Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 10 (1924)
- Issue
- 30 (25.7.1924)
- Date
- 1924-07-25
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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ויייי Seite 202 FRESSE Nr. 30 feetzt Sind, unter seine Herrschaft kommen. Das Memo• randum sagt: Wer verkennt den Vorteil einer organisatori- י!Gemeinschaft und wer verkennt die Schwierigkeiten Wi^Öffcn^dasTmit der ÄOÜe' h in Palästina 'dfrfe Öemeinfc£bä|t bilden werdep, aber gerade deshalb vefti&gen wir,' ö^s die t Veräcni^qeqneit der religiösen Anschauungen1in Ödtrac^t gezogen w^p, und dass jedem die Möglichkeit gegeben ^«!־den^^pll, sich einer Organisation anzugliedern, die seine|..reggten Anschauung entspricht, selbst weni! £\wk M|np^L^on Öemfeindeit in einer pölitischen RommUn^ bedeuten, ,wurde. DV. 'kohn weigt ferner auf verschiedene christliche Gemein• schäften in Palästina hin, denen die Möglichkeit gegeben j ist, in Uebereinstimmung mit ihren Grundanschauungen; verschiedene Organisationen zu bilden. Das Memorandum führt weiter aus, dass in dem Gesetzentwurf die Wählerliste für den jüdischen Nationalrat, als massgebender Faktor für den Teil der Bevölkerung anerkannt ist, der jüdisch-national gewählt und so sich zu ihm bekannt hat. Der Vaad Leumi schlägt aber vor, dass der Nationalrat die verantwortliche Körperschaft für alle diejenigen Juden sei, die nicht ausdrücklich schriftlich bekunden, dass sie ihm nicht angehören wollen, ln der Balfour-Deklaration ist keine besondere Fürsorgemassregel für die einzelnen Anschauungen der verschiedenen Teile der Judenheit vorgesehen. Man dachte wohl in jenen Zeiten, dass alle Juden in Palästina auf einer Religionsbasis stehen. Die Anschauung der Aguda ist, dass die Vorschläge de^ Vaad *Leumi Cihe Ungerechtigkeit gegen jenen Teil der Bevölkerung “bedeuten, welcher — wenn er auch die Autorität Vaäd *Lfeüihi nicht' anerkennt, doch nicht geneigt ist ausdfücklich daJgegen fti protestieren. . , In bezug auf ciie im Gesetzentwurf des Vaad Leumi eingeräumten fihankiellen Xutsichtsbefugnisse über alle Religiöse- und ^Erziehungsanstalten verlangt das tMemorandum, dass’ diese1‘Befugnisse nur gegen jene Anstalten eingeträumt Werden, die sich ausdrücklich zum Vaad Leumi bekennen. Infolge dessen, soll der Vaad Leuini ,die. Fürsorge für rituelle'Eih'riditüngeh, darunter auch Schechita, auf für den ihn' anerkeHrtenden Teil der Judenheit. haben, -*feilt׳ aber wie der Vaad Leumi verlangt, fü,r die ganze Bevölkerung. ‘ t<4;< יזי'■ In defm Geset'ibntwürf ist eine Bestimmung enthalten/ dass der VhaduIleUmi eine Lokalgemeinde bilden kann, wo nicht weniger als 30 Bekenner zum Nationalrat wohnen, dass aber in1 jedem Orte nur eine Gemeinde, sein kann. Die Konsequenz hievon aber wäre^ sq, führt das. Me« morahdum aus, dasfc‘1 selbst in einer grossen, Stadt,, woweniger: Bdieniiet zurh 1Nationqlrat" wohn?.ny ajs solche die!