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Jüdische Presse · 1923-06-15 · 24 (15.6.1923) · page 7

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Journal
Jüdische Presse
Volume
9 (1923)
Issue
24 (15.6.1923)
Date
1923-06-15
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 24 JÜDISCHE PRESSE Seite 159 TS CH ECHO-SLOWAKEI. Sabbat und Sonntag. (Zur Diskussion.) Die Diskussion zwischen ההגה״ג דקה׳נאראש נ״ו mit Herrn Braun veranlasst mich zu folgender Ansicht: I. Wenn ich gut verstanden habe, bat Herr Braun נ״י ein Wörtchen vom Artikel Sr. Ehrw. נ״ו entweder aus Versehen oder aus anderem Grunde unbemerkt gelassen. Herr Braun behauptet, ההגה״ג נ״ו sagte. מחללי שבח sollten keine ראשי קהל sein, was ich im Artikel des הה״ג nicht finde. Im Gegenteil, er behauptet ״Wenn es nicht überall, besonders in kleinen Gemeinden möglich ist, ט״ש vom Vorstande auszuschliessen u. 3. w.״, was nicht bedeutet, dass man sie radikal ausschliessen soll. Meine bescheidene Ansicht ist, dass weder ein מחלל שבת noch ein anderer עובר עבירה Oberhaupt einer orthodoxen Gemeinde sein soll. Es bleibt aber, wie הה״ג נ״ו schreibt: ״Wenn es aber nicht anders möglieh Dt“ zur Besprechung übrig. Eine klare Antwort finde ich in einer weiteren Frage des Herrn Braun, indem er fragt: ״Warum sehen wir nicht solche Zustände in Sporlturnvereinen?“ Diese Frage ist einfach beantwortet: Sportvereine sind organisiert, deshalb kann ein winziger Verein, in dem verborgensten Winkel mit Sehwestervereinen in fortwährender Verbindung stehen. Wir hingegen haben es mit der Organisation nur bis zur Schaffung — besser gesagt: bis zu Bestehen, denn auch da sind wir viele ganz indifferent — einer Landeskanzlei gekommen. Darum haben es Turnvereine nicht nötig zu Vorsitzenden uninteressierte Leute zu wählen. Und darum müssen wir oft froh sein, wenn einer, der im Privatleben עובר עברה im öffen'lichen Gemeindeleben als Konservativdeukender treuer Arbeiter und Würdenträger der orthodoxen Gemeinde fungiert. Denn wie ist es zum Beispiel in 15—20 gliedrigen קהלות die mit מסירת נפש mit Aufwand ihrer materiellen Kraft ein שו״ב und eine תלמוד תורה kaum erhalten können oder in קהלות ק׳ denen es durch ihre geogi-aphische Lage nicht möglich ist, sich mit benachbarten Gemeinden zusammenzuschliessen? — Wenn wir nun doch mit unseren Magnaten eine Zwistigkeit, eine Spaltung liervorrufen wollten, dann haben wir den kleinen Dorfkehillos den Garaus gemacht. Darum ist meine bescheidene Ansicht, die Zentrale sollte eine Kommission zur Prüfung dieser Frage, eigentlich zum Studium der Lage und der Verhältnisse der Klein- und Filialge- נ» ein den entsenden, damit man etwas tue, um dort zu helfen, wo Hilfe nottut. Es sind in letzteren Jabren grosse Hilfsgelder eingeflossen, und nach meinem geringen Einsehen sollte man damit nicht die finanzielle Lage der grossen Gemeinden heben, sondern die kleinen unterstützen, dort wo schon die Lebensmöglichkeit gefährdet ist, dort eingreifen und hilfsbereit dastehen. Dann könnte das orthodoxe Judentum überall darauf beharren, dass Andersgesinnte nicht mittun sollen. Denn ich sage: Nicht die Erteilung von Ehrenstellen an מחללי שבת bringt, die Schwäche in die ׳קהלה sondern der Mangel an Organisation und innere Zerklüftung bringt die עוברי עבירה zu Ehrenstellen. , II. Was die מ1רנן der Aerzte und