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Jüdische Presse · 1924-09-19 · 38 (19.9.1924) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
10 (1924)
Issue
38 (19.9.1924)
Date
1924-09-19
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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sie ®wischeij ImLMaakM sammenhaiTg mit Eress Israel zu neuem Leben er- ־^a(%^4«h Äftöie«) Völtoe götL ertfeäkt er eine •unbescteeübliche ßegefeterung 1m den Defegiertett und Zuföfanem. Die :PeMHNe Oj^rral^Wr Lewin in politischer Sprache* Es folgten Begrüssunjf£ßn6pracfcen im Namen des G- A. Rabb, Dr. P. Kohn, im Namen des Krakauer Rabftnnatek Rü&b. tf ud « Lew in[Und der Obmann Berisch Frlnkei kn Namen der Grtsgitupße Krakau. *Cs ergriffen hierauf das ׳Wort: J a k ob R o s enheim Übe/ die AiifgMten der Tagung und Sejmdep. Kirschbraun über die spezielle Bedeutung der Tagung. fi|r Kratau und Gatriea,: c ^;10» ikMmm ErtMfntmgsItkiing fiat in allen Kreisen grosse Wirkung ausgeübt. Oie Tagung ist sehr gut beschickt. *Es sind ,Polen, Pofnlsch-Litauen, Litauen, Oesterreich, Deut sch Und, Tschechoslowakei, Schweif Erez JIsrael und Amerika vertreten. Dienstag Vormittag findet die z'wedte Sitzung im Saafe der Kultusgemeinde statt. Diese Beratung ist organisatorischen und Finanzange- Je gehheiten gewidmet *und ist nicht öffentlich. Mittwoch *und Donnerstag werden die Probleme des Ke i*en Hatora, Erez Jisroel-Arbeit und der sozialen ■Fürsorge zur (Beratung kommen, die der Oeffentlichkeit zugänglich sein werden. Der Apparat der Konferenz funktioniert dank der Mühe der Ortsgruppe Krakau ausgezeichnet• Dem Vorbereitenden Komitee unter Führung der Herren Senator J. Denscher, B. Fränkel, Bauminger, gebührt auch, was die Aufnahme und Unterbringung der Gäste anbelangt, vollste Anerkennung. ■׳» w Anträge des Morkas Hachinuch anlässHch der Zen* tralsitzung der Aguda. Wien. (A. J. P. B.) Schulrat Dr. Deutschländer, Leiter des Keren Hathora, wird anlässlich der Zentralratssitzung der Agudas den Antrag stellen, zu Chahukah eine Vorkonferenz für das orthodoxe Schulwesen einzuberufem die sich mit der Vorbereitung für einen allgemeinen jüdisehen Schulkongress zu beschäftigen hat. Dem Kongressseien folgende Aufgaben gestellt: 1. Gründung von orthodoxen Lehrervereinigungen. 2. Schaffung von orthodoxen Schulkaiizleien (Vertretung der orthodoxen Schulinteressen vor den Behörden; Sammlung des gesetzgeberischen Materials in jedem Lahde zur Herbeiführung einer gewissen Autonomie des orthodoxen Schulwesens). 3.. Lehrerausbildung. 4. Ein Handbuch für jüdische Pädagogik. Vortrag Dr. Nathan Birnbaums in Wien. Wien. ׳(A. J. P. B.) Dr. Nathan Birnbaum ׳wand!auf seiner Rückreise von «der Zenträlratssitzung in Krakau einige Tage in Wien verbringen. Seine!Freunde haben ihn für einen öffentlichen Vortrag in Wien gewonnen. Wfirttembergischer Bezirkstag der Agudas Jisroel. . HaJL CA. J. P. B.) Zum erstenmal seit vielen Jäherzehnten haitte die württembergäsahe Orthodoxie am 17. Aw — 17. August — in Hat! eäaie Zusammenkunft in solchem Ausmasse. Etwa 200 Teilnehmer waren aus *den verschiedenen Gruppen nach Hall gekommen, um *dieser ersten grösseren Agudakonferenz beizu wahnen. Die Gäste wurden zunächst von Herrn SekretäT!Posen namens des 'Bezirkssekretariates, sodann von Herrn Qbenabb. Moses Herz namens der Gemeinde Bai henzd&ch willkommen geheissen. Die Reihe der Referate eröffnete Rabb. Dr. Kah n-Mergentheäm über: ״Wie kann man unter der neuen Verfassung in den israeMscfoen RefögSansgemeraschäften Württembergs!für d&e Gesetzes/treuen wirken?