ז schriftlich diese Zugehörigkeit ablehnen,, dieser .Majorität die Bildung einer eigenen Gemein^qji^ft qjpht gestatten werden' würde. Allet)difi^ <en^haltj, ^:| Cjgsetzententwürfe eine. Klausel, SvÄctte' besagt," da|s $ipe ,Qrqppe vq*k uicht 1 weniger *:als *?flieht Zehntel iae^ .Gemeind^, zu-. mindest aber! 20 »Persöneiidas t^erfähge^ .stellen kanp, da^s, Ihre apezidlen 'kultüreilen Bedürfnisse in , ße^fscht gezogen :«werden. ' Das Memorandum verlangt zunächst, eip£ «genaue Definition des Ausdruckes der religiöse^, und kulturellen•; Bedürfnisse uiiä fährt sodann fort;. Wir ,,ye1> langen **rieht•• ntii» das Recht des *Fernbleibens,, v^pj.yaad Leumi, sondernh Wir wollen das Recht t pa,b.enr ^ine qigenq, Gemeinschaft zu* gründen, denn das Fernbli^ben voruVand, Leumi. ohne Ansöhhiss an eine andere Gemeinsuhatt. wü^de letzten Endes 'i?wangsmässig züm /Änse(h|u^s an y,»ad Leumi. führen. ' Mart' verlangt deshäl^ s^^achlies^t׳ Memorandum? daäs ׳Mi; Gesetzentwurf ein Paragraph hin,-, zugefügt wirti/v Ungefähr *Öes’ fnhalfes, dass, überall, >yo mindestens 30 ז Leute* 1den Wunsch ausdrucken, ui^jit dum Vaqd' tteumi anzugehören, 1 ,das Recht... zur, ,Begründung einer״,t«igenen Gemeitebham: gegeben ' w^rd.n ז |Und . dass, dort^wo’diese Zahl nicht erreicht, ist, de'dem . Vaad־ Leumi- Fernstehenden das Recht haben sich ejqer Gemeinschaft anzuseWiessen, Welche “*ihren religiösen Anschauungen entsprich♦,■» selbstverständlich mit dem Recht zur Erstellung eigener religiöser Institutionen. F^rnej schien; sie das .Recht haben ־,sich1'zö'elneF Konföderation jm ganzen Lande•-zu״• sammenziischHfeSsen. «* £& titanischer Raw Aber den 4 ״ ״Austritt“. ־ , m Degfijfher <dfc|l w^e^rhölt ausgestellten ^Beüauptung. dass man in Litauen, wie fcbe^ti^'trp ganzen Osten keinerlei Verständnis fü1^°dle Austrittsbeweguflg!thajb^»< dürfte es aupfasröe iteut'sche־’(Orftiocloxld) ^nteresgfetpnVv(|ass anläss^oh dwr! Angriffe,'#elchSr Sfiniste1| Rosenbgum. ,8&zen das System Frankfurt1 dichtete, Herr Rabbiner Fefyet^pik. Kupisqhakt ׳(Litauen), der bökäifhte VeHässer von uNe^pJ1 Israel“ In, Nr.. 183 bis •i84 des ,;Jüdischen ^ebpns^ (Kovyjp), unter dem•• Titel ,iLethaan HbehreV‘ Tiifn äert Wa)u;heit, willen), .sicht.eingehend-mit ׳flfer Frage* des ’Austrittes auseinandersetzt und, nachdem er zunächst die: hlsiorischen Irrtümejr, der Rosenbaumschferi D'afttellurig' aufdeckt,' wör(■ lieh folgendermassen schreibt:7 י;י ן: n~* ״Im allgemeinen ist es überhaupt ein Irrtum, zu.behaupten, dass dur.ch. die״ Gründung• Von Separafgemelnden man sich , separiert habe,-1n Wahrheit hat man sich von niemandem getrennt, man hat lediglich die Gemeindestatuten auf Grundlage der-Thora festgetegt und jedem,־der mit diesen Statuten einverstanden'Ist, ® *RdcKriegeberi, der Gemeinde anzugehören. '■ ** v; Wenn; Hs<r Rosttrihaltnf%be^ bdhaup^lfi' WS1, Jass es, besser sehr Ufti-Streit׳ zu'^trrfldldenraÖcfi in einer Gemeinde zu verhleiben, (deren Statttteh dicht der Thora entspre .langen Bemühungen f־“ahmT ÄMwh ^d«|-A1a Herrn Balla wird sich jede orth. Braut leichten und freudigen Herzens eotschliessen, das eigene Haar abschneiden zu ladzen uüi einen Scheitel zu tragen. Die Damen werden zum. Besuche des nachstehenden Ateliers höflichst. ein- "geläden, woselbst Modelle kostenlos äusprobiert werden. Iffcanz Balla, Wien, IV■, Gusshausstrasse 26 Telephon &8-9-12: chen, •ja warum soll man auch nicht in einer Gemetndß ftiit“ Karäern, ja ausschliesslich auch mit Christen zusammensein, wofür bedarf es eines besonderen Nationalrates, eines besonderen Ministers und eines besonderen jüdischen Landes, das alles schafft ja ״Streitigkeiten und Separarioqep“ ,ף . , ן■ e*!?