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Jüdische Presse · 1925-01-30 · 5 (30.1.1925) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
5 (30.1.1925)
Date
1925-01-30
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 5 JÜDISCHE PRESSE, וייי P9PPMR Seite 29 1 I i- ®I NACHRICHTEN. IQ1 Brief aus Ungarn. Budapest, 25. Jänner 1025. Laut dem Worte eines unserer \Veisen ז״ל, dass diejenige Frau die beste se, von der am wenigsten gesprochen wird, wäre die orthodoxe Judenschaft Ungarns der beste Teil des Gesamtjudentumes der Gegenwart, denn, sie gibt am allerwenigsten Veranlassung zur Berichterstattung. Allerdings nur in positivem Sinne, denn in n c g a t i v e r Hinsicht wäre ständig sehr viel zu referieren. Man brauchte nur stets darauf hinzuweisen, dass fast alles, was von den glaubenstreuen Brüdem in anderen Ländern geleistet oder zumindest angestrebt wird, hier zulande ungeschehen bleibt und der Negligation anheimfällt. Während beispielsweise jede Nummer der ״Jüdischen Presse“ Berichte aus aller Herren Länden enthält darüber, dass in denselben eine frisch pulsierende Tätigkeit entfaltet wird, um unsere אמונה הקדושה einerseits im betreffenden Lande selbst zu stärken, anderersclts auswärtigen Glaubensgemeinschaften• . hiezu tnoratische und materielle Beihilfe zu bieten, bleibt in der imgarländischen Orthodoxie so ziemlich alles beim alten. Doch nein! Das wäre ja noch nicht das Schlimmste, wenn das Althergebrachte Konservierung fände. Sondern der Zahn der Zeit nagt auch hier unaufhaltsam an dem Vorhandenen, während von neuen Institutionen, Vereinen, Agitationen etc., mit denen anderwärts den Verheerungen des modernen Zeitgeistes entgegengearbeitet wird, hierzulande keine Spur vorhanden. Einen Lichtpunkt gibts, womit Ungarn vielen anderen Ländern über ist; nämlich, dass man bestrebt ist, jenem Teil der heimatlichen Jugend,' die sich dem תורה -Lernen in den ישיבות widmet, dieses heilige Bestreben nach Tunlichkeit zu ermöglichen. Wie ich seinerzeit berichtete, hat die orthodox-jüdische Landesrepiäsentanz in einer eigens zu diesem Zwecke einberufenen Versammlung am 18• Elul vorigen Jahres eine Landesaktion für die י ש י ב 1 ת und ל מ 11 ת ו ר ה h -Schulen beschlossen; die Durchführung der so brennend dringenden Aktion wurde jedoch, trotz der seither verstrichenen viereinhalb Monate noch nicht einmal in Angriff genommen, denn es entstand ein leidiger Kanapeeprozess darüber, ob die Angelegenheit naturgemäss von Budapest aus geleitet werden soll, oder aber von Raab aus, wo ein Tdrnchö-Jeschiweh-Verein schon besteht. Und dieser ״Prozess“ ist noch immer nicht zur Austragung gelängt-! Gegenüber der bedauerlichen Lethargie im orthodoxen׳ Judentum des Landes wird innerhalb unserer Ne 0 1 o ge n, speziell in Budapest ־— wo sich'über vier Fünftel der Gesamtneologie des Landes befinden — der Ruf nach Kon־! servativismus immer häufiger. Die Fortschrittsjudenheit musste nämlich in den letzten Jahren die Erfahrung machen, dass' ״אף על פי שחטא ישראל הוא״, dass der Judenhass ■ auch gegen den' von Religiösität nichts wissen wollenden Juden sich kehrt, ja noch mehr, als gegen den religiösen, und so erscheint, auch von manchen Nebenumständen abgesehen, die ״Konservativ“-Parole einiger Führer der Neologie psychologisch erklärlich. Herren und auch Damen, die noch nicht lange vorher beim Hören des Wortes ״Koscher“ die Nase, gerümpft haben, ringen sich die Uebcrwindung ab, öffentlich der rituellen Küche das Wort zu reden und schüchtern auch das ש ב ת-Halten, oder wenigstens