Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 11 (1925)
- Issue
- 8 (20.2.1925)
- Date
- 1925-02-20
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 44 JÜDISCHE PRESSE. Nr 8 Vorsitzende die aus allen Weltteilen eingelangten Begrüssuiigsdepeschen. Zum aus Erez Jisroel eingelangten Teiggramme ergreift Rabbiner Horowitz, Jerusalem, das Wort. Nfajch interessanten Referaten der Delegierten aus Meine) uiid Zürich entwirft Holländer ein Bild des Arbpitsplanes. Er empfiehlt der Versammlung, sich durch den Dunamhunger und von der durch das Elend in polen ent* atandenen Vehemenz in der Behandlung der Wanderuugsfrage ajeht beirren zu lassen, damit nicht durch einen un1־ überlegten Schritt an eine Katastrophe eine zweite gereiht werde. Es mus9 fachmännisch erwogen werden, inwieweit Bodenkauf vorteilhaft sein kann, vyie die Ansiedlung ge-! staltet werden muss, um die sichere Gewähr des Gelingens zu haben, und ein Experiment auf Kosten jüdischer Brii* der zu vermeiden. Das Heimstättenprojekt kann jetzt in das Stadium der Verwirklichung treten. Es wurden bei reits eingehende Enqueten veranlasst, auf Grund welcher Offerte für Hauser, deren Modelle, Pläne und Kalkulationen im Saaie aufgestellt sind, eingeholt wurden. Das ab* schließende Urteil bleibt der Wirtschaftsdelegation, die in den näichsten Tagen mit dem bekannten Nationalökonomen Davis' Trietsch nach Erez Jisroel reist, Vorbehalten. Eä \vird notwendig sein, eine Reihe hauptamtlich tätiger Funktionäre zu engagieren und es haben sich bereits wert■׳ volle Kräfte zur Verfügung gestellt. .! Davis Trietsch, der den Verhandlungen als nationalökonomischer Berater zugezogen ist, meint, es wären; von der Aguda neue Wege einzuschlagen, denn die doniH stische Kolonisation hätte vollständig versagt. Der Land- Wirtschaft dürften sich höchstens 10 Prozent der jüdischen Bevölkerung widmen. Der Boden müsse nach modernstem System intensiv bearbeitet werden, so dass ein Dunam per Kopf genüge. Tel Awiw sei eine Vereinigung von städtflscher und landwirtschaftlicher Nichtproduktion. Wh;' brauchen industrielle, städtische und landwirtschaftliche Bei rufe beisammen in grossen Gartenstädten, damit auch der Prozentsatz für Kultu!rbedarf im richtigen Verhältf nisse bleibe. Die Einwanderung werde nur dann Volks* massen umfassen, wenn hiezu geringe Kapitalien notwendig seien. Die zionistis*chen Ziffern von 1 bis 2Q00 Pfund seien' falsch. Die Heimstätten der Aguda werden schon für 2 bis 5.00 Pfund vollkommenste G.ewähr für bescheidenen Lebensunterhalt' bieten. Ueber Einladung der Palästina-Zentrale referierte gleichfalls als Gast der Konferenz Herr Dr. Robert W e i s stj^ien, über das Thema ״L i q u i d a t i o n, K ö 1 o n i s a t i ori und Konsumerfas'sutig“. Die wirtschaftliche Orga,nisaj(ion der landwirtschaftlichen und industriellen AnS siedlujtig gesetzestreuer Juden könne durch eine zu grün1־ dtendje ״Ä11 g e 1p. e i n e K P 1P n i s a t i p n s g e s e 11s!c h a f t f ü 1\ g e s e t z e s t r e u e J u d e n“ erfolgen, die ein streng ^ppUsvy 1 •Unterjiehniep sriji ipuss^j d esse' Ge.sjcti,ä f jfs'f ü.lj.jeUng w e d.e; vpn art e i p o 1 i t i s c h e 11 n.o c h v 0>n p h i l.a n t: r o.p i s c h e n .Er vvägunge1| b e la s t.e.t s. e in d ür.f e. ^tdpbe der Kolonis.atipnsgßells^haft wird zunächst die Ermöglichungj ־pjgej:. "!v,erlä^|'j^i)ien1; Infarmajjoh in Wirtschafts.angelegenheiy ten ^ein, ferner dip U£hepi$fr!tte' de*־ ytfrjspl^ftHgjien jtte. $£4'׳|£ ' gtyyyrajtiijerqr g^tqäss den Immigratjpnsj1* vqrscjirjiftien der paläSjtinen^isp’lien pegjerupg. Der Bodenj^auf undrVerhauf in Erez jisroel und in dem. Gäluth, sq .yyie. cfje Liquid^tiou, des jficjischeri Grqnd-, uricf Haqsbesitzes OsteurQpa wirtd.g)eicbfaj)s zum Tätigkeitsbereich der Ko* iphj?^sg^)^hajt geboren müssen, wqbei.’sie. grund- ,^itzl’ich! nur a|s Ko׳!nn^i?siqnär. .ohne, eigenes, Kapital festf zulegen, pperjere!| wird, Eine eigene, von 4er üjjrigen Vew y^altung voUkpmmen lpsgelq^te Pfandb^efatf?ilHnS wjrd cjje Erteilljng Von HypgfjieKnrkTe^11 zü ernsiögUehei^ j^hem Soweit. wjr^ die. Einvyhn^rttng. P.rfld^tjv 'frb.ejte.n: 4erf gesetj^egire^er Einyy,ajn4erpr ajjf s.treng. yü11§phaftlichey ^si§, orga.n^icrj werden kP-?ih)?h• yyird aber auch zun ^jjcberüug 4ves Absätze? ihrer. Er?e,ngnjs§e ge?^fe TOr 4<^n müssen, Zg dles.e.nj, Zyyesqks. s>e;i in ־Erez. Jisroel eiij ■J£ o n. s u» m׳y e r e,י■ .n f 4l' d e n ,g e s.e״t zestreue n J i* sjcnnyy;‘ zu. grüncjpq, 4?$ ״-??H kaufnjlniili?^״ pjujnkjen, qnd. ti^ch/ 4e1״ ja^rzehfitelang. b(eyrähr{en Vor* bjjid und. %,tbgden. 4er englischen und 'df^c|1eß.. l<ot!6un** vereine yfj,r4. z.y. är^jeitjeu. Hatten. ' Delegiertet, R y n s k. i, epfvjrjcft einen interes-i Ignten, Pj^n für intensive.' Kplpn^a^on,. dej^ einer Kotjimiß; Bjpri,. z^r, Durek^rätung. übejl^gen wjr.4., ׳||’'p!r: i tz,. H^ntbprg, forde!:^ straffer? Qrgäni^ation und ^er^tefgtaUnng,, pberrebbiner La«»- nüwM rj!sc^fves,.. Arbgitsjenipp,, 4a 416 ins Elend ggr^enen pol-, nipchen..%as^en, niq^t warfen können», bis alle Pinne, aus;* g|(4ijg.eit, sjfl’ii . ׳ ‘ )4ei Begbltj der. 5W.e.U$n Vorrnittagss.^nng. berichtet!. PjC, G(p|».ej1beith V9n Piüe.r?Rend« vpq 500,0 ׳ p.p.j 1 gf f.$.r. 4,fiu.tV.c.;V*? 4׳H׳jißioe11* brejten Ranm njnunj. •^c!j1i%rujig: ,öbgr. 4ii.P0־ e.A g,u d.as.J[ i? r p$ 1 ei,n4 die als w ich 11 gs $ e s .Glied, jf.4V. dgn Anfb^H ^rP??4 wertet,•fet. §4 r p.ii,,V(i,g01 fqrfei erhd^te §y,sternatik in! Organisationsfragen. Er beantwortet eine Anfrage wegen 4, der, Tngpprd^ng. referier wa^igfrj 'Er^nktUrt! üb,$j־ Aüsbiidßng . 4er Ah^t fiorowitz, Jerusalem, über ,Aufgaben und; Ziele det) Poale Agudas Jisroel und Alfred S|rP,b»; üb^r A1 i j a h. Letzterer stellt eine Reihe von Anträgen betreffs Regelung b^pi;״ amtlich zu engagierend^ Regmfp»״ die in de^! .wichtigsten' Staaten Reisebure äu einrj9^td spRen,. Be?