige Tourjstenverkehr zwis9hßh . P°*eh:■ und Pä(astinäsicH^Vkläglos' abwiekelu, so . wird im;künftigenjaHr der Touristenverkehr. keiue,rjei ,Beschränkungen ..unterr wo rieh, sein, 1 Erschwerungen der Staatsbürgerschaft in Daiizig. ln der, Sitzung ' des Danziger, Parlaments., vom 11. Februar, wurde das; Öesetzprojekt wege^ Einschränkung der;.Mögv lid||^jt, des .Erw^rhes,;derv, Staatsbürgerschaht;dufeh Aus-; läridej•״ mit,t.e.iner. Mehrheit von ,,drei. Stimmen,,in zweiter, Lesung, angenqrnnisn.,. Dieses, Gesetz versperrt ,einemgros־ sen Teil. der , eingfiwand^tten.. Ostjuden.t die . Möglichkeit, Etwge^.des^jEreistaalss,. ^!» .. neue .jnv^fterung$jirper§ch$ft in• Ä«L die ,Initiative des ,Herrn. Jacob .de ,Haas,, des Sekre* fäirs des Palestine Levelopinent Council, in Ne\v York 0 Gebe hoff (bekannt aas ich m e i׳n e n strerff •jfJÜi SlfönÄlrenversohlelss und die Aaskooherei ab 15. d. M. ddtcfl il^e i Ächöne Speisesäle vergrfissert habe und betfftlhtaeiä werde,:meine p. t, Gäste^ auch weiterhin in jeder Bihlicht zuftfiedenzulftellefi. Üfn zlfihfeichen Zu־pr,,ch M״e־ Wien, XV., Mariahllfersföflfl f§9 (Eingang Talgasse 11) 3 Minuten vem Wettbahnhofe. . (BrandeiS-Gftippe) wurdfe am 3. Februar fh Jerusalem eine Körperschaft gegründet, die sieh die FirfäHziefting von Uritefriehmtingfen in Pälästifiä zum Ziel gUtiii hat. Die Körperschaft Wird ein öfüfttfkäpital von 200.000 Pfund besitzen, vo'h welchem die Hälfte in Palästina selbst aufgebracht werden soll. Der Wirtschaftliche Zusammenbruch des jüdischen Elements in Polen. Die besonders unter dem jüdischen' Mittelstand Polens sich bemerkbar machende WirtscHäftskrise nimmt immer erschreckendere Formen an. Die Selbstmordwelle ist noch immer nicht abgeflaut. Keine Einigung Zwischen Hebraisten und Jiddischsten in Polen. Auf Initiative der hebräischen Kulturorganisation ״Tarbuth“ und des jüdischen Nationalrats zusammengetretene Konferenz sämtlicher ßildlirtgsorganisationert, einschliesslich der extrem jiddischen Organisationen, die die Aufgabe hatte, eine einheitliche Aussenfront des hebräischen und jiddischen Schulwesens zu bilden, verlief resultatlos. Konferenz der jüdischen Landarbeiter des Don-Gebietes. Mitte Februar d. J. wird eine Konferenz von Delegierten der jüdischen Landarbeiter des Don-Gebietes stattfinden. Die Konferenz wird über die gemeinsamen Interessen der jüdischen Landbevölkerung im Südosten der Ukraine, besonders im Zusammenhang mit dem zii erwartenden Wachstum der jüdischen Bauernbevölkerung gemäss dem Kolonisationsplan der Regierung beraten. Eine! ähnliche Konferenz wurde im Jänner dieses Jahres durch Vertreter der jüdischen Bauern in der weissrussischen Republik abgehalten. Die Delegierten vertraten 20.000 jiidisehe Bauern in Weissrussland. Vor einer neuerlichen Fremdenaustreibung in Bessarabien. Die der Regierung nahestehende Zeitung ״Cuvantul“ teilt mit: Das Innenministerium ist in Kenntnis gesetzt worden, dass in Bessarabien gegenwärtig unge- .{ähr 100.000 Ausländer sich ohne Wohnrecht aufhalteh. Die Regierung wird deshalb in kurzer Zeit eine Volks- Zahlung in Bessarabien veranstalten, um. die Feststeilung aller dieser Fremden und deren Ausweisung zu er* möglichen. Annullierung des Strafverfahrens gegen die litauischeu. Rabbiner. Das kownoer Kriegsgericht, welchem das׳ Strafverfahren gegen, die Mitglieder des Kownoer Rabbinats in der Angelegenheit der von diesen veranstalteten1 Protestaktioi gegen das Zwangssonntagsruhegesetz über-׳ antworte1 ist, hat das־ Untersuchungsverfahren gegen die Rabbiner wegen Fehlens eines Delikts eingestellt. Der Rabbiner von Libau gestorben. Am