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Jüdische Presse · 1923-07-13 · 28 (13.7.1923) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
9 (1923)
Issue
28 (13.7.1923)
Date
1923-07-13
Page
– (sequence 6)
Language
German
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ütfem jubübHi 0*68*18 III HILFSWERK .._.11 Mim•, aarm«rgoM• <m, a. Hau•, eppstetngasse 10, Internat 10p tan* Knafcan, wian* 111!, i«Mm1f1«ltai«« •" UhFwWluninan» wian, xu., ■dtuUn»1»1H1* 5 Hh *M14 » tMMtl|Mrki«t«fl>K»Hte *t. *Mli . : Wh ••״**öHlIrt, 11״ , Autggftiwuilg» iu im Ausblicke, iu im mau m EmÄ Mt awiliähHicr *ehwmcr A^beii&tei&ltitiSft ti%~tiHiHdülte Uhd fcHtaUüh* *WClür WülSetMUSIb in Baden, eines KnabehlHtetUäiCS Itt Wtett» fH3t£ ctHcfttetCF ödCF 1U\ ErHthtCH H'öcb befindlicher LehrwcrMito, «teilte *chm h haben, mm mau erkennt, dass, hat mau noch so seilt Viele kilüber deF Äteu tobt aus im Armen rm«״, hat num noch sd kCklr Viele Greise UtvA krdhkfc VbF dein sicheren Untergänge gerettet, aiie diese TilttekCItell i« «teilte zefiHCssen, nhgesichts deF iibeFgFossen» iibCrziliÜigen nieiikebbebeh Tragik. m dein Augenblicke, bi dem es bedacht wird» ist mm auf dem Wege der Besseruhg;, dem! bet dieset• ^vkemitttis Schwindel die Gefahr, indem mtm an vei&au&eue Leistungen znviickdenkt und steh stotefcfc Herzens ihrer ׳vmmu, die M zu versäume«, ik deir man statt «her Gewesenes sich m begeisteru, viel mehr, viel intensiver, viel )Besseres leiste« kannte! Gröiz Altem sei m\s gegönnt» inmitten unserer!;eberhaften, ׳Lotigkeit eine Atempause zu machen, in kurzer zeit sich des Vergangenen %u *Nicht um stolz die Brust zu wölben, soneiern Letere zu ziehen» wie inan mit ieit und ökonomischer umgehen kann» wie man 'Srachum des Provisoriums» in dem wit־ uns h^aw^iew, in das der mmmstüssiteheu Systematik treten. ist in öestetreich viel zu wenig Propaga'nda 'für das Hüfswerk betrieben worden. Abg«0^־h0n von :grosse« Sammeltage!}, die einmal im!fahre tfti fe&ciea ate&ehulten wurden» hat das osterreichist&fe Judentum wenig zm• Unterstüteuug unserer ^cWftahi^sWtii'te heigetvngeUi in der lieget waten es Spenden aas dem ,vnhUakHiftigdlt Ausland. die «ns unserer verschiedene« nhtlSer crmtögffkMcto. Pe*m muss jetzt anders Weiden; Es ist gertfteh sAsiversfmiditeh» dass ii 11־ Wohlfah^tsffns^tntiefen, die ihren sitz in Öesten-eich haben, sw altem *österreichische Anden sorge« müssen. Darum haben Wit־ üns י entschlossen» abgesehen von dev IVopagäuda von Mann zu Mann, teils grosszügige Sammteo&en m Wien und Provinz zu veranstalten, teils durch Anlegung einer ^teUerliSite, in die sich alle teu׳e WoteTtäter eintragen werden, die einsdhen, dass eht tLitifswerk wie das unsete nicht von der