Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 11 (1925)
- Issue
- 4 (23.1.1925)
- Date
- 1925-01-23
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 22 JÜDISCHE PRESSE Nr. 4 Bericht über den Keren Hathofa von Tischri bis Kislew. (Fortsetzung.) 6. Keren H a t h o r a ־ B 1 ä 11 c r. Grössere Kräfte, tiefes, wissenschaftliches Bemühen hat die Zentrale bei Herausgabe ihrer Blätter zu entfalten versucht. Nur ein־ dringliches Erkennen führt zur höheren Liebe.' — Wir wollen, wie bereits im ersten Heft geschehen, Aufsätze über Ziel und Wesen des Keren Hathora in allen Sprachen veröffentlichen, . belehrende Arbeiten über unser Schulwesen geben, um durch Verbreitung der geschichtlichen Erforschung des Lebens unserer Jeschiwoth im ganzen jüdischen Volke den Willen und die Kraft zu stählen, an der Erhaltung und Förderung dieser Lehrstätten bei־ zutragen. Das zweite Heft, das wir heute vorlegen, bc־ :!richtet ־ zunächst über die Jeschiwoth in Litauen-Wilna ׳und Litauen-Komno. (Ueber die anderen Länder wird in den nächsten Heften berichtet.) Es enthält schlichte Berichte über Woloschin, Slonim und Mir, über Radin und Wilna, Slobodka, Telsiai u. a., auch über das reiche׳ Netz der von Nowogrodek ausgehenden Jeschiwoth. Falls genügend Mittel aus dem Vertrieb der bisher er־ ■ schienenen Hefte eingchen, sollen für die breiteren, dem Jeschiwohleben noch unzugänglichen Massen leichtere »Publikationen, in Form von Bildern usw־., erfolgen. Förderung des Limud (Subventionen). Wie bereits einleitend ausgeführt, konzentriert sich ׳In materieller Beziehung unsere Sorge auf die grossen Jeschiwoth, die für Klall Jisroel arbeiten und deshalb vom ‘Klall erhalten werden müssen. Es ist naturgemäss, dass die grossen iKraftzentrcn des jüdischen Geistes und der jüdischen ■Forschung mit uns in engster Verbindung Stehen :!müssen. Es gilt in erster Linie das Bestehende zu! erhalten,י das klassische Land des Limud, Litauen, das ln politischer, sozialer und kultureller Beziehung schwerste!Krisen erlebt, mit allen Mitteln zu schützen. Es ist in Krakau, in besonders temperamentvoller Weise, von dem «hier anwesenden verehrten Rakower Raw auf das Un- :zulängliche unserer Hilfe hingewiesen worden; auch die anderen ehrwürdigen Abgesandten aus Wilna haben in •erschütternden Bildern von dem Elend, der Not und der Krankheit berichtet, unter welchen die Bachurim gegen-. iwärtig dort leiden. Die verehrten Delegierten aus Litauen können versichert sein, dass ihre Worte nicht 1u1gehö(rt ,Verhallt sind. Diese Tagung ist eigentlich auf Grund?jener Vorstellungen einberufen worden und wird die Ret- :tungsaktion, die heute eingeleitet werden soll, gewiss zu ׳ einem glücklichen Ende führen. Was es zu retten gibt, :'brauchen wir an dieser Stelle nicht auszuführen. Die! berufenen Thoraführer aus dem Osten sind’ eigens hier-!1her geeilt, um von dieser Tribüne aus die Allgemeinheit) zur .': Mitarbeit aufzurufen. Unsere neueste Publikation,?;!welche! im wesentlichen ja die Geschichte jener Jeschi-: \:!wöth enthält, wird hoffentlich bei, dieser Aktion erspriessliehe 7Dienste leisten. ידי׳ . Das , zweite iKraftzentrum der jüdischen ' Geistigkeit eist) Polen, ־ welches, von Lublin abgesehen, bis zur Kra־ Ukauer Tagung von der Zentrale gar nicht gespeist worden;”ist. Es entspricht deswegen einem Geböte der Gerechtigkeit, dass in der Berichtsperiöde an. die ״Mesiwtah“ ..,in •Warschau und an die Jeschiwob in Sokolow 700 Dollar gesandt wurden, dass von den in׳ den zwei letzten!Monaten ..aufgebrachten Summen, die bis . zur Stunde et־ Wa 7000״!Dollar betragen, 75 Prozent von vornherein , Polen'zugebilligt wurden. 