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Jüdische Presse · 1923-11-30 · 48 (30.11.1923) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
9 (1923)
Issue
48 (30.11.1923)
Date
1923-11-30
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 376 JÜDISCHE PRESSE Nr. 48 Dieses Jahr ist ein S c h m 1110} 8 h ז! In Ere* Isfoel herrscht Wohnungsnot! All dies wird behoben, wenn Ihr für die HIItiso1*ba11a1tlei£1• der Gartenstadt 99 Newell Isroel“ zBUHWUNoan wihhsn ulis omru und JUQBNpqmwii dsr ah u das isroil estqmrn 1 zeichnet! vor antisemitischen Ansahläien m retten. Holland sei stolz darauf, Ihn letzt zu den »einigen zählen zu können. Der bekannte Advokat Mr. Mendes führte aus, dfe Verzweiflung * der sdbw erleid ernten deutschen Massen werde von den reaktionären Elementen dazu ansgenützt, die Schuld von sich auf ein paar arm« Juden ütoerauwälzen. SämtBdtoe Redner waren der Ansiaht, dass dfe Pollzel den widerlichen Vorkommnissen ln Berlin am 5. Novemfber!floht rechtzeitig gern!« entgegengetreten iat. Es wurde der Versammflung mltgetellt, das® sich das Komitee an den stellvertretenden Vorsitzenden der englischen Lalbour Party mit dem Ersuchen gewandt halbe, die englisahe Regierung zu veranlassen, bd der deutschen Regferung Vorstellungen gegen die Vorfälle zu erheben. Ein zweiter diplomatischer Schritt der polnischen Regierung in Sachen des Berliner Ostjuden-Pogroms. Berlin. (J. T. A.) Vor einiger Zeit hatte der polnische Generalkonsul in Berlin im Aufträge seiner Regierung in der Angelegenheit der am 5. November im Berliner Ostludeiwfertel vorgekommenen pogromartigen AussahTelhingen interveniert und dabei erklärt, eine grosse Anzahl von Juden polnischer Staatsangehörigkeit h!9be b&i diesem Rogram Schaden a« Leib und Gut erlitten. Von dar berliner polnischen Qesandtsühaft Wird uns mlitgeteflt: Nachdem die lutemntlpai des Generalkonsul? bisher erfolglos geibiteben ist, habe sich die Regierung zu einem neuen Schritt entschlossen und durch Vermittlung •ihres Berliner Gesandten beim Re'toh.skaynaler über die Misshandlungen und Plündert! n«en, denen polnische Staats? bürger jüdischen Glaubens am 5. November in Berlin ausgesetzt waren, formell Beschwerde erhoben• Jn de!r Besobwendemote wird anseführt, d-aes übe? Humdcrt Protokolle vaitflegan, aus denen sich ergibt, dass die PoUzeHrehörden die Angegriffenen «Mit nur nicht ver? tetdlgt, sondern düs Plünderer durch ihr Verboten sogar m weiteren Ausschreitungen ermirtiat heben, Die polnische Regierung frä'gt. an, in welcher Welse di« schuldigen Beamten betraft worden sind. Schliesslich wird für die geschädigten polnischen Staatsbürger־ Schadenersatz gefordert. Elpe neue Spende des Joint Dlstrlbutlonskomltees für Deutschland. ■ Berlin. (J. T, A.) Wie bekannt wird die den deutschen ppfltlnenden Jüdischen Jnstitufclpnen . m Verfügung gestellte 90.000 P011ar-Jolnt»pen׳de im Dezember d. J. erpchOPft sein. Soeben Ist mm.au« Amerika die teHegr-aphi- »ebe Mitteilung eingetroffen, dass da« amerikanische