ügiipX 4^ Einreisevisa berichtet e a^.der Ha^4־von Proto* b 0,11 e n, deren krasseste er zur Verlesung brachte, vo,q deip a r ge n Missbrauch der den zionistischen Pa* ^ästina-Äemtern vonj der englis chen Regie_ru11g_s dbedra- , in die orthfdeie Jodeiieehaft! Um es selbst den gllej־strengst orthodQxen Juden א|1 לסחדרין מן חמחדדין zu ermdgliehen Mazzoth «m> in ritueller Hinsicht ohne jedes Bedenken von mir zu beziehen, habe ich mich entschlossen, den weltberühmten Gaon Oberrabbiner Chaim Jizchak Jernchem שליט״א ■MMHMaaanUMMnMBBagaMaHM■■■■■■■■■■■■■■ ans Altstadt mit der ständigen Oberaufsicht השנחה meiner Siazzothbäckerei zu betrauen. Unter der Oberaufsicht des Gaons Oberrabbiner Jeruchem stehen in meiner Mazzothbäckerei noch zwei von ihm selbstaufgenommene Rabbiner רכגיס גדולים und ausser diesen noch sechs Maschgichim ת״ח וי״ש. Mazzoth sowohl wie i%zzpth*Griess sind bei mir jn allerfeinster Qualität zu beziehen und werden auf Wunsch auch in die Provinz versendet. Orthodoxe Hazzothhdcherel H. l Strum Wien, II., Bote Stemg. 11. Tel. 47-7.17־ 1. ■ ׳ ׳■ — ׳■—□ ■■ ■.—..—.-.■■.-■■■■■■■-....i. .. g genen Weisung, die Einreisevisa gerecht zu verteilen. Es wird jedem Gesetzestreuen durch diese parteiliche Taktile die Alijah unmöglich gemacht, und er fordert daher energische diplomatische Interventionen. Es wird eine scharfe Protestresolution gegen diese Bedrohung; der Aufbauarbeit durch die Zionisten einstimmig beschlossen. Nach einigen Bemerkungen und Richtigstellungen durch Dr. Robert W e i s s-Wien resumieren H o 11 a n d e r uqd Dr. Ehrma n n alle Vor* gänge der beiden Arbeitstage und Präsident Dr. Oppenheiqi scljtliess.t unter feierlich gehobener Stimmung sämfilicher Anwesenden, die erste interterritoriale Erez Jisroel- Kojnferenz der Agn.da. Die Resolutionen veröffentlichen wir in der nächsten Nummer. . 53m« Djie ,JerU^nleiherr'Ünji^fsitäii^! ini‘A'^eh^' Chanukafagen dieses Jahres, just während in Hamburg die eigentliclje Qrundsteiiilegung und Festigung des Keren H!at;h orra stajttfßnd, jener Institution, von. der wir uns ein Vjftederanfblühen der eigentliqhen jüdischen Kultur versprechen, hat sich auf dem Skopusberge in J e r tis a l.e m ein anderes Ereignis, von verhängnisschwerer 1 Bedeutung für 4ä5• geistige Schicksal 4es. jüdischen Volkes vollzogen? die, ^rpffnupg des ״Instituts für jirdische: Studien“ an der hebräischen Universität zu: Jerusalem־• Dieses Institut für jüdische Wissenschaft i?t ׳ejn Bestandteil den Universität, die als sq|che am 1. April dieses Jahres eingeweiht werden, soll. Von dem •Tage an, da die alte unyprgleichbare Erlpsnngssehnsucht des jüdischen Volkes in den Köpfen qnd Herzen bereits halb oder ganz entfremdeter $öhne dieses Volkes sich in eine nn^ Nacha,hmutig, gegründete politische Bewegung umwandeite, ingsste. auch, der Gedanke, }einer jüdi* sehen Universität i n j e r u s a 1 e nr aktuell, werden. Wenn überall in der Welt, im Kreise aller. Kidturyqlker, die Universität als Brennpunkt und PflegestäRe der hochsten geistigen Oü,ter der Nation 'gilt — wie sollte das! ״Studentenvölk“ Israel seine Anpassung an das Staats- und Kulturideal der modernen politischen Nationen nicht ebenfalls unter dem Zeichen der Universitätsgründüng, voll* ziehen! Das Schema, nach־ dem ,der Zionismus kopsequent arbeitet, verlangte