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Jüdische Presse · 1923-07-27 · 30 (27.7.1923) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
9 (1923)
Issue
30 (27.7.1923)
Date
1923-07-27
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 216 JÜDISCHE PRESSE Nf. 30 London. Zu den Enthüllungen des Lord Beaverbrook, von denen in der vorigen Nummer berichtet wurde, veröffentlichte Lionel de Rothschild eine Erwiderung , in dem er «die Tatsachen zugesteht und nur epe andere Deutung gibt. Ferner veröffentlicht eip Herr, der damals*fn der Pressabteihmg arbeitete, die feierliche Erklärung, dass das zionistische Komitee ausschliesslich englische und nicht zionistische Propaganda gemacht hat. Im grossen und ganzen äijsserte sich die hiesige Presse zu dieser Angelegenheit nooli nicht. London. Emir Abdullah hat an den Präsidenten der pänarabisöhen Delegation Musa Kazim Pascha einen Abgesandten mit einem Briefe des Königs Hussein geschickt, ln dem Briefe erklärt König Hussein, dass er auf die Rechte der Araber in Palästirja nicht verzichte und die Aufhebung der Balfour- Deklaration verlangen werde. pie Predlger-Konierenz. London. Unter dem Vorsitz des Chief-Rabbi Dr. Hertz tagten diese Woche etwa 50 englische Rabbiner und Prediger in Erneuerung einer Einrichtung, die schon auf Br. Adlers Zeiten znriiekgeht. Oie letzte Konferenz hatte im Juni 19M stattgefunden. Nach einer längeren Rede des Chief-Rabbi, die eine Art Revue des jüdischen öffentlichen Lebens im letzten Jahrzehnt darsteUtc, sprachen die Rev. Adler über den ,.Völkerbund und die Lage der jüdischen Minoritäten“, Lazarus über jüdische Literatur, Levinc über die Predigt, Levin und Cohen über die jüdische Jugend und ihre Gewinnung, Drukker über die zersetzenden Einflüsse der Umwelt auf das religiöse Lehen. Bcr zweite und dritte Tag brachte folgende Referate: Cohen über die Bibelkritik, Mendelsohn.’ die jüdische Geistliche und die Theologie, mehrere Vorträge über gottesdienstliche Fragen: Barmizwa, Einsegnung und schliesslich ein Palästina-Referat. * Fördert das Jüd. Hilfswerk * TUlien. Rom. Ministerpräsident Mussolini setzte verschiedene Preise für die besten Arbeiten, die die Lügen des Antisemitismus enthüllen, aus. Die Vertretung der jüdischen Gemeinden in Italien hat jedoch erklärt, dass sie an Massnahmen zur Bekämpfung des Antisemitismus keinerlei Interesse habe, ida die italienischen Juden in Ihren staatsbürgerlichen ^Rechten nicht beeinträchtigt werden. Kunerol aus Kokosnüssen, in Atzgersdorf hergeslellt, wird unter strenger Aufsicht des Mattersdorfer Raw vom Anbeginn des Pressens der Nüsse bis zur endgültigen Erzeugung und Verpackung. Kann von jedem בר ישראל אף למהדרין פן הסהה־י! כלב ו1ש«ק genossen werden. Schwei»:. Olten. Pas schweizerische Komitee für Erez Jisroe! hielt am vergangenen Sonntag seine ordentliche Generalver- Sammlung ab. Aus dem Tätigkeitsbericht entnehmen wir, dass das Komitee auch im Jahre 1922 pipe segensreiche Täjjgkelt in Erez Jisroe! entfaltete. Ein« ganze Reihe von Wohltätigkeitsinstituten vyurden subventioniert und die Gelder aller Spender auf rationelle Welse verwendet. Für das nächste Jahr wurden eine ganze Reihe von Subventionen festgesetzt, unter denen sich das Schaare Zcdck-Hospital und die neuerrichteten rifuellen Arbeijerklichctt in Haifa und Jaffa befinden. «!