Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 9 (1923)
- Issue
- 31 (3.8.1923)
- Date
- 1923-08-03
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE atue mg t NuSl NACHRICHTEN majm ■um MIMMi ■MB I rsM R9 R3 Ra Ra BH I mmm Die Woche. mMM Triest. Freitag den 13. d. M. war im strengsten Inkognito Sir Heribert Samuel auf seiner Reise nach Palä־ stüna :in Triest, wo er einige Stunden verblieb• New York, Rabbiner Sew Singer aus Koloinea ist nach längerer Krankheit im 38. Lebensjahre verschieden. Die Lewajah fand unter Beteiligung von riesigen Massen der jüdischen Bevölkerung New Yorks statt. London. Die letzten Bulletins der internationalen FrauenWga für Frieden' und Freiheit enthalten einen Fragebogen, den die osteuropäische Kommission an alle Abteilungen gerichtet hat. Eine Frage auf diesem Fragebogen lautet: Sind dort Gruppen von jüdischen Bürgern vorhanden, die als nationale Minderheiten betrachtet zu werden wünschen. Jerusalem. In der Nähe der Siedlung der Jemenit!- sehen Juden, bei der Siedlung ״Schare! Zcdek“ wurde unter einem Gebäude eine Höhle entdeckt. Die archäologische Gesellschaft begann mit der Ausforschungsarbett ln dieser Höhle. Jorusalem. Die bei den Unruhen in Tel Awiw arretierten Arbeiter wurden vom Gerichte zu sieben Tagen Arrest verwicht. Kowno. Minister Dr. Rosenbaum schrieb die Wahlen in die Kultusgemeinden für den 37. und 28• September aus. Gleichzeitig werden die Wahlen zum Jüdischen Nationalrat stattfinden. Kronstadt. Efne Bande von Räubern befiel und beraubte vollkommen das jiid'ische Gemeindehaus in Kronstadt. Moskau. Die Hilfsaktionen des Joint, Idgeskom, Ort und der Ica vereinigten sich in einer zentrallcitende Körpcrschaff, die in Russland alle Hilfsaktionen auf kulturellem, sozialem und philantropischcn Gebiete gemeinsam durchführen wird. New York. Das amerikanische Institute of Economics, das eine eingehende Untersuchung über die Zahlungsfähigkeit Deutschlands abgeschlossen hat, ist zum Schlüsse gekommen, dass Deutchland jetzt nicht zahlen könne- Ei!1 Mitglied des Instituts, das von der Carnegie- Stiftung eine Unterstützung von 2 Millionen Dollar erhalten!tat, ist de״ bekannte jüdische amerikanische Bankier Paul M. War bürg. Paris. Die französischen Juden beabsichtigen, in Palästina ein Asyl für jüdische Kinder zu errichten. Die Bewegung wird vom französischen Gross:aobiner Doktor Israel Levi geleitet, den zahlreiche jüdische Frauen hiebei unterstützen. 10.000 Dollar sind bereits gesammelt und das erste Haus wird in Haifa gebaut• Moskau. In Russland entstand eine neue .,jüdische“ Sekte, welche besonders in der Ukraine Fass fasste und ihre Anhänger besonders aus den Bauern rekrutiert, die in Massen ihr« Felder verlassen, 11m nach Palästina zu übersiedcln, da das Kaisertum Gottes nahe und das Hell nur im Uebertritt zum Judentum zu finden sei. London. Unter den jüngst vom König von England ausgezeichneten Persönlichkeiten befindet sich der jüdische Lordmayor.von Birmingham, David Davis, der zum Ritter ernannt wurde. Cansas. Rabbiner Simon Glaser aus Cansas City hat Maimonides ״Misohne .Thora“ ins Englische übersetzt. Die ersten zwei Bücher erscheinen in einem Bande- Das Werk wird enthalten: den hebräischen Text von Maimonklcs zusamnien mit Josef Karos Bemerkungen und i’awads Kritik und wird im ganzen fünf Bände umfassen. Warschau. Nach der letzten Volkszählung beläuft sich die Einwohnerzahl Warschaus auf 930.000 Kopie; davon sind 667,543 Polen, 251.505 Juden und 2359 Russen. Warschau• Die jüdische Liga für Volksbildung in Polen 11a׳t 1000 Dollar für das Waisenhaus חד Otozk erhalten. Den gleichen Betrag hat auch das jüdische Kinder־ Sanatorium in Falenice erhalten. Beide Subventionen stammen vom Warschauer Relief Komtee in Amerika. Bukarest. Das Unterrichtsministerium hat für das kommende Schuljahr den Sonntags-Unterricht in den jüdisehen Schulen gestattet. Gleichzeitig