das Zünden von ש ב ת -Kerzen als - ein religiöses Erfordernis zu bezeichnen. Ein in weiteren Kreisen allerdings ziemlich unbekannter Herr richtete sogar die öffentliche Aufforderung an das Pester neologische Oberrabbinat, es möge die hiesigen jüdischen Kaufleute und (gewerbetreibenden zu einer Konferenz einberufen, um über den ש ב ת zu beraten. Wie das genannte Oberrabbinät, weiches durch Örgelspiel am ש ב ת im Haupttempel offiziell מחלל שבת ־ sein lässt, sich zur Sache stellen werde, bleibt abzuwarten. ־ Um dem ungarischen כילל in ׳ ירישליםzu dem unlängst von mir gemeldeten Ankauf der die dortige כולל" Kolonie umgebenden Baugründe einen Beitrag zu leisten, hat die Budapcster orthodoxe Kultusgemeinde den vorigen שבח diesem edlen Zwecke gewidmet, ln den zwei Haupt- Synagogen (Kazincygasse und Orcysches Haus) ergab der- ,selbe über 11 Millionen Kfonen; von den übrigen Betihäusern ist das Resultat noch nicht zusammengestellt. Dieser Tage ist ip Misko]cz der Nestor der ungarländischen orthodoxe Rabbiner הרב הגאון מז״ה שמואל ländischen orthodoxen Rabbiner ר ד י ם S D -Gemein-; schaft, im Patriarchenalter von 90 Jahren verschieden. Der Vdtewigte ז״ל war als תלמוד חבס גדול gekannt und Wirkte etwa vier Jahrzehnte hindurch als geistiger Leiter seiner ahdaueind 'zählreicher gewWdepen ■Getreuen, welche die orthodoxe kerntruppe der Kültusgemeihde dieser Stadt bilden. Obgleich die הלוח . gemäss ,seiner, letztwilligen 1 Verfügung, noch am T>ge des Hinscheidens stattfän^, haben an derselben Tausende teilgehdmmeh und nebst dem Miekolczer or thodoxen Oberrabbiner fünf auswärtige : רבנים Trauerreden gehaltenתבצב״ה ־ Aus Anlass seiner am 28. Jänner hier stattgefundenen ,Verehelichung mit der Tochter des י ב ה p הרב ת׳ סרה ע Schreiber אב״ר דלן״ק Pressburg, ׳hat PWD .הב׳ החתן פנחס דוד F r e u d־ige r de Obuda am jüngsten שבת im Hause seines allverehrten Vaters מףה אברהם Freudiger de Obüdä, Präsident der Budapester orthodoxen 'Kultusgemeinde, in der סיגי׳ vpn *יתרי־ וו1ח eine halbstündige י ח ר י פ ו ת ׳״יד ר ש הgehalten. Hjebei war die (יב ל י. ע י( הרע grosse Schar der כ נ־י ת ו^ה und תלמידי חכמים Budapests fast vollzählig anwesend» 80 dass die grosse Wohnung Im Zentrum «m Abbaiia ist eine kleinere, vollständig eingerichtete, koschere, gut gehaltene P e n s i o n preiswert zu verkaufen. Pachtvertrag noch, drei Jahre. Kleiner Pachtzins. Besonders empfehlenswert für einen 0 r 111 0 d o x e n. Näheres Pension Lamm, Abbazia. dieselben kaum zu fassen vermochte. Trotzdem Schreiber dieser Zeilen als eingefleischter Gegner persönlicher Lobhymnen bekannt ist, gebietet ihm die Objektivität die Konstatierung dass der junge התן in seiner vortreffliehen דרשה eine solch gründliche Vertrautheit mit seinem Thema, wie überhaupt ein solches Mass von למדנות bekundete, dass es jedem berufsmässigen Talmudisien seines Alters zur Ehre gereichen würde. Und das will nicht wenig sagen, wenn in Betracht gezogen wird, dass er seit einigen Jahren Mitinhaber einer bedeutenden Fabrik ist und an deren Leitung teilnimmt. Es gibt also noch manchen, der, obwohl er immens reich ist und einer in den Adelsrang erhobenen Familie -angehört, dennoch täglieh seine dem Geschäft abgerungene Mussestunden nicht weltlichen Zerstreuungen, sondern dem intensiven ״תורה Lernen widmet! Es fällt einem da unwillkürlich das Wort unserer Weisen ein: □רבי מחייב את העשירי. A-jeh. Oberrabbiner Akiba Schreiber, Bratislava (Pressburg), feierte am 28. Jänner (3. Schevat 5685) diie Hochzeit seiner ältesten Tochter mit Herrn Filip