Advokaten anbelangt, glaube ich אל תגדול דל כי דל ה(א. Lassen wir der Bildung und Zivilisation soviel wenigstens, wieviel unsere Ahnen ihnen gegeben. Denn sie sind doch nicht so schädlich für die Oeffentlichkeit, wie etwa einer, der die מורנן für se1n fflWWissen hat und •der oft mit schlechtem Beispiel durch seine מורנן auch Anderen zum Muster dienen kann. Das ist beim Arzte und Advokaten nicht zu befürchten. Denn jeder weiss, dass er den Ehrentitel nicht für seinen religiösen Lebenswandel, sondern für seine Wissenschaft und Kunst erhält. in. Die Worte des ׳ההגה״ג נ״י wonach תפלות בצבורetc• einem עובר עבירה nicht zugänglich sein sollten, sind selbstverständlicn und ich glaube, in ernsten קהלות wiid man so etwas auch nicht erlauben. Gebe ׳הקב״ה dass a^e> die im Her20״ zu nns neigen, auch ganz durchdrungen seien von der Wahrheit und Aufrichligkeit unserer Bestrebungen התורה אמ1 כי״ף PR להרמת. Lucenco,סיון תרפ״ג. Rabbiner Hilol U n s d 0 r f e r. Sonntag den 17. ds., 3.Tam11s, vormittags 1MO Uhr findet im Cafe Löwen, IX. Rotenl i wengasse 7, oh e Versammlung der Aguda, Bezirksgruppe IX. statt. Rabhlnerwahl in Secorce. In einer jüngst stattgefundenen Generalversammlung der Gemeinde wurde beschlossen, die vakante Rabbinerstelle baldigst zu besetzen. Eine Kommission wurde bestimmt, mit den Kandidaten in Verhandlungen einzutreten. Trotzdem die Ansichten über die Qualifikationen des neuen Rabbiners unter den Gemeiide- Mitgliedern sehr auseinandergehen, hofft man doch den Frieden aufrechtzuerhalten und einen Rabbiner zu finden, dtv die Gemeinde zufriedenstellen wird. Vortrag. ש״ק פ׳ קרח um & Uhr nachmittags findet im!.•hole der Aguda-Jugendgruppe, Brigittenau, Bäuerle!»«• 20, ein Vertrag d«8 H«m Mo■•» B1 « h «tatt. Sara Stern ע״ה. Dunaszerdahely, den 15.Siwan. Heute wurde hier Frau Sara Stern, Gattin unseres unvergesslichen, ihr vor 13 Jahren in den Tod voraus gegangenen Rabbi ׳שלו לוב שטח ץ*ל zU ßrabe getragen. Eine Frau von antiker Grösse, die wie ein Wahrzeichen aus einer längst entschwundenen besseren Zeit in unsere jammervollen Tage hineinreichte, ist mit ihr entschwunden. Der schwache, fast verkümmerte Körper konnte den adeligen hohen und bis in die letzten Stunden frischen Geist nicht mehr fassen. Als Tochter des jüdischen Adelsgeschlechtes ׳חת□ סופר ן״ל dessen ältester Tochter Kind die Heimgegangene war, vereinigte sie in sich alle hohen und heiligen Traditionen ihres Hauses. Ungewöhnliche Fähigkeiten vereint mit patriachalisehen Eigenschaften haben die Verblichene zu einer Persönlichkeit gestaltet, deren Ruf weit über die Grenzen ihrer Heimat drang. Bei der ׳לויה an der die ganze Kehiüo teilnahm, hielt als erster Seine Ehrw. Oberrabbiner Weinberger einen ergreifenden ׳הספד *n dem er die Heimgegangene schilderte und sagte, dass der Ruf dieser צדקת schon lange bevor er nach Szerdahely gekommen, zu ihm gedrungen war. Die beiden Söhne Samuel und Saul Stern beweinten in erschütternden Worten die teure Mutter, deren einziges Streben auf das W0I1I ihrer Kinder gerichtet war. Rabbiner Josef Baumgarten נ״ו nahm in ergreifenden Worten Abschied und schilderte wie diese Frau, deren Kraft nur in ihrer sittlichen Grösse bestand, das Feuer der Begeisterung für alles Hohe und Heilige auf alle ihre Kinder und Kindpskinder bis auf Urenkel übertrug. Oberrabbiner Seidel נ״ו