■■■■■■■*«tMaHwnnMMKVHMMruBvinaBnararfvaaNBataRarrMrr'jtMM'VU^uiJJiAV.'iiAMquiBJBnannKmxi M ähni&snhinpn- Versandhaus ״ David UTA&XBfY Wien, II., Nordwgstbahnstyasjse 21 Nähmaschinen mit Kugellager, 3jähr. Garantie, von 1,200.000 aufw• יי»׳ ww nwa>!״vn1׳w!ff^H״ff1l«Wl ׳.■■«״wn. ■."'11™.!וווו——«■«wf—"»*wy*■ Rolland- Amerika. New York. ״New York World“ meldet: Ein Vertreter Henry Fords besuchte in dessen Namen einen einflussreichen jüdischen Politiker und fragte an, welche Wirkung bei der jüdischen Bevölkerung, mit einer öffentlichen Erklärung und Entschuldigung der bisherigen antijüdischen Tätigkeit Fords, erzielt werden könnte. Dem Vertreter wurde geantwortet, dass ein öffentlicher Widerruf nicht mehr viel nützen könnte und als Beweis gelten würde, dass Ford dadurch npr die jüdischen Stimmen bei der Präsidentenwähl für sich gewinnen wolle. Trotz dieser Antwort setzte der Vertreter Fords die Verhandlungen mit dem Jüdischen Politiker fort. Jener Teil der amerjkanischep Presse, die Ford bis nun unterstützte, zieht sieh von ihm langsam zurück. Chicago. Auf der Jahreskonferepz der Rabbinersernlnare Amerikas hielt Dr. Ad her eine Rede, in der er erklärte, dass jetzt die Zeit gekominen ist, wo man das jüdische Arbeiterelement, weldies bis nun mit einer geringen Ausnahme nicht religiös gewesen ist, der jüdischen Religion zuführen kann. Der jüdische Arbeiter empfindet die Verfolgungen der jüdischen Religion in Sowjetrussland aufs Schmerzlichste und dieses hat die Revision seines Standpunktes im Verhältnis zur jüdischen Religion zur Folge. Eine neue Abfallbewegun« in der qiuerjkaniscbPU JudenheU? New York, 15. Juni. Die bjer erscheinende orthodoxe Zeitschrift ״Das jüdische Licht“ bringt unter der Ueberschrift: Der Kaplanismus als Verschwörung gegen das Judentum“ einen sensationellen Leiüartrkel, worin die vop Professor Kaplan am jüdisch-theologischen Seminar verbreiteten religiösen Anschauungen eingehend gekennzeichnet ulud als schwere Gefahr für die Reinheit der religiösen Ueberzeugungen dargestellt werden. Kaplan hat eine ״Gesdfsohaft für den Fortschritt im Judentum'* gegründet, die sich äusserliah zur Orthodoxie bekennt, in Wirklichkeit aber, etwa irr! Geiste >de^/Bf.eslauer Seminars auf dem Standpunkte unendlicher Abande rirngsfählgkelt von Tfipra und Mizwos steht. Die Revision des traditionellen Glaubens sei eine moralische Verpflichtung; die kritisöjip Betrachtung und Auswahl der für unsere Zeit noch in Betracht kommenden religiösen Verpflichtungen habe al% Postulat des denkenden Juden zu gelten. Die Orthodoxie habe sich von der Mythologie zur Wissenschaft zu entwickeln. Die Zeitschrift behauptet, dass der von Kaplan ausgehende religiöse Vergithmgsprozess bereits hunderte vop ihm aus gebildete Lehrer für Talmud Thora-Schulen und Jeschiwos ergriffen habe und dass es an der Zeit sei, die ganze jüdische Welt zur Gegenwehr aufzurufen. ״Die Verschwörung gegen das Judentum“, schreibt das Blatt, ״ist eine schreckliche und himmelschreiende. Man erzieht die zukünftigen lind jetzigen Rabbinen und Lehrer zu Y0)1endeten Leugnern und diese Sadducäer werden schon das ganze Geschlecht gefährden.