** - ־ Minister Rosenbaum nennt die Separation das Syyon. der falschen Mutter in dem bekannten Salomonischen Urteil,!Mir scheint aber, dass das ein grosser Unterschied ist, ein Kind In zweinHälften׳ au zerschneiden : und ps, zu trennen: das ist die Handlungsweise einer falschen Mutter, aber pin» brandiges;!Glied׳» abzuschnetden/v dass das Kind am Leben bleibt, das ist!die Art einer wirk-1 liehen Mutter, die ihr Kind liebt. , Speziell über die AustfittsgesPtzg!ebJing rin Deutsch* land schreibt der Autor weiter: ״In ,Deutschland ist .das Austrittsgesetz 5 Jahre später als in, Ungarn <*) duroh- Rabbiner Hirsch mit der Hilfe des Reicbstagspbgeordneten Lasker ־erreicht .worden. Wa< rum ha.t gerade ״Frankfurt“ das ״Verdienst“, von Minister Rpsenbaum in. seinen Anklagen soviel erwähnt zu werden;^ eben deshalb, weil ״Frankfurt“ einen grossen Anteil an der Agufias. Jisroel-Bewegung hat, muss , man ihm alle Sünden. und;Yerjbprechen aufbüfdem Es verlohnt. sich aber doch, etwas bei der Geschichte von ״Frankfurt" zu verweilen. Glaubt Ihr-etwa, dasftj.siah״in Fraufc&irfcudi« :Orthodoxie: von einer jüdischen allgemeinen Gemeinde .getrennt hat, ein Irrtum! Als Rabbiner Hirsch nach Frankfurt׳ :kam; waren dort 11 Familiefi, die die »Thora׳ ergriffen; nmn hatte in Frankfurt 6• Jahre vorher-aufder Rabbinerversammlung beschlossen, aus don;Gebeten alle Stellen, die ׳von' Zion handeln, zp streichen und. die Thora ״ ־zeitgemäss“ umzugestalten. Das veranlässte ,diese 11׳ Familien; sich!zu einer־ besonderen Gpmeinde־ zü organisieren• unter der. Anführung von Rabbiner Hirsch* der sein luandesrabblnat. in Nikolsburg verliess und das Rabbipafr dieser: Frankfurter li •Familien- Gemeinde annahm, um sie damit vor dem religiösen Ruin zu retten. Man sollte eigentlich meinen, dass deshalb nicht gerade Veranlassung vorllegt, Frankfurt den Schandfleckf ״Streitsucht; ״•airizuhefteq..;•־:.•; 1ז!»!• .,Wenn jetzt, In ^Frankfurt; in ganz Deutschland, be-־ wusste.Juden leben--־־ sogar.,NationaljudeiF— ist das Rabbiner Hirsch zu verdanken, ־der wieder frisches Leben einer vertrockneten Generation einhauchte. Auoh Minister Rosenbäum, müsste eigentliph .damit zufrieden sein, denn, wenn die beiden Gaonim und Zadikim. RabbL Samson. Rafael Hirsch *uhd Rabbi Esriel Hjldesbeiraer die Reformbewegung nichf mit aller Energie ,-bekämpft., hatten,. wäre 4mter den« deutsehen Juden G-tt behüte keine Spur von Jüdischkeit mehr übrig gebliebep. ,Es״ wäre , auch kein Platz mehr-für Zionismus und für Nationalismus und man hätte auch kein Verständnis für einen Nationalrat und für einen jüdischen Miniäter und es könnte auch keine Diskussion mehr über die Fräge einer oder zweier, Kehllbs.entstehen. Ehren wir.darum d^s Andenken Rabbi Hirsche undr seiner Gemeinde.