Jolntikomitee sieb veranlasst gedeihen beit, für die notdetdenden jüdischen Einrichtungen Deutschlands erneut eine grössere Zuwendung bereit m stellen, die zumindest für die ersten Monate dps neuen. Jahres die dringendsten Bedürfnisse der Jüdiisahen Wohlfahrtspflegen! Deutschkypds befriedigen soll. Wie verlautet, ist der Reichsausfphuss der jüdischen Gemeinden Deutschlands zur VerteHwnK von Auslandspesen bereit« eitVbe.rufen worden, um RlchtHteien f}ir die Verteilung der neuen Zuwendung auf- St&MklU, Die Zahl der deutschen Juden und Ihre Kriegsbetelflgung, Bremen. (J. P. Z.) Gegen die Anschuldigung, dt« Juden hätten im Kriege nicht geht« Opfer gebracht, «teilt <jer Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Ortsgruppe Bremen, fest: In Deutsch!and gab es nach der letzten Volkszählung 555.000 deutsahe Juden. 84.352 Juden waren Kriegsteilnehmer, das sind 15,3 Prozent oder jeder 6. bis 7. Jude. Von den 81-352 Jüdischen KrjegsteUnehmem waren 10.000, gleich 12 Prozent, freiwillig mlbgegangen. 78 Prozent waren an der Front, 12 Prozent sind gefallen, 35,4 Prozent wurden dekoriert (29.874), 23,2 Prozent wurden befördert (19.545), 2.4 Prozent wurden Offiziere (2022). (Nach den Untersuchungen des Direktors des Statistischen Amtes der Staudt Berlin.) Folgende Beispiele werden getgeben: Dortmund: von 3000 jüdischen Bewohnern 74 gefallen, gleich 2,5 Prozent. Hannover: von 4500 jüdischen Bewohnern 89 gefallen, gleich 2 Prozent. Erfurt: von 800 jüdiisahen Bewohnern 28 gefallen, gleich 3,5 Prozent- Bielefeld: von 847 Bewahnem 26 gefallen, gleich 33 Prozent. Bremen; von 1300 jüdischen Bewohnern, von denen 3Q0 männlich waren, Sind 90, gleich 6,9 Prozent, hn Pelde gewesen, gefallen 28, gleiah' 2.24 Prozent der gesamten Gemeinde, 9 Prozent der mätmliöhen Mitglieder. Und noch ein Beweis: Der Münchner Antisemit DietHeb Eckart setzte einen Prejs van!000 Mark für den Nachweis auis, ,dass eine jüdisch^ Familie im Kriege drei Wochen lang auch nur drei Söhne bei einem kämpfenden Heeresteile gehabt habe. Rabbiner Dr. Freund (Hannover) legte eine Ljste von 20 Familien seiner Gemeinde vor, auf die. dies zutraf. Aber Eckart kniff ״tapfer“. Dr.. freund verklagte Ihn; er brachte efn Verzeichnis von weiteren 20 Familien, die bis?1! 7 Söhnen hn Felde hatten und von denen einige den Verlust von’ drei Söhnen zu beklagen hatten. Darauf zahlte der Antisemit Eckart, die ausgesetzte Belohnung, die an Fidisdie. Organisationen für 'ge? me1nnijt»lg!e Zwecke überwl ■en wurde. Einreihung d?r deutscher! Kinder in die Tglniud Thpra-Bchule, II., Malzgassp 16. Die Leitung dir Talmud Thora-Schule hat be? schlossen, die deutschen Kinder, die bei Wiener Familien untergebraoht sind,: in die Talmud Thora- Schule eihzüreihen, Alle Pflegeeltsm, die Ihre Pfleg- Ujnge ln diese Schule einzuschulen wünschen, werden gebeten, mit ihren Pflegekindern Sonntag d-h 24• Klsle׳w, 2. Dezember, um 10 Uhr vormittags in der Talmud Thora-Schule zu erscheinen. Teilnahme der deutschen Kinder an der