Montag,׳ den 2. Februar starb zu Libau der dortige Stacltrabbineä Rabbi J.osua Mordechai Klatzkin. Rabbi Klatzkin, der viele Jahre: lang Rabbiner der Stadt .Rassein in flauen war und erst vor kurzer Zeit Oberräbbiner von Libau geworden ist, galt als einer der grössten rabbiniJ sehen Gelehrten des Ostens. Rabbi Klatzkin stand längere Zeit an der Spitze des Rabbinerverbandes in Litauen. Er hat. eit. Alter von über 60 Jahren erreicht! Eine Quote für die Einwanderung nach Mexikor Angesichts der verstärkten Emigration russischer und polnischer Staatsangehöriger nach Mexiko verfügte der mexikanische Konsul in Danzig die Einführung von Monatsquoten bei der Ausgabe von Visen. Es werden Jeden Monat!im ganzen!15 EänrelisefvJs'en für iBrrrägranten, die ein polizeiliches, Mdralitätszeugnis beizübringett * in der Läge ,•sinft,.•; äusgegebeni; Frau Felix Warbürg für die Hadassah. Die Gattin Felix Wärbürgs in New York hat der Hadassah, die das Gesundheitswerk in Palästina leitet} 2000 Dbllar überwiesen und die Mitteilung beigefügt, sie beabsichtige,; der Hadassah alljährlich einen gleich, .grossen Betrag zukommen zu lassen. כשר ist dasviittuttrttffffittta כשר Wlfltn, Ifl«, Praferstrasse 49 I V ö r.z ü g,U c h,e s t r e p g r 11 u e 11 e | Kü.che. Elegaqt eingerichtete Lokalitäten (Besondere Abteilung ffir CaYö dnd Konditorei sowie | für Hochzeiten und DlNera I B ü r.g,e,r 1 i e h e Preise! | ■ Vornehmste Bedienung! iFetmta: w&rcna uL kalte} Selohwaren u; FJciUdli I wäTenfährik uhd Fleisohbank ״ Separate Abteilung•׳ für•• Strassen verkauf Lrstkld»sige G6iv«änke! Telephon llr. 49-140 Zwei Monate Gefängnis wegen antisemitischer Anpöbefuhg. Vöf .d^fn Scftöffetfgefiöhf B^fliff-Schöfieberg würde anf 12. Feftniaf d4r Ffoiess dien Biftergutsbesi(7.er Frey und den Käufmänn CffonTgcf,&ffie den sozialdemokratischen ReichstägsäbgCördrtetert Dr. Kurt Rosenfdld in einem Abteil des D-Zügeä Berliif— Stütt-j gart beleidigt hätten, durchgeführt. Das Gericht vefUfteilte Frey ztt Zwei Monaten Gefängnis, Gföniger zft 1000 Mark Geldstrafe. In der Urteilsbegründung heisst es, die^ Angeklagten wollten eineri EXzsss hefbeiftihrefy der auf antisemitische Gesinnung und kapitalistische Üeberhebung zurückzuführen ist. WiPtschsifthhaehrieh'tgvi aussErez Jisroel ׳ Die neue palästinensische Währung: Der ״Dinar’1,). Am 26. Jänner fand unter dem Vorsitz des Öber6ekretär$ der palästinensischen Regierung Sir Ronald S t o r r s eine gemeinsame Sitzung der von der Regierung ernannten hefcräischen und arabischen WährungsrBenenhtingskomlr.&ssäon statt.!Es •wurde beschlösset!, dass die frihiffciige pä- Jäst1h1ensa'sc.he •Wäh-rungsetoheit, die einem ertgßscneii Efüiwi gleich sein wird, ״D i 11 ä r” Iieisseri soll. Diese Benennung! gilt für Araber Und Juden. Der zehnte Teil eines Dinäfd! vvird hebräiscH ״S c h e k c 1״, arabisch ״M i s k a 1” HeisSeft?. Dani» wüird es noch fehlen ״H ä 3 b ־ S c ih e R 61“ •und ״Halb-Miskal״ gebeii. Ein Halb-Schekel wird einfem crig- Jischeil Schillitig gleich seit!. Der tausendste Tfeil dine^f Dinars wird hebräisch ״P r u t a”, aräbiscli ״SälF’ heisseri. Dle FäirilÜeneinwäntkiriing. Nach •erher offiziellen Regicrungsniitteilung sind allein ifri Monat Dezember 700 Ein־• wahderfer ins Land gekommen, die genügende Kapitälieri mit sich führten. Sie gehören der sogenannten Immigrän■» tengrü'ßp'e ״B״ an. Unter ihnen waren 278 M'ämier mi^ 203 Fräüen Und 227 Kindern. 