“ Herr Rosenbaum, schreibt:. ״Nach der Zerstörung des zweiten Tempels , nahmen wir ausser der Thora auch den Gemeindezvyang mit. ins JBxil. In den Zeiten des Talmuds war in jeder?eit ,e.iti Bes dlrj, welches für Waisen sorgte, ־f«r Gefangene,״ die Wobltätigkeitsanstalt'en verwaltete und Z־wangs־ste\1ern eititriebl“ 1 Es -ist nicht, überflüssig, zu diesen etwas unklaren Bemerkungen folgendes hinzuzufügen: Das Bes din hatte überall die höchste Autorität atich in den Zivilrechtsdingen. Bes din war der Leuphttunp der jüdischen Gesamtheit uhd sein Wegweiser, *dessen Pflicht es war, dafür ku sorgen, das! alle Thorastätten, soziale ־Ansthlteh,‘durch geeignete; thoratreue Persönlichkeiten ■ verwaltet Wurdefl.' Darum;waren Beamte angestellt, welche die Märkte in lhteti Geschälten-kontrollieren ■mussten,•1dass kein Preiswucher geüteteben׳. wurde•׳- und ■kein falsches Gewicht' verwendet ׳wurtjie. .XHese״ Beamten-hatten 1»!'י••alleit ZwMfelsfällen sich An djas Bes, din zu wenden, welches das Urteil zu sprechen dattd (Matmonides,- Pd. ׳Sanhedrin!. 1). ' .•״:;• | Zwangssteuer durch nicht jüdische Regierungen gab es-oiemate׳ Juden-gabeft-stete'freiwillig die Steuer für ihre Gemeinde .und für• ׳den Sie Verweigernden gab es wohl* , die Yozsphrift,.. •״man zwingt ״zur Zdoko“ (Baba Badra 8 Malmopidps-Vor.scbriftetl tlber ׳die Spenden an Arhie X: 6).־ Ich Wel§$ aber •nicht, ob*!־•wenn Minister Rosfenbauih die jüdisch-gesetzliche Grundlage dteSens Zwanges gekannt hätte, er dieses Argument als Beweis für seine Darlegungen gebraucht hätte, denn es ist keine andere, Gtundlagö ,fflr' dlesbn Steüerzwakk1; MIT für den Zwang ZänzespfflefiUittdmziftiijgen^ wie üb&haujjft Ülle Mizwoth' auszQKihbiHi Wegen dek’ all^fefheineh1 Wöhles zwingt manwjedtnZ 1eittzelnenv defth*Bedüfftlls^HMder Gemelnde zu bethHtgen Vündv:״ d4 MlHdtität'ikanrfs äl1rch die MajnritätMaiir MttbetetBgunjf'tgezwdäiert^Ördb^^Fü^gewiMe! rQemeindhhedüxfntssei,׳ Arie TilMüd-THÖra, RatomFIkann ז sdgar־rdM',MlhÖrität1־«ir^ajorim^)iwto Von den *weniger' wichtigen Gemeinde'bedürfnissW'Ist'<derjenige frei, der keinen Genuss davon hat. Eine solche Gemeinde muss aber das gesamte Leben nach den Grundsätzen der Thora umfassen, und eine solche Gemeinde wird die Orthodoxie auch heute noch wünschen.“ E. Zur Wilnaer Rabbinerkonferenz. Wilna (A. J. P. B.) Auf Veranlassung von«״Chofez Chaim“ und von Rabbi Chaim Oser Grodzenskij ,,fand in Wilna Mittwoch den 7. Tammus —9, ־. Juli —■ eine Konferenz der Rabbiner des Wilnaer Gebietes statt. Die Konferenz dauerte bis Donnerstag abends. An der Konf4renz haben ungefähr siebzig Rabbiner teilgenommen. Den öffentlichen Versammlungen wohnte auch ein zahlreiches Publikum bei, das besonders Chofez Chaim grosses Interesse entgegengebracht hat. Die Konferenz war hauptsächlich drei Fragen gewidmet: 1. Lage der Jeschiwoth, 2. Chisuk Hadas, 3. allgemeine Chinuchprobleme. Diese Fragen wurden schon an den Vorkonferenzen, die bei Rabbi Chaim Öser Grodzenski bereits Djenstag stattgefunden haben, eingehend erörtert. Die Konferenz wurde mit einer zweistündigen Ansprache von Chofez Chaim eröffnet, der zu allen Problemen der Tagesordnung Stellung nahm. Zur Frage der Jeschiwoth wurde beschlossen, die Sammeltätigkeit für die materielle Erhaltung der Jeschiwoth in erhöhtem Masse fortzusetzen, um die drohende Schliessung der Jeschiwoth abzuwehren. Ferner bei der Regierung Schritte zu unternehmen, um die rechtliche Lage der Jeschiwoth zu klären. Zur Frage' ״Chisuk Hadas“ haben besonders die Referate der Osbhmänner und Suwalkier Rabbiner über die proletarische Jugend