1 ״Ueber die Bedeutung von• Lublin und über das Ver* rhältt1is von Agudas Jisroel zu Lublin nur wenige Worte, da׳ der ,Initiator dieses Werkes, der Piötrkower Raw, mit f dem Feuergeist, der ihn beseelt, mit dem Feuerwort, das i,• er : beherrscht, keinen Interpreten für sein hohes Ziel1!benötigt. Die, Keren. Hathora-Zentrale will hier nur das' 'Versprechen abgeben, dass sie nicht nur moralisch voll׳ und ganz für Lublin eintritt, zu deren Gründungsfeier * v.sie ihre bedeutendsten Autoritäten entsandt hat, sondern sie •«wirdי sich auch bemühen, das grosse Werk materiell weiter ' ’zu stützen.׳ Von den Erträgnissen der Dollar־Aktion wird ein bestimmter Prozentsatz auch nach Lublin abgeführt ‘ •werden. Mit besonderer Genugtuung weisen wir andie־ :ser Stelle darauf hin, dass die verleumderischen Anschul- -digungen gegen die Jeschiwoh zusammengefallen sind. ,;!Es dürfte Ihnen bekannt sein, dass, gegnerische jüdische :Autoren, um das grosse Unternehmen zu diskreditieren,1 rin allen Zeitungen gegen Lublin gehetzt haben und als!erster ein von einer christlichen Zeitung (״Vossische Zei-׳ .!;tung“) eigens entsandter Delegierter,• die Haltlosigkeit v;aller Beschuldigungen aufgedeckt hat. Wir hoffen, dass V die ״Jüdische Rundschau“ und das ״Hamburger Famr 'י •lienblatt“, welche kritiklos jene Angriffe übernommen haben, nun auch endlich die Berichtigung bringen werden. m ,. Das dritte Kraftzentrum, Slowakei-Ungarn,. haben : < wir bisher in solch geringem Masse in den Bereich unserer {Wirksamkeit aufgenommen, dass ein Bericht1 darüber nicht ■erstattet werden soll. Und auch die relativ kleinen Zen- . tren1 Galizien (Przemysl), Bessarabien (Keschinew), Sow- *! jetTUSsländ. wo nach den neuesten uns /!!gegangener* .Nachrichten 30 Kwuzim mit 50Q Bachurim die Erlaubnis, zum Lernen bekommen haben, können heute nur mit , Zukünftshoffriungen vertröstet werden. Für die Jeschiwoth * : imd: Schulen im heiligen Lande sorgt die Palästina- Zentrale. Eine festere gemeinsame Arbeit soll auf dieser. Tagung angebahnt werden. Gleich nach der Hamburger Tagung hat die Zentrale eine Subvention für Schulen des Heiligen Landes, für die Jeschiwoth in Przemysl und Ke-., schinew zur Verfügung gestellt. i Pädagogische Arbeit• (Arbeit des Merkos Hachinuch.) Die pädagogischen Forderungen, die an die Zentrale ־ herantreten, bedeuten für uns ein schwieriges Problem, welches zentralistisch nicht zu lösen ist. Die orgamsatori־ . sehen Massnahmen, finanziellen Subventionen können von der Zentrale aus durchgeführt, aber auch hier müssen die eigenartigen Verhältnisse der einzelnen ,׳ Lände^herücksichtigt werden. Wir halten an dem Grundsatz der; Agudap Jisroel fest, welche jede Einmischung in die . Erziehungs- Verhältnisse der einzelnen Länder ablehnt. Trotzdem glaiiben wir, dass der Keren Hathora auf dem Gebiet des Schulwesens nutzbringende Arbeit vollbringen darf una vollbringen kann. Es erscheint angemessen, in den ein* zelneri Ländern