die Universität sowie das Schema Land, Sprache, Sport, Parlament, Nationalrate und Legionenfordert. Die TJebertrügüng des ganzen Systems den Universitätswissensehaftnach den Städten der uralten G-ttesoffenbarung, die Angle ichung Jerusalems an Berlin und Paris, Oxford und New York auch' andiesem entscheidenden Höhepunkt' des geistigen Lebens,, ist ein Ereignis,, das ,die Ernsten־ und Denkenden! itji jüdischen Volke als eine furchtbare Gefahr für die Wahrheit und Einzigkeit der jüdischen Erkenntnis, damit aber auch? als! Aufruf zun (höchsten Konzentration der eigenen, geistigen. Kraft hinnehmen, sollten. Diese Konzentration der eigenen geistigem Kraft ist e ben d.ex Keren Hat hör a. Denn nur Thora allein, intensivste Versenkung in die Ueberfülie, des Thorageisfes, 49^1 Ksrn des. s jü4lschen Vo^es״,über 4ie 4rb,h«§iex neue Periode׳ auflpsenäer und •erschütternder Geistesbewe-־ gung hinüberretten. Solange das Licht der Thora wahrhaft ,sojiange brauet uns; 4!e Sehiaehtorrfwngr der: ' T**°ragejgner aüeb. aut Jerusalem nfebt;?4! sch?|cK^,, (NA9h1 dem^.jraeift״•) , Kfi-en Ha,thQ^:a un4 MiaraehL. De* Keren Hathoyra, den die Ke.nessio 4er Aguda in, Wien int Eluj. des Jahres. ,5533 schnf, hat zujtn Ziel, theoretiseh• die-Bedeutung 'der Thpra für 44§ jü,4iscber. Volk in f da%, rielitig^ U9hl} zu setzen,- p r a k t i-s c h die ' bestehenden Thoralehranstai- }ten zu unterstüt^m gj&d-'iftsh Bedarf nenel m gröndsiii Bei dieser Zielsetzung war von vornherein klar und mau hat dies von autoritativer Seite immer'betont, dass Keren Häthora nicht parteiisch sein kann. Das jüdische Volk ist mit der Thora verbünden, die Thora ist sowohl die Existenzgrundlage, wie die Verfassung des jüdischen Vplkes. An das jüdische Volk, an seine Gesamtheit, an alle wandte sieh daher der Keren Hathora, um den wahren jüdischen Volksschatz zu schaffen. Erfreulicherweise haben sich einige unserer Brüder im Misrachi, der uns so nahe und leider eben deshalb so ferne gegenübersteht, an den Arbeiten des Keren Hathora beteiligt. ,Die wachsende Bedeutung von Keren Hathora kam nun auch auf zwei Konferenzen misrachistischer Verbände kürzlich zutage. Sowohl die Konferenz, der Misrachiverbände für die Balkanländer wie die Konferenz des ostgalizischen Misrachi in Lemberg sind dem Gedanken nahegetreten, (den Anhängern des Misrachi die Mitarbeit am Keren Hathora in irgend einer Form zu empfehlen. Es war sicherlich jenen ernsten Faktoren i m Misrachi, die an dem Aufbau von Keren Hathora mitarbeiten wollten, klar, dass es sich hier nicht darum handeln kann, Misrachi als solchen in den Keren Hathora, seinen Komitees und Verwältungsbehörden einzufügen. Es wäre zu grotesk, Misrachi einerseits als integrierenden Bestandteil der zionistischen Organisation zu sehen, wie er für Keren Hajessod arbeitet und nach eigenem Bekenntnis sogar den grössten Teil ,dieses Fonds aufbringt, andererseits als integrierender Bestandteil für Keren H a t h o r a auftreten will, der j e 11 e Institutionen, für die der Keren Hajessod heute immer noch 60.000 