“ Hundert Städte upd Städtchen Amerikas haben schon diese Art Rabbinen und Thoralehrer, und es ist kein Wunder, dass dort die Jüdischkelt hinwegschmilzt wie Wachs vor dem Feuer. ״Das jüdische,Licht“, so schliesst der ׳Aufsatz, ״wird den Kampf gegen die neuen Vojksverfi'threr bis zum Ende führen; in jüdischer und : englischer Sprache wollen^ wir die Gewissen der Orthodpxie wecken, aber die Frage ist. ob es nach ehrliche; Juden gibt• die uns in unserem Kampfe helfen werden• ׳ Wenn ja. so möchten wir ihre Stimme hören. JederLeser SS*״® Einkäufen die Firmen, die hier annoncieren, und '?eröfj sieh bei Bestellungen in seinem «nd unserem Interesse auf die ,JTidisclie Presse4 Amsterdam. (A. P. B.) Da die bereits seit mehreren Jahren hier bestehende Jugendgruppe eine grössere Tätigkeit picht entfalten Kann, ist man nunmehr zur Gründung einer neuen Gruppe geschritten, die bereits mit frischen Kräften an die Arbeit gpgangen ist. Wir sind berechtigt anzunehmen, dass die neue Gruppe mit gutem Erfolge für die Oesarnt-Agndas Jjsroel tätig sein wird. Sekretariat: Wien, II. Malzgasse Nr. 12a. Dtimcftland. Frankfurt a. M. (A. P. B.) Den Bemühungen der •'SozialpnKommission der hiesigen Aguda-Gruppe ist es gelungen zu erwirken, dass das städtische Krankenhaus die Kommission von jeder Einlieferung eines jüdischen Patienten verständigt, um dessen rituelle Verpflegung zu sichern. Breslauer Brief. Am ש״ק פרשת פנחס war der .*Breslauer orthodoxen Judenlieit, die im steten Aufstieg be- ^griffen ist, ein besonderer Genuss zuteil. Herr Ober-!׳rabbjner Herzog aus Stupava, der au diesem ש״ק in Bresjau weilte, hielt In der ״Machsikeh Thaurob“ eine tiefdurclrcfaclite, von echtem Thaurohgeiste sprühende ■Droschoh. Ansgehend von der Persönlichkeit des von פנחס wies er auf die Notwendigkeit hin, gleich פנחס für die Reinhaltung des orthodoxen Judentums zu kämpfen und dieses gegen alle Strömungen der Neuzeit, die den Gedanken der alten Orthodoxie ln seiner Reinheit trübten, zu verteidigen. Das Verständnis und der Beifall, den Sr. Ehnwiirden bei dem zahlreich erschienenen Publikum fand, zpigt am besten das Wiedererstarken des alten Juden- , ’tnrns u einer Stadt, die einst eine ו י ר ואם בי׳; durch die Tätigkeit der Reformfiihrer die Brutstätte der thaurofeindlichen׳ Neologie geworden war. Am darauffolgenden שבת sprach sodann gleichfalls in der Machnikeli Tauroh Herr E• Pepitz. ein Schüler der Pressburger J^scbiwoh, der zurzeit in Breslau weilt. Seine ganze im Geiste der Prossburger Jeschiwoh gehaltene Droschoh, in der Redner ganz besonders zu eifrigem Tbaurostudium an- ■efferte, fand gleichfalls bpi den zahlreichen Zuhörern grossen Anklang und Beifall: Möse c§ 4fr Hrfsiaupr Orthodoxie vergönnt sein, sich weiter in diesem Geiste zti entwickeln. B. T. S Syaagogen-Ornate und Barette Chor• und Dlanerbekleldung In den vornehmsten Ausführung•! he|m SattiflletM ׳ Qndnlf ßnlrictain Schneidermeister, Wien. II׳ ״TaborilUBQU 1i(ra«,9je 5*• Fern 8 pno||«r’45-6-29. Vqrund nach allen Staaten wieder zullaalg. gamünitn. Numerus clausus? Die Universitätsräte Rumäniens haben einen Erlass veröffentlicht, wonach