einen Merkos Hachinuch dem Keren Hathora-Direktorium anzugliedern, dessen Aufgabenkreis nur ungefähr hier beschrieben werden kann. fVon allen: Seiten wird über Mangel.an geeigneterי Jugendliteratur geklagt, besonders in der hebräisch geschriebenen und also der jüdischen Welt des Ostens leicht zugänglichen Literatur dringt ünjüdischer Geist in die Seele des . jüdischen Kindes, so dass schon aus diesem Grunde für Literatur gesorgfi werden muss. Die Bestrebungen zur Heranbildung und % neueröffnete ist das בשד .בשד; Wien, II., Pfaterstrasse 49 Vorzüglichestreng rituelle Küche. Elegant eingerichtete Lokalitäten. .. Bürgerliche Preise! Vornehmste Bedienung! Feinste warme n. kalte Selohwaren u. Fieisob» ■Mir aus der renommierten כשר Selch- Warenfabrik und Fleischbank Separate Abteilung für Strassenverkauf. Erstklassige Getränke! PißM aus der Genossenschaftsbrauerei DlCl Pilsen zum*Einführuug8preise von nur K 6000 pro 1/?Ufer Weiterbildung von Melamdim und Lehrern müssen י unter.-; stützt werden. Die Schulen efes Westens müssen in ihrem־. Streben nach׳ jüdischer!Vertiefung Förderung erhalten. Wie: wir dem Bericht des deutschen Direktoriums entnommen:; haben, konnte dieser Merkos Hachinuch hier noch nicht gegründet werden und wir haben deswegen im Ein- Verständnis mit dieser Behörde die vorbereitenden Schrittet von der Zentrale aus unternommen. Schon in der nächsten; Woche findet die vorbereitende Konferenz hier in Ham־ bürg statt, zu welcher alle höheren jüdischen Schulen, einzelne Volksschulen und in Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Berlin, Hürth ,die Lehrerbildungsanstalten Zustimmuugserklärungen abgegeben haben und grösstenteils ihre Ven׳־• trete!• entsenden werden. Der vorliegende Bericht soll der hohen Versammlung ein Bild von unseren Bemühungen übermitteln. Er möge Ihnen wenigstens die Gewissheit geben, dass das in Jahresfrist geschaffene Fundament Bürgschaft für die Lebens־־ fähigkeit des Keren Hathora gibt. Nach dem Wort, der.• Gemorah ist Jerusalem zerstört, weil Talmide Chachömiin ' missachtet worden und unsere Schulkinder dort keine! Heimstätte hatten. Kein Zweifel also, dass , die Erstarkung des Keren Hathora mit seiner weitverzweigten׳ Rfficht: auch zum wahren Aufbau, des י heiligen: Landes ttndjseinen Gottesstadt-führen kann.. Wiedereröffnung des Rothschild^ Spitales. Sonntag, id:en!lS.,dl.M..iand ׳d!ie rfejerliolre Wibdbir- •eräfinung •des seit sejefe Monaten ׳gesdhJasseti• g,e~ •wesenen iRotHiscliild-SiiiMes.der Israelitischen• ÄMäis־- gemeinde statt. Generalstabsarzt i. P. Prof. Dr. Pick; Präsident •der Kultusgemeinde, •begrüsste;diö ersciliienenen ׳Gäste, .trnt&r anderen: Baron ׳Drr.. •Alfons,!RotihsdiiM, als •Urenkel'•des 'Begründers des Scöitailfes; •und 1!trän Claris, SeKtibnschef Helli, als Vertreter des •Mimdies ministemixtns; fiir soiziale Fürsorge, Oberstadtphystois I>r!;,!Bölinn, •Prof: Tandter^-die Vertrjet&r »de־r dn- und ausländisdien ׳Presse, den »gesamte!!!: Vorstand der 'Israelitischen; iKiidtttsgemeinde, »!ind gab ein dcnrzies j Bild über die Geschichte des Spitals..Der Öbnra2m ׳der Spitalkommission! ׳Baurat; ,Kempler;• ׳sdhildÄnte;, amitbr »welch sciliiwverigen Verhältnissen, •das Spital reaov׳iert werden »konnte u:nd״dte Kosten sich auf drrei־ ,Mihiarden :belaiufen. Unter