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Jüdische Presse · 1925-01-16 · 3 (16.1.1925) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
11 (1925)
Issue
3 (16.1.1925)
Date
1925-01-16
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE. Seite 17 Nr. 3 pflichtung, dass im Trauerjahr und am Jahrzeitstag. für sie gelernt werden soll. 3. Die Einsetzung eines allgemeinen Keren H a 111 o r a Schabbos dürfte sich auch bewähren. Wir möchten den kommenden Sabbat Jithro vorschlagen, für alle diejenigen Kehillaus, in welchen am Schabbos Tschuwoh oder Chanuka nicht gesammelt wurde. 4. Dollarcoupons. Gemäss Krakauer Beschluss legt Ihnen heute die Zentrale die ersten Exemplare dieser Dollarcoupons vor. Wir geben uns der Hoffnung hin, dass sie ihren Zweck erfüllen werden. Von den meisten Ländern ist diese Idee freudig aufgegriffen worden und fast alle haben grosse Bestellungen aufgegeben. Wir bitten alle Freunde, für weiteste Propaganda zu sorgen, auch bei freudigen Anlässen diese Coupons zu stiften. 5. Ansichtskar t e n. Wir haben eine Serie von zwölf Bildern der hervorragendsten Grössen der Vergangenheit (Rambam, Raschi usw.) günstig erworben und hoffen, dass mit Unterstützung von Lehrern und Schülern, diese, besonders bei der Jugend, massenweise vertrieben werden. (Sahluss folgt.) NACHRICHTEN. Vom Bundestag des Bundes jüdischer Akademiker. Im Anschluss au den wissenschaftlichen Bundestag• des׳ B. J. A., der sich, wie berichtet,, zu einer grosszügigen Kundgebung der deutschen Orthodoxie gestaltet :hat, fanden kürzere Beratungen organisatorischer Natur statt. Sie sollten in der Hauptsache der Umstellung der wissenschaftlichen V. J. A. ־ A r b e i t dienen. Das in Anträgen, Entwürfen und Diskussionsreden niedergelegte Material war indes so reich an Ideen und Anregungen, dass eine Bewältigung in der kurzen, zur Verfügung stehenden Zeit nicht möglich war. Es wird vielmehr aus־ gedehnter Beratungen im engeren Kreise bedürfen, um Sie zweckmässigste Arbeitsform zu eruieren. Auch die׳ auf dem Haiberstädter Bundestag 1921 erörterte Frage der Bundestendenz gelangte wiederum zur Be־ sprechung. Es ist erfreulich, dass diesmal Einmütig־ k e i t über diese wichtigen Grundsätze vorhanden war, die ihren Niederschlag in folgenden Beschlüssen fand: י Die Beschlüsse "des Halberstädter Bundestages zum § 2 ׳'enthalten eine der Tradition und Aufgabe des B. J. A. entsprechende Interpretation der Tendenzparagraphen, die ein Bekenntnis• der Mitglieder zum gesetzestreuen Judentum in Gesinnung und Tat fordern. י Auf Grund der einheitlichen Auffassung, die dei׳ Hamburger Bundestag über den Inhalt dieser Forderung hegt, erblickt er in dem Inhalt der Halberstädter Be־! Schlüsse" heute eine Selbstverständlichkeit, deren Betonung heute angesichts der gekennzeichneten Auffassung des § 2 nicht erforderlich ist. Der Bundestag sieht .mit Ver־ trauen auf das jüdische Wollen der Bundesbrüder der zukünftigen Entwicklung des Bundes entgegen. } Besondere Erwähnung verdient auch die Schaffung eines zentralen Wirtschaftsamtes zur Förderung weniger bemittelter