Hand in den Mund leben kann, sondern mit ständige« tüngäirgeU rechmsu muss, dem Wichtigsten sozialen *lebet iiuseuet hegten Thora, dem Mauser, gerecht zu werden. Denn es geiulgt nicht, sich streng orthodox zu nennen, wenn mau die WohHittigkeit» diese spezifische Tig־enschat't echten .tudentiHUS, ausseracht lässt. Wo ein Wille, ist auch Hrfotg! Und daium sind wir überzeugt, dass die weitverzweigte soziale Hlr«* sorge des ״Jüdischen Hilfswerkes“ aufs Bestimm‘ teste, den schönsten Wohlktang in alten BevöL kerungsschichten des österreichischen Judentums finden .wird. Mm• sind überzeugt, dass die Saat aufopferungsvoller systematischer Arbeit unbedingt und unbeeinflusst .von den Launen des Alltags die schönsten Früchte zeitigen muss. Wir sind Überzeugt, dass wir bei unserer Tätigkeit auf das Verständnis aller slossen werden! Denn an uns lag bisher die Schuld, wenn wir jene Kreise, die dert elriElgen Sinn menschliehen Daseins im Mitleid guht UHglttcklichen Nebenmenschen sieht, ln elhetti Mitleid, das Hilf Tat reift, noch nicht heran&eaögöM haben, Diese Erkenntnis, trotz vielem nichts getan äU haben, gibt uns die Kraft des AufSChWÜttglS» Des AtlfSCliWllHges zu einer erneuten systematisierten gedeihlichen Arbeit! Grosser Klnderhi1r!tftt ln Baden. Wie wir bereits mitgeteilt Haben, findet am immta*. den 20, lull 1. j. in Baden unef VöslftÜ eit! gmiiAHgelegter Sftliimeltag zugunsten des Badener Wai&enhluse« 6(ait. Ath Sörihtag, den 1, JhlJ f^|lü hqben der endgiltigen Konstituierung. d|1 sident Bral saio PertiL-, _״.-,—״״.... .. Komitees sh»H,.dem zahkeleiie Damen aus der Badener Ge- Seilschaft beiwohnten. Alte Anwesehdeit spr&cltei! sieh gehr optfmtgttseh über den Ji0rau98iö|lljchen Erfoj^^dieser ^Uon יי4מ Mnd hoffen auf gifte ElliHflHfae Zöti s 1öö Milllö.Hgn Kt-öneh. KJWWBM Unter dtca in Sammeltag Wit habb« scirnn btt femlvhteh im m wtu 1m vbB|bh »tahffe, m aaeh d(b§pl tim sammfeitai in ördbn ziignnstbh m foinswai§si\- hausen vbHmfeimn» dbr am SöHntai den $. Ml stattiiml^n wihl. Mit tteb&fftaHev fdttgkcii afbmmt m kmirn^, im Huh küitus» pfäMeiit Öf-tiuh, Hch KüHvisvbfätand AffinkFnUt, tim Dh Sbüftih HIH10&8 ־ PlfUtltft und vliii bmm aus dm• Badcnm־ Öisiii^chaH an־* gihbfim an dm* AitzHinnmi i\m$ Diam.8; Dwsai Plakat! wm-din in Baden mul Vöislan tibifall zu sehnt &1in> dH ln biffedtin und hn-zführindin W0r־tcd an das ö1füid du■ ' Jtidischin Bevölkmmg ammlliifih w Elm Anzahl v0n äammliirH» nnäiliht ÖnmniH» wifdin vttm ^inttaltmhkt nach aliin kiditimgin m stadt gliieiiziitif ansgisindit wifdim um nliht nut• in den Itotils» RistauFänta und Katfiihfusifn das Publikum anzugihiu» sondetn um auch» haturiteh systematisch» alle öassih und Hdusifblöcks abzm