ChamikaUjause der Talmud Thora, Pie In Wien weilenden deutschen Kinder werden an der grossen Chanukahiauso, die Mittwoch den 27, Kislew, 5. Dezember, um 5 Uhr nachmittags im ״Bayrischen Hof‘■ stattfindet, als Gäste der Talmud Thora teilnehmen, Pie Anmeldungen müssen späte? stens bis Dienstag mittags bei der Leitung der Talmud Thora-Schule, II., Malzgarse 16, erfolgen. Deutschlandhilfe. (Fortsetzung.) ״ N' N• durah Bernhard Lew Inter K 100.000, Sammlung durch Herrn Moritz Gang K 140.000, Amalie Twner durah Frau Dr. Rasner K loo.boo. Familie Kantor durch Frau Dr. Rosner K 150.000, Frau Steffi Bernfelid K 200.000. durch Tempel und Schulverein, VI.. S׳tum- Prasse 42. K 1,530.000, gesammelt durch. Frl. Rosa Schilf tschech• K 50. uavg. K 200.000. durah die Israelitische Kultusgemetoda Frauenkirchen: Oberrabbiuer M. S Lötvy K 50 000, Samuel Löwin K 600.000. Kalman Deutsch K 300.000. Leopold Neufeld, Adolf Fried, Moritz Tauber, Mo rite Steiner, Sandor Welsz, Siegmund •Fischer, Isidor Schey. Adolf Schimmel le K 200.000. zusammen K 1,600.000. gimon Redhrnlte, Adolf Steiner je K 150.000. zusammen K 300.000, fsidor Fried. Josef Fried, Salomon Lunzer. Dr. Ernst Weiss. Max Ed. Ungar. Salomon Stern, Adolf Popper, Oskar Fischer, Kalman Reclmitz. Dr. Bela Detrc. Karl Brock je K 100.000. zu-sammen K 1.100.000. Friedrich Kahn, S'ietgsmurtd Kolm, Ignaz Löwensteiu, Heinrich Rochnitz, Hermann Rec.hnltiz, Julius Rechnitiz, Moritz Lunzer. Emanwel Grünwald Hugo Koppel, Leopold Engel, Mano Leftowits. Bemal Deutsch, Nauiclor Neustadt, Jakob Schönfeld, Karl Szemanek, Moritz Mandel. Otto Stern. Bela Treuibe, Jenö Löwinger. Sam״ Neufeld. Hermann Gerstel. Gustav Steiner je K 50.000, zusammen K 1.100.000. Laios üchiter K 40.000, Hermann Fnied, Jakob OesterreioheT, Max Dewsoh, Hermann Schey. Adolf Stern je K 30.000, zusammen K 150.000, N. Stern IHqK, Lapp old Freundlich je K 2Q.000, zu1«atn!m.en K 40.000. Zusammen K 5,280.000. Durch Be filtaus verebt ״Talmud Tlmpa“ K ^,(!O'o.OOo. Summe der Spenden K 9,520.000, tschech. K 50, 1111«. K 200.ÖÖ0. Klnderaktlo״. Elka״ Silsberiwum K 2,000.000.. Summe der Spenden K 2000.000, LehpflsmU'glpnlfate,. Durc.h La!tde׳s1um11r5״:tiQn der Aguidas J'ismaj Bratislava K 11.066.500. Sipume der Rakete K 11,066.500. ’ ׳ Gesajutsjimoie der Spenden K 104,230.344, . EingUnsfe b^I der d®r Aguda^ J’sroel in d©r Slowakei. Lebensmittelpakete: Bratislava: Durch die Agudas Jisvocl- J U g 0 u d g r u p p e i Frau I^osa W0js^ 30 i Laz§r Röspn־ bgrgfir 35; Bertbculd Danuebaum 60; 4• B• 150;' Schwarz, geb. Qeyer und Grete 30; Frau Henriette Frei- Stadt durch Salomen Schönberger 20; Sammlung des Herrn Max Rosenbamtr. Jakob Kurz, 6Ü Leopold Wimmer 85, א. N. '30. l^aöhqwitz 30, Arinjn Weisz 6Q. Jasel Brmjn JQ0 Friedrich Hprschibz 30, Abeies und Klinger 60, Daniel Klein 55. Frau Sari Donath 75; zusammen tsch. K 555. Sammlung des Herrn M• Kaltmann; Emanuel Fieisühnnann, Fnau •Rosa Bjum, A'ränka Beer je 30; zusammen tscii'. K 90, Sarnmlimg des Herrn: Fpan? SchmjdJ; Juiliuis Deutsch 50, N• N, 300; zusammen .'tsah. K 350. P U r c}! das Da me וג. k q m •i ■t e e: Sairnmlung durch Frl. G|s.ft Rat?h und frl. Bözsi Steiner: B e l n h a e k e r, Dr. Viktor Weil, Dr, Hübsch, D.r. Porzsodt, Dr. Földes. Dr, Bauer, Pr. Nampainn je 30. Dr, Fisch, r. Kaama |9 20* St#1!er 10, diverse 45; zusammen tsoh. K 305, Sammlung duföh fri}, Hona Schreiber u!nd Frl. Irene Redliniger; Bernhapd Redllnger, Jakob Kate, Firma Friedlielb je 55; Fieischimann, M. Leuchter. Samu Baak, Verein Tarn Sind Dereah je 50; Polgar 40; EHk:a Gldali, Edf Fürst je 30; David Friedman!!, N, N. je 30; Nemmann 10; Fjsch 20; zusanroen tsch, K 535. Ungenannt In B. 140. Banovce (Nitr.): Durah Obarrabbiqer M. Reich, Sammlung durch Frau Jf Ahnahäm wd Frau Isidor ferdej: Julius Erdei, Ga׳zidpv׳ska Beuka, Lttdwig Grüji je 10b; Mapzell Bur« 60; Giistayv Burg. Adojf Grüphut, Firma Köve« und'Haa«, fsidor Rösentbal. Frau Df. L. Wa©ner, SiiUPp Wrtilbepger je .59; Frau J.‘Abraiham. M«Fjt« ÖPW. Ein Mortara-Fall im 18. Jahrhundert. (Fortsetzung.) Per persönliche Verkehr» die mündliche. Aus* $|$ache Fiit seiner Öattip ohne Zeugen war den! Ge־ faDgenpn fiotörlich flieht gestatte!, er wünschte gar $ieht, w^hi iin! ihf die grosse Erschütterung 2u erspa? yep, dass sie ifjp i«l Kepkep, wo er sie mit den schweren Ket^U 31} dej! fiissen hätte empfapgeu müssen, aufsggllf. Er hefüfwortete sogar — wie er ihr schrieb -rs dass ih!,überhaupt die Erlaubpls, ihn?u sprechen, Hiebt gegeben werden würüe• Es Ist poch sglbstvcrstäpdlich, dass die ßriefe, die er seiner Gattin sgpdte, einer Zepsur unterworfen waren und daher er seiner Gattin gerade über die wichtigsten, das Schicksal seiner Kinder betreffenden Angelegenheiten nicht so schreiben konnte, wie es ihm ums Herz war• Es ist daher sehr zweifelhaft, cb tandesmann es ernsthaft meinte, wenn er seiner ״getreuen guten Esther“ aus dem Gefängnis schrieb, da ihm die Rück? Hupft seines Kindes Löbel als conditio sine qua nön gUf Entlassung aus dem Kerker ״eingeschärft“ wurde, möge sie beim Empfang dieses Briefes sofort ״gute Anstalt machen, ujn authentische Auskunft ZU er״ halten, wo die lieben Kinder seien, und dann Brief zu schreiben an deren ״Präzeptor“ sich gleich hi k. k• Brblande zu begeben oder gar nach Hause zu kommen.“ Es klingt auch wie ein Plakfoyer für ganz andere Ohren, wenn Uandesmann in diesem Briefe der Hoff״ nung Ausdruck gibt, von der Rückkehr der Kinder geraubtes Gerede, das nicht erwiesen werden kann! herausstellen. Man werde, falls doch eine Gewalttat niit d^m Kinde geschähe, an den hohen Landessteilen in Wien und Brünn, m er, naeh Entlassung m dem Gefängnis,, sein Recht suchen würde, erkennen, dass, wenn ihm heute auf so leere Angaben nein' Kjnd vom Herren gerissen werden könnte, er Gefahr laufen Würde, ' eines Tages aller seiner Kinder beraubt zu werden• ]Es bedürfe ja daun pur d®t blossen Aussage von Irgendeiner christlichen Seite; das eine und andere Kind sei, bevor es 7 pder ß Jghre. alt gewesen, getauft