169 Pefsoneri kirnen ferner als ״Tö'tmsferi” ins Land und erhielten sodähii EriäübmS zürn dauernden Aufenthalt 24 Personen, die den ׳Eiiriwän- ׳deftm«!sv0rs;al!r!i!1iten .nicht entsprächen, wurde •der Aüfenthält untersagt Erez fSrael-Wanderüng polnischer Agüdisten. Im Laufe der Vorwoche haben 150 ägüdistiSche Familien ׳Warschau verlassen, um nach!Erez Jü&röeil 2ai übersleäfefn. Der bekannte Agucla-Fiihrer W o j d i s 1 a w s k i liquidier{ seine Lodzcr Textilfabrik und ׳luvt bereits einen Teil der Masblvmen atach Erez Jisroel zum' Versand gebrächt. Er selbst befindet sich mit seiner Fätriilie bereits auf deö Reise, um sich in Tel Avviw dauernd riiederztilässen. Desä gleichen reist der Bruder des Gerer Rebbcnj Rabbi N ecili crrila, ׳dieser Tage;zu ständigen! *Aiirfenthalt mich derii Heiligen Lande. ' ' - Erschwerung der Immigration durch‘ unzureichende Angaberi iw deil Einwahderühgsgesifchen. Wie das Eatnw.ande׳rungsamt ׳der patästln e usisc'hen Regifermng mitteHt, werden ihm oft über Namen, Alter und Adressen von Einwanäerüngskandidaten der• Kategorien ״D” und ״E” ang e n ü gende Angaben gemacht. Kategorie ״D” umfasst Frauen, Kinder und andere Personen, deren Erhaitung. vollständig Einwohnern Palästinas obliegt, und Kategorie ,E“ jene, welche Aussichten auf feste Anstelitmg haben. Diese Irrtiimer beruhen meist auf Nachlässigk eit der anfordernden Gesuch steiler in Palästina und kommen in der Regel erst hervor, wenn die Angeforderten beim zuständigen Konsulat erscheinen, — Allen Gesuchsteilern wird daher die Dringlichkeit der Er t׳ed1׳ ■uu■g kor!r ek t•e•r A u:sik ii 1!,f t euahegeiegt; zugleich sei darauf verwiesen, dass durch ufizureitbeHde An׳j gaben die Erteilung der Einreisevisä oft empfinälicb' ve^ spätet odfer gär deren Verweigeftihg: vferschüTdet v>ftd>i ׳ Der ToüristehverkeHr׳ irr! Dezeitiber. ÖffiilUl wir<| verlautbart, dass 2614 Touristen, Pilger und Durchreisend(? während des Monats Dezember nach Palästipä kamen'. . Wie kanri man TraiisJordanien aus einer Wüste wieder( in eine Kornkammer verwandeln? Professor Passarge sucht: in• der Zeitschrift׳,,Naturwissenschaften” die Frage zu beantworten, wie es kommt; dass das Ostjordanland} welches/ im Altertum von märchenhafter Fruchtbarkeit war, heute chife ׳fhrchferlüche StemWüste sek1 Unter •den Lävasfedfiplatten der Wüsten liegt eifie feine staüb’igfe F.rde, die im Hauran; so fein und locker ist, dass man sie nicht zu pflügen, braucht; man stfeut die Sanfenkörrieir einfach auf die Erde und eggt dife gesäte Fläche mit einem Akazienäst. Die rätselHäfte ׳ HaurahWErde 'dürfte nun nichts anderes sein» als der Sälzstaubbodeh der ägyptischen Wüste; der unter den Platten des :Stciüpflastörs, der sogenannten Hamadav' liegt■• Nach Entfernung ׳der1 Laväplattein trvtt ■die fftfclitbare ^rde zutage; und so lassen Sich die reifchen Getreidefelder erklären, die einst den'• Häuran zur Kornkafrimer machten,. Einst war ׳der־ Hauran,' als geordnete ׳VerhäHnäise fierf^Chten, eitle Kornkaihhier des römischen Reiches'; könnte er es ־ jetzt nicht wieder werden? Bei der heutzutage sicW vollziehenden ■•Neagestaltiing ׳in Palästina־ dürfte attcli die Zeit - gekomnfen sein; dieser wichtigen. Frage sich züzu•* wetiden; Kehte Arbeitslosigkeit in Palästina; Der Arbeiter•* führfef Beiv-Gurioh schreibt in der Zeitschrift ״Kuntress׳*(, die ׳ Arbeiterschaft sei endlich von der ״ schweren ״ Sörgeü•♦ l-ast •Tder ־ Arbeitsk>s«!gkelt•!befmt. ׳ DSd wdiigerf ■Düfzend A׳r- ‘ beitslöSe, die *es heute gibt, bestätiget niir die Rfegelf hr manchen Arbeitszweigen macht' sich sogar' fein Mängel:4 an Arbeitskräften bemerkbar. Von Monat zü Mortät steigt die Zähl der ländwirtsbhäftlichfen Und 1 Bauärbeiffer. FäS^ alle4 neüankommenden״ EinWärtdferer finden in diesen AM beitszweigen sogleich Aüfnähftie. 763236^8710793