Bundesbrüder. . Auf vielfachen Wunsch ist eine D r u c k 1 e g u n g der auf dem Hamburger Bundestag gehaltenen wisse n־ s c h a f 111 c h e 11 R e f e rate in Angriff ־ genommen. Das . Einzelheft dürfte sich (unverbindlich) auf Mark 1 bis 2, die Gesamtausgabe auf zirka Mark 10 bis 12 stellen. Um־’ gehende Bestellungen an das Bundespräsidium, Doktor Jacob Lev, Berlin-Wilmersdorf, Uhlandstrasse 138, erbeten. Menachem Deutsch s. 1. Im Alter von 55 . Jahren verschied plötzlich der allseits geschätzte, langjährige Wiener Baalbos Flerr Menachem Deu ts c h. Es gibt wohl keinen Orthodoxen in der Kehillo, der diesen' schlichten, frommen Menschen nicht zu ehren wusste. Es war überall, wo Mizwos und Maassim Towim zu üben: waren. In seinen jungen Kindern, die er zuriickliess, sieht man am besten, von welch tief ehrlicher Frömmigi keit dieser Mann. durchdrungen war und mit welchem Ernst er diese Mission seinen Nachkommen einzupflanzen:, verstand. Die K’wure fand am 22. Dezember unter überaus׳ zahlreicher Beteiligung statt. ה׳ spende den schwer .be־ troffenen Hinterbliebenen seinen Trost und gebe seinen; Kindern die Sechio im Geiste des Dahingeschiedenen lthauro ul’maassim toowim weiter zu leben. ח״נצ״ב״ה Malmö. Am 8. Jänner waren 25 Jahre verflossen,׳ seitdem Dr. W o 111 s t e i n sein Amt als Rabbiner der hiesigen Gemeinde angetreten. Die Gemeinde liess es sich nicht nehmen, diesen Tag festlich zu begehen. Der Vor־ sitzende, Direktor Lewin, drückte in herzlichen Worten' den Dank der Gemeinde aus für die erfolg-, und segensreiche Wirksamkeit des Jubilars. Als sichtbaren Ausdruck dieser Dankgefühle überreichte er eine prachtvolle .grosse Silberschüssel, auf welcher ein bekannter schwedischer Künstler die hiesige Synagoge eingraviert hat. Ausser־ dem kamen im Laufe des Tages viele Gescchenke, Blir men und eine grosse Anzahl von Telegrammen, darunter הודעה! הנה שמעתי שמוציאים לעז בין בני עמנו דרו בשקר ותחבולה על כשרותו של הפראנקק־קאפפע אל תאמינו ואל תשמעו להם יהיה טי שיהיה המוציא לעז זה איננו אלא מחמת נניעה וקנאה. והנני כיפל ומשלש שהפי־אנקק־קאפפע כ ש ולהוא׳ ויכולים כל ישראל לשתותו. קושטא קאי ושקרא לא קאי. היק שטעון נח״ח פתואש״ב «נ*ל סופר FERTIGE HERREN- KNABEN- KINDERKLEIDER Massabtellung bis zu den feinsten englischen Stoffen. Feinste, eleganteste Ausführung / Neueste Modejourriale liegen auf / Auf Vermeidung von שעטגין .wird• streng geachtet / Um geneigten Zuspruch bittet hochachtungsvoll J. STERN, II., GLOCKENG. 25. Tel. 4613'9׳ 1 <r■—י Wo erhält man den wirklion naturgetreuen SCHEITEL? Dem bekannten Spezialisten künstlicher Haararbeiten für orthodoxe Frauen, Franz B a 11 a, ist es nach jahrzehntelangen Bemühungen endlich gelungen Scheitel herzustellen, die dem eigenen Haare mit verblüffendster Täuschung nachgeahmt sind. Nach einem Besuche in dem Atelier des Herrn Balla wird sich jede orth. Braut leichten und freudigen Herzens ^entschliessen, das eigene Haar abschneiden zu lassen und einen Scheitel zu tragen. Die Damen werden zum Besuche des nachstehenden Ateliers höflichst eingeladen, woselbst Modelle kostenlos ausprobiert werden. Franz