die Aufnahme auf die Universitäten an eine separate Prüfung gebunden ist. Dje Uniyersltätsräte motivieren diesen Erlass damit, dass sie schwächere und wenig begabte Elemente von der Universität fernhalten wollen. Jedoch fürchtet man, dass dieser Erlass einen vermüntelten Numerus clausus, nicht rumänischen und besonders jüdischen Üniversitätsbesuchern gegenüber resultieren wircJ• To0f%B, in qrpssw&rdeut istygr kurzem nifj ר׳ Brüder, Mitglied׳ des Vorstandes der o'rth. Jüd. Gemeinde verschieden. Bf war einer der vQrnpiimsten KäWflpyte u!1d Eigentümer eines der grössten W^rtuhäuser der Stadt und allgemein als charaktervoller Kaufmann verehrt. Der Verstorbene war lange Jahre hindueh bis zu seinem Ableben Präses der חברה שיעור ויסודה התורה und hat zur Gedefhung dieses Vereines viel beigesteuert. Aber nicht nur im Rahmen dieses Vereines hatte er sich viele Verdienste erworben, sondern überall, wo es galt, jüdische Institutionen zu unterstützen. . oder Not und Elend zu lindern, konnte man mit seiner Freigebigkeit rechnen. Seine לויה hat unter überaus grosser Beteiligung aller Schichten der jüdischen Gesellschaft stattgefunden, bei welcher Gelegenheit ihm Herr Oberrabbiner Benjamin Fuchs einen warmen Nachruf gewidmet hat. Im Vereinslokale der הברה שיעור ויסודה החורה-»st ein separater הספד veranstaltet worden, wo Herr Marion JViejsner, Vizepräses des Vereines, seine Verdienste gewürdigt hat. In seinem Testamente hat Herr J. Brüder Lei 50.000 für die הברה שיעור ויסודה ההרה und Lei 50.000 für andere Vereine )unterlassen. Ciirkti. Judenverfolgungen In der Türkei? London. Im ״Jewish Chronicle“ berichtet ein Korrespondent aus Sofia in alarmierendster Welse über den von der Regierungn in Angora neuerdings eingeschlagenen ausgesprochen judenfeindlichen Kurs. Wirtschaftlicher Boykott, Drangsalierung und Aufhebung jüdischer Schulen, Verbot der Freizügigkeit, zwangsweiser Ladenschluss an den Freitagen, Ausschluss der Juden aus dem Parlament sollen die neue Afra kennzeichnen, dje zur M.assenauswanderung der Juden blndrängt. Diese Nachrichten klingen im höchsten Grade überraschend, werden aber in so positiver Fom veröffentlicht, dass sie lebhafte Beunruhigung ln der ganzen jüdischen Welt auslösen müssen. Sollte auch die Türkei der antisemitischen Weltseuciie zum Opfer fallen? Rumand. Die Jmischewistlsche Tyrannei in der Ukraine. Kiew. Die Pogromwelle hat in der Ukraine aufgehört; es herrschen in der Ukraine dieselben Zustände wie in Sowjetrussland, und dementsprechend kennt auch die jüdische Sektion kein höheres Ziel, als die jüdische Religion zu unterdrücken und jeden Ausfluss religiöser Gesinnung und Betätigung zu verhindern. Die CJiedarim sind im Priuzipe in Kiew genau so geschlossen wie in Moskau und Cfiarkow. Und dabei zeigte sich etwas ganz merkwürdiges; d|e Ciiedarim alten Schlages lassen sich einfach nicht iimbringen, wandern, wenn sie an einem Orte aufgelöst wurden, anderswöliin, trotzen allen Widerstünden und Androhungen, setzen ihre Arbeit im geheimen fort und trieben es solange, bis die Herren Kammfssäre, des Kampfes müde, anfingen, ein, zuweilen sogar beide Augen zu sahliessen, so dass de facto die alten Ciiedarim weiter bestehen.