von Freudiger aus Budapes!t, gleichfalls!ein Sprössling des חתם סופר und des כתב סופר Die zahllosen ׳Fäden, die die orthodoxe Judenschaft des allen Ungarn and aller Orte auf dem Erdenrund, die von der Familie סופר und schon ׳in der vierten Generation תורה ויראה ס־!!!! הי׳ geschöpft haben, nimmt teil an diesem Familienfeste. Unter riesiger Beteiligung der Budapester orthodoxen Gemeinde, die ׳der (Familie Freudiger ihre ■Blüte verdankt, sowie zahlreiche Freunde der ׳beiden Familien waren von auswärts herbeigeeilt, ihre Liebe und Verehrung für die Eltern des! Brautpaares zu bezeigen. Das Fest verlief ׳in der frohesteil Stimmung, die durch eine wehmütige Andacht, dem!Andenken des שבט סופר u. des בתב מופל gewidmet, gedämpft!wurde. Das ■Brautpaar entspricht so ganz den Traditionen!dieser ■ehrwürdigen ■Familien, dass alle Anwesenden ein-!stimmig waren ,in der Ueberzeugung, ■dass Mer.•ein'•jüdisches Haus gegründet werde, das dem Judentum zur Ehre und zum Segen gereichen wird. Mit Rücksicht auf den leidenden Zustand der Grossmutter des Brautpaares, Frau■ Schreiber, Witwe des Jizchok Leb Schreiber, tpusste sich Herr Öberrabb, Schreiber entschlossen, die Hochzeit fern von seiner קהלה zu feiern, was in Pressburg grosses Bedauern hervorrief. Der Pressburger Gemeindevorstand und viele Gemeindemitglieder waren nach Budapest gekommen. (Herzlichen Mazelton. D. R.) Herr Leopold Steiner, Sohn des im vorigen Jahre verstorbenen hochverdienten Präses der orth. Gemeinde Steinamanger, Samuel Steiner, hat sich mit Fräul. Marta Reininger, Tochter des Herrn Dr. Isidor Reininger, verlobt. Hochzeit. Mittwoch, den 17. Teweth fand in Wallendorf die; Trauung des Herrn GabrieL Josef F ü r s t, Sohn׳ Sr. Ehrwürden Herrn Oberrabbiriers J. Fürst, Wien, mit Fräul. Goldberger aus Wallendorf statt. Zur Feier hatten sich cingefunden: Herr Oberrabbiner Fürst, Herr Oberrabbiner Spitzer aus Kirchdrauf sowie dessen Schwiegersohn, der Walleridorfer Rav, ferner Herr!Rabbiner Neuwirth, Dajan aus Eperies. Der Vorstand der Wiener Adas JjsroeJ entsandte Herrn Josef Schick als Delegierten. Auch eine Deputation der Eperieser Gemeinde war erschienen, um Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Fürst, ihrem ehemäligen; geistigen Oberhaupte, einen Beweis ihrer alten Anhänglichkeit zu überbringen. (Herzlichen Mazeltob. D. Ri) Frau Rabb. Jetti Friedmann s. A. Am 26. Teweth starb die Gattin des ehrw. Rabbiners Nechemja Friedmann im Alter von 75 Jahren. Sie wird von ihren Kindern und Kindeskindern betrauert, die viel Gutes ihrer streng jüdischen Erziehung zu verdanken ^haben. Den Schmerz teilen mit diesen zahllose Verwandte und Bekannte, die die Verblichene am 27. Teweth zur Kewure brachten. תנצב״ה 30 Jahre Humanitätsinstitut. Am 22. Teweth fand die Feier des 80jährigen Bestandes des von Hirsch Kollisch gegründeten israelitischen Taubstummeninstitutes statt. Es waren zahlreiche Persönlichkeiten aus der jüdischen Ge- Seilschaft sowie Vertreter der Behörden anwesend. Direktor Dr. S. Krenberger hielt die Festrede. Bekanntlich wird Wo e^ält man den wirklivü naturgetreuen Dem bekannten Spezialisten künstlicher Htarbeiten für orthodox** Frauen, Franz B a 11 a, ist es nach Jahrzehntelangen Bemühungen endlich gelungen Scheitel herzustellen, di« dem eigenen Haare mit ver» lüffendster Täuschung nach־, geahmt sind. Nach einem Besuche in dem Atelier des Herrn Baila wird sich jede orth. Braut leichten und fieudigen Herzens ent8cblie!