Pfd. jährlich zur Verfügung stellt, nicht als jüdische Chinuchanstalten anerkennen kann. Zu diesem Bedenken gesellt sich noch 'die Erwägung, dass in dem Augenblick, da der Misrachi als solcher an. der Verwaltung des Keren Hathora teilnimmt, Keren Hathora unbedingt politisiert wird. Denn wir sind stolz darauf, dass Agudas Jisroel bis zum heutigen Tage keine agudistisehen Jeschiwoth und Talmud *Thoras geschaffen hat, aus der Erwägung heraus, dass jene, die im Geiste der alten Tradition Thora lehren, eben das Ideal darstellen, nach welchem Agudas Jisroel strebt. . Bei der Unter- Stützung der einzelnen Thoralehranstalten war eben dieses sachliche Moment immer ausschlaggebend und niemals ward erwogen, ob die Jeschiwahleiter oder -Erhalter oder gar die -Zöglinge Agudisten, Nichtagudisten;oder Anhänger einer anderen Organisation sind. Es ist klar, dass in dem> Augenblick, da Vertreter des Misrachi als solcher im Komitee Platz haben, nicht mehr dieses sachliche Moment ausschlaggebend ist, sondern er wird sich als M a s c hgiach, als Kontrolleur für Neutralität, \für Entpolitisierung fühlen und gerade hierdurch den Keren Hathora politisieren. Ferner hat Misrachi als solcher gewisse nationalistische Tendenzen, die stark ihre Schulpolitik beeinflussen. Greifen wir nur das Moment der hebräischen Sprache hervor; Agudas׳ Jisroel hat raüS der Sprächenfrage keine'Parteisache gemacht. Dort wo praktische üncf pädagogische Momente die Hebräisierung verlangen, dort hat man sie durchgeführt. Waren solche Momente nicht vorhanden so blieb es beim alten. Es ist klar, dass es genügt, diese Frage aufzuwerfen, um die ruhige Arbeit von Keren Hathora, der ־ doch nur am־ Anfänge seiner grossen Aufgabe steht, zu gefährden. Da dies jene Kreise, die dem Keren Hathora nähertreten ■wollen,. sicherlich nicht beabsichtigen, ist zu erhoffen, ■dass die Mitarbeit am Keren Hathora so verstanden wird, dass M isr aah i s t e n, die durchdrungen sind von der Wichtigkeit des Limud und Chisuk Hathora und von der Richtigkeit der Arbeit des Keren Hathora .zur Durchführung dieser Arbeit geistig; materiell und organisatorisch beitragen, wie es bisher: auch überall, . wo sich solche gefunden haben, erfreulicherweise der Fall war. Hat seinerzeit4 der Zionistenkongress in Hamburg, der die Aufnahme der Kulturarbeit■ innerhalb der Zionistischen Organisation beschlossen hat, den grössten Teil der ernsten Misrachisten zum Austritt aus der ,Zionistischen Organisation bewogen, so. mag nun die Kenessio ־ Gedauloh, die die wahre Kulturarbeit der thoratreuen Judenheit durch die Gründung, von Keren Hathora zum Programm erhoben hat,: einige ernste Misrachisten zum Eintritt in den Keren Hathora׳ bewogen haben. Das freie Spiel der Kräfte ist arn Werke. Hoffentlich wird die antireligiöse Kulturtendenz der Zionistischen Organisation nicht nur w—twiwn—«luinnii * ־ ׳-»•«,»«o—mn w.rauaM—m» ■aauBnana Neu eröffnet! Neu eröffnen Slegmund Steuers כשר Selchwaren- und Delikatessengeschäft . Wien, 1. 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