neues rjMaterial gebracht. Es wurde beschlossen, erhöhte Aufmerksamkeit der proletarischen Jugend zuzüwenden. Es sollen überall Jugendgruppen mit Abendkursen, mit spezieller Rücksichtnahme auf die proletarische Jugend, gegründet werden. Es wurde ferner beschlossen, Frauen* ,gruppen zu gründen, um im Kreise der jüdischen Frauen und Mädchen für den religiösen Gedanken zu werben. Es wurde ferner beschlossen, sobald 500 Abonnenten sich melden,‘ ein orthodoxes Wochenblatt zu gründen. Die Debatten über die Fragen von Chisuk Hadas haben den , ganzen Donnerstag 1h Anspruch genommen, ’ so, dass die Erörterung von Erziehungsfragen auf eine später ejnzubetüfende spezielle Konferenz vertagt wurzle. Ein grosser Teil der Rabbiner ist noch über Schabbos in Wilna geblieben, um dem Schlussappell von Chqfez Chaim: ״nicht, , nur Beschlüsse zu fassen, sondern sie auch einer Verwirklichung entgegenzuführen“^ nachzukommen, ׳In allen Schulen uhd Klausen wurden von den femden Rabbinern Droschauth gehalten, die für Spenden für die Jeschiwoth warben. * In der zweiten Tammuswoche!fand unter dem Vorsitz von Chofez Chaim und Rabbi Chaim Oser Grodzenski eitle KcmfeietlzMe^ Rabbajief dfes' WflTiaer ׳ Gebietes statt, an *wieleher über 70 Delegierte teilgenommen haben. •Die Probleme, die dort erörtert wurden; ׳stehen überall, wö thoratreue Juden ׳für die Zukunft der Jüdischkeit kämpfen, im Mittelpunkt der Erörterung. Nicht die Neuheit der Problemstellung Ist daher das Ueberraschqnde an der Wilnaer Rabbinerkonferenz, sondern der Mut und die Offenheit, nfit 4eiieh die Rabbiner des: Wilnaer ׳Gebietes v .; die Probleme behandelt^häbep. Es war vor.a|em das״..״'. Probletii1 der Jugenderziehung, das die Delegierten so; . eingehend. beschäftigte. Das״ Tyilnaerv <3^iet klassisch^ '■ Land der de.teliiwoth.' r Die )Stärküng der . Jeschntfb'iC ‘die Ees^gung^^ ,£>aterie}(ep örumj- ל lagen ^iSrd׳ “sdhiit *äuctr ’di^’Hebung1 des geistigen . Niveaus bildeten den ersten Punkt der ,TagesQ1;dnupg,,.r:.. dieser KiStorisc^i^• Konferenz. Öie l^^iner eehen f״ sich aber ,ätich äussäerdem geiwung^ti, sich mit dem Problem, jener Jugend zu beschäftigen, die einmal für *’ -dite Jescfiiiwbth yerlorefi^fegafeerf , , des Wilhher“ Gebietes;1 mussten eintrttll zur Kqnntnäs ^v, nehmeö; däsis “dei׳ ׳feil der Jugend, der von modernen,^' Strömwigetf'imteerissen;wurdd niolit mehr, im B^th. Hamidfäsch' ‘und in, der Jeschiwoth die geistige Nahrung findet, die! JaHrhundeHe j1indufc|1 die. jü-, disohe Seele,' igesiä^f und Sie zu ■einem, ׳jüdischen, Leben eftücfitfgt'liäfi^W^chaftllche Notweiidigkeiten »Waben Örganisatibnen, ge^wupggm .die ״über!<fie!‘fnhte‘tielieVersorgüng hinaus Jhneii. eine geistige''Sfi,üklufr i^^ben bat, die iüt das. überlieferte V *V- ' ••׳ .-.Ir 11 '■• ' ' '••••• •'•■ •ל■ ■־ - 1*) .Es entbehrt• nicht ^ner gewiss&n Komik, dass der ,Haolam“, das Zentralorgan der zionistischen Organisation, Inj einer seiner Jü^st^nTömmern seinen Lesern glauben «lachen wollte, dass die Aguda in Ungarn den Austritt veranlasst hätte, welcher im Jahre 1871 stattfand! .(AnnLr4es (.]Jeber^etf?fV;י י יז wr ׳r /*'י■ לי ־ ׳ < כגיו^וזדtn־ ־י ' »י••■. •*׳׳׳* *‘׳ ta4>6stattungen wim, rfedh•*־- •tteg« ft Rächst Salzgries), Telephon 66-8-71