־s־‘n. das eige׳ e Haar abschneiden zu lassen und einen Scheitel zu tragen. Die Damm werden zum Besuche des nachstehenden Ateliers bötlichitt ...ein• geladen, woselbst Modelb• kostenlos aus probiert werden. Franz Baila, Wien, IV», (lUHsbaussirasse 26 Telephon 68-9-12 aas in Wien, in., juengasse zz, betmdlicne herrliche in jeder Weise mustergültige Institut über Initiative des bekannten Philanthropen Max Hofbaüer in streng ntuellent Sinne geführt. A. £)er Ünterstützungs- und Krankenbesuchsverein Tnifche ubikur Choilem, feierte verflossenen Sonntag, den 25. Jäiiner unter Vorsitz des Herrn Schewach Knöbel, die Eröffnung seines eigenen Heimes in Wien, XX., Treu- Strasse 7. Die Feierlichkeit fand in Anwesenheit Zahlreicher illustrer Gäste statt, unter denen-man in erster Linie die ehrwürdigen Rabbiner M. Gottesmann und . G• Hager, dem Nestor der Wiener Orthodoxie, Herrn Wolf Pappenheim, Kultusvorsteher Meschulem Seharfsteih, den bekannten Philanthropen Julius Krupnik sowie Ver-' treter vieler orthodoxer Vereine, und zwar: die Herren Obmänner Goldmann, Beller und Stappler, bemerkte. Vorstand des Vereines Herr Schewach Knöbel begrüsste mit herzlichen Worten die Anwesenden, worauf Oberkantor Alter die üblichen Psalmgebete mit gewohnter Meisterschaft vortrug. Nachdem die Gesänge verklungen wären, betrat öbmannstellvertreter Herr Abraham Schapira das Podium und hielt in schwungvoller Weise die Festrede, in der er von der Entwicklung und Ausgestaltung des Vereines sprach und dessen Bedeutung für die jüdische' Krankenpflege in Wien besonders hervorhob. Nach dieser von Beifall begleiteten Rede sprach Herr Kultusvorstelier * Meschulem Scharfstein über die Aufgaben des Vereines und gab seiner Freude Ausdruck, dem Verein in seinem eigenen Heim begrüssen zu können. Während ,des Festmahles ergriffen noch die Herren Wolf Pappenheim und die Rabbiner Gottesmann, Hager und Moses Blech, das Wort, um den Gästen die Bedeutung dieses Vereines im Sinne der Thora-' Hakdauscha vor Augen zu führen. ־ Alle Redner fanden reichen Beifall und wurden von der Zuhörerschaft lebhaft akklamiert. Bemerkt sei, dass das Hauptverdienst um das Gedeihen und Emporblühen des Vereines dessen Gründer *uid Obmannstellvertreter Herrn Jakob Schaffer. gebührt der rastlos bemüht ist, sein Bestes für den Verein zir ־,'ofern. Propagandatournee Rabbiner Dr. Pollaks. Wie!11׳. (A. J. P. ß.) Rabbiner Dr. Joel Polktk bereist Ostigalteien zwecks Ausbaues ׳u»’d ■Vertiefung der Agudaidec. ׳in Przemysl wurden mehrere Volksversammlungen labgehailten. Es tagen ununterbrochen Kommissionen zur Verwirklichung! der ■einzelnen Unternehmungen (iKerien Hathara, Keren• Hajischuw). In iZloczow fand eine Versammlung ׳statt, am der ein Grossteil der jüdischen Einwohnerschaft teilnahm»!Herr Miefeeis aus Przemysl ,erntete als zweiter Redner ebenfalls grossen Beifall. In ZIoczovv wurden von ,einzelnen Herren ein Haus für eine ßeth. Jakob-Schule,'!mehrere Lokalitäten für die Ortsgruppe, sowohl für das Sekretardat als!auch für Vorträge, ׳seschenkweise zur ■dauernden •Verfügung!gestellt. Sitzung der Landesorganisation ftir Ostgalizien.. Sarabor, (A. J. P. B.) Am 25. Tebeth fand in Lemberg im Zentralbureau der Agudas Jisrael eine!Sitzung des!Landesvoristandes für Ost-!gallzien statt,׳ an!welcher sich di!e Mitglieder des Wiener G. A. Rabbiner Dr. Poilak, Rabbiner ■Horowiltiz und Rabbi!Mosies ■Ijaiu beteiligten. Es ■w:urd!e beschlossen, eine Landes- Versammlung ׳ünverziüfflioh ׳einzuberufen׳ .und weiters eine rege Propaganda' zur (Hebung der Aguda in Ostgalizieri zu entfalten. Eröffnung der Jeschiwali in Przemysl. Przemysl.