worden, Isak Landesmann war ein ZU intelligenter, erfahrener Mann, um Dicht zu wissen, dass zu seiner Zeit in der Tat diese gesetglieh geduldete Mögiichkeit wph| bestand? und dass es sich dann wohl ereignen könnte, dass ejn ״zusammen? geklaubtes Gerede” als erwiesene Tatsache ange? nommen wurde. Tatsache ist, dass Esther, dip ebenso fromme als kluge und tüchtige Gattin Uandesmanns, obwohl ihr sicherlich das ff er2 von banger §ehm sucht nach dem geliebten Gatten nnd den zarten drei ־ , war, den ausgesprochenen Wunsch ihres Gatten ander» zu deuten vermochte und י־־־ sicherlich nach Beratung mit berufenen Qlaubensbrü? :״r r if’ich fand, von der Rückkunft der Kinder nicht allein ״das Geringste4‘, sondern das rr n. sie traf auch nicht die ent״ ferntesten Anstalten, die Kinder aus dem ihr gewiss wohlbekannten Asyl helmzuberufen. Bestärkt wird man in der Vermutung, dass die Ehegatten doch ein Mittel kannten» sieh in dieser wichtigsten Sache ihre ■HNIMMMSHVHNMnBHBBBMNHMMVBIBIVnMMSVMMMBBHBnBEBRSnHannniBHinMMnn■»׳ -1,י j1 -“ . .7V ץ י■ ■ י■ Perm mitzuteilen, wenn man i{1 ejnem dicken!riefe Landesmau.ns vom i%. AprÖ an §einq ״treuherzige Esther^ liest: ״ppinen BrlVf habe ich heute erhalten und daraus, ersehen, dass rn Anstalt gemacht, um unsere lieben Kinder ZU suchen.“ Diese" Zusicherung galt wohl für ajiderg. Ab§? wenn dies auch eine Üst war, §0 wird wohl kein ehrlich Denkender leugnen, dass Vater und Mutter, die so aus ]Hingehuug für jhre. Rejigion ihre heiligsten menschlichsten Gefühle unterdrückten, picht auf nachsichtige Beurteilung angewiesen sind, sondern vertrauerisycjlle Bewunderung verdienen, Pie kluge und fromme Frau hatte, wenn maii Sieh an Präzedenzfälle erinnerte, in welchen es sich um die heimlich erfolgte Taute jüdischer Kinder heildeite, jn der Tat allep Grund, vpn der Heimkehr der Klpder die ärgsten Gefahren zu befürchten, Sie dachte daher nicht an deren Heimberufung, vielmehr daran, auf anderem Wege das Schicksal ihres Gatten zu er־ leichtern, ohpe das Seelenheil ihrer Kinder zu ge־ fährden. Es fügte Sich glücklicherweise, dass Purst Kaunitz, der allmächtige Berater Maria Theresias, just um diese Zeit seinen nicht fern? von Pullitz gelegenen Landbesitz Jarmeritz besuchte und dort einige Tage von seinen anstrengenden Arbeiten im Dienste des Staates auszuruken. Per Besuch des Fürsten galt immer als Ereignis, das jn der ganzen Gegend von grossen Ovationen für den Staatskanzier begleitet wund«• Als Esther vou der Ankunft des Fürsten Kaunitz erfuhr, eilte sie sofort nach Jarmeritz upd er־ b!| sieh eine Audienz bei Kuurote, die ihr gewährt wurde- (Partseteußg fqigtj *i nteN ״das Geringste“ z« befürchten, die angeblipß mligogen? Taufe werde steh als ein zusammen» eigensten Gedanken in irgend einer unverdächtigen ~ aus dauergewelltem — — Nsturhaar, garantiert J unsichtbar in. Tragen, Wien, 1. Bezirk, KHrntnerstvaaae § iiefert kurzfristig (nächst dem btefaaeputz, um die Ecke) Perücken

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