“ Unter gründlicher Darlegung der spezifisch Württembergssehen Verhältnisse,!die ■diese auch dem aus der *Ferne Erschienenen in voller Klarheit veranschaulichten, rief er jeden einzelnen Gesetzestreuen auf, mit aller Energie die Interessen seiner reffig&ösen Anschauung zu vertreten und zu wahren. Sodann sprach Herr Rabb. Dr. Anspacher- Stuttgart über: ״Die Jugend am Scheidewege.“ In ruhiger, überzeugender Weise *umriss er die Einstellung der verschiedenen jüdischen Organisationen, der liberalen, neutraten, (nationallen und scbföessüch!der gesetzestreuen. 1Herr Rabb.!Dr. ßerldnger -begrüsste die Konferenz namens des Bezirks räbbmats. Die Nadhmtttagssfitzung leitete Herr Dr. fifeffrriund Steta-BerUn ein, der den Versammelten im Aufträge *des Organisatfonsvorstandes der Agudas Jisroel- Jugendorganisationen herzliche Gritese und Wünsche *für - 0 H 0 3 H ■ יי ■■■■ ,XMABM* KINDBRXLBIDBR MMiabteHung bl» zu di#* felnzten enfHacHM Stoffen« feinte, eleganteste Ausführung l Neueile Modejounuie liefen auf / Auf Vermeidung von wird streng geachtet / um geneigten Zuspruch bittet nochachfangsvou J. STERN, II., GLÖCKENG. 25. Tel. 4^x3 Scheitel und Pagenköpfe aus natargekraustem Haar funbouiut, unkenntlich im Tragen und unverwüstlieh. . Minimal«, Regie, kleine Preise. Bei Berufune auf die ״Jüdische Presse“ 6 Prozent Nachlass. Anna Welnef, Wien, II;, Botensternfarae 10/16. den ,Erfolg Ihrer Tagung entbot. Hieran schloss sich das Referat des Herrn Lehrer *Wexssmann-Künzelau über: ״Ludwig Stern, ׳ein Lebensbild und seine Kämpfe für die Erhaltung des!tihoraitreuen Judentums in Württemberg.“ In packenden Ausführungen wurde der dornenvolle Lebensweg dieses Vorkämpfers der. gesetzestreuen Judenheit, des begeisterten Lehrers der jüdischen J*ugend, von dem Herrn Referenten dargestelk Kvorausskshtlioh wird dieses Referat kn Druck erscheinen). SohBessHch sprach noch Herr Jakob Kohn^Nürnberg in ׳gehailtvoMen Ausführungen Uber ״Keren Hathora“ und forderte *die vertretenen Gruppen -zu eifriger Mitarbeit an dem grossen *Werke auf. In seinem Schlusswort erklärte •der Leiter Posen den Württemberg!- scheu Bezdrksverband der Agudas Jisroel für begründet und verkündete *die Absicht der Herausgabe eines besonderen Betdrksorganes. Das Warschauer Rabbinat gegen die pornographisehe Literatur. Warschau. (A. J. P. B.) Eine der ,übelsten Nachkriegserscheimingen ist das Ueberhandnehmen von pomographischen Druckschriften. In Warschau erscheinen *zurzeit vier bis fünf pornographische Zeitschriften in jüdischer Sprache, so dass •das Warschauer RtabWnat sich veraflFasst gefühlt hat, gegen •diese traurige Erscheinung in der jüdischen Gasse energisch Stelung zu nehmen. Es wunde du Issur sowohl gegen •die Herausgeber wie die Verkäufer