• (A־ J־ P. ß.) Anfangs Tebeth ■wurde hier die Jesohiwah-, ■die auf Jni1tiativ,e des!Grossnabbiners •von Sidagorage-! gründet w׳urde, eröffnet.!Alls!Leiter wurde der als (hiervorragender Lamdan bekannte Rabbi Schäbse Seg'äl berufen. Es ist zu!hoffen,, dass die neue Lehrstätte sich!zu einer zentralen JiescMwaih für Ostgal'iizien entwickeln wtir!d. ■ ■ Der Wiznitzer Rabbi für die Aguda. K 010m ■eäl \A. J. P. ß.) Hier ׳refiertLerten din ׳einigen grösseren öffentr liehen Versammlungen ■die Söhne!des .Wiznitzer Rabbi über den Agudagledankeh. Ferner hielt Rabbi Tobias Horowütiz ,eftti zündendes Referat ׳über die!Aufgaben der Ag׳üdä£ Jisroel. Keren!Hathora-Zentrale. W1 e 11. (A. J. P. B.) Äni 15. Tebeth fand eine Sitzung der Zentrale des Kereto Hathora!statt. Kaiman Pappenheim, Mitglied des G. Av, berichtete über seine Eindrücke und Besprechungen während seiner polnischen Tournee. Die Beth Jakob7Schulei» entwickeln sich;gut; es ■wird jedoch ■von eitrigen betedlägten Kreisen 1beantragt, dass der M-erikas Hacihiinuch ,dos Keren Hathora Fortbildungskurse für!di׳e Lehrer veranstalten ,riiäge. Auch die SämrMiphgen für die 'polnischen TM/ntud Thora-Anstalten ׳und -JeschihvoitH weisen ibeträchtliohe Re-■ sulfate auf. Dr. iDeiutsdhilander belichtet über ■die Hamburger Tagung, über ■die Erziehungskonferenz; ׳das Landesdürektorlum des :Keren!Hathora!für (Doutsdiland fülirt!die beschlossene Rettungsaktion. 0ur Entschuldigung ■der Jesohl- ,woth!Litauens (Wilna ■und Kow!no) mit bewundernswerten Erfolgen idiirch. Der Zentrale wurden ■von den Landesdirektörien Soliwedz und!Belgien (Beträge überwiesen. Subventionen ■wurden gewährt!für ■die neugegründete Jesahäwah ־kn Przemysl, für die Jesdhiwali ■in Kischenew ,und!dem Schulwerke der Agudas Jfsroel Sh Erez J!isroed. Rückkehr ,des Rogaczower Gaon nach Dwinsk. Dwinsk.!(1A. J. P. B.) Hier fand!ein!grandtoser Empfang für den soeben : zurückgekehr.ten Gaon Räbibi Josef Rosel statt. Nach vielen Bemühungen ist es den .Führern ddr Agudas Jisroel gelungen, die RüokreiSeerlaubntls für den Gaon a׳us Sowjetrussland zu!erwirken. Eine Delegation-der Agudias •Jdsro'el fuhr ihm bis an die ׳Grenze entgegen;, am Bähnhbf selbst waren Tausende ■und Abertausende versammelt, ■um!ihrem Oberhaupt!den Ausdruck der Verehrung und Freude zu' übermitteln. Sejmdeputierter DubJn und Präsident iDr. Wittenberg (hielten ׳ begeisternide Ansprachen. Der Gaon hat erneut auf die, dringende!Not- Wendigkeit, die Agudas Jiisroel zu stärken, ihingewiesen■. Die Aguda in Lettland. Riga. (A. J• P• B.) Soeben wird der Vierteljahresberfcht der fettländ-sclien Agudas Jisroel versendet, aus welchem die interessanten Details! einer!Intensiven Tätigkeit auf!allen Gebieten des Aguda- Programms ersichtlich sind. Besondere Beachtung verdient die aufopferungsvolle Arbeit der agudistischen Sejmfraktion zugunsten der ' russischen Auswanderer, die Bemühungen, besonders der Zeireü Agudas Jiisroel, zur Hebung 'des Schul- Wesens und die' Arbeit für ׳Bodenankauf ■In Erez ■Jisroel. Landeskonferenz der Poale Agudas Jisroel in Erez Jisroel. J e r ■u s a 1 e ro, (A. J. P. B.) Demnächst findet in Jerusalem dfe erste Landeskorferenz der eifrig arbeitenden and sich von Tag zu Tag vergrössernden ■palästinensischen Poaie Agudas jisroel statt. Allseits ■wird starkes Interesse hiefür bekunde;. Eirie Siedlcer Agudakolonie in Erez Jisroel. Sledlce. (A. J. P. B.) Die unbeschreiblich grosse, die gesamte polnische Orthodoxite umfassende Strömung zur

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