Balla, Wien, IV., Gusshausstrasse 26 Telephon 58-9-12 von der Geistlichkeit und von den Professoren der Uni־ versität, welche von dem Ansehen zeugen, dessen sich Dr. Wohlstein in allen Kreisen erfreut. M. Auszeichnung der Perückenfirma Othmar Schiff, Am 4. d. M. fand in den Wiener Sophiensälen ein von der Wiener Akademie zur Pflege der Damenfrisierkunst veranstaltetes internationales Preisfrisieren unter zahlreicher Beteiligung des In- und Auslandes statt, wobei die Firma Othmar Schiff, Wien, I., Kärntnerring Nr. 6, in der Perückenkonkurrenz den ersten und zweiten Preis errang. Ausserdem wurden drei zweite Preise und ein dritter Preis zwei Assistenten dieser Firma zuerkannt. Diese mehrfachen Auszeichnungen beweisen aufs neue die hohe künstlerische Leistungsfähigkeit der Weltfirma O t hmar'Schiff. Hilferuf der jüdischen Blinden! Die trostlose Lage, in der sich die jüdischen BIin־> den in Wien befinden, veranlasst die Vereinsleitung, an• die ganze jüdische Oeffentlichkeit des In- und Auslandes nachstehenden Appell zu richten. | Der Hilfsverein der jüdischen Blinden, . der seit vierzehnjährigem Bestände bestrebt ist, das schwere Los seiner Mitglieder zu erleichtern, steht infolge der immer grösser werdenden N.ot vor ׳dem Zusammenbruch. Der Verein •besteht’teils aiis Blindgbb'örehen, teils aus 'Kriegs״ und Spätererblindeten. Die Mitglieder sind entweder selbständige Handwerker," von deren* schwerem ׳Existenzkampf sich ein Sehender kaum eine Vorstellung machen kann, oder es sind .arbeitsunfähige Kranke. Besonders gross ist die Not der blinden Familienväter. Der weitaus grösste Teil sind heimatlose Ausländer, die von keiner öffent־ liehen Einrichtung unterstützt werden, und ausschliesslich auf die private Fürsorge angewiesen sind. Um diesem furchtbaren Elend wirksam entgegenzutreten, ist der Ver־ ein bestrebt, eine systematische, produktive Fürsorge durchzuführen, eine Kreditkassa für blinde Gewerbe־ treibende zu errichten, ׳Einzelexistenzen zu * fördern und ein Blindenledigenheim zu gründen. _ Wir glauben,׳ dass es. Pflicht der ganzen jüdischen Oeffentlicchkeit \yäre, das tragische Bild, welches sich uns täglich darbietet, Blinde mit dem Stocke tastend und um •Almosen bittend, aus der Welt zu schaffen. Unser Wunsch ist es, alle Fürsorgebedürftigen ausschliesslich von unserer Instituton aus zu erhalten. Um alle diese Ziele zu! verwirklichen, sind ansehnliche Geldmittel notwendig. Wir dürfen wohl annehmen, dass unser Hilferuf an die jüdische Oeffentlichkeit nicht vergebens sein wird und dass sich genug hochherzige Menschen finden werden, den Unglücklichsten aller Unglücklichen zu helfen. Wir bitten sich als unterstützende Mitglieder in der Vereinskanzlei, XV., Herklotzgasse 21, anzumelden. Spenden, mögen sie noch so klein sein, sind auf unser Postsparkassenkonto Nr. 133.213 einzuzahlen. Wir bitten sich unserer blinden Sprachlehrer und Klavier׳־• Stimmer zu bedienen, deren ,Adressen in der Vereinskanzlei za erfragen sind. Für das Blindenmädchenheim,' II., Darvvingasse 5, bitten wir um Beschäftigung in Form von weiblichen Handarbeiten. Spenden ־ von abgelegten׳ Kleidern für unsere bedürftigen Mitglieder werden dan־' kend angenommen. Für die Vereinsleitung: Obmann J. Schuhmann, Bürstenfabrikant, m. p. Anitta Müller-Cohen m. p. Oberbaurat Ing. Robert Stricker m. p. Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde Dr. Josef Löwenherz m. p. { Dr. D. Schapira m. p. Spendenauswels der Agudas Jisroel-Jugendgruppe II., Obere Donaustrasse 69. (In 1000 Kronen.) N.N. 10, Em. Buschitz 10, Hch. Samuel 10, Paul Hirschlaiit 10, Vikt. Baumgarten 10, J. Felsenburg 10, N. Löwenfeld 10, D. Steinhof 10, L. Breuer 10, Benj. Schreiber 50, Samuel Stern 10, Max Adler 700, N. N. 150, Sude Schlesinger 250, Schiffschul 5000, detto 115. Sprinzeles 12, J. Rosenbaum 50, M. Hirschmann 50, M. ׳Friedmann 40, O. Schmied 166־, Lock, N. Mödör.20, L. Kaufmann 30, Sim. Fischer 20, L. Schön J0, E. Schlesinger 30, S. Erber 10, L. Weiss 10, Meier Schreiher 10, Bela Fischer 20, E. Händler 20, O. März 10, F. Glück 20, A. Gottlieb 10, I. Kritzler 10, L. Blech 5, A. Seile 30, Gcttlieb Schenk 30, Benj. Felsenburg 20, Sand. Adler 10, Jakob Stroh 30, Mark. Fürst 10, Max Klein 20, P. Steuer 10, J. Gelb 10, E• Adler 10, Mor. Weldler 10, Paul Richter 10, Vikt. Weiss 10, Alter Fuchs 10, I. Grünwald 20, H. Feldheim 50, E. Feldheim 20, L. Lederer 30, Fz. Neumann 50, B .Klein 10, Ernst Stern 50, Hch. Herzog 30, Sig. Schreiber 10, O. Hochmann 20, Dav• Hirschler 10, Jak. Stroh 30, A. Kunstadt 20, Sam, Reichsfeld 20, Em. Stroh 20, D. Krochmal 20, Dav. Schlesinger 50, M. Weiss 10, M. Perjs 20, A. Braun 20, Siegfr. Richter 40, Mor. Felsenbur'!; 30, Sig. Stei- 11er 30, Max Deutsch 12, Hugo Deutsch 12, Vikt. Baumgarteil 24, B. Fischer 24, Hch. Funk 24, Jos. Felsenburg 24, L. Griinhut 24, A. Hofbauer 24, Hcrsch Kaufteil 24, Em. Kritzler 24, J. Kritzler 24, Al. Lazar 24, J. Samet 24, Gab. Schiff 24, J. Wosner 24, B. Felsenburg 24, Ed. Schiff 24, D. Schiff 24. Sig. Schiff 24, Sig. Herzka 24, W. Müller 20, M. Sternfela 100, G. Dubina 5, Mor. Schreiber 10, Breuer 10, M. Hönigsber 10, D. Moskowits 15, N. Dickmann 10, Sig. Brody 200, Jos. Bernfeld 5, Mos. Schreiber 10^ Mich. Schächter 15, Mark. Schächter 15, Wolf Landmann 10, Sim. Landmann 10, L. Pollenz 10, J. Singer 50, M. Nebenzahl 50, Max Rappapört 50, J. Grossbard 50, P. Wagreich 5, ־K. Weiss 20, Mor. Rabinck 50, Os. März 2b, Deutsch & Co. 10, Max Ticho 30, Dr. I. Bondy 50, Sig. Bondy 100, D. L, Kästner 20, L. Hirsch 20, L. Rotberg 10, B. Hausner 20, M. & I. Felsenburg 50, Max Winter 25, Jul. Fischer 5, B. Glück 10, Jul. Kolm 10, S. Ehrenstein 50, L. Lamm 10. B. Specht 6, Sig. Bondy 100, L. Mayer 20, D. Spitzer 50. Summe K 9,315.600. Am 9. Jänner a. c. ausgewiesen K 11,510.700. Gesamtsumme K 20,826.300. Wi rtschaf tsnachrichten aus Erez Jisroel Der palästinensische Iniporthandel. Der wirtschaftliche Aufschwung, der in Palästina in den letzten Jahren bemerkbar war, drückt sich auch im Wachstum der Einfuhr- und Ausfuhrziffern aus. Ein1 genaues Studium dieser Daten ist für jeden, der, sei es auf landwirtschaftlichem oder industriellem Gebiet, in Palä־ stina Kapital zu investieren