werden die jüdischen Schüler in den staatlichen Schulen vom Schreiben und Zeichnen am Samstag befreit. Bukarest. In Rascarni (Bcssarabienj liess der GendarmerJekommandant die fünf Synagogen der Stadt unter dem Vorwände sperren, er habe diese Weisung vom Kulturinspektorat in Kischincw erhalten. In Kischine-w selbst sowie in Bukarest ist die Ursache dieser Massnahme unbekannt. New York. In New York wurde ein amerikanisches Komitee gebildet, das sich die Sammlungen von Geldern für die Erhaltung der heiligen Stätten ׳in Palästina zur Aufgabe gemacht hat. Der Vorsitzende der Exekutive ist Bischof William P. Manning. Das Komitee beabsichtigt, zwei Millionen Dollar aufzubringen. Die meisten Christliehen Sekten der Vereinigten Staaten sind im Komitee vertreten. sassi mimt#»: Die Schulausgaben der Gemeinde Wien. Dieser Tage yeroffentlichte die Stadtgemeinde Wien die Ziffern ihrer Schulausgaben. Aus den kalten Zahlen und Ziffern ist der Stolz zu entnehmen, der die Leiter des Schulwesens und die verantworlichen Führer der Schulpolitik erfüllt. Mit Recht. Die Gemeinde Wien hat eine unbeschrittene Führerrolle auf dem Gebiete des europäischen Schulwesens. Die Wiener Schulen sind anerkanntermassen gut, sogar sehr gut, das Beste an ihnen aber ist, dass sie ganz unentgeltlich sind. Nicht nur der Unterricht, alle Lelirbehelfe und Lehrmittel werden Lehrern und Schülern gratis und in genügender Menge zur Verfügung gestellt- In diesen, auf wahrlich wunderbaren Grundsätzen aufgebauten Sehmen kostet der Gemeinde Wien ein jedes Schulkind rund 1,100.000 Kronen. Diese Summe wird aus den Steuergeldern genommen, welche die Staagemeinde durch den Gewerbefleiss ihrer Bürger, hauptsächlich aber durch den Luxus der Wohl-!labenden gewinnt. Es ist nun allzu selbstverständlich, dass unter diesen Steuer-Milliarden das jüdische Geld mit einer Riosenzlffer repräsentiert ist. Auch jenes jiidsche Geld, das zu den wunderbaren Einrichtungen der allgemeinen Volksschule gerne einem unverfälschten, frommen, jüdischen Geist fügen möchte. Jedoch ist die jetzige Schulverwaltung für Konzessionen auf diesem Gebiete nicht zu haben. Daher sind jüdische Ellern, die um die Seele ihrer Kinder besorgt sind, gezwungen, eigene jüdische Schulen zu errichten, die, was Niveau und Leistungsfähigkeit betrifft, mit den Volksschulen der Gemeinde Wien konkurrieren müssen. Sie kon* kttrrieren auch. Ein Kind In der Talmud Thora Volkstind Bürgerschule kostet ungefähr 1,200.000 Kronen jährlich; also fast dieselbe Summe, wie ein Kind der Gemeinde Wien zu stehen kommt. Der ganze Unterschied liegt nur darin, dass dem Vorstande der Talmud Thora kein Steuerfecht zustellt. Die ungeheuren Summen, die zur Er- Haltung einer modernen Schule nötig sind, werden♦ einfach durch Spenden eingebracht. Man würde doch glauben, dass bei unseren bewussten Juden, die Pflicht allein die beste Steuereinhebcrin wäre. Dem ist leider nicht so. Es gehört erst zu den vornehmsten Aufgaben der Führer einer selbständigen, jüdischen Schulpolitik die gewaltige Erziehuugszrbeit zu leisten, unsere pflichtvergessenen Brüder ihrer Verpflichtung zu gemahnen, dfe sie als Juden ihren eigenen Kindern und der jüdischen Jugend gegenüber haben. Wollen wir lioffen, dass einstens diese Pflicht doch tragfähiger sein wird, als die städtischen Stetierelngänge• Die amerikanische Agudabewegung. Bel der Lektüre der amerikanischen Nachrichten wird sicherlich das Herz 50 mancher Agu-distcn höher schlagen. Nach langem Harren und Hoffen beginnt der Agudagedanke in Amerika feste Wurzel zu schlagen. Man liest von so und so vielen Meetings und von zahlreichen Delegierten, die alle mit Gold aufgewogen werden. Endlich. Vielleicht doch! Einmal Wird der Dollarstrom auch die Aguda und ihre Institutionen errriehen. Seit Jahren hofft man darauf und man frohlockt. Wir können leider diese Hoffnung nicht teilen, nicht etwa weil wfr an den amerikanischen