• Die sogenannten modernen Chederschulen und die nationalen, schulmässig geleiteten Talmud-Thoras!gingen aber samt und sonders ein. Jüdische Lehrer dieser Schulen mussten ihren Ungehorsam mit langen Gefängnisstrafen biissen. Von jüdischen Büchern sißht man nichts, nicht einmal ein jüdisches Gebetbuch oder einen jüdischen Kalender. Die Synagogen sind in Klubs verwandelt, aber die jüdisch« Bühne liess man bestehen. Die Kiewer Ausgabe des Moskauer ״Emmes“ übertrifft noch das Moskauer Vaterorgan an Rohheiten und Verunglimpfungen der jüdischen Religion. Was aus der kommenden Generation werden soll, ist nicht klar. Man lehrt die Pogromwaisen, »zu Gott emporschreien um Brot, um ihnen dann mit dem Brotkorb zu zeigen, dass nicht der Himmel, sondern die Bolschewisten ihnen das Brot geben. Auch aus Kiew wird sehr darüber geklagt, dass die amerikanischen Juden durch die Inanspruchnahme der Vermittlung der jüdischen Sektion bei der Verteilung der Spenden diese mit einer Macht ausstatten, die sie dann gegen Juden und alles Jüdische ausntitzen. Moskau. Der Moskauer ״Emes“ hetzt aus Anlass der reuigen Anerkennung der Sowjetregierung durch dpp Patriarchen Ticjion wieder gegen dje ״knperialistischen konterrevolutionären“ jüdischen Rabbiner. Die jüdischen Rabbiner, behauptet der ״Emes“, wären die einzigen Vertreter einer Religion, die behaupten, dass in Sowjetrussland die Religiqpen verfolgt würden. Die AJoskauer Tagung der Exekutive empfiehlt aber, die wir an andere Stelle bringen, die Führung der religionsfeindlichen Propaganda in Zukunft mit!hehr Vorsicht. Der Lüge der entarteten Volksvertreter vom ״Emes“ wurde von ihren eigenen Kumpanen eine gehörige Antwort erteilt. Moskau (J- P, Z) Die Moskauer Tagung 4er erweiterten Exekutive der Dritten Internationale, der sogenannte ״kleine Kongress“ nahm eine im Hinblick auf die Freilassung Tichous interessante Resolution über die Reiigionspolltik an. Die Religion muss im Staate Privatsaehe sein, aber in keinem Falle darf sie als eine Privatangelegenheit im Verhältnis zur kommunistischen Partei angesehen werden, da es die Aufgabe dieser Partei ist, ihre Mitglieder in der marxistischen Weltanschauung zu erziehen, deren Hauptbestandteil der Atheismus ist. Aber die r e 1 igionsfeindllche Propaganda muss in Zukunft vorsichtig geführt werden. Polen. Lodz. (A. J. P. B.) Das ״Lodzer Tagblatt‘♦ veröffentlfcht ehum offenen Brief des Sejmdeputierten upd Präses der zionistischen Organisation, Doktor Rosenblatt in Lodz, an die Agudas Jisroel in Polen. Dr. Rosenblatt macht der Agudas Jisroel einen FriedensvorsphJng, da er der Meinung ist, dass das religiöse Judentum, welches in der Aguda vereinigt ist, der entscheidende Faktor in der jüdischen Gasse ist. Warschau, A«f der letzten Jahresversammlung des jüdischen kanfmannlfchen Verbandes waren 36,^0 Mitglieder diircn mehrere hundert Delegierte vertreten. Bei den eigenen Verbllfnlssen, m m Polen herrschen, fehlt es der Grganisatipn an Mett nach innen und aussen nicht Ein guter Tfü ihrer Tätigkeit Ist der Abwehr einer schikanösen Politik, die speziell gegen die jüdische Kaufmannschaft gerichtet ist, gewidmet. * ו

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