aus Galanta schilderte in erschütternden Worten das Leben dieser Grossen, deren physischer Bestand seit Jahrzehnten ein einziges grosses Wunder war. Allen irdischen Genüssen abhold, lebte sie nur ihrer Vervollkommnung, die sie in einem Grade erreichte, der nur selten jemanden vergönnt ist. Erschütternd war das Versprechen aller Kinder und Enkel, das der ehrwürdige Redner vermittelte, im Geiste־ der Heimgegangenen zu leben und zu wirken und ihr Andenden hoch und heilig zu halten, als bleibendes Vermächtnis. Als letzter nahm Herr David Baumgarten im Namen aller Enkel ergreifend Abschied. תנצ״בה ׳*״־ •np'ww׳ •v v w וזייד׳ז״«".,׳«י. ,v 'r •rrTTT1»▼▼▼▼־?▼▼▼▼▼ Kultusu.Justiztalare u. Barette liefert in schönster Ausführung die bekannteste Spezialfirma 235 BUDOLF GOLDSTEIN Zivilnnd Uniformschneider Wien, II., Taborstr. 54. Tel. 45-6-29 Gegründet 1866 - Grosse Auswahl feinster Stoffe für Massbestellungen. .!׳Ik iiHit .,:{!״ ..Ob ■iftk •dti. .4Öv .ffti..ifih. •!!%>. 411. .rffci 4v 4h. Aguda-Versammlung in Presow (Eperies). Am 14. Siwan fand hier im grossen בית המדרש eine Versammlung I der Agudas Jisroel statt, mit dem Zwecke, die hiesige jüdisehe Bevölkerung mit den Zielen der bevorstehenden כנסיה נתלה bekanntzumachen. Zahlreiche Anhänger aber auch Gegner der Agudas Jisroel waren erschienen, um die Redner anzuhören. Auch aus den benachbarten Gemeinden Kosice. Sabinow, Lipian usw. waren angesehene Mitglieder herbeigekommen. Der Präses der Presower Ortsgruppe, Herr Lazar Fonfeder eröffnete die Versammlung und begriisste die Erschienenen, besonders die Referenten, Sne. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Spitzer aus Kirchdrauf und den Generalsekretär der Organisation, Herrn Braun aus Bratislawa, sowie die auswärtigen Gäste. Hierauf hielt Herr Oberrabbiner Spitzer eine דרשה, die sicherlich zu den eindruckvollsten zählt, die je in Presow vernommen wurden. Im Anschluss an wunderbare Deutungen vieler Bibel- und Midrasohstellen schilderte der ehrwürdige Redner die Verhältnisse des Judentums und zeigte die traurige Lage der Religiosität, die eine Organisation wie die Aguda zur unvermeidliche^ Notwendigkeit mache. Er freue sich, zu denjenigen zu gehören, die der Aguda von jeher diie grössten Sympathien entgegengebracht haben und an der Ausgestaltung der Organisation mitwirken. Wenn nach mancher Ansicht in der Arbeit der Aguda noch einige Mängel beständen, so dürfe das viele Gute nicht vergessen werden, das sie auch jetzt schon für die Kräftigung des orthodoxen Judentums leide. Er wandte sich im besonderen gegen den Widerstand, den manche angebliche' Chassidim in unseren Gemeinden der Aguda leisten und dadurch die Feinde des wahren Judentums dn ihrem Kampfe gegen die organisierte Orthodoxie unterstützen. Wer wirkliches Judentum von der Fälschung des Judentums, wie sie der Zionismus bedeutet, noch zu unterscheiden weiss, müsse an der Agudas Jisroel mitwirken und sollte vor allem danach streben, an der כנסיה נחלה Anteil zu haben. Diese grosse Versammlung des orthodoxen Judentums werde für die Zukunft des ganzen jüdischen Volkes von unabsehbarer ▼T׳v׳rvT׳rvwT’r,rr»׳yvTTTTnrv׳yTy,vvT>rrTvyT▼▼^ Billigste Einkaufsquelle En gros En dötail / ©aueroewellte Perücken Othmar Schiff Wien, I,, Kärntnemng 6 (gegenüber dem Hotel Bristol) Die grösste internationale Kunstwerkstätte