und Abnehmer derartiger Zeitschriften herausgegeben. Ausserdem hat das Rabbinat beschlossen, den Regtorungskotn* ntissär auf •diese unsittliche Erscheinung aufmerksam zu machen. Ein grosses Schomroi Schabbos-Meeting in Warschau. Warschau. (A. J. P. B.) In der Synagoge Gniwna 5 hat ein grosses Meeting gegen Ghflul Scha'bbos «tätigehm den. Die Versammlung wunde vom Rabbinat und von dem Schomer Schab,bos-Vered 11 efiwberufen. Nachdem mehrere Mitglieder des Rafobdnates und einige Führer des Schomer Schabbos-Vereines gesprochen־ halben, wunde eine Resolution angenommen, in welcher von der Reglerung verlangt wird, das Zwangssoimtagsruhegesetz abzuändern, da hiedurch viele Juden in ihrem Gewissen getrotten sind. Der Staat aber erleidet durch •die Beschränkung des Handels einen materiellen Schaden. Oberrabbiner Schapira aus Plotrkow in London. London. (A. J. P. B.) Anlässlich seiner Anwesenheit in London äusserte sich Oberrabbiner Schapira dem Vertreter von ״Jewish Chronicle“ gegenüber über seine Tätigkeit für die Lubliner Jeschiwah wie folgt: Ich bin in dieses Land einzig und allein im Interesse der Lubliner!Weltjeschiwah gekommen, welche dazu bestimmt ist, ein Kraftreservoir für die polnische Judenheit und eine ewige Quelle der geistigen Stärke für alle Juden zu werden. Ich hoffe zuversichtlich, dass das englische Judentum seinen Teil dazu beitragen wird, um diese epochemachende Institution schaffen zu können. Oberrabbiner Schapira sagte noch ferner, dass es allgemein für besser und richtiger gehalten wurde, eine grosse Jeschiwah zu haben, als ,eine Anzahl von kleineren. Die Gründung einer grossen Jeschiwah hat den Vorteil, dass man einerseits bei Ver•* waltungskosten sparsamer wirtschaften kann, andererseits wird eine grössere Institution besser bekannt und somit erhält man eher Unterstützung von der jüdischen Oeffentlichkeit und auch von der Regierung ist leichter die Anerkennung einer solchen Anstalt als Hochschule zu erreichen. Konferenz der Zeirei Jisroel in Litauen. Kowno. (A. J. P. ß.) Die Leitung der -Zefiref■ Jisroel i*st ernst bestrebt, Ihre Organisation wieder zu beleben. Nach mehreren Besprechungen hat das Exekutivkomitee *beschlossen, auf den 23. und 124. Elufl — 22. und 23. Septembea־ — •eine!Konferenz nach Kowno einzdbemtten. Wahlrecht werden nur jene Mitglieder haben, die ihren Verpachtungen voll naohgekotmifeh stad. Oberrabbinar J. Horowitz aas Jerusalem gegen eine Zwangsorganisation in Palästina. Kesmarok. (A. J. P. B.) OberrabbÄuer Horowitz aus Jerusalem, der• frühere Bevollmächtigte der Amsterdamer Perkfidtan und Amarkadtm in Erez Jisroel, hielt in seinem Hehnatsland in der Slowakei in Kesmarok eine bedeutungsvolle Rede über die Lage hi ׳Erez Jisroel, aus der wir folgendes entnehmen: Es gibt keinen tharatr eiuen Juden, der nicht *mit Leib und Seele, mit Gut Uhfd Blut «an dem Aufbau Palästfo^s tt^neimep. möchte« *Es lässt sich mit Bestiimjhfehit vaaaei^ d^ss aheh die Vor^ecbngimgerr für ein friedliches Zusämülenarbeiten ‘vorlfandeh" wären, wenn die ziordstisohe Organisation ihrem -Programm treu geblieben wäre und •dass auch heute der; Kampf. an dem Tage arahören *tvftrde, an dem r 1Äe bekannten Führer, wünschen Sie allen Ihren Verwandten, Fnusfenr mtfBcltMMten «a«‘lMWW!fatfcC in der , , ,Jüdischen Presse4. Sie ersparen Mühe, Porto und Zeitaufwand. Dagegen ist der Neujahrswunseh in der ,Jüdischen Presse" billig und erfüllt vollkommen den beabsichtigten Zweck. Das Inserat laut nebenstehend•» Muster kostet eioschlieaslich aller Stenern nur K 50.000 resp. Kd 25. Jakob Eloeaateia a. Frau Wien, II., Sebreig. 