Führung des derzeitigen IXrdktoris öeneralstäibsla-rzt 1. ׳P.!Dr»Räsdbke^ Sand dfrö־ Besichti־ Kling statt »und wurde 'ü!ber ‘“d׳ie auf ■1nod»en1ste ׳ »Art »sowohl ihygtienisdb »als auch •tedhnisdi, vfollfendete richtung die ׳wärmste An:erken'm1׳ng '!laut.; Herr ־ Sektionsohef Helli »würdigte!in: kurzen Worten die Bedeutung »des ׳Spitales sowohl!für die ׳Wissenschaft als auch »Br das (Wohl »der; htasahiheit Herr Präsident Pick und »Herr!Banrat KVmpler• ׳ mdhteten einen dTSÄgendeai Appell an die Anw esen den, , dieses herrliche Werk nach »Kräften zu ־fördern ׳und »in den »Kreisen der Wiener Jtudenschaift Propaganda. .zu machen, dass dieses ganz ׳nach der »neuestem Art eingerichtete, be- •■•»■fl■ »*»•••••••••••■י• ••••«••••י•••••••••• •«•»••••■ ■ ■ m u 9 9 ■ «1 a 9 a ,, für die Abonnenten der ״Jüdischen Presse“ Jeder, der fünf neue Abonnenten, die zumindest ein Halbjahrsabonnement auf einmal bezahlen, für die :־* ,JÜDISCHE PRESSE« wirbt, »erhält als Prämie; das soeben in Prachtband )erschienene Werk ספר חפץ חיים : (Ladenpreis 100.060 Kronen) Jeder, der zehn Abonnenten für die ״JÜDISCHE PRESSE«« wirbt, erhält als Prämie ספר תחלים Die Psalmen, übersetzt und erläutert von S.R.Hirseh (Ladenpreis X70.000K) ׳ m m ■ ׳ m 9 9 9 m m . ׳ fl• «• ■ v ■ י deutend vergrö>ser&־ Spital erfadtett werde. Bekaimt ist, dass seit jeher das» Spital der Wiener Kultus-- ׳gemeinde sich durch dfe henzfiche Behandlung,^ die die Patienten souvohlT seitens des ärztlfchen!Korps als auch seitens des• Pflegepersonals• erfahreii haben, allgemeiner Anerkennung erfreute. Das Gemeindegesetz in Erez Jisroel und die Aguda. .1 •e r 11 s a l e!m.. (A.. .1׳., P. Bi »Die hiesige Agudazentrale hat einen■ offiiZielleiT »Brief von Sfr»׳ Herbert Samuel erhalten, in dem ׳er mitteOf, dass das- Gesetz einer nochmaligen ׳Beaubeitimg 1r>1terzogen und; der OÖffentlichkeit •zur•־ Diskussion: vorgde.gt »werd׳e.. Zur Begegnung. Dr. Piiiclias Kohn—Dr. Weizmann. Wie ir. (A.. J.;..P.. B.)׳ Die t?nden־z1r0seu Ausstretumgen über den• Inhalt der irr Wien stattgefimdenen Unterredung des Präsidenten; der Agudä-Wei't- Organisation ׳Rabbiners Dr.. Pinchas Kohn־!mit Doktor Gh. Weizmann veranlasste ünser ,Pressbairoau.׳ zu einer Anfrage am »massgebender Stelle.. »Hierauf wurde seitens des 'G. A..amtlich verlautbart,, dass für:!eine Lüftung der seinerzeit fiir die Unterredung zugesagten .Diskretion keine GfinrdJage־ und kein Recht vorhanden sei. Dooli sei die Aguda! »bereohtägL. den: Tenor »der öffentlichen Verhandlungen• bekannt zugebe 1t, woraus klar ersiditlddh ist, dass die Verhandlungen! auf Wünsch zionistischer Exponenten: »begonnen: wurden. Der diplomatische. Erfolg der Aguda! in der Waknffrage. .1 ׳e r 11 s •a J e m.. (A\. .1.. P.. •B.))•Nadfe»!Meldung.des ״Doar »Hajom“!wird!der •Ciesetzentwuitf. für die!Wöhi־ tätiffkeitsinstitiLtiionen ■ izugunsten: der־ Aguda ahgeättdort. »Hiedurch wird ׳auch von gegnerischer Seite ,diese •erfreuliche Nachricht ׳von»'den ׳d!ip(lbma:tischen »Eüfolg^a der Aguda, welche das; offizielle.' .׳palästineasisdhe Aguda-Organ ,vKol• Jisroel“־ 'bereits, ist seiner ׳letzten Nummer meldete, »bestätigt.. ' Uebersiedhiög.