für Perücken, Scheitel und Transformationen 1׳Liefert seit mehr als anderthalb Jahrzehnten den vornehmsten orthodoxen Damen aller Länder Perücken. Spezialist in Braut-Scheiteln. Diese werden der Mädehenfrisur mit verblüffender Täuschung nachgemacht. Um vor Irreführung zu sohützen, bitt# den Vornamon Othmar und dl• Adr•••• genau zu baachtanl Bedeutung sein und wer es glaube, dass er mit seine» Kräften an der Wiederaufrichtung des wahren כלל ישראל mitwirken könne, der müsste jetzt Mitglied einer Ortsgruppe sein, um an der Wahl der Delegierten teilnehmen zu können. Herr Generalsekretär Braun ergänzte seine Ausführungen mit Einzelheiten über die Entstehung der Aguda, über ihre Prinzipien und unterscheidet deren Merkmale gegenüber allen anderen früheren und gegenwärtigen Bestrebungen, die Gesarntjudenheit zu organisieren und nach Innen und nach Aussen zu vertreten. ,Herr Braun legte das voraussichtliche Programm der כנסיה גדולה dar und schloss mit einem kräftigen Appell an alle Anwesenden, der grossen Aufgabe eingedenk zu sein, die des Judentums harren und die jede Gleichgültigkeit und jede Untätigkeit, insbesonders von seiten orthodoxer Juden zu einem schweren Vergehe» gegen das Judentum gestalten. Der Ortsgruppenpräses dankte den Rednern für ihre Vorträge und in der ganze» Versammlung zeigte sich der tiefe Eindruck, den die Redefl zurückliessen. Nach der Versammlung fand in engerem Kreise eine Sitzung statt, in der die nächsten Arbeiten 1* Presow im einzelnen besprochen wurden. _ Möbelfabrik J. Spira Feine Itfisn, lllijlelieneteragaeee 1-1 Wohnungseinrichtungen. (Ecke Karl Schweighofergasse) Schewües In Pressburg. Ein glücklicher Zufall führte mich die vergangene Woche nach Pressburg und verschaffte mir die Gelegenheit, das Schewüesfest in dieser altberühmte* Kehille verleben zu können. Von den tiefen Eindrücken, di« ich dort während meines kurzen Aufenthaltes in mir aufgenommen habe, möchte ich hier nur einiges berichten. Schon der dem Feste vorangehende בשת zeigte mir ei* schönes Bild von dem echt jüdischen Leben, wiie es in dieser עיר ואם בישראל herrscht. An etwa 15 verschiedene* Plätzen werden am שבת daselbst Drosches gehalten. Der reiche Zustrom, den alle diese Drosches hatten, zeigt am besten, wie rege das jüdische Leben in Pressburg pulsiert. Dass die Pressburger Kehille sich ב׳׳ה auf einem so schönen jüdischen Niveau bewegt, ist hauptsächlich da« Verdienst seines ehrwürdigen, durch seltene Frömmigkeit und Charaktergrösse ausgezeichneten Oberrabbiners vj, der den Tendenzen seiner grossen Ahnen getreu unermüdlieh für die Erhaltuhg des alten jüdischen Gei4KKs bedaoht ist. Am ערב שבת hatte ich Gelegenheit, an seinem שיעור an der Jeschiwoh teilnehmen zu können, woselbst ich mich überzeugen konnte, dass der Glanz der ailten Pressbuxger Jeschiwoh bis auf den heutigen Tag in unverminderter Kraft fortbesteht. Ein buntes Leben zeigt mir die Schewüesnacht. In allen 26 Synagogen sowie in vielen Privathäuser* blieb man auf und jedes Mitfjen für sich war überfüllt. De* stärksten Zustrom hatte wohl die Agudas-Jisroel-Jugendgruppe, die wie alljährlich im grossen Prunksaale der orthodoxen Gemeinde ein Aufsein veranstaltete. Der grosse Saal war bis auf den leltzten Platz besetzt. Die gesamte Jugendgruppe, sowie zahlreiche Bale-batim, insgesamt 180 Mitglieder, waren