gihitt. Welch ein schönes und lebhaftes Bild wird die stadi geben» wenn dann verschiedene Sammler sich au einzelnen Örten in freudiger Begrüssung über den migeiieuren Erfolg begegnen werden. Wenn jeder Jude, rillt eitler Blume geschmückt» sein Mitgeiühi für die armen Waisenkinder dokumen* deren wird. Wir richten den dringelldeu Anell an alle jene jungen Menschen» die ‘geneigt sind» zum Wehle der Waisenkinder• sieh au *Jenem Tage uns mir - Verfügung zu steile!}, ln Anbetracht der ungeheuren DHugiichkelt ersuchen wir aiie Ereunde» Kamen Und Adresse raschest dem Sekretariate des »»Jüdischen Hlifswerkest Wien» lk» Maiz&asse 12 a» bekatmtzhgeben. unsere Hm auch der Jugend die Möglichkeit m geben» zum Wohlergehen der armen Waisenkinder belzm tragen» teilt das Sekretariat des ,,Jüdischen Hilfs- Werkes“ an vertrauenswürdige Jmige Leute Spenden^ listen aus, damit• sie in ihrem Verwandten‘ und Be* kantenkreise für unsere institutibnen sammeln können. Jeder Jugendliche wird mit einer vötn Sekre- Jariat ausgestelitett Leguimation versehen. Zu Ende des Jahres 1923 Werden den 3 tiieh- :Ufesten jugendlichen Propagandisten 3 Prämien in Würdigung ihrer Leistungen ,verliehen. Dem Träger des ersten Preises wird noch ausserdem ein vom Vorstände des ״Jüdischen Hilfs- Werkes“ unterzelchlietcs Diplom eingehältdlgi. Jugendlichen, die sich an diesem edlen Wettbewerb beteiligen wollen, Wird Vörtt Sekretariat jederzeit gethb Auskunft erteilt. Jedenfalls werden wir noch eininnl auf die Sache genauer zurück- .kommen. den ist, Ist h doch gctaUezu seibstverstämÜteH, dass wohlhabende Juden! die ahm nicht Mt ehrend des ganten imm wotfiHtehih \mm* 8b«0ern auch im Hochsommer die heissen Tate in kühlen Badern und Kurorten ,verbrieten» wenii8teH$ durch eine selbst aUfetlefele kleine Bteuerbistung ihr möglichstes dazu beltraien Sofien, jenen Bchutilosen, die, wmm ment wir uns um sie kümmern würden, bücHstäbiicn zugründe sehrn mölten, ihr Minimum an Lebensbedürfmsseh ■*u verschaffen. Öle lerintste Bteuer Wäre 000.000 Krönen jährlieh und m beliebigen Raten» jedoch nicht mehr als in \2, zu leisten. Die Grenze nach oben ist unbegrenzt. Gelingt es uns, 5000 Juden zumindest für die Minimal8teUer§UniHte SU KeWlHHIn, ״SO ergibt das einen Jahresertrag von . 3 Milliarde« Kronen, ein Betrag» der uhs nicht hur aller Sorte um die Weiterftthrüiig; der bestehenden institüdöfleä erspaieh ,würde» sondern auch die Mdgllchkslt sebaifsn würde» .unser Wobifahrtswesen der Notwehdtekeit angemessen ausaubaueu. . Wir ersuchen daher aiie diejenige^ denen soziaie Eürsorge uhd Wohltätigkeit mehr ist als am Tischgespräch, sich raschest in tiuse1e4teuerli8te ei«‘ trugen zu lassen, damit wir; in der Lage sind, unsere