gedenkt, unerlässliche Voraussetzung. A m t li c h e genaue Ziffern liegen> erst für. 1921-22 vor, deshalb wird im Nachstehenden nur auf diesen statistischen Bericht Bezug genommen . werden können. Im übrigen sind Einfuhr und Ausfuhr Palästinas in den. Jahren 1922-23 und 192324־ nach den vorläufigen Ziffern wieder um ein Beträchtliches gewachsen. Den Haupt* import Palästinas stellt die T e x t i.l b r a n c h e. Vor dem Kriege wurden jährlich bereits für Pfd. Steri. 249.000 Stoffe und Kleider eingeführt. 1921-22 allein Baumwollfabrikate für Pfd. Steri. 572.016, und zwar 14,083.876 Meter. Daraus ist ersichtlich, dass eine vorsichtig installierte palästinensische Textilindustrie bereits auf einen ziemlichen Inlandsabsatz rechnen kann. Gleiche Qualität der Erzeugnisse natürlich vorausgesetzt. Kleider wurden für Pfund Steri. 219.000 eingeführt. Baumwollgarn und Nähzwirn für Pfd. Steri. 90.829. Die Einfuhr von Metallwaren'tind Maschinen \wn‘ vordem Kriege überaus bescheiden; bloss Pfd. Steil 55.000 im Jahresdurchschnitt; dagegen( wurden 1921-22 allein an Eisen- und Stahlwaren für Pfund1 Steri. 226.848 importiert, Maschinen für Pfd. Steri.: 167.638, Angesichts der überaus regen Bautätigkeit, speziell in1■ Tel-Awivv ist es nicht erstaunlich, dass die Materialien der. Bauindustrie eine gleichfalls bedeutende Rolle im palästinensischen Einfuhrhandel innehaben.׳ Bauholz) •wurde 1921-22. importiert jftir Pfd. Steri. 148.503 und Zement für Pfd. Steri. 101.800 (20.787 Tonnen). Bedeutend ist noch der Import von N a h r u n g s- und Genussin i 11 e 1 n. Vor dem Krieg wurde jährlich für Pfund Steri. 107.000 Mehl eingeführt, 1921-22 8607 Tonnen im Werte von Pfd. Steri; 179.697. Der Import müsste ange־ sichts der wachsenden Bevölkerung noch grösser sein; da aber der Getreideanbau in Palästina überaus zunimmt, ist die Einfuhr von Mehl im Verhältnis zu den übrigen Importartikeln geringer geworden. Die Zunahme .am Nahrungsrnittelbedarf Palästinas drückt sich am besten in den Zuckerimporten aus. Noch 1914 kamen für Pfund Steri. 57.000, dagegen 1921-22 9205 Tonnen für Pfund• Steri. 289.548, wobei noch der Preissturz auf dem Welt* zuckermarkt berücksichtigt werden muss. Aehnliches spricht aus den Daten für Reis; vor dem Krieg jährliche Importe für Pfd. Steri. 57.000, 1921-22 ist bereits der Bedarf auf 9172 Tonnen im Werte von Pfd. Steri. 179.887 angewachsen. Einen grossen Bedarf hat auch' Palästina an Heizmaterialien. Kohle wurde vor dem Kriege in nicht nennenswerten Quantitäten eingeführt, 1921-22 bereits 61.816 Tonnen für Pfd. Steri. 241.130. Allerdings ist in diesen Ziffern die Regiekohle der Eisenbahnen inbegriffen. Petroleum (4 Gallonen per Behälter) wurde vor dem: inlge Dutzend Scheitel mit naturgetreuem Scheitelstrich, 12 Zenth meter lang׳, aus prima dauergewelitem Naturhaar und allerbestem Mate.ial hergestellt, in allen Farben, sind, so lange der Vorrat reicht, um den Preis■ von 10 Dollar per Stück abzugeben. Othmar Schiff Wien, I., Kärntnerring 6 Telephon: 51-3-62 Telephon: 51«362<י

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