daselbst erschienen. Für Erfrischungen allerhand war bestens gesorgt. Ausserdem hatte man Gelegenheit, schöne und gediegene Diwre Thäuroh zu hören. Es sprachen unter anderen Herr Rabbiner Hirschler, der durch seine tiefen, gedankenreichen Worte den grössten Eindruck bei allen, die ihn hörten, zurückgelassen hat, ferner ei* .Klausrabbiner aus Tarnow, Herr Peritz, ein Schüler der hiesigen Jeschiwoh, sowie schliesslich Jerikel Leiter, ei* erst dreizehnjähriger Bursohe, der durch sein Charifas die׳ Zuhörer überraschte und begeisterte. Letzterer, der bisher auf Kosten der hiesigen Jugendgruppe in Galanta gelernt hat, soll nunmehr die Mesiwteh (polnische Zentraljeschiwod der Aguda) in Warschau besuchen. Bei Tag besuchte Ich erst die prächtig dekorierte Schiurstube der Jeschiwoh, sodann! die Hauptsynagoge der orth. Gemeinde, woselbst ein Probechason aufl Tarnow vor einem ausserordentlich grossen Publikum Proben seiner Sangeskunst lieferte. Allenthalben wurden ausserordentlich hohe Summen für Zeokohzwecke gespendet. Am zweiten Tag י1ם טוב besuchte ich noch die Mensa der hiesigen Rabbinerschule. Diese wahrhaft mustergültige Institution verschafft de* Bachurim während des ganzen Jahres zu ganz minimalen Preisen reichliches und schmackhaftes Essen. Am Sehewties waren sämtliche Baohürim unentgeltlich zu samtliehen Mahlzeiten geladen und wurden aufs beste und schönste bewirtet. Neben den edlen Spendern, die die Mensa in den Stand gesetzt haben, so Grossartiges zu leisten, gebührt eine ganz besondere Anerkennung dem Herr* Samek, Vorsteher der Mensa, der unermüdlich und in der selbstlosesten Weise für die Erhaltung der Mensa bedacht ist. Mit Umsicht und Tatkraft leitete er selbst den Verkauf der Mahlzeiten und verliess die Mensa nich eher, als bi« er sich vergewissert hatte, dass für alle Bachtirim hinreichend gesorgt war. Eine echte Jontöfstimmung herrschte dort im Kreise der Mensa. Von den Gönnern der Mensa hatten sich am ersten Feierage die Herrn Gemeindevorsteiler David Kraus, Kaltmann und Kohlmann, Präses der Mensa, eingefunden. Am zweiten Feiertage stattete Se. Ehrwürden Herr Oberrabbiner Schreiber in Begleitung der Jeschiwohvorstehern Kohn und Ungar der Mensa seine* Besuch ab und wurde von seinen Talmidim mit begeisteter Jechi-Rufen empfangen. Unvergesslich werden mir die Schewüeseindrücke der Pressburger Gemeinde bleiben. Möge die Pressburger Gemeinde mit Ihrem verehrten und allgemeingeliebten Oberrabbiner an der Spitze weiter im alten Geist fortblühen und gedeihen. A. S. Gedenket der Waisenkinder! Spandet für die Wüiljwniiäusar der Aguda Jisroel Sekretariat: Wien, II. Malzgasse Nr 12a. Aguda ln Duaajska-Streda. Am 7. Siwan fand cd*• Sitzung unseres Ortsgruppenvorstandes statt, in der Herr Rabbiner David Silberstein, der zum Dajan nach Waitzen gewählt wurde, seine Demission einreichte. Herr Rabbiner Silberstein war seit der Gründung unsere! Gruppe deren Präses und hat sich um dde Verbreitung des Aguda-Gedankens in unserer Gemeinde grosse Verdienste erworben. Aus Anlass seines Abschiedes richtet# er an seine Kollegen im Vorstande aneifernde Worte, i* der Arbeit für die Aguda unentwegt fortzufahren. Deut nächst soll eine Generalversammlung der Gruppe einbtrufen werden, za der auch Herr öra** erwartet wir#.

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