12 Eisen & HOnlgsber Selch war •ofabrik Wien, II., Haidg. 6 Da wir nur eine bestimmte Anzahl ron Druckseiten für diesr Neujahrswünsche reservieren können, empfidfilt es sich, ehestens den untenstehenden Bestellschein aussufüüen und in einem Briefumschlag an die Adresse: ״Jüdische Presse“, Wien, II. Be»., Malig. 12 a, oder Bratislawa, Turnerg. 14, zu senden. ▲aaaehMiian! Bestellschein . .. .״j. ״ * w*®n. H., Malzg. 12a An die ״Jüdische Presse , Bratitlawa,Turnerg. 11 Ich bestelle hiemit einen Rosch-ÜMchono-GlÜckwunscb . ״ ״ . K 50.000 Muster a), b) zum Preise von j£j2־g— Name: Genaue Adresse: Besondere Wünsche: Unterschrift deren Bemühungen um das ״nationale Helm“ keineswegs unterschätzt werden dürfen, «ich auf ihre ursprüngliche Aufgabe!beschränken und lediglich den Wirtschaft* liehen Aufbau Palästinas erstreben werden. Wenn aber aic mit •behördlicher Zwangsautorität ausgestatteten jüdisehen Gemeinden und Landesinstanzen statutarisch auch jene Gebiete umfassen, welche, weil aus dem religiösen Leben fliessend, lediglich nach dem Thorarecht geregelt werden müssen, dann,!möge man *auch für die eigene Peatson welcher Richtung immer angehören, dann ist die theratreue Judenheit nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet, zu fordern, dass in der Grundverfassung eine Bestimmung festgelegt würde, nach welcher dieses Thorarecht in •gegebenen Fällen nicht immer aufs neue zum Gegenstand von Beschlüssen seitens dieser Instanzen gemacht werden könne. Danksagung. Ferienaktion des ,Jüdi-. sehen Hilf «wer k“. Im Rahmen seiner mannig־ faltigen Aktionen hat das ״Jüdische Hilfswerk“ der Agudas Jisroel — wie alljährlich — auch heuer zu Beginn der Soimmerferien ungefähr 60 Wiener Kindier, darunter viele Waisenkinder, zur ׳Erholung in die Tschechoslowakei geführt, wo diese bei frommen jüdischen (Famülfen in den Orten Duna-Szerdahely, Nagy-1Me«yer, Guta und Kotnorn mteTgebracht wurden. Wie bei dervor einigen Tagen erfolgten Rückkehr der Kinder zur grössten Freude festges teilt werden konnte, •haben sich sämtliche, ohne Ausnahme, geradezu glänzend erholt und werden mm, frisch gestärkt, das neue Schuljahr beginnen können. Allen den gütigen Pffilegeeitfern, *die sich um das Wohl ihrer freiwillig in Kost ■und Quartier genommenen Pfleglinge so offensichtlich bemüht haben, sei an dieser Stelle der herzlichste und innigste Dank für ihre grosse Güte äusgesprachen* Krfegswateealonds. In Sauerbrunn wurden über Interventtoar-.des Hevm Karl Hqiger •durch *die Herren Bogner und BtifeMbait K 787.400 aniässMi des Hitfstages gesammelt, . :' ' -? Naturhaar, garantiert Wien, 1. Bsalfk, Kiratnftrst»ss> 8 ■aen, vitansm 1!uw M mmwwi, « «t iew

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