ל des; Sluckför Raw. iiach Erez־ JisroeL Warschau. (A. J. P. B.) Der gefeierte GaomReb Isser Salman Melzer, Rosch Jeschiwoh: in׳ SlUck, ist.nach Jeru-• salem gereist, um seiner Berufung, am die Jeschiwoh t^,Eü Chaim“ Folge zu leister*. Agudaführer in Polfen.. W a r.s ch a u.. (A. J. P.״ ßJ); Im Zusammenhänge mit! den: Beschlüssen der Krakaueii Zentralratssitzung und zur, Belebung: des Agtidalebensin Polen bereisten! Mitglieder des. G; A. der Agudas JisröeL die Herren Kalman Rßßpenheim״ Julius Hiitländer Und »Rabb. Dr.^ Joel:PpJlak^ ämer.herer wlchjtige Grte:^ Seit einiget«, {Monaten ist Rabb. Tobias?Hh'cöw^z'E§.!;»st ihm geglückt, hervorrageradie Erfolge zu«; Stärkung det* Organisationsfonds, vor allem des , Keren! Hathora, }zu erzielen. ׳ Epilog zur ifieret! Hathora-Konferenz. iri , Ham־* bürg. H a m b u r g.. (A. J'.: P. B.) Unter dem Eindrücke der: Schilderungen von der traurigen Lage» der Jeschiwoth, in. Litauern hat die: ׳Keren Hathora-Zentrale grosse Volks־ versammb^gen ini Hamburg, Frankfurt,. Berlin, Hannover, Kiel, Leipzig; und . Dresden emherufen, bei welchen׳ die Rabbiner von: Poniewierz. , Sowalk irnd׳; Kiibiku} un<i| Dr. Deutschländer referierten. Die -orthodoxe Erziehungskonferenz in Harpfeurgv UaBib u;rg. (A J. P.B.) Auf Veranlassung des Kjereo jHathora: fand am 29. Dezember v. J, hier;eibe pä.d^gogische Komferenz.statt, die.etwa ,von 50 Pädagogen be§Mcht wair. Es referierten Rektor Stern, Frankfurt aA M.,. und Dr. M. , Lewro, Hamburg, über die methodische Verbesserung des jüdischen Unterrichts, Dr. Deutschländer, Wiej^, und Dr. Carlebach, Hamburg, über die Verwertung jüdischer BUdungsetemente im profanen Unterricht und Dozent Dr. Neubauer, Würzburg, über jüdische Lehrertrage«^ Es wurde beschlossen, die Realisierung der im Anschluss; an die Referate gemachten praktischen Vorschläge durch einzelne Kommissionen vorzunehmjen. Ferner wurde der Wunsch ausgesprochen, derartige Konferenzen von Zeit zu Zeit einzuberufen. < ־ Abgeödneter־ Oberrabbiner Schapira über die WeRjeschiwah in Lubtb). Lodz. (A. J. P. B.) Der Sejmdepuי tierte1 Oberrabbiner Schapira gewährte einem Korrt^pondenten des agudistischen Organes, ״Die jüdische Stimme^ ein Interview über den Stand der Lubh’ner Jeschnvah^ deren Bau durch die antisemitische Hetze dies Vereinest ״Rozwoj“ unterbrochen wurde. Eine Volksversammlung erzwang, unter dem Hinweis, dass die Jeschiwah eine Ge-» fahr für Polen bedeute, ein polizeiliches Bau verbot. Nach dreimaligen Unterbrechungen ist endlich durch diplomatisehe Intervention des Senators Mendelsohn eine endgüL t»ge ministerielle Bauerlaubnis erwirkt worden. Die Zwtschenzeit hat Oberrabbiner bekanntlich benützt, um inj Auslände mit der allweltUchen Keren Hathorah-Zentrale Geld aüfzubringen. Ein linksradikaler, Zionistenführer gegen das freie Erziehungssystem ln Erez Jisroel.NewYork. (A. J. P.B.) Isaak Müller schreibt in der links gerichteten zionistischen j,Neuen״ jüdischen Zeitung4‘, Brooklyn: Wir erfahren; von : zurückgekommenen Touristen und: durch Korrespondenzen von der intensiven Aufbauarbeit in Palästina.^ Doch ,fragt es sich, ob diese grossen Energien auch tatsächlich für das ganze Judentum äufgewendet werden. Ist wirklich der Wille vorhanden, unsere Zukunft mit unserer reichen Ver■. gahgenheit zu verknüpfen? Wird dort ein traditionell jüdj* sehe? Leben geführt werden? Wir hören, dass auf den von den Geldern des Keren Kajemetb und des Kerem