Piäne,. deren Verwirklfchunt im Interesse aller taten Menschen ist, in Bälde äUSÄUtiihreii, Auskünfte erteilt das Sekretariat des ״Jüdischen Hüte Werkes“ von li bis 12 Uhr vormittags und von 4 bis 8 Uhr nachmttttes. Hilter Nachtrag. Eben kommt un6 die Mitteilung ZU, 8ti$ dag Miuisicrlum lilr soziale Verwaltuh! mit Irlasi zahl j&i&ü ln besonders ilebenwärdlger Welse das Protektorat «her (Uisercn Sammeltag; In Baden*Vösfau, Semmering und Umgebung übe?H0iÜWe« hät. All• X1Sft€l1rittt119 diese ftubrlto betreffthd! sind an dit zu Bla Steuerliste. Wmp von unseren Öesinrnrnggfreuhdeh lat 6a bisher eingefallen, dafür »u sorgen, dass unser Hiifswirk üb@r ein regelmässiges Einkommen ,verfügen kann» Jeder, der bei uns arbeitet, wird wissen, wie Schwer es ist, Waisenhäuser upd LelirwCfkSKittt‘11 8Ü Irnlteu, wenn mau auf Smmüeu angewiesen ist, die nicht inii* Im Verhülirtis m imsercit Ahägabcu» die wieder durch imbcsclirelbUdle Kot bedingt sind, tnlnlinai, aondern auch sehr unregcliiiüssig elitiauteii. Darum haben wir Uns entschlossen, eine Steuer* liste arizülegen. Es iWltd^hfemand bcHaüpteH das« keine moraliiciiC Seröchtigung ipefur vorhan- Ausweis Nr. 11. O^JtÜdet «tiUöUäin W.. OfehBfeiS! & Gö. Kelly Gomperz . . Isidor Griinbötg . « Josef tjfeihkftm . . Faul Kllan^t . . . Emil Wöigi t . . . F&MiMfta %m . . Leopold Goldstein . müder MurllGl . . TraM . . . L. tiüufiö . » » ׳. i Hüdblt . » . MolöS ÖStatäifthn . Dir» B&Uttfth . .; Otto Zweig .... lagiaifeur öirtiifeid B. Bdtöhatd . . . Mkatma Käuter . smual Böseafefefg. ittliu« Üt)seu8w0i@t. Armin Eloiidhmftriti Ptmline Ö0j?enh01tn ios^f Wösnat . . . JoSaf Häfttt . . . . Elf. Wassih! . . . M, Btöfn. . . * k , Bächtiiiel Höher . , ingenlöüi‘ BöroWili K. Kölftfeöi־ .... Karl Tintner . . . lugeniöüi־ Berthold . Lölenz ÖuBa ........ Bäsfctet Vefsiciiehingätinlörnfeinatitt Dr. Diäffiä&t 4.4*. Artur Ratä PÄU ßlochrBaufr . . . Iägönleur Otto Fl&bnei•. Bernhard _Ü610äßbt«1at . Ingenieur T«u»sl| . . . JÜUÜS Mbtidäfehelh . . . Bernhard Bettelheiöi . . Kleine Spenden zuäiühMen .*11 ׳•*׳». « . iOÖÖ 00.000 ÖÖ.ÖÖÖ J06.ÖQ0 10Ö.00Ü bö.000 p.OQO ftodb 5Ö.ÖÜ0 8Ö.OOO mm hü.ööo hm äö.öbö äo.aoö >.ööö äö.0^0 S.. 12.ÖÖÖ iO.QCÖ iö.ööo iö.Dbo iö.ööö 1O.O0Ü 10.00Ü 1Q.0ÖD!5.000 iftdoo 10.000 1O.000 1Ö.06Ö 1Ö.0OJ lOiCQO iö.oöö 10.000 60.000 a,007,00j Dti&U AftsweiS Rh 6,100.000 ßisilei'lges Ergebnis . V ■? v v׳4 ׳ v v % v •׳*1־׳#׳-״ז* 4י יד 'v¥&*■*iHr #י •♦’•#־► <>*.•••• Gedenket der Waisenkindes! J8kfst8fi8t1 Wl«(1, II. Malsgsst» Nr. 128. ■irnifn 1111־■ irämfn!' r« riOTTmu'i -rhürmn— * 7■ ,!■!ו■ •»!ד־תinm.1faSj ■ flicSffea׳** *** ^ud<Mhl>i1 ailfiMrka•» WI&h, 11״ Mü^afs« 123,

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