Dollars zweifeln würden• Gerade im Gegenteil, wir fürchten, dass der Dollarstrom auch die Aguda erreichen, aber sie durchaus nlbht bereichern wird. Agudas Jisroel könnte auf ihre Armut mit Recht stolz sein. Ihre Idee hat nirgends Reichtiimer versprochen und doch viele Anhänger gewonnen. In Amerika Ist auch eine immer zunehmende Erstarkung der Sehnsucht nach dieser Idee wahrzunehmen. Die religiösen Kreise Amerikas lechzen nach Klarheit. Es ist unsere Pflicht, Ihnen diese Klarheit zu geben und sic gleichzeitig belehren, dass dieselbe nicht mit Dollar zu erkaufen Ist. Wir fürchten, dass, falls die Idee in dem reichmaschigen Goldgeäder der amerikanischen Dollarfelder sich verstrickt, sie von Ihrer •Klarheit und Reinheit viel einbüssen muss. Wr begriissen diie amerikanischen Delegierten, von denen wir erwarten, dass sie bedeutend grössere Güter von der Ktncsr-io nachhause nehmen, als sic in Dollarwährung zu uns bringen könnten• Deimcimnmkb. Tagung des Verbandes Öer orthodoxen Israel{- tischen Kultusgemeisulen In Lackenbach, Sonntag den 16. Ab (29. Juli) fand in der altchnvürdigen Gemeinde Lackcnbach eine bedeutsame Tagung des Verbandes der burgenlänäisd1e־n orthodoxen israelitischen Gemeinden statt. Von der Verbandsleitung waren die Herren: Oberrabbiner Ehrenfcld, Mattersdorf, Oberrabbiner Kraus, Lackcnbach, Oberrabbiner Lipschitz, Kobersdorf, Rabbiner Goldmann, Deutsch Kreuz, Rabbiner Kreisch, Eisenstadt, 'ferner Juda Rosenbaum, Deutsch-Kreutz und Oberrabbiner D1*. Pollak, Wiener- Neustadt, anwesend. Durch ihre Präsidenten waren die Kultusgcmeindc» Deutsch-Kreutz, Frauenkirchen und Lackenbach vertreten. Ferner war die Versammlung von den Gemeindemilglicdern Lackcnbach, Kobersdorf, Deutsch-Kreuz seJir zahlreich beschickt. Nach den Begrüssungsausprachen, des Herrn Oberrabbiners K r a u s und Gemeindepräses Jakob L ö b I dankte im Namen der Verbandsleitung Vizepräses Oberrabbiner E h r 0 n f e 1 d für die Gastfreundschaft und für die reichliche Bewirtung der Gäste seitens der Lackenbacher Kultusgemeinde. Danach ergriff Herr Oberrabbiner Dr. Pollak, Wr.-Nenstadt, zu einem längeren Referate das Wort, worin er vor allem einen Bericht über die bisherige Tätigkeit der Verbandsleitung erstattete. Bekanntennassen ist ein neuer Landeshauptmann gewählt worden, der bereits die Verbandsleitung empfangen hat. Es ist nach Ansicht der Referenten die Zeit zu einer intensiveren inneren Arbeit gekommen. Trotz aller Erfolge auf dem Gebiete des Schulabbaues ist die Lage der konfessionellen Schulen im Burgenlande noch immer äusserst kritisch. Eine richtige Ausgestaltung des jüdischen Schulwesens ist eine ebenso wichtige wie kostspielige Angelegenheit. Es ist nun die Hauptsorge der Verbandsleitung, die nötigen Mittel zur Entwicklung des Schulwesens zu beschaffen. Ebenso dringend ist den kleinen Gemeinden beizuspringen, die infolge der Verhältnisse nicht mehr so weit leistungsfähig sind, um ihren Rabbinern und Angestellten das bescheidenste Existenzminimum geben zu können. Redner macht dann einige praktische Vorschläge, um dem Verbände dauernde Einkünfte zu sichern. Darauf wurde von der Versammlung einstimmig beschlossen, das Mazzothmehl durch die Verbandsleitung zu beschaffen, die ermächtigt wird, zu dem normalen Preis einen kleihen Zuschlag zu erheben, um die Gemeindeinstitutionen in den schwachen Gemeinden zu unterstützen. Man rechnet bei dieser Massnahme auf ein gemeinsames Vorgehen mit der Schiffschulgemeinde in Wien und mit den orthodoxen Kultusgemeinden Wr.-Ncustadt und Baden. Es wurde ferner in Betracht gezogen, unter Aufsicht des Rabbinerkomitees des Verbandes Tefilim und Mesu30th hersteilen zu lassen, um den ungeheuren Mangel an verlässlichen Tciilim und Mesusoth abzuhelfen und um auf die Preisanarchie regulierend zu wirken. Diese Beschlüsse sind geeignet, falls sie rasch und energisch ausgeführt werden, die innere Entwicklung der altelirwürdigen burgenländisehen Gemeinden in wirtschaftlich gesicherte Bahnen zu lenken und besonders das jüdische Schulwesen geireu den alten Traditionen der ״Schewah Khilotli“ .fortzuführen. Nebst der Sorge für die eigenen Inter¬ 'foOfllt'AMd* :• * essen hat die Verbandstagung die Gelegenheit ergriffen, um sich an den Sorgen und Arbeiten von ״Klal Jisroel“ zu beteiligen. Es wurde für die orthodoxe Weltorganisationen Agudas Jisroel eine warme Demonstration veranstaltet und folgende Resolution einstimmig angenommen: Der Verband der orthodoxen Israelitischen Kultusgemeinden des Burgenlandes blickt mit Vertrauen und Sympathie auf die Bestrebungen, der orthodoxen Weltorganisation Agudas Jisroel zur Vertretung von יראת שבויים und תודח Agudas Jisroel in dieser heiligen Arbeit zu unterstützen, wird jedem thoratreuen Juden wärmstens empfohlen. Auch hat der Verband den Wunsch ausgesprochen, an der Kenesslo Gedaulo sich offiziell zu beteiligen. Die Verbandsleitung will ferner Schritte unternehmen, um für Erez Jisroel energischer als bisher zü arbeiten. Die imposante Versammlung hat ,wesentlich dazu beigetragen, um den Arbeitswillen und Opferfreudigkeit der burgenländischen Judenheit zu fördern. Es wurde auch vielfach der Wunsch geäussert, solche Versammlungen öfters in den einzelnen Gemeinden des Burgeniandes abzuhalten, um immer weitere und breitere Kreise zu der historischen Aufbauarbeit, die heute auf diesem Gebiete zu leisten ist, heranzuziehen. , Jüdische Erziehungskonferenz ln Frankfurt am Mahl. Frankfurt am Main. (J. P. Z.) Die Zentralwohlfahrt«r stelle der deutschen Juden veranstaltet gemeinsam mit dem jüdischen Frauenbund vom 8. bis 19. Oktober 1923 ln Frankfurt am Main eine jüdische Erzehungskonfcrenz, wobei u. a. folgende Themen zur Besprechung gelangen sollen: Religion und Erziehung, Elternhaus und Enziehung, die sozialen Verhältnisse der Juden ln Deutschland, Schule und Erziehung, Bedeutung der Jugendbewegung, Ansta• ׳; und Erziehung etc. Pöftfl. Die Steilung der misrachistischen Rabbiner zur Agudas Jisroel. Warschau. (A. J. P. B.) Am 26. Tamus wurde hier die Konferenz der misrachistischen Rabbiner Polens eröffnet. Einen grossen Raum in den Besprechungen uncl ■Debatten nahm die Stellungnahme zur Aguda ein. Nebst gewichtigen Stimmen für eine Vereinigung mit der Aguda sind auch scharfe Ausfälle gegen die Moezes Gcdaule Hatauröh gefallen. Da die Moezes Gedaulo Hatauröh aus den grössten Rabbinischen Autoritäten gebildet ist, wurden diese Ausfälle von der orthodoxen Presse schiirfstens zurückgewiesen. Da in Polen seit längerer Zeit eine unparteiische Verbindung sämtlicher Rabbiner Polens existiert, zu der auch die misrachistischen Rabbiner gehören, in der jedoch die Mehreit für die Agudas Jisroel ist, beschloss die Konferenz, sich an die unparteiische Agudas Harabonim zu wenden und mitzuteilen, dass, falls dieselbe auch weiterhin mehr zur Agudas Jisroe’v als zur -Misrachi tendieren wird, die misrachistischen Rabbiner sich gezwungen sehen werden, eine eigene parteiische Agudas Harabonim zu gründen. Die Tätigkeit der orthodoxen Sejmdeputierten In Lodz. Lodz. (A. J. P. B.) Während der Streikexzesse in Lodz hat die Polizei ohne jedweden Grund Hausdurchsuchungen bei jüdischen Einwohnern veranstaltet und dieselben unter ■blutigen Schlägen auf die Strasse gezerrt. Erst auf Intervention des orthodoxen Senators Mendelsohu und des orthodoxen Sejmdeputierten Minzbcrg, die auf Ort und Stelle rastlos tätig waren, wurden die .Hausdurchsuchungen und die Schlägereien eingestellt. Auf die Forderung der erwähnten orthodoxen Vertreter wurden aucli die betreffenden Polizeiorganc zur Verantwortung gezogen. Protest der ostgadzischen Landesorganisatlon der Agudas Jisroel. Lemberg, (A. J. P. B.) Die Landesorganiation der osigaiizischen